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Biologie · Klasse 11 · Kapitel

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Biologie der Zelle

EntdeckenDie Frage zum Kapitel

Besteht ein Mensch aus mehr Bakterienzellen als aus eigenen Zellen?

Schreib eine Vermutung auf, bevor du weiterliest.

Für die Lehrkraft: Ungefähr gleich viele. Ein Mensch hat etwa 30 Billionen eigene Zellen und etwa 38 Billionen Bakterien, die meisten im Dickdarm. Weil Bakterien so klein sind, wiegen sie zusammen nur etwa 0,2 Kilogramm. Quelle: Sender, Fuchs und Milo 2016, Revised Estimates for the Number of Human and Bacteria Cells in the Body, PLOS Biology.

  • Entdecken Frage, Vorstellung, Bild
  • Merken kommt ins Heft
  • Beispiel vorgerechnet, Schritt für Schritt
  • Üben selbst rechnen
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  • Weiterdenken zum Knobeln und Vernetzen

○ mit Starthilfe, ● für alle, ★ zum Weiterdenken. Du wählst mindestens eine ★-Aufgabe. Du rechnest ins Heft.

1Ich kann Protocyte und Eucyte nach Bau und Kompartimentierung vergleichen.

EntdeckenFrage

Besteht ein Mensch aus mehr Bakterienzellen als aus eigenen Zellen?

Was meinst du? Schreib deine Vermutung auf, bevor du weiterliest.

Auflösung

Ungefähr gleich viele. Ein Mensch hat etwa 30 Billionen eigene Zellen und etwa 38 Billionen Bakterien, die meisten im Dickdarm. Weil Bakterien so klein sind, wiegen sie zusammen nur etwa 0,2 Kilogramm.

MerkenProtocyte und Eucyte

Protocyten haben keinen Zellkern und keine Organellen mit Membran.

Die DNA liegt frei im Cytoplasma. Eucyten sind durch Membranen in Kompartimente gegliedert.

BeispielProtocyte und Eucyte

Welche Zelle ist eine Protocyte? Begründe die Wahl.
Schritt für Schritt
  1. Protocyten haben keinen Zellkern.
  2. Pflanzenzellen und Pantoffeltierchen haben einen Zellkern.
  3. Nur die Bakterienzelle ist eine Protocyte.
  1. Protocyten haben keinen Zellkern.
  2. Pflanzenzellen und Pantoffeltierchen haben einen Zellkern.
  3. Nur die Bakterienzelle ist eine Protocyte.
Ergebnis:
eine Bakterienzelle

AchtungProtocyte und Eucyte vermischt

So nicht
Bakterien haben einen kleinen Zellkern, das Pantoffeltierchen ist als Einzeller ein Prokaryot.
So richtig
Bakterien haben keinen Zellkern. Das Pantoffeltierchen ist ein einzelliger Eukaryot mit Zellkern und Organellen.

Einzeller heißt nicht Prokaryot. Prüf, ob ein Zellkern mit Kernhülle da ist: nur dann ist es eine Eucyte.

ÜbenJetzt du

  1. ○1
    Welche Zelle ist eine Protocyte: Hefezelle, Darmbakterium oder Leberzelle? Begründe die Wahl.
    So fängst du an:
    Protocyten haben keinen Zellkern.
    Lösung zeigen
    1. Protocyten haben keinen Zellkern.
    2. Hefe und Leberzelle haben einen Zellkern, das Bakterium nicht.
    Ergebnis:
    das Darmbakterium
  2. ●2
    Eine Zelle hat eine Zellwand, Chloroplasten und einen Zellkern. Um welchen Zelltyp handelt es sich? Begründe die Wahl.
    Lösung zeigen
    1. Ein Zellkern zeigt eine Eucyte.
    2. Zellwand und Chloroplasten kommen bei Pflanzen vor, nicht bei Tieren.
    3. Es ist eine Pflanzenzelle.
    Ergebnis:
    um eine eukaryotische Pflanzenzelle
  3. ★3
    Cyanobakterien betreiben Fotosynthese, haben aber keine Chloroplasten. Wie ist das möglich? Begründe die Wahl.
    Lösung zeigen
    1. Fotosynthese braucht Membranen mit Farbstoffen und Enzymen, nicht unbedingt ein Organell.
    2. Cyanobakterien haben Thylakoidmembranen frei im Cytoplasma.
    3. Nach der Endosymbiontentheorie stammen Chloroplasten von solchen Bakterien ab.
    Ergebnis:
    Die Fotosynthese läuft an Membranen im Cytoplasma, den Thylakoiden.

2Ich kann Licht- und Elektronenmikroskopie nach Auflösung und Einsatz vergleichen und echte Größen aus Maßstab und Vergrößerung berechnen.

EntdeckenFrage

Warum kann man ein Grippevirus im Schulmikroskop nicht sehen, egal wie stark man vergrößert?

Was meinst du? Schreib deine Vermutung auf, bevor du weiterliest.

Auflösung

Ein Grippevirus ist etwa 100 Nanometer groß. Das Lichtmikroskop kann wegen der Wellenlänge des Lichts nur Strukturen ab etwa 200 Nanometern trennen. Mehr Vergrößerung macht das Bild nur größer, nicht schärfer.

MerkenAuflösung und echte Größe

Die Auflösung begrenzt, welche Einzelheiten sichtbar sind.

