Biologie · Klasse 13 · Kapitel
Molekulargenetische Grundlagen des Lebens
EntdeckenDie Frage zum Kapitel
Wie lang wäre die DNA einer einzigen Körperzelle, wenn man sie ausrollt?
Schreib eine Vermutung auf, bevor du weiterliest.
Für die Lehrkraft: Etwa zwei Meter. Trotzdem passt sie in einen Zellkern von wenigen Mikrometern, denn die DNA ist um Histone gewickelt und vielfach gefaltet. Quelle: Lehrbuchwissen: etwa 6,4 Milliarden Basenpaare je Körperzelle, 0,34 Nanometer je Basenpaar
- Entdecken Frage, Vorstellung, Bild
- Merken kommt ins Heft
- Beispiel vorgerechnet, Schritt für Schritt
- Üben selbst rechnen
- Achtung typischer Fehler
- Weiterdenken zum Knobeln und Vernetzen
○ mit Starthilfe, ● für alle, ★ zum Weiterdenken. Du wählst mindestens eine ★-Aufgabe. Du rechnest ins Heft.
1Ich kann den Bau von DNA und RNA aus Nukleotiden erläutern und die komplementäre Basenpaarung anwenden.
EntdeckenFrage
Wie lang wäre die DNA einer einzigen Körperzelle, wenn man sie ausrollt?
Was meinst du? Schreib deine Vermutung auf, bevor du weiterliest.
Auflösung
Etwa zwei Meter. Trotzdem passt sie in einen Zellkern von wenigen Mikrometern, denn die DNA ist um Histone gewickelt und vielfach gefaltet.
MerkenBau der Nukleinsäuren
DNA ist eine Doppelhelix aus Nukleotiden mit antiparallelen Strängen.
Adenin paart mit Thymin, Guanin mit Cytosin. RNA enthält Ribose und Uracil statt Thymin.
BeispielBau von DNA und RNA
Schritt für Schritt
- Die DNA enthält die Basen Adenin, Thymin, Guanin und Cytosin.
- Uracil kommt nur in der RNA vor.
- Die DNA enthält die Basen Adenin, Thymin, Guanin und Cytosin.
- Uracil kommt nur in der RNA vor.
AchtungDNA und RNA verwechselt
Die mRNA zu 3′-TAC-5′ lautet 5′-ATG-3′.
Die mRNA zu 3′-TAC-5′ lautet 5′-AUG-3′: In der RNA steht Uracil statt Thymin.
In der RNA steht Uracil statt Thymin und Ribose statt Desoxyribose. Prüf, welche Nukleinsäure gefragt ist.
ÜbenJetzt du
- ○1Welche Bindungen halten die beiden Stränge der Doppelhelix zusammen? Begründe die Wahl.So fängst du an:Die Basen der beiden Stränge liegen innen gegenüber.
Lösung zeigen
- Die Basen der beiden Stränge liegen innen gegenüber.
- Adenin und Thymin sowie Guanin und Cytosin bilden Wasserstoffbrücken.
- Diese Bindungen sind einzeln schwach, deshalb lassen sich die Stränge trennen.
Ergebnis:Wasserstoffbrücken zwischen komplementären Basen - ●2Wie heißen die Bausteine, aus denen eine Nukleinsäure aufgebaut ist? Begründe die Wahl.
Lösung zeigen
- Nukleinsäuren sind lange Ketten aus Nukleotiden.
- Aminosäuren sind die Bausteine der Proteine.
Ergebnis:Nukleotide - ★3Struktur und Funktion: Warum eignet sich ein Doppelstrang besser als Speicher der Erbinformation als ein Einzelstrang? Begründe die Wahl.
Lösung zeigen
- Beide Stränge tragen dieselbe Information in komplementärer Form.
- Fehlt eine Base in einem Strang, liefert der Gegenstrang die Vorlage zur Reparatur.
Ergebnis:Ein Schaden in einem Strang lässt sich am Gegenstrang reparieren.
2Ich kann die semikonservative Replikation mit Primer, Polymerase und Okazaki-Fragmenten erläutern.
EntdeckenFrage
Wie schnell kopiert eine Zelle ihre DNA?
Was meinst du? Schreib deine Vermutung auf, bevor du weiterliest.
Auflösung
Eine Replikationsgabel schafft bei Bakterien rund 1000 Nukleotide je Sekunde, beim Menschen etwa 50. Deshalb startet die Replikation beim Menschen an zehntausenden Stellen gleichzeitig.
MerkenSemikonservative Replikation
Bei der Replikation ist jeder Elternstrang Matrize für einen neuen Strang.
Jeder neue Doppelstrang hat einen alten und einen neuen Strang: semikonservativ.
BeispielSemikonservative Replikation
Schritt für Schritt
- Die Elternstränge werden getrennt.
- Jeder dient als Matrize für einen neuen Strang.
