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Geprüfte Weiche · Stand 23.09.2026

Lernmanagementsystem: nicht werden, drin sein

Evidenz

Marco am 23.09.2026: „Warum nicht Lernmanagementsystem, das könnten wir doch auch sein.“ Die Antwort war: nicht werden, sondern über den Standard LTI 1.3 in jedem vorhandenen System drin sein. Diese Seite prüft diese Antwort, bevor jemand danach baut. Gebaut wird hier nichts.

Was nicht belegt werden konnte – 4 Punkte

Diese Punkte stehen vorne, weil sie die Empfehlung tragen oder kippen könnten. Sie sind nicht durch Nachdenken zu klären, sondern durch eine Anfrage.

Offener PunktWo es stehen müsste
Die Zertifizierung ist an eine Mitgliedschaft gebunden – sie wird als „a benefit of 1EdTech membership“ geführt. Was sie kostet, war auf den öffentlich erreichbaren Seiten nicht zu lesen; die Beitragsseite leitet um und nennt keine Zahlen.1EdTech, LTI Advantage Overview; die Seiten 1edtech.org/certification und 1edtech.org/membership antworten mit Umleitung oder Fehler
Abgerufen am 23.09.2026
Eine einzelne Lehrkraft kann ein Werkzeug auch nur für ihren Kurs anlegen. Die dafür nötige Berechtigung ist in Moodle im Auslieferungszustand für Manager, Trainerinnen und Trainer ohne Bearbeitungsrecht erlaubt. Ob die Berliner Installation das so gelassen hat, ist damit nicht gesagt.Moodle Docs, Capabilities mod/lti:addcoursetool (docs.moodle.org/en/Capabilities/mod/lti:addcoursetool)
Abgerufen am 23.09.2026
Offen bleibt, wer im Lernraum Berlin über WEITERE Werkzeuge entscheidet, nach welchem Verfahren und ob Lehrkräfte selbst ein Werkzeug auf Kursebene anlegen dürfen (in Moodle steht das Recht mod/lti:addcoursetool im Auslieferungszustand bei Trainerinnen, Trainern und Managern). Das ist eine Frage an die Senatsverwaltung und keine, die sich durch Lesen klären lässt.lernraum-berlin.de, Impressum und Datenschutz; schulportal.berlin.de/fachverfahren/lernraum_hilfe/lernraum_faq; Moodle mod/lti/db/access.php – kein Eintrag zu einem Verfahren
Abgerufen am 24.09.2026
Ob diese Ausschreibung LTI verlangt, ist NICHT belegt. Die Leistungsbeschreibung liegt in den Vergabeunterlagen hinter dem Portal und ist ohne Zugang nicht lesbar; die Übersichtsseite nennt weder Vergabestelle noch Vergabenummer. Das ist der wichtigste offene Punkt dieses Berichts, und er ist mit einem kostenfreien Zugang zu klären.Vergabeplattform Berlin, Bekanntmachungen – Hinweis: „Die Kontaktdaten der Vergabestelle finden Sie in der Bekanntmachung der Ausschreibung“
Abgerufen am 23.09.2026

