Chemie · Klasse 11 · Kapitel
Chemische Reaktionen quantitativ betrachtet
- Entdecken Frage, Vorstellung, Bild
- Merken kommt ins Heft
- Beispiel vorgerechnet, Schritt für Schritt
- Üben selbst rechnen
- Achtung typischer Fehler
- Weiterdenken zum Knobeln und Vernetzen
○ mit Starthilfe, ● für alle, ★ zum Weiterdenken. Du wählst mindestens eine ★-Aufgabe. Du rechnest ins Heft.
1Ich berechne Stoffmenge, Masse und Teilchenzahl mit n = m : M und der Avogadro-Konstante.
MerkenStoffmenge
Die Stoffmenge n in mol zählt Teilchen: 1 mol sind 6,02 · 10²³ Teilchen.
Es gilt n = m : M und N = n · N_A. Die molare Masse M in g/mol steht im Periodensystem.
BeispielStoffmenge, molare Masse und Teilchenzahl
Schritt für Schritt
- N = n · N_A.
- N = 0,4 mol · 6,02 · 10²³ 1/mol.
- N = 2,41 · 10²³
- N = n · N_A.
- N = 0,4 mol · 6,02 · 10²³ 1/mol.
- N = 2,41 · 10²³
Achtungm = n · M als Teilen erinnert
Bestimme: Welche Masse haben 2 mol Eisen(III)-oxid (M = 160 g/mol) → 80 g
Bestimme: Welche Masse haben 2 mol Eisen(III)-oxid (M = 160 g/mol) → 320 g
Überlege: Mehr mol wiegen mehr. Also m = n · M.
ÜbenJetzt du
- ○1Eine Portion Calciumcarbonat (M = 100 g/mol) hat die Masse 25 g. Bestimme: Welche Stoffmenge hat sie?So fängst du an:Gegeben sind m = 25 g und M = 100 g/mol.
Lösung zeigen
- Gegeben sind m = 25 g und M = 100 g/mol.
- n = m : M = 25 g : 100 g/mol.
- n = 0,25 mol
Ergebnis:0,25 mol - ●2Bestimme: Welche Masse haben 2 mol Eisen(III)-oxid (M = 160 g/mol)?
Lösung zeigen
- m = n · M.
- m = 2 mol · 160 g/mol.
- m = 320 g
Ergebnis:320 g - ★3Zwei Proben haben je 1,204 · 10²⁴ Moleküle: Wasserstoff (M = 2,0 g/mol) und Sauerstoff (M = 32 g/mol). Wie verhalten sich ihre Massen?
Lösung zeigen
- Beide Proben sind 2 mol.
- m(H₂) = 2 mol · 2,0 g/mol = 4,0 g.
- m(O₂) = 2 mol · 32 g/mol = 64 g, das 16-fache.
Ergebnis:Die Sauerstoffprobe wiegt 16-mal so viel wie die Wasserstoffprobe
2Ich berechne Massen- und Stoffmengenkonzentrationen und verdünne Lösungen.
MerkenKonzentration
Konzentrationen beziehen sich auf die Lösung. Es gilt β = m : V, c = n : V und β = c · M.
BeispielMassen- und Stoffmengenkonzentration, Verdünnen
Schritt für Schritt
- n = m : M = 8,5 g : 170 g/mol = 0,05 mol.
- V = 250 mL = 0,25 L.
- c = n : V = 0,2 mol/L
- n = m : M = 8,5 g : 170 g/mol = 0,05 mol.
- V = 250 mL = 0,25 L.
- c = n : V = 0,2 mol/L
AchtungMassenkonzentration und Stoffmengenkonzentration verwechselt
9 g Natriumchlorid je Liter sind 9 mol/L.
9 g je Liter sind 9 g : 58,5 g/mol = 0,15 mol je Liter.
Schreibe die Einheit des Ergebnisses auf: g/L oder mol/L? Rechne mit der molaren Masse in die gewünschte Einheit um.