- Jeder Tochterdoppelstrang hat einen alten und einen neuen Strang.
- Die Elternstränge werden getrennt.
- Jeder dient als Matrize für einen neuen Strang.
- Jeder Tochterdoppelstrang hat einen alten und einen neuen Strang.
AchtungReplikation konservativ oder dispersiv gedacht
Nach der Replikation gibt es einen ganz alten und einen ganz neuen Doppelstrang.
Jeder neue Doppelstrang hat einen alten und einen neuen Strang: semikonservativ.
Jeder alte Strang bleibt erhalten und bekommt einen neuen Partner. So hat jeder Doppelstrang einen alten und einen neuen Strang.
ÜbenJetzt du
- ○4Warum entsteht die neue DNA am Folgestrang in Stücken? Begründe die Wahl.So fängst du an:Beide Elternstränge laufen antiparallel.
Lösung zeigen
- Beide Elternstränge laufen antiparallel.
- Die Polymerase arbeitet nur in eine Richtung.
- An einem Strang läuft sie deshalb von der Gabel weg und setzt immer neu an.
Ergebnis:Er läuft antiparallel, die Polymerase baut nur von 5′ nach 3′. - ●5Welches Enzym verbindet die Okazaki-Fragmente zu einem durchgehenden Strang? Begründe die Wahl.
Lösung zeigen
- Nach dem Entfernen der Primer bleiben Lücken im Rückgrat.
- Die DNA-Ligase schließt sie.
Ergebnis:Die DNA-Ligase - ★6Im Versuch von Meselson und Stahl: Welches Bild zeigt die DNA nach zwei Generationen mit leichtem Stickstoff? Begründe die Wahl.
Lösung zeigen
- Die zwei alten schweren Stränge bleiben je in einem Doppelstrang erhalten.
- Zwei Doppelstränge haben mittlere Dichte, zwei sind ganz leicht.
- Das passt nur zum semikonservativen Modell.
Ergebnis:Je zur Hälfte Banden mittlerer und leichter Dichte
3Ich kann die Transkription mit Promotor und die RNA-Prozessierung bei Eukaryoten erläutern.
EntdeckenFrage
Warum kann ein einziger Knollenblätterpilz tödlich sein?
Was meinst du? Schreib deine Vermutung auf, bevor du weiterliest.
Auflösung
Sein Gift Alpha-Amanitin hemmt die RNA-Polymerase II. Leberzellen bilden dann keine mRNA mehr und sterben ab. Die Vergiftung zeigt sich oft erst nach Stunden.
MerkenTranskription und RNA-Prozessierung
Die RNA-Polymerase startet am Promotor und bildet am codogenen Strang eine mRNA.
Bei Eukaryoten werden Introns herausgespleißt, bevor die mRNA den Kern verlässt.
BeispielTranskription und RNA-Prozessierung
Schritt für Schritt
- Am Ende des Gens liegt eine Terminatorsequenz.
- Dort löst sich die RNA-Polymerase von der DNA.
- Am Ende des Gens liegt eine Terminatorsequenz.
- Dort löst sich die RNA-Polymerase von der DNA.
AchtungNukleotid, Aminosäure und Protein verwechselt
Ein Gen ist ein Protein im Zellkern.
Ein Gen ist ein DNA-Abschnitt aus Nukleotiden. Das Protein ist eine Kette aus Aminosäuren, die nach dieser Information gebaut wird.
Nukleinsäuren bestehen aus Nukleotiden, Proteine aus Aminosäuren. Die DNA trägt die Information, das Protein ist das Produkt.
ÜbenJetzt du
- ○7Was ist ein Promotor? Begründe die Wahl.So fängst du an:Der Promotor liegt auf der DNA vor dem Gen.
Lösung zeigen
- Der Promotor liegt auf der DNA vor dem Gen.
- Dort binden Transkriptionsfaktoren und die RNA-Polymerase.
- Das AUG ist dagegen das Startcodon der Translation auf der mRNA.
Ergebnis:Ein DNA-Abschnitt vor dem Gen, an den die RNA-Polymerase bindet - ●8Was sind Exons? Begründe die Wahl.
Lösung zeigen
- Exons bleiben nach dem Spleißen in der reifen mRNA.
- Introns werden entfernt, am Promotor bindet die RNA-Polymerase.
Ergebnis:Abschnitte, die in der reifen mRNA erhalten bleiben - ★9Eine Mutation zerstört den Promotor eines Gens. Was ist die Folge? Begründe die Wahl.
Lösung zeigen
- Ohne Promotor kann die RNA-Polymerase nicht binden.
- Es entsteht keine mRNA und damit kein Protein.
Ergebnis:Das Gen wird nicht mehr transkribiert.
4Ich kann die Translation erklären und mit dem genetischen Code (Codon, Anticodon) Aminosäuresequenzen ableiten.
