Biologie · Klasse 8 · Kapitel
Stoffwechsel: Ernährung und Verdauung
EntdeckenDie Frage zum Kapitel
Warum starben Seeleute früher auf langen Fahrten an Skorbut?
Schreib eine Vermutung auf, bevor du weiterliest.
Für die Lehrkraft: Ihnen fehlte Vitamin C. Der Schiffsarzt James Lind gab 1747 kranken Seeleuten verschiedene Mittel. Nur die mit Orangen und Zitronen wurden schnell gesund. Das war einer der ersten geplanten Vergleichsversuche der Medizin. Quelle: James Lind (1753): A Treatise of the Scurvy
- Entdecken Frage, Vorstellung, Bild
- Merken kommt ins Heft
- Beispiel vorgerechnet, Schritt für Schritt
- Üben selbst rechnen
- Achtung typischer Fehler
- Weiterdenken zum Knobeln und Vernetzen
○ mit Starthilfe, ● für alle, ★ zum Weiterdenken. Du wählst mindestens eine ★-Aufgabe. Du rechnest ins Heft.
1Ich kann die Nährstoffe und ihre Aufgaben im Körper nennen.
EntdeckenFrage
Warum starben Seeleute früher auf langen Fahrten an Skorbut?
Was meinst du? Schreib deine Vermutung auf, bevor du weiterliest.
Auflösung
Ihnen fehlte Vitamin C. Der Schiffsarzt James Lind gab 1747 kranken Seeleuten verschiedene Mittel. Nur die mit Orangen und Zitronen wurden schnell gesund. Das war einer der ersten geplanten Vergleichsversuche der Medizin.
MerkenNährstoffe
Kohlenhydrate und Fette liefern Energie, Eiweiße sind Baustoffe.
Vitamine und Mineralstoffe schützen und regeln, Ballaststoffe halten die Verdauung in Gang, Wasser ist Lösungs- und Transportmittel.
BeispielNährstoffe und ihre Aufgaben
Schritt für Schritt
- Eiweiße sind die Baustoffe für Zellen und Gewebe.
- Eiweiße sind die Baustoffe für Zellen und Gewebe.
AchtungNährstoff und Aufgabe verwechselt
Eiweiß ist vor allem ein schneller Energielieferant.
Eiweiß ist vor allem Baustoff für Muskeln und Zellen. Schnelle Energie liefern Kohlenhydrate.
Frag: Baut der Stoff den Körper auf, liefert er Energie, oder schützt und regelt er?
ÜbenJetzt du
- ○1Welche Aufgabe haben Mineralstoffe im Körper?
Lösung zeigen
Ergebnis:Sie bauen Knochen und Zähne mit auf und regeln Vorgänge im Körper. - ●2Welche Nährstoffe sind vor allem Baustoffe für Muskeln und Zellen?
Lösung zeigen
Ergebnis:Eiweiße - ★3Welche Nährstoffe liefern viel Energie und sind ein Energiespeicher?
Lösung zeigen
Ergebnis:Fette
2Ich kann Nährstoffe in Lebensmitteln nachweisen.
EntdeckenFrage
Warum wird eine Kartoffel mit Iodlösung blauschwarz?
Was meinst du? Schreib deine Vermutung auf, bevor du weiterliest.
Auflösung
Iod lagert sich in die schraubenförmigen Ketten der Stärke ein, und dabei entsteht die dunkle Farbe. Entdeckt wurde diese Reaktion 1814 in Paris. Seitdem ist sie der Nachweis für Stärke.
MerkenNachweisreaktionen
Ein Nachweis zeigt nur seinen eigenen Stoff.
Iodlösung färbt Stärke blauschwarz, Fett hinterlässt einen bleibenden Fleck. Traubenzucker und Eiweiß zeigen Teststreifen an.
BeispielNährstoffe nachweisen
Schritt für Schritt
- Nachweis für Stärke: Iodlösung.
- Die Probe färbt sich blauschwarz.
- Nachweis für Stärke: Iodlösung.
- Die Probe färbt sich blauschwarz.
