Biologie · Klasse 13 · Kapitel
Molekulargenetische Grundlagen des Lebens
EntdeckenDie Frage zum Kapitel
Wie lang wäre die DNA einer einzigen Körperzelle, wenn man sie ausrollt?
Schreib eine Vermutung auf, bevor du weiterliest.
Für die Lehrkraft: Etwa zwei Meter. Trotzdem passt sie in einen Zellkern von wenigen Mikrometern, denn die DNA ist um Histone gewickelt und vielfach gefaltet. Quelle: Lehrbuchwissen: etwa 6,4 Milliarden Basenpaare je Körperzelle, 0,34 Nanometer je Basenpaar
- Entdecken Frage, Vorstellung, Bild
- Merken kommt ins Heft
- Beispiel vorgerechnet, Schritt für Schritt
- Üben selbst rechnen
- Achtung typischer Fehler
- Weiterdenken zum Knobeln und Vernetzen
○ mit Starthilfe, ● für alle, ★ zum Weiterdenken. Du wählst mindestens eine ★-Aufgabe. Du rechnest ins Heft.
1Ich kann den Bau von DNA und RNA aus Nukleotiden erläutern und die komplementäre Basenpaarung anwenden.
EntdeckenFrage
Wie lang wäre die DNA einer einzigen Körperzelle, wenn man sie ausrollt?
Was meinst du? Schreib deine Vermutung auf, bevor du weiterliest.
Auflösung
Etwa zwei Meter. Trotzdem passt sie in einen Zellkern von wenigen Mikrometern, denn die DNA ist um Histone gewickelt und vielfach gefaltet.
MerkenBau der Nukleinsäuren
DNA ist eine Doppelhelix aus Nukleotiden mit antiparallelen Strängen.
Adenin paart mit Thymin, Guanin mit Cytosin. RNA enthält Ribose und Uracil statt Thymin.
BeispielBau von DNA und RNA
Schritt für Schritt
- Die Basen der beiden Stränge liegen innen gegenüber.
- Adenin und Thymin sowie Guanin und Cytosin bilden Wasserstoffbrücken.
- Diese Bindungen sind einzeln schwach, deshalb lassen sich die Stränge trennen.
- Die Basen der beiden Stränge liegen innen gegenüber.
- Adenin und Thymin sowie Guanin und Cytosin bilden Wasserstoffbrücken.
- Diese Bindungen sind einzeln schwach, deshalb lassen sich die Stränge trennen.
AchtungBasenpaarung falsch angesetzt
30 % Adenin, also auch 30 % Guanin.
30 % Adenin, also 30 % Thymin. Für Guanin und Cytosin bleiben 40 %, je 20 %.
Adenin paart mit Thymin, Guanin mit Cytosin. Gleich groß sind immer die Anteile der Paarungspartner, nicht A und G.
ÜbenJetzt du
- ○1Wie viele Wasserstoffbrücken bildet ein Basenpaar aus Guanin und Cytosin? Begründe die Wahl.So fängst du an:Guanin und Cytosin bilden drei Wasserstoffbrücken.
Lösung zeigen
- Guanin und Cytosin bilden drei Wasserstoffbrücken.
- Adenin und Thymin bilden zwei.
Ergebnis:Drei - ●2Was ist ein Gen auf molekularer Ebene? Begründe die Wahl.
Lösung zeigen
- Ein Gen ist ein Abschnitt der DNA.
- Seine Basenfolge legt ein Genprodukt fest, meist ein Protein, manchmal eine RNA.
- Das Merkmal entsteht erst aus dem Wirken der Genprodukte.
Ergebnis:Ein DNA-Abschnitt mit der Information für ein Genprodukt - ★3Die DNA einer menschlichen Zelle ist ausgestreckt etwa zwei Meter lang. Wie passt sie in den Zellkern? Begründe die Wahl.
Lösung zeigen
- Die DNA wickelt sich um Proteine, die Histone.
- Diese Einheiten werden weiter gefaltet und spiralisiert.
- In der Mitose sind Chromosomen so dicht verpackt, dass das Lichtmikroskop sie zeigt.
Ergebnis:Die DNA ist um Histone gewickelt und mehrfach spiralisiert.
2Ich kann die semikonservative Replikation mit Primer, Polymerase und Okazaki-Fragmenten erläutern.
EntdeckenFrage
Wie schnell kopiert eine Zelle ihre DNA?
Was meinst du? Schreib deine Vermutung auf, bevor du weiterliest.
Auflösung
Eine Replikationsgabel schafft bei Bakterien rund 1000 Nukleotide je Sekunde, beim Menschen etwa 50. Deshalb startet die Replikation beim Menschen an zehntausenden Stellen gleichzeitig.
MerkenSemikonservative Replikation
Bei der Replikation ist jeder Elternstrang Matrize für einen neuen Strang.
Jeder neue Doppelstrang hat einen alten und einen neuen Strang: semikonservativ.
