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Biologie · Klasse 9 und 10 · Kapitel

Nervensystem und Gehirn

EntdeckenDie Frage zum Kapitel

Wie lange braucht ein Reiz vom großen Zeh bis ins Gehirn?

Schreib eine Vermutung auf, bevor du weiterliest.

Für die Lehrkraft: Schnelle Nervenfasern leiten mit bis zu 120 Metern in der Sekunde. Bei etwa 1,8 Metern Weg dauert es also nur rund 15 bis 20 Tausendstel Sekunden. Langsame Schmerzfasern brauchen viel länger. Quelle: Lehrbuchwissen: Leitungsgeschwindigkeit von Nervenfasern (zum Beispiel Schmidt, Lang und Heckmann, Physiologie des Menschen).

  • Entdecken Frage, Vorstellung, Bild
  • Merken kommt ins Heft
  • Beispiel vorgerechnet, Schritt für Schritt
  • Üben selbst rechnen
  • Achtung typischer Fehler
  • Weiterdenken zum Knobeln und Vernetzen

○ mit Starthilfe, ● für alle, ★ zum Weiterdenken. Du wählst mindestens eine ★-Aufgabe. Du rechnest ins Heft.

1Ich kann den Weg vom Reiz zur Reaktion beschreiben und Sinnesorgan, Nerv und Gehirn zuordnen.

EntdeckenFrage

Wie lange braucht ein Reiz vom großen Zeh bis ins Gehirn?

Was meinst du? Schreib deine Vermutung auf, bevor du weiterliest.

Auflösung

Schnelle Nervenfasern leiten mit bis zu 120 Metern in der Sekunde. Bei etwa 1,8 Metern Weg dauert es also nur rund 15 bis 20 Tausendstel Sekunden. Langsame Schmerzfasern brauchen viel länger.

MerkenVom Reiz zur Reaktion

Ein Reiz trifft eine Sinneszelle, sie bildet daraus elektrische Signale.

Nerven leiten sie zum Gehirn, dort entsteht die Wahrnehmung. Ein Nerv leitet den Befehl zum Muskel.

BeispielVom Reiz zur Reaktion

Was erklärt den Phantomschmerz nach einer Amputation? Begründe die Wahl.
Schritt für Schritt
  1. Die Wahrnehmung entsteht im Gehirn.
  2. Das Gehirn ordnet Signale dem Körperteil zu.
  3. Das Glied selbst ist nicht nötig.
  1. Die Wahrnehmung entsteht im Gehirn.
  2. Das Gehirn ordnet Signale dem Körperteil zu.
  3. Das Glied selbst ist nicht nötig.
Ergebnis:
Das Gehirn bekommt weiter Signale aus dem Nervenstumpf und deutet sie als Schmerz im fehlenden Glied.

AchtungStationen von Reiz und Reaktion vertauscht

So nicht
Reiz, Muskel, Nerv, Gehirn, Reaktion.
So richtig
Reiz, Sinneszelle, sensorischer Nerv, Gehirn, motorischer Nerv, Muskel, Reaktion.

Gehe den Weg der Signale: Sinneszelle nimmt auf, Nerv leitet zum Gehirn, ein zweiter Nerv leitet zum Muskel.

ÜbenJetzt du

  1. ○1
    Welcher Teil des Weges vom Reiz zur Reaktion liegt zwischen den beiden Nerven? Begründe die Wahl.
    So fängst du an:
    Der sensorische Nerv führt zum Gehirn.
    Lösung zeigen
    1. Der sensorische Nerv führt zum Gehirn.
    2. Der motorische Nerv führt vom Gehirn weg.
    3. Dazwischen wird verarbeitet.
    Ergebnis:
    das Zentrale Nervensystem, das die Signale verarbeitet
  2. ●2
    Wo entsteht beim Sehen das Bild, das wir wahrnehmen? Begründe die Wahl.
    Lösung zeigen
    1. Das Auge nimmt Licht auf.
    2. Die Signale gehen zum Gehirn.
    3. Dort wird daraus ein Bild.
    Ergebnis:
    im Gehirn
  3. ★3
    Warum reagiert jemand auf einen lauten Knall manchmal erst, wenn er erschrocken ist? Begründe die Wahl.
    Lösung zeigen
    1. Jede Station kostet Zeit.
    2. Die Reaktion kommt erst nach den Signalwegen.
    3. Das nennt man Reaktionszeit.
    Ergebnis:
    Das Signal braucht Zeit durch Sinneszellen, Nerven und Gehirn, bevor die Reaktion beginnt.

2Ich kann Gehirn, Rückenmark und Nerven als Zentrales und Peripheres Nervensystem ordnen und die Aufgaben der Gehirnteile nennen.

EntdeckenFrage

Wie viele Nervenzellen hat das menschliche Gehirn?

Was meinst du? Schreib deine Vermutung auf, bevor du weiterliest.

Auflösung

Etwa 86 Milliarden. Dazu kommen ungefähr ebenso viele Stütz- und Hilfszellen. Jede Nervenzelle ist mit Tausenden anderen verbunden.

MerkenZentrales und peripheres Nervensystem

Gehirn und Rückenmark bilden das Zentrale Nervensystem.