AchtungNachweisreaktion verwechselt
Iodlösung zeigt Fett an.
Iodlösung färbt Stärke blauschwarz. Fett zeigt die Fettfleckprobe.
Jeder Nachweis passt nur zu einem Stoff. Iod zu Stärke, Fettfleck zu Fett, Teststreifen zu Traubenzucker oder Eiweiß.
ÜbenJetzt du
- ○4Du willst prüfen, ob eine Walnuss Fett enthält. Womit weist du Fett nach?So fängst du an:Nachweis für Fett: Fettfleckprobe auf Papier.
Lösung zeigen
- Nachweis für Fett: Fettfleckprobe auf Papier.
- Ein durchscheinender Fleck bleibt nach dem Trocknen.
Ergebnis:Fettfleckprobe auf Papier - ●5Du willst prüfen, ob eine Weintraube Traubenzucker enthält. Womit weist du Traubenzucker nach?
Lösung zeigen
- Nachweis für Traubenzucker: Glucose-Teststreifen.
- Das Testfeld verfärbt sich.
Ergebnis:Glucose-Teststreifen - ★6Du prüfst Haferflocken mit Iodlösung. Die Probe färbt sich blauschwarz. Was hast du nachgewiesen?
Lösung zeigen
- Iodlösung: Die Probe färbt sich blauschwarz.
- Das ist der Nachweis für Stärke.
Ergebnis:Stärke
3Ich kann den Weg der Nahrung durch den Verdauungstrakt beschreiben.
EntdeckenFrage
Wie lange braucht ein Essen vom Mund bis zum Ausgang?
Was meinst du? Schreib deine Vermutung auf, bevor du weiterliest.
Auflösung
Meist ein bis drei Tage. Den längsten Teil der Zeit verbringt der Rest im Dickdarm, wo ihm Wasser entzogen wird.
MerkenDer Weg der Nahrung
Mund, Speiseröhre, Magen, Dünndarm, Dickdarm, Enddarm.
Essen und Trinken nehmen nach dem Schlucken denselben Weg.
BeispielDer Weg der Nahrung
Schritt für Schritt
- Nach dem Magen kommt der lange Dünndarm, danach der Dickdarm.
- Nach dem Magen kommt der lange Dünndarm, danach der Dickdarm.
AchtungReihenfolge der Verdauungsorgane vertauscht
Mund, Magen, Speiseröhre, Dickdarm, Dünndarm
Mund, Speiseröhre, Magen, Dünndarm, Dickdarm, After
Geh den Weg von oben nach unten. Was kommt nach dem Schlucken, was ganz am Ende?
ÜbenJetzt du
- ○7Was liegt zwischen Dünndarm und Enddarm?So fängst du an:Nach dem Dünndarm kommt der Dickdarm.
Lösung zeigen
- Nach dem Dünndarm kommt der Dickdarm.
- Danach der Enddarm mit dem After.
Ergebnis:Der Dickdarm - ●8Wie wird der Bissen durch die Speiseröhre transportiert?
Lösung zeigen
- Die Wand der Speiseröhre hat Muskeln.
- Wellenförmige Bewegungen schieben den Bissen zum Magen – sogar im Kopfstand.
Ergebnis:Muskeln in der Wand ziehen sich wellenförmig zusammen und schieben ihn weiter. - ★9Wo verbringt die Nahrung die meiste Zeit auf ihrem Weg?
Lösung zeigen
- Der Weg dauert meist ein bis drei Tage.
- Am längsten bleibt der Rest im Dickdarm, wo ihm Wasser entzogen wird.
Ergebnis:Im Dickdarm
4Ich kann die Aufgaben der Verdauungsorgane erklären.
EntdeckenFrage
Wie konnte ein Arzt vor 200 Jahren in einen lebenden Magen schauen?
Was meinst du? Schreib deine Vermutung auf, bevor du weiterliest.
Auflösung
Der Jäger Alexis St. Martin hatte 1822 eine Schussverletzung, die eine Öffnung im Magen hinterließ. Der Arzt William Beaumont hängte Essen an Fäden hinein und beobachtete, wie es verdaut wurde.