BeispielSemikonservative Replikation
Schritt für Schritt
- Die Elternstränge werden getrennt.
- Jeder dient als Matrize für einen neuen Strang.
- Jeder Tochterdoppelstrang hat einen alten und einen neuen Strang.
- Die Elternstränge werden getrennt.
- Jeder dient als Matrize für einen neuen Strang.
- Jeder Tochterdoppelstrang hat einen alten und einen neuen Strang.
AchtungDNA und RNA verwechselt
Die mRNA zu 3′-TAC-5′ lautet 5′-ATG-3′.
Die mRNA zu 3′-TAC-5′ lautet 5′-AUG-3′: In der RNA steht Uracil statt Thymin.
In der RNA steht Uracil statt Thymin und Ribose statt Desoxyribose. Prüf, welche Nukleinsäure gefragt ist.
ÜbenJetzt du
- ○4Wozu dient die Korrekturlesefunktion der DNA-Polymerase? Begründe die Wahl.So fängst du an:Die Polymerase prüft jedes neue Basenpaar.
Lösung zeigen
- Die Polymerase prüft jedes neue Basenpaar.
- Ein falsches Nukleotid schneidet sie heraus und ersetzt es.
- So sinkt die Fehlerrate stark.
Ergebnis:Falsch eingebaute Nukleotide werden sofort wieder entfernt. - ●5Welches Enzym verknüpft bei der Replikation die neuen DNA-Nukleotide zu einem Strang? Begründe die Wahl.
Lösung zeigen
- Die DNA-Polymerase hängt passende Nukleotide an das 3′-Ende des neuen Strangs.
- Die Helicase trennt nur die Stränge.
Ergebnis:Die DNA-Polymerase - ★6Warum beginnt die Replikation bei Eukaryoten an vielen Startpunkten gleichzeitig? Begründe die Wahl.
Lösung zeigen
- Eine Replikationsgabel kopiert beim Menschen etwa 50 Nukleotide je Sekunde.
- Bei Milliarden Basenpaaren würde ein Startpunkt Wochen brauchen.
- Viele Startpunkte verkürzen die Zeit auf Stunden.
Ergebnis:Die DNA ist sehr lang; ein Startpunkt bräuchte viel zu lange.
3Ich kann die Transkription mit Promotor und die RNA-Prozessierung bei Eukaryoten erläutern.
EntdeckenFrage
Warum kann ein einziger Knollenblätterpilz tödlich sein?
Was meinst du? Schreib deine Vermutung auf, bevor du weiterliest.
Auflösung
Sein Gift Alpha-Amanitin hemmt die RNA-Polymerase II. Leberzellen bilden dann keine mRNA mehr und sterben ab. Die Vergiftung zeigt sich oft erst nach Stunden.
MerkenTranskription und RNA-Prozessierung
Die RNA-Polymerase startet am Promotor und bildet am codogenen Strang eine mRNA.
Bei Eukaryoten werden Introns herausgespleißt, bevor die mRNA den Kern verlässt.
BeispielTranskription und RNA-Prozessierung
Schritt für Schritt
- Adenin paart mit Thymin in der DNA und mit Uracil in der RNA.
- Die RNA-Polymerase baut also Uracil ein.
- Adenin paart mit Thymin in der DNA und mit Uracil in der RNA.
- Die RNA-Polymerase baut also Uracil ein.
AchtungNukleotid, Aminosäure und Protein verwechselt
Ein Gen ist ein Protein im Zellkern.
Ein Gen ist ein DNA-Abschnitt aus Nukleotiden. Das Protein ist eine Kette aus Aminosäuren, die nach dieser Information gebaut wird.
Nukleinsäuren bestehen aus Nukleotiden, Proteine aus Aminosäuren. Die DNA trägt die Information, das Protein ist das Produkt.
ÜbenJetzt du
- ○7Was ist ein Promotor? Begründe die Wahl.So fängst du an:Der Promotor liegt auf der DNA vor dem Gen.
Lösung zeigen
- Der Promotor liegt auf der DNA vor dem Gen.
- Dort binden Transkriptionsfaktoren und die RNA-Polymerase.
- Das AUG ist dagegen das Startcodon der Translation auf der mRNA.
Ergebnis:Ein DNA-Abschnitt vor dem Gen, an den die RNA-Polymerase bindet - ●8Welches Enzym bildet bei der Transkription die mRNA? Begründe die Wahl.
Lösung zeigen
- Die RNA-Polymerase verknüpft RNA-Nukleotide komplementär zur Matrize.
- Die DNA-Polymerase arbeitet bei der Replikation, das Ribosom bei der Translation.
Ergebnis:Die RNA-Polymerase - ★9Warum können Bakterien eine mRNA schon während der Transkription translatieren? Begründe die Wahl.
Lösung zeigen
- Bakterien haben keinen Zellkern.
- Die wachsende mRNA ist sofort für Ribosomen erreichbar.
