Biologie · Klasse 12 · Kapitel
Stoffwechsel und Informationsverarbeitung in der Zelle
EntdeckenDie Frage zum Kapitel
Warum hilft Händewaschen mit Seife gegen Grippeviren?
Schreib eine Vermutung auf, bevor du weiterliest.
Für die Lehrkraft: Grippeviren tragen eine Hülle aus einer Lipiddoppelschicht. Seife lagert sich mit ihren fettliebenden Enden in diese Hülle ein und reißt sie auf. Ohne Hülle kann das Virus keine Zelle mehr befallen. Quelle: Lehrbuchwissen: Bau behüllter Viren und Wirkung von Tensiden auf Lipidmembranen
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- Beispiel vorgerechnet, Schritt für Schritt
- Üben selbst rechnen
- Achtung typischer Fehler
- Weiterdenken zum Knobeln und Vernetzen
○ mit Starthilfe, ● für alle, ★ zum Weiterdenken. Du wählst mindestens eine ★-Aufgabe. Du rechnest ins Heft.
1Ich kann den Bau der Biomembran im Flüssig-Mosaik-Modell erläutern und passiven und aktiven Transport sowie Endo- und Exocytose unterscheiden.
EntdeckenFrage
Warum hilft Händewaschen mit Seife gegen Grippeviren?
Was meinst du? Schreib deine Vermutung auf, bevor du weiterliest.
Auflösung
Grippeviren tragen eine Hülle aus einer Lipiddoppelschicht. Seife lagert sich mit ihren fettliebenden Enden in diese Hülle ein und reißt sie auf. Ohne Hülle kann das Virus keine Zelle mehr befallen.
MerkenBiomembran und Transport
Die Biomembran ist eine Lipiddoppelschicht mit beweglichen Proteinen.
Passiver Transport folgt dem Gefälle, aktiver Transport führt mit ATP dagegen.
BeispielTransport durch die Membran
Schritt für Schritt
- Die Membran umfließt das Bakterium.
- Es wird in einem Bläschen nach innen abgeschnürt.
- Aufnahme in Bläschen heißt Endocytose, bei großen Teilchen Phagocytose.
- Die Membran umfließt das Bakterium.
- Es wird in einem Bläschen nach innen abgeschnürt.
- Aufnahme in Bläschen heißt Endocytose, bei großen Teilchen Phagocytose.
AchtungDiffusion als gezielte Bewegung
Die Teilchen wandern in die Zelle, weil die Zelle sie braucht.
Die Teilchen bewegen sich zufällig. Netto wandern mehr dorthin, wo weniger von ihnen sind.
Teilchen haben kein Ziel. Die Teilchen stoßen zufällig herum, und netto entsteht ein Ausgleich der Konzentrationen.
ÜbenJetzt du
- ○1Bei Sauerstoffmangel wird ein Stoff nicht mehr aufgenommen, ein anderer schon. Welcher wird vermutlich aktiv transportiert? Begründe die Wahl.So fängst du an:Ohne Sauerstoff bildet die Zelle wenig ATP.
Lösung zeigen
- Ohne Sauerstoff bildet die Zelle wenig ATP.
- Aktiver Transport hängt von ATP ab.
- Passiver Transport läuft weiter, solange ein Gefälle besteht.
Ergebnis:Der Stoff, dessen Aufnahme ausfällt, weil ohne Sauerstoff kaum ATP entsteht. - ●2Sauerstoff gelangt aus dem Blut in eine Muskelzelle. Welche Transportart liegt vor? Begründe die Wahl.
Lösung zeigen
- Im Blut ist mehr Sauerstoff als in der arbeitenden Muskelzelle.
- Sauerstoff ist klein und unpolar.
- Er diffundiert ohne Protein und ohne Energie hinein.
Ergebnis:Einfache Diffusion entlang des Konzentrationsgefälles. - ★3Warum können Zellen der Bauchspeicheldrüse große Mengen Insulin in Sekunden ausschütten? Begründe die Wahl.
Lösung zeigen
- Insulin ist ein großes Protein.
- Es wird vorab in Vesikeln gespeichert.
- Auf ein Signal hin verschmelzen viele Vesikel gleichzeitig mit der Membran.
Ergebnis:Insulin liegt fertig in Vesikeln, die auf ein Signal hin per Exocytose verschmelzen.
2Ich kann Diffusion und Osmose erklären und Plasmolyse und Deplasmolyse deuten.
EntdeckenFrage
Warum enthält eine Kochsalzinfusion genau 0,9 Prozent Salz?
Was meinst du? Schreib deine Vermutung auf, bevor du weiterliest.
Auflösung
Diese Lösung ist isotonisch zum Blutplasma. Rote Blutzellen nehmen darin weder Wasser auf noch geben sie welches ab. In reinem Wasser würden sie anschwellen und platzen.
MerkenDiffusion und Osmose
Osmose ist Diffusion von Wasser durch eine selektiv permeable Membran.
Wasser strömt zur Seite mit mehr gelösten Teilchen. In konzentrierter Lösung tritt Plasmolyse ein.
BeispielOsmose und Plasmolyse
Schritt für Schritt
- Die Salzlösung ist konzentrierter als der Zellsaft.
- Wasser strömt netto aus den Zellen heraus.
- Das Stäbchen wird leichter und biegsam.
- Die Salzlösung ist konzentrierter als der Zellsaft.
- Wasser strömt netto aus den Zellen heraus.
- Das Stäbchen wird leichter und biegsam.