EntdeckenFrage
Wie wurde das erste Codon entschlüsselt?
Was meinst du? Schreib deine Vermutung auf, bevor du weiterliest.
Auflösung
Marshall Nirenberg und Heinrich Matthaei gaben 1961 künstliche RNA aus lauter Uracil in einen Zellextrakt. Es entstand eine Kette nur aus Phenylalanin. UUU codiert also Phenylalanin.
MerkenTranslation und genetischer Code
Die mRNA wird ab dem Startcodon AUG in Tripletts gelesen.
Jede tRNA bringt über ihr Anticodon die passende Aminosäure. Ein Stoppcodon beendet die Kette.
BeispielGenetischer Code: mRNA übersetzen
Schritt für Schritt
- Die Folge ist schon mRNA und beginnt mit dem Startcodon AUG.
- Die Codons ab dem AUG: AUG, UCG, GGC, CGA, dann UAG.
- Übersetzt: Met-Ser-Gly-Arg. UAG ist ein Stoppcodon, dort endet die Kette.
- Die Folge ist schon mRNA und beginnt mit dem Startcodon AUG.
- Die Codons ab dem AUG: AUG, UCG, GGC, CGA, dann UAG.
- Übersetzt: Met-Ser-Gly-Arg. UAG ist ein Stoppcodon, dort endet die Kette.
AchtungMatrize oder Anticodon statt mRNA abgelesen
Matrize 3′-TAC-5′, also Codon UAC: Tyrosin.
Matrize 3′-TAC-5′, mRNA 5′-AUG-3′: Methionin. Die Codesonne gilt für die mRNA.
Die Codesonne gilt nur für Codons der mRNA. Bilde aus der Matrize zuerst die mRNA, erst dann übersetzen.
ÜbenJetzt du
- ○10Eine mRNA lautet 5′-AUG GAA CGC AAA UAG UGU-3′. Welche Aminosäurefolge entsteht nach der Codesonne?So fängst du an:Die Folge ist schon mRNA und beginnt mit dem Startcodon AUG.
Lösung zeigen
- Die Folge ist schon mRNA und beginnt mit dem Startcodon AUG.
- Die Codons ab dem AUG: AUG, GAA, CGC, AAA, dann UAG.
- Übersetzt: Met-Glu-Arg-Lys. UAG ist ein Stoppcodon, dort endet die Kette.
Ergebnis:Met-Glu-Arg-Lys - ●11Eine mRNA lautet 5′-AUG AGG CAG AAG UGA AGG-3′. Welche Aminosäurefolge entsteht nach der Codesonne?
Lösung zeigen
- Die Folge ist schon mRNA und beginnt mit dem Startcodon AUG.
- Die Codons ab dem AUG: AUG, AGG, CAG, AAG, dann UGA.
- Übersetzt: Met-Arg-Gln-Lys. UGA ist ein Stoppcodon, dort endet die Kette.
Ergebnis:Met-Arg-Gln-Lys - ★12Eine mRNA lautet 5′-AUG UCA AGA CGC UAG GCU-3′. Welche Aminosäurefolge entsteht nach der Codesonne?
Lösung zeigen
- Die Folge ist schon mRNA und beginnt mit dem Startcodon AUG.
- Die Codons ab dem AUG: AUG, UCA, AGA, CGC, dann UAG.
- Übersetzt: Met-Ser-Arg-Arg. UAG ist ein Stoppcodon, dort endet die Kette.
Ergebnis:Met-Ser-Arg-Arg
5Ich kann Arten von Genmutationen unterscheiden und ihre Folgen für das Protein ableiten.
EntdeckenFrage
Warum ist ein Allel, das krank macht, in manchen Gegenden Afrikas häufig?
Was meinst du? Schreib deine Vermutung auf, bevor du weiterliest.
Auflösung
Menschen mit einem Sichelzell-Allel und einem normalen Allel erkranken seltener schwer an Malaria. In Malariagebieten haben sie einen Vorteil. Zwei Sichelzell-Allele führen dagegen zur Sichelzellanämie.
MerkenGenmutationen und ihre Folgen
Genmutationen verändern die Basenfolge zufällig.
Eine Punktmutation kann stumm sein, eine Aminosäure tauschen oder ein Stoppcodon erzeugen. Rasterverschiebungen ändern alles danach.
BeispielGenmutationen und ihre Folgen
Schritt für Schritt
- Eine Base ist ausgetauscht.
- Statt Glutaminsäure wird Valin eingebaut: Fehlsinnmutation.
- Eine Base ist ausgetauscht.
- Statt Glutaminsäure wird Valin eingebaut: Fehlsinnmutation.
AchtungAblauf und Ort der Genexpression verwechselt
Die Ribosomen lesen im Zellkern die DNA ab.