- Bei Eukaryoten trennt die Kernhülle Transkription und Translation.
Ergebnis:Ohne Zellkern liegen DNA und Ribosomen im selben Raum.
4Ich kann die Translation erklären und mit dem genetischen Code (Codon, Anticodon) Aminosäuresequenzen ableiten.
EntdeckenFrage
Wie wurde das erste Codon entschlüsselt?
Was meinst du? Schreib deine Vermutung auf, bevor du weiterliest.
Auflösung
Marshall Nirenberg und Heinrich Matthaei gaben 1961 künstliche RNA aus lauter Uracil in einen Zellextrakt. Es entstand eine Kette nur aus Phenylalanin. UUU codiert also Phenylalanin.
MerkenTranslation und genetischer Code
Die mRNA wird ab dem Startcodon AUG in Tripletts gelesen.
Jede tRNA bringt über ihr Anticodon die passende Aminosäure. Ein Stoppcodon beendet die Kette.
BeispielGenetischer Code: mRNA übersetzen
Schritt für Schritt
- Die Folge ist schon mRNA und beginnt mit dem Startcodon AUG.
- Die Codons ab dem AUG: AUG, ACG, UUA, GCU, dann UAG.
- Übersetzt: Met-Thr-Leu-Ala. UAG ist ein Stoppcodon, dort endet die Kette.
- Die Folge ist schon mRNA und beginnt mit dem Startcodon AUG.
- Die Codons ab dem AUG: AUG, ACG, UUA, GCU, dann UAG.
- Übersetzt: Met-Thr-Leu-Ala. UAG ist ein Stoppcodon, dort endet die Kette.
AchtungMatrize oder Anticodon statt mRNA abgelesen
Matrize 3′-TAC-5′, also Codon UAC: Tyrosin.
Matrize 3′-TAC-5′, mRNA 5′-AUG-3′: Methionin. Die Codesonne gilt für die mRNA.
Die Codesonne gilt nur für Codons der mRNA. Bilde aus der Matrize zuerst die mRNA, erst dann übersetzen.
ÜbenJetzt du
- ○10Eine mRNA lautet 5′-AUG AGG UCC AGU UAA GUA-3′. Welche Aminosäurefolge entsteht nach der Codesonne?So fängst du an:Die Folge ist schon mRNA und beginnt mit dem Startcodon AUG.
Lösung zeigen
- Die Folge ist schon mRNA und beginnt mit dem Startcodon AUG.
- Die Codons ab dem AUG: AUG, AGG, UCC, AGU, dann UAA.
- Übersetzt: Met-Arg-Ser-Ser. UAA ist ein Stoppcodon, dort endet die Kette.
Ergebnis:Met-Arg-Ser-Ser - ●11Eine mRNA lautet 5′-AUG UCG UCU CGC UAA CGA-3′. Welche Aminosäurefolge entsteht nach der Codesonne?
Lösung zeigen
- Die Folge ist schon mRNA und beginnt mit dem Startcodon AUG.
- Die Codons ab dem AUG: AUG, UCG, UCU, CGC, dann UAA.
- Übersetzt: Met-Ser-Ser-Arg. UAA ist ein Stoppcodon, dort endet die Kette.
Ergebnis:Met-Ser-Ser-Arg - ★12Eine mRNA lautet 5′-ACAUGCCCAAUCACUGACGU-3′. Welche Aminosäurefolge entsteht nach der Codesonne?
Lösung zeigen
- Vor dem ersten AUG stehen zwei Basen (AC), die nicht übersetzt werden.
- Die Codons ab dem AUG: AUG, CCC, AAU, CAC, dann UGA.
- Übersetzt: Met-Pro-Asn-His. UGA ist ein Stoppcodon, dort endet die Kette.
Ergebnis:Met-Pro-Asn-His
5Ich kann Arten von Genmutationen unterscheiden und ihre Folgen für das Protein ableiten.
EntdeckenFrage
Warum ist ein Allel, das krank macht, in manchen Gegenden Afrikas häufig?
Was meinst du? Schreib deine Vermutung auf, bevor du weiterliest.
Auflösung
Menschen mit einem Sichelzell-Allel und einem normalen Allel erkranken seltener schwer an Malaria. In Malariagebieten haben sie einen Vorteil. Zwei Sichelzell-Allele führen dagegen zur Sichelzellanämie.
MerkenGenmutationen und ihre Folgen
Genmutationen verändern die Basenfolge zufällig.
Eine Punktmutation kann stumm sein, eine Aminosäure tauschen oder ein Stoppcodon erzeugen. Rasterverschiebungen ändern alles danach.
BeispielGenmutationen und ihre Folgen
Schritt für Schritt
- Die Aminosäure bleibt Lysin.
- Das Protein ändert sich nicht: Die Mutation ist stumm.
- Die Aminosäure bleibt Lysin.
- Das Protein ändert sich nicht: Die Mutation ist stumm.