Das Lichtmikroskop löst bis etwa 0,2 µm auf, das Elektronenmikroskop viel feiner. Echte Größe = Bildgröße : Vergrößerung.

BeispielEchte Größe aus Maßstab und Vergrößerung

Eine Wasserpestzelle ist auf einer 400-fach vergrößerten Abbildung 40 mm groß. Wie groß ist das Objekt wirklich, angegeben in µm?
Schritt für Schritt
  1. Das Bild ist größer als das Objekt, also wird geteilt.
  2. 40 mm : 400 = 0,1 mm.
  3. 1 mm = 1000 µm, also 0,1 mm = 100 µm.
  1. Das Bild ist größer als das Objekt, also wird geteilt.
  2. 40 mm : 400 = 0,1 mm.
  3. 1 mm = 1000 µm, also 0,1 mm = 100 µm.
Ergebnis:
100 µm

AchtungEinheiten oder Zehnerpotenzen falsch umgerechnet

So nicht
0,06 mm = 0,06 µm
So richtig
0,06 mm = 60 µm, denn 1 mm sind 1000 µm.

Zwischen mm, µm und nm liegt jeweils der Faktor 1000. Die kleinere Einheit braucht die größere Zahl.

ÜbenJetzt du

  1. ○4
    Eine rote Blutzelle ist auf einer 1000-fach vergrößerten Abbildung 7 mm groß. Wie groß ist das Objekt wirklich, angegeben in µm?
    So fängst du an:
    Das Bild ist größer als das Objekt, also wird geteilt.
    Lösung zeigen
    1. Das Bild ist größer als das Objekt, also wird geteilt.
    2. 7 mm : 1000 = 0,007 mm.
    3. 1 mm = 1000 µm, also 0,007 mm = 7 µm.
    Ergebnis:
    7 µm
  2. ●5
    Eine Mundschleimhautzelle ist auf einer 400-fach vergrößerten Abbildung 24 mm groß. Wie groß ist das Objekt wirklich, angegeben in µm?
    Lösung zeigen
    1. Das Bild ist größer als das Objekt, also wird geteilt.
    2. 24 mm : 400 = 0,06 mm.
    3. 1 mm = 1000 µm, also 0,06 mm = 60 µm.
    Ergebnis:
    60 µm
  3. ★6
    Ein Mitochondrium wurde mit Maßstabsbalken fotografiert. Der Balken ist 10 mm lang und steht für 0,5 µm. Wie stark ist die Aufnahme vergrößert?
    Lösung zeigen
    1. 0,5 µm = 0,0005 mm.
    2. Vergrößerung = Bildlänge : echte Länge = 10 mm : 0,0005 mm.
    3. Die Aufnahme ist 20.000-fach vergrößert.
    Ergebnis:
    20.000-fach

3Ich kann Bau und Funktion der Zellorganellen erläutern und das Prinzip der Kompartimentierung anwenden.

EntdeckenFrage

Warum haben die Beinmuskeln von Ausdauersportlern mehr Mitochondrien als die von Untrainierten?

Was meinst du? Schreib deine Vermutung auf, bevor du weiterliest.

Auflösung

Ausdauertraining regt die Muskelzellen an, mehr Mitochondrien zu bilden. Mehr Mitochondrien liefern mehr ATP durch Zellatmung mit Sauerstoff. Die Muskeln ermüden dann später.

MerkenKompartimentierung

Membranen gliedern die Eucyte in Reaktionsräume.

So laufen Aufbau und Abbau gleichzeitig ab, getrennt voneinander. Große innere Membranflächen tragen viele Enzyme.

BeispielOrganellen und Kompartimentierung

Welche Aufgabe hat die Zellmembran? Begründe die Wahl.
Schritt für Schritt
  1. Die Zellmembran ist eine dünne, flexible Lipiddoppelschicht mit Proteinen.
  2. Die Membran lässt manche Stoffe durch und andere nicht.
  1. Die Zellmembran ist eine dünne, flexible Lipiddoppelschicht mit Proteinen.
  2. Die Membran lässt manche Stoffe durch und andere nicht.
Ergebnis:
Die Membran grenzt die Zelle ab und regelt den Stoffaustausch.

AchtungZellwand und Membran verwechselt

So nicht
Nur Pflanzen haben eine Zellwand, und die Membran gibt der Zelle Halt.
So richtig
Pflanzen, Pilze und Bakterien haben Zellwände aus verschiedenen Stoffen. Die Membran grenzt ab und regelt den Stoffaustausch.

Die Zellwand gibt Halt, die Membran regelt den Durchtritt von Stoffen. Zellwände haben Pflanzen, Pilze und Bakterien.