AchtungRichtung der Osmose verwechselt
In Salzlösung strömt Salz in die Zelle, die Zelle schwillt an.
In Salzlösung strömt Wasser aus der Zelle heraus, die Zelle schrumpft.
Bei der Osmose bewegt sich das Wasser, nicht der gelöste Stoff. Es strömt netto zur Seite mit mehr gelösten Teilchen.
ÜbenJetzt du
- ○4Warum welkt Salat, der lange vor dem Essen mit Salz angemacht wird? Begründe die Wahl.So fängst du an:Das Salz löst sich im Wasser auf den Blättern.
Lösung zeigen
- Das Salz löst sich im Wasser auf den Blättern.
- Diese Lösung ist konzentrierter als der Zellsaft.
- Wasser strömt aus den Zellen, die Blätter werden schlaff.
Ergebnis:Das Salz entzieht den Blattzellen durch Osmose Wasser; sie verlieren ihre Spannung. - ●5Was ist Osmose? Begründe die Wahl.
Lösung zeigen
- Die Membran lässt Wasser durch, gelöste Teilchen kaum.
- Wasser diffundiert in beide Richtungen.
- Netto strömt mehr Wasser zur Seite mit mehr gelösten Teilchen.
Ergebnis:Diffusion von Wasser durch eine selektiv permeable Membran zur konzentrierteren Lösung. - ★6Plasmolysierte Zwiebelzellen werden in destilliertes Wasser gelegt. Was passiert? Begründe die Wahl.
Lösung zeigen
- Jetzt ist der Zellsaft konzentrierter als die Außenlösung.
- Wasser strömt netto hinein.
- Der Protoplast legt sich wieder an die Zellwand.
Ergebnis:Wasser strömt in die Vakuole zurück: Deplasmolyse.
3Ich kann Substrat- und Wirkspezifität von Enzymen erklären und kompetitive und allosterische Hemmung unterscheiden.
EntdeckenFrage
Warum bekamen Menschen mit Methanolvergiftung früher Alkohol als Gegenmittel?
Was meinst du? Schreib deine Vermutung auf, bevor du weiterliest.
Auflösung
Methanol wird von der Alkoholdehydrogenase zu giftigen Stoffen umgebaut. Ethanol ist ein Konkurrent um dasselbe aktive Zentrum. Solange Ethanol das Enzym besetzt, wird Methanol kaum umgebaut und langsam ausgeschieden.
MerkenEnzyme und Enzymhemmung
Enzyme senken die Aktivierungsenergie und werden nicht verbraucht.
Kompetitive Hemmstoffe besetzen das aktive Zentrum, allosterische verändern die Form des Enzyms.
BeispielEnzyme und Enzymhemmung
Schritt für Schritt
- Jede Reaktion braucht eine Anstoßenergie, die Aktivierungsenergie.
- Im Enzym-Substrat-Komplex ist sie kleiner.
- Mehr Teilchen erreichen sie, die Reaktion läuft schneller.
- Jede Reaktion braucht eine Anstoßenergie, die Aktivierungsenergie.
- Im Enzym-Substrat-Komplex ist sie kleiner.
- Mehr Teilchen erreichen sie, die Reaktion läuft schneller.
AchtungEnzym als verbrauchter Reaktionspartner
Nach der Reaktion ist das Enzym aufgebraucht.
Das Enzym geht unverändert aus der Reaktion hervor und setzt das nächste Substrat um.
Ein Enzym ist ein Katalysator. Es bindet das Substrat nur kurz, senkt die Aktivierungsenergie und liegt danach unverändert vor.
ÜbenJetzt du
- ○7Was ist der Enzym-Substrat-Komplex? Begründe die Wahl.So fängst du an:Das Substrat bindet im aktiven Zentrum.
Lösung zeigen
- Das Substrat bindet im aktiven Zentrum.
- Dieser kurzlebige Zustand heißt Enzym-Substrat-Komplex.
- Danach zerfällt er in Enzym und Produkt.
Ergebnis:Das Enzym mit dem Substrat, das kurzzeitig im aktiven Zentrum gebunden ist. - ●8Ein Hemmstoff bindet außerhalb des aktiven Zentrums und verändert die Form des Enzyms. Wie heißt diese Hemmung? Begründe die Wahl.
Lösung zeigen
- Der Hemmstoff bindet an einer anderen Stelle.
- Die Formänderung verändert auch das aktive Zentrum.
- Das ist eine allosterische Hemmung.
Ergebnis:Allosterische Hemmung. - ★9Malonsäure ähnelt Bernsteinsäure, dem Substrat der Succinatdehydrogenase. Was geschieht, wenn man Malonsäure zugibt und dann viel Bernsteinsäure nachgibt? Begründe die Wahl.
Lösung zeigen
- Malonsäure ähnelt dem Substrat und besetzt das aktive Zentrum.
- Das ist kompetitive Hemmung.
- Mehr Substrat verdrängt den Hemmstoff.
Ergebnis:Die Hemmung wird schwächer, weil das Substrat den Hemmstoff verdrängt.
4Ich kann die Abhängigkeit der Enzymaktivität von Temperatur, pH-Wert und Substratkonzentration aus Diagrammen ableiten.
EntdeckenFrage
Wie kommt ein Enzym aus einer heißen Quelle in jedes Labor für Erbgutanalysen?
Was meinst du? Schreib deine Vermutung auf, bevor du weiterliest.