Die DNA wird im Kern transkribiert und prozessiert. Die reife mRNA wird an den Ribosomen im Cytoplasma übersetzt.
Bei Eukaryoten: Transkription und Prozessierung im Kern, Translation im Cytoplasma. Introns werden entfernt, Exons bleiben.
ÜbenJetzt du
- ○13Entstehen Mutationen, weil ein Lebewesen sie braucht? Begründe die Wahl.So fängst du an:Mutationen entstehen durch Kopierfehler und Mutagene.
Lösung zeigen
- Mutationen entstehen durch Kopierfehler und Mutagene.
- Ob sie nützen, entscheidet sich erst danach in der Umwelt.
Ergebnis:Nein, sie entstehen zufällig, unabhängig vom Nutzen. - ●14Was sind Mutagene? Begründe die Wahl.
Lösung zeigen
- Mutagene sind physikalische oder chemische Einflüsse.
- Beispiele sind UV-Strahlung, Röntgenstrahlung und Stoffe im Tabakrauch.
- Mutagene erhöhen die Rate zufälliger Mutationen.
Ergebnis:Einflüsse, die die Mutationsrate erhöhen, etwa UV-Strahlung - ★15Eine Mutation liegt mitten in einem Intron, weit weg von den Spleißstellen. Was ist meist die Folge? Begründe die Wahl.
Lösung zeigen
- Introns werden beim Spleißen herausgeschnitten.
- Die Basenfolge eines Introns erscheint nicht in der reifen mRNA.
- Das Protein bleibt meist gleich.
Ergebnis:Keine Änderung im Protein, weil das Intron entfernt wird
6Ich kann die Regulation der Genaktivität bei Eukaryoten durch Transkriptionsfaktoren und epigenetische Methylierung erklären.
EntdeckenFrage
Warum wird aus einer Bienenlarve eine Königin und keine Arbeiterin?
Was meinst du? Schreib deine Vermutung auf, bevor du weiterliest.
Auflösung
Königinnenlarven bekommen Gelée royale. Das verändert die DNA-Methylierung und damit, welche Gene aktiv sind. Senkt man im Versuch die Methylierung, entwickeln sich mehr Larven zu Königinnen.
MerkenRegulation der Genexpression
Alle Körperzellen haben dieselben Gene, aktiv ist nur ein Teil.
Transkriptionsfaktoren schalten Gene an. Methylierung legt Gene still, ohne die Basenfolge zu ändern.
BeispielRegulation der Genaktivität
Schritt für Schritt
- Ein Repressor bindet an die DNA.
- Er verhindert, dass die RNA-Polymerase das Gen abliest.
- Das Gen bleibt erhalten.
- Ein Repressor bindet an die DNA.
- Er verhindert, dass die RNA-Polymerase das Gen abliest.
- Das Gen bleibt erhalten.
AchtungEpigenetik als Änderung der Basenfolge gedacht
Methylierung macht aus Cytosin ein Thymin.
Methylierung hängt eine Methylgruppe an Cytosin. Die Basenfolge bleibt, nur die Ablesbarkeit ändert sich.
Epigenetische Markierungen ändern, ob ein Gen abgelesen wird, nicht die Basenfolge. Solche Markierungen sind grundsätzlich umkehrbar.
ÜbenJetzt du
- ○16Was geschieht mit Methylierungsmustern bei der Zellteilung? Begründe die Wahl.So fängst du an:Nach der Replikation trägt nur der alte Strang Methylgruppen.
Lösung zeigen
- Nach der Replikation trägt nur der alte Strang Methylgruppen.
- Ein Enzym ergänzt sie am neuen Strang.
- So behalten die Tochterzellen das Muster.
Ergebnis:Die Muster werden auf die Tochterzellen übertragen. - ●17Was sind Histone? Begründe die Wahl.
Lösung zeigen
- Histone sind Proteine im Zellkern.
- Die DNA wickelt sich um sie.
- Wie dicht sie gepackt ist, beeinflusst, ob Gene abgelesen werden.
Ergebnis:Proteine, um die die DNA gewickelt ist - ★18Wo binden allgemeine Transkriptionsfaktoren? Begründe die Wahl.
Lösung zeigen
- Allgemeine Transkriptionsfaktoren binden am Promotor auf der DNA.
- Erst dann kann die RNA-Polymerase mit der Transkription beginnen.
Ergebnis:Am Promotor, zusammen mit der RNA-Polymerase
7Ich kann Familienstammbäume auswerten und Erbgänge (autosomal, gonosomal, dominant, rezessiv) begründet bestimmen.
EntdeckenFrage
Warum heißt die Bluterkrankheit auch „Krankheit der Könige“?
Was meinst du? Schreib deine Vermutung auf, bevor du weiterliest.
Auflösung
Königin Victoria von England war Konduktorin. Über ihre Töchter kam das Allel in Königshäuser Europas, bis zum Zarensohn Alexej in Russland. Eine Genanalyse zeigte 2009, dass es Hämophilie B war.