Die Nerven außerhalb sind das Periphere Nervensystem. Großhirn, Kleinhirn und Hirnstamm haben verschiedene Aufgaben und arbeiten zusammen.

BeispielZentrales und peripheres Nervensystem

Welchen Teil des Gehirns nutzt man, um beim Fahrradfahren das Gleichgewicht zu halten? Begründe die Wahl.
Schritt für Schritt
  1. Gleichgewicht und feine Bewegungen koordiniert das Kleinhirn.
  2. Das Großhirn plant bewusst.
  1. Gleichgewicht und feine Bewegungen koordiniert das Kleinhirn.
  2. Das Großhirn plant bewusst.
Ergebnis:
das Kleinhirn

AchtungZentrales und peripheres Nervensystem verwechselt

So nicht
Das Rückenmark gehört zum peripheren Nervensystem.
So richtig
Gehirn und Rückenmark bilden das Zentrale Nervensystem. Alle Nerven außerhalb sind das Periphere Nervensystem.

Zentral sind Gehirn und Rückenmark. Peripher sind die Nerven, die zu Organen und Muskeln laufen.

ÜbenJetzt du

  1. ○4
    Wo verlaufen die Nerven, die vom Gehirn zu den Beinen führen? Begründe die Wahl.
    So fängst du an:
    Das Rückenmark ist die Hauptleitung.
    Lösung zeigen
    1. Das Rückenmark ist die Hauptleitung.
    2. Von dort gehen Nerven zu den Beinen ab.
    Ergebnis:
    durch das Rückenmark in der Wirbelsäule und dann als periphere Nerven
  2. ●5
    Welche Aufgabe hat das Großhirn? Begründe die Wahl.
    Lösung zeigen
    1. Das Großhirn ist der größte Teil.
    2. Es steuert alles, was bewusst abläuft.
    3. Atmung steuert der Hirnstamm.
    Ergebnis:
    Denken, Wahrnehmung, willkürliche Bewegung und Sprache
  3. ★6
    Warum wird das Nervensystem als System bezeichnet? Begründe die Wahl.
    Lösung zeigen
    1. Ein System besteht aus zusammenwirkenden Teilen.
    2. Gehirn, Rückenmark und Nerven sind verbunden.
    Ergebnis:
    Viele Teile mit eigenen Aufgaben arbeiten zusammen und tauschen Signale aus.

3Ich kann den Bau einer Nervenzelle beschreiben und die Leitungszeit berechnen.

EntdeckenFrage

Warum zählt ein Start in der Leichtathletik als Fehlstart, wenn er weniger als eine Zehntelsekunde nach dem Startschuss erfolgt?

Was meinst du? Schreib deine Vermutung auf, bevor du weiterliest.

Auflösung

Die Wettkampfregeln gehen davon aus, dass Hören, Weiterleiten, Entscheiden und Anspannen der Muskeln mindestens etwa 0,1 Sekunden dauern. Wer schneller losläuft, hat vorher gestartet.

MerkenBau und Leitung der Nervenzelle

Dendriten nehmen Signale auf, der Zellkörper verarbeitet sie, das Axon leitet sie weiter.

Markscheiden beschleunigen die Leitung auf bis zu 120 Meter in der Sekunde. Zeit = Strecke : Geschwindigkeit.

BeispielBau und Leitung der Nervenzelle

Wie viele Nervenzellen hat das menschliche Gehirn ungefähr? Begründe die Wahl.
Schritt für Schritt
  1. Azevedo und andere zählten 2009 etwa 86 Milliarden.
  2. Milliarde ist tausend Millionen.
  1. Azevedo und andere zählten 2009 etwa 86 Milliarden.
  2. Milliarde ist tausend Millionen.
Ergebnis:
etwa 86 Milliarden

AchtungNerv als Stromkabel gedacht

So nicht
Nerven leiten Strom wie ein Kabel, und die Signale sind so schnell wie Licht.
So richtig
Nerven leiten elektrische Impulse, die sich als Welle am Axon entlang fortpflanzen. Sie sind viel langsamer als Strom im Kabel: höchstens 120 Meter in der Sekunde.

Die Signale in Nerven sind Wellen am Axon, kein Strom im Draht. Sie sind etwa zehn Millionen Mal langsamer als Licht.

ÜbenJetzt du

  1. ○7
    Wie bewegt sich ein Nervenimpuls im Axon? Begründe die Wahl.
    So fängst du an:
    Das Axon leitet vom Zellkörper weg.
    Lösung zeigen
    1. Das Axon leitet vom Zellkörper weg.
    2. Die Welle ist viel langsamer als Strom im Draht.
    Ergebnis:
    als elektrische Welle vom Zellkörper zu den Endknöpfchen
  2. ●8
    Warum leiten Fasern mit Markscheide schneller? Begründe die Wahl.
    Lösung zeigen
    1. Die Markscheide ist eine Hülle.
    2. Sie hat Lücken.
    3. Der Impuls überspringt Abschnitte.
    Ergebnis:
    Der Impuls springt zwischen den Lücken der Markscheide weiter.
  3. ★9
    Erkrankungen wie Multiple Sklerose zerstören Markscheiden. Welche Folge ist zu erwarten? Begründe die Wahl.
    Lösung zeigen
    1. Das Mark beschleunigt die Leitung.
    2. Fehlt es, wird sie langsam oder bricht ab.
    Ergebnis:
    Die Leitung wird langsamer und Signale kommen unsicher an.

