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Biologie · Klasse 8 · Kapitel

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Stoffwechsel: Ernährung und Verdauung

EntdeckenDie Frage zum Kapitel

Warum starben Seeleute früher auf langen Fahrten an Skorbut?

Schreib eine Vermutung auf, bevor du weiterliest.

Für die Lehrkraft: Ihnen fehlte Vitamin C. Der Schiffsarzt James Lind gab 1747 kranken Seeleuten verschiedene Mittel. Nur die mit Orangen und Zitronen wurden schnell gesund. Das war einer der ersten geplanten Vergleichsversuche der Medizin. Quelle: James Lind (1753): A Treatise of the Scurvy

  • Entdecken Frage, Vorstellung, Bild
  • Merken kommt ins Heft
  • Beispiel vorgerechnet, Schritt für Schritt
  • Üben selbst rechnen
  • Achtung typischer Fehler
  • Weiterdenken zum Knobeln und Vernetzen

○ mit Starthilfe, ● für alle, ★ zum Weiterdenken. Du wählst mindestens eine ★-Aufgabe. Du rechnest ins Heft.

1Ich kann die Nährstoffe und ihre Aufgaben im Körper nennen.

EntdeckenFrage

Warum starben Seeleute früher auf langen Fahrten an Skorbut?

Was meinst du? Schreib deine Vermutung auf, bevor du weiterliest.

Auflösung

Ihnen fehlte Vitamin C. Der Schiffsarzt James Lind gab 1747 kranken Seeleuten verschiedene Mittel. Nur die mit Orangen und Zitronen wurden schnell gesund. Das war einer der ersten geplanten Vergleichsversuche der Medizin.

MerkenNährstoffe

Kohlenhydrate und Fette liefern Energie, Eiweiße sind Baustoffe.

Vitamine und Mineralstoffe schützen und regeln, Ballaststoffe halten die Verdauung in Gang, Wasser ist Lösungs- und Transportmittel.

BeispielNährstoffe und ihre Aufgaben

Welche Aufgabe haben Kohlenhydrate im Körper?
Schritt für Schritt
  1. Kohlenhydrate liefern vor allem schnell Energie.
  1. Kohlenhydrate liefern vor allem schnell Energie.
Ergebnis:
Sie liefern vor allem schnell Energie.

AchtungNährstoff und Aufgabe verwechselt

So nicht
Eiweiß ist vor allem ein schneller Energielieferant.
So richtig
Eiweiß ist vor allem Baustoff für Muskeln und Zellen. Schnelle Energie liefern Kohlenhydrate.

Frag: Baut der Stoff den Körper auf, liefert er Energie, oder schützt und regelt er?

ÜbenJetzt du

  1. ○1
    Welche Aufgabe haben Eiweiße im Körper?
    Lösung zeigen
    Ergebnis:
    Sie sind vor allem Baustoffe für Muskeln und Zellen.
  2. ●2
    Welche Nährstoffe sind vor allem Baustoffe für Muskeln und Zellen?
    Lösung zeigen
    Ergebnis:
    Eiweiße
  3. ★3
    Welche Nährstoffe liefern viel Energie und sind ein Energiespeicher?
    Lösung zeigen
    Ergebnis:
    Fette

2Ich kann Nährstoffe in Lebensmitteln nachweisen.

EntdeckenFrage

Warum wird eine Kartoffel mit Iodlösung blauschwarz?

Was meinst du? Schreib deine Vermutung auf, bevor du weiterliest.

Auflösung

Iod lagert sich in die schraubenförmigen Ketten der Stärke ein, und dabei entsteht die dunkle Farbe. Entdeckt wurde diese Reaktion 1814 in Paris. Seitdem ist sie der Nachweis für Stärke.

MerkenNachweisreaktionen

Ein Nachweis zeigt nur seinen eigenen Stoff.

Iodlösung färbt Stärke blauschwarz, Fett hinterlässt einen bleibenden Fleck. Traubenzucker und Eiweiß zeigen Teststreifen an.