ÜbenJetzt du

  1. ○7
    Welches Organell ist der Ort der Zellatmung? Begründe die Wahl.
    So fängst du an:
    Bei der Zellatmung wird Glucose mit Sauerstoff abgebaut und ATP gebildet.
    Lösung zeigen
    1. Bei der Zellatmung wird Glucose mit Sauerstoff abgebaut und ATP gebildet.
    2. Das geschieht vor allem im Mitochondrium.
    Ergebnis:
    das Mitochondrium
  2. ●8
    Was kennzeichnet das raue Endoplasmatische Retikulum? Begründe die Wahl.
    Lösung zeigen
    1. „Rau“ heißt: Die Membran ist mit Ribosomen besetzt.
    2. An ihnen entstehen Proteine für Membranen und für den Export.
    Ergebnis:
    Ribosomen auf der Membran, an denen Proteine entstehen
  3. ★9
    Lysosomen enthalten Enzyme, die nur bei saurem pH-Wert gut arbeiten. Was folgt aus dieser Kompartimentierung? Begründe die Wahl.
    Lösung zeigen
    1. Im Lysosom ist es sauer, im Cytoplasma etwa neutral.
    2. Die Enzyme arbeiten nur im sauren Raum gut.
    3. Tritt wenig aus, verdaut es die Zelle kaum.
    Ergebnis:
    Austretende Enzyme sind im neutralen Cytoplasma kaum aktiv, das schützt die Zelle.

4Ich kann Kohlenhydrate und Lipide nach Bausteinen und Funktion vergleichen.

EntdeckenFrage

Gras und Brot bestehen beide aus Glucose. Warum wird man von Gras trotzdem nicht satt?

Was meinst du? Schreib deine Vermutung auf, bevor du weiterliest.

Auflösung

In Brot steckt Stärke, in Gras Cellulose. Beide bestehen aus Glucose, die Bausteine sind aber anders verknüpft. Dem Menschen fehlt das Enzym für Cellulose. Rinder lassen sie von Mikroorganismen im Pansen abbauen.

MerkenKohlenhydrate und Lipide

Stärke und Glykogen speichern Energie, Cellulose festigt die Zellwand.

Alle drei sind aus Glucose gebaut. Phospholipide bilden die Doppelschicht jeder Biomembran.

BeispielKohlenhydrate und Lipide

Welches Lipid kommt außer Fetten in allen Biomembranen vor? Begründe die Wahl.
Schritt für Schritt
  1. Biomembranen sind Lipiddoppelschichten.
  2. Hauptbestandteil sind Phospholipide mit Proteinen.
  1. Biomembranen sind Lipiddoppelschichten.
  2. Hauptbestandteil sind Phospholipide mit Proteinen.
Ergebnis:
Phospholipide

AchtungStoffklassen und Bausteine verwechselt

So nicht
Stärke besteht aus Aminosäuren, Proteine aus Glucose.
So richtig
Polysaccharide bestehen aus Einfachzuckern, Proteine aus Aminosäuren, Fette aus Glycerin und Fettsäuren, Nucleinsäuren aus Nucleotiden.

Ordne zuerst die Stoffklasse ihrem Baustein zu: Zucker, Aminosäure, Glycerin mit Fettsäuren oder Nucleotid.

ÜbenJetzt du

  1. ○10
    Die Fettfleckprobe mit einer Lebensmittelprobe ist positiv. Was folgt daraus? Begründe die Wahl.
    So fängst du an:
    Ein durchscheinender Fleck, der nicht trocknet, zeigt Fett.
    Lösung zeigen
    1. Ein durchscheinender Fleck, der nicht trocknet, zeigt Fett.
    2. Über andere Stoffe sagt die Probe nichts.
    Ergebnis:
    Die Probe enthält Lipide.
  2. ●11
    Wie ist ein Fett, ein Triglycerid, aufgebaut? Begründe die Wahl.
    Lösung zeigen
    1. Triglycerid heißt: drei Fettsäuren an Glycerin.
    2. Die Verknüpfung ist eine Esterbindung.
    Ergebnis:
    ein Glycerin, verestert mit drei Fettsäuren
  3. ★12
    Kartoffelzellen speichern Stärke statt Glucose. Welcher Vorteil ergibt sich? Begründe die Wahl.
    Lösung zeigen
    1. Viele gelöste Glucoseteilchen würden Wasser osmotisch in die Zelle ziehen.
    2. Ein großes Stärkemolekül ist kaum löslich.
    3. So bleibt der Wasserhaushalt der Zelle stabil.
    Ergebnis:
    Stärke ist kaum löslich und zieht kein Wasser in die Zelle.

5Ich kann den Bau der Proteine aus Aminosäuren und ihre Strukturebenen erläutern und die Denaturierung erklären.

EntdeckenFrage

Warum wird ein gekochtes Ei nie wieder flüssig, auch wenn es abkühlt?

Was meinst du? Schreib deine Vermutung auf, bevor du weiterliest.

Auflösung

Hitze zerstört die Raumstruktur der Proteine im Eiklar. Die entfalteten Ketten verkleben miteinander. Diese Denaturierung lässt sich beim Abkühlen nicht umkehren.

MerkenProteine und ihre Struktur

Die Abfolge der Aminosäuren legt die Raumstruktur eines Proteins fest.

Die Raumstruktur bestimmt die Funktion. Bei Denaturierung geht sie verloren, die Peptidbindungen bleiben.

BeispielProteine und Denaturierung

Welche Einflüsse können Proteine denaturieren? Begründe die Wahl.
Schritt für Schritt
  1. Hitze, Säuren, Laugen und Schwermetalle stören die schwachen Bindungen.
  2. Verdauungsenzyme spalten dagegen Peptidbindungen, das ist keine Denaturierung.
  1. Hitze, Säuren, Laugen und Schwermetalle stören die schwachen Bindungen.
  2. Verdauungsenzyme spalten dagegen Peptidbindungen, das ist keine Denaturierung.
Ergebnis:
Hitze, starke Säuren und Laugen, Schwermetallionen

AchtungDenaturierung als Zerlegung in Aminosäuren gedacht

So nicht
Beim Kochen zerfällt das Eiweiß in seine Aminosäuren.
So richtig
Beim Kochen geht die Raumstruktur verloren. Die Aminosäurekette mit ihren Peptidbindungen bleibt erhalten.