Auflösung
Aus heißen Quellen im Yellowstone-Nationalpark beschrieben Forscher 1969 das Bakterium Thermus aquaticus. Seine DNA-Polymerase arbeitet bei etwa 72 °C am besten und übersteht kurzes Erhitzen auf über 90 °C. Deshalb kopiert sie in der Polymerase-Kettenreaktion DNA, ohne zu denaturieren.
MerkenEnzymaktivität im Diagramm
Jedes Enzym hat ein Temperaturoptimum und ein pH-Optimum.
Unterhalb steigt die Geschwindigkeit nach der RGT-Regel, oberhalb denaturiert das Enzym.
BeispielEnzymaktivität im Diagramm
Schritt für Schritt
- In der gekochten Kartoffel ist die Katalase denaturiert.
- Bei 5 °C arbeitet sie langsam.
- Bei 35 °C liegt sie nahe ihrem Optimum.
- In der gekochten Kartoffel ist die Katalase denaturiert.
- Bei 5 °C arbeitet sie langsam.
- Bei 35 °C liegt sie nahe ihrem Optimum.
AchtungWirkung von Temperatur und pH-Wert falsch vorgestellt
Kälte zerstört Enzyme, Hitze macht sie immer schneller.
Kälte verlangsamt Enzyme umkehrbar. Hitze über dem Optimum zerstört die Raumstruktur meist dauerhaft.
Unterscheide: Kälte bremst nur die Teilchenbewegung. Hitze und ein falscher pH-Wert verändern die Raumstruktur, das aktive Zentrum passt nicht mehr.
ÜbenJetzt du
- ○10Was besagt die Reaktionsgeschwindigkeit-Temperatur-Regel (RGT-Regel)? Begründe die Wahl.So fängst du an:Wärmere Teilchen stoßen öfter und heftiger zusammen.
Lösung zeigen
- Wärmere Teilchen stoßen öfter und heftiger zusammen.
- Je 10 °C steigt die Geschwindigkeit auf das Zwei- bis Dreifache.
- Bei Enzymen gilt das nur bis zum Optimum.
Ergebnis:10 °C mehr verdoppeln bis verdreifachen die Reaktionsgeschwindigkeit. - ●11Wie lässt sich die Höchstgeschwindigkeit einer gesättigten Enzymreaktion weiter steigern? Begründe die Wahl.
Lösung zeigen
- In der Sättigung sind alle aktiven Zentren besetzt.
- Mehr aktive Zentren gibt es nur mit mehr Enzym.
- Die Höchstgeschwindigkeit steigt mit der Enzymmenge.
Ergebnis:Durch mehr Enzym, denn mehr Substrat bringt nichts mehr. - ★12Taq-Polymerase stammt aus Bakterien heißer Quellen und arbeitet am besten bei etwa 72 °C. Warum eignet sie sich für Verfahren, bei denen die Probe immer wieder auf über 90 °C erhitzt wird? Begründe die Wahl.
Lösung zeigen
- Die Raumstruktur dieses Enzyms ist besonders hitzestabil.
- Sein Optimum liegt hoch, bei etwa 72 °C.
- Kurzes Erhitzen auf über 90 °C übersteht es.
Ergebnis:Das Enzym denaturiert dabei kaum und übersteht viele Heizzyklen.
5Ich kann Redoxreaktionen, Energieumwandlung und das ATP-ADP-System im Stoffwechsel erläutern.
EntdeckenFrage
Wie viel ATP setzt ein Mensch an einem Tag um?
Was meinst du? Schreib deine Vermutung auf, bevor du weiterliest.
Auflösung
Ungefähr so viel, wie er wiegt. Im Körper ist zu jedem Zeitpunkt aber nur ein kleiner Vorrat vorhanden. Jedes ATP-Molekül wird deshalb am Tag viele hundert Mal gespalten und neu gebildet.
MerkenRedoxreaktionen und ATP
Oxidation ist Elektronenabgabe, Reduktion Elektronenaufnahme.
Beim Glucoseabbau landet ein Teil der Energie in ATP, der Rest wird als Wärme entwertet.
BeispielRedoxreaktionen und ATP
Schritt für Schritt
- Der Stoff nimmt Elektronen auf und wird reduziert.
- Er oxidiert dabei seinen Partner.
- Deshalb heißt er Oxidationsmittel.
- Der Stoff nimmt Elektronen auf und wird reduziert.
- Er oxidiert dabei seinen Partner.
- Deshalb heißt er Oxidationsmittel.
AchtungEnergie als Stoff in der Bindung gedacht
Im ATP steckt die Energie in der Phosphatbindung; beim Aufbrechen wird sie frei.
Das Spalten einer Bindung kostet Energie. Frei wird Energie, weil die Produkte zusammen energieärmer sind als ATP und Wasser.
Energie wird nicht erzeugt oder verbraucht, sondern umgewandelt. Beim ATP zählt der Unterschied zwischen Ausgangsstoffen und Produkten.
ÜbenJetzt du
- ○13Wird bei der Muskelarbeit Energie verbraucht? Begründe die Wahl.So fängst du an:Energie bleibt immer erhalten.
Lösung zeigen
- Energie bleibt immer erhalten.
- Im Muskel wird chemische Energie aus ATP umgewandelt.
- Es entstehen Bewegung und Wärme.
Ergebnis:Nein, chemische Energie wird in Bewegungsenergie und Wärme umgewandelt. - ●14Welche Rolle spielt ATP in der Zelle? Begründe die Wahl.
Lösung zeigen
- ATP wird beim Abbau gebildet.
