Biologie · Klasse 13 · Kapitel
Molekulargenetische Grundlagen des Lebens
EntdeckenDie Frage zum Kapitel
Wie lang wäre die DNA einer einzigen Körperzelle, wenn man sie ausrollt?
Schreib eine Vermutung auf, bevor du weiterliest.
Für die Lehrkraft: Etwa zwei Meter. Trotzdem passt sie in einen Zellkern von wenigen Mikrometern, denn die DNA ist um Histone gewickelt und vielfach gefaltet. Quelle: Lehrbuchwissen: etwa 6,4 Milliarden Basenpaare je Körperzelle, 0,34 Nanometer je Basenpaar
- Entdecken Frage, Vorstellung, Bild
- Merken kommt ins Heft
- Beispiel vorgerechnet, Schritt für Schritt
- Üben selbst rechnen
- Achtung typischer Fehler
- Weiterdenken zum Knobeln und Vernetzen
○ mit Starthilfe, ● für alle, ★ zum Weiterdenken. Du wählst mindestens eine ★-Aufgabe. Du rechnest ins Heft.
1Ich kann den Bau von DNA und RNA aus Nukleotiden erläutern und die komplementäre Basenpaarung anwenden.
EntdeckenFrage
Wie lang wäre die DNA einer einzigen Körperzelle, wenn man sie ausrollt?
Was meinst du? Schreib deine Vermutung auf, bevor du weiterliest.
Auflösung
Etwa zwei Meter. Trotzdem passt sie in einen Zellkern von wenigen Mikrometern, denn die DNA ist um Histone gewickelt und vielfach gefaltet.
MerkenBau der Nukleinsäuren
DNA ist eine Doppelhelix aus Nukleotiden mit antiparallelen Strängen.
Adenin paart mit Thymin, Guanin mit Cytosin. RNA enthält Ribose und Uracil statt Thymin.
BeispielBau von DNA und RNA
Schritt für Schritt
- Jeder Strang hat ein 5′-Ende mit Phosphatrest und ein 3′-Ende mit freier Hydroxygruppe.
- Gegenüber dem 5′-Ende des einen Strangs liegt das 3′-Ende des anderen.
- Jeder Strang hat ein 5′-Ende mit Phosphatrest und ein 3′-Ende mit freier Hydroxygruppe.
- Gegenüber dem 5′-Ende des einen Strangs liegt das 3′-Ende des anderen.
AchtungDNA und RNA verwechselt
Die mRNA zu 3′-TAC-5′ lautet 5′-ATG-3′.
Die mRNA zu 3′-TAC-5′ lautet 5′-AUG-3′: In der RNA steht Uracil statt Thymin.
In der RNA steht Uracil statt Thymin und Ribose statt Desoxyribose. Prüf, welche Nukleinsäure gefragt ist.
ÜbenJetzt du
- ○1Was bildet das Rückgrat eines DNA-Einzelstrangs? Begründe die Wahl.So fängst du an:Jeder Phosphatrest bindet an den Zucker des nächsten Nukleotids.
Lösung zeigen
- Jeder Phosphatrest bindet an den Zucker des nächsten Nukleotids.
- So entsteht ein Rückgrat aus Zucker und Phosphat.
- Die Basen ragen seitlich nach innen.
Ergebnis:Abwechselnd Desoxyribose und Phosphatreste - ●2Wodurch unterscheidet sich die RNA im Bau von der DNA? Begründe die Wahl.
Lösung zeigen
- Die RNA enthält den Zucker Ribose und die Base Uracil.
- RNA liegt meist als Einzelstrang vor.
Ergebnis:Ribose statt Desoxyribose, Uracil statt Thymin, meist einzelsträngig - ★3Die DNA einer menschlichen Zelle ist ausgestreckt etwa zwei Meter lang. Wie passt sie in den Zellkern? Begründe die Wahl.
Lösung zeigen
- Die DNA wickelt sich um Proteine, die Histone.
- Diese Einheiten werden weiter gefaltet und spiralisiert.
- In der Mitose sind Chromosomen so dicht verpackt, dass das Lichtmikroskop sie zeigt.
Ergebnis:Die DNA ist um Histone gewickelt und mehrfach spiralisiert.
2Ich kann die semikonservative Replikation mit Primer, Polymerase und Okazaki-Fragmenten erläutern.
EntdeckenFrage
Wie schnell kopiert eine Zelle ihre DNA?
Was meinst du? Schreib deine Vermutung auf, bevor du weiterliest.
Auflösung
Eine Replikationsgabel schafft bei Bakterien rund 1000 Nukleotide je Sekunde, beim Menschen etwa 50. Deshalb startet die Replikation beim Menschen an zehntausenden Stellen gleichzeitig.
MerkenSemikonservative Replikation
Bei der Replikation ist jeder Elternstrang Matrize für einen neuen Strang.
