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Biologie · Klasse 9 und 10 · Kapitel

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Gesundheit und Immunsystem

EntdeckenDie Frage zum Kapitel

Warum sank die Zahl der Todesfälle im Wochenbett in Wien, nachdem sich die Ärzte die Hände mit Chlorkalk wuschen?

Schreib eine Vermutung auf, bevor du weiterliest.

Für die Lehrkraft: Der Arzt Ignaz Semmelweis erkannte 1847: Ärzte trugen von der Leichenöffnung etwas an den Händen zu den Gebärenden. Nach dem Händewaschen mit Chlorkalklösung sank die Sterblichkeit in seiner Abteilung auf einen Bruchteil. Erreger kannte man noch nicht. Quelle: Best und Neuhauser 2004, Ignaz Semmelweis and the birth of infection control, Quality and Safety in Health Care 13.

  • Entdecken Frage, Vorstellung, Bild
  • Merken kommt ins Heft
  • Beispiel vorgerechnet, Schritt für Schritt
  • Üben selbst rechnen
  • Achtung typischer Fehler
  • Weiterdenken zum Knobeln und Vernetzen

○ mit Starthilfe, ● für alle, ★ zum Weiterdenken. Du wählst mindestens eine ★-Aufgabe. Du rechnest ins Heft.

1Ich kann Gesundheit und Krankheit unterscheiden und Risikofaktoren einschätzen.

EntdeckenFrage

Warum sank die Zahl der Todesfälle im Wochenbett in Wien, nachdem sich die Ärzte die Hände mit Chlorkalk wuschen?

Was meinst du? Schreib deine Vermutung auf, bevor du weiterliest.

Auflösung

Der Arzt Ignaz Semmelweis erkannte 1847: Ärzte trugen von der Leichenöffnung etwas an den Händen zu den Gebärenden. Nach dem Händewaschen mit Chlorkalklösung sank die Sterblichkeit in seiner Abteilung auf einen Bruchteil. Erreger kannte man noch nicht.

MerkenGesundheit ist mehr als nicht krank

Gesundheit umfasst körperliches, seelisches und soziales Wohlbefinden.

Ein Risikofaktor erhöht die Wahrscheinlichkeit einer Krankheit, er macht sie nicht sicher.

BeispielGesundheit, Krankheit und Risiko

Warum ist Rauchen ein Risikofaktor und keine sichere Ursache für Lungenkrebs? Begründe die Wahl.
Schritt für Schritt
  1. Risikofaktoren ändern Wahrscheinlichkeiten.
  2. Sie sagen nichts über den Einzelfall.
  1. Risikofaktoren ändern Wahrscheinlichkeiten.
  2. Sie sagen nichts über den Einzelfall.
Ergebnis:
Es erhöht die Wahrscheinlichkeit, aber nicht jede rauchende Person erkrankt.

AchtungGesund heißt nur: nicht krank

So nicht
Wer keine Diagnose hat, ist gesund.
So richtig
Gesundheit umfasst auch seelisches und soziales Wohlbefinden. Auch ohne Diagnose kann jemand leiden.

Gesundheit ist mehr als keine Krankheit zu haben. Sie hat drei Seiten: körperlich, seelisch und sozial.

ÜbenJetzt du

  1. ○1
    Was ist mit Prävention gemeint? Begründe die Wahl.
    So fängst du an:
    Prä heißt vor.
    Lösung zeigen
    1. Prä heißt vor.
    2. Impfen, Bewegung und Händewaschen sind Beispiele.
    Ergebnis:
    Maßnahmen, die Krankheiten vorbeugen, bevor sie entstehen
  2. ●2
    Eine Person ist seit Wochen niedergeschlagen und schläft schlecht, ärztlich ist alles in Ordnung. Was trifft zu? Begründe die Wahl.
    Lösung zeigen
    1. Gesundheit hat drei Seiten.
    2. Normale Befunde schließen seelische Belastung nicht aus.
    Ergebnis:
    Die seelische Seite der Gesundheit ist beeinträchtigt, obwohl keine körperliche Krankheit vorliegt.
  3. ★3
    Ein Versicherungsflyer behauptet: „Wer gesund lebt, wird nie krank.“ Was ist dagegen einzuwenden? Begründe die Wahl.
    Lösung zeigen
    1. Gesunde Lebensweise senkt die Wahrscheinlichkeit.
    2. Genetik, Umwelt und Zufall spielen auch eine Rolle.
    Ergebnis:
    Gesunde Lebensweise senkt Risiken, kann aber Krankheit nicht sicher verhindern.

2Ich kann Bakterien, Viren, Pilze und Parasiten vergleichen und Infektionswege nennen.

EntdeckenFrage

Wie viel kleiner ist ein Grippevirus als ein Bakterium?

Was meinst du? Schreib deine Vermutung auf, bevor du weiterliest.

Auflösung

Ein Grippevirus misst etwa 100 Nanometer, ein typisches Bakterium ein bis zwei Mikrometer. Das Bakterium ist also etwa zehn bis zwanzig Mal so lang. Viren haben keine Zellen und vermehren sich nur in fremden Zellen.