MerkenVerdauungsorgane
Im Mund wird zerkleinert, im Magen beginnt die Eiweißverdauung.
Bauchspeicheldrüse und Dünndarm zerlegen fertig, die Galle aus der Leber verteilt das Fett. Der Dickdarm entzieht Wasser.
BeispielVerdauungsorgane und ihre Aufgaben
Schritt für Schritt
- Mund: Zähne zerkleinern die Nahrung, der Speichel beginnt, Stärke zu zerlegen.
- Mund: Zähne zerkleinern die Nahrung, der Speichel beginnt, Stärke zu zerlegen.
AchtungDer Magen verdaut alles
Im Magen wird die Nahrung verdaut, danach geht sie ins Blut.
Im Magen beginnt die Eiweißverdauung. Die meisten Nährstoffe werden im Dünndarm zerlegt und dort ins Blut aufgenommen.
Der Magen ist eine Zwischenstation. Der Ort, an dem fast alles zerlegt und ins Blut aufgenommen wird, ist der Dünndarm.
ÜbenJetzt du
- ○10Was geschieht vor allem hier: Leber?
Lösung zeigen
Ergebnis:Bildet Galle, die Fett in kleine Tröpfchen verteilt - ●11Welches Organ bildet die Galle, die Fett in kleine Tröpfchen verteilt?
Lösung zeigen
Ergebnis:Leber - ★12Welches Organ entzieht dem Rest des Speisebreis Wasser?
Lösung zeigen
Ergebnis:Dickdarm
5Ich kann erklären, wie Enzyme Nährstoffe in ihre Bausteine zerlegen.
EntdeckenFrage
Warum schmeckt Brot süß, wenn man es lange kaut?
Was meinst du? Schreib deine Vermutung auf, bevor du weiterliest.
Auflösung
Im Speichel ist ein Enzym, das Stärke in kleinere Zuckerteilchen zerlegt. Die Stärke selbst schmeckt nicht süß, ihre Bausteine schon.
MerkenEnzyme
Enzyme zerlegen Nährstoffe in ihre Bausteine.
Stärke wird zu Traubenzucker, Eiweiß zu Aminosäuren, Fett zu Glycerin und Fettsäuren. Jedes Enzym passt nur zu seinem Stoff.
BeispielEnzyme: Schlüssel und Schloss
Schritt für Schritt
- Ein Enzym passt nur zu einem Stoff wie ein Schlüssel zu einem Schloss.
- Es zerlegt ihn und bleibt selbst unverändert.
- Ein Enzym passt nur zu einem Stoff wie ein Schlüssel zu einem Schloss.
- Es zerlegt ihn und bleibt selbst unverändert.
AchtungGalle als verdauendes Enzym
Die Galle zerlegt Fett in seine Bausteine.
Die Galle verteilt Fett in winzige Tröpfchen. Zerlegt wird es von Enzymen aus der Bauchspeicheldrüse.
Die Galle wirkt wie Spülmittel: Sie macht aus großen Fetttropfen kleine. Zerlegen müssen Enzyme.
ÜbenJetzt du
- ○13Wo wirken die Enzyme aus der Bauchspeicheldrüse?So fängst du an:Die Bauchspeicheldrüse bildet die Enzyme.
Lösung zeigen
- Die Bauchspeicheldrüse bildet die Enzyme.
- Sie gibt sie in den Dünndarm ab, dort wirken sie.
Ergebnis:Im Dünndarm - ●14Wie viele Stärketeilchen kann ein Enzymteilchen nacheinander spalten?
Lösung zeigen
- Ein Enzym bleibt nach jeder Spaltung unverändert.
- Es arbeitet immer weiter.
Ergebnis:Sehr viele, weil es nicht verbraucht wird - ★15Wo wirkt das Enzym aus dem Speichel?
Lösung zeigen
- Speichel ist im Mund.
- Dort beginnt das Enzym, Stärke zu zerlegen.