Denaturierung löst die schwachen Bindungen der Faltung. Die Peptidbindungen der Kette bleiben, die Aminosäuren auch.

ÜbenJetzt du

  1. ○13
    Was beschreibt die Sekundärstruktur eines Proteins? Begründe die Wahl.
    So fängst du an:
    Abschnitte der Kette bilden Schrauben oder Faltblätter.
    Lösung zeigen
    1. Abschnitte der Kette bilden Schrauben oder Faltblätter.
    2. Wasserstoffbrücken im Rückgrat halten sie zusammen.
    Ergebnis:
    Helix und Faltblatt, gehalten durch Wasserstoffbrücken
  2. ●14
    Welche Bindung verknüpft zwei Aminosäuren in einem Protein? Begründe die Wahl.
    Lösung zeigen
    1. Die Carboxygruppe einer Aminosäure reagiert mit der Aminogruppe der nächsten.
    2. Dabei entsteht eine Peptidbindung und Wasser wird frei.
    Ergebnis:
    die Peptidbindung
  3. ★15
    Bei der Sichelzellanämie ist im Hämoglobin eine einzige Aminosäure ausgetauscht. Warum hat das große Folgen? Begründe die Wahl.
    Lösung zeigen
    1. Die Primärstruktur legt die Raumstruktur fest.
    2. Die getauschte Aminosäure hat eine andere Seitenkette.
    3. Die Hämoglobinmoleküle lagern sich zu Fasern zusammen und verformen die Zelle.
    Ergebnis:
    Die geänderte Primärstruktur verändert Faltung und Zusammenlagerung.

6Ich kann ATP als Energieüberträger und den Bau der Nucleinsäuren erläutern.

EntdeckenFrage

Ein Mensch setzt am Tag Dutzende Kilogramm ATP um. Wie viel ATP trägt er gleichzeitig in sich?

Was meinst du? Schreib deine Vermutung auf, bevor du weiterliest.

Auflösung

Weit weniger als ein Kilogramm. Jedes ATP-Molekül wird am Tag sehr oft gespalten und wieder neu aufgebaut. ATP ist ein schneller Überträger, kein Vorratslager.

MerkenATP und Nucleinsäuren

ATP überträgt Energie, es ist kein Langzeitspeicher.

Die Spaltung zu ADP und Phosphat treibt Vorgänge an, die Zellatmung baut ATP ständig neu auf.

BeispielATP und Nucleinsäuren

Welche Basen paaren in der DNA miteinander? Begründe die Wahl.
Schritt für Schritt
  1. Die Paarung folgt der Form und den Wasserstoffbrücken der Basen.
  2. Adenin passt zu Thymin, Guanin zu Cytosin.
  1. Die Paarung folgt der Form und den Wasserstoffbrücken der Basen.
  2. Adenin passt zu Thymin, Guanin zu Cytosin.
Ergebnis:
Adenin mit Thymin, Guanin mit Cytosin

AchtungATP als Speicher oder Energiequelle gedacht

So nicht
In der Phosphatbindung des ATP steckt Energie wie in einem Akku.
So richtig
Energie wird frei, weil ADP und Phosphat energieärmer sind als ATP. ATP wird ständig neu gebildet.

ATP ist ein Überträger, kein Speicher. Energie wird frei, weil die Produkte energieärmer sind, nicht weil die Bindung Energie enthält.

ÜbenJetzt du

  1. ○16
    Woher stammt die Energie, um aus ADP wieder ATP aufzubauen? Begründe die Wahl.
    So fängst du an:
    Der Aufbau von ATP braucht Energie.
    Lösung zeigen
    1. Der Aufbau von ATP braucht Energie.
    2. Die Energie stammt aus dem Abbau von Glucose und Fetten in der Zellatmung.
    Ergebnis:
    aus dem Abbau von Nährstoffen in der Zellatmung
  2. ●17
    Wie unterscheidet sich RNA von DNA? Begründe die Wahl.
    Lösung zeigen
    1. RNA hat den Zucker Ribose und die Base Uracil.
    2. RNA liegt meist als Einzelstrang vor.
    Ergebnis:
    Ribose statt Desoxyribose, Uracil statt Thymin, meist einzelsträngig
  3. ★18
    Ein Mensch setzt täglich Dutzende Kilogramm ATP um, trägt aber weit unter einem Kilogramm in sich. Wie ist das möglich? Begründe die Wahl.
    Lösung zeigen
    1. ATP wird gespalten und aus ADP und Phosphat wieder aufgebaut.
    2. Dieser Kreislauf läuft viele Male am Tag.
    3. So reicht ein kleiner Bestand für einen großen Umsatz.
    Ergebnis:
    Jedes ATP-Molekül wird am Tag sehr oft aus ADP neu gebildet.

7Ich kann den Zellzyklus mit der Mitose erläutern und Chromosomen- und Chromatidenzahlen bestimmen.