MerkenStammbäume und Erbgänge
Gesunde Eltern mit krankem Kind zeigen einen rezessiven Erbgang.
Ist dabei eine Tochter krank, ist der Erbgang autosomal. Wahrscheinlichkeiten folgen aus den Genotypen.
BeispielStammbäume auswerten
Schritt für Schritt
- Eine Konduktorin ist heterozygot für ein X-chromosomal-rezessives Allel.
- Die Konduktorin ist gesund, kann das Allel aber an Kinder weitergeben.
- Eine Konduktorin ist heterozygot für ein X-chromosomal-rezessives Allel.
- Die Konduktorin ist gesund, kann das Allel aber an Kinder weitergeben.
AchtungDominant mit häufig gleichgesetzt
Huntington ist dominant, also häufig.
Huntington ist dominant und selten. Dominant heißt nur: Ein Allel genügt, damit das Merkmal auftritt.
Dominant heißt: Ein Allel reicht für das Merkmal. Über die Häufigkeit in der Bevölkerung sagt das nichts.
ÜbenJetzt du
- ○19Ein dominantes Merkmal wird von einem kranken Vater an seinen Sohn weitergegeben, die Mutter ist gesund. Welcher Erbgang ist ausgeschlossen? Begründe die Wahl.So fängst du an:Ein Sohn bekommt vom Vater das Y-Chromosom.
Lösung zeigen
- Ein Sohn bekommt vom Vater das Y-Chromosom.
- Ein Allel auf dem X des Vaters kann nicht zum Sohn gelangen.
- Deshalb ist X-chromosomal-dominant ausgeschlossen.
Ergebnis:X-chromosomal-dominant - ●20Bedeutet „dominant“, dass ein Merkmal in der Bevölkerung häufig ist? Begründe die Wahl.
Lösung zeigen
- Dominant beschreibt, wie zwei Allele in einer Person zusammenwirken.
- Die Häufigkeit eines Allels in der Bevölkerung hängt davon nicht ab.
- Chorea Huntington ist dominant und selten.
Ergebnis:Nein, dominant heißt nur, dass ein Allel genügt. - ★21Warum lässt sich in kleinen Familien der Erbgang oft nicht eindeutig bestimmen? Begründe die Wahl.
Lösung zeigen
- Wahrscheinlichkeiten gelten für jedes Kind einzeln.
- Bei zwei oder drei Kindern weichen die Zahlen stark ab.
- Oft passen mehrere Erbgänge zum Stammbaum.
Ergebnis:Wenige Kinder zeigen die Wahrscheinlichkeiten nur zufällig.
8Ich kann Gentest, humangenetische Beratung und Gentherapie nach Chancen und Risiken beurteilen.
EntdeckenFrage
Was kostet es heute, das Genom eines Menschen zu lesen?
Was meinst du? Schreib deine Vermutung auf, bevor du weiterliest.
Auflösung
Das erste Genom kostete im Humangenomprojekt bis 2003 rund drei Milliarden US-Dollar. Heute liegt eine Sequenzierung bei einigen hundert Dollar. Umso wichtiger wird die Frage, wer die Daten sehen darf.
MerkenGendiagnostik und Gentherapie bewerten
Ein Gentest zeigt meist ein Risiko, keine sichere Vorhersage.
Keimbahntherapie ist in Deutschland verboten. Ein Urteil trennt Sachaussagen von Werturteilen.
BeispielGentest und Gentherapie bewerten
Schritt für Schritt
- Eine Sachaussage lässt sich prüfen.
- Sätze mit „sollte“ oder „muss“ sagen, was sein soll: Werturteile.
- Eine Sachaussage lässt sich prüfen.
- Sätze mit „sollte“ oder „muss“ sagen, was sein soll: Werturteile.
AchtungSachaussage und Werturteil vermischt
„Gentests sollten verboten werden“ ist eine Sachaussage.
Das ist ein Werturteil. Eine Sachaussage lässt sich prüfen, ein Werturteil sagt, was sein soll.
Frag: Lässt sich der Satz prüfen oder messen? Dann ist er eine Sachaussage. Sagt er, was sein soll, ist er ein Werturteil.
ÜbenJetzt du
- ○22Welche der Aussagen ist ein Werturteil? Begründe die Wahl.So fängst du an:Die beiden anderen Sätze lassen sich am Wissen oder am Gesetz prüfen.
Lösung zeigen
- Die beiden anderen Sätze lassen sich am Wissen oder am Gesetz prüfen.
- „Nicht zu verantworten“ ist eine Bewertung: ein Werturteil.
Ergebnis:Keimbahntherapie beim Menschen ist nicht zu verantworten. - ●23Bei einer somatischen Gentherapie wird ein intaktes Gen in Blutstammzellen eingebracht. Wird es vererbt? Begründe die Wahl.