Ergebnis:Im Mund
6Ich kann erklären, wie die Nährstoffe im Dünndarm ins Blut gelangen.
EntdeckenFrage
Ist die Oberfläche deines Darms so groß wie ein Tennisplatz?
Was meinst du? Schreib deine Vermutung auf, bevor du weiterliest.
Auflösung
Nein, das stand lange in Büchern. Messungen von 2014 ergaben etwa 32 Quadratmeter – ungefähr ein halbes Badmintonfeld. Das ist trotzdem viel mehr als ein glattes Rohr gleicher Länge.
MerkenOberflächenvergrößerung
Falten, Zotten und Mikrozotten vergrößern die Oberfläche des Dünndarms.
Durch die dünne Wand gelangen die Bausteine ins Blut. Struktur und Funktion: große Fläche, kurzer Weg.
BeispielOberflächenvergrößerung im Dünndarm
Schritt für Schritt
- Mehr Fläche heißt mehr Austausch zur selben Zeit.
- Mehr Fläche heißt mehr Austausch zur selben Zeit.
AchtungOberflächenvergrößerung nicht erkannt
Die Falten im Dünndarm machen ihn länger.
Falten, Zotten und Mikrozotten machen die Oberfläche groß. Je mehr Oberfläche, desto mehr Nährstoffe gehen gleichzeitig ins Blut.
Frag: Wie viel Fläche hat die Wand für den Übergang ins Blut? Falten und Zotten vergrößern genau diese Fläche.
ÜbenJetzt du
- ○16Warum ist der Dünndarm so lang?So fängst du an:Ein langer Darm bietet viel Fläche und Zeit.
Lösung zeigen
- Ein langer Darm bietet viel Fläche und Zeit.
- So werden fast alle Bausteine aufgenommen.
Ergebnis:Die Nahrung hat lange Zeit und viel Fläche, damit die Bausteine ins Blut gelangen. - ●17Warum gelangen Nährstoffe durch die Darmwand schnell ins Blut?
Lösung zeigen
- Kurzer Weg durch eine dünne Wand.
- Das Blut fließt dicht darunter.
Ergebnis:Die Wand ist dünn, und viele feine Blutgefäße liegen dicht darunter. - ★18Was sind Darmzotten?
Lösung zeigen
- Die Wand des Dünndarms trägt Millionen kleiner Ausstülpungen.
- Sie heißen Darmzotten und vergrößern die Oberfläche.
Ergebnis:Winzige fingerförmige Ausstülpungen der Dünndarmwand
7Ich kann den Energiegehalt einer Portion berechnen und vergleichen.
EntdeckenFrage
Wie viel Energie verbraucht dein Gehirn?
Was meinst du? Schreib deine Vermutung auf, bevor du weiterliest.
Auflösung
Etwa ein Fünftel der Energie, die der Körper in Ruhe braucht – obwohl das Gehirn nur etwa zwei Prozent des Körpergewichts ausmacht.
MerkenEnergie in Lebensmitteln
Die Energie steht auf der Packung je 100 Gramm, in Kilojoule.
Für eine Portion: durch 100 teilen, dann mit dem Gewicht der Portion malnehmen.
BeispielEnergie einer Portion berechnen
Schritt für Schritt
- 1200 kJ : 100 = 12 kJ je Gramm
- 12 kJ · 30 = 360 kJ
- Die Portion liefert 360 kJ.
- 1200 kJ : 100 = 12 kJ je Gramm
- 12 kJ · 30 = 360 kJ
- Die Portion liefert 360 kJ.
AchtungEnergie für 100 Gramm statt für die Portion
Die Portion hat 1500 kJ, weil 100 g 1500 kJ haben.
Die Portion wiegt 40 g. 1500 kJ : 100 · 40 = 600 kJ.
Die Angabe auf der Packung gilt für 100 Gramm. Rechne auf deine Portion um.