Was LTI 1.3 wirklich verlangt

BefundArtFundstelle und Abruf
Es gibt genau zwei Rollen. Die Plattform ist das Lernmanagementsystem, das Werkzeug ist die eingeklinkte Anwendung. Tuttuno wäre immer das Werkzeug und niemals die Plattform.Norm1EdTech, Learning Tools Interoperability Core Specification 1.3, Version 3, 16.04.2019 (imsglobal.org/spec/lti/v1p3)
Abgerufen am 23.09.2026
Der Start läuft in vier Schritten: Die Plattform ruft unsere Anmeldeeinleitung auf, wir schicken sie zurück, sie liefert ein signiertes Token per Formularübertragung, wir prüfen die Signatur gegen ihren öffentlichen Schlüsselsatz. Das Verfahren ist OpenID Connect mit Einleitung durch einen Dritten.Norm1EdTech, LTI Core 1.3, Abschnitt „OpenID Connect Launch Flow Overview“ (imsglobal.org/spec/lti/v1p3)
Abgerufen am 23.09.2026
Pflicht in der Startnachricht sind: Nachrichtentyp, Version, Bereitstellungskennung, Zieladresse, Kennung des Verweises und die Rollen. Die Rollenliste darf leer sein.Norm1EdTech, LTI Core 1.3, „Required Message Claims“ (imsglobal.org/spec/lti/v1p3)
Abgerufen am 23.09.2026
Die Dienste zwischen den Servern laufen über OAuth 2 mit einem selbst signierten Token statt eines gemeinsamen Geheimnisses. Empfohlen wird RS256, und der Standard warnt, dass andere Verfahren die Zusammenarbeit einschränken.Norm1EdTech, Security Framework 1.0, 15.05.2019 (imsglobal.org/spec/security/v1p0)
Abgerufen am 23.09.2026
Deep Linking in der Fassung 2.0 ist die Erweiterung, mit der die Lehrkraft aus dem Lernmanagementsystem heraus Material bei uns aussucht. Es sind zwei Nachrichten, hin und zurück, und zurück kommt ein signiertes Paket mit den ausgewählten Stücken.Norm1EdTech, LTI Deep Linking 2.0, Version 2, 16.04.2019 (imsglobal.org/spec/lti-dl/v2p0)
Abgerufen am 23.09.2026
Assignment and Grade Services in der Fassung 2.0 besteht aus drei Diensten: Spalten im Notenbuch anlegen, Punkte schreiben, Ergebnisse lesen. Jeder Dienst hat einen eigenen Berechtigungsbereich, den die Plattform einzeln erteilt.Norm1EdTech, LTI Assignment and Grade Services 2.0, 16.04.2019 (imsglobal.org/spec/lti-ags/v2p0)
Abgerufen am 23.09.2026
Die dynamische Registrierung nimmt der Administration das Abtippen ab: Die Plattform ruft eine Adresse bei uns auf, wir holen ihre Einstellungen und melden unsere zurück, und die Administration schaltet frei. Der Standard nennt die Registrierung von Hand ausdrücklich mühsam und fehleranfällig.Norm1EdTech, LTI Dynamic Registration 1.0, 13.10.2020 (imsglobal.org/spec/lti-dr/v1p0)
Abgerufen am 23.09.2026
Eine Zertifizierung bei 1EdTech ist für ein Werkzeug freiwillig und für eine Plattform vorgeschrieben. Wörtlich: „LTI Advantage Complete“ ist „required for learning platforms; it is available but not required for tools“. Für Tuttuno als Werkzeug ist sie also Kür.Hersteller1EdTech, LTI Advantage Overview (imsglobal.org/lti-advantage-overview)
Abgerufen am 23.09.2026
Offen: Die Zertifizierung ist an eine Mitgliedschaft gebunden – sie wird als „a benefit of 1EdTech membership“ geführt. Was sie kostet, war auf den öffentlich erreichbaren Seiten nicht zu lesen; die Beitragsseite leitet um und nennt keine Zahlen.Hersteller1EdTech, LTI Advantage Overview; die Seiten 1edtech.org/certification und 1edtech.org/membership antworten mit Umleitung oder Fehler
Abgerufen am 23.09.2026