- Es wird dort gespalten, wo Arbeit nötig ist.
- Es ist ein kurzfristiger Energieüberträger, kein Langzeitspeicher.
Ergebnis:Es überträgt Energie von abbauenden auf energieverbrauchende Vorgänge. - ★15Glucose und Sauerstoff reagieren auch beim Verbrennen zu Kohlenstoffdioxid und Wasser. Was unterscheidet die Zellatmung? Begründe die Wahl.
Lösung zeigen
- Ausgangsstoffe und Produkte sind gleich, also auch die Gesamtenergie.
- Die Zellatmung läuft in vielen enzymatischen Schritten.
- So wird ein Teil der Energie in ATP übertragen statt nur als Wärme frei.
Ergebnis:Gleiche Gesamtbilanz, aber in Teilschritten mit Enzymen; ein Teil der Energie landet in ATP.
6Ich kann Glykolyse, oxidative Decarboxylierung, Tricarbonsäurezyklus und Atmungskette mit Ort und Bilanz erläutern und den Feinbau des Mitochondriums nutzen.
EntdeckenFrage
Kommt Muskelkater von Milchsäure?
Was meinst du? Schreib deine Vermutung auf, bevor du weiterliest.
Auflösung
Nein. Milchsäure ist nach einer harten Belastung innerhalb etwa einer Stunde wieder abgebaut. Muskelkater entsteht erst ein bis zwei Tage später durch winzige Verletzungen in den Muskelfasern, vor allem nach bremsenden Bewegungen wie Bergablaufen.
MerkenZellatmung mit Bilanz
Die Glykolyse läuft im Cytoplasma, alle weiteren Schritte im Mitochondrium.
Je Glucose entstehen etwa 30 bis 32 ATP, die meisten an der Atmungskette.
BeispielTeilschritte der Zellatmung
Schritt für Schritt
- Die Elektronen wandern durch die Atmungskette.
- Am Ende nimmt Sauerstoff sie auf.
- Mit Protonen entsteht Wasser.
- Die Elektronen wandern durch die Atmungskette.
- Am Ende nimmt Sauerstoff sie auf.
- Mit Protonen entsteht Wasser.
AchtungOrt oder Teilschritt der Zellatmung vertauscht
Die Glykolyse läuft im Mitochondrium.
Die Glykolyse läuft im Cytoplasma; oxidative Decarboxylierung und Tricarbonsäurezyklus in der Matrix, die Atmungskette an der inneren Membran.
Ordne jeden Teilschritt einem Raum zu: Cytoplasma, Matrix oder innere Mitochondrienmembran. Jede Bilanzzahl gehört zu genau einem Schritt.
ÜbenJetzt du
- ○16Was entsteht in der Glykolyse aus einem Molekül Glucose? Begründe die Wahl.So fängst du an:Glucose hat sechs Kohlenstoffatome.
Lösung zeigen
- Glucose hat sechs Kohlenstoffatome.
- Die Glucose wird in zwei Brenztraubensäuren mit je drei Kohlenstoffatomen gespalten.
- Netto entstehen 2 ATP und 2 NADH + H⁺.
Ergebnis:Zwei Brenztraubensäuren, netto 2 ATP und 2 NADH + H⁺. - ●17Welche Stoffe liefert der Tricarbonsäurezyklus vor allem an die Atmungskette? Begründe die Wahl.
Lösung zeigen
- Im Tricarbonsäurezyklus werden Elektronen auf NAD⁺ und FAD übertragen.
- Es entstehen NADH + H⁺ und FADH₂.
- Diese Überträger geben die Elektronen an die Atmungskette ab.
Ergebnis:Die reduzierten Überträger NADH + H⁺ und FADH₂. - ★18Warum gilt der Tricarbonsäurezyklus als aerob, obwohl in ihm kein Sauerstoff reagiert? Begründe die Wahl.
Lösung zeigen
- Der Zyklus reduziert NAD⁺ und FAD.
- Ohne Atmungskette werden sie nicht wieder oxidiert.
- Ohne Sauerstoff steht der Zyklus deshalb still.
Ergebnis:Er braucht NAD⁺ und FAD, die nur die Atmungskette mit Sauerstoff zurückgewinnt.
7Ich kann Ruhepotenzial und Aktionspotenzial erklären und kontinuierliche und saltatorische Erregungsleitung vergleichen.
EntdeckenFrage
Was geht bei Multipler Sklerose im Nervensystem kaputt?
Was meinst du? Schreib deine Vermutung auf, bevor du weiterliest.
Auflösung
Entzündungen zerstören Myelinscheiden in Gehirn und Rückenmark. An diesen Stellen wird die saltatorische Erregungsleitung langsamer oder bricht ab. Je nach Ort zeigen sich Sehstörungen, Taubheitsgefühle oder Lähmungen.
MerkenPotenziale und Erregungsleitung
Das Ruhepotenzial liegt bei etwa −70 mV.
Ein Aktionspotenzial folgt dem Alles-oder-nichts-Gesetz. Markhaltige Fasern leiten saltatorisch und viel schneller als marklose.
BeispielRuhe- und Aktionspotenzial
Schritt für Schritt
- In Ruhe ist das Innere negativ, die Membran ist polarisiert.
- Strömen positive Ionen ein, sinkt dieser Unterschied.
- Das heißt Depolarisation.
- In Ruhe ist das Innere negativ, die Membran ist polarisiert.
- Strömen positive Ionen ein, sinkt dieser Unterschied.