4Ich kann die Übertragung an der Synapse erklären und die Wirkung von Giften und Drogen darauf beziehen.

EntdeckenFrage

Warum macht Kaffee wach?

Was meinst du? Schreib deine Vermutung auf, bevor du weiterliest.

Auflösung

Koffein blockiert die Empfänger für den Botenstoff Adenosin an den Synapsen. Adenosin sammelt sich tagsüber an und macht müde. Ist es blockiert, fühlt man sich wacher, bis das Koffein abgebaut ist.

MerkenDie Synapse

An der Synapse springt kein Strom über.

Die Endknöpfchen geben Botenstoffe in den Spalt ab, die an Rezeptoren der nächsten Zelle andocken. Gifte und Drogen stören diese Übertragung.

BeispielSynapse und Botenstoffe

Wie wirken viele Drogen an der Synapse? Begründe die Wahl.
Schritt für Schritt
  1. Drogen wirken an Rezeptoren oder Abbau.
  2. Das Belohnungssystem reagiert stark darauf.
  1. Drogen wirken an Rezeptoren oder Abbau.
  2. Das Belohnungssystem reagiert stark darauf.
Ergebnis:
Sie ahmen Botenstoffe nach oder verhindern deren Abbau und verändern so die Übertragung.

AchtungSynapse als Direktverbindung gedacht

So nicht
An der Synapse geht der Strom einfach in die nächste Zelle über.
So richtig
Zwischen den Zellen liegt der synaptische Spalt. Die Erregung wird dort durch Botenstoffe (Transmitter) übertragen.

Es gibt einen Spalt. Er wird durch Botenstoffe überbrückt, die in die nächste Zelle einen neuen Impuls auslösen.

ÜbenJetzt du

  1. ○10
    Was liegt zwischen dem Endknöpfchen und der nächsten Zelle? Begründe die Wahl.
    So fängst du an:
    An der Synapse berühren sich die Zellen nicht.
    Lösung zeigen
    1. An der Synapse berühren sich die Zellen nicht.
    2. Zwischen ihnen liegt ein winziger Spalt.
    Ergebnis:
    der synaptische Spalt
  2. ●11
    Was ist ein Rezeptor an der Synapse? Begründe die Wahl.
    Lösung zeigen
    1. Der Rezeptor ist das Schloss.
    2. Der Botenstoff ist der Schlüssel.
    Ergebnis:
    ein Eiweiß in der Membran, an das ein bestimmter Botenstoff passt
  3. ★12
    Ein Medikament füllt den Botenstoff schneller nach. Was ändert sich an der Synapse? Begründe die Wahl.
    Lösung zeigen
    1. Mehr Botenstoff heißt mehr Rezeptoren besetzt.
    2. Das Signal wird stärker.
    Ergebnis:
    Mehr Botenstoff im Spalt, die Übertragung wird verstärkt.

5Ich kann Bau und Funktion des Auges erklären und die Anpassung an Nähe und Ferne begründen.

EntdeckenFrage

Warum sieht man im Dunkeln keine Farben?

Was meinst du? Schreib deine Vermutung auf, bevor du weiterliest.

Auflösung

Die Netzhaut hat zwei Arten von Sinneszellen. Zapfen sehen Farben und brauchen viel Licht. Stäbchen sind sehr lichtempfindlich, unterscheiden aber keine Farben. Bei wenig Licht arbeiten fast nur Stäbchen.

MerkenDas Auge

Licht fällt durch die Linse auf die Netzhaut.

Dort steht das Bild kopf, das Gehirn dreht es um. Für Nahes wird die Linse dicker, für Fernes dünner.

BeispielBau und Funktion des Auges

Wohin führt der Sehnerv? Begründe die Wahl.
Schritt für Schritt
  1. Der Sehnerv leitet die Signale der Sehzellen.
  2. Im Gehirn entsteht die Wahrnehmung.
  1. Der Sehnerv leitet die Signale der Sehzellen.
  2. Im Gehirn entsteht die Wahrnehmung.
Ergebnis:
zum Gehirn

AchtungBild im Auge für das Gesehene gehalten

So nicht
Das Bild auf der Netzhaut steht auf dem Kopf, also sehen wir die Welt verkehrt.
So richtig
Das Netzhautbild steht auf dem Kopf. Das Gehirn dreht es um, deshalb sehen wir die Welt aufrecht.

Auf der Netzhaut ist das Bild umgekehrt. Das Gehirn setzt daraus die Wahrnehmung zusammen.