Lösung zeigen
- Blutstammzellen sind Körperzellen.
- Ei- und Samenzellen bleiben unverändert.
- Das Gen wird nicht weitergegeben.
Ergebnis:Nein, die Keimzellen sind nicht verändert. - ★24Mit CRISPR/Cas9 lässt sich auch ein Embryo verändern. Was macht diesen Eingriff in die Keimbahn besonders heikel? Begründe die Wahl.
Lösung zeigen
- Ein früher Embryo gibt seine Zellen an alle Gewebe weiter, auch an die Keimzellen.
- Fehler und Nebenwirkungen würden vererbt.
- Die betroffenen Nachkommen können nicht zustimmen.
Ergebnis:Die Veränderung erreicht alle Zellen und geht an Nachkommen.
Vermischte Übungen
Alles durcheinander – wie in der Arbeit. Überleg bei jeder Aufgabe zuerst: Welches Ziel ist das?
Üben
- ●25Was versteht man unter dem Genom eines Lebewesens? Begründe die Wahl.
Lösung zeigen
- Das Genom umfasst die gesamte DNA mit allen Genen und den Abschnitten dazwischen.
- Welche Gene aktiv sind, ist eine andere Frage: die der Genexpression.
Ergebnis:Die gesamte Erbinformation in der DNA einer Zelle - ●26Eine doppelsträngige DNA enthält 18 % Adenin. Wie groß ist der Anteil von Guanin?
Lösung zeigen
- Adenin und Thymin sind gleich häufig: zusammen 36 %.
- Für Guanin und Cytosin bleiben 100 % − 36 % = 64 %.
- Beide sind gleich häufig, also hat Guanin 32 %.
Ergebnis:32 % - ●27Was dient bei der Replikation als Vorlage für einen neuen DNA-Strang? Begründe die Wahl.
Lösung zeigen
- Die Elternstränge werden getrennt.
- An jedem entsteht ein komplementärer neuer Strang.
Ergebnis:Jeder der beiden Elternstränge - ●28Welches Enzym bildet bei der Transkription die mRNA? Begründe die Wahl.
Lösung zeigen
- Die RNA-Polymerase verknüpft RNA-Nukleotide komplementär zur Matrize.
- Die DNA-Polymerase arbeitet bei der Replikation, das Ribosom bei der Translation.
Ergebnis:Die RNA-Polymerase - ●29Eine mRNA lautet 5′-AUG GUU GCU CGG UAA AGG-3′. Welche Aminosäurefolge entsteht nach der Codesonne?
Lösung zeigen
- Die Folge ist schon mRNA und beginnt mit dem Startcodon AUG.
- Die Codons ab dem AUG: AUG, GUU, GCU, CGG, dann UAA.
- Übersetzt: Met-Val-Ala-Arg. UAA ist ein Stoppcodon, dort endet die Kette.
Ergebnis:Met-Val-Ala-Arg - ●30Was wird bei der Translation in was übersetzt? Begründe die Wahl.
Lösung zeigen
- Die mRNA trägt die Information als Folge von Codons.
- Das Ribosom übersetzt sie in eine Folge von Aminosäuren.
Ergebnis:Die Basenfolge der mRNA in eine Aminosäurefolge
Auf einen Blick
MerkenDas Wichtigste
- Bau der Nukleinsäuren
- DNA ist eine Doppelhelix aus Nukleotiden mit antiparallelen Strängen.
- Semikonservative Replikation
- Bei der Replikation ist jeder Elternstrang Matrize für einen neuen Strang.
- Transkription und RNA-Prozessierung
- Die RNA-Polymerase startet am Promotor und bildet am codogenen Strang eine mRNA.
- Translation und genetischer Code
- Die mRNA wird ab dem Startcodon AUG in Tripletts gelesen.
- Genmutationen und ihre Folgen
- Genmutationen verändern die Basenfolge zufällig.
- Regulation der Genexpression
- Alle Körperzellen haben dieselben Gene, aktiv ist nur ein Teil.
- Stammbäume und Erbgänge
- Gesunde Eltern mit krankem Kind zeigen einen rezessiven Erbgang.
- Gendiagnostik und Gentherapie bewerten
- Ein Gentest zeigt meist ein Risiko, keine sichere Vorhersage.
AchtungBasenpaarung falsch angesetzt
30 % Adenin, also auch 30 % Guanin.
30 % Adenin, also 30 % Thymin. Für Guanin und Cytosin bleiben 40 %, je 20 %.
Adenin paart mit Thymin, Guanin mit Cytosin. Gleich groß sind immer die Anteile der Paarungspartner, nicht A und G.
AchtungStränge nicht antiparallel
Zu 5′-ATGC-3′ gehört 5′-TACG-3′.