- Das heißt Depolarisation.
AchtungIonen, Kanäle oder Messung verwechselt
Beim Aktionspotenzial strömt Kalium ein und Natrium aus.
Beim Aktionspotenzial strömt zuerst Natrium ein (Depolarisation), dann Kalium aus (Repolarisation).
Schreib zuerst auf, wo welches Ion in Ruhe überwiegt: Natrium außen, Kalium innen. Offene Kanäle lassen Ionen ihrem Gefälle folgen.
ÜbenJetzt du
- ○19Was passiert, wenn die Membran eines Axons den Schwellenwert erreicht? Begründe die Wahl.So fängst du an:Am Schwellenwert öffnen sich viele Natriumkanäle.
Lösung zeigen
- Am Schwellenwert öffnen sich viele Natriumkanäle.
- Natrium strömt seinem Gefälle nach ein.
- Das Innere wird kurz positiv.
Ergebnis:Spannungsgesteuerte Natriumkanäle öffnen sich, Natrium strömt ein: Depolarisation. - ●20Wodurch kommt die Repolarisation beim Aktionspotenzial zustande? Begründe die Wahl.
Lösung zeigen
- Nach etwa einer Millisekunde schließen die Natriumkanäle.
- Spannungsgesteuerte Kaliumkanäle öffnen sich.
- Kalium strömt aus, das Innere wird wieder negativ.
Ergebnis:Natriumkanäle schließen sich, Kaliumkanäle öffnen sich, Kalium strömt aus. - ★21Die Kaliumkonzentration außerhalb einer Nervenzelle wird stark erhöht. Wie ändert sich das Ruhepotenzial? Begründe die Wahl.
Lösung zeigen
- Das Kaliumgefälle nach außen wird kleiner.
- Weniger Kalium strömt aus.
- Das Innere bleibt weniger negativ: Die Zelle ist depolarisiert.
Ergebnis:Es wird weniger negativ, weil weniger Kalium nach außen diffundiert.
8Ich kann Bau und Funktion der erregenden chemischen Synapse und der neuromuskulären Synapse erläutern und Stoffeinwirkungen an Synapsen ableiten.
EntdeckenFrage
Wie glättet Botox Falten, wenn es doch eines der stärksten Gifte ist?
Was meinst du? Schreib deine Vermutung auf, bevor du weiterliest.
Auflösung
Botulinumtoxin verhindert an der motorischen Endplatte die Ausschüttung von Acetylcholin. Der Muskel bekommt kein Signal mehr und erschlafft. In winziger Dosis wirkt das nur örtlich und lässt nach einigen Monaten nach.
MerkenSynapse und Stoffeinwirkung
Die Synapse übersetzt ein elektrisches Signal in ein chemisches.
Transmitter öffnen an der Postsynapse Ionenkanäle. Drogen und Medikamente greifen genau dort an.
BeispielSynapse und Stoffeinwirkung
Schritt für Schritt
- Acetylcholin bindet an Rezeptoren der Postsynapse.
- Die Rezeptoren sind Ionenkanäle und öffnen sich.
- Natriumeinstrom depolarisiert: erregendes postsynaptisches Potenzial.
- Acetylcholin bindet an Rezeptoren der Postsynapse.
- Die Rezeptoren sind Ionenkanäle und öffnen sich.
- Natriumeinstrom depolarisiert: erregendes postsynaptisches Potenzial.
AchtungSynapse als elektrische Brücke gedacht
Das Aktionspotenzial springt über den synaptischen Spalt.
Am Spalt endet das elektrische Signal. Transmitter diffundieren hinüber und lösen an der Postsynapse ein neues Signal aus.
Am synaptischen Spalt wird das Signal chemisch: Transmitter werden freigesetzt, binden an Rezeptoren und öffnen dort Kanäle.
ÜbenJetzt du
- ○22Wie gelangt die Erregung über den synaptischen Spalt? Begründe die Wahl.So fängst du an:Am Spalt endet das elektrische Signal.
Lösung zeigen
- Am Spalt endet das elektrische Signal.
- Die Vesikel geben Transmitter in den Spalt ab.
- Die Transmitter diffundieren zur Postsynapse.
Ergebnis:Chemisch: Transmittermoleküle diffundieren zur Postsynapse. - ●23Nervenkampfstoffe wie Sarin hemmen die Acetylcholinesterase. Was folgt an der motorischen Endplatte? Begründe die Wahl.
Lösung zeigen
- Ohne Esterase wird Acetylcholin nicht abgebaut.
- Die Rezeptoren bleiben offen.
- Der Muskel wird dauernd erregt und verkrampft.
Ergebnis:Acetylcholin bleibt im Spalt; die Muskeln sind dauererregt und verkrampfen. - ★24Kokain hemmt die Wiederaufnahme von Dopamin in die Präsynapse. Warum wirkt bei häufigem Konsum dieselbe Menge schwächer? Begründe die Wahl.
Lösung zeigen
- Dauerhaft viel Dopamin im Spalt reizt die Postsynapse ständig.
- Die Postsynapse passt sich an und verringert die Zahl der Rezeptoren.
- Für dieselbe Wirkung braucht es mehr: Toleranz.
Ergebnis:Die Postsynapse baut Rezeptoren ab, sodass dieselbe Menge weniger bewirkt.
Vermischte Übungen
Alles durcheinander – wie in der Arbeit. Überleg bei jeder Aufgabe zuerst: Welches Ziel ist das?