ÜbenJetzt du

  1. ○13
    Was bricht das Licht im Auge gemeinsam mit der Linse? Begründe die Wahl.
    So fängst du an:
    Die Hornhaut bricht das meiste Licht.
    Lösung zeigen
    1. Die Hornhaut bricht das meiste Licht.
    2. Die Linse stellt die Schärfe nach.
    Ergebnis:
    die Hornhaut
  2. ●14
    Welche Schicht im Auge enthält die Sehzellen? Begründe die Wahl.
    Lösung zeigen
    1. Die Netzhaut liegt hinten im Auge.
    2. Dort entstehen die Signale.
    Ergebnis:
    die Netzhaut
  3. ★15
    Welche Sehzellen ermöglichen das Farbsehen? Begründe die Wahl.
    Lösung zeigen
    1. Zapfen sehen Farben bei Licht.
    2. Stäbchen sehen in Grautönen bei wenig Licht.
    Ergebnis:
    die Zapfen

6Ich kann Reflexe von willkürlichen Handlungen unterscheiden und den Reflexbogen beschreiben.

EntdeckenFrage

Warum zieht man die Hand von der heißen Herdplatte weg, bevor man den Schmerz spürt?

Was meinst du? Schreib deine Vermutung auf, bevor du weiterliest.

Auflösung

Der Reflex läuft über das Rückenmark und nicht über das Gehirn. Die Antwort ist dadurch schneller. Der Schmerz erreicht das Bewusstsein erst, wenn die Hand schon weg ist.

MerkenReflex und willkürliche Handlung

Ein Reflex läuft über das Rückenmark und nicht über das Gehirn.

Der Weg ist Reiz, Sinneszelle, Nerv, Rückenmark, Nerv, Muskel. Willkürliche Handlungen steuert das Gehirn.

BeispielReflex und willkürliche Handlung

Welche Rolle hat der Muskel im Reflexbogen? Begründe die Wahl.
Schritt für Schritt
  1. Der Muskel steht am Ende des Reflexbogens.
  2. Er erhält den Befehl über den motorischen Nerv.
  1. Der Muskel steht am Ende des Reflexbogens.
  2. Er erhält den Befehl über den motorischen Nerv.
Ergebnis:
Er führt die Reaktion aus und zieht sich zusammen.

AchtungReflex und willkürliche Handlung verwechselt

So nicht
Das Zurückziehen der Hand von der heißen Platte ist eine willkürliche Handlung.
So richtig
Das schnelle Zurückziehen ist ein Reflex, ein angeborener, schneller Ablauf über das Rückenmark.

Ein Reflex ist schnell, angeboren und läuft ohne Nachdenken ab. Eine willkürliche Handlung entscheidet das Gehirn.

ÜbenJetzt du

  1. ○16
    Warum zuckt das Bein beim Kniesehnenreflex? Begründe die Wahl.
    So fängst du an:
    Dehnungsrezeptoren melden ans Rückenmark.
    Lösung zeigen
    1. Dehnungsrezeptoren melden ans Rückenmark.
    2. Dort wird direkt auf den Muskel umgeschaltet.
    3. Das Gehirn spielt keine Rolle.
    Ergebnis:
    Der Schlag dehnt die Sehne, ein Signal läuft zum Rückenmark und zurück zum Muskel.
  2. ●17
    Was kennzeichnet einen Reflex? Begründe die Wahl.
    Lösung zeigen
    1. Reflexe sind schnelle Schutzreaktionen.
    2. Sie laufen über das Rückenmark ab.
    Ergebnis:
    Er läuft schnell, angeboren und ohne bewusstes Nachdenken ab.
  3. ★18
    Ein Arzt prüft die Reflexe. Wozu ist das nützlich? Begründe die Wahl.
    Lösung zeigen
    1. Der Reflexbogen braucht intakte Nerven und Rückenmark.
    2. Fällt er aus, liegt der Schaden irgendwo auf dem Weg.
    Ergebnis:
    Fehlende oder veränderte Reflexe zeigen Schäden an Nerven oder Rückenmark.

7Ich kann Lernen und Gedächtnis erklären und Neuromythen prüfen.

EntdeckenFrage

Nutzt ein Mensch wirklich nur zehn Prozent seines Gehirns?

Was meinst du? Schreib deine Vermutung auf, bevor du weiterliest.

Auflösung

Nein, das ist ein Neuromythos. Bildgebende Verfahren zeigen, dass im Lauf eines Tages alle Bereiche aktiv sind. Schon ein kleiner Schaden kann zu Ausfällen führen.

MerkenLernen verändert das Gehirn

Beim Lernen werden genutzte Verbindungen zwischen Nervenzellen stärker.

Wiederholung, Abruf und Schlaf festigen das Gelernte. Lerntypen sind nicht belegt, die Zehn-Prozent-Zahl ist ein Mythos.

BeispielLernen, Gedächtnis und Neuromythen

Nutzt der Mensch nur zehn Prozent seines Gehirns? Begründe die Wahl.
Schritt für Schritt
  1. Bildgebende Verfahren zeigen Aktivität in allen Bereichen.
  2. Schäden in jedem Bereich haben Folgen.
  1. Bildgebende Verfahren zeigen Aktivität in allen Bereichen.
  2. Schäden in jedem Bereich haben Folgen.
Ergebnis:
Nein, alle Bereiche des Gehirns werden genutzt.

