Chemie · Klasse 11 · Kapitel
Chemische Reaktionen quantitativ betrachtet
- Entdecken Frage, Vorstellung, Bild
- Merken kommt ins Heft
- Beispiel vorgerechnet, Schritt für Schritt
- Üben selbst rechnen
- Achtung typischer Fehler
- Weiterdenken zum Knobeln und Vernetzen
○ mit Starthilfe, ● für alle, ★ zum Weiterdenken. Du wählst mindestens eine ★-Aufgabe. Du rechnest ins Heft.
1Ich berechne Stoffmenge, Masse und Teilchenzahl mit n = m : M und der Avogadro-Konstante.
MerkenStoffmenge
Die Stoffmenge n in mol zählt Teilchen: 1 mol sind 6,02 · 10²³ Teilchen.
Es gilt n = m : M und N = n · N_A. Die molare Masse M in g/mol steht im Periodensystem.
BeispielStoffmenge, molare Masse und Teilchenzahl
Schritt für Schritt
- m = n · M.
- m = 1,5 mol · 17 g/mol.
- m = 25,5 g
- m = n · M.
- m = 1,5 mol · 17 g/mol.
- m = 25,5 g
Achtungm = n · M als Teilen erinnert
Bestimme: Welche Masse haben 1,5 mol Ammoniak (M = 17 g/mol) → 11,3 g
Bestimme: Welche Masse haben 1,5 mol Ammoniak (M = 17 g/mol) → 25,5 g
Überlege: Mehr mol wiegen mehr. Also m = n · M.
ÜbenJetzt du
- ○1Bestimme: Welche Masse haben 1,5 mol Kohlenstoffdioxid (M = 44 g/mol)?So fängst du an:m = n · M.
Lösung zeigen
- m = n · M.
- m = 1,5 mol · 44 g/mol.
- m = 66 g
Ergebnis:66 g - ●2Wie viele Wassermoleküle enthalten 0,50 mol Wasser (N_A = 6,02 · 10²³ 1/mol)?
Lösung zeigen
- Die Teilchenzahl ist N = n · N_A.
- N = 0,50 mol · 6,02 · 10²³ 1/mol.
- N = 3,01 · 10²³
Ergebnis:3,01 · 10²³ Moleküle - ★3Zwei Proben haben je 1,204 · 10²⁴ Moleküle: Wasserstoff (M = 2,0 g/mol) und Sauerstoff (M = 32 g/mol). Wie verhalten sich ihre Massen?
Lösung zeigen
- Beide Proben sind 2 mol.
- m(H₂) = 2 mol · 2,0 g/mol = 4,0 g.
- m(O₂) = 2 mol · 32 g/mol = 64 g, das 16-fache.
Ergebnis:Die Sauerstoffprobe wiegt 16-mal so viel wie die Wasserstoffprobe
2Ich berechne Massen- und Stoffmengenkonzentrationen und verdünne Lösungen.
MerkenKonzentration
Konzentrationen beziehen sich auf die Lösung. Es gilt β = m : V, c = n : V und β = c · M.
BeispielMassen- und Stoffmengenkonzentration, Verdünnen
Schritt für Schritt
- β = m : V.
- V = 100 mL = 0,1 L.
- β = 0,05 g : 0,1 L = 0,5 g/L
- β = m : V.
- V = 100 mL = 0,1 L.
- β = 0,05 g : 0,1 L = 0,5 g/L
AchtungMilliliter nicht in Liter umgerechnet
4,0 g in 500 mL: 4,0 g : 500 = 0,0080 g/L.
500 mL sind 0,500 L: 4,0 g : 0,500 L = 8,0 g/L.
Schreibe das Volumen in Litern hin, vor dem Rechnen. Prüfe am Ende die Einheit des Ergebnisses.
ÜbenJetzt du
- ○4In 250 mL Lösung sind 1,5 g Harnstoff (M = 60 g/mol) gelöst. Bestimme: Welche Stoffmengenkonzentration hat die Lösung?So fängst du an:n = m : M = 1,5 g : 60 g/mol = 0,025 mol.
Lösung zeigen
- n = m : M = 1,5 g : 60 g/mol = 0,025 mol.
- V = 250 mL = 0,25 L.
- c = n : V = 0,1 mol/L
Ergebnis:0,1 mol/L - ●5Eine isotonische Kochsalzlösung enthält 9,0 g Natriumchlorid je Liter. Bestimme: Welche Stoffmengenkonzentration entspricht das (M = 58,5 g/mol)?