MerkenErreger und Infektionswege

Bakterien sind Zellen mit eigenem Stoffwechsel.

Viren haben keinen Stoffwechsel und vermehren sich nur in fremden Zellen. Infiziert ist, wer Erreger aufgenommen hat; krank ist, wer Beschwerden hat.

BeispielErreger und Infektionswege

Was ist ein Bakterium? Begründe die Wahl.
Schritt für Schritt
  1. Bakterien sind Protocyten.
  2. Sie haben einen eigenen Stoffwechsel und vermehren sich selbst.
  1. Bakterien sind Protocyten.
  2. Sie haben einen eigenen Stoffwechsel und vermehren sich selbst.
Ergebnis:
eine einzellige Zelle ohne Zellkern mit eigenem Stoffwechsel

AchtungViren und Bakterien verwechselt

So nicht
Viren sind sehr kleine Bakterien.
So richtig
Bakterien sind Zellen. Viren sind keine Zellen, sie haben keinen eigenen Stoffwechsel und vermehren sich nur in Wirtszellen.

Ein Bakterium ist eine Zelle und lebt allein. Ein Virus braucht eine fremde Zelle zum Vermehren.

ÜbenJetzt du

  1. ○4
    Welche Krankheit wird von Bakterien verursacht? Begründe die Wahl.
    So fängst du an:
    Scharlach entsteht durch Streptokokken.
    Lösung zeigen
    1. Scharlach entsteht durch Streptokokken.
    2. Grippe und Masern sind Viren.
    Ergebnis:
    Scharlach
  2. ●5
    Wodurch unterscheidet sich ein Bakterium von einem Virus bei der Vermehrung? Begründe die Wahl.
    Lösung zeigen
    1. Bakterien haben Stoffwechsel und teilen sich.
    2. Viren lassen ihre Erbinformation von der Wirtszelle vervielfältigen.
    Ergebnis:
    Das Bakterium teilt sich selbst, das Virus nutzt dazu eine Wirtszelle.
  3. ★6
    Welche Krankheit wird durch einen einzelligen Parasiten verursacht? Begründe die Wahl.
    Lösung zeigen
    1. Malaria wird durch Plasmodien übertragen, einzellige Parasiten.
    2. Scharlach entsteht durch Bakterien, Masern durch ein Virus.
    Ergebnis:
    Malaria

3Ich kann die unspezifische Abwehr beschreiben: Barrieren, Fresszellen, Entzündung und Fieber.

EntdeckenFrage

Soll man jedes Fieber sofort senken?

Was meinst du? Schreib deine Vermutung auf, bevor du weiterliest.

Auflösung

Nicht unbedingt. Eine höhere Körpertemperatur hemmt viele Erreger und fördert die Abwehr. Bei hohem Fieber, bei Kleinkindern und bei Vorerkrankungen gehört es in ärztliche Hände.

MerkenDie erste Abwehr

Haut und Schleimhäute halten Erreger ab.

Gelangen sie hinein, fressen Fresszellen sie. Entzündung und Fieber sind Teil der Abwehr und keine eigene Krankheit.

BeispielUnspezifische Abwehr

Was tun Fresszellen? Begründe die Wahl.
Schritt für Schritt
  1. Fresszellen umschließen Erreger.
  2. Dann verdauen sie diese.
  3. Antikörper bilden andere Zellen.
  1. Fresszellen umschließen Erreger.
  2. Dann verdauen sie diese.
  3. Antikörper bilden andere Zellen.
Ergebnis:
Sie nehmen Erreger auf und verdauen sie.

AchtungFieber als Krankheit gedacht

So nicht
Fieber ist die Krankheit und muss sofort gesenkt werden.
So richtig
Fieber ist ein Teil der Abwehr: Bei höherer Temperatur arbeiten Abwehrzellen besser und manche Erreger vermehren sich schlechter.

Fieber zeigt, dass die Abwehr arbeitet. Der Körper stellt seine Temperatur absichtlich höher ein.

ÜbenJetzt du

  1. ○7
    Wozu dient der Schleim in den Atemwegen? Begründe die Wahl.
    So fängst du an:
    Schleim fängt Partikel.
    Lösung zeigen
    1. Schleim fängt Partikel.
    2. Flimmerhärchen transportieren ihn nach außen.
    Ergebnis:
    Er bindet Erreger, die dann durch Flimmerhärchen hinausbefördert werden.
  2. ●8
    Der Tränen- und Speichelsaft enthält ein Enzym, das Bakterienwände zerstört. Zu welcher Abwehr gehört das? Begründe die Wahl.
    Lösung zeigen
    1. Das Enzym heißt Lysozym.
    2. Es wirkt gegen viele Bakterien.
    3. Es ist immer vorhanden.
    Ergebnis:
    zur unspezifischen Abwehr, denn es wirkt gegen viele Bakterien gleichermaßen
  3. ★9
    Warum ist es ungünstig, bei jedem leichten Fieber sofort ein fiebersenkendes Mittel zu geben? Begründe die Wahl.
    Lösung zeigen
    1. Fieber ist ein Teil der Abwehr.
    2. Bei hohem Fieber oder Vorerkrankungen entscheidet die ärztliche Beratung.
    Ergebnis:
    Das Fieber hilft der Abwehr. Man senkt es erst, wenn es sehr hoch ist oder stark belastet.