AchtungNur zehn Prozent des Gehirns werden genutzt

So nicht
Wir nutzen nur zehn Prozent unseres Gehirns.
So richtig
Bildgebende Verfahren zeigen: Über den Tag werden alle Teile des Gehirns genutzt, auch im Schlaf sind viele aktiv.

Der Satz ist ein Mythos. Alle Gehirnbereiche haben Aufgaben, und Schäden in jedem Bereich haben Folgen.

ÜbenJetzt du

  1. ○19
    Lernt man besser, wenn man nach seinem Lerntyp unterrichtet wird? Begründe die Wahl.
    So fängst du an:
    Studien finden keinen Vorteil.
    Lösung zeigen
    1. Studien finden keinen Vorteil.
    2. Wirksam sind Abruf und verteiltes Üben.
    Ergebnis:
    Nein, dafür gibt es keinen Beleg.
  2. ●20
    Sind kreative Menschen rechtshirnig und logische linkshirnig? Begründe die Wahl.
    Lösung zeigen
    1. Die Hälften haben Schwerpunkte, sind aber verbunden.
    2. Persönlichkeitstypen folgen daraus nicht.
    Ergebnis:
    Nein, beide Hälften arbeiten bei fast jeder Aufgabe zusammen.
  3. ★21
    Ein Videoanbieter wirbt: „Lernen Sie, die restlichen 90 Prozent Ihres Gehirns zu nutzen.“ Wie ist das einzuordnen? Begründe die Wahl.
    Lösung zeigen
    1. Prüfe die Quelle.
    2. Der Zehn-Prozent-Mythos ist widerlegt.
    3. Wirkliche Studien zeigen Aktivität im ganzen Gehirn.
    Ergebnis:
    Die Behauptung beruht auf einem Mythos und ist nicht belegt.

8Ich kann die Wirkung von Stress, Schlaf und Hormonen auf Nervensystem und Körper beschreiben.

EntdeckenFrage

Warum merkt man sich Gelerntes besser nach einer Nacht Schlaf?

Was meinst du? Schreib deine Vermutung auf, bevor du weiterliest.

Auflösung

Im Schlaf spielt das Gehirn Erlebtes wieder ab und festigt Verbindungen zwischen Nervenzellen. Wer nach dem Lernen schläft, behält im Mittel mehr als jemand, der wach bleibt.

MerkenStress, Schlaf und Hormone

Bei Stress schüttet der Körper Adrenalin und Cortisol aus.

Kurzer Stress macht leistungsbereit, Dauerstress macht krank. Im Schlaf festigt das Gehirn Gelerntes, Jugendliche brauchen acht bis zehn Stunden.

BeispielStress, Schlaf und Hormone

Was bewirkt Adrenalin bei Stress? Begründe die Wahl.
Schritt für Schritt
  1. Adrenalin bereitet auf Kampf oder Flucht vor.
  2. Muskeln bekommen mehr Sauerstoff.
  1. Adrenalin bereitet auf Kampf oder Flucht vor.
  2. Muskeln bekommen mehr Sauerstoff.
Ergebnis:
Herzschlag und Atmung werden schneller, die Muskeln werden besser durchblutet.

AchtungStress als nur schädlich gedacht

So nicht
Stress ist immer schädlich und muss vermieden werden.
So richtig
Kurzer Stress macht leistungsbereit. Dauerstress ohne Erholung macht krank.

Stress kann helfen und schaden. Entscheidend sind Dauer und Erholung.

ÜbenJetzt du

  1. ○22
    Wie arbeiten Nerven- und Hormonsystem bei einer Gefahr zusammen? Begründe die Wahl.
    So fängst du an:
    Nerven wirken in Sekundenbruchteilen.
    Lösung zeigen
    1. Nerven wirken in Sekundenbruchteilen.
    2. Hormone wirken länger und breiter.
    Ergebnis:
    Das Nervensystem meldet schnell, Hormone wie Adrenalin wirken danach im ganzen Körper.
  2. ●23
    Ist eine kleine Portion Aufregung vor einem Test immer schlecht? Begründe die Wahl.
    Lösung zeigen
    1. Kurzer Stress aktiviert.
    2. Dauerstress ohne Erholung schadet.
    Ergebnis:
    Nein, sie kann leistungsbereit machen, solange sie nicht dauerhaft ist.
  3. ★24
    Nach einer Nacht mit wenig Schlaf fällt Lernen schwerer. Wie ist das zu erklären? Begründe die Wahl.
    Lösung zeigen
    1. Ohne Schlaf bleibt das Gelernte instabil.
    2. Müde Zellen leiten schlechter.
    Ergebnis:
    Dem Gehirn fehlt die Zeit zum Ordnen und Festigen, und die Aufmerksamkeit sinkt.

Vermischte Übungen

Alles durcheinander – wie in der Arbeit. Überleg bei jeder Aufgabe zuerst: Welches Ziel ist das?