Zu 5′-ATGC-3′ gehört 3′-TACG-5′. Die Stränge laufen gegeneinander.
Die beiden Stränge laufen gegeneinander. Gegenüber dem 5′-Ende liegt immer das 3′-Ende.
AchtungArbeitsweise der Polymerase falsch gedacht
Am Folgestrang baut die Polymerase von 3′ nach 5′.
Die Polymerase baut immer von 5′ nach 3′. Am Folgestrang setzt sie deshalb immer neu an.
Die DNA-Polymerase hängt Nukleotide nur an ein freies 3′-Ende. Deshalb braucht sie einen Primer und baut immer von 5′ nach 3′.
AchtungLeseraster verschoben
5′-GCAUGUUU…: GCA UGU UU…
5′-GCAUGUUU…: Das Raster beginnt beim AUG: AUG UUU …
Das Raster beginnt beim ersten AUG und läuft in Dreiergruppen ohne Lücke. Ein Nukleotid mehr oder weniger verschiebt alles danach.
AchtungStoppcodon übergangen
AUG UUU UAA GGC: Met-Phe-Gly
AUG UUU UAA GGC: Met-Phe. Bei UAA endet die Kette.
Für Stoppcodons gibt es keine tRNA. Am Stoppcodon löst sich die Kette ab, danach wird nichts mehr übersetzt.
AchtungGen und Merkmal gleichgesetzt
Das Gen für blaue Augen wird vererbt.
Gene tragen Information für Proteine. Die Augenfarbe entsteht aus dem Zusammenwirken mehrerer Genprodukte.
Ein Gen trägt Information für ein Genprodukt, nicht für ein fertiges Merkmal. Merkmale entstehen aus vielen Genprodukten und der Umwelt.
AchtungFolgen einer Mutation falsch abgeleitet
GGC wird zu GGA, also ist das Protein verändert.
GGC und GGA codieren beide Glycin. Die Mutation ist stumm.
Schlag altes und neues Codon nach. Gleiche Aminosäure: stumm. Andere Aminosäure: Fehlsinn. Stoppcodon: Unsinn.
AchtungMutation als zielgerichtet gedacht
Die Bakterien bilden die Resistenz, weil sie die Resistenz brauchen.
Resistente Bakterien gab es schon vorher durch zufällige Mutation. Das Antibiotikum hat nur ausgelesen.
Mutationen entstehen zufällig, unabhängig davon, ob sie nützen. Die Umwelt wählt danach aus, sie bestellt nichts.
AchtungJede Zelle mit eigenen Genen gedacht
Leberzellen haben Lebergene, Nervenzellen Nervengene.
Beide haben dieselben Gene. Verschieden ist, welche Gene aktiv sind.
Alle Körperzellen eines Menschen haben dieselben Gene. Die Zellarten unterscheiden sich darin, welche davon abgelesen werden.
AchtungErbgang aus dem Stammbaum falsch erschlossen
Ein kranker Sohn mit krankem Vater: X-chromosomal.
Ein Sohn erbt vom Vater das Y. Ein Merkmal, das vom Vater auf den Sohn geht, ist nicht X-chromosomal.
Prüf jeden Erbgang einzeln mit Genotypen. Ein einziger Widerspruch schließt einen Erbgang aus.
AchtungWahrscheinlichkeit im Erbgang falsch angesetzt
Zwei Überträger, gesundes Kind: Überträger mit 1/4.
Zwei Überträger, gesundes Kind: nicht 1/4, sondern 2/3, denn zwei von drei gesunden Feldern sind Überträger.
Schreib alle Felder des Kreuzungsquadrats auf, streich, was die Angabe ausschließt, und zähl dann neu.
AchtungGendiagnostik und Gentherapie falsch eingeordnet
Somatische Gentherapie wird an die Kinder vererbt.
Somatische Gentherapie verändert nur Körperzellen. Vererbt würde nur eine Veränderung der Keimbahn.
Somatisch heißt Körperzellen, Keimbahn heißt Ei- und Samenzellen und ihre Vorstufen. Nur die Keimbahn geht an Nachkommen.
Kannst du das?
Je Ziel eine Aufgabe. Rechne sie ins Heft, dann kreuz ehrlich an. Keine Punkte, keine Note – der Test ist für dich.
ÜbenSelbsttest
Ich kann den Bau von DNA und RNA aus Nukleotiden erläutern und die komplementäre Basenpaarung anwenden.
31Was versteht man unter dem Genom eines Lebewesens? Begründe die Wahl.Lösung zeigen
Ergebnis:Die gesamte Erbinformation in der DNA einer ZelleIch kann die semikonservative Replikation mit Primer, Polymerase und Okazaki-Fragmenten erläutern.
32Was sind Okazaki-Fragmente? Begründe die Wahl.Lösung zeigen
Ergebnis:Kurze DNA-Stücke, die am Folgestrang entstehenIch kann die Transkription mit Promotor und die RNA-Prozessierung bei Eukaryoten erläutern.