Üben
- ●25Kohlenstoffdioxid verlässt eine arbeitende Muskelzelle in Richtung Blut. Welche Transportart liegt vor? Begründe die Wahl.
Lösung zeigen
- Die Zellatmung bildet in der Muskelzelle ständig Kohlenstoffdioxid.
- Es ist klein und unpolar und folgt seinem Gefälle ins Blut.
- Das ist einfache Diffusion ohne Energie.
Ergebnis:Einfache Diffusion, denn in der Zelle ist mehr Kohlenstoffdioxid als im Blut. - ●26Wie unterscheidet sich die Zellwand einer Pflanzenzelle von der Zellmembran? Begründe die Wahl.
Lösung zeigen
- Die Zellwand besteht vor allem aus Cellulose und gibt Halt.
- Gelöste Teilchen und Wasser gelangen durch sie hindurch.
- Erst die Membran wählt aus, was in die Zelle gelangt.
Ergebnis:Die Zellwand ist fest und durchlässig, die Membran flüssig und selektiv permeabel. - ●27Ein Kartoffelstäbchen liegt eine Stunde in destilliertem Wasser. Wie verändert sich seine Masse? Begründe die Wahl.
Lösung zeigen
- Im Zellsaft sind mehr gelöste Teilchen als im destillierten Wasser.
- Wasser strömt netto in die Zellen.
- Das Stäbchen wird schwerer und fester.
Ergebnis:Die Masse nimmt zu, weil Wasser in die Zellen einströmt. - ●28Urease spaltet nur Harnstoff und keinen anderen Stoff. Welche Eigenschaft des Enzyms zeigt das? Begründe die Wahl.
Lösung zeigen
- Gefragt ist, welches Substrat das Enzym umsetzt.
- Nur ein bestimmtes Substrat passt ins aktive Zentrum.
- Das heißt Substratspezifität.
Ergebnis:Substratspezifität. - ●29Ein Diagramm zeigt die Aktivität zweier Enzyme über dem pH-Wert: Trypsin mit Gipfel bei 8, Speichelamylase mit Gipfel bei 7. Was lässt sich ablesen? Begründe die Wahl.
Lösung zeigen
- Die Gipfel liegen an verschiedenen Stellen.
- Trypsin wirkt im leicht basischen Dünndarm, Amylase im Mund.
- Das Optimum passt zum Wirkort.
Ergebnis:Jedes Enzym hat ein eigenes pH-Optimum, passend zu seinem Wirkort. - ●30Was kennzeichnet eine Redoxreaktion? Begründe die Wahl.
Lösung zeigen
- Elektronen verschwinden nicht.
- Was ein Stoff abgibt, nimmt ein anderer auf.
- Oxidation und Reduktion gehören immer zusammen.
Ergebnis:Oxidation und Reduktion sind gekoppelt: Elektronen wechseln den Partner.
Auf einen Blick
MerkenDas Wichtigste
- Biomembran und Transport
- Die Biomembran ist eine Lipiddoppelschicht mit beweglichen Proteinen.
- Diffusion und Osmose
- Osmose ist Diffusion von Wasser durch eine selektiv permeable Membran.
- Enzyme und Enzymhemmung
- Enzyme senken die Aktivierungsenergie und werden nicht verbraucht.
- Enzymaktivität im Diagramm
- Jedes Enzym hat ein Temperaturoptimum und ein pH-Optimum.
- Redoxreaktionen und ATP
- Oxidation ist Elektronenabgabe, Reduktion Elektronenaufnahme.
- Zellatmung mit Bilanz
- Die Glykolyse läuft im Cytoplasma, alle weiteren Schritte im Mitochondrium.
- Potenziale und Erregungsleitung
- Das Ruhepotenzial liegt bei etwa −70 mV.
- Synapse und Stoffeinwirkung
- Die Synapse übersetzt ein elektrisches Signal in ein chemisches.
AchtungBau von Membran und Zellwand falsch vorgestellt
Die Membran ist eine feste Wand mit Löchern; die Zellwand entscheidet, was hineinkommt.
Die Membran ist eine flüssige Lipiddoppelschicht mit beweglichen Proteinen; die Zellwand ist fest und durchlässig.
Denk an die Lipiddoppelschicht: wasserliebende Köpfe außen, wasserabweisende Schwänze innen, Proteine darin beweglich. Die Zellwand ist ein festes, durchlässiges Netz.
AchtungTransportart verwechselt
Ein Kanalprotein ist beteiligt, also ist es aktiver Transport.
Entscheidend ist das Gefälle: Mit dem Gefälle ist der Transport passiv, auch mit Protein; gegen das Gefälle ist er aktiv.
Frag zuerst: Geht der Stoff mit oder gegen sein Gefälle? Nur gegen das Gefälle braucht es Energie, ob mit oder ohne Protein.
AchtungSpezifität oder Hemmart verwechselt
Der Hemmstoff bindet außerhalb des aktiven Zentrums, also ist es eine kompetitive Hemmung.
Bindet er außerhalb und verändert die Form, ist es eine allosterische Hemmung. Kompetitiv heißt Konkurrenz um das aktive Zentrum.
Frag: Wo bindet der Hemmstoff, und hilft mehr Substrat? Konkurrenz um das aktive Zentrum ist kompetitiv, eine andere Bindestelle ist allosterisch.
AchtungEnzymdiagramm falsch gelesen
Die Kurve steigt, also wird die Reaktion mit mehr Substrat immer schneller.