Jeder neue Doppelstrang hat einen alten und einen neuen Strang: semikonservativ.
BeispielSemikonservative Replikation
Schritt für Schritt
- Die Helicase löst die Wasserstoffbrücken zwischen den Basen.
- Die DNA-Polymerase baut danach die neuen Stränge, die Ligase verbindet Stücke.
- Die Helicase löst die Wasserstoffbrücken zwischen den Basen.
- Die DNA-Polymerase baut danach die neuen Stränge, die Ligase verbindet Stücke.
AchtungStränge nicht antiparallel
Zu 5′-ATGC-3′ gehört 5′-TACG-3′.
Zu 5′-ATGC-3′ gehört 3′-TACG-5′. Die Stränge laufen gegeneinander.
Die beiden Stränge laufen gegeneinander. Gegenüber dem 5′-Ende liegt immer das 3′-Ende.
ÜbenJetzt du
- ○4Was geschieht mit den RNA-Primern nach der Replikation? Begründe die Wahl.So fängst du an:Eine DNA-Polymerase entfernt die RNA-Primer.
Lösung zeigen
- Eine DNA-Polymerase entfernt die RNA-Primer.
- Die Polymerase füllt die Lücken mit DNA, die Ligase schließt das Rückgrat.
Ergebnis:Die Primer werden entfernt und durch DNA ersetzt. - ●5Ein Elternstrang hat die Sequenz 5′-ATGC-3′. Welcher neue Strang wird an ihm gebildet? Begründe die Wahl.
Lösung zeigen
- Zu jeder Base kommt der Partner: Adenin zu Thymin, Guanin zu Cytosin.
- Der neue Strang läuft antiparallel und enthält Thymin.
Ergebnis:3′-TACG-5′ - ★6Wie wird erreicht, dass bei der Replikation kaum Fehler entstehen? Begründe die Wahl.
Lösung zeigen
- Die Basenpaarung legt den richtigen Partner fest.
- Die Polymerase liest Korrektur.
- Reparaturenzyme beheben übrige Fehler am Gegenstrang.
Ergebnis:Durch Basenpaarung, Korrekturlesen und Reparaturenzyme
3Ich kann die Transkription mit Promotor und die RNA-Prozessierung bei Eukaryoten erläutern.
EntdeckenFrage
Warum kann ein einziger Knollenblätterpilz tödlich sein?
Was meinst du? Schreib deine Vermutung auf, bevor du weiterliest.
Auflösung
Sein Gift Alpha-Amanitin hemmt die RNA-Polymerase II. Leberzellen bilden dann keine mRNA mehr und sterben ab. Die Vergiftung zeigt sich oft erst nach Stunden.
MerkenTranskription und RNA-Prozessierung
Die RNA-Polymerase startet am Promotor und bildet am codogenen Strang eine mRNA.
Bei Eukaryoten werden Introns herausgespleißt, bevor die mRNA den Kern verlässt.
BeispielTranskription und RNA-Prozessierung
Schritt für Schritt
- Auch die RNA-Polymerase hängt Nukleotide nur an das 3′-Ende.
- Die Matrize wird deshalb von 3′ nach 5′ abgelesen.
- Auch die RNA-Polymerase hängt Nukleotide nur an das 3′-Ende.
- Die Matrize wird deshalb von 3′ nach 5′ abgelesen.
AchtungArbeitsweise der Polymerase falsch gedacht
Am Folgestrang baut die Polymerase von 3′ nach 5′.
Die Polymerase baut immer von 5′ nach 3′. Am Folgestrang setzt sie deshalb immer neu an.
Die DNA-Polymerase hängt Nukleotide nur an ein freies 3′-Ende. Deshalb braucht sie einen Primer und baut immer von 5′ nach 3′.
ÜbenJetzt du
- ○7Woran erkennt die RNA-Polymerase, wo die Transkription endet? Begründe die Wahl.So fängst du an:Am Ende des Gens liegt eine Terminatorsequenz.
Lösung zeigen
- Am Ende des Gens liegt eine Terminatorsequenz.
- Dort löst sich die RNA-Polymerase von der DNA.
Ergebnis:An einer Terminatorsequenz auf der DNA - ●8Wo findet die RNA-Prozessierung bei Eukaryoten statt? Begründe die Wahl.
Lösung zeigen
- Kappe, Poly-A-Schwanz und Spleißen geschehen im Kern.
- Erst die reife mRNA wird durch die Kernporen exportiert.
Ergebnis:Im Zellkern, vor dem Export der mRNA - ★9Wie unterscheiden sich Promotor und Startcodon? Begründe die Wahl.
Lösung zeigen
- Der Promotor ist ein DNA-Abschnitt vor dem Gen und wird nicht übersetzt.
- Das Startcodon AUG liegt auf der mRNA und codiert Methionin.
Ergebnis:Der Promotor startet die Transkription, AUG die Translation.