AchtungAblauf und Ort der Genexpression verwechselt
Die Ribosomen lesen im Zellkern die DNA ab.
Die DNA wird im Kern transkribiert und prozessiert. Die reife mRNA wird an den Ribosomen im Cytoplasma übersetzt.
Bei Eukaryoten: Transkription und Prozessierung im Kern, Translation im Cytoplasma. Introns werden entfernt, Exons bleiben.
ÜbenJetzt du
- ○13Was sind Mutagene? Begründe die Wahl.So fängst du an:Mutagene sind physikalische oder chemische Einflüsse.
Lösung zeigen
- Mutagene sind physikalische oder chemische Einflüsse.
- Beispiele sind UV-Strahlung, Röntgenstrahlung und Stoffe im Tabakrauch.
- Mutagene erhöhen die Rate zufälliger Mutationen.
Ergebnis:Einflüsse, die die Mutationsrate erhöhen, etwa UV-Strahlung - ●14Entstehen Mutationen, weil ein Lebewesen sie braucht? Begründe die Wahl.
Lösung zeigen
- Mutationen entstehen durch Kopierfehler und Mutagene.
- Ob sie nützen, entscheidet sich erst danach in der Umwelt.
Ergebnis:Nein, sie entstehen zufällig, unabhängig vom Nutzen. - ★15Eine Mutation liegt mitten in einem Intron, weit weg von den Spleißstellen. Was ist meist die Folge? Begründe die Wahl.
Lösung zeigen
- Introns werden beim Spleißen herausgeschnitten.
- Die Basenfolge eines Introns erscheint nicht in der reifen mRNA.
- Das Protein bleibt meist gleich.
Ergebnis:Keine Änderung im Protein, weil das Intron entfernt wird
6Ich kann die Regulation der Genaktivität bei Eukaryoten durch Transkriptionsfaktoren und epigenetische Methylierung erklären.
EntdeckenFrage
Warum wird aus einer Bienenlarve eine Königin und keine Arbeiterin?
Was meinst du? Schreib deine Vermutung auf, bevor du weiterliest.
Auflösung
Königinnenlarven bekommen Gelée royale. Das verändert die DNA-Methylierung und damit, welche Gene aktiv sind. Senkt man im Versuch die Methylierung, entwickeln sich mehr Larven zu Königinnen.
MerkenRegulation der Genexpression
Alle Körperzellen haben dieselben Gene, aktiv ist nur ein Teil.
Transkriptionsfaktoren schalten Gene an. Methylierung legt Gene still, ohne die Basenfolge zu ändern.
BeispielRegulation der Genaktivität
Schritt für Schritt
- Epigenetische Markierungen sitzen auf der DNA oder an den Histonen.
- Diese Markierungen bestimmen, welche Gene abgelesen werden.
- Die Markierungen werden bei der Zellteilung weitergegeben.
- Epigenetische Markierungen sitzen auf der DNA oder an den Histonen.
- Diese Markierungen bestimmen, welche Gene abgelesen werden.
- Die Markierungen werden bei der Zellteilung weitergegeben.
AchtungGen und Merkmal gleichgesetzt
Das Gen für blaue Augen wird vererbt.
Gene tragen Information für Proteine. Die Augenfarbe entsteht aus dem Zusammenwirken mehrerer Genprodukte.
Ein Gen trägt Information für ein Genprodukt, nicht für ein fertiges Merkmal. Merkmale entstehen aus vielen Genprodukten und der Umwelt.
ÜbenJetzt du
- ○16Was ist ein Repressor? Begründe die Wahl.So fängst du an:Ein Repressor bindet an die DNA.
Lösung zeigen
- Ein Repressor bindet an die DNA.
- Er verhindert, dass die RNA-Polymerase das Gen abliest.
- Das Gen bleibt erhalten.
Ergebnis:Ein Protein, das die Transkription eines Gens hemmt - ●17Was bedeutet Genexpression? Begründe die Wahl.
Lösung zeigen
- Genexpression umfasst Transkription, Prozessierung und Translation.
- Am Ende steht ein Genprodukt, meist ein Protein.
Ergebnis:Die Umsetzung der Information eines Gens in ein Genprodukt - ★18Ein Transkriptionsfaktor fehlt durch eine Mutation. Warum können dadurch viele Merkmale gleichzeitig verändert sein? Begründe die Wahl.
Lösung zeigen
- Ein Transkriptionsfaktor bindet an viele Promotoren oder Enhancer.
- Fehlt er, werden viele Gene falsch abgelesen.
- So entstehen viele veränderte Merkmale.
Ergebnis:Er steuert viele Gene, nicht nur eines.
7Ich kann Familienstammbäume auswerten und Erbgänge (autosomal, gonosomal, dominant, rezessiv) begründet bestimmen.
EntdeckenFrage
Warum heißt die Bluterkrankheit auch „Krankheit der Könige“?