Was unsere Zielsysteme können

BefundArtFundstelle und Abruf
Moodle spricht LTI 1.3 als Plattform seit der Fassung 3.7. Im Änderungsbericht steht der Eintrag „LTI 1.3 support introduced“.HerstellerMoodle Developer Resources, Release Notes 3.7, Eintrag MDL-62599 (moodledev.io/general/releases/3.7)
Abgerufen am 23.09.2026
Mit der Fassung 3.10 kamen der Auswahlfluss für Deep Linking und die dynamische Registrierung dazu. Jede Moodle-Installation aus den letzten fünf Jahren kann also alles, was wir bräuchten.HerstellerMoodle Developer Resources, Release Notes 3.10, Einträge MDL-67473 und MDL-67301 (moodledev.io/general/releases/3.10)
Abgerufen am 23.09.2026
Werkzeuge für die ganze Installation richtet die Administration ein, unter Website-Administration, Plugins, Aktivitäten, Externes Werkzeug, Werkzeuge verwalten.HerstellerMoodle Docs 5.2, LTI External tools (docs.moodle.org/502/en/LTI_External_tools)
Abgerufen am 23.09.2026
Lernraum Berlin ist Moodle. Wörtlich im Impressum: „Das Lernmanagementsystem Lernraum Berlin basiert auf der Open-Source-Software Moodle“.BehördeLernraum Berlin, Impressum und Datenschutz (lernraum-berlin.de/impressum-datenschutz.html)
Abgerufen am 23.09.2026
Verantwortlich für Lernraum Berlin ist die Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie; betrieben wird die Anlage von IT-Dienstleistern in Deutschland. Über ein externes Werkzeug entscheidet damit nicht die einzelne Schule, sondern die Senatsverwaltung als Verantwortliche und ihr Betrieb.BehördeLernraum Berlin, Impressum und Datenschutz (lernraum-berlin.de/impressum-datenschutz.html)
Abgerufen am 23.09.2026
Nachtrag 24.09.2026: Die LTI-Schnittstelle ist im Lernraum installiert. Die Übersicht der Aktivitäten nennt „Externe Schnittstellen“ – „Erlaubt Zugriff auf Programme außerhalb von Moodle nach dem LTI-Standard“ mit dem Zusatz „Datenschutz beachten! Es werden in der Regel Daten übergeben.“ – und ein „speziell konfiguriertes ‚Externes Tool‘“ für die offene Bildungsmediathek der Länder.BehördeSchulportal Berlin, Lernraum-Hilfe, „Übersicht Aktivitäten u.a. Lernraum 2024“ (PDF, Stand November 2024, schulportal.berlin.de/get-data/35c51d5a-c294-4bba-87c5-e6598ed55788/)
Abgerufen am 24.09.2026
itslearning führt die vollständige Zertifizierung. Wörtlich: „We are proud to have achieved LTI Advantage Complete certification“.Herstelleritslearning, Integrations (itslearning.com/solution/integrations)
Abgerufen am 23.09.2026
Die Berliner Ausschreibung gibt es. Sie heißt „Betrieb und Hosting eines nicht-moodlebasierten Lernmanagementsystems – LMS“, ist ein Offenes Verfahren, Ort 10178 Berlin, eingestellt am 22.09.2026, Frist 12.10.2026 um 10:00 Uhr.BehördeVergabeplattform Berlin, Bekanntmachungen (berlin.de/vergabeplattform/veroeffentlichungen/bekanntmachungen/)
Abgerufen am 23.09.2026
Die Daten weichen vom Auftrag ab: Dort standen der 31.08.2026 als Veröffentlichung und der 28.09.2026 als Angebotsfrist. Auf der Plattform steht heute der 22.09.2026 und der 12.10.2026. Das spricht für eine Berichtigung oder Verlängerung, und es heißt vor allem: Es bleiben knapp drei Wochen und nicht fünf Tage.BehördeVergabeplattform Berlin, Bekanntmachungen, verglichen mit der Angabe im Auftrag vom 23.09.2026
Abgerufen am 23.09.2026
Offen: Eine einzelne Lehrkraft kann ein Werkzeug auch nur für ihren Kurs anlegen. Die dafür nötige Berechtigung ist in Moodle im Auslieferungszustand für Manager, Trainerinnen und Trainer ohne Bearbeitungsrecht erlaubt. Ob die Berliner Installation das so gelassen hat, ist damit nicht gesagt.HerstellerMoodle Docs, Capabilities mod/lti:addcoursetool (docs.moodle.org/en/Capabilities/mod/lti:addcoursetool)
Abgerufen am 23.09.2026
Offen: Offen bleibt, wer im Lernraum Berlin über WEITERE Werkzeuge entscheidet, nach welchem Verfahren und ob Lehrkräfte selbst ein Werkzeug auf Kursebene anlegen dürfen (in Moodle steht das Recht mod/lti:addcoursetool im Auslieferungszustand bei Trainerinnen, Trainern und Managern). Das ist eine Frage an die Senatsverwaltung und keine, die sich durch Lesen klären lässt.Behördelernraum-berlin.de, Impressum und Datenschutz; schulportal.berlin.de/fachverfahren/lernraum_hilfe/lernraum_faq; Moodle mod/lti/db/access.php – kein Eintrag zu einem Verfahren
Abgerufen am 24.09.2026
Offen: Ob diese Ausschreibung LTI verlangt, ist NICHT belegt. Die Leistungsbeschreibung liegt in den Vergabeunterlagen hinter dem Portal und ist ohne Zugang nicht lesbar; die Übersichtsseite nennt weder Vergabestelle noch Vergabenummer. Das ist der wichtigste offene Punkt dieses Berichts, und er ist mit einem kostenfreien Zugang zu klären.BehördeVergabeplattform Berlin, Bekanntmachungen – Hinweis: „Die Kontaktdaten der Vergabestelle finden Sie in der Bekanntmachung der Ausschreibung“
Abgerufen am 23.09.2026