4Ich kann die Translation erklären und mit dem genetischen Code (Codon, Anticodon) Aminosäuresequenzen ableiten.
EntdeckenFrage
Wie wurde das erste Codon entschlüsselt?
Was meinst du? Schreib deine Vermutung auf, bevor du weiterliest.
Auflösung
Marshall Nirenberg und Heinrich Matthaei gaben 1961 künstliche RNA aus lauter Uracil in einen Zellextrakt. Es entstand eine Kette nur aus Phenylalanin. UUU codiert also Phenylalanin.
MerkenTranslation und genetischer Code
Die mRNA wird ab dem Startcodon AUG in Tripletts gelesen.
Jede tRNA bringt über ihr Anticodon die passende Aminosäure. Ein Stoppcodon beendet die Kette.
BeispielGenetischer Code: mRNA übersetzen
Schritt für Schritt
- Die Folge ist schon mRNA und beginnt mit dem Startcodon AUG.
- Die Codons ab dem AUG: AUG, CAC, GAG, AAU, dann UAA.
- Übersetzt: Met-His-Glu-Asn. UAA ist ein Stoppcodon, dort endet die Kette.
- Die Folge ist schon mRNA und beginnt mit dem Startcodon AUG.
- Die Codons ab dem AUG: AUG, CAC, GAG, AAU, dann UAA.
- Übersetzt: Met-His-Glu-Asn. UAA ist ein Stoppcodon, dort endet die Kette.
AchtungMatrize oder Anticodon statt mRNA abgelesen
Matrize 3′-TAC-5′, also Codon UAC: Tyrosin.
Matrize 3′-TAC-5′, mRNA 5′-AUG-3′: Methionin. Die Codesonne gilt für die mRNA.
Die Codesonne gilt nur für Codons der mRNA. Bilde aus der Matrize zuerst die mRNA, erst dann übersetzen.
ÜbenJetzt du
- ○10Eine mRNA lautet 5′-AUG UUU CAA ACA UAA CGC-3′. Welche Aminosäurefolge entsteht nach der Codesonne?So fängst du an:Die Folge ist schon mRNA und beginnt mit dem Startcodon AUG.
Lösung zeigen
- Die Folge ist schon mRNA und beginnt mit dem Startcodon AUG.
- Die Codons ab dem AUG: AUG, UUU, CAA, ACA, dann UAA.
- Übersetzt: Met-Phe-Gln-Thr. UAA ist ein Stoppcodon, dort endet die Kette.
Ergebnis:Met-Phe-Gln-Thr - ●11Eine mRNA lautet 5′-AUG GGU CUU AGG UAA UUA-3′. Welche Aminosäurefolge entsteht nach der Codesonne?
Lösung zeigen
- Die Folge ist schon mRNA und beginnt mit dem Startcodon AUG.
- Die Codons ab dem AUG: AUG, GGU, CUU, AGG, dann UAA.
- Übersetzt: Met-Gly-Leu-Arg. UAA ist ein Stoppcodon, dort endet die Kette.
Ergebnis:Met-Gly-Leu-Arg - ★12Der codogene Strang eines Gens lautet 3′-TACAGGCAAGTAATCTTC-5′. Welche Aminosäurefolge entsteht nach der Codesonne?
Lösung zeigen
- Zuerst die mRNA bilden, komplementär zur Matrize: 5′-AUG UCC GUU CAU UAG AAG-3′.
- Die Codons ab dem AUG: AUG, UCC, GUU, CAU, dann UAG.
- Übersetzt: Met-Ser-Val-His. UAG ist ein Stoppcodon, dort endet die Kette.
Ergebnis:Met-Ser-Val-His
5Ich kann Arten von Genmutationen unterscheiden und ihre Folgen für das Protein ableiten.
EntdeckenFrage
Warum ist ein Allel, das krank macht, in manchen Gegenden Afrikas häufig?
Was meinst du? Schreib deine Vermutung auf, bevor du weiterliest.
Auflösung
Menschen mit einem Sichelzell-Allel und einem normalen Allel erkranken seltener schwer an Malaria. In Malariagebieten haben sie einen Vorteil. Zwei Sichelzell-Allele führen dagegen zur Sichelzellanämie.
MerkenGenmutationen und ihre Folgen
Genmutationen verändern die Basenfolge zufällig.
Eine Punktmutation kann stumm sein, eine Aminosäure tauschen oder ein Stoppcodon erzeugen. Rasterverschiebungen ändern alles danach.
BeispielGenmutationen und ihre Folgen
Schritt für Schritt
- Mutationen entstehen durch Kopierfehler und Mutagene.
- Ob sie nützen, entscheidet sich erst danach in der Umwelt.
- Mutationen entstehen durch Kopierfehler und Mutagene.
- Ob sie nützen, entscheidet sich erst danach in der Umwelt.
AchtungFolgen einer Mutation falsch abgeleitet
GGC wird zu GGA, also ist das Protein verändert.