Lösung zeigen
- c = β : M.
- c = 9,0 g/L : 58,5 g/mol.
- c = 0,15 mol/L
Ergebnis:0,15 mol/L - ★6Aus einer Stammlösung mit c = 0,50 mol/L sollen 200 mL Lösung mit c = 0,10 mol/L entstehen. Bestimme: Welches Volumen der Stammlösung wird gebraucht?
Lösung zeigen
- c₁ · V₁ = c₂ · V₂.
- V₁ = 0,10 mol/L · 200 mL : 0,50 mol/L.
- V₁ = 40 mL
Ergebnis:40 mL
3Ich berechne Gasvolumen und Stoffmenge mit dem molaren Volumen.
MerkenMolares Volumen
1 mol jedes Gases nimmt bei gleichem Druck und gleicher Temperatur denselben Raum ein.
Etwa 24 L bei 20 Grad Celsius, n = V : V_m.
BeispielMolares Volumen und Gasvolumen
Schritt für Schritt
- n = V : V_m.
- n = 12 L : 24 L/mol.
- n = 0,5 mol
- n = V : V_m.
- n = 12 L : 24 L/mol.
- n = 0,5 mol
AchtungRechenrichtung beim molaren Volumen vertauscht
V = V_m : n, also 24 L/mol : 0,05 mol = 480 L.
V = n · V_m, also 0,05 mol · 24 L/mol = 1,2 L.
Prüfe die Größenordnung: Ein Mol nimmt etwa 24 Liter ein. Wie viel Raum ist es bei einem Zwanzigstel Mol? Rechne dann mit Einheiten.
ÜbenJetzt du
- ○7Bestimme: Welches Volumen nehmen 5 g Neon (M = 20 g/mol) bei 0 Grad Celsius und 1013 hPa ein (V_m = 22,4 L/mol)?So fängst du an:n = m : M = 5 g : 20 g/mol = 0,25 mol.
Lösung zeigen
- n = m : M = 5 g : 20 g/mol = 0,25 mol.
- V = n · V_m.
- V = 5,6 L
Ergebnis:5,6 L - ●8Bestimme: Welche Stoffmenge hat 6,0 L Wasserstoff bei 20 Grad Celsius und 1013 hPa (V_m = 24 L/mol)?
Lösung zeigen
- n = V : V_m.
- n = 6,0 L : 24 L/mol.
- n = 0,25 mol
Ergebnis:0,25 mol - ★9Bestimme: Welches Volumen hat 1 mol flüssiges Wasser (M = 18 g/mol, Dichte 1,0 g/mL)?
Lösung zeigen
- V = m : ρ.
- m = 1 mol · 18 g/mol = 18 g.
- V = 18 g : 1,0 g/mL = 18 mL
Ergebnis:18 mL
4Ich führe Masse- und Volumenberechnungen bei Reaktionen durch, auch mit Ausbeute.
MerkenReaktionsrechnung
Erst in Mol umrechnen, dann mit dem Koeffizientenverhältnis rechnen.
Zuletzt zurück in Gramm.
BeispielMasse- und Volumenberechnung bei Reaktionen
Schritt für Schritt
- n(Eisen) = 14 g : 56 g/mol = 0,25 mol.
- n(Eisen(III)-oxid) = 0,25 mol · 2 : 4.
- m = 20 g
- n(Eisen) = 14 g : 56 g/mol = 0,25 mol.
- n(Eisen(III)-oxid) = 0,25 mol · 2 : 4.
- m = 20 g
AchtungStoffmengenverhältnis aus der Gleichung nicht genutzt
4 Al + 3 O₂ → 2 Al₂O₃: 4 mol Al → 4 mol Al₂O₃
4 Al + 3 O₂ → 2 Al₂O₃: 4 mol Al → 2 mol Al₂O₃
Lies die Zahlen vor den Formeln. Sie sagen, wie viel mol aus wie viel mol werden.
ÜbenJetzt du
- ○102 NaHCO₃ → Na₂CO₃ + H₂O + CO₂. Bestimme: Welche Masse Kohlenstoffdioxid (M = 44 g/mol) entsteht aus 21 g Natriumhydrogencarbonat (M = 84 g/mol) bei vollständigem Umsatz? Die Ausbeute beträgt 80 Prozent.So fängst du an:n(Natriumhydrogencarbonat) = 21 g : 84 g/mol = 0,25 mol.