Was das für die Daten heißt

BefundArtFundstelle und Abruf
LTI kennt den anonymen Start ausdrücklich. Die Plattform darf die Nutzerkennung und alle weiteren Angaben zur Person weglassen, und das Werkzeug muss das Fehlen der Kennung als anonymen Start lesen. Wörtlich: „The tool must interpret the lack of a sub claim as a launch request coming from an anonymous user“.Norm1EdTech, LTI Core 1.3, Abschnitt zu den Nutzerangaben (imsglobal.org/spec/lti/v1p3)
Abgerufen am 23.09.2026
Kommt eine Kennung, ist sie laut Standard „a stable locally unique to the iss identifier“ – also eine gleichbleibende Kennung innerhalb einer Plattform. Das ist genau eine pseudonyme Kennung im Sinne unserer Kernregel und kein Klarname.Norm1EdTech, LTI Core 1.3, Abschnitt zu den Nutzerangaben (imsglobal.org/spec/lti/v1p3)
Abgerufen am 23.09.2026
Name, Vorname, Nachname, Adresse und Sprache sind im Standard sämtlich freiwillig. Sie kommen nur, wenn die Plattform sie schickt – ein Werkzeug kann sie nicht erzwingen.Norm1EdTech, LTI Core 1.3, „Optional user identity claims“ (imsglobal.org/spec/lti/v1p3)
Abgerufen am 23.09.2026
In Moodle sind es drei Schalter je Werkzeug, und ihre Beschriftung ist unmissverständlich: „Share launcher's name with the tool“, „Share launcher's email with the tool“ und „Accept grades from the tool“. Eine Schule kann uns also den Namen verweigern und trotzdem einbinden.HerstellerMoodle Docs 5.2, LTI External tools, Abschnitt Privacy (docs.moodle.org/502/en/LTI_External_tools)
Abgerufen am 23.09.2026
Die Mitgliederliste eines Kurses liefert verbindlich nur Kennung und Rolle. Alles andere braucht die ausdrückliche Zustimmung der Plattform – wörtlich: „Any other member attributes will need an explicit consent from the Platform to be shared with the Tool“.Norm1EdTech, Names and Role Provisioning Services 2.0, Abschnitt 2.2 „Sharing of personal data“, 16.04.2019 (imsglobal.org/spec/lti-nrps/v2p0)
Abgerufen am 23.09.2026
Die eigentliche Grenze ist nicht der Name, sondern die Rückmeldung. Wer Punkte in ein Notenbuch schreibt, erzeugt eine Leistungsbewertung je Kind und gibt sie an die Schule zurück. Das ist etwas anderes als üben, und Tuttuno hat es der Fachkonferenz ausdrücklich abgesagt.Produktlib/module.ts, MODULE.strecke.nichtEnthalten: „Keine Noten und keine Leistungsbewertung aus den Übungsdaten“
Abgerufen am 23.09.2026
Eine Kennung, die von der Schule stammt und bei uns liegt, ist personenbezogen im Sinne der Datenschutz-Grundverordnung, auch wenn sie pseudonym ist. Ein Auftragsverarbeitungsvertrag wird damit genauso fällig wie bei der Lernstrecke – die Anbindung verkürzt das Verfahren nicht, sie ersetzt nur das Eintippen der Klassenliste.NormArtikel 4 Nummer 5 und Artikel 28 Datenschutz-Grundverordnung; dieselbe Einordnung trägt lib/module.ts für das Modul Üben zu Hause
Abgerufen am 23.09.2026

Was ein Start Feld für Feld liefert

Pflicht heißt: Der Standard schreibt es vor. Wahl der Plattform heißt: Die Schule entscheidet, und in Moodle ist es ein beschrifteter Schalter. Von zehn Feldern benennen genau 2 eine Person unmittelbar – und beide sind abwählbar.

FeldWas darin stehtPflichtWas Tuttuno damit tutQuelle
Nachrichtentyp und VersionSagt, ob es ein Start auf eine Stunde ist oder eine Auswahl von Material.PflichtWird gelesen und entscheidet, welche Seite erscheint.LTI Core 1.3, Required Message Claims
BereitstellungskennungWelche Schule und welche Einrichtung uns aufruft. Eine Kennung, kein Name.PflichtWird gespeichert und auf die Lizenz der Schule abgebildet.LTI Core 1.3, Required Message Claims
Kennung des VerweisesWelcher Eintrag im Kurs angeklickt wurde. Damit findet Tuttuno die Stunde wieder.PflichtWird gespeichert und auf eine Klasse und eine Reihe abgebildet.LTI Core 1.3, Required Message Claims
RollenLehrkraft oder Lernende. Entscheidet, ob die Lösungen zu sehen sind.PflichtWird gelesen. Eine leere Liste behandeln wir wie Lernende, also ohne Lösungen.LTI Core 1.3, Required Message Claims
NutzerkennungEine gleichbleibende Kennung innerhalb der Plattform. Darf ganz fehlen.Wahl der PlattformWird als Pseudonym behandelt, gehasht gespeichert und nie mit einem Namen verbunden. Fehlt sie, läuft die Stunde als anonymer Start – das ist der Regelfall, den wir anstreben.LTI Core 1.3, anonymer Start
Name, Vorname, NachnameDer Klarname des Kindes. In Moodle der Schalter „Share launcher's name with the tool“.Wahl der PlattformPersonWird verworfen, bevor irgendetwas geschrieben wird. Das ist die Kernregel und keine Einstellung: Kommt ein Name an, wird er nicht gespeichert.LTI Core 1.3, freiwillige Nutzerangaben; Moodle Docs 5.2, Privacy
Elektronische AdresseDie Postadresse im Netz. In Moodle der Schalter „Share launcher's email with the tool“.Wahl der PlattformPersonWird verworfen. Für Kinder gibt es ohnehin keinen Kontaktkanal – das ist Grundregel 5.LTI Core 1.3, freiwillige Nutzerangaben; Moodle Docs 5.2, Privacy
Kurs und KursnameDie Lerngruppe, aus der heraus gestartet wurde.Wahl der PlattformWird für die Zuordnung zur Klasse genutzt. Ein Kursname ist kein Personenbezug.LTI Core 1.3, Kontextangabe
Rückmeldeadressen für das NotenbuchWohin Punkte geschrieben werden dürften, und mit welcher Berechtigung.Wahl der PlattformWürde nur genutzt, wenn eine Schule es ausdrücklich will. Voreinstellung ist: nicht nutzen. Eine Punktzahl aus dem Üben ist keine Note und gehört nicht in ein Notenbuch.LTI Assignment and Grade Services 2.0