4Ich kann die spezifische Immunantwort mit Antigen, Antikörper, B- und T-Zellen und Gedächtniszellen erklären.

EntdeckenFrage

Wie viele verschiedene Antikörper kann ein Mensch bilden?

Was meinst du? Schreib deine Vermutung auf, bevor du weiterliest.

Auflösung

Weit über eine Milliarde verschiedene Formen. Jede B-Zelle trägt nur eine einzige Form. Trifft ein Erreger auf die passende B-Zelle, vermehrt sich genau diese Zelle.

MerkenAntikörper passen zu Antigenen

Jeder Antikörper passt zu genau einem Antigen.

Plasmazellen bilden ihn, Gedächtniszellen merken sich den Erreger. Beim zweiten Kontakt ist die Antwort schneller und stärker.

BeispielAntigen, Antikörper und Gedächtnis

Was geschieht mit einer B-Zelle, die ihr Antigen erkennt? Begründe die Wahl.
Schritt für Schritt
  1. Die passende B-Zelle wird aktiviert.
  2. Plasmazellen bilden die Antikörper.
  1. Die passende B-Zelle wird aktiviert.
  2. Plasmazellen bilden die Antikörper.
Ergebnis:
Sie vermehrt sich und bildet Plasmazellen und Gedächtniszellen.

AchtungInfektion und Krankheit gleichgesetzt

So nicht
Wer Erreger im Körper hat, ist krank. Wer sich gut fühlt, hat keine Erreger.
So richtig
Man kann infiziert sein und nichts merken. Krank ist man erst mit Beschwerden.

Infiziert heißt: Erreger sind im Körper. Krank heißt: Es gibt Beschwerden. Beides ist nicht dasselbe.

ÜbenJetzt du

  1. ○10
    Warum antwortet der Körper beim zweiten Kontakt mit demselben Erreger schneller? Begründe die Wahl.
    So fängst du an:
    Gedächtniszellen bleiben Jahre.
    Lösung zeigen
    1. Gedächtniszellen bleiben Jahre.
    2. Die zweite Antwort ist stärker und schneller.
    Ergebnis:
    Gedächtniszellen sind schon da und erkennen ihn sofort.
  2. ●11
    Wer vernichtet einen von Antikörpern markierten Erreger? Begründe die Wahl.
    Lösung zeigen
    1. Antikörper markieren und verklumpen.
    2. Fresszellen erledigen den Rest.
    Ergebnis:
    Fresszellen und andere Abwehrzellen
  3. ★12
    Wie lässt sich ein Test auf Antikörper deuten, der bei einer Person positiv ausfällt? Begründe die Wahl.
    Lösung zeigen
    1. Antikörper bleiben nach Kontakt oder Impfung.
    2. Ein Erregernachweis zeigt dagegen eine aktuelle Infektion.
    Ergebnis:
    Die Person hatte Kontakt mit dem Erreger oder wurde geimpft; ob sie noch infiziert ist, zeigt er nicht.

5Ich kann aktive und passive Immunisierung unterscheiden und die Wirkung einer Impfung erklären.

EntdeckenFrage

Welche Krankheit hat die Impfung weltweit ausgerottet?

Was meinst du? Schreib deine Vermutung auf, bevor du weiterliest.

Auflösung

Die Pocken. Der letzte natürliche Fall trat 1977 in Somalia auf, 1980 erklärte die Weltgesundheitsorganisation die Welt für pockenfrei. Die Pocken konnten verschwinden, weil der Erreger nur den Menschen befällt und die Impfung zuverlässig schützt.

MerkenImpfen trainiert die Abwehr

Eine aktive Impfung zeigt dem Körper ungefährliche Teile eines Erregers.

Er bildet selbst Antikörper und Gedächtniszellen. Eine passive Impfung liefert fertige Antikörper, der Schutz hält nur kurz.

BeispielAktive und passive Immunisierung

Was geschieht bei einer passiven Impfung? Begründe die Wahl.
Schritt für Schritt
  1. Passiv heißt: Der Körper bekommt etwas.
  2. Die Antikörper werden mit der Zeit abgebaut.
  3. Es entstehen keine Gedächtniszellen.
  1. Passiv heißt: Der Körper bekommt etwas.
  2. Die Antikörper werden mit der Zeit abgebaut.
  3. Es entstehen keine Gedächtniszellen.
Ergebnis:
Fertige Antikörper werden gegeben, der Schutz hält nur kurz.

AchtungImpfung als kleine Krankheit gedacht

So nicht
Bei einer Impfung bekommt man den Erreger und wird ein bisschen krank.
So richtig
Ein Impfstoff enthält abgeschwächte oder abgetötete Erreger oder nur Teile davon. Er löst die Abwehr aus, ohne die Krankheit auszulösen.

Impfstoffe trainieren die Abwehr mit ungefährlichen Teilen. Die Krankheit selbst entsteht dabei nicht.