Was meinst du? Schreib deine Vermutung auf, bevor du weiterliest.
Auflösung
Königin Victoria von England war Konduktorin. Über ihre Töchter kam das Allel in Königshäuser Europas, bis zum Zarensohn Alexej in Russland. Eine Genanalyse zeigte 2009, dass es Hämophilie B war.
MerkenStammbäume und Erbgänge
Gesunde Eltern mit krankem Kind zeigen einen rezessiven Erbgang.
Ist dabei eine Tochter krank, ist der Erbgang autosomal. Wahrscheinlichkeiten folgen aus den Genotypen.
BeispielStammbäume auswerten
Schritt für Schritt
- Dominant beschreibt, wie zwei Allele in einer Person zusammenwirken.
- Die Häufigkeit eines Allels in der Bevölkerung hängt davon nicht ab.
- Chorea Huntington ist dominant und selten.
- Dominant beschreibt, wie zwei Allele in einer Person zusammenwirken.
- Die Häufigkeit eines Allels in der Bevölkerung hängt davon nicht ab.
- Chorea Huntington ist dominant und selten.
AchtungDominant mit häufig gleichgesetzt
Huntington ist dominant, also häufig.
Huntington ist dominant und selten. Dominant heißt nur: Ein Allel genügt, damit das Merkmal auftritt.
Dominant heißt: Ein Allel reicht für das Merkmal. Über die Häufigkeit in der Bevölkerung sagt das nichts.
ÜbenJetzt du
- ○19Ein Merkmal tritt fast nur bei Männern auf, deren Eltern gesund sind. Welcher Erbgang liegt nahe? Begründe die Wahl.So fängst du an:Männer haben nur ein X-Chromosom.
Lösung zeigen
- Männer haben nur ein X-Chromosom.
- Ein rezessives Allel auf dem X wirkt bei ihnen sofort.
- Die gesunde Mutter ist Konduktorin.
Ergebnis:X-chromosomal-rezessiv - ●20Bei einem X-chromosomal-dominanten Erbgang hat ein kranker Vater mit einer gesunden Frau Kinder. Wer von ihnen ist sicher krank? Begründe die Wahl.
Lösung zeigen
- Jede Tochter bekommt das X des Vaters.
- Es trägt das dominante Allel.
- Die Söhne bekommen sein Y und sind gesund.
Ergebnis:Alle Töchter - ★21Warum lässt sich in kleinen Familien der Erbgang oft nicht eindeutig bestimmen? Begründe die Wahl.
Lösung zeigen
- Wahrscheinlichkeiten gelten für jedes Kind einzeln.
- Bei zwei oder drei Kindern weichen die Zahlen stark ab.
- Oft passen mehrere Erbgänge zum Stammbaum.
Ergebnis:Wenige Kinder zeigen die Wahrscheinlichkeiten nur zufällig.
8Ich kann Gentest, humangenetische Beratung und Gentherapie nach Chancen und Risiken beurteilen.
EntdeckenFrage
Was kostet es heute, das Genom eines Menschen zu lesen?
Was meinst du? Schreib deine Vermutung auf, bevor du weiterliest.
Auflösung
Das erste Genom kostete im Humangenomprojekt bis 2003 rund drei Milliarden US-Dollar. Heute liegt eine Sequenzierung bei einigen hundert Dollar. Umso wichtiger wird die Frage, wer die Daten sehen darf.
MerkenGendiagnostik und Gentherapie bewerten
Ein Gentest zeigt meist ein Risiko, keine sichere Vorhersage.
Keimbahntherapie ist in Deutschland verboten. Ein Urteil trennt Sachaussagen von Werturteilen.
BeispielGentest und Gentherapie bewerten
Schritt für Schritt
- Bei deutlich verlängerter Wiederholung im Huntington-Gen erkranken fast alle Träger.
- Wann, lässt sich nur grob abschätzen.
- Eine heilende Behandlung gibt es bisher nicht.
- Bei deutlich verlängerter Wiederholung im Huntington-Gen erkranken fast alle Träger.
- Wann, lässt sich nur grob abschätzen.
- Eine heilende Behandlung gibt es bisher nicht.
AchtungSachaussage und Werturteil vermischt
„Gentests sollten verboten werden“ ist eine Sachaussage.
Das ist ein Werturteil. Eine Sachaussage lässt sich prüfen, ein Werturteil sagt, was sein soll.
Frag: Lässt sich der Satz prüfen oder messen? Dann ist er eine Sachaussage. Sagt er, was sein soll, ist er ein Werturteil.
ÜbenJetzt du
- ○22Welche der Aussagen ist eine Sachaussage? Begründe die Wahl.So fängst du an:Eine Sachaussage lässt sich prüfen.
Lösung zeigen
- Eine Sachaussage lässt sich prüfen.
- Sätze mit „sollte“ oder „muss“ sagen, was sein soll: Werturteile.