GGC und GGA codieren beide Glycin. Die Mutation ist stumm.
Schlag altes und neues Codon nach. Gleiche Aminosäure: stumm. Andere Aminosäure: Fehlsinn. Stoppcodon: Unsinn.
ÜbenJetzt du
- ○13Was ist eine Deletion? Begründe die Wahl.So fängst du an:Bei einer Deletion fehlen Nukleotide.
Lösung zeigen
- Bei einer Deletion fehlen Nukleotide.
- Austausch heißt Substitution, Einfügen heißt Insertion.
Ergebnis:Der Verlust eines oder mehrerer Nukleotide - ●14Das Codon UGG (Tryptophan) wird zu UGA. Wie heißt diese Mutation? Begründe die Wahl.
Lösung zeigen
- UGA ist ein Stoppcodon.
- Die Kette bricht an dieser Stelle ab: Unsinnmutation.
Ergebnis:Unsinnmutation - ★15Nach einer Antibiotikabehandlung überleben einige Bakterien mit einer Resistenzmutation. Wann ist diese Mutation entstanden? Begründe die Wahl.
Lösung zeigen
- Lederbergs Stempelversuch zeigte resistente Kolonien auch ohne Antibiotikum.
- Die Mutation war vorher da.
- Das Antibiotikum tötet die übrigen, die resistenten vermehren sich.
Ergebnis:Schon vorher und zufällig; das Mittel hat nur ausgelesen.
6Ich kann die Regulation der Genaktivität bei Eukaryoten durch Transkriptionsfaktoren und epigenetische Methylierung erklären.
EntdeckenFrage
Warum wird aus einer Bienenlarve eine Königin und keine Arbeiterin?
Was meinst du? Schreib deine Vermutung auf, bevor du weiterliest.
Auflösung
Königinnenlarven bekommen Gelée royale. Das verändert die DNA-Methylierung und damit, welche Gene aktiv sind. Senkt man im Versuch die Methylierung, entwickeln sich mehr Larven zu Königinnen.
MerkenRegulation der Genexpression
Alle Körperzellen haben dieselben Gene, aktiv ist nur ein Teil.
Transkriptionsfaktoren schalten Gene an. Methylierung legt Gene still, ohne die Basenfolge zu ändern.
BeispielRegulation der Genaktivität
Schritt für Schritt
- Transkriptionsfaktoren erkennen bestimmte Basenfolgen auf der DNA.
- Dort fördern oder hemmen sie die Bindung der RNA-Polymerase.
- Transkriptionsfaktoren erkennen bestimmte Basenfolgen auf der DNA.
- Dort fördern oder hemmen sie die Bindung der RNA-Polymerase.
AchtungNukleotid, Aminosäure und Protein verwechselt
Ein Gen ist ein Protein im Zellkern.
Ein Gen ist ein DNA-Abschnitt aus Nukleotiden. Das Protein ist eine Kette aus Aminosäuren, die nach dieser Information gebaut wird.
Nukleinsäuren bestehen aus Nukleotiden, Proteine aus Aminosäuren. Die DNA trägt die Information, das Protein ist das Produkt.
ÜbenJetzt du
- ○16Warum muss die Genaktivität in einem Organismus reguliert werden? Begründe die Wahl.So fängst du an:Proteine zu bilden kostet Energie und Stoffe.
Lösung zeigen
- Proteine zu bilden kostet Energie und Stoffe.
- Viele Proteine passen nur in eine Zellart oder eine Lebensphase.
- Regulation spart und schafft Arbeitsteilung.
Ergebnis:Proteine sollen nur dort und dann entstehen, wo sie gebraucht werden. - ●17Was sind Transkriptionsfaktoren? Begründe die Wahl.
Lösung zeigen
- Transkriptionsfaktoren sind Proteine.
- Transkriptionsfaktoren binden an Promotor oder Enhancer.
- Dort fördern oder hemmen sie die Bindung der RNA-Polymerase.
Ergebnis:Proteine, die an DNA binden und die Transkription steuern - ★18Eineiige Zwillinge unterscheiden sich im Alter stärker in ihrer DNA-Methylierung als in der Kindheit. Was zeigt das? Begründe die Wahl.
Lösung zeigen
- Eineiige Zwillinge haben dieselben Gene.
- Die Methylierungsmuster werden mit den Jahren verschiedener.
- Ernährung, Rauchen und andere Einflüsse verändern die Genaktivität.
Ergebnis:Umwelt und Lebensweise verändern die Genaktivität.
7Ich kann Familienstammbäume auswerten und Erbgänge (autosomal, gonosomal, dominant, rezessiv) begründet bestimmen.
EntdeckenFrage
Warum heißt die Bluterkrankheit auch „Krankheit der Könige“?
Was meinst du? Schreib deine Vermutung auf, bevor du weiterliest.