Lösung zeigen
- n(Natriumhydrogencarbonat) = 21 g : 84 g/mol = 0,25 mol.
- n(Kohlenstoffdioxid) = 0,25 mol · 1 : 2, mal 0,8 für die Ausbeute.
- m = 4,4 g
Ergebnis:4,4 g - ●114 Fe + 3 O₂ → 2 Fe₂O₃. Bestimme: Welche Masse Eisen(III)-oxid (M = 160 g/mol) entsteht aus 112 g Eisen (M = 56 g/mol) bei vollständigem Umsatz? Die Ausbeute beträgt 80 Prozent.
Lösung zeigen
- n(Eisen) = 112 g : 56 g/mol = 2 mol.
- n(Eisen(III)-oxid) = 2 mol · 2 : 4, mal 0,8 für die Ausbeute.
- m = 128 g
Ergebnis:128 g - ★12Kalkstein wird gebrannt: CaCO₃ → CaO + CO₂. Bestimme: Wie viel Kalkstein (M = 100 g/mol) wird für 28 g Calciumoxid (M = 56 g/mol) bei 80 Prozent Ausbeute eingesetzt?
Lösung zeigen
- n(CaO) = 28 g : 56 g/mol = 0,50 mol, also n(CaCO₃) = 0,50 mol.
- theoretisch 0,50 mol · 100 g/mol = 50 g.
- Einsatz 50 g : 0,80 = 62,5 g
Ergebnis:62,5 g
5Ich bestimme mit der Elementaranalyse die Verhältnisformel eines Stoffs.
MerkenElementaranalyse
Massenanteile durch die molaren Massen teilen ergibt die Stoffmengen.
Das kleinste ganzzahlige Verhältnis ist die Verhältnisformel. Mit der molaren Masse folgt daraus die Summenformel.
BeispielElementaranalyse und Verhältnisformel
Schritt für Schritt
- n(CO₂) = 1,76 g : 44 g/mol = 0,040 mol.
- n(C) = n(CO₂) = 0,040 mol.
- m(C) = 0,040 mol · 12 g/mol = 0,48 g
- n(CO₂) = 1,76 g : 44 g/mol = 0,040 mol.
- n(C) = n(CO₂) = 0,040 mol.
- m(C) = 0,040 mol · 12 g/mol = 0,48 g
AchtungMasse des Produkts mit der Masse des Elements gleichgesetzt
Aus 1,76 g Kohlenstoffdioxid folgen 1,76 g Kohlenstoff.
n(CO₂) = 0,040 mol enthält 0,040 mol C, das sind 0,48 g.
Berechne die Stoffmenge des Produkts. Rechne mit dem Faktor aus der Formel auf das Element um.
ÜbenJetzt du
- ○13Eine Verbindung enthält 62,1 Prozent Kohlenstoff, 10,3 Prozent Wasserstoff und 27,6 Prozent Sauerstoff (M(C) = 12, M(H) = 1, M(O) = 16 g/mol). Welche Verhältnisformel hat sie?So fängst du an:Stoffmengen aus Anteil : M: 5,17 mol C, 10,3 mol H, 1,73 mol O.
Lösung zeigen
- Stoffmengen aus Anteil : M: 5,17 mol C, 10,3 mol H, 1,73 mol O.
- Durch die kleinste Stoffmenge teilen und auf ganze Zahlen bringen.
- Verhältnis 3 : 6 : 1, also C₃H₆O.
Ergebnis:C₃H₆O - ●14Eine Verbindung enthält 40,0 Prozent Kohlenstoff, 6,7 Prozent Wasserstoff und 53,3 Prozent Sauerstoff (M(C) = 12, M(H) = 1, M(O) = 16 g/mol). Welche Verhältnisformel hat sie?
Lösung zeigen
- Stoffmengen aus Anteil : M: 3,33 mol C, 6,7 mol H, 3,33 mol O.
- Durch die kleinste Stoffmenge teilen und auf ganze Zahlen bringen.
- Verhältnis 1 : 2 : 1, also CH₂O.
Ergebnis:CH₂O - ★15Eine Verbindung enthält 37,5 Prozent Kohlenstoff, 12,5 Prozent Wasserstoff und 50,0 Prozent Sauerstoff (M(C) = 12, M(H) = 1, M(O) = 16 g/mol). Welche Verhältnisformel hat sie?
Lösung zeigen
- Stoffmengen aus Anteil : M: 3,13 mol C, 12,5 mol H, 3,13 mol O.