Ergebnis:Ein Gentest gibt oft ein Risiko an, selten Gewissheit. - ●23Bei einer somatischen Gentherapie wird ein intaktes Gen in Blutstammzellen eingebracht. Wird es vererbt? Begründe die Wahl.
Lösung zeigen
- Blutstammzellen sind Körperzellen.
- Ei- und Samenzellen bleiben unverändert.
- Das Gen wird nicht weitergegeben.
Ergebnis:Nein, die Keimzellen sind nicht verändert. - ★24In der personalisierten Medizin wird eine Krebsart nach der Mutation im Tumor behandelt. Worin liegt der Vorteil? Begründe die Wahl.
Lösung zeigen
- Tumoren mit gleichem Ort können verschiedene Mutationen haben.
- Manche Mittel wirken nur bei einer bestimmten Mutation.
- Der Test spart wirkungslose Behandlungen.
Ergebnis:Das Mittel wirkt gezielt dort, wo die Mutation es angreifbar macht.
Vermischte Übungen
Alles durcheinander – wie in der Arbeit. Überleg bei jeder Aufgabe zuerst: Welches Ziel ist das?
Üben
- ●25Welche vier Basen kommen in der RNA vor? Begründe die Wahl.
Lösung zeigen
- Die RNA enthält Uracil an der Stelle, an der die DNA Thymin hat.
- Die übrigen drei Basen sind in DNA und RNA gleich.
Ergebnis:Adenin, Uracil, Guanin und Cytosin - ●26Eine doppelsträngige DNA enthält 35 % Adenin. Wie groß ist der Anteil von Cytosin?
Lösung zeigen
- Adenin und Thymin sind gleich häufig: zusammen 70 %.
- Für Guanin und Cytosin bleiben 100 % − 70 % = 30 %.
- Beide sind gleich häufig, also hat Cytosin 15 %.
Ergebnis:15 % - ●27In welcher Richtung verlängert die DNA-Polymerase den neuen Strang? Begründe die Wahl.
Lösung zeigen
- Neue Nukleotide werden an das 3′-Ende des wachsenden Strangs gehängt.
- Der neue Strang wächst also immer von 5′ nach 3′, an beiden Elternsträngen.
Ergebnis:Immer von 5′ nach 3′ - ●28Wozu dient die Kappe am 5′-Ende der reifen mRNA? Begründe die Wahl.
Lösung zeigen
- Die Kappe ist ein verändertes Guanin-Nukleotid am 5′-Ende.
- Die Kappe schützt die mRNA vor Abbau und hilft beim Binden an das Ribosom.
Ergebnis:Schutz vor Abbau und Erkennung am Ribosom - ●29Eine mRNA lautet 5′-AUG UCG GGU UCU UAG GGC-3′. Welche Aminosäurefolge entsteht nach der Codesonne?
Lösung zeigen
- Die Folge ist schon mRNA und beginnt mit dem Startcodon AUG.
- Die Codons ab dem AUG: AUG, UCG, GGU, UCU, dann UAG.
- Übersetzt: Met-Ser-Gly-Ser. UAG ist ein Stoppcodon, dort endet die Kette.
Ergebnis:Met-Ser-Gly-Ser - ●30Wie viele Basen bilden ein Codon? Begründe die Wahl.
Lösung zeigen
- Mit vier Basen gibt es 4 · 4 · 4 = 64 Tripletts.
- Das reicht für 20 Aminosäuren und Stoppsignale. Zwei Basen gäben nur 16.
Ergebnis:Drei
Auf einen Blick
MerkenDas Wichtigste
- Bau der Nukleinsäuren
- DNA ist eine Doppelhelix aus Nukleotiden mit antiparallelen Strängen.
- Semikonservative Replikation
- Bei der Replikation ist jeder Elternstrang Matrize für einen neuen Strang.
- Transkription und RNA-Prozessierung
- Die RNA-Polymerase startet am Promotor und bildet am codogenen Strang eine mRNA.
- Translation und genetischer Code
- Die mRNA wird ab dem Startcodon AUG in Tripletts gelesen.
- Genmutationen und ihre Folgen
- Genmutationen verändern die Basenfolge zufällig.
- Regulation der Genexpression
- Alle Körperzellen haben dieselben Gene, aktiv ist nur ein Teil.
- Stammbäume und Erbgänge
- Gesunde Eltern mit krankem Kind zeigen einen rezessiven Erbgang.
- Gendiagnostik und Gentherapie bewerten
- Ein Gentest zeigt meist ein Risiko, keine sichere Vorhersage.
AchtungStränge nicht antiparallel
Zu 5′-ATGC-3′ gehört 5′-TACG-3′.
Zu 5′-ATGC-3′ gehört 3′-TACG-5′. Die Stränge laufen gegeneinander.
Die beiden Stränge laufen gegeneinander. Gegenüber dem 5′-Ende liegt immer das 3′-Ende.
AchtungReplikation konservativ oder dispersiv gedacht
Nach der Replikation gibt es einen ganz alten und einen ganz neuen Doppelstrang.