Auflösung
Königin Victoria von England war Konduktorin. Über ihre Töchter kam das Allel in Königshäuser Europas, bis zum Zarensohn Alexej in Russland. Eine Genanalyse zeigte 2009, dass es Hämophilie B war.
MerkenStammbäume und Erbgänge
Gesunde Eltern mit krankem Kind zeigen einen rezessiven Erbgang.
Ist dabei eine Tochter krank, ist der Erbgang autosomal. Wahrscheinlichkeiten folgen aus den Genotypen.
BeispielStammbäume auswerten
Schritt für Schritt
- Die kranke Mutter hat zwei X mit dem kranken Allel.
- Jeder Sohn bekommt ein X von ihr.
- Mit nur einem X ist er krank.
- Die kranke Mutter hat zwei X mit dem kranken Allel.
- Jeder Sohn bekommt ein X von ihr.
- Mit nur einem X ist er krank.
AchtungDominant mit häufig gleichgesetzt
Huntington ist dominant, also häufig.
Huntington ist dominant und selten. Dominant heißt nur: Ein Allel genügt, damit das Merkmal auftritt.
Dominant heißt: Ein Allel reicht für das Merkmal. Über die Häufigkeit in der Bevölkerung sagt das nichts.
ÜbenJetzt du
- ○19Ein Merkmal tritt fast nur bei Männern auf, deren Eltern gesund sind. Welcher Erbgang liegt nahe? Begründe die Wahl.So fängst du an:Männer haben nur ein X-Chromosom.
Lösung zeigen
- Männer haben nur ein X-Chromosom.
- Ein rezessives Allel auf dem X wirkt bei ihnen sofort.
- Die gesunde Mutter ist Konduktorin.
Ergebnis:X-chromosomal-rezessiv - ●20Bedeutet „dominant“, dass ein Merkmal in der Bevölkerung häufig ist? Begründe die Wahl.
Lösung zeigen
- Dominant beschreibt, wie zwei Allele in einer Person zusammenwirken.
- Die Häufigkeit eines Allels in der Bevölkerung hängt davon nicht ab.
- Chorea Huntington ist dominant und selten.
Ergebnis:Nein, dominant heißt nur, dass ein Allel genügt. - ★21Wie viele Chromosomen hat eine Körperzelle des Menschen? Begründe die Wahl.
Lösung zeigen
- Körperzellen haben 23 Chromosomenpaare.
- 22 Paare sind Autosomen, ein Paar sind die Gonosomen.
Ergebnis:46, davon 44 Autosomen und 2 Gonosomen
8Ich kann Gentest, humangenetische Beratung und Gentherapie nach Chancen und Risiken beurteilen.
EntdeckenFrage
Was kostet es heute, das Genom eines Menschen zu lesen?
Was meinst du? Schreib deine Vermutung auf, bevor du weiterliest.
Auflösung
Das erste Genom kostete im Humangenomprojekt bis 2003 rund drei Milliarden US-Dollar. Heute liegt eine Sequenzierung bei einigen hundert Dollar. Umso wichtiger wird die Frage, wer die Daten sehen darf.
MerkenGendiagnostik und Gentherapie bewerten
Ein Gentest zeigt meist ein Risiko, keine sichere Vorhersage.
Keimbahntherapie ist in Deutschland verboten. Ein Urteil trennt Sachaussagen von Werturteilen.
BeispielGentest und Gentherapie bewerten
Schritt für Schritt
- Die Beratung informiert über Erbgang, Wahrscheinlichkeiten und Folgen.
- Die Beratung ist ergebnisoffen.
- Entscheiden müssen die Ratsuchenden selbst.
- Die Beratung informiert über Erbgang, Wahrscheinlichkeiten und Folgen.
- Die Beratung ist ergebnisoffen.
- Entscheiden müssen die Ratsuchenden selbst.
AchtungGen und Merkmal gleichgesetzt
Das Gen für blaue Augen wird vererbt.
Gene tragen Information für Proteine. Die Augenfarbe entsteht aus dem Zusammenwirken mehrerer Genprodukte.
Ein Gen trägt Information für ein Genprodukt, nicht für ein fertiges Merkmal. Merkmale entstehen aus vielen Genprodukten und der Umwelt.
ÜbenJetzt du
- ○22Bei einer somatischen Gentherapie wird ein intaktes Gen in Blutstammzellen eingebracht. Wird es vererbt? Begründe die Wahl.So fängst du an:Blutstammzellen sind Körperzellen.
Lösung zeigen
- Blutstammzellen sind Körperzellen.
- Ei- und Samenzellen bleiben unverändert.
- Das Gen wird nicht weitergegeben.
Ergebnis:Nein, die Keimzellen sind nicht verändert. - ●23Ein Gentest zeigt bei einer Frau eine BRCA1-Mutation. Was bedeutet das? Begründe die Wahl.
Lösung zeigen
- Die Mutation erhöht das Lebenszeitrisiko stark.