33In welcher Richtung wird die mRNA gebildet? Begründe die Wahl.Lösung zeigen
Ergebnis:Von 5′ nach 3′Ich kann die Translation erklären und mit dem genetischen Code (Codon, Anticodon) Aminosäuresequenzen ableiten.
34Eine mRNA lautet 5′-AUG AUG CCC UCC UAG UGC-3′. Welche Aminosäurefolge entsteht nach der Codesonne?Lösung zeigen
Ergebnis:Met-Met-Pro-SerIch kann Arten von Genmutationen unterscheiden und ihre Folgen für das Protein ableiten.
35Warum hat eine Deletion von drei Nukleotiden oft geringere Folgen als die Deletion von einem? Begründe die Wahl.Lösung zeigen
Ergebnis:Das Leseraster bleibt erhalten, nur eine Aminosäure fehlt.Ich kann die Regulation der Genaktivität bei Eukaryoten durch Transkriptionsfaktoren und epigenetische Methylierung erklären.
36Was geschieht mit Methylierungsmustern bei der Zellteilung? Begründe die Wahl.Lösung zeigen
Ergebnis:Die Muster werden auf die Tochterzellen übertragen.Ich kann Familienstammbäume auswerten und Erbgänge (autosomal, gonosomal, dominant, rezessiv) begründet bestimmen.
37Eine kranke Mutter hat bei einem X-chromosomal-rezessiven Erbgang Söhne. Was gilt für die Söhne? Begründe die Wahl.Lösung zeigen
Ergebnis:Alle Söhne sind krank.Ich kann Gentest, humangenetische Beratung und Gentherapie nach Chancen und Risiken beurteilen.
38Welche der Aussagen ist eine Sachaussage? Begründe die Wahl.Lösung zeigen
Ergebnis:Ein Gentest gibt oft ein Risiko an, selten Gewissheit.
Bei „unsicher“ oder „noch nicht“: Lies den Abschnitt zum Ziel noch einmal und rechne seine drei Aufgaben.
Die Frage vom Anfang
EntdeckenRückschau
Wie lang wäre die DNA einer einzigen Körperzelle, wenn man sie ausrollt?
Lies deine Vermutung vom Anfang. Kannst du die Frage jetzt mit dem Kapitel beantworten?
Auflösung
Etwa zwei Meter. Trotzdem passt sie in einen Zellkern von wenigen Mikrometern, denn die DNA ist um Histone gewickelt und vielfach gefaltet.
Wörter
- Wahrscheinlichkeit
- wie sicher etwas passiert
Lösungen
- Wasserstoffbrücken zwischen komplementären Basen
- Nukleotide
- Ein Schaden in einem Strang lässt sich am Gegenstrang reparieren.
- Er läuft antiparallel, die Polymerase baut nur von 5′ nach 3′.
- Die DNA-Ligase
- Je zur Hälfte Banden mittlerer und leichter Dichte
- Ein DNA-Abschnitt vor dem Gen, an den die RNA-Polymerase bindet
- Abschnitte, die in der reifen mRNA erhalten bleiben
- Das Gen wird nicht mehr transkribiert.
- Met-Glu-Arg-Lys
- Met-Arg-Gln-Lys
- Met-Ser-Arg-Arg
- Nein, sie entstehen zufällig, unabhängig vom Nutzen.
- Einflüsse, die die Mutationsrate erhöhen, etwa UV-Strahlung
- Keine Änderung im Protein, weil das Intron entfernt wird
- Die Muster werden auf die Tochterzellen übertragen.
- Proteine, um die die DNA gewickelt ist
- Am Promotor, zusammen mit der RNA-Polymerase
- X-chromosomal-dominant
- Nein, dominant heißt nur, dass ein Allel genügt.
- Wenige Kinder zeigen die Wahrscheinlichkeiten nur zufällig.
- Keimbahntherapie beim Menschen ist nicht zu verantworten.
- Nein, die Keimzellen sind nicht verändert.
- Die Veränderung erreicht alle Zellen und geht an Nachkommen.
- Die gesamte Erbinformation in der DNA einer Zelle
- 32 %
- Jeder der beiden Elternstränge
- Die RNA-Polymerase
- Met-Val-Ala-Arg
- Die Basenfolge der mRNA in eine Aminosäurefolge
- Die gesamte Erbinformation in der DNA einer Zelle
- Kurze DNA-Stücke, die am Folgestrang entstehen
- Von 5′ nach 3′
- Met-Met-Pro-Ser
- Das Leseraster bleibt erhalten, nur eine Aminosäure fehlt.
- Die Muster werden auf die Tochterzellen übertragen.
- Alle Söhne sind krank.
- Ein Gentest gibt oft ein Risiko an, selten Gewissheit.