Jeder neue Doppelstrang hat einen alten und einen neuen Strang: semikonservativ.
Jeder alte Strang bleibt erhalten und bekommt einen neuen Partner. So hat jeder Doppelstrang einen alten und einen neuen Strang.
AchtungArbeitsweise der Polymerase falsch gedacht
Am Folgestrang baut die Polymerase von 3′ nach 5′.
Die Polymerase baut immer von 5′ nach 3′. Am Folgestrang setzt sie deshalb immer neu an.
Die DNA-Polymerase hängt Nukleotide nur an ein freies 3′-Ende. Deshalb braucht sie einen Primer und baut immer von 5′ nach 3′.
AchtungLeseraster verschoben
5′-GCAUGUUU…: GCA UGU UU…
5′-GCAUGUUU…: Das Raster beginnt beim AUG: AUG UUU …
Das Raster beginnt beim ersten AUG und läuft in Dreiergruppen ohne Lücke. Ein Nukleotid mehr oder weniger verschiebt alles danach.
AchtungStoppcodon übergangen
AUG UUU UAA GGC: Met-Phe-Gly
AUG UUU UAA GGC: Met-Phe. Bei UAA endet die Kette.
Für Stoppcodons gibt es keine tRNA. Am Stoppcodon löst sich die Kette ab, danach wird nichts mehr übersetzt.
AchtungFolgen einer Mutation falsch abgeleitet
GGC wird zu GGA, also ist das Protein verändert.
GGC und GGA codieren beide Glycin. Die Mutation ist stumm.
Schlag altes und neues Codon nach. Gleiche Aminosäure: stumm. Andere Aminosäure: Fehlsinn. Stoppcodon: Unsinn.
AchtungMutation als zielgerichtet gedacht
Die Bakterien bilden die Resistenz, weil sie die Resistenz brauchen.
Resistente Bakterien gab es schon vorher durch zufällige Mutation. Das Antibiotikum hat nur ausgelesen.
Mutationen entstehen zufällig, unabhängig davon, ob sie nützen. Die Umwelt wählt danach aus, sie bestellt nichts.
AchtungEpigenetik als Änderung der Basenfolge gedacht
Methylierung macht aus Cytosin ein Thymin.
Methylierung hängt eine Methylgruppe an Cytosin. Die Basenfolge bleibt, nur die Ablesbarkeit ändert sich.
Epigenetische Markierungen ändern, ob ein Gen abgelesen wird, nicht die Basenfolge. Solche Markierungen sind grundsätzlich umkehrbar.
AchtungJede Zelle mit eigenen Genen gedacht
Leberzellen haben Lebergene, Nervenzellen Nervengene.
Beide haben dieselben Gene. Verschieden ist, welche Gene aktiv sind.
Alle Körperzellen eines Menschen haben dieselben Gene. Die Zellarten unterscheiden sich darin, welche davon abgelesen werden.
AchtungErbgang aus dem Stammbaum falsch erschlossen
Ein kranker Sohn mit krankem Vater: X-chromosomal.
Ein Sohn erbt vom Vater das Y. Ein Merkmal, das vom Vater auf den Sohn geht, ist nicht X-chromosomal.
Prüf jeden Erbgang einzeln mit Genotypen. Ein einziger Widerspruch schließt einen Erbgang aus.
AchtungWahrscheinlichkeit im Erbgang falsch angesetzt
Zwei Überträger, gesundes Kind: Überträger mit 1/4.
Zwei Überträger, gesundes Kind: nicht 1/4, sondern 2/3, denn zwei von drei gesunden Feldern sind Überträger.
Schreib alle Felder des Kreuzungsquadrats auf, streich, was die Angabe ausschließt, und zähl dann neu.
AchtungGendiagnostik und Gentherapie falsch eingeordnet
Somatische Gentherapie wird an die Kinder vererbt.
Somatische Gentherapie verändert nur Körperzellen. Vererbt würde nur eine Veränderung der Keimbahn.
Somatisch heißt Körperzellen, Keimbahn heißt Ei- und Samenzellen und ihre Vorstufen. Nur die Keimbahn geht an Nachkommen.
Kannst du das?
Je Ziel eine Aufgabe. Rechne sie ins Heft, dann kreuz ehrlich an. Keine Punkte, keine Note – der Test ist für dich.
ÜbenSelbsttest
Ich kann den Bau von DNA und RNA aus Nukleotiden erläutern und die komplementäre Basenpaarung anwenden.
31Aus welchen drei Bestandteilen ist ein DNA-Nukleotid aufgebaut? Begründe die Wahl.Lösung zeigen
Ergebnis:Desoxyribose, Phosphatrest und eine organische BaseIch kann die semikonservative Replikation mit Primer, Polymerase und Okazaki-Fragmenten erläutern.