BeispielNährstoffe nachweisen

Du willst prüfen, ob eine Kartoffel Stärke enthält. Womit weist du Stärke nach?
Schritt für Schritt
  1. Nachweis für Stärke: Iodlösung.
  2. Die Probe färbt sich blauschwarz.
  1. Nachweis für Stärke: Iodlösung.
  2. Die Probe färbt sich blauschwarz.
Ergebnis:
Iodlösung

AchtungNachweisreaktion verwechselt

So nicht
Iodlösung zeigt Fett an.
So richtig
Iodlösung färbt Stärke blauschwarz. Fett zeigt die Fettfleckprobe.

Jeder Nachweis passt nur zu einem Stoff. Iod zu Stärke, Fettfleck zu Fett, Teststreifen zu Traubenzucker oder Eiweiß.

ÜbenJetzt du

  1. ○4
    Du willst prüfen, ob Apfelsaft Traubenzucker enthält. Womit weist du Traubenzucker nach?
    So fängst du an:
    Nachweis für Traubenzucker: Glucose-Teststreifen.
    Lösung zeigen
    1. Nachweis für Traubenzucker: Glucose-Teststreifen.
    2. Das Testfeld verfärbt sich.
    Ergebnis:
    Glucose-Teststreifen
  2. ●5
    Du willst prüfen, ob Quark Eiweiß enthält. Womit weist du Eiweiß nach?
    Lösung zeigen
    1. Nachweis für Eiweiß: Eiweiß-Teststreifen.
    2. Das Testfeld verfärbt sich.
    Ergebnis:
    Eiweiß-Teststreifen
  3. ★6
    Du prüfst eine Banane mit Iodlösung. Die Probe färbt sich blauschwarz. Was hast du nachgewiesen?
    Lösung zeigen
    1. Iodlösung: Die Probe färbt sich blauschwarz.
    2. Das ist der Nachweis für Stärke.
    Ergebnis:
    Stärke

3Ich kann den Weg der Nahrung durch den Verdauungstrakt beschreiben.

EntdeckenFrage

Wie lange braucht ein Essen vom Mund bis zum Ausgang?

Was meinst du? Schreib deine Vermutung auf, bevor du weiterliest.

Auflösung

Meist ein bis drei Tage. Den längsten Teil der Zeit verbringt der Rest im Dickdarm, wo ihm Wasser entzogen wird.

MerkenDer Weg der Nahrung

Mund, Speiseröhre, Magen, Dünndarm, Dickdarm, Enddarm.

Essen und Trinken nehmen nach dem Schlucken denselben Weg.

BeispielDer Weg der Nahrung

Welcher Darm kommt zuerst?
Schritt für Schritt
  1. Nach dem Magen kommt der lange Dünndarm, danach der Dickdarm.
  1. Nach dem Magen kommt der lange Dünndarm, danach der Dickdarm.
Ergebnis:
Der Dünndarm

AchtungDer Magen verdaut alles

So nicht
Im Magen wird die Nahrung verdaut, danach geht sie ins Blut.
So richtig
Im Magen beginnt die Eiweißverdauung. Die meisten Nährstoffe werden im Dünndarm zerlegt und dort ins Blut aufgenommen.

Der Magen ist eine Zwischenstation. Der Ort, an dem fast alles zerlegt und ins Blut aufgenommen wird, ist der Dünndarm.

ÜbenJetzt du

  1. ○7
    Wohin gelangt der Speisebrei direkt nach dem Magen?
    So fängst du an:
    Nach dem Magen kommt der Dünndarm.
    Lösung zeigen
    1. Nach dem Magen kommt der Dünndarm.
    2. Dort wird der größte Teil verdaut und ins Blut aufgenommen.
    Ergebnis:
    In den Dünndarm
  2. ●8
    Wohin gelangt der Bissen direkt nach dem Schlucken?
    Lösung zeigen
    1. Nach dem Mund kommt die Speiseröhre.
    2. Sie führt hinab zum Magen.
    Ergebnis:
    In die Speiseröhre
  3. ★9
    Gelangt der Speisebrei durch die Leber?
    Lösung zeigen
    1. Die Leber ist eine Verdauungsdrüse.
    2. Ihre Galle fließt in den Dünndarm.
    Ergebnis:
    Nein, die Leber liegt neben dem Weg und gibt nur Galle in den Darm.