- Durch die kleinste Stoffmenge teilen und auf ganze Zahlen bringen.
- Verhältnis 1 : 4 : 1, also CH₄O.
Ergebnis:CH₄O
6Ich bestimme die molare Masse eines Stoffs aus Messwerten.
MerkenMolmassenbestimmung
Aus Masse und Gasvolumen folgt die molare Masse.
Mit der Verhältnisformel ergibt sich die Summenformel.
BeispielMolare Masse aus Messwerten bestimmen
Schritt für Schritt
- M(CH₂) = 12 + 2 = 14 g/mol.
- Faktor = 56 g/mol : 14 g/mol = 4.
- Summenformel C₄H₈, also 4 Kohlenstoffatome.
- M(CH₂) = 12 + 2 = 14 g/mol.
- Faktor = 56 g/mol : 14 g/mol = 4.
- Summenformel C₄H₈, also 4 Kohlenstoffatome.
AchtungVerhältnisformel mit Summenformel gleichgesetzt
CH₂O ist die Formel von Traubenzucker.
CH₂O ist die Verhältnisformel. Mit M = 180 g/mol ergibt sich C₆H₁₂O₆.
Berechne die molare Masse der Verhältnisformel. Teile die gegebene molare Masse durch diesen Wert und multipliziere alle Indizes.
ÜbenJetzt du
- ○16Die Verhältnisformel eines Kohlenwasserstoffs ist CH₂ (M(C) = 12, M(H) = 1 g/mol), seine molare Masse beträgt 98 g/mol. Bestimme: Wie viele Kohlenstoffatome hat ein Molekül?So fängst du an:M(CH₂) = 14 g/mol.
Lösung zeigen
- M(CH₂) = 14 g/mol.
- Faktor = 98 g/mol : 14 g/mol = 7.
- Summenformel mit 7 Kohlenstoffatomen.
Ergebnis:7 Kohlenstoffatome - ●171,16 g eines Gases nehmen bei 20 Grad Celsius und 1013 hPa 0,48 L ein (V_m = 24 L/mol). Bestimme: Wie groß ist die molare Masse?
Lösung zeigen
- M = m · V_m : V.
- M = 1,16 g · 24 L/mol : 0,48 L.
- M = 58 g/mol
Ergebnis:58 g/mol - ★180,30 g einer einprotonigen Säure werden mit Natronlauge (c = 0,10 mol/L) titriert, bis zum Äquivalenzpunkt sind 25,0 mL nötig. Bestimme: Wie groß ist die molare Masse der Säure?
Lösung zeigen
- n(NaOH) = 0,10 mol/L · 0,0250 L = 0,00250 mol.
- n(Säure) = n(NaOH), denn 1 : 1.
- M = 0,30 g : 0,00250 mol = 120 g/mol
Ergebnis:120 g/mol
7Ich bestimme Konzentrationen durch Titration und Gravimetrie.
MerkenTitration und Gravimetrie
Am Äquivalenzpunkt passt die Stoffmenge der Maßlösung zur Probe.
Die Gravimetrie bestimmt den Stoff durch Fällen und Rückwiegen.
BeispielTitration und Gravimetrie
Schritt für Schritt
- n(NaOH) = 0,1 mol/L · 0,024 L = 0,0024 mol.
- n(Säure) = n(NaOH).
- c = 0,0024 mol : 0,025 L = 0,096 mol/L
- n(NaOH) = 0,1 mol/L · 0,024 L = 0,0024 mol.
- n(Säure) = n(NaOH).
- c = 0,0024 mol : 0,025 L = 0,096 mol/L
AchtungÄquivalenzpunkt mit gleichem Volumen verwechselt
Am Äquivalenzpunkt haben Säure und Lauge das gleiche Volumen, also gleiche Konzentration.
Am Äquivalenzpunkt sind die Stoffmengen nach der Gleichung gleich: c₁ · V₁ = c₂ · V₂.
Berechne aus Konzentration und Verbrauch die Stoffmenge der Lauge. Setze sie mit der Stoffmenge der Säure gleich.
ÜbenJetzt du
- ○1910 mL Oxalsäure werden mit Natronlauge (c = 0,2 mol/L) bis zum Äquivalenzpunkt titriert, verbraucht werden 40 mL ((COOH)₂ + 2 NaOH → (COONa)₂ + 2 H₂O). Bestimme: Welche Konzentration hat die Oxalsäure?So fängst du an:n(NaOH) = 0,2 mol/L · 0,04 L = 0,008 mol.