- Viele, aber nicht alle Trägerinnen erkranken.
- Vorsorge und Beratung können das Risiko senken.
Ergebnis:Ein deutlich erhöhtes Brustkrebsrisiko, keine sichere Erkrankung - ★24Eine Frau, deren Vater an Chorea Huntington erkrankt ist, will sich nicht testen lassen. Ist das zulässig? Begründe die Wahl.
Lösung zeigen
- Gentests sind in Deutschland freiwillig.
- Niemand muss sein Risiko erfahren.
- Die Beratung zeigt Möglichkeiten, die Entscheidung trifft die Frau.
Ergebnis:Ja, das Recht auf Nichtwissen schützt diese Entscheidung.
Vermischte Übungen
Alles durcheinander – wie in der Arbeit. Überleg bei jeder Aufgabe zuerst: Welches Ziel ist das?
Üben
- ●25Eine doppelsträngige DNA enthält 15 % Adenin. Wie groß ist der Anteil von Guanin?
Lösung zeigen
- Adenin und Thymin sind gleich häufig: zusammen 30 %.
- Für Guanin und Cytosin bleiben 100 % − 30 % = 70 %.
- Beide sind gleich häufig, also hat Guanin 35 %.
Ergebnis:35 % - ●26Wozu dient die Korrekturlesefunktion der DNA-Polymerase? Begründe die Wahl.
Lösung zeigen
- Die Polymerase prüft jedes neue Basenpaar.
- Ein falsches Nukleotid schneidet sie heraus und ersetzt es.
- So sinkt die Fehlerrate stark.
Ergebnis:Falsch eingebaute Nukleotide werden sofort wieder entfernt. - ●27Was ist der Poly-A-Schwanz einer mRNA? Begründe die Wahl.
Lösung zeigen
- Nach der Transkription werden viele Adenin-Nukleotide an das 3′-Ende gehängt.
- Der Schwanz schützt die mRNA und beeinflusst, wie lange sie hält.
Ergebnis:Eine Kette aus Adenin-Nukleotiden am 3′-Ende - ●28Eine mRNA lautet 5′-AUG CAC UUG GAA UAG CAU-3′. Welche Aminosäurefolge entsteht nach der Codesonne?
Lösung zeigen
- Die Folge ist schon mRNA und beginnt mit dem Startcodon AUG.
- Die Codons ab dem AUG: AUG, CAC, UUG, GAA, dann UAG.
- Übersetzt: Met-His-Leu-Glu. UAG ist ein Stoppcodon, dort endet die Kette.
Ergebnis:Met-His-Leu-Glu - ●29Wie viele Basen bilden ein Codon? Begründe die Wahl.
Lösung zeigen
- Mit vier Basen gibt es 4 · 4 · 4 = 64 Tripletts.
- Das reicht für 20 Aminosäuren und Stoppsignale. Zwei Basen gäben nur 16.
Ergebnis:Drei - ●30Was sind Histone? Begründe die Wahl.
Lösung zeigen
- Histone sind Proteine im Zellkern.
- Die DNA wickelt sich um sie.
- Wie dicht sie gepackt ist, beeinflusst, ob Gene abgelesen werden.
Ergebnis:Proteine, um die die DNA gewickelt ist
Auf einen Blick
MerkenDas Wichtigste
- Bau der Nukleinsäuren
- DNA ist eine Doppelhelix aus Nukleotiden mit antiparallelen Strängen.
- Semikonservative Replikation
- Bei der Replikation ist jeder Elternstrang Matrize für einen neuen Strang.
- Transkription und RNA-Prozessierung
- Die RNA-Polymerase startet am Promotor und bildet am codogenen Strang eine mRNA.
- Translation und genetischer Code
- Die mRNA wird ab dem Startcodon AUG in Tripletts gelesen.
- Genmutationen und ihre Folgen
- Genmutationen verändern die Basenfolge zufällig.
- Regulation der Genexpression
- Alle Körperzellen haben dieselben Gene, aktiv ist nur ein Teil.
- Stammbäume und Erbgänge
- Gesunde Eltern mit krankem Kind zeigen einen rezessiven Erbgang.
- Gendiagnostik und Gentherapie bewerten
- Ein Gentest zeigt meist ein Risiko, keine sichere Vorhersage.
AchtungBasenpaarung falsch angesetzt
30 % Adenin, also auch 30 % Guanin.
30 % Adenin, also 30 % Thymin. Für Guanin und Cytosin bleiben 40 %, je 20 %.
Adenin paart mit Thymin, Guanin mit Cytosin. Gleich groß sind immer die Anteile der Paarungspartner, nicht A und G.
AchtungReplikation konservativ oder dispersiv gedacht
Nach der Replikation gibt es einen ganz alten und einen ganz neuen Doppelstrang.
Jeder neue Doppelstrang hat einen alten und einen neuen Strang: semikonservativ.