Üben

  1. ●25
    Warum spürt man bei einem Stoß gegen den Ellenbogen ein Kribbeln bis in die Finger? Begründe die Wahl.
    Lösung zeigen
    1. Der Nerv läuft vom Ellenbogen bis zu den Fingern.
    2. Das Gehirn kennt nur das Signal.
    3. Es deutet es als Gefühl in den Fingern.
    Ergebnis:
    Das Gehirn ordnet die Signale des Nervs den Fingern zu, die er versorgt.
  2. ●26
    Wie unterscheiden sich die Aufgaben von Großhirn und Kleinhirn? Begründe die Wahl.
    Lösung zeigen
    1. Groß und klein sagt nichts über Wichtigkeit.
    2. Jeder Teil hat eigene Aufgaben.
    Ergebnis:
    Das Großhirn denkt und plant, das Kleinhirn koordiniert Bewegungen.
  3. ●27
    Welche Richtung hat die Erregung in einer Nervenzelle? Begründe die Wahl.
    Lösung zeigen
    1. Empfang an den Dendriten.
    2. Verarbeitung im Zellkörper.
    3. Weiterleitung über das Axon.
    Ergebnis:
    von den Dendriten über den Zellkörper und das Axon zu den Endknöpfchen
  4. ●28
    Ein Signal läuft durch eine markhaltige Nervenfaser mit 90 Metern in der Sekunde vom Oberarm zum Rückenmark. Die Strecke beträgt 0,5 m. Wie lange dauert die Leitung?
    Lösung zeigen
    1. Zeit = Strecke : Geschwindigkeit.
    2. 0,5 m : 90 m/s = 0,005 s.
    3. Das sind 5 ms.
    Ergebnis:
    5 ms
  5. ●29
    Wie wird das Signal über den synaptischen Spalt übertragen? Begründe die Wahl.
    Lösung zeigen
    1. Das Endknöpfchen setzt Botenstoffe frei.
    2. Sie wandern durch den Spalt.
    3. Sie docken an Rezeptoren an.
    Ergebnis:
    durch Botenstoffe, die in den Spalt abgegeben werden
  6. ●30
    Wie steht das Bild auf der Netzhaut? Begründe die Wahl.
    Lösung zeigen
    1. Die Linse kehrt das Bild um.
    2. Das Gehirn dreht es wieder um.
    Ergebnis:
    auf dem Kopf und seitenverkehrt

Auf einen Blick

MerkenDas Wichtigste

Vom Reiz zur Reaktion
Ein Reiz trifft eine Sinneszelle, sie bildet daraus elektrische Signale.
Zentrales und peripheres Nervensystem
Gehirn und Rückenmark bilden das Zentrale Nervensystem.
Bau und Leitung der Nervenzelle
Dendriten nehmen Signale auf, der Zellkörper verarbeitet sie, das Axon leitet sie weiter.
Die Synapse
An der Synapse springt kein Strom über.
Das Auge
Licht fällt durch die Linse auf die Netzhaut.
Reflex und willkürliche Handlung
Ein Reflex läuft über das Rückenmark und nicht über das Gehirn.
Lernen verändert das Gehirn
Beim Lernen werden genutzte Verbindungen zwischen Nervenzellen stärker.
Stress, Schlaf und Hormone
Bei Stress schüttet der Körper Adrenalin und Cortisol aus.

AchtungWahrnehmung im Sinnesorgan gedacht

So nicht
Das Auge sieht, das Ohr hört.
So richtig
Das Auge nimmt Licht auf. Gesehen wird im Gehirn, das die Signale zu einem Bild zusammensetzt.

Das Sinnesorgan nimmt den Reiz auf. Die Wahrnehmung entsteht erst im Gehirn.

AchtungAufgaben der Gehirnteile verwechselt

So nicht
Das Kleinhirn denkt und plant, das Großhirn steuert den Herzschlag.
So richtig
Das Großhirn steuert Denken, Wahrnehmung und willkürliche Bewegung. Das Kleinhirn koordiniert Bewegungen und Gleichgewicht, der Hirnstamm Atmung und Herzschlag.

Ordne zu: Großhirn denkt und plant, Kleinhirn koordiniert, Hirnstamm hält die lebenswichtigen Dinge am Laufen.

AchtungRichtung der Erregung im Neuron verwechselt

So nicht
Das Axon nimmt die Signale auf, die Dendriten leiten sie weiter.
So richtig
Dendriten nehmen Signale auf, das Axon leitet sie zum Endknöpfchen und zur Synapse.

Merk dir die Richtung: Dendriten empfangen, Zellkörper verarbeitet, Axon leitet weiter.

AchtungZeit beim Nervenimpuls falsch gerechnet

So nicht
Zeit = Strecke · Geschwindigkeit, also 1 m · 100 m/s = 100 s.
So richtig
Zeit = Strecke : Geschwindigkeit = 1 m : 100 m/s = 0,01 s.

Teile die Strecke durch die Geschwindigkeit. Prüfe mit der Einheit: Meter geteilt durch Meter pro Sekunde ergibt Sekunden.

AchtungBeim Fallstab die Wurzel vergessen

So nicht
Fallstrecke 20 cm: t = 2 · 0,2 : 9,81 = 0,04 s.
So richtig
t = √(2 · 0,2 : 9,81) = 0,20 s.

Der Fall ist beschleunigt: s = ½ · g · t². Löse nach t auf und ziehe die Wurzel.