4Ich kann die Aufgaben der Verdauungsorgane erklären.

EntdeckenFrage

Wie konnte ein Arzt vor 200 Jahren in einen lebenden Magen schauen?

Was meinst du? Schreib deine Vermutung auf, bevor du weiterliest.

Auflösung

Der Jäger Alexis St. Martin hatte 1822 eine Schussverletzung, die eine Öffnung im Magen hinterließ. Der Arzt William Beaumont hängte Essen an Fäden hinein und beobachtete, wie es verdaut wurde.

MerkenVerdauungsorgane

Im Mund wird zerkleinert, im Magen beginnt die Eiweißverdauung.

Bauchspeicheldrüse und Dünndarm zerlegen fertig, die Galle aus der Leber verteilt das Fett. Der Dickdarm entzieht Wasser.

BeispielVerdauungsorgane und ihre Aufgaben

In welchem Organ werden die Nährstoffe fertig zerlegt und ins Blut aufgenommen?
Schritt für Schritt
  1. Dünndarm: zerlegt die Nährstoffe fertig und nimmt die Bausteine ins Blut auf.
  1. Dünndarm: zerlegt die Nährstoffe fertig und nimmt die Bausteine ins Blut auf.
Ergebnis:
Dünndarm

AchtungReihenfolge der Verdauungsorgane vertauscht

So nicht
Mund, Magen, Speiseröhre, Dickdarm, Dünndarm
So richtig
Mund, Speiseröhre, Magen, Dünndarm, Dickdarm, After

Geh den Weg von oben nach unten. Was kommt nach dem Schlucken, was ganz am Ende?

ÜbenJetzt du

  1. ○10
    Was geschieht vor allem hier: Bauchspeicheldrüse?
    Lösung zeigen
    Ergebnis:
    Gibt Enzyme für Kohlenhydrate, Eiweiße und Fette in den Dünndarm
  2. ●11
    Welches Organ entzieht dem Rest des Speisebreis Wasser?
    Lösung zeigen
    Ergebnis:
    Dickdarm
  3. ★12
    Warum verdaut sich der Magen nicht selbst, obwohl Magensaft Eiweiß zerlegt?
    Lösung zeigen
    1. Die Magenwand besteht auch aus Eiweiß.
    2. Sie bildet ständig eine schützende Schleimschicht.
    Ergebnis:
    Eine Schleimschicht schützt die Magenwand.

5Ich kann erklären, wie Enzyme Nährstoffe in ihre Bausteine zerlegen.

EntdeckenFrage

Warum schmeckt Brot süß, wenn man es lange kaut?

Was meinst du? Schreib deine Vermutung auf, bevor du weiterliest.

Auflösung

Im Speichel ist ein Enzym, das Stärke in kleinere Zuckerteilchen zerlegt. Die Stärke selbst schmeckt nicht süß, ihre Bausteine schon.

MerkenEnzyme

Enzyme zerlegen Nährstoffe in ihre Bausteine.

Stärke wird zu Traubenzucker, Eiweiß zu Aminosäuren, Fett zu Glycerin und Fettsäuren. Jedes Enzym passt nur zu seinem Stoff.

BeispielEnzyme: Schlüssel und Schloss

Nach der Spaltung eines Stärketeilchens: Was passiert mit dem Enzym?
Schritt für Schritt
  1. Enzyme werden nicht verbraucht.
  2. Ein Enzym kann sehr viele Teilchen nacheinander spalten.
  1. Enzyme werden nicht verbraucht.
  2. Ein Enzym kann sehr viele Teilchen nacheinander spalten.
Ergebnis:
Es bleibt unverändert und spaltet das nächste Teilchen.