ÜbenJetzt du

  1. ○13
    Wie lange hält der Schutz einer passiven Immunisierung ungefähr an? Begründe die Wahl.
    So fängst du an:
    Fertige Antikörper werden abgebaut.
    Lösung zeigen
    1. Fertige Antikörper werden abgebaut.
    2. Es entstehen keine Gedächtniszellen.
    Ergebnis:
    nur wenige Wochen
  2. ●14
    Welche Impfung ist eine aktive Immunisierung? Begründe die Wahl.
    Lösung zeigen
    1. Aktiv heißt: Der Körper bildet selbst Antikörper.
    2. Passiv heißt: Sie werden zugeführt.
    Ergebnis:
    die Impfung gegen Masern mit abgeschwächten Viren
  3. ★15
    Welche Aussage über Impfstoffe stimmt? Begründe die Wahl.
    Lösung zeigen
    1. Impfstoffe enthalten keine voll wirksamen Erreger.
    2. Kurze Rötung oder Müdigkeit sind Zeichen der Abwehr, nicht der Krankheit.
    Ergebnis:
    Sie lösen die Abwehr aus, ohne die Krankheit auszulösen.

6Ich kann Herdenschutz berechnen und Impfentscheidungen nach Sachaussage und Werturteil bewerten.

EntdeckenFrage

Wie viele Menschen müssen gegen Masern immun sein, damit sich die Krankheit nicht ausbreitet?

Was meinst du? Schreib deine Vermutung auf, bevor du weiterliest.

Auflösung

Etwa 95 von 100. Masern sind so ansteckend, dass ein Erkrankter bis zu 18 Menschen ansteckt. Ist die Schwelle erreicht, schützt die Gruppe auch Babys und Menschen, die nicht geimpft werden können.

MerkenHerdenschutz

Sind genug Menschen immun, breitet sich ein Erreger kaum aus.

Die nötige Quote ist 1 − 1 : R₀. Impfen bewertet man mit Sachaussagen und Werten.

BeispielHerdenschutz berechnen und bewerten

Welche Aussage über das Impfen ist ein Werturteil?
Schritt für Schritt
  1. Ein Werturteil sagt, was sein soll.
  2. Die anderen Sätze kann man messen oder nachlesen.
  1. Ein Werturteil sagt, was sein soll.
  2. Die anderen Sätze kann man messen oder nachlesen.
Ergebnis:
Alle sollten sich gegen Masern impfen lassen.

AchtungNur der Geimpfte selbst ist geschützt

So nicht
Ob andere sich impfen lassen, betrifft mich nicht.
So richtig
Je mehr Menschen immun sind, desto seltener trifft ein Erreger auf Ungeschützte. So schützt man auch Babys und Menschen, die nicht geimpft werden können.

Impfen schützt die geimpfte Person und gibt den anderen Schutz mit: Der Erreger findet weniger Wege.

ÜbenJetzt du

  1. ○16
    Was bedeutet Herdenschutz?
    So fängst du an:
    Ein Erreger braucht Menschen zum Weitergeben.
    Lösung zeigen
    1. Ein Erreger braucht Menschen zum Weitergeben.
    2. Sind viele immun, versiegen die Ketten.
    Ergebnis:
    Wenn genug Menschen immun sind, kann sich ein Erreger kaum noch ausbreiten.
  2. ●17
    Eine Krankheit mit R₀ = 10. Wie hoch muss der Anteil der Immunen mindestens sein, damit der Erreger sich kaum ausbreitet?
    Lösung zeigen
    1. Quote = 1 − 1 : R₀ = 1 − 1 : 10.
    2. 1 : 10 = 0,1.
    3. 1 − 0,1 = 0,9, also 90 %.
    Ergebnis:
    90 %
  3. ★18
    Für eine Rechenaufgabe sei R₀ = 5. In einer Schule mit 500 Personen: Wie viele müssen mindestens immun sein, damit sich der Erreger kaum ausbreitet?
    Lösung zeigen
    1. Schwelle: 1 − 1 : 5 = 80 %.
    2. 80 % von 500 ergibt 400.
    3. Aufgerundet: mindestens 400 Personen.
    Ergebnis:
    400 Personen

7Ich kann Wirkung und Grenzen von Antibiotika erklären und die Entstehung von Resistenz begründen.

EntdeckenFrage

Wie wurde das erste Antibiotikum entdeckt?

Was meinst du? Schreib deine Vermutung auf, bevor du weiterliest.

Auflösung

Alexander Fleming sah 1928 auf einer Platte mit Bakterien, dass rund um einen Schimmelpilz keine Bakterien wuchsen. Der Pilz Penicillium bildet einen Stoff, der Bakterien tötet. Der Fund wurde erst über zehn Jahre später zum Medikament.

MerkenAntibiotika und Resistenz

Antibiotika wirken nur gegen Bakterien, nicht gegen Viren.

Resistent werden die Bakterien, nicht der Mensch: Überlebende vermehren sich weiter.