Lösung zeigen
- n(NaOH) = 0,2 mol/L · 0,04 L = 0,008 mol.
- n(Säure) = n(NaOH) : 2.
- c = 0,004 mol : 0,01 L = 0,4 mol/L
Ergebnis:0,4 mol/L - ●2020 mL Salpetersäure werden mit Natronlauge (c = 0,1 mol/L) bis zum Äquivalenzpunkt titriert, verbraucht werden 40 mL (HNO₃ + NaOH → NaNO₃ + H₂O). Bestimme: Welche Konzentration hat die Salpetersäure?
Lösung zeigen
- n(NaOH) = 0,1 mol/L · 0,04 L = 0,004 mol.
- n(Säure) = n(NaOH).
- c = 0,004 mol : 0,02 L = 0,2 mol/L
Ergebnis:0,2 mol/L - ★21Was bedeutet der Äquivalenzpunkt bei der Titration von Essigsäure mit Natronlauge?
Lösung zeigen
- Am Äquivalenzpunkt ist die Säure vollständig umgesetzt.
- Das gilt nach der Stoffmengenbilanz der Gleichung.
- Es zählt n(Säure) = n(Lauge) bei eins zu eins.
Ergebnis:Die Stoffmenge der Lauge entspricht der der Säure nach der Gleichung
Vermischte Übungen
Alles durcheinander – wie in der Arbeit. Überleg bei jeder Aufgabe zuerst: Welches Ziel ist das?
Üben
- ●22Bestimme: Welche Masse haben 0,2 mol Eisen(III)-oxid (M = 160 g/mol)?
Lösung zeigen
- m = n · M.
- m = 0,2 mol · 160 g/mol.
- m = 32 g
Ergebnis:32 g - ●23Aus 50 mL Probe bleiben nach dem Eindampfen 1 g Rückstand. Bestimme: Welchen Gesamtsalzgehalt hat die Probe?
Lösung zeigen
- β = m : V.
- V = 50 mL = 0,05 L.
- β = 1 g : 0,05 L = 20 g/L
Ergebnis:20 g/L - ●24Bestimme: Welche Stoffmenge hat 11,2 L Methan bei 0 Grad Celsius und 1013 hPa (V_m = 22,4 L/mol)?
Lösung zeigen
- n = V : V_m.
- n = 11,2 L : 22,4 L/mol.
- n = 0,5 mol
Ergebnis:0,5 mol - ●254 Al + 3 O₂ → 2 Al₂O₃. Bestimme: Welche Masse Aluminiumoxid (M = 102 g/mol) entsteht aus 27 g Aluminium (M = 27 g/mol) bei vollständigem Umsatz?
Lösung zeigen
- n(Aluminium) = 27 g : 27 g/mol = 1 mol.
- n(Aluminiumoxid) = 1 mol · 2 : 4.
- m = 51 g
Ergebnis:51 g - ●26Eine Verbindung enthält 20,0 Prozent Kohlenstoff, 6,7 Prozent Wasserstoff, 46,7 Prozent Stickstoff und 26,7 Prozent Sauerstoff (M(C) = 12, M(H) = 1, M(N) = 14, M(O) = 16 g/mol). Welche Verhältnisformel hat sie?
Lösung zeigen
- Stoffmengen aus Anteil : M: 1,67 mol C, 6,7 mol H, 3,34 mol N, 1,67 mol O.
- Durch die kleinste Stoffmenge teilen und auf ganze Zahlen bringen.
- Verhältnis 1 : 4 : 2 : 1, also CH₄N₂O.
Ergebnis:CH₄N₂O - ●270,16 g eines Gases nehmen bei 20 Grad Celsius und 1013 hPa 0,24 L ein (V_m = 24 L/mol). Bestimme: Wie groß ist die molare Masse?
Lösung zeigen
- M = m · V_m : V.
- M = 0,16 g · 24 L/mol : 0,24 L.
- M = 16 g/mol
Ergebnis:16 g/mol
Auf einen Blick
MerkenDas Wichtigste
- Stoffmenge
- Die Stoffmenge n in mol zählt Teilchen: 1 mol sind 6,02 · 10²³ Teilchen.
- Konzentration
- Konzentrationen beziehen sich auf die Lösung. Es gilt β = m : V, c = n : V und β = c · M.
- Molares Volumen
- 1 mol jedes Gases nimmt bei gleichem Druck und gleicher Temperatur denselben Raum ein.