ÜbenJetzt du
- ○4Aus 100 mL Probe bleiben nach dem Eindampfen 2 g Rückstand. Bestimme: Welchen Gesamtsalzgehalt hat die Probe?So fängst du an:β = m : V.
Lösung zeigen
- β = m : V.
- V = 100 mL = 0,1 L.
- β = 2 g : 0,1 L = 20 g/L
Ergebnis:20 g/L - ●5Eine Lösung von Natriumhydrogencarbonat hat die Massenkonzentration 42 g/L. Bestimme: Welche Stoffmengenkonzentration hat sie (M = 84 g/mol)?
Lösung zeigen
- c = β : M.
- c = 42 g/L : 84 g/mol.
- c = 0,5 mol/L
Ergebnis:0,5 mol/L - ★6Aus einer Stammlösung mit c = 0,50 mol/L sollen 200 mL Lösung mit c = 0,10 mol/L entstehen. Bestimme: Welches Volumen der Stammlösung wird gebraucht?
Lösung zeigen
- c₁ · V₁ = c₂ · V₂.
- V₁ = 0,10 mol/L · 200 mL : 0,50 mol/L.
- V₁ = 40 mL
Ergebnis:40 mL
3Ich berechne Gasvolumen und Stoffmenge mit dem molaren Volumen.
MerkenMolares Volumen
1 mol jedes Gases nimmt bei gleichem Druck und gleicher Temperatur denselben Raum ein.
Etwa 24 L bei 20 Grad Celsius, n = V : V_m.
BeispielMolares Volumen und Gasvolumen
Schritt für Schritt
- V = n · V_m.
- V = 0,05 mol · 22,4 L/mol.
- V = 1,12 L
- V = n · V_m.
- V = 0,05 mol · 22,4 L/mol.
- V = 1,12 L
AchtungRechenrichtung beim molaren Volumen vertauscht
V = V_m : n, also 24 L/mol : 0,05 mol = 480 L.
V = n · V_m, also 0,05 mol · 24 L/mol = 1,2 L.
Prüfe die Größenordnung: Ein Mol nimmt etwa 24 Liter ein. Wie viel Raum ist es bei einem Zwanzigstel Mol? Rechne dann mit Einheiten.
ÜbenJetzt du
- ○70,025 mol Argon werden bei 0 Grad Celsius und 1013 hPa betrachtet (V_m = 22,4 L/mol). Bestimme: Welches Volumen nehmen sie ein?So fängst du an:V = n · V_m.
Lösung zeigen
- V = n · V_m.
- V = 0,025 mol · 22,4 L/mol.
- V = 0,56 L
Ergebnis:0,56 L - ●8Bestimme: Welche Stoffmenge hat 4,48 L Methan bei 0 Grad Celsius und 1013 hPa (V_m = 22,4 L/mol)?
Lösung zeigen
- n = V : V_m.
- n = 4,48 L : 22,4 L/mol.
- n = 0,2 mol
Ergebnis:0,2 mol - ★9Bestimme: Welches Volumen hat 1 mol flüssiges Wasser (M = 18 g/mol, Dichte 1,0 g/mL)?
Lösung zeigen
- V = m : ρ.
- m = 1 mol · 18 g/mol = 18 g.
- V = 18 g : 1,0 g/mL = 18 mL
Ergebnis:18 mL
4Ich führe Masse- und Volumenberechnungen bei Reaktionen durch, auch mit Ausbeute.
MerkenReaktionsrechnung
Erst in Mol umrechnen, dann mit dem Koeffizientenverhältnis rechnen.
Zuletzt zurück in Gramm.
BeispielMasse- und Volumenberechnung bei Reaktionen
Schritt für Schritt
- n(H₂) : n(Al) = 3 : 2.
- n(H₂) = 0,20 mol · 3 : 2.
- n(H₂) = 0,30 mol
- n(H₂) : n(Al) = 3 : 2.
- n(H₂) = 0,20 mol · 3 : 2.