EntdeckenFrage

Warum fallen bei einer Chemotherapie oft die Haare aus?

Was meinst du? Schreib deine Vermutung auf, bevor du weiterliest.

Auflösung

Viele Krebsmittel stören die Zellteilung, zum Beispiel den Spindelapparat der Mitose. Die Mittel treffen alle Zellen, die sich oft teilen. Dazu gehören neben Krebszellen auch die Zellen der Haarwurzeln.

MerkenZellzyklus und Mitose

Die DNA wird in der S-Phase verdoppelt, nicht in der Mitose.

Danach hat jedes Chromosom zwei Chromatiden. Die Mitose verteilt sie, beide Tochterzellen bleiben 2n.

BeispielChromosomen und Chromatiden zählen

Eine Körperzelle der Tomate hat 2n = 24 Chromosomen. Wie viele Chromosomen und Chromatiden enthält sie in der G2-Phase?
Schritt für Schritt
  1. Die S-Phase ist vorbei, die DNA ist verdoppelt.
  2. Jedes Chromosom besteht jetzt aus zwei Chromatiden.
  3. 24 Chromosomen, 48 Chromatiden.
  1. Die S-Phase ist vorbei, die DNA ist verdoppelt.
  2. Jedes Chromosom besteht jetzt aus zwei Chromatiden.
  3. 24 Chromosomen, 48 Chromatiden.
Ergebnis:
24 Chromosomen, 48 Chromatiden

AchtungChromosomen und Chromatiden gleichgesetzt

So nicht
In der Metaphase hat der Mensch 92 Chromosomen.
So richtig
In der Metaphase hat der Mensch 46 Chromosomen aus je zwei Chromatiden, also 92 Chromatiden.

Zähl die Centromere: So viele Chromosomen gibt es. Jedes Chromosom hat eine oder zwei Chromatiden.

ÜbenJetzt du

  1. ○19
    Eine Körperzelle der Tomate hat 2n = 24 Chromosomen. Wie viele Chromosomen und Chromatiden enthält jede Tochterzelle nach der Telophase?
    So fängst du an:
    In der Anaphase wurden die Schwesterchromatiden getrennt.
    Lösung zeigen
    1. In der Anaphase wurden die Schwesterchromatiden getrennt.
    2. Jede Tochterzelle erhält eine Chromatide jedes Chromosoms.
    3. 24 Chromosomen, 24 Chromatiden.
    Ergebnis:
    24 Chromosomen, 24 Chromatiden
  2. ●20
    Eine Körperzelle des Menschen hat 2n = 46 Chromosomen. Wie viele Chromosomen und Chromatiden enthält sie in der Metaphase der Mitose?
    Lösung zeigen
    1. In der Metaphase sind die Chromatiden noch am Centromer verbunden.
    2. Gezählt werden die Centromere: so viele Chromosomen wie vorher.
    3. 46 Chromosomen, 92 Chromatiden.
    Ergebnis:
    46 Chromosomen, 92 Chromatiden
  3. ★21
    In der Metaphase einer Körperzelle der Tomate zählt man 48 Chromatiden. Wie viele Chromosomen hat jede Tochterzelle nach der Mitose?
    Lösung zeigen
    1. In der Metaphase besteht jedes Chromosom aus zwei Chromatiden.
    2. 48 Chromatiden : 2 = 24 Chromosomen.
    3. Die Mitose erhält die Zahl: Jede Tochterzelle hat 24 Chromosomen.
    Ergebnis:
    24 Chromosomen

8Ich kann die Entwicklung vom Einzeller zum Vielzeller mit Zelldifferenzierung und Endosymbiontentheorie erklären.

EntdeckenFrage

Kann man aus einer Hautzelle wieder eine Stammzelle machen?

Was meinst du? Schreib deine Vermutung auf, bevor du weiterliest.

Auflösung

Ja. Im Jahr 2006 gelang es, Hautzellen von Mäusen in Stammzellen zurückzuverwandeln, die sich zu vielen Zelltypen entwickeln können. Das zeigt: Die Hautzelle besaß noch alle Gene. Dafür gab es 2012 den Nobelpreis.

MerkenVom Einzeller zum Vielzeller

Alle Körperzellen tragen dieselben Gene, abgelesen wird nur ein Teil.

Mitochondrien und Chloroplasten stammen von aufgenommenen Bakterien ab: Endosymbiontentheorie.

BeispielVom Einzeller zum Vielzeller

Welcher Befund stützt die Endosymbiontentheorie? Begründe die Wahl.
Schritt für Schritt
  1. Ringförmige DNA und 70S-Ribosomen sind Merkmale von Bakterien.
  2. Mitochondrien besitzen beides.
  1. Ringförmige DNA und 70S-Ribosomen sind Merkmale von Bakterien.
  2. Mitochondrien besitzen beides.
Ergebnis:
Mitochondrien haben eigene ringförmige DNA und 70S-Ribosomen.

AchtungPflanzen ohne Mitochondrien und Zellatmung gedacht

So nicht
Pflanzen haben Chloroplasten statt Mitochondrien und atmen nicht.
So richtig
Pflanzenzellen haben Chloroplasten und Mitochondrien. Pflanzenzellen betreiben Tag und Nacht Zellatmung.