BeispielAntibiotika und Resistenz

Wie können Bakterien Resistenz an andere Bakterien weitergeben? Begründe die Wahl.
Schritt für Schritt
  1. Bakterien tauschen kleine DNA-Ringe aus.
  2. So breitet sich Resistenz schnell aus.
  1. Bakterien tauschen kleine DNA-Ringe aus.
  2. So breitet sich Resistenz schnell aus.
Ergebnis:
durch Austausch von Erbinformation, etwa in Plasmiden

AchtungAntibiotika gegen Viren gedacht

So nicht
Bei einer Grippe hilft ein Antibiotikum.
So richtig
Antibiotika töten Bakterien oder hemmen sie. Grippe wird durch Viren verursacht, dagegen wirken sie nicht.

Antibiotika richten sich gegen Bakterienzellen. Viren haben keine solche Zelle und bleiben unberührt.

ÜbenJetzt du

  1. ○19
    Wie wirkt Penicillin auf Bakterien? Begründe die Wahl.
    So fängst du an:
    Bakterien haben eine Zellwand.
    Lösung zeigen
    1. Bakterien haben eine Zellwand.
    2. Menschliche Zellen haben keine.
    Ergebnis:
    Es stört den Aufbau der Zellwand, sodass die Bakterien platzen.
  2. ●20
    Warum sollte man ein verschriebenes Antibiotikum bis zum Ende einnehmen? Begründe die Wahl.
    Lösung zeigen
    1. Die letzten Bakterien sind oft die widerstandsfähigsten.
    2. Beenden zu früh lässt sie überleben.
    3. Auch hier gilt: Der Arzt entscheidet über die Dauer.
    Ergebnis:
    Sonst überleben einzelne Bakterien und vermehren sich weiter.
  3. ★21
    Warum ist ein ‚Breitband-Antibiotikum‘ für die Entstehung von Resistenzen ungünstiger als ein gezieltes? Begründe die Wahl.
    Lösung zeigen
    1. Je mehr Bakterienarten betroffen sind, desto mehr Überlebende gibt es.
    2. Gezielte Mittel schonen die nützlichen Darmbakterien.
    Ergebnis:
    Es trifft viele Bakterienarten und erhöht den Druck, dass resistente überleben.

8Ich kann die Wirkung von Suchtmitteln auf das Belohnungssystem beschreiben und Hilfen nennen.

EntdeckenFrage

Warum fällt es so schwer, mit dem Rauchen aufzuhören?

Was meinst du? Schreib deine Vermutung auf, bevor du weiterliest.

Auflösung

Nikotin dockt an Empfängern im Gehirn an und setzt den Botenstoff Dopamin frei. Das Belohnungssystem gewöhnt sich daran. Fehlt Nikotin, entstehen Unruhe und Verlangen. Das hat mit Willensstärke wenig zu tun.

MerkenSucht ist eine Krankheit

Suchtmittel verändern das Belohnungssystem im Gehirn.

Mit der Zeit braucht der Körper mehr davon. Sucht ist keine Willensschwäche, es gibt Beratung und Behandlung.

BeispielSucht und Belohnungssystem

Welche Substanz ist für Jugendliche erst ab 18 Jahren erlaubt? Begründe die Wahl.
Schritt für Schritt
  1. Das Jugendschutzgesetz unterscheidet Getränke.
  2. Erlaubt heißt nicht ungefährlich.
  1. Das Jugendschutzgesetz unterscheidet Getränke.
  2. Erlaubt heißt nicht ungefährlich.
Ergebnis:
Spirituosen wie Schnaps

AchtungSucht als Willensschwäche gedacht

So nicht
Wer süchtig ist, hat einfach zu wenig Willen.
So richtig
Suchtmittel verändern das Belohnungssystem im Gehirn. Aufhören ist schwer, weil sich der Körper angepasst hat. Beratung hilft.

Sucht verändert das Gehirn. Das ist eine Krankheit, keine Charakterschwäche. Es gibt Hilfe.

ÜbenJetzt du

  1. ○22
    Wie lässt sich einem Rückfall vorbeugen? Begründe die Wahl.
    So fängst du an:
    Sucht ist eine Krankheit.
    Lösung zeigen
    1. Sucht ist eine Krankheit.
    2. Hilfe von außen erhöht die Chance.
    Ergebnis:
    mit Unterstützung, neuen Gewohnheiten und Meiden von Auslösern
  2. ●23
    Ist Sucht eine Willensschwäche? Begründe die Wahl.
    Lösung zeigen
    1. Suchtmittel verändern Nervenzellen.
    2. Das ist kein Charakterfehler.
    3. Hilfe gibt es bei Beratungsstellen.
    Ergebnis:
    Nein, Sucht ist eine Krankheit, die das Gehirn verändert; Behandlung und Beratung helfen.
  3. ★24
    Warum werden Nichtraucher durch Passivrauchen geschädigt, obwohl sie selbst nicht rauchen? Begründe die Wahl.
    Lösung zeigen
    1. Im Nebenstromrauch stecken viele Schadstoffe.
    2. Sie gelangen in die Atemwege.
    3. Deshalb gelten Rauchverbote in Schulen.
    Ergebnis:
    Sie atmen Schadstoffe des Rauchs ein, die Atemwege und Gefäße belasten.

Vermischte Übungen

Alles durcheinander – wie in der Arbeit. Überleg bei jeder Aufgabe zuerst: Welches Ziel ist das?