- n(H₂) = 0,30 mol
AchtungStoffmengenverhältnis aus der Gleichung nicht genutzt
4 Al + 3 O₂ → 2 Al₂O₃: 4 mol Al → 4 mol Al₂O₃
4 Al + 3 O₂ → 2 Al₂O₃: 4 mol Al → 2 mol Al₂O₃
Lies die Zahlen vor den Formeln. Sie sagen, wie viel mol aus wie viel mol werden.
ÜbenJetzt du
- ○10CH₄ + 2 O₂ → CO₂ + 2 H₂O. Bestimme: Welche Masse Wasser (M = 18 g/mol) entsteht aus 16 g Methan (M = 16 g/mol) bei vollständigem Umsatz? Die Ausbeute beträgt 80 Prozent.So fängst du an:n(Methan) = 16 g : 16 g/mol = 1 mol.
Lösung zeigen
- n(Methan) = 16 g : 16 g/mol = 1 mol.
- n(Wasser) = 1 mol · 2 : 1, mal 0,8 für die Ausbeute.
- m = 28,8 g
Ergebnis:28,8 g - ●11CH₄ + 2 O₂ → CO₂ + 2 H₂O. Bestimme: Welche Masse Wasser (M = 18 g/mol) entsteht aus 1,6 g Methan (M = 16 g/mol) bei vollständigem Umsatz?
Lösung zeigen
- n(Methan) = 1,6 g : 16 g/mol = 0,1 mol.
- n(Wasser) = 0,1 mol · 2 : 1.
- m = 3,6 g
Ergebnis:3,6 g - ★12Kalkstein wird gebrannt: CaCO₃ → CaO + CO₂. Bestimme: Wie viel Kalkstein (M = 100 g/mol) wird für 28 g Calciumoxid (M = 56 g/mol) bei 80 Prozent Ausbeute eingesetzt?
Lösung zeigen
- n(CaO) = 28 g : 56 g/mol = 0,50 mol, also n(CaCO₃) = 0,50 mol.
- theoretisch 0,50 mol · 100 g/mol = 50 g.
- Einsatz 50 g : 0,80 = 62,5 g
Ergebnis:62,5 g
5Ich bestimme mit der Elementaranalyse die Verhältnisformel eines Stoffs.
MerkenElementaranalyse
Massenanteile durch die molaren Massen teilen ergibt die Stoffmengen.
Das kleinste ganzzahlige Verhältnis ist die Verhältnisformel. Mit der molaren Masse folgt daraus die Summenformel.
BeispielElementaranalyse und Verhältnisformel
Schritt für Schritt
- Stoffmengen aus Anteil : M: 3,26 mol C, 8,7 mol H, 3,26 mol O.
- Durch die kleinste Stoffmenge teilen und auf ganze Zahlen bringen.
- Verhältnis 3 : 8 : 3, also C₃H₈O₃.
- Stoffmengen aus Anteil : M: 3,26 mol C, 8,7 mol H, 3,26 mol O.
- Durch die kleinste Stoffmenge teilen und auf ganze Zahlen bringen.
- Verhältnis 3 : 8 : 3, also C₃H₈O₃.
AchtungMassenverhältnis als Atomzahlverhältnis gelesen
40 Prozent C, 6,7 Prozent H, 53,3 Prozent O ergeben die Formel C₆HO₈.
Erst durch die molaren Massen teilen: 3,33 : 6,7 : 3,33 mol, also CH₂O.
Teile jeden Massenanteil durch die molare Masse des Elements. Bringe die Stoffmengen auf kleine ganze Zahlen.
ÜbenJetzt du
- ○13Eine Verbindung enthält 80,0 Prozent Kohlenstoff und 20,0 Prozent Wasserstoff (M(C) = 12, M(H) = 1 g/mol). Welche Verhältnisformel hat sie?So fängst du an:Stoffmengen aus Anteil : M: 6,67 mol C, 20 mol H.
Lösung zeigen
- Stoffmengen aus Anteil : M: 6,67 mol C, 20 mol H.
- Durch die kleinste Stoffmenge teilen und auf ganze Zahlen bringen.
- Verhältnis 1 : 3, also CH₃.