Auch Pflanzenzellen brauchen ständig ATP. Die Mitochondrien der Pflanzen betreiben Zellatmung, Tag und Nacht.

ÜbenJetzt du

  1. ○22
    Was ist ein Gewebe? Begründe die Wahl.
    So fängst du an:
    Gleichartig differenzierte Zellen bilden ein Gewebe.
    Lösung zeigen
    1. Gleichartig differenzierte Zellen bilden ein Gewebe.
    2. Mehrere Gewebe bilden ein Organ.
    Ergebnis:
    ein Verband gleichartig spezialisierter Zellen mit gemeinsamer Aufgabe
  2. ●23
    Wie viele Membranen umgeben einen Chloroplasten, und was deutet das an? Begründe die Wahl.
    Lösung zeigen
    1. Chloroplasten haben eine Doppelmembran.
    2. Die innere entspricht der Membran des Cyanobakteriums.
    3. Die äußere stammt aus der Aufnahme durch die Wirtszelle.
    Ergebnis:
    Zwei, die innere stammt vom aufgenommenen Bakterium.
  3. ★24
    Aus Hautzellen lassen sich im Labor wieder Stammzellen herstellen. Was zeigt das? Begründe die Wahl.
    Lösung zeigen
    1. Rückprogrammierte Hautzellen können wieder viele Zelltypen bilden.
    2. Dafür müssen alle Gene noch vorhanden sein.
    3. Differenzierung legt fest, welche Gene abgelesen werden, und ist umkehrbar.
    Ergebnis:
    Die Hautzelle hatte noch alle Gene, nur ihre Aktivität war festgelegt.

Vermischte Übungen

Alles durcheinander – wie in der Arbeit. Überleg bei jeder Aufgabe zuerst: Welches Ziel ist das?

Üben

  1. ●25
    Was geschieht im Chloroplasten? Begründe die Wahl.
    Lösung zeigen
    1. Im Chloroplasten findet die Fotosynthese statt.
    2. Aus Kohlenstoffdioxid und Wasser entsteht mit Lichtenergie Glucose.
    Ergebnis:
    Lichtenergie wird in chemische Energie der Glucose umgewandelt.
  2. ●26
    Ein Zellkern ist auf einer 3000-fach vergrößerten Abbildung 18 mm groß. Wie groß ist das Objekt wirklich, angegeben in µm?
    Lösung zeigen
    1. Das Bild ist größer als das Objekt, also wird geteilt.
    2. 18 mm : 3000 = 0,006 mm.
    3. 1 mm = 1000 µm, also 0,006 mm = 6 µm.
    Ergebnis:
    6 µm
  3. ●27
    Mit welchem Mikroskop lässt sich die Doppelmembran eines Mitochondriums sichtbar machen? Begründe die Wahl.
    Lösung zeigen
    1. Eine Membran ist etwa 7 bis 10 nm dick.
    2. Das liegt weit unter 0,2 µm, also hilft nur das Elektronenmikroskop.
    Ergebnis:
    mit dem Transmissionselektronenmikroskop
  4. ●28
    Welcher Nachweis zeigt Stärke an? Begründe die Wahl.
    Lösung zeigen
    1. Iod lagert sich in die Windungen der Stärke ein.
    2. Dabei entsteht die blauschwarze Farbe.
    Ergebnis:
    Iod-Kaliumiodid-Lösung färbt blauschwarz.
  5. ●29
    Was geschieht bei der Denaturierung eines Proteins? Begründe die Wahl.
    Lösung zeigen
    1. Die Faltung wird von schwachen Bindungen gehalten.
    2. Diese lösen sich, die Peptidbindungen nicht.
    Ergebnis:
    Die Raumstruktur geht verloren, die Kette bleibt erhalten.
  6. ●30
    Welche Nucleinsäure trägt die Bauanleitung vom Zellkern zu den Ribosomen? Begründe die Wahl.
    Lösung zeigen
    1. Die DNA bleibt im Zellkern.
    2. Eine Abschrift als mRNA gelangt ins Cytoplasma zu den Ribosomen.
    Ergebnis:
    die mRNA

Auf einen Blick

MerkenDas Wichtigste

Protocyte und Eucyte
Protocyten haben keinen Zellkern und keine Organellen mit Membran.
Auflösung und echte Größe
Die Auflösung begrenzt, welche Einzelheiten sichtbar sind.
Kompartimentierung
Membranen gliedern die Eucyte in Reaktionsräume.
Kohlenhydrate und Lipide
Stärke und Glykogen speichern Energie, Cellulose festigt die Zellwand.
Proteine und ihre Struktur
Die Abfolge der Aminosäuren legt die Raumstruktur eines Proteins fest.
ATP und Nucleinsäuren
ATP überträgt Energie, es ist kein Langzeitspeicher.
Zellzyklus und Mitose
Die DNA wird in der S-Phase verdoppelt, nicht in der Mitose.
Vom Einzeller zum Vielzeller
Alle Körperzellen tragen dieselben Gene, abgelesen wird nur ein Teil.

AchtungProtocyte als leere Hülle gedacht

So nicht
Bakterien haben keine Ribosomen und keine DNA, sie sind nur ein Bläschen.
So richtig
Bakterien haben DNA im Nucleoid, Plasmide und 70S-Ribosomen. Nur Organellen mit Membran fehlen.