AchtungWirkung der Botenstoffe falsch gedeutet

So nicht
Ein Gift an der Synapse zerstört immer das ganze Axon.
So richtig
Gifte und Drogen docken an Rezeptoren an, blockieren oder verstärken die Übertragung. Das Axon bleibt zunächst erhalten.

Frag: Was macht der Stoff an der Synapse? Er blockiert, ersetzt oder verlängert den Botenstoff, er zerstört nicht den ganzen Nerv.

AchtungLinse beim Nahsehen falsch eingestellt

So nicht
Beim Blick auf ein Buch wird die Linse dünner.
So richtig
Beim Nahsehen zieht sich der Ziliarmuskel zusammen, die Linse wird dicker und bricht das Licht stärker.

Nah sehen heißt: Die Linse wird dick und rund. Fern sehen heißt: Sie wird flach.

AchtungReflex läuft ohne Nerven oder ohne Rückenmark

So nicht
Bei einem Reflex ist das Nervensystem gar nicht beteiligt.
So richtig
Auch Reflexe laufen über Nerven. Die Verschaltung liegt im Rückenmark, das Gehirn bekommt die Meldung erst danach.

Der Reflexbogen führt über sensorischen Nerv, Rückenmark und motorischen Nerv. Das Gehirn erfährt es später.

AchtungGrößenordnung der Nervenzellen falsch geschätzt

So nicht
Das Gehirn hat nur einige Millionen Nervenzellen.
So richtig
Das Gehirn hat etwa 86 Milliarden Nervenzellen. Eine Milliarde ist tausend Millionen.

Prüfe die Einheit: Milliarde ist tausendmal so viel wie Million. Das Gehirn hat Milliarden Nervenzellen.

AchtungLernen als Ablegen auf einer Festplatte

So nicht
Das Gehirn speichert Gelerntes wie eine Festplatte, jedes Wort an einem festen Ort.
So richtig
Lernen verändert die Verbindungen zwischen Nervenzellen. Erinnerungen entstehen aus Mustern vieler Zellen und werden beim Abrufen neu zusammengesetzt.

Das Gehirn legt nichts ab. Es verstärkt Verbindungen, die oft genutzt werden.

AchtungLerntypen nicht als Mythos erkannt

So nicht
Ich bin ein visueller Lerntyp und lerne nur mit Bildern gut.
So richtig
Studien finden keinen Vorteil, wenn man Unterricht nach angeblichen Lerntypen ausrichtet. Wirksam sind Wiederholung, Abruf und Verteilen des Lernens.

Lerntypen sind nicht belegt. Wirksam sind Abruf, verteiltes Üben und Schlaf (Pashler und andere 2008).

AchtungRechts-links-Typen als Persönlichkeit gedacht

So nicht
Kreative Menschen sind rechtshirnig, logische linkshirnig.
So richtig
Die Hälften haben Schwerpunkte, arbeiten aber bei fast jeder Aufgabe zusammen. Persönlichkeitstypen lassen sich daraus nicht ableiten.

Beide Hälften arbeiten zusammen. Der Rechts-links-Typ ist ein Mythos.

AchtungSchlaf als Abschalten gedacht

So nicht
Im Schlaf ruht das Gehirn und tut nichts.
So richtig
Im Schlaf ordnet das Gehirn Erlebtes und festigt Gelerntes. Jugendliche brauchen acht bis zehn Stunden.

Schlaf ist aktive Arbeit des Gehirns. Er festigt Gedächtnis und hilft beim Lernen.

Kannst du das?

Je Ziel eine Aufgabe. Rechne sie ins Heft, dann kreuz ehrlich an. Keine Punkte, keine Note – der Test ist für dich.

ÜbenSelbsttest

  1. Ich kann den Weg vom Reiz zur Reaktion beschreiben und Sinnesorgan, Nerv und Gehirn zuordnen.

    31
    Welcher Teil des Weges vom Reiz zur Reaktion liegt zwischen den beiden Nerven? Begründe die Wahl.
    Lösung zeigen
    Ergebnis:
    das Zentrale Nervensystem, das die Signale verarbeitet
  2. Ich kann Gehirn, Rückenmark und Nerven als Zentrales und Peripheres Nervensystem ordnen und die Aufgaben der Gehirnteile nennen.

    32
    Ein Unfall verletzt die Wirbelsäule und das Rückenmark. Welches System ist betroffen? Begründe die Wahl.
    Lösung zeigen
    Ergebnis:
    das Zentrale Nervensystem
  3. Ich kann den Bau einer Nervenzelle beschreiben und die Leitungszeit berechnen.

    33
    Wie bewegt sich ein Nervenimpuls im Axon? Begründe die Wahl.
    Lösung zeigen
    Ergebnis:
    als elektrische Welle vom Zellkörper zu den Endknöpfchen
  4. Ich kann die Übertragung an der Synapse erklären und die Wirkung von Giften und Drogen darauf beziehen.

    34
    Koffein blockiert Adenosin-Rezeptoren. Warum macht es wacher? Begründe die Wahl.
    Lösung zeigen
    Ergebnis:
    Adenosin kann dann nicht mehr andocken und das Müdewerden der Nervenzellen wird gehemmt.
  5. Ich kann Bau und Funktion des Auges erklären und die Anpassung an Nähe und Ferne begründen.