Jeder alte Strang bleibt erhalten und bekommt einen neuen Partner. So hat jeder Doppelstrang einen alten und einen neuen Strang.
AchtungLeseraster verschoben
5′-GCAUGUUU…: GCA UGU UU…
5′-GCAUGUUU…: Das Raster beginnt beim AUG: AUG UUU …
Das Raster beginnt beim ersten AUG und läuft in Dreiergruppen ohne Lücke. Ein Nukleotid mehr oder weniger verschiebt alles danach.
AchtungStoppcodon übergangen
AUG UUU UAA GGC: Met-Phe-Gly
AUG UUU UAA GGC: Met-Phe. Bei UAA endet die Kette.
Für Stoppcodons gibt es keine tRNA. Am Stoppcodon löst sich die Kette ab, danach wird nichts mehr übersetzt.
AchtungAblauf und Ort der Genexpression verwechselt
Die Ribosomen lesen im Zellkern die DNA ab.
Die DNA wird im Kern transkribiert und prozessiert. Die reife mRNA wird an den Ribosomen im Cytoplasma übersetzt.
Bei Eukaryoten: Transkription und Prozessierung im Kern, Translation im Cytoplasma. Introns werden entfernt, Exons bleiben.
AchtungMutation als zielgerichtet gedacht
Die Bakterien bilden die Resistenz, weil sie die Resistenz brauchen.
Resistente Bakterien gab es schon vorher durch zufällige Mutation. Das Antibiotikum hat nur ausgelesen.
Mutationen entstehen zufällig, unabhängig davon, ob sie nützen. Die Umwelt wählt danach aus, sie bestellt nichts.
AchtungEpigenetik als Änderung der Basenfolge gedacht
Methylierung macht aus Cytosin ein Thymin.
Methylierung hängt eine Methylgruppe an Cytosin. Die Basenfolge bleibt, nur die Ablesbarkeit ändert sich.
Epigenetische Markierungen ändern, ob ein Gen abgelesen wird, nicht die Basenfolge. Solche Markierungen sind grundsätzlich umkehrbar.
AchtungJede Zelle mit eigenen Genen gedacht
Leberzellen haben Lebergene, Nervenzellen Nervengene.
Beide haben dieselben Gene. Verschieden ist, welche Gene aktiv sind.
Alle Körperzellen eines Menschen haben dieselben Gene. Die Zellarten unterscheiden sich darin, welche davon abgelesen werden.
AchtungErbgang aus dem Stammbaum falsch erschlossen
Ein kranker Sohn mit krankem Vater: X-chromosomal.
Ein Sohn erbt vom Vater das Y. Ein Merkmal, das vom Vater auf den Sohn geht, ist nicht X-chromosomal.
Prüf jeden Erbgang einzeln mit Genotypen. Ein einziger Widerspruch schließt einen Erbgang aus.
AchtungWahrscheinlichkeit im Erbgang falsch angesetzt
Zwei Überträger, gesundes Kind: Überträger mit 1/4.
Zwei Überträger, gesundes Kind: nicht 1/4, sondern 2/3, denn zwei von drei gesunden Feldern sind Überträger.
Schreib alle Felder des Kreuzungsquadrats auf, streich, was die Angabe ausschließt, und zähl dann neu.
AchtungSachaussage und Werturteil vermischt
„Gentests sollten verboten werden“ ist eine Sachaussage.
Das ist ein Werturteil. Eine Sachaussage lässt sich prüfen, ein Werturteil sagt, was sein soll.
Frag: Lässt sich der Satz prüfen oder messen? Dann ist er eine Sachaussage. Sagt er, was sein soll, ist er ein Werturteil.
AchtungGendiagnostik und Gentherapie falsch eingeordnet
Somatische Gentherapie wird an die Kinder vererbt.
Somatische Gentherapie verändert nur Körperzellen. Vererbt würde nur eine Veränderung der Keimbahn.
Somatisch heißt Körperzellen, Keimbahn heißt Ei- und Samenzellen und ihre Vorstufen. Nur die Keimbahn geht an Nachkommen.
Kannst du das?
Je Ziel eine Aufgabe. Rechne sie ins Heft, dann kreuz ehrlich an. Keine Punkte, keine Note – der Test ist für dich.
ÜbenSelbsttest
Ich kann den Bau von DNA und RNA aus Nukleotiden erläutern und die komplementäre Basenpaarung anwenden.
31Wie heißen die Bausteine, aus denen eine Nukleinsäure aufgebaut ist? Begründe die Wahl.Lösung zeigen
Ergebnis:NukleotideIch kann die semikonservative Replikation mit Primer, Polymerase und Okazaki-Fragmenten erläutern.
32Warum braucht die DNA-Polymerase einen Primer? Begründe die Wahl.Lösung zeigen
Ergebnis:Das Enzym hängt Nukleotide nur an ein vorhandenes 3′-Ende.Ich kann die Transkription mit Promotor und die RNA-Prozessierung bei Eukaryoten erläutern.