Kein Zellkern heißt nicht keine DNA. Bakterien haben DNA, Ribosomen und einen vollständigen Stoffwechsel.

AchtungBau oder Aufgabe eines Organells verwechselt

So nicht
Der Golgi-Apparat baut Proteine aus Aminosäuren.
So richtig
Ribosomen bauen Proteine. Der Golgi-Apparat verändert, sortiert und verpackt sie.

Ordne jedem Organell genau eine Hauptaufgabe zu und prüf, ob der Bau dazu passt.

AchtungVergrößerung mit Auflösung gleichgesetzt

So nicht
Stärker vergrößern zeigt immer mehr Einzelheiten.
So richtig
Unterhalb der Auflösungsgrenze bringt mehr Vergrößerung nur ein größeres, unschärferes Bild.

Mehr Vergrößerung zeigt nicht mehr Einzelheiten. Entscheidend ist die Auflösung, und die hängt von der Wellenlänge ab.

AchtungElektronenmikroskop wie Lichtmikroskop gedacht

So nicht
Im Elektronenmikroskop sieht man lebende Zellen in ihren echten Farben.
So richtig
Präparate für das Elektronenmikroskop sind fixiert und liegen im Vakuum. Farben werden nachträglich hinzugefügt.

Elektronen brauchen Vakuum, deshalb sind die Präparate tot und fixiert. Farben in solchen Bildern sind nachträglich eingefärbt.

AchtungRechenart bei der echten Größe vertauscht

So nicht
Bild 24 mm, 400-fach: 24 · 400 = 9600 mm.
So richtig
Bild 24 mm, 400-fach: 24 mm : 400 = 0,06 mm = 60 µm.

Das Bild ist größer als das Objekt. Die echte Größe muss also kleiner sein: Bildgröße geteilt durch die Vergrößerung.

AchtungLipide auf eine Aufgabe verkürzt

So nicht
Fett ist im Körper nur ein Dickmacher.
So richtig
Lipide speichern Energie, dämmen Wärme und bilden als Phospholipide jede Biomembran.

Lipide speichern nicht nur Energie. Ohne Phospholipide gäbe es keine einzige Zellmembran.

AchtungStrukturebenen der Proteine verwechselt

So nicht
Die Primärstruktur ist die räumliche Faltung.
So richtig
Primär: Reihenfolge, sekundär: Helix und Faltblatt, tertiär: Faltung der ganzen Kette, quartär: mehrere Ketten.

Geh die Ebenen der Reihe nach durch: Reihenfolge, Helix oder Faltblatt, ganze Faltung, mehrere Ketten.

AchtungVerdopplung der DNA in der Mitose gedacht

So nicht
In der Mitose wird die DNA verdoppelt.
So richtig
Die DNA wird in der S-Phase der Interphase verdoppelt. Die Mitose verteilt nur.

Die Verdopplung ist in der S-Phase schon geschehen. In der Mitose wird nur verteilt.

AchtungMitose mit Meiose verwechselt

So nicht
Mutterzelle mit 46 Chromosomen: Nach der Mitose hat jede Tochterzelle 23.
So richtig
Mutterzelle mit 46 Chromosomen: Nach der Mitose hat jede Tochterzelle wieder 46. Nur die Meiose halbiert.

Die Mitose erhält die Chromosomenzahl. Halbiert wird nur bei der Bildung der Keimzellen in der Meiose.

AchtungPhasen des Zellzyklus vertauscht

So nicht
In der Metaphase weichen die Chromatiden zu den Polen.
So richtig
In der Metaphase liegen die Chromosomen in der Äquatorialebene. In der Anaphase weichen die Chromatiden auseinander.

Ordne jeder Phase ein Bild zu: verdichten, in der Mitte ordnen, auseinanderziehen, Kerne neu bilden.

AchtungDifferenzierte Zellen mit verschiedenen Genen gedacht

So nicht
Leberzellen haben nur Lebergene.
So richtig
Leberzellen haben alle Gene, lesen aber vor allem die Lebergene ab.

Alle Körperzellen stammen durch Mitose von der Zygote ab und haben dieselben Gene. Verschieden ist, welche Gene abgelesen werden.

AchtungEntwicklung als Zweck oder Höherentwicklung gedacht

So nicht
Die Zelle nahm Bakterien auf, weil sie mehr Energie brauchte.
So richtig
Eine Aufnahme geschah zufällig. Weil sie Vorteile brachte, blieb sie in der Evolution erhalten.

Zellen und Arten planen nichts. Frag, welcher Vorteil eine zufällig entstandene Eigenschaft erhalten hat.

Kannst du das?

Je Ziel eine Aufgabe. Rechne sie ins Heft, dann kreuz ehrlich an. Keine Punkte, keine Note – der Test ist für dich.

ÜbenSelbsttest

  1. Ich kann Protocyte und Eucyte nach Bau und Kompartimentierung vergleichen.

    31
    Welche Strukturen besitzen sowohl Protocyten als auch Eucyten? Begründe die Wahl.
    Lösung zeigen
    Ergebnis:
    Zellmembran, Cytoplasma, Ribosomen und DNA
  2. Ich kann Licht- und Elektronenmikroskopie nach Auflösung und Einsatz vergleichen und echte Größen aus Maßstab und Vergrößerung berechnen.