Die Kurve flacht ab: Ab einer bestimmten Substratkonzentration sind alle aktiven Zentren besetzt.
Lies zuerst die Achsen und dann den Verlauf in Abschnitten: Wo steigt die Kurve, wo flacht sie ab, wo fällt sie?
AchtungOxidation und Reduktion vertauscht
NAD⁺ nimmt Elektronen auf und wird oxidiert.
NAD⁺ nimmt Elektronen auf und wird reduziert. Der Stoff, der sie abgibt, wird oxidiert.
Merk dir: Oxidation ist Elektronenabgabe, Reduktion ist Elektronenaufnahme. Beides geschieht immer zusammen.
AchtungRolle des Sauerstoffs falsch vorgestellt
Der eingeatmete Sauerstoff wird zu Kohlenstoffdioxid.
Der Sauerstoff nimmt am Ende der Atmungskette Elektronen auf und wird zu Wasser. Das Kohlenstoffdioxid stammt aus der Glucose.
Verfolge die Atome: Der Kohlenstoff im Kohlenstoffdioxid kommt aus der Nahrung. Der Sauerstoff aus der Luft landet im Wasser.
AchtungNur die Glykolyse bilanziert
Aus einer Glucose entstehen 2 ATP.
2 ATP sind nur die Nettobilanz der Glykolyse. Beim vollständigen Abbau entstehen etwa 30 bis 32 ATP.
Prüf, welcher Abschnitt gefragt ist. Vollständiger Abbau heißt: alle vier Teilschritte zusammenzählen.
AchtungBezug je Glucose und je Brenztraubensäure verwechselt
Im Tricarbonsäurezyklus entstehen 2 Kohlenstoffdioxid je Glucose.
2 Kohlenstoffdioxid entstehen je Brenztraubensäure. Aus einer Glucose entstehen zwei Brenztraubensäuren, also 4.
Aus einer Glucose werden zwei Brenztraubensäuren. Alles nach der Glykolyse läuft je Glucose zweimal.
AchtungAktionspotenzial als abgestuftes Signal
Ein stärkerer Reiz löst ein höheres Aktionspotenzial aus, das unterwegs schwächer wird.
Jedes Aktionspotenzial ist gleich hoch und wird an jeder Stelle neu gebildet. Ein stärkerer Reiz löst mehr Aktionspotenziale je Sekunde aus.
Aktionspotenziale folgen dem Alles-oder-nichts-Gesetz. Die Reizstärke steckt in der Frequenz, nicht in der Höhe.
AchtungErregungsleitung falsch vorgestellt
Das Myelin macht die Leitung langsamer; die Erregung springt von Zelle zu Zelle.
Das Myelin isoliert; die Erregung springt innerhalb eines Axons von Schnürring zu Schnürring und ist dadurch schneller.
Saltatorisch heißt: Aktionspotenziale entstehen nur an den Schnürringen. Dazwischen isoliert das Myelin, das spart Zeit und Energie.
AchtungLeitungszeit falsch berechnet
50 cm bei 1 m/s: 50 Sekunden.
50 cm sind 0,5 m. 0,5 m : 1 m/s = 0,5 Sekunden, also 500 Millisekunden.
Rechne zuerst alles in Meter und Sekunden um. Die Zeit ist die Strecke geteilt durch die Geschwindigkeit.
AchtungWirkung eines Stoffes an der Synapse falsch abgeleitet
Ein Hemmstoff der Acetylcholinesterase lähmt den Muskel sofort schlaff.
Ohne Abbau bleibt Acetylcholin im Spalt; der Muskel ist dauererregt und verkrampft.
Frag: Wo greift der Stoff an, bei Ausschüttung, Rezeptor, Abbau oder Wiederaufnahme? Daraus folgt mehr oder weniger Transmitterwirkung.
Kannst du das?
Je Ziel eine Aufgabe. Rechne sie ins Heft, dann kreuz ehrlich an. Keine Punkte, keine Note – der Test ist für dich.
ÜbenSelbsttest
Ich kann den Bau der Biomembran im Flüssig-Mosaik-Modell erläutern und passiven und aktiven Transport sowie Endo- und Exocytose unterscheiden.
31Warum diffundiert ein Duftstoff in einem warmen Raum schneller? Begründe die Wahl.Lösung zeigen
Ergebnis:Die Teilchen bewegen sich bei höherer Temperatur schneller ungeordnet.Ich kann Diffusion und Osmose erklären und Plasmolyse und Deplasmolyse deuten.
32Eine Gurke liegt einige Tage in starker Salzlake. Warum wird sie schrumpelig? Begründe die Wahl.Lösung zeigen
Ergebnis:Die Lake ist hypertonisch und entzieht den Gurkenzellen Wasser.Ich kann Substrat- und Wirkspezifität von Enzymen erklären und kompetitive und allosterische Hemmung unterscheiden.
33Welches Modell beschreibt, dass sich das aktive Zentrum beim Binden des Substrats leicht anpasst? Begründe die Wahl.Lösung zeigen
Ergebnis:Das Modell der induzierten Passform.Ich kann die Abhängigkeit der Enzymaktivität von Temperatur, pH-Wert und Substratkonzentration aus Diagrammen ableiten.
34Was besagt die Reaktionsgeschwindigkeit-Temperatur-Regel (RGT-Regel)? Begründe die Wahl.Lösung zeigen
Ergebnis:10 °C mehr verdoppeln bis verdreifachen die Reaktionsgeschwindigkeit.Ich kann Redoxreaktionen, Energieumwandlung und das ATP-ADP-System im Stoffwechsel erläutern.