- Reaktionsrechnung
- Erst in Mol umrechnen, dann mit dem Koeffizientenverhältnis rechnen.
- Elementaranalyse
- Massenanteile durch die molaren Massen teilen ergibt die Stoffmengen.
- Molmassenbestimmung
- Aus Masse und Gasvolumen folgt die molare Masse.
- Titration und Gravimetrie
- Am Äquivalenzpunkt passt die Stoffmenge der Maßlösung zur Probe.
Kannst du das?
Je Ziel eine Aufgabe. Rechne sie ins Heft, dann kreuz ehrlich an. Keine Punkte, keine Note – der Test ist für dich.
ÜbenSelbsttest
Ich berechne Stoffmenge, Masse und Teilchenzahl mit n = m : M und der Avogadro-Konstante.
28Eine Portion Natriumhydroxid (M = 40 g/mol) hat die Masse 4 g. Bestimme: Welche Stoffmenge hat sie?Lösung zeigen
Ergebnis:0,1 molIch berechne Massen- und Stoffmengenkonzentrationen und verdünne Lösungen.
29Eine Lösung von Kaliumhydroxid hat die Massenkonzentration 112 g/L. Bestimme: Welche Stoffmengenkonzentration hat sie (M = 56 g/mol)?Lösung zeigen
Ergebnis:2 mol/LIch berechne Gasvolumen und Stoffmenge mit dem molaren Volumen.
30Bestimme: Welches Volumen nehmen 7 g Stickstoff (M = 28 g/mol) bei 0 Grad Celsius und 1013 hPa ein (V_m = 22,4 L/mol)?Lösung zeigen
Ergebnis:5,6 LIch führe Masse- und Volumenberechnungen bei Reaktionen durch, auch mit Ausbeute.
31N₂ + 3 H₂ → 2 NH₃. Bestimme: Welche Masse Ammoniak (M = 17 g/mol) entsteht aus 56 g Stickstoff (M = 28 g/mol) bei vollständigem Umsatz? Die Ausbeute beträgt 50 Prozent.Lösung zeigen
Ergebnis:34 gIch bestimme mit der Elementaranalyse die Verhältnisformel eines Stoffs.
32Eine Verbindung enthält 26,7 Prozent Kohlenstoff, 2,2 Prozent Wasserstoff und 71,1 Prozent Sauerstoff (M(C) = 12, M(H) = 1, M(O) = 16 g/mol). Welche Verhältnisformel hat sie?Lösung zeigen
Ergebnis:CHO₂Ich bestimme die molare Masse eines Stoffs aus Messwerten.
33Die Verhältnisformel eines Kohlenwasserstoffs ist CH (M(C) = 12, M(H) = 1 g/mol), seine molare Masse beträgt 78 g/mol. Bestimme: Wie viele Kohlenstoffatome hat ein Molekül?Lösung zeigen
Ergebnis:6 KohlenstoffatomeIch bestimme Konzentrationen durch Titration und Gravimetrie.
3425 mL Oxalsäure werden mit Natronlauge (c = 0,5 mol/L) bis zum Äquivalenzpunkt titriert, verbraucht werden 40 mL ((COOH)₂ + 2 NaOH → (COONa)₂ + 2 H₂O). Bestimme: Welche Konzentration hat die Oxalsäure?Lösung zeigen
Ergebnis:0,4 mol/L
Bei „unsicher“ oder „noch nicht“: Lies den Abschnitt zum Ziel noch einmal und rechne seine drei Aufgaben.
Wörter
- Summe
- was herauskommt, wenn man zusammenzählt
- Volumen
- wie viel hineinpasst
Lösungen
- 66 g
- 3,01 · 10²³ Moleküle
- Die Sauerstoffprobe wiegt 16-mal so viel wie die Wasserstoffprobe
- 0,1 mol/L
- 0,15 mol/L
- 40 mL
- 5,6 L
- 0,25 mol
- 18 mL
- 4,4 g
- 128 g
- 62,5 g
- C₃H₆O
- CH₂O
- CH₄O
- 7 Kohlenstoffatome
- 58 g/mol
- 120 g/mol
- 0,4 mol/L
- 0,2 mol/L
- Die Stoffmenge der Lauge entspricht der der Säure nach der Gleichung
- 32 g
- 20 g/L
- 0,5 mol
- 51 g
- CH₄N₂O
- 16 g/mol
- 0,1 mol
- 2 mol/L
- 5,6 L
- 34 g
- CHO₂
- 6 Kohlenstoffatome
- 0,4 mol/L