AchtungEnzym wird verbraucht

So nicht
Nach der Spaltung ist das Enzym aufgebraucht.
So richtig
Das Enzym bleibt unverändert und kann den nächsten Stoff spalten, wie ein Schlüssel, der viele Schlösser öffnet.

Ein Enzym ist wie ein Werkzeug: Es wird benutzt, aber nicht verbraucht.

ÜbenJetzt du

  1. ○13
    Was macht ein Verdauungsenzym?
    So fängst du an:
    Ein Enzym passt nur zu einem Stoff wie ein Schlüssel zu einem Schloss.
    Lösung zeigen
    1. Ein Enzym passt nur zu einem Stoff wie ein Schlüssel zu einem Schloss.
    2. Es zerlegt ihn und bleibt selbst unverändert.
    Ergebnis:
    Es zerlegt einen bestimmten Nährstoff in seine Bausteine.
  2. ●14
    Das Enzym im Speichel spaltet Stärke. Spaltet es auch Fett?
    Lösung zeigen
    1. Schlüssel-Schloss-Prinzip: Das Enzym passt nur zu Stärke.
    2. Fett braucht ein anderes Enzym.
    Ergebnis:
    Nein, ein Enzym passt nur zu einem bestimmten Stoff.
  3. ★15
    Ein Versuch: Stärkelösung mit Speichel bei 37 Grad Celsius und bei 0 Grad Celsius. Wo wird die Stärke schneller abgebaut?
    Lösung zeigen
    1. Enzyme arbeiten bei Körpertemperatur am besten.
    2. Bei 0 Grad Celsius arbeiten sie kaum.
    3. Bei 37 Grad Celsius ist die Stärke schneller abgebaut.
    Ergebnis:
    Bei 37 Grad Celsius, der Temperatur im Körper

6Ich kann erklären, wie die Nährstoffe im Dünndarm ins Blut gelangen.

EntdeckenFrage

Ist die Oberfläche deines Darms so groß wie ein Tennisplatz?

Was meinst du? Schreib deine Vermutung auf, bevor du weiterliest.

Auflösung

Nein, das stand lange in Büchern. Messungen von 2014 ergaben etwa 32 Quadratmeter – ungefähr ein halbes Badmintonfeld. Das ist trotzdem viel mehr als ein glattes Rohr gleicher Länge.

MerkenOberflächenvergrößerung

Falten, Zotten und Mikrozotten vergrößern die Oberfläche des Dünndarms.

Durch die dünne Wand gelangen die Bausteine ins Blut. Struktur und Funktion: große Fläche, kurzer Weg.

BeispielOberflächenvergrößerung im Dünndarm

Die Innenwand des Dünndarms ist gefaltet und mit Zotten besetzt. Wozu?
Schritt für Schritt
  1. Falten, Zotten und Mikrozotten vergrößern die Oberfläche.
  2. Je mehr Oberfläche, desto mehr Bausteine gehen gleichzeitig ins Blut.
  1. Falten, Zotten und Mikrozotten vergrößern die Oberfläche.
  2. Je mehr Oberfläche, desto mehr Bausteine gehen gleichzeitig ins Blut.
Ergebnis:
Die Oberfläche wird groß, so gehen viele Nährstoffe gleichzeitig ins Blut.

AchtungBaustein dem falschen Nährstoff zugeordnet

So nicht
Stärke wird zu Aminosäuren zerlegt.
So richtig
Stärke wird zu Traubenzucker zerlegt, Eiweiß zu Aminosäuren, Fett zu Glycerin und Fettsäuren.

Jeder Nährstoff hat seine eigenen Bausteine. Stärke ist eine lange Kette aus Traubenzucker.