35Was geschieht bei einer Oxidation? Begründe die Wahl.Lösung zeigen
Ergebnis:Ein Teilchen gibt Elektronen ab.Ich kann Glykolyse, oxidative Decarboxylierung, Tricarbonsäurezyklus und Atmungskette mit Ort und Bilanz erläutern und den Feinbau des Mitochondriums nutzen.
36Wo läuft der Tricarbonsäurezyklus ab? Begründe die Wahl.Lösung zeigen
Ergebnis:In der Matrix der Mitochondrien.Ich kann Ruhepotenzial und Aktionspotenzial erklären und kontinuierliche und saltatorische Erregungsleitung vergleichen.
37Warum ist das Zellinnere einer Nervenzelle in Ruhe negativ? Begründe die Wahl.Lösung zeigen
Ergebnis:Kalium-Ionen diffundieren durch offene Kanäle hinaus, die Anionen bleiben zurück.Ich kann Bau und Funktion der erregenden chemischen Synapse und der neuromuskulären Synapse erläutern und Stoffeinwirkungen an Synapsen ableiten.
38Was löst an der Präsynapse die Ausschüttung des Transmitters aus? Begründe die Wahl.Lösung zeigen
Ergebnis:Calcium-Ionen strömen ein und lassen Vesikel mit der Membran verschmelzen.
Bei „unsicher“ oder „noch nicht“: Lies den Abschnitt zum Ziel noch einmal und rechne seine drei Aufgaben.
Die Frage vom Anfang
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Warum hilft Händewaschen mit Seife gegen Grippeviren?
Lies deine Vermutung vom Anfang. Kannst du die Frage jetzt mit dem Kapitel beantworten?
Auflösung
Grippeviren tragen eine Hülle aus einer Lipiddoppelschicht. Seife lagert sich mit ihren fettliebenden Enden in diese Hülle ein und reißt sie auf. Ohne Hülle kann das Virus keine Zelle mehr befallen.
Wörter
- Funktion
- eine Regel, die aus einer Zahl eine andere macht
Lösungen
- Der Stoff, dessen Aufnahme ausfällt, weil ohne Sauerstoff kaum ATP entsteht.
- Einfache Diffusion entlang des Konzentrationsgefälles.
- Insulin liegt fertig in Vesikeln, die auf ein Signal hin per Exocytose verschmelzen.
- Das Salz entzieht den Blattzellen durch Osmose Wasser; sie verlieren ihre Spannung.
- Diffusion von Wasser durch eine selektiv permeable Membran zur konzentrierteren Lösung.
- Wasser strömt in die Vakuole zurück: Deplasmolyse.
- Das Enzym mit dem Substrat, das kurzzeitig im aktiven Zentrum gebunden ist.
- Allosterische Hemmung.
- Die Hemmung wird schwächer, weil das Substrat den Hemmstoff verdrängt.
- 10 °C mehr verdoppeln bis verdreifachen die Reaktionsgeschwindigkeit.
- Durch mehr Enzym, denn mehr Substrat bringt nichts mehr.
- Das Enzym denaturiert dabei kaum und übersteht viele Heizzyklen.
- Nein, chemische Energie wird in Bewegungsenergie und Wärme umgewandelt.
- Es überträgt Energie von abbauenden auf energieverbrauchende Vorgänge.
- Gleiche Gesamtbilanz, aber in Teilschritten mit Enzymen; ein Teil der Energie landet in ATP.
- Zwei Brenztraubensäuren, netto 2 ATP und 2 NADH + H⁺.
- Die reduzierten Überträger NADH + H⁺ und FADH₂.
- Er braucht NAD⁺ und FAD, die nur die Atmungskette mit Sauerstoff zurückgewinnt.
- Spannungsgesteuerte Natriumkanäle öffnen sich, Natrium strömt ein: Depolarisation.
- Natriumkanäle schließen sich, Kaliumkanäle öffnen sich, Kalium strömt aus.
- Es wird weniger negativ, weil weniger Kalium nach außen diffundiert.
- Chemisch: Transmittermoleküle diffundieren zur Postsynapse.
- Acetylcholin bleibt im Spalt; die Muskeln sind dauererregt und verkrampfen.
- Die Postsynapse baut Rezeptoren ab, sodass dieselbe Menge weniger bewirkt.
- Einfache Diffusion, denn in der Zelle ist mehr Kohlenstoffdioxid als im Blut.
- Die Zellwand ist fest und durchlässig, die Membran flüssig und selektiv permeabel.
- Die Masse nimmt zu, weil Wasser in die Zellen einströmt.
- Substratspezifität.
- Jedes Enzym hat ein eigenes pH-Optimum, passend zu seinem Wirkort.
- Oxidation und Reduktion sind gekoppelt: Elektronen wechseln den Partner.
- Die Teilchen bewegen sich bei höherer Temperatur schneller ungeordnet.
- Die Lake ist hypertonisch und entzieht den Gurkenzellen Wasser.
- Das Modell der induzierten Passform.
- 10 °C mehr verdoppeln bis verdreifachen die Reaktionsgeschwindigkeit.
- Ein Teilchen gibt Elektronen ab.
- In der Matrix der Mitochondrien.
- Kalium-Ionen diffundieren durch offene Kanäle hinaus, die Anionen bleiben zurück.
- Calcium-Ionen strömen ein und lassen Vesikel mit der Membran verschmelzen.