Üben

  1. ●25
    Wie beschreibt die Satzung der Weltgesundheitsorganisation von 1946 Gesundheit? Begründe die Wahl.
    Lösung zeigen
    1. Die Satzung nennt drei Seiten: körperlich, seelisch und sozial.
    2. Gesundheit ist also mehr als Krankheit auszuschließen.
    Ergebnis:
    als Zustand körperlichen, seelischen und sozialen Wohlbefindens
  2. ●26
    Was bewirkt Fieber im Körper? Begründe die Wahl.
    Lösung zeigen
    1. Der Körper stellt die Temperatur höher ein.
    2. Das hilft der Abwehr.
    3. Sehr hohes oder langes Fieber gehört trotzdem ärztlich beobachtet.
    Ergebnis:
    Abwehrzellen arbeiten bei höherer Temperatur besser, und manche Erreger vermehren sich langsamer.
  3. ●27
    Was enthält ein Totimpfstoff? Begründe die Wahl.
    Lösung zeigen
    1. Totimpfstoffe können die Krankheit nicht auslösen.
    2. Sie zeigen der Abwehr aber das Antigen.
    Ergebnis:
    abgetötete Erreger oder Teile von ihnen, die sich nicht vermehren können
  4. ●28
    Welche Aussage ist eine Sachaussage?
    Lösung zeigen
    1. Eine Sachaussage lässt sich mit Zahlen prüfen.
    2. Die anderen Sätze sagen, was sein soll.
    Ergebnis:
    Bei einer Impfquote von 95 Prozent treten Masern sehr selten auf.
  5. ●29
    Karim hat Erkältungsviren eingeatmet, spürt aber noch nichts. Wie ist sein Zustand zu beschreiben? Begründe die Wahl.
    Lösung zeigen
    1. Infiziert heißt: Erreger sind im Körper.
    2. Krank ist man erst mit Beschwerden.
    3. Karim kann trotzdem schon andere anstecken.
    Ergebnis:
    Er ist infiziert, aber noch ohne Beschwerden.
  6. ★30
    Warum kann man Zecken-Borreliose behandeln, die Tollwut nach dem Ausbruch aber kaum? Begründe die Wahl.
    Lösung zeigen
    1. Borrelien sind Bakterien.
    2. Gegen Bakterien wirken Antibiotika.
    3. Gegen Tollwutviren gibt es nach Ausbruch keine solche Behandlung, deshalb impft man vorbeugend.
    Ergebnis:
    Borreliose wird durch Bakterien verursacht, die Antibiotika treffen. Tollwut wird durch ein Virus verursacht.

Auf einen Blick

MerkenDas Wichtigste

Gesundheit ist mehr als nicht krank
Gesundheit umfasst körperliches, seelisches und soziales Wohlbefinden.
Erreger und Infektionswege
Bakterien sind Zellen mit eigenem Stoffwechsel.
Die erste Abwehr
Haut und Schleimhäute halten Erreger ab.
Antikörper passen zu Antigenen
Jeder Antikörper passt zu genau einem Antigen.
Impfen trainiert die Abwehr
Eine aktive Impfung zeigt dem Körper ungefährliche Teile eines Erregers.
Herdenschutz
Sind genug Menschen immun, breitet sich ein Erreger kaum aus.
Antibiotika und Resistenz
Antibiotika wirken nur gegen Bakterien, nicht gegen Viren.
Sucht ist eine Krankheit
Suchtmittel verändern das Belohnungssystem im Gehirn.

AchtungRisikofaktor als sichere Ursache gedacht

So nicht
Mein Onkel raucht und ist gesund, also ist Rauchen nicht gefährlich.
So richtig
Rauchen erhöht die Wahrscheinlichkeit für viele Krankheiten stark. Ein einzelner Fall zeigt nur, dass es nicht jeden trifft.

Ein Risikofaktor macht eine Krankheit wahrscheinlicher, nicht sicher. Ein Gegenbeispiel widerlegt ihn nicht.

AchtungKrankheit dem falschen Erreger zugeordnet

So nicht
Malaria wird durch Bakterien verursacht, Fußpilz durch Viren.
So richtig
Malaria verursacht ein einzelliger Parasit, Fußpilz ein Pilz. Grippe verursachen Viren, Salmonellose Bakterien.

Ordne zuerst die Krankheit ihrem Erreger zu. Dann fällt die Gruppe: Bakterium, Virus, Pilz oder Parasit.

AchtungFresszellen erkennen nur einen Erreger

So nicht
Fresszellen werden erst nach der Impfung gebildet und gelten nur für diesen einen Erreger.
So richtig
Fresszellen sind immer da und fressen viele Arten von Erregern. Sie sind die erste, unspezifische Abwehr.

Fresszellen sind immer bereit und fressen vieles. Erst die spezifische Abwehr passt zu einem einzigen Erreger.

AchtungEin Antikörper für alle Erreger gedacht

So nicht
Antikörper wirken gegen jeden Erreger.
So richtig
Jeder Antikörper passt wie ein Schlüssel nur zu einem Antigen. Gegen Grippe hilft kein Masern-Antikörper.

Antikörper sind wie Schlüssel: Jeder passt nur zu einem Schloss, dem Antigen.