Die Kernregel hält. Der Standard sieht den anonymen Start ausdrücklich vor, die Kennung ist ein Pseudonym, und Name und elektronische Adresse kommen nur, wenn die Plattform sie schickt. Was ankommt, wird verworfen, bevor etwas gespeichert wird – das gehört in den Start und in einen Test, nicht in eine Einstellung.

Der Aufwand, ehrlich geschätzt

BefundArtFundstelle und Abruf
Die sechzehn Arbeitstage sind unsere Annahme und nichts Gemessenes. Belegt ist nur, was sie nicht enthalten: keine Zertifizierung, keine Anpassung an ein zweites Lernmanagementsystem und keine Einführung an einer Schule.SchätzungEigene Schätzung, aufgeschlüsselt in AUFWAND in dieser Datei. Nicht an einem Einsatz überprüft.
Abgerufen am 23.09.2026
LTI benutzt dieselben Bausteine wie die Anmeldung über OpenID Connect – Prüfung signierter Token, Abruf von Schlüsselsätzen, Einmalwerte –, aber einen anderen Ablauf: Das Token kommt als Formularübertragung und nicht über einen Tauschschritt. Der Baukasten ist geteilt, der Ablauf nicht.Norm1EdTech, LTI Core 1.3, „OpenID Connect Launch Flow“ im Vergleich zum Standardablauf mit Tauschschritt (imsglobal.org/spec/lti/v1p3)
Abgerufen am 23.09.2026
Die Dauerlast steckt nicht im Bauen, sondern im Betrieb an fremden Anlagen: Schlüsselwechsel mit Überlappung, eine Registrierung je Schule und Fehlersuche in einem System, in das wir nicht hineinsehen. Der Standard nennt die Registrierung von Hand selbst mühsam und fehleranfällig.Norm1EdTech, LTI Dynamic Registration 1.0, Einleitung (imsglobal.org/spec/lti-dr/v1p0); Security Framework 1.0, Schlüsselverwaltung
Abgerufen am 23.09.2026
Die Zertifizierung ist im Aufwand nicht enthalten, weil sie für ein Werkzeug freiwillig ist. Sie wäre ein eigener Vorgang mit eigener Dauerlast bei jeder neuen Fassung des Standards.Hersteller1EdTech, LTI Advantage Overview (imsglobal.org/lti-advantage-overview)
Abgerufen am 23.09.2026

Der Aufwand: 18 Arbeitstage bis zum ersten echten Start

Geschätzt, nicht gemessen. Bis zu einem Start, der an einer echten Moodle-Installation funktioniert, nicht bis zu einer Zertifizierung. Davon nimmt der laufende Anmeldebau nach vorsichtiger Rechnung etwa 3 Tage ab – dieselben Bausteine, ein anderer Ablauf. Wer glaubt, es sei dasselbe, baut es zweimal.