ÜbenJetzt du

  1. ○16
    Warum ist es gut, dass die Darmfläche groß ist?
    Lösung zeigen
    Ergebnis:
    Viele Nährstoffe können gleichzeitig ins Blut gelangen.
  2. ●17
    Was haben Darmzotten und Wurzelhaare gemeinsam?
    Lösung zeigen
    1. Wurzelhaare nehmen Wasser auf, Darmzotten Nährstoffe.
    2. Beide vergrößern die Fläche.
    Ergebnis:
    Beide vergrößern die Fläche, über die Stoffe aufgenommen werden.
  3. ★18
    Was passiert, wenn die Zotten durch eine Krankheit flach werden?
    Lösung zeigen
    1. Flache Zotten heißt weniger Fläche.
    2. Weniger Fläche heißt weniger Aufnahme.
    Ergebnis:
    Der Körper nimmt weniger Nährstoffe auf.

7Ich kann den Energiegehalt einer Portion berechnen und vergleichen.

EntdeckenFrage

Wie viel Energie verbraucht dein Gehirn?

Was meinst du? Schreib deine Vermutung auf, bevor du weiterliest.

Auflösung

Etwa ein Fünftel der Energie, die der Körper in Ruhe braucht – obwohl das Gehirn nur etwa zwei Prozent des Körpergewichts ausmacht.

MerkenEnergie in Lebensmitteln

Die Energie steht auf der Packung je 100 Gramm, in Kilojoule.

Für eine Portion: durch 100 teilen, dann mit dem Gewicht der Portion malnehmen.

BeispielEnergie einer Portion berechnen

Du isst eine Portion Haferflocken. Laut Nährwerttabelle hat es 1500 kJ je 100 g. Die Portion wiegt 40 g. Wie viel Energie liefert die Portion?
Schritt für Schritt
  1. 1500 kJ : 100 = 15 kJ je Gramm
  2. 15 kJ · 40 = 600 kJ
  3. Die Portion liefert 600 kJ.
  1. 1500 kJ : 100 = 15 kJ je Gramm
  2. 15 kJ · 40 = 600 kJ
  3. Die Portion liefert 600 kJ.
Ergebnis:
600 kJ

AchtungEnergie für 100 Gramm statt für die Portion

So nicht
Die Portion hat 1500 kJ, weil 100 g 1500 kJ haben.
So richtig
Die Portion wiegt 40 g. 1500 kJ : 100 · 40 = 600 kJ.

Die Angabe auf der Packung gilt für 100 Gramm. Rechne auf deine Portion um.

ÜbenJetzt du

  1. ○19
    Du isst eine Portion gekochte Kartoffeln. Laut Nährwerttabelle hat es 300 kJ je 100 g. Die Portion wiegt 200 g. Wie viel Energie liefert die Portion?
    So fängst du an:
    300 kJ : 100 = 3 kJ je Gramm
    Lösung zeigen
    1. 300 kJ : 100 = 3 kJ je Gramm
    2. 3 kJ · 200 = 600 kJ
    3. Die Portion liefert 600 kJ.
    Ergebnis:
    600 kJ
  2. ●20
    Du isst eine Portion Milch. Laut Nährwerttabelle hat es 250 kJ je 100 g. Die Portion wiegt 200 g. Wie viel Energie liefert die Portion?
    Lösung zeigen
    1. 250 kJ : 100 = 2,5 kJ je Gramm
    2. 2,5 kJ · 200 = 500 kJ
    3. Die Portion liefert 500 kJ.
    Ergebnis:
    500 kJ
  3. ★21
    Was liefert mehr Energie: 40 g Haferflocken mit 1500 kJ je 100 g oder 250 g gekochte Nudeln mit 600 kJ je 100 g?
    Lösung zeigen
    1. Haferflocken: 1500 kJ : 100 · 40 = 600 kJ
    2. Gekochte Nudeln: 600 kJ : 100 · 250 = 1500 kJ
    3. Mehr liefert: gekochte Nudeln.
    Ergebnis:
    Gekochte Nudeln, 1500 kJ gegen 600 kJ

8Ich kann eine Mahlzeit nach den Empfehlungen beurteilen.