ÜbenJetzt du
- ○19Du isst eine Portion Milch. Laut Nährwerttabelle hat es 250 kJ je 100 g. Die Portion wiegt 200 g. Wie viel Energie liefert die Portion?So fängst du an:250 kJ : 100 = 2,5 kJ je Gramm
Lösung zeigen
- 250 kJ : 100 = 2,5 kJ je Gramm
- 2,5 kJ · 200 = 500 kJ
- Die Portion liefert 500 kJ.
Ergebnis:500 kJ - ●20Du isst eine Portion Nüsse. Laut Nährwerttabelle hat es 2500 kJ je 100 g. Die Portion wiegt 20 g. Wie viel Energie liefert die Portion?
Lösung zeigen
- 2500 kJ : 100 = 25 kJ je Gramm
- 25 kJ · 20 = 500 kJ
- Die Portion liefert 500 kJ.
Ergebnis:500 kJ - ★21Was liefert mehr Energie: 25 g Müsliriegel mit 1800 kJ je 100 g oder 40 g Haferflocken mit 1500 kJ je 100 g?
Lösung zeigen
- Müsliriegel: 1800 kJ : 100 · 25 = 450 kJ
- Haferflocken: 1500 kJ : 100 · 40 = 600 kJ
- Mehr liefert: Haferflocken.
Ergebnis:Haferflocken, 600 kJ gegen 450 kJ
8Ich kann eine Mahlzeit nach den Empfehlungen beurteilen.
EntdeckenFrage
Wie viele Portionen Obst und Gemüse empfiehlt die Deutsche Gesellschaft für Ernährung am Tag?
Was meinst du? Schreib deine Vermutung auf, bevor du weiterliest.
Auflösung
Mindestens fünf: drei Portionen Gemüse und zwei Portionen Obst. Eine Portion ist ungefähr eine Handvoll.
MerkenAusgewogen essen
Es zählt die ganze Ernährung über den Tag.
Viel Gemüse, Obst und Vollkorn, Wasser als Getränk, wenig Zucker. Kein einzelnes Lebensmittel ist gut oder schlecht.
BeispielEine Mahlzeit beurteilen
Schritt für Schritt
- Im ganzen Obst stecken Ballaststoffe.
- Saft liefert viel Zucker ohne sie.
- Im ganzen Obst stecken Ballaststoffe.
- Saft liefert viel Zucker ohne sie.
AchtungEin Lebensmittel allein als gut oder schlecht beurteilt
Schokolade ist ungesund, also darf sie nie vorkommen.
Es zählt die ganze Ernährung über den Tag. Ein Stück Schokolade passt in eine ausgewogene Ernährung.
Beurteile die ganze Mahlzeit oder den ganzen Tag, nicht ein einzelnes Lebensmittel.
ÜbenJetzt du
- ○22Warum soll man bunt essen, also viele verschiedene Lebensmittel?So fängst du an:Kein Lebensmittel enthält alle Nährstoffe.
Lösung zeigen
- Kein Lebensmittel enthält alle Nährstoffe.
- Vielfalt deckt den ganzen Bedarf.
Ergebnis:So bekommt der Körper alle Nährstoffe, die er braucht. - ●23Wie viel sollte man ungefähr am Tag trinken?
Lösung zeigen
- Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung empfiehlt etwa 1,5 Liter.
- Am besten Wasser oder ungesüßten Tee.
Ergebnis:Etwa anderthalb Liter - ★24Ist eine Mahlzeit schlecht, nur weil sie ein Stück Schokolade enthält?
Lösung zeigen
- Kein einzelnes Lebensmittel macht eine Ernährung gut oder schlecht.
- Es zählt das Verhältnis über den Tag.
Ergebnis:Nein, es kommt auf die ganze Ernährung über den Tag an.
Vermischte Übungen
Alles durcheinander – wie in der Arbeit. Überleg bei jeder Aufgabe zuerst: Welches Ziel ist das?
Üben
- ●25Welcher Nährstoff steckt vor allem in Avocado?
Lösung zeigen
- Avocado: vor allem Fett.
- Das zeigt auch die Nährwerttabelle auf der Packung.
Ergebnis:Fett - ●26Du willst prüfen, ob Milch Eiweiß enthält. Womit weist du Eiweiß nach?