AchtungAntikörper als Fresser gedacht

So nicht
Antikörper fressen die Erreger auf.
So richtig
Antikörper heften sich an Erreger, machen sie unschädlich und markieren sie. Fressen tun Fresszellen.

Antikörper binden und markieren. Gefressen werden die Erreger danach von den Fresszellen.

AchtungAktive und passive Impfung verwechselt

So nicht
Bei der passiven Impfung bildet der Körper selbst Antikörper, die Wirkung hält lange.
So richtig
Bei der passiven Impfung kommen fertige Antikörper von außen, der Schutz hält nur Wochen. Bei der aktiven bildet der Körper sie selbst.

Frag: Wer bildet die Antikörper? Der Körper selbst heißt aktiv. Fertige Antikörper von außen heißt passiv.

AchtungSchwelle des Herdenschutzes falsch gerechnet

So nicht
Bei R₀ = 5 reichen 1 : 5 = 20 Prozent Immune.
So richtig
Die Schwelle ist 1 − 1 : R₀ = 1 − 1 : 5 = 80 Prozent.

Rechne erst 1 : R₀ und ziehe das Ergebnis dann von 1 ab. So erhältst du den Anteil der Immunen, der nötig ist.

AchtungWirksamkeit des Impfstoffs vergessen

So nicht
Die nötige Quote ist 80 Prozent, also müssen 80 Prozent geimpft sein.
So richtig
Schützt der Impfstoff nur 90 von 100 Geimpften, braucht man 80 : 0,9 ≈ 89 Prozent Geimpfte.

Immun wird nur, wen der Impfstoff auch schützt. Teile die nötige Quote durch die Wirksamkeit.

AchtungWerturteil als Tatsache behandelt

So nicht
Impfen ist richtig, das ist einfach eine Tatsache.
So richtig
„Impfen senkt die Zahl der Erkrankungen“ ist eine Sachaussage. „Alle sollten sich impfen lassen“ ist ein Werturteil, das man begründet.

Frag: Kann man es messen oder nachlesen? Dann ist es eine Sachaussage. Sagt der Satz, was sein soll, ist es ein Werturteil.

AchtungDer Körper wird resistent

So nicht
Wer oft Antibiotika nimmt, dessen Körper gewöhnt sich daran und wird resistent.
So richtig
Bakterien werden resistent: Überlebende mit Resistenzgenen vermehren sich weiter. Der Körper des Menschen wird nicht resistent.

Resistent sind die Bakterien. Wer sie nicht ganz abtötet, lässt die widerstandsfähigen übrig, und die vermehren sich.

AchtungLegal heißt ungefährlich

So nicht
Alkohol und Zigaretten sind erlaubt, also sind sie nicht gefährlich.
So richtig
Ob etwas erlaubt ist, sagt nichts über seine Wirkung. Alkohol und Nikotin gehören zu den Stoffen, die in Deutschland die meisten Todesfälle verursachen.

Das Gesetz regelt den Verkauf, nicht die Wirkung. Gefährlich ist ein Stoff durch das, was er im Körper tut.

Kannst du das?

Je Ziel eine Aufgabe. Rechne sie ins Heft, dann kreuz ehrlich an. Keine Punkte, keine Note – der Test ist für dich.

ÜbenSelbsttest

  1. Ich kann Gesundheit und Krankheit unterscheiden und Risikofaktoren einschätzen.

    31
    Was gehört nach der Weltgesundheitsorganisation zur Gesundheit außer dem Körper? Begründe die Wahl.
    Lösung zeigen
    Ergebnis:
    das seelische und soziale Wohlbefinden
  2. Ich kann Bakterien, Viren, Pilze und Parasiten vergleichen und Infektionswege nennen.

    32
    Was ist ein Bakterium? Begründe die Wahl.
    Lösung zeigen
    Ergebnis:
    eine einzellige Zelle ohne Zellkern mit eigenem Stoffwechsel
  3. Ich kann die unspezifische Abwehr beschreiben: Barrieren, Fresszellen, Entzündung und Fieber.

    33
    Warum entzündet sich eine Wunde: Rötung, Wärme, Schwellung? Begründe die Wahl.
    Lösung zeigen
    Ergebnis:
    Mehr Blut bringt Abwehrzellen an die Stelle.
  4. Ich kann die spezifische Immunantwort mit Antigen, Antikörper, B- und T-Zellen und Gedächtniszellen erklären.

    34
    Was geschieht mit einer B-Zelle, die ihr Antigen erkennt? Begründe die Wahl.
    Lösung zeigen
    Ergebnis:
    Sie vermehrt sich und bildet Plasmazellen und Gedächtniszellen.
  5. Ich kann aktive und passive Immunisierung unterscheiden und die Wirkung einer Impfung erklären.

    35
    Was geschieht bei einer passiven Impfung? Begründe die Wahl.
    Lösung zeigen
    Ergebnis:
    Fertige Antikörper werden gegeben, der Schutz hält nur kurz.
  6. Ich kann Herdenschutz berechnen und Impfentscheidungen nach Sachaussage und Werturteil bewerten.