EntdeckenFrage

Wie viele Portionen Obst und Gemüse empfiehlt die Deutsche Gesellschaft für Ernährung am Tag?

Was meinst du? Schreib deine Vermutung auf, bevor du weiterliest.

Auflösung

Mindestens fünf: drei Portionen Gemüse und zwei Portionen Obst. Eine Portion ist ungefähr eine Handvoll.

MerkenAusgewogen essen

Es zählt die ganze Ernährung über den Tag.

Viel Gemüse, Obst und Vollkorn, Wasser als Getränk, wenig Zucker. Kein einzelnes Lebensmittel ist gut oder schlecht.

BeispielEine Mahlzeit beurteilen

Welche Pausenmahlzeit ist am ausgewogensten?
Schritt für Schritt
  1. Ausgewogen heißt: Vollkorn für Energie, etwas Eiweiß, Gemüse oder Obst, Wasser.
  2. Das Vollkornbrot mit Käse und Paprika enthält alles davon.
  1. Ausgewogen heißt: Vollkorn für Energie, etwas Eiweiß, Gemüse oder Obst, Wasser.
  2. Das Vollkornbrot mit Käse und Paprika enthält alles davon.
Ergebnis:
Vollkornbrot mit Käse, eine Paprika und Wasser

AchtungEin Lebensmittel allein als gut oder schlecht beurteilt

So nicht
Schokolade ist ungesund, also darf sie nie vorkommen.
So richtig
Es zählt die ganze Ernährung über den Tag. Ein Stück Schokolade passt in eine ausgewogene Ernährung.

Beurteile die ganze Mahlzeit oder den ganzen Tag, nicht ein einzelnes Lebensmittel.

ÜbenJetzt du

  1. ○22
    Ein Frühstück besteht aus einem Croissant und Kakao. Was macht es ausgewogener?
    So fängst du an:
    Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung empfiehlt:
    Lösung zeigen
    1. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung empfiehlt:
    2. Obst oder Gemüse und Vollkorn gehören zu jeder Mahlzeit.
    3. Sie bringen Vitamine und Ballaststoffe.
    Ergebnis:
    Obst oder Gemüse und ein Vollkornprodukt dazu
  2. ●23
    Was ist eine gute Zwischenmahlzeit?
    Lösung zeigen
    Ergebnis:
    Ein Apfel und eine Handvoll Nüsse
  3. ★24
    Welches Frühstück liefert lange Energie für den Vormittag?
    Lösung zeigen
    1. Vollkorn liefert Energie, die langsam ins Blut geht.
    2. Obst und Milch ergänzen Vitamine und Eiweiß.
    Ergebnis:
    Haferflocken mit Milch und Obst

Vermischte Übungen

Alles durcheinander – wie in der Arbeit. Überleg bei jeder Aufgabe zuerst: Welches Ziel ist das?

Üben

  1. ●25
    Welcher Nährstoff steckt vor allem in Reis?
    Lösung zeigen
    1. Reis: vor allem Kohlenhydrate (Stärke).
    2. Das zeigt auch die Nährwerttabelle auf der Packung.
    Ergebnis:
    Kohlenhydrate (Stärke)
  2. ●26
    Du willst prüfen, ob eine Walnuss Fett enthält. Womit weist du Fett nach?
    Lösung zeigen
    1. Nachweis für Fett: Fettfleckprobe auf Papier.
    2. Ein durchscheinender Fleck bleibt nach dem Trocknen.
    Ergebnis:
    Fettfleckprobe auf Papier
  3. ●27
    Ein Glucose-Teststreifen verfärbt sich in Honig. Was folgt daraus?
    Lösung zeigen
    Ergebnis:
    Honig enthält Traubenzucker.
  4. ●28
    Wo beginnt die Verdauung?
    Lösung zeigen
    Ergebnis:
    Im Mund
  5. ●29
    Was geschieht vor allem hier: Speiseröhre?
    Lösung zeigen
    Ergebnis:
    Schiebt den Bissen mit Muskelwellen zum Magen
  6. ●30
    Aus dem Brot entstehen bei der Verdauung Traubenzucker. Welcher Nährstoff wurde zerlegt?
    Lösung zeigen
    Ergebnis:
    Stärke