33Was ist der Poly-A-Schwanz einer mRNA? Begründe die Wahl.Lösung zeigen
Ergebnis:Eine Kette aus Adenin-Nukleotiden am 3′-EndeIch kann die Translation erklären und mit dem genetischen Code (Codon, Anticodon) Aminosäuresequenzen ableiten.
34Eine mRNA lautet 5′-AUG UGG CGA CCU UGA CUG-3′. Welche Aminosäurefolge entsteht nach der Codesonne?Lösung zeigen
Ergebnis:Met-Trp-Arg-ProIch kann Arten von Genmutationen unterscheiden und ihre Folgen für das Protein ableiten.
35Entstehen Mutationen, weil ein Lebewesen sie braucht? Begründe die Wahl.Lösung zeigen
Ergebnis:Nein, sie entstehen zufällig, unabhängig vom Nutzen.Ich kann die Regulation der Genaktivität bei Eukaryoten durch Transkriptionsfaktoren und epigenetische Methylierung erklären.
36Was bewirkt ein Enhancer, an den ein Aktivator gebunden hat? Begründe die Wahl.Lösung zeigen
Ergebnis:Die Transkription des zugehörigen Gens nimmt zu.Ich kann Familienstammbäume auswerten und Erbgänge (autosomal, gonosomal, dominant, rezessiv) begründet bestimmen.
37Ein Merkmal tritt fast nur bei Männern auf, deren Eltern gesund sind. Welcher Erbgang liegt nahe? Begründe die Wahl.Lösung zeigen
Ergebnis:X-chromosomal-rezessivIch kann Gentest, humangenetische Beratung und Gentherapie nach Chancen und Risiken beurteilen.
38Bei Mukoviszidose wird eine Gentherapie der Lunge erprobt. Warum ist sie somatisch? Begründe die Wahl.Lösung zeigen
Ergebnis:Die Therapie verändert nur Lungenzellen, nicht die Keimzellen.
Bei „unsicher“ oder „noch nicht“: Lies den Abschnitt zum Ziel noch einmal und rechne seine drei Aufgaben.
Die Frage vom Anfang
EntdeckenRückschau
Wie lang wäre die DNA einer einzigen Körperzelle, wenn man sie ausrollt?
Lies deine Vermutung vom Anfang. Kannst du die Frage jetzt mit dem Kapitel beantworten?
Auflösung
Etwa zwei Meter. Trotzdem passt sie in einen Zellkern von wenigen Mikrometern, denn die DNA ist um Histone gewickelt und vielfach gefaltet.
Wörter
- Wahrscheinlichkeit
- wie sicher etwas passiert
Lösungen
- Abwechselnd Desoxyribose und Phosphatreste
- Ribose statt Desoxyribose, Uracil statt Thymin, meist einzelsträngig
- Die DNA ist um Histone gewickelt und mehrfach spiralisiert.
- Die Primer werden entfernt und durch DNA ersetzt.
- 3′-TACG-5′
- Durch Basenpaarung, Korrekturlesen und Reparaturenzyme
- An einer Terminatorsequenz auf der DNA
- Im Zellkern, vor dem Export der mRNA
- Der Promotor startet die Transkription, AUG die Translation.
- Met-Phe-Gln-Thr
- Met-Gly-Leu-Arg
- Met-Ser-Val-His
- Der Verlust eines oder mehrerer Nukleotide
- Unsinnmutation
- Schon vorher und zufällig; das Mittel hat nur ausgelesen.
- Proteine sollen nur dort und dann entstehen, wo sie gebraucht werden.
- Proteine, die an DNA binden und die Transkription steuern
- Umwelt und Lebensweise verändern die Genaktivität.
- X-chromosomal-rezessiv
- Nein, dominant heißt nur, dass ein Allel genügt.
- 46, davon 44 Autosomen und 2 Gonosomen
- Nein, die Keimzellen sind nicht verändert.
- Ein deutlich erhöhtes Brustkrebsrisiko, keine sichere Erkrankung
- Ja, das Recht auf Nichtwissen schützt diese Entscheidung.
- 35 %
- Falsch eingebaute Nukleotide werden sofort wieder entfernt.
- Eine Kette aus Adenin-Nukleotiden am 3′-Ende
- Met-His-Leu-Glu
- Drei
- Proteine, um die die DNA gewickelt ist
- Nukleotide
- Das Enzym hängt Nukleotide nur an ein vorhandenes 3′-Ende.
- Eine Kette aus Adenin-Nukleotiden am 3′-Ende
- Met-Trp-Arg-Pro
- Nein, sie entstehen zufällig, unabhängig vom Nutzen.
- Die Transkription des zugehörigen Gens nimmt zu.
- X-chromosomal-rezessiv
- Die Therapie verändert nur Lungenzellen, nicht die Keimzellen.