    36
    Wer ist durch eine hohe Impfquote in der Umgebung mit geschützt?
    Lösung zeigen
    Ergebnis:
    auch Menschen, die aus gesundheitlichen Gründen nicht geimpft werden können
  7. Ich kann Wirkung und Grenzen von Antibiotika erklären und die Entstehung von Resistenz begründen.

    37
    Was ist die Ursache dafür, dass Resistenzgene sich ausbreiten? Begründe die Wahl.
    Lösung zeigen
    Ergebnis:
    Resistente Bakterien überleben und vermehren sich, wenn das Antibiotikum andere abtötet.
  8. Ich kann die Wirkung von Suchtmitteln auf das Belohnungssystem beschreiben und Hilfen nennen.

    38
    Was geschieht im Gehirn, wenn ein Mensch ein Suchtmittel nimmt? Begründe die Wahl.
    Lösung zeigen
    Ergebnis:
    Das Belohnungssystem wird stark aktiviert und es wird viel Dopamin freigesetzt.

Bei „unsicher“ oder „noch nicht“: Lies den Abschnitt zum Ziel noch einmal und rechne seine drei Aufgaben.

Die Frage vom Anfang

EntdeckenRückschau

Warum sank die Zahl der Todesfälle im Wochenbett in Wien, nachdem sich die Ärzte die Hände mit Chlorkalk wuschen?

Lies deine Vermutung vom Anfang. Kannst du die Frage jetzt mit dem Kapitel beantworten?

Auflösung

Der Arzt Ignaz Semmelweis erkannte 1847: Ärzte trugen von der Leichenöffnung etwas an den Händen zu den Gebärenden. Nach dem Händewaschen mit Chlorkalklösung sank die Sterblichkeit in seiner Abteilung auf einen Bruchteil. Erreger kannte man noch nicht.

Wörter

Teiler
eine Zahl, durch die es ohne Rest aufgeht
Wahrscheinlichkeit
wie sicher etwas passiert

Lösungen

  1. Maßnahmen, die Krankheiten vorbeugen, bevor sie entstehen
  2. Die seelische Seite der Gesundheit ist beeinträchtigt, obwohl keine körperliche Krankheit vorliegt.
  3. Gesunde Lebensweise senkt Risiken, kann aber Krankheit nicht sicher verhindern.
  4. Scharlach
  5. Das Bakterium teilt sich selbst, das Virus nutzt dazu eine Wirtszelle.
  6. Malaria
  7. Er bindet Erreger, die dann durch Flimmerhärchen hinausbefördert werden.
  8. zur unspezifischen Abwehr, denn es wirkt gegen viele Bakterien gleichermaßen
  9. Das Fieber hilft der Abwehr. Man senkt es erst, wenn es sehr hoch ist oder stark belastet.
  10. Gedächtniszellen sind schon da und erkennen ihn sofort.
  11. Fresszellen und andere Abwehrzellen
  12. Die Person hatte Kontakt mit dem Erreger oder wurde geimpft; ob sie noch infiziert ist, zeigt er nicht.
  13. nur wenige Wochen
  14. die Impfung gegen Masern mit abgeschwächten Viren
  15. Sie lösen die Abwehr aus, ohne die Krankheit auszulösen.
  16. Wenn genug Menschen immun sind, kann sich ein Erreger kaum noch ausbreiten.
  17. 90 %
  18. 400 Personen
  19. Es stört den Aufbau der Zellwand, sodass die Bakterien platzen.
  20. Sonst überleben einzelne Bakterien und vermehren sich weiter.
  21. Es trifft viele Bakterienarten und erhöht den Druck, dass resistente überleben.
  22. mit Unterstützung, neuen Gewohnheiten und Meiden von Auslösern
  23. Nein, Sucht ist eine Krankheit, die das Gehirn verändert; Behandlung und Beratung helfen.
  24. Sie atmen Schadstoffe des Rauchs ein, die Atemwege und Gefäße belasten.
  25. als Zustand körperlichen, seelischen und sozialen Wohlbefindens
  26. Abwehrzellen arbeiten bei höherer Temperatur besser, und manche Erreger vermehren sich langsamer.
  27. abgetötete Erreger oder Teile von ihnen, die sich nicht vermehren können
  28. Bei einer Impfquote von 95 Prozent treten Masern sehr selten auf.
  29. Er ist infiziert, aber noch ohne Beschwerden.
  30. Borreliose wird durch Bakterien verursacht, die Antibiotika treffen. Tollwut wird durch ein Virus verursacht.
  31. das seelische und soziale Wohlbefinden
  32. eine einzellige Zelle ohne Zellkern mit eigenem Stoffwechsel
  33. Mehr Blut bringt Abwehrzellen an die Stelle.
  34. Sie vermehrt sich und bildet Plasmazellen und Gedächtniszellen.
  35. Fertige Antikörper werden gegeben, der Schutz hält nur kurz.
  36. auch Menschen, die aus gesundheitlichen Gründen nicht geimpft werden können
  37. Resistente Bakterien überleben und vermehren sich, wenn das Antibiotikum andere abtötet.
  38. Das Belohnungssystem wird stark aktiviert und es wird viel Dopamin freigesetzt.