Auf einen Blick

MerkenDas Wichtigste

Nährstoffe
Kohlenhydrate und Fette liefern Energie, Eiweiße sind Baustoffe.
Nachweisreaktionen
Ein Nachweis zeigt nur seinen eigenen Stoff.
Der Weg der Nahrung
Mund, Speiseröhre, Magen, Dünndarm, Dickdarm, Enddarm.
Verdauungsorgane
Im Mund wird zerkleinert, im Magen beginnt die Eiweißverdauung.
Enzyme
Enzyme zerlegen Nährstoffe in ihre Bausteine.
Oberflächenvergrößerung
Falten, Zotten und Mikrozotten vergrößern die Oberfläche des Dünndarms.
Energie in Lebensmitteln
Die Energie steht auf der Packung je 100 Gramm, in Kilojoule.
Ausgewogen essen
Es zählt die ganze Ernährung über den Tag.

AchtungNegativer Nachweis falsch gedeutet

So nicht
Die Iodprobe bleibt braun, also ist Eiweiß darin.
So richtig
Die Iodprobe bleibt braun, also ist keine Stärke darin. Über Eiweiß sagt sie nichts.

Ein Nachweis, der nicht anschlägt, sagt nur, was NICHT darin ist. Für einen anderen Stoff brauchst du einen anderen Nachweis.

AchtungGalle als verdauendes Enzym

So nicht
Die Galle zerlegt Fett in seine Bausteine.
So richtig
Die Galle verteilt Fett in winzige Tröpfchen. Zerlegt wird es von Enzymen aus der Bauchspeicheldrüse.

Die Galle wirkt wie Spülmittel: Sie macht aus großen Fetttropfen kleine. Zerlegen müssen Enzyme.

AchtungOberflächenvergrößerung nicht erkannt

So nicht
Die Falten im Dünndarm machen ihn länger.
So richtig
Falten, Zotten und Mikrozotten machen die Oberfläche groß. Je mehr Oberfläche, desto mehr Nährstoffe gehen gleichzeitig ins Blut.

Frag: Wie viel Fläche hat die Wand für den Übergang ins Blut? Falten und Zotten vergrößern genau diese Fläche.

Kannst du das?

Je Ziel eine Aufgabe. Rechne sie ins Heft, dann kreuz ehrlich an. Keine Punkte, keine Note – der Test ist für dich.

ÜbenSelbsttest

  1. Ich kann die Nährstoffe und ihre Aufgaben im Körper nennen.

    31
    Welche Nährstoffe halten die Verdauung in Gang?
    Lösung zeigen
    Ergebnis:
    Ballaststoffe
  2. Ich kann Nährstoffe in Lebensmitteln nachweisen.

    32
    Du willst prüfen, ob Toastbrot Stärke enthält. Womit weist du Stärke nach?
    Lösung zeigen
    Ergebnis:
    Iodlösung
  3. Ich kann den Weg der Nahrung durch den Verdauungstrakt beschreiben.

    33
    Wo werden die meisten Nährstoffe ins Blut aufgenommen?
    Lösung zeigen
    Ergebnis:
    Im Dünndarm
  4. Ich kann die Aufgaben der Verdauungsorgane erklären.

    34
    Was geschieht vor allem hier: Magen?
    Lösung zeigen
    Ergebnis:
    Salzsäure tötet Keime ab, die Eiweißverdauung beginnt
  5. Ich kann erklären, wie Enzyme Nährstoffe in ihre Bausteine zerlegen.