    35
    Welche Schicht im Auge enthält die Sehzellen? Begründe die Wahl.
    Lösung zeigen
    Ergebnis:
    die Netzhaut
  6. Ich kann Reflexe von willkürlichen Handlungen unterscheiden und den Reflexbogen beschreiben.

    36
    Der Lidschlussreflex schützt das Auge. Was löst ihn aus? Begründe die Wahl.
    Lösung zeigen
    Ergebnis:
    ein Gegenstand, der sich schnell dem Auge nähert, oder eine Berührung der Hornhaut
  7. Ich kann Lernen und Gedächtnis erklären und Neuromythen prüfen.

    37
    Eine Zeitschrift behauptet: „Wir nutzen nur zehn Prozent unseres Gehirns.“ Was ist richtig? Begründe die Wahl.
    Lösung zeigen
    Ergebnis:
    Das ist ein Mythos, über den Tag werden alle Bereiche genutzt.
  8. Ich kann die Wirkung von Stress, Schlaf und Hormonen auf Nervensystem und Körper beschreiben.

    38
    Wie viel Schlaf empfehlen Fachleute für Jugendliche zwischen 13 und 18 Jahren? Begründe die Wahl.
    Lösung zeigen
    Ergebnis:
    acht bis zehn Stunden

Bei „unsicher“ oder „noch nicht“: Lies den Abschnitt zum Ziel noch einmal und rechne seine drei Aufgaben.

Die Frage vom Anfang

EntdeckenRückschau

Wie lange braucht ein Reiz vom großen Zeh bis ins Gehirn?

Lies deine Vermutung vom Anfang. Kannst du die Frage jetzt mit dem Kapitel beantworten?

Auflösung

Schnelle Nervenfasern leiten mit bis zu 120 Metern in der Sekunde. Bei etwa 1,8 Metern Weg dauert es also nur rund 15 bis 20 Tausendstel Sekunden. Langsame Schmerzfasern brauchen viel länger.

Wörter

Funktion
eine Regel, die aus einer Zahl eine andere macht
Prozentsatz
wie viel Prozent es sind
Prozentwert
der Teil, um den es geht

Lösungen

  1. das Zentrale Nervensystem, das die Signale verarbeitet
  2. im Gehirn
  3. Das Signal braucht Zeit durch Sinneszellen, Nerven und Gehirn, bevor die Reaktion beginnt.
  4. durch das Rückenmark in der Wirbelsäule und dann als periphere Nerven
  5. Denken, Wahrnehmung, willkürliche Bewegung und Sprache
  6. Viele Teile mit eigenen Aufgaben arbeiten zusammen und tauschen Signale aus.
  7. als elektrische Welle vom Zellkörper zu den Endknöpfchen
  8. Der Impuls springt zwischen den Lücken der Markscheide weiter.
  9. Die Leitung wird langsamer und Signale kommen unsicher an.
  10. der synaptische Spalt
  11. ein Eiweiß in der Membran, an das ein bestimmter Botenstoff passt
  12. Mehr Botenstoff im Spalt, die Übertragung wird verstärkt.
  13. die Hornhaut
  14. die Netzhaut
  15. die Zapfen
  16. Der Schlag dehnt die Sehne, ein Signal läuft zum Rückenmark und zurück zum Muskel.
  17. Er läuft schnell, angeboren und ohne bewusstes Nachdenken ab.
  18. Fehlende oder veränderte Reflexe zeigen Schäden an Nerven oder Rückenmark.
  19. Nein, dafür gibt es keinen Beleg.
  20. Nein, beide Hälften arbeiten bei fast jeder Aufgabe zusammen.
  21. Die Behauptung beruht auf einem Mythos und ist nicht belegt.
  22. Das Nervensystem meldet schnell, Hormone wie Adrenalin wirken danach im ganzen Körper.
  23. Nein, sie kann leistungsbereit machen, solange sie nicht dauerhaft ist.
  24. Dem Gehirn fehlt die Zeit zum Ordnen und Festigen, und die Aufmerksamkeit sinkt.
  25. Das Gehirn ordnet die Signale des Nervs den Fingern zu, die er versorgt.
  26. Das Großhirn denkt und plant, das Kleinhirn koordiniert Bewegungen.
  27. von den Dendriten über den Zellkörper und das Axon zu den Endknöpfchen
  28. 5 ms
  29. durch Botenstoffe, die in den Spalt abgegeben werden
  30. auf dem Kopf und seitenverkehrt
  31. das Zentrale Nervensystem, das die Signale verarbeitet
  32. das Zentrale Nervensystem
  33. als elektrische Welle vom Zellkörper zu den Endknöpfchen
  34. Adenosin kann dann nicht mehr andocken und das Müdewerden der Nervenzellen wird gehemmt.
  35. die Netzhaut
  36. ein Gegenstand, der sich schnell dem Auge nähert, oder eine Berührung der Hornhaut
  37. Das ist ein Mythos, über den Tag werden alle Bereiche genutzt.
  38. acht bis zehn Stunden