Lösung zeigen
- Nachweis für Eiweiß: Eiweiß-Teststreifen.
- Das Testfeld verfärbt sich.
Ergebnis:Eiweiß-Teststreifen - ●27Butter hinterlässt einen bleibenden, durchscheinenden Fleck. Iodlösung bleibt braun. Was folgt daraus?
Lösung zeigen
- Fettfleck: Fett ist da.
- Iod braun: keine Stärke.
Ergebnis:Butter enthält Fett, aber keine Stärke. - ●28Wohin gelangt der Bissen direkt nach dem Schlucken?
Lösung zeigen
- Nach dem Mund kommt die Speiseröhre.
- Sie führt hinab zum Magen.
Ergebnis:In die Speiseröhre - ●29Was geschieht vor allem hier: Mund?
Lösung zeigen
Ergebnis:Zähne zerkleinern die Nahrung, der Speichel beginnt, Stärke zu zerlegen - ●30Ist die Galle ein Enzym?
Lösung zeigen
- Galle wirkt wie Spülmittel.
- Zerlegt wird das Fett von Enzymen.
Ergebnis:Nein, sie verteilt Fett in kleine Tröpfchen, zerlegt es aber nicht.
Auf einen Blick
MerkenDas Wichtigste
- Nährstoffe
- Kohlenhydrate und Fette liefern Energie, Eiweiße sind Baustoffe.
- Nachweisreaktionen
- Ein Nachweis zeigt nur seinen eigenen Stoff.
- Der Weg der Nahrung
- Mund, Speiseröhre, Magen, Dünndarm, Dickdarm, Enddarm.
- Verdauungsorgane
- Im Mund wird zerkleinert, im Magen beginnt die Eiweißverdauung.
- Enzyme
- Enzyme zerlegen Nährstoffe in ihre Bausteine.
- Oberflächenvergrößerung
- Falten, Zotten und Mikrozotten vergrößern die Oberfläche des Dünndarms.
- Energie in Lebensmitteln
- Die Energie steht auf der Packung je 100 Gramm, in Kilojoule.
- Ausgewogen essen
- Es zählt die ganze Ernährung über den Tag.
AchtungNegativer Nachweis falsch gedeutet
Die Iodprobe bleibt braun, also ist Eiweiß darin.
Die Iodprobe bleibt braun, also ist keine Stärke darin. Über Eiweiß sagt sie nichts.
Ein Nachweis, der nicht anschlägt, sagt nur, was NICHT darin ist. Für einen anderen Stoff brauchst du einen anderen Nachweis.
AchtungEnzym wird verbraucht
Nach der Spaltung ist das Enzym aufgebraucht.
Das Enzym bleibt unverändert und kann den nächsten Stoff spalten, wie ein Schlüssel, der viele Schlösser öffnet.
Ein Enzym ist wie ein Werkzeug: Es wird benutzt, aber nicht verbraucht.
AchtungBaustein dem falschen Nährstoff zugeordnet
Stärke wird zu Aminosäuren zerlegt.
Stärke wird zu Traubenzucker zerlegt, Eiweiß zu Aminosäuren, Fett zu Glycerin und Fettsäuren.
Jeder Nährstoff hat seine eigenen Bausteine. Stärke ist eine lange Kette aus Traubenzucker.
Kannst du das?
Je Ziel eine Aufgabe. Rechne sie ins Heft, dann kreuz ehrlich an. Keine Punkte, keine Note – der Test ist für dich.
ÜbenSelbsttest
Ich kann die Nährstoffe und ihre Aufgaben im Körper nennen.
31Welche Nährstoffe liefern vor allem schnell Energie?Lösung zeigen
Ergebnis:KohlenhydrateIch kann Nährstoffe in Lebensmitteln nachweisen.
32Du willst prüfen, ob eine Weintraube Traubenzucker enthält. Womit weist du Traubenzucker nach?Lösung zeigen
Ergebnis:Glucose-TeststreifenIch kann den Weg der Nahrung durch den Verdauungstrakt beschreiben.