    32
    Ein Pantoffeltierchen ist auf einer 200-fach vergrößerten Abbildung 40 mm groß. Wie groß ist das Objekt wirklich, angegeben in µm?
    Lösung zeigen
    Ergebnis:
    200 µm
  3. Ich kann Bau und Funktion der Zellorganellen erläutern und das Prinzip der Kompartimentierung anwenden.

    33
    Welche Aufgabe hat der Golgi-Apparat? Begründe die Wahl.
    Lösung zeigen
    Ergebnis:
    Er verändert, sortiert und verpackt Proteine in Vesikel.
  4. Ich kann Kohlenhydrate und Lipide nach Bausteinen und Funktion vergleichen.

    34
    Welches Lipid kommt außer Fetten in allen Biomembranen vor? Begründe die Wahl.
    Lösung zeigen
    Ergebnis:
    Phospholipide
  5. Ich kann den Bau der Proteine aus Aminosäuren und ihre Strukturebenen erläutern und die Denaturierung erklären.

    35
    Worin unterscheiden sich die verschiedenen Aminosäuren? Begründe die Wahl.
    Lösung zeigen
    Ergebnis:
    in ihrer Seitenkette, dem Rest
  6. Ich kann ATP als Energieüberträger und den Bau der Nucleinsäuren erläutern.

    36
    Welche Nucleinsäure trägt die Bauanleitung vom Zellkern zu den Ribosomen? Begründe die Wahl.
    Lösung zeigen
    Ergebnis:
    die mRNA
  7. Ich kann den Zellzyklus mit der Mitose erläutern und Chromosomen- und Chromatidenzahlen bestimmen.

    37
    Eine Körperzelle der Reispflanze hat 2n = 24 Chromosomen. Wie viele Chromosomen und Chromatiden enthält sie in der G1-Phase?
    Lösung zeigen
    Ergebnis:
    24 Chromosomen, 24 Chromatiden
  8. Ich kann die Entwicklung vom Einzeller zum Vielzeller mit Zelldifferenzierung und Endosymbiontentheorie erklären.

    38
    Welche Zellen des Menschen sind totipotent? Begründe die Wahl.
    Lösung zeigen
    Ergebnis:
    die Zygote und die Zellen der ersten Furchungsteilungen

Bei „unsicher“ oder „noch nicht“: Lies den Abschnitt zum Ziel noch einmal und rechne seine drei Aufgaben.

Die Frage vom Anfang

EntdeckenRückschau

Besteht ein Mensch aus mehr Bakterienzellen als aus eigenen Zellen?

Lies deine Vermutung vom Anfang. Kannst du die Frage jetzt mit dem Kapitel beantworten?

Auflösung

Ungefähr gleich viele. Ein Mensch hat etwa 30 Billionen eigene Zellen und etwa 38 Billionen Bakterien, die meisten im Dickdarm. Weil Bakterien so klein sind, wiegen sie zusammen nur etwa 0,2 Kilogramm.

Wörter

Funktion
eine Regel, die aus einer Zahl eine andere macht

Lösungen

  1. das Darmbakterium
  2. um eine eukaryotische Pflanzenzelle
  3. Die Fotosynthese läuft an Membranen im Cytoplasma, den Thylakoiden.
  4. 7 µm
  5. 60 µm
  6. 20.000-fach
  7. das Mitochondrium
  8. Ribosomen auf der Membran, an denen Proteine entstehen
  9. Austretende Enzyme sind im neutralen Cytoplasma kaum aktiv, das schützt die Zelle.
  10. Die Probe enthält Lipide.
  11. ein Glycerin, verestert mit drei Fettsäuren
  12. Stärke ist kaum löslich und zieht kein Wasser in die Zelle.
  13. Helix und Faltblatt, gehalten durch Wasserstoffbrücken
  14. die Peptidbindung
  15. Die geänderte Primärstruktur verändert Faltung und Zusammenlagerung.
  16. aus dem Abbau von Nährstoffen in der Zellatmung
  17. Ribose statt Desoxyribose, Uracil statt Thymin, meist einzelsträngig
  18. Jedes ATP-Molekül wird am Tag sehr oft aus ADP neu gebildet.
  19. 24 Chromosomen, 24 Chromatiden
  20. 46 Chromosomen, 92 Chromatiden
  21. 24 Chromosomen
  22. ein Verband gleichartig spezialisierter Zellen mit gemeinsamer Aufgabe
  23. Zwei, die innere stammt vom aufgenommenen Bakterium.
  24. Die Hautzelle hatte noch alle Gene, nur ihre Aktivität war festgelegt.
  25. Lichtenergie wird in chemische Energie der Glucose umgewandelt.
  26. 6 µm
  27. mit dem Transmissionselektronenmikroskop
  28. Iod-Kaliumiodid-Lösung färbt blauschwarz.
  29. Die Raumstruktur geht verloren, die Kette bleibt erhalten.
  30. die mRNA
  31. Zellmembran, Cytoplasma, Ribosomen und DNA
  32. 200 µm
  33. Er verändert, sortiert und verpackt Proteine in Vesikel.
  34. Phospholipide
  35. in ihrer Seitenkette, dem Rest
  36. die mRNA
  37. 24 Chromosomen, 24 Chromatiden
  38. die Zygote und die Zellen der ersten Furchungsteilungen