32Woraus besteht der Primer bei der Replikation in der Zelle? Begründe die Wahl.Lösung zeigen
Ergebnis:Aus einem kurzen RNA-StückIch kann die Transkription mit Promotor und die RNA-Prozessierung bei Eukaryoten erläutern.
33Wozu dient die Kappe am 5′-Ende der reifen mRNA? Begründe die Wahl.Lösung zeigen
Ergebnis:Schutz vor Abbau und Erkennung am RibosomIch kann die Translation erklären und mit dem genetischen Code (Codon, Anticodon) Aminosäuresequenzen ableiten.
34Eine mRNA lautet 5′-AUG CCC UGG GCC UGA CGG-3′. Welche Aminosäurefolge entsteht nach der Codesonne?Lösung zeigen
Ergebnis:Met-Pro-Trp-AlaIch kann Arten von Genmutationen unterscheiden und ihre Folgen für das Protein ableiten.
35Das Codon UAC (Tyrosin) wird zu UAA. Was geschieht am Ribosom? Begründe die Wahl.Lösung zeigen
Ergebnis:Die Translation bricht hier vorzeitig ab.Ich kann die Regulation der Genaktivität bei Eukaryoten durch Transkriptionsfaktoren und epigenetische Methylierung erklären.
36Was geschieht mit Methylierungsmustern bei der Zellteilung? Begründe die Wahl.Lösung zeigen
Ergebnis:Die Muster werden auf die Tochterzellen übertragen.Ich kann Familienstammbäume auswerten und Erbgänge (autosomal, gonosomal, dominant, rezessiv) begründet bestimmen.
37Zwei kranke Eltern haben ein gesundes Kind. Welcher Erbgang liegt vor? Begründe die Wahl.Lösung zeigen
Ergebnis:Ein dominanter Erbgang mit heterozygoten ElternIch kann Gentest, humangenetische Beratung und Gentherapie nach Chancen und Risiken beurteilen.
38Was ist das Neugeborenen-Screening? Begründe die Wahl.Lösung zeigen
Ergebnis:Eine Blutuntersuchung aller Neugeborenen auf behandelbare Krankheiten
Bei „unsicher“ oder „noch nicht“: Lies den Abschnitt zum Ziel noch einmal und rechne seine drei Aufgaben.
Die Frage vom Anfang
EntdeckenRückschau
Wie lang wäre die DNA einer einzigen Körperzelle, wenn man sie ausrollt?
Lies deine Vermutung vom Anfang. Kannst du die Frage jetzt mit dem Kapitel beantworten?
Auflösung
Etwa zwei Meter. Trotzdem passt sie in einen Zellkern von wenigen Mikrometern, denn die DNA ist um Histone gewickelt und vielfach gefaltet.
Wörter
- Wahrscheinlichkeit
- wie sicher etwas passiert
Lösungen
- Drei
- Ein DNA-Abschnitt mit der Information für ein Genprodukt
- Die DNA ist um Histone gewickelt und mehrfach spiralisiert.
- Falsch eingebaute Nukleotide werden sofort wieder entfernt.
- Die DNA-Polymerase
- Die DNA ist sehr lang; ein Startpunkt bräuchte viel zu lange.
- Ein DNA-Abschnitt vor dem Gen, an den die RNA-Polymerase bindet
- Die RNA-Polymerase
- Ohne Zellkern liegen DNA und Ribosomen im selben Raum.
- Met-Arg-Ser-Ser
- Met-Ser-Ser-Arg
- Met-Pro-Asn-His
- Einflüsse, die die Mutationsrate erhöhen, etwa UV-Strahlung
- Nein, sie entstehen zufällig, unabhängig vom Nutzen.
- Keine Änderung im Protein, weil das Intron entfernt wird
- Ein Protein, das die Transkription eines Gens hemmt
- Die Umsetzung der Information eines Gens in ein Genprodukt
- Er steuert viele Gene, nicht nur eines.
- X-chromosomal-rezessiv
- Alle Töchter
- Wenige Kinder zeigen die Wahrscheinlichkeiten nur zufällig.
- Ein Gentest gibt oft ein Risiko an, selten Gewissheit.
- Nein, die Keimzellen sind nicht verändert.
- Das Mittel wirkt gezielt dort, wo die Mutation es angreifbar macht.
- Adenin, Uracil, Guanin und Cytosin
- 15 %
- Immer von 5′ nach 3′
- Schutz vor Abbau und Erkennung am Ribosom
- Met-Ser-Gly-Ser
- Drei
- Desoxyribose, Phosphatrest und eine organische Base
- Aus einem kurzen RNA-Stück
- Schutz vor Abbau und Erkennung am Ribosom
- Met-Pro-Trp-Ala
- Die Translation bricht hier vorzeitig ab.
- Die Muster werden auf die Tochterzellen übertragen.
- Ein dominanter Erbgang mit heterozygoten Eltern
- Eine Blutuntersuchung aller Neugeborenen auf behandelbare Krankheiten