StückTageBraucht vorherTeilt mit der AnmeldungWarum
Anmeldeeinleitung und Startseite des Werkzeugs3nichtsetwasZwei Adressen, ein Einmalwert, eine Weiterleitung. Der Ablauf ist ein anderer als bei der Anmeldung, die Bausteine sind dieselben.
Prüfung des signierten Tokens gegen den Schlüsselsatz der Plattform2AnmeldeeinleitungvielSignatur, Aussteller, Empfänger, Ablauf, Einmalwert. Wer das für die Anmeldung schon hat, schreibt hier eine Hülle und keine Bibliothek.
Eigener Schlüsselsatz, Veröffentlichung und Wechsel1nichtsvielEin Schlüsselpaar, eine Adresse, die den öffentlichen Teil zeigt, und ein Wechsel mit Überlappung. Ohne Überlappung bricht jeder Start, der gerade läuft.
Verwaltung der Registrierungen je Plattform2SchlüsselsatznichtsJe Schule fünf Angaben, die zusammenpassen müssen. Ohne Oberfläche dafür macht es jemand von Hand in der Datenbank, und dann macht es nur diese eine Person.
Deep Linking: Auswahlseite und signierte Antwort2Tokenprüfung, SchlüsselsatznichtsDie Lehrkraft wählt Reihe und Stunde und bekommt sie als Eintrag in ihren Kurs. Ohne das muss sie Adressen abtippen, und dann benutzt sie es nicht.
Rückmeldung an das Notenbuch3Schlüsselsatz, RegistrierungenetwasZugangstoken über ein selbst signiertes Token holen, Spalte anlegen, Punkte schreiben. Der Teil, der am meisten Arbeit macht und den wir am wenigsten brauchen.
Dynamische Registrierung1RegistrierungsverwaltungnichtsSpart bei jeder weiteren Schule eine halbe Stunde Abstimmung mit der Administration. Der Posten bezahlt sich ab der dritten Schule.
Fehlersuche von außen: Protokoll, verständliche Fehlerseiten, Prüfseite2Start läuftnichtsWenn es bricht, bricht es in einem System, in das wir nicht hineinsehen. Ohne eine Prüfseite, die der Administration sagt, was fehlt, wird jeder Fall ein Telefonat.
Datenschutzunterlagen: Verzeichnis, Anlage zum Vertrag, Zwecktrennung2nichtsnichtsGehört Marco und nicht dem Code. Ohne diese Unterlagen darf keine Schule starten, gleich wie fertig die Technik ist.

Die Dauerlast – der eigentliche Preis

18 Tage sind bezahlbar. Diese Liste ist es vielleicht nicht, und sie endet nie.

WasTaktWarum es weh tut
Schlüssel wechseln, auf beiden Seitenjährlich, und sofort bei jedem VerdachtPlattformen halten Schlüsselsätze im Zwischenspeicher. Wer ohne Überlappung wechselt, nimmt allen Schulen gleichzeitig den Zugang, und zwar mitten in einer Stunde.
Registrierung je Schuleeinmal je Schule, dann bei jedem Umzug der AnlageJede Schule ist ein eigener Vorgang mit der Administration. Die dynamische Registrierung macht daraus einen Knopf, nimmt aber die Freigabe nicht ab.
Fehlersuche im fremden SystemlaufendDer Fehler zeigt sich in der Anlage der Schule, das Protokoll liegt dort, und wir haben keinen Zugang. Das ist eine andere Art von Arbeit als die eigene Fehlersuche.
Abweichungen je Plattform ausgleichenbei jeder neuen Plattform und bei jeder AktualisierungDer Standard lässt vieles offen, und jede Plattform füllt es anders. Wer drei Plattformen bedient, pflegt drei Sonderfälle.
Zertifizierung aufrechterhalten, falls sie kommtbei jeder neuen Fassung des StandardsFür ein Werkzeug ist sie freiwillig. Beschaffungsstellen fragen trotzdem danach, und eine abgelaufene Zertifizierung ist schlechter als keine.