    35
    Wo arbeiten Enzyme im Körper am besten?
    Lösung zeigen
    Ergebnis:
    Bei Körpertemperatur, etwa 37 Grad Celsius
  6. Ich kann erklären, wie die Nährstoffe im Dünndarm ins Blut gelangen.

    36
    Wie viele Darmzotten hat der Dünndarm ungefähr?
    Lösung zeigen
    Ergebnis:
    Viele Millionen
  7. Ich kann den Energiegehalt einer Portion berechnen und vergleichen.

    37
    Du isst eine Portion Käse. Laut Nährwerttabelle hat es 1500 kJ je 100 g. Die Portion wiegt 30 g. Wie viel Energie liefert die Portion?
    Lösung zeigen
    Ergebnis:
    450 kJ
  8. Ich kann eine Mahlzeit nach den Empfehlungen beurteilen.

    38
    Warum soll man bunt essen, also viele verschiedene Lebensmittel?
    Lösung zeigen
    Ergebnis:
    So bekommt der Körper alle Nährstoffe, die er braucht.

Bei „unsicher“ oder „noch nicht“: Lies den Abschnitt zum Ziel noch einmal und rechne seine drei Aufgaben.

Die Frage vom Anfang

EntdeckenRückschau

Warum starben Seeleute früher auf langen Fahrten an Skorbut?

Lies deine Vermutung vom Anfang. Kannst du die Frage jetzt mit dem Kapitel beantworten?

Auflösung

Ihnen fehlte Vitamin C. Der Schiffsarzt James Lind gab 1747 kranken Seeleuten verschiedene Mittel. Nur die mit Orangen und Zitronen wurden schnell gesund. Das war einer der ersten geplanten Vergleichsversuche der Medizin.

Wörter

Funktion
eine Regel, die aus einer Zahl eine andere macht
Oberfläche
alle Außenseiten zusammen

Lösungen

  1. Sie sind vor allem Baustoffe für Muskeln und Zellen.
  2. Eiweiße
  3. Fette
  4. Glucose-Teststreifen
  5. Eiweiß-Teststreifen
  6. Stärke
  7. In den Dünndarm
  8. In die Speiseröhre
  9. Nein, die Leber liegt neben dem Weg und gibt nur Galle in den Darm.
  10. Gibt Enzyme für Kohlenhydrate, Eiweiße und Fette in den Dünndarm
  11. Dickdarm
  12. Eine Schleimschicht schützt die Magenwand.
  13. Es zerlegt einen bestimmten Nährstoff in seine Bausteine.
  14. Nein, ein Enzym passt nur zu einem bestimmten Stoff.
  15. Bei 37 Grad Celsius, der Temperatur im Körper
  16. Viele Nährstoffe können gleichzeitig ins Blut gelangen.
  17. Beide vergrößern die Fläche, über die Stoffe aufgenommen werden.
  18. Der Körper nimmt weniger Nährstoffe auf.
  19. 600 kJ
  20. 500 kJ
  21. Gekochte Nudeln, 1500 kJ gegen 600 kJ
  22. Obst oder Gemüse und ein Vollkornprodukt dazu
  23. Ein Apfel und eine Handvoll Nüsse
  24. Haferflocken mit Milch und Obst
  25. Kohlenhydrate (Stärke)
  26. Fettfleckprobe auf Papier
  27. Honig enthält Traubenzucker.
  28. Im Mund
  29. Schiebt den Bissen mit Muskelwellen zum Magen
  30. Stärke
  31. Ballaststoffe
  32. Iodlösung
  33. Im Dünndarm
  34. Salzsäure tötet Keime ab, die Eiweißverdauung beginnt
  35. Bei Körpertemperatur, etwa 37 Grad Celsius
  36. Viele Millionen
  37. 450 kJ
  38. So bekommt der Körper alle Nährstoffe, die er braucht.