33Gelangt der Speisebrei durch die Leber?Lösung zeigen
Ergebnis:Nein, die Leber liegt neben dem Weg und gibt nur Galle in den Darm.Ich kann die Aufgaben der Verdauungsorgane erklären.
34Was geschieht vor allem hier: Dickdarm?Lösung zeigen
Ergebnis:Entzieht dem Rest WasserIch kann erklären, wie Enzyme Nährstoffe in ihre Bausteine zerlegen.
35Ein Enzym für Eiweiß trifft auf Fett. Was passiert?Lösung zeigen
Ergebnis:Nichts, es passt nicht zum Fett.Ich kann erklären, wie die Nährstoffe im Dünndarm ins Blut gelangen.
36Wie viele Darmzotten hat der Dünndarm ungefähr?Lösung zeigen
Ergebnis:Viele MillionenIch kann den Energiegehalt einer Portion berechnen und vergleichen.
37Du isst eine Portion Nüsse. Laut Nährwerttabelle hat es 2500 kJ je 100 g. Die Portion wiegt 20 g. Wie viel Energie liefert die Portion?Lösung zeigen
Ergebnis:500 kJIch kann eine Mahlzeit nach den Empfehlungen beurteilen.
38Ein Mittagessen: Nudeln mit Tomatensoße. Was fehlt am ehesten?Lösung zeigen
Ergebnis:Gemüse oder Salat dazu
Bei „unsicher“ oder „noch nicht“: Lies den Abschnitt zum Ziel noch einmal und rechne seine drei Aufgaben.
Die Frage vom Anfang
EntdeckenRückschau
Warum starben Seeleute früher auf langen Fahrten an Skorbut?
Lies deine Vermutung vom Anfang. Kannst du die Frage jetzt mit dem Kapitel beantworten?
Auflösung
Ihnen fehlte Vitamin C. Der Schiffsarzt James Lind gab 1747 kranken Seeleuten verschiedene Mittel. Nur die mit Orangen und Zitronen wurden schnell gesund. Das war einer der ersten geplanten Vergleichsversuche der Medizin.
Wörter
- Funktion
- eine Regel, die aus einer Zahl eine andere macht
- Oberfläche
- alle Außenseiten zusammen
Lösungen
- Sie bauen Knochen und Zähne mit auf und regeln Vorgänge im Körper.
- Eiweiße
- Fette
- Fettfleckprobe auf Papier
- Glucose-Teststreifen
- Stärke
- Der Dickdarm
- Muskeln in der Wand ziehen sich wellenförmig zusammen und schieben ihn weiter.
- Im Dickdarm
- Bildet Galle, die Fett in kleine Tröpfchen verteilt
- Leber
- Dickdarm
- Im Dünndarm
- Sehr viele, weil es nicht verbraucht wird
- Im Mund
- Die Nahrung hat lange Zeit und viel Fläche, damit die Bausteine ins Blut gelangen.
- Die Wand ist dünn, und viele feine Blutgefäße liegen dicht darunter.
- Winzige fingerförmige Ausstülpungen der Dünndarmwand
- 500 kJ
- 500 kJ
- Haferflocken, 600 kJ gegen 450 kJ
- So bekommt der Körper alle Nährstoffe, die er braucht.
- Etwa anderthalb Liter
- Nein, es kommt auf die ganze Ernährung über den Tag an.
- Fett
- Eiweiß-Teststreifen
- Butter enthält Fett, aber keine Stärke.
- In die Speiseröhre
- Zähne zerkleinern die Nahrung, der Speichel beginnt, Stärke zu zerlegen
- Nein, sie verteilt Fett in kleine Tröpfchen, zerlegt es aber nicht.
- Kohlenhydrate
- Glucose-Teststreifen
- Nein, die Leber liegt neben dem Weg und gibt nur Galle in den Darm.
- Entzieht dem Rest Wasser
- Nichts, es passt nicht zum Fett.
- Viele Millionen
- 500 kJ
- Gemüse oder Salat dazu