Gibt es einen einfacheren Weg

BefundArtFundstelle und Abruf
Lehrkräfte dürfen im Lernraum Kurse sichern und wiederherstellen: „Alle anderen Lehrkräfte können einen Kurs sichern und wiederherstellen. Dies geht über den Menüpunkt ‚Mehr > Kurse wiederverwenden‘.“ Moodle liest dabei IMS Common Cartridge nur in den Fassungen 1.0 und 1.1. Deshalb baut lib/lernraum.ts ein Paket mit CC 1.1 und Moodle-XML – ohne Freischaltung.BehördeSchulportal Berlin, Lernraum-FAQ (schulportal.berlin.de/fachverfahren/lernraum_hilfe/lernraum_faq); Moodle Docs „IMS Common Cartridge import and export“ (docs.moodle.org/en/IMS_Common_Cartridge_import_and_export)
Abgerufen am 24.09.2026
Der Export gibt es bereits, in vier Formaten: QTI 2.1 als Paket, Moodle XML, GIFT und CSV. Er läuft ohne Zugangsdaten, ohne Vertrag und an jeder Schule sofort.Produktlib/qti.ts sowie app/klassen/[id]/export/route.ts und app/klassen/[id]/export/qti/route.ts
Abgerufen am 23.09.2026
Den Zugang ohne Anmeldung gibt es ebenfalls: Der Übergabelink zeigt Stunden, Material und am Termin die Klassenarbeit, ohne dass jemand ein Konto hat. Eine Lehrkraft kann ihn in jedem Lernmanagementsystem als schlichte Adresse hinterlegen.Produktapp/uebergabe/[token]/page.tsx und app/klassen/[id]/uebergabe/page.tsx
Abgerufen am 23.09.2026
Ein SCORM-Paket lädt die Lehrkraft in Moodle selbst hoch, ohne Administration. Wörtlich: „In a course, with the editing turned on, choose ‘SCORM Package’ from the activity chooser“.HerstellerMoodle Docs, SCORM activity (docs.moodle.org/en/SCORM_activity)
Abgerufen am 23.09.2026
H5P legt die Lehrkraft im Inhaltsspeicher an oder lädt es als Datei hoch. Für eine Leistungsmessung rät Moodle selbst davon ab: „For summative assessment, such as exams, it is recommended for security reasons to use the Quiz activity rather than H5P“.HerstellerMoodle Docs, H5P (docs.moodle.org/en/H5P)
Abgerufen am 23.09.2026
Der Produktkatalog nennt die fehlende Anbindung schon heute offen als Lücke. Sie ist also keine Entdeckung, sondern eine bekannte Grenze, die bisher niemand als Hindernis gemeldet hat.Produktlib/module.ts, OFFEN: „Keine Anbindung an IServ, itslearning oder Moodle als Einmalanmeldung“
Abgerufen am 23.09.2026

Fünf Wege, nach Aufwand sortiert

Die Frage lautete: Gibt es einen einfacheren Weg, der achtzig Prozent bringt? Es gibt ihn, und er liegt fertig im Produkt. Die Spalte „Grenze“ steht daneben, weil eine Tabelle ohne sie Werbung wäre.

WegTageWer zustimmen mussGrenzeReicht 2026/27
Schlichter Link
Die Lehrkraft hinterlegt den Übergabelink als Adresse im Kurs. Die Klasse klickt und ist da.
0die Lehrkraft alleinKeine Einmalanmeldung, keine Rückmeldung, kein Wissen darüber, wer geklickt hat. Genau das Fehlen macht ihn aber verfahrensfrei.ja
Export als QTI, Moodle XML oder GIFT
Aufgaben wandern in die Fragensammlung des Lernmanagementsystems und werden dort zum Test.
0die Lehrkraft alleinDer Inhalt ist ab dem Import eingefroren und folgt nicht mehr dem Unterricht. Was danach in der Klasse passiert, sehen wir nicht.ja
H5P als Datei
Einzelne Übungen als Datei, die die Lehrkraft in den Inhaltsspeicher lädt.
4die Lehrkraft alleinUnsere Aufgaben entstehen je Klasse neu. In ein fertiges Paket gegossen verlieren sie genau das. Und Moodle rät selbst davon ab, damit zu bewerten.nein
SCORM-Paket
Eine ganze Einheit als Paket, das die Lehrkraft hochlädt und das Ergebnisse meldet.
5die Lehrkraft alleinDasselbe Einfrieren wie bei H5P, und zusätzlich ein Format, das älter ist als die meisten Kolleginnen im Kollegium. Es meldet Ergebnisse, die wir nicht melden wollen.nein
LTI 1.3 mit Deep Linking
Tuttuno steht als Werkzeug im Kurs, die Lehrkraft wählt die Stunde dort aus, die Klasse kommt ohne zweite Anmeldung herein, und die Stunde bleibt lebendig.
16die Administration der Plattform, in Berlin die SenatsverwaltungKostet eine Dauerlast ohne Ende und hängt an einer Freigabe, die wir nicht beeinflussen. Ohne Rückmeldung an das Notenbuch ist der Mehrwert gegenüber dem Link vor allem: keine zweite Anmeldung.ja

Risiken in beide Richtungen

Eine Bewertung, die nur die Risiken des Bauens nennt, ist eine Begründung fürs Nichtstun.

RisikoRichtungWirkungGegenmittel
Die Freigabe kommt niebauenSechzehn Tage für etwas, das an der Senatsverwaltung hängt und nicht an uns. Im Lernraum Berlin ist nicht einmal öffentlich, nach welchem Verfahren entschieden wird.Vorher fragen, nicht vorher bauen. Eine Frage an das Schulservice-Zentrum kostet eine Mail und beantwortet, ob die sechzehn Tage überhaupt etwas erreichen können.
Die Rückmeldung an das Notenbuch wird erwartetbauenWer LTI anbietet, wird gefragt, warum die Punkte nicht im Notenbuch landen. Die Antwort ist gut, aber sie muss jedes Mal gegeben werden.Die Absage steht im Katalog und im Vertrag und ist im Code durchgehalten. Sie wird nicht zur Verhandlungsmasse, nur weil eine Schnittstelle sie technisch erlaubte.
Die Kernregel weicht aufbauenEin Feld, das ankommt und einmal gespeichert wird, ist eine Verarbeitung von Klarnamen. Danach steht die Zusage an die Schulen nicht mehr.Das Verwerfen der Namensfelder gehört in den Start und in einen Test, nicht in eine Einstellung. Was nicht eingestellt werden kann, kann auch nicht falsch eingestellt sein.
Eine Ausschreibung verlangt es, und wir können nicht mitbietenwartenDie Berliner Ausschreibung läuft bis zum 12.10.2026. Ob LTI darin steht, ist nicht belegt. Wenn ja, wäre es ein Ausschlusskriterium für alles, was daran hängt.Die Unterlagen anfordern und nachlesen. Drei Wochen reichen dafür, sechzehn Arbeitstage Bauen reichen nicht.
Eine Schule sagt ab, weil sie zwei Anmeldungen nicht willwartenDie zweite Anmeldung ist der häufigste Einwand gegen jedes Zusatzwerkzeug. Bisher hat ihn niemand erhoben, aber bisher gab es auch erst eine Schule.Beobachten und zählen. Der erste Fall, in dem es an der Anmeldung scheitert, ist das Signal – und dann sind es sechzehn Tage und kein halbes Jahr.

Die Empfehlung

Empfehlung zur Frage: Warum nicht Lernmanagementsystem? Stand der Angaben: 23.09.2026. Jede Angabe trägt unten ihre Fundstelle. 1. Kein Lernmanagementsystem werden. Ein Lernmanagementsystem ist das führende System der Schule. Wer es stellt, hält Klassenlisten, Kurse, Anmeldung und Noten. Genau diesen Bestand will Tuttuno nicht halten, und diese Entscheidung ist die Grundlage jeder Zusage an die Schulen. Dazu kommt in Berlin, dass das Land bereits eines betreibt und gerade ein zweites ausschreibt. Beides bekommt die Schule ohne eigene Beschaffung. 2. Drin sein ist richtig. Es heißt in diesem Schuljahr aber nicht LTI. Drin sein heißt: Der Inhalt liegt dort, wo die Lehrkraft ohnehin arbeitet. Dafür gibt es heute zwei Wege, die fertig im Produkt liegen und null Entwicklungstage kosten: den Link ohne Anmeldung und den Export der Aufgaben. Beide braucht keine Administration, beide laufen an jeder Schule sofort, und beide erzeugen keinen einzigen neuen Datensatz über ein Kind. 3. LTI vorbereiten, nicht bauen. Das ist dasselbe Muster, das für Österreich und die Schweiz gilt: Der Weg wird beschrieben, der Aufwand ist beziffert, die Entscheidung fällt an einem Auslöser und nicht an einem Datum. Die Auslöser sind zwei. Erstens: Eine Ausschreibung verlangt es nachweislich. Zweitens: Eine Schule sagt ab, weil sie die zweite Anmeldung nicht will. Tritt keiner der beiden ein, wird nichts gebaut. 4. Was jetzt zu tun ist, und zwar diese Woche. Die Unterlagen der Berliner Ausschreibung anfordern und nachlesen, ob eine Schnittstelle nach dem Standard verlangt wird. Die Frist läuft bis zum 12.10.2026. Und eine Mail an das Schulservice-Zentrum Berlin mit der Frage, ob und wie externe Werkzeuge im Lernraum zugelassen werden. Beides kostet zusammen einen halben Tag und entscheidet über sechzehn. 5. Wenn gebaut wird, dann in dieser Reihenfolge. Zuerst der Start mit dem anonymen Fall, danach die Auswahl aus dem Kurs heraus, zuletzt und nur auf ausdrücklichen Wunsch einer Schule die Rückmeldung an das Notenbuch. Die Namensfelder werden im Start verworfen, bevor irgendetwas gespeichert wird. Eine Punktzahl aus dem Üben ist keine Note und geht nicht in ein Notenbuch, auch wenn die Schnittstelle es erlaubte. 6. Was diese Empfehlung nicht behandelt. Kosten und Preise. Dazu steht hier keine Zahl und keine Empfehlung.

Grundlage: lib/lti-bewertung.ts. Die Exporte, die heute schon laufen: lib/qti.ts. Der Zugang ohne Anmeldung: app/uebergabe/[token]/page.tsx.