Ergebnis:CH₃ - ●14Eine Verbindung enthält 37,5 Prozent Kohlenstoff, 12,5 Prozent Wasserstoff und 50,0 Prozent Sauerstoff (M(C) = 12, M(H) = 1, M(O) = 16 g/mol). Welche Verhältnisformel hat sie?
Lösung zeigen
- Stoffmengen aus Anteil : M: 3,13 mol C, 12,5 mol H, 3,13 mol O.
- Durch die kleinste Stoffmenge teilen und auf ganze Zahlen bringen.
- Verhältnis 1 : 4 : 1, also CH₄O.
Ergebnis:CH₄O - ★15Die Verbrennung von 0,92 g einer Verbindung liefert 1,76 g Kohlenstoffdioxid und 1,08 g Wasser; die Probe enthält 0,32 g Sauerstoff (M(H₂O) = 18, M(O) = 16 g/mol). Welche Verhältnisformel hat sie?
Lösung zeigen
- n(C) = 0,040 mol, n(H) = 2 · 0,060 mol = 0,12 mol, n(O) = 0,32 g : 16 g/mol = 0,020 mol.
- Verhältnis 0,040 : 0,12 : 0,020.
- Geteilt durch 0,020: 2 : 6 : 1, also C₂H₆O.
Ergebnis:C₂H₆O
6Ich bestimme die molare Masse eines Stoffs aus Messwerten.
MerkenMolmassenbestimmung
Aus Masse und Gasvolumen folgt die molare Masse.
Mit der Verhältnisformel ergibt sich die Summenformel.
BeispielMolare Masse aus Messwerten bestimmen
Schritt für Schritt
- M = m · V_m : V.
- M = 2,2 g · 24 L/mol : 1,2 L.
- M = 44 g/mol
- M = m · V_m : V.
- M = 2,2 g · 24 L/mol : 1,2 L.
- M = 44 g/mol
AchtungDichte des Gases mit der molaren Masse gleichgesetzt
1,83 g in 1,0 L: M = 1,83 g/mol.
1,83 g/L · 24 L/mol = 44 g/mol.
Rechne die Masse von 24 Litern aus. Das ist die Masse von einem Mol.
ÜbenJetzt du
- ○160,8 g eines Gases nehmen bei 20 Grad Celsius und 1013 hPa 0,48 L ein (V_m = 24 L/mol). Bestimme: Wie groß ist die molare Masse?So fängst du an:M = m · V_m : V.
Lösung zeigen
- M = m · V_m : V.
- M = 0,8 g · 24 L/mol : 0,48 L.
- M = 40 g/mol
Ergebnis:40 g/mol - ●17Ein Gas hat bei 20 Grad Celsius und 1013 hPa in 1,0 L die Masse 1,83 g (V_m = 24 L/mol). Bestimme: Wie groß ist seine molare Masse?
Lösung zeigen
- M = m · V_m : V.
- M = 1,83 g · 24 L/mol : 1,0 L.
- M = 44 g/mol
Ergebnis:44 g/mol - ★181 g eines Gases nehmen bei 20 Grad Celsius und 1013 hPa 1,2 L ein (V_m = 24 L/mol). Bestimme: Wie groß ist die molare Masse?
Lösung zeigen
- M = m · V_m : V.
- M = 1 g · 24 L/mol : 1,2 L.
- M = 20 g/mol
Ergebnis:20 g/mol
7Ich bestimme Konzentrationen durch Titration und Gravimetrie.
MerkenTitration und Gravimetrie
Am Äquivalenzpunkt passt die Stoffmenge der Maßlösung zur Probe.
Die Gravimetrie bestimmt den Stoff durch Fällen und Rückwiegen.
BeispielTitration und Gravimetrie
Schritt für Schritt
- n(NaOH) = 0,2 mol/L · 0,0125 L = 0,0025 mol.
- n(Säure) = n(NaOH).
- c = 0,0025 mol : 0,01 L = 0,25 mol/L
- n(NaOH) = 0,2 mol/L · 0,0125 L = 0,0025 mol.
- n(Säure) = n(NaOH).
- c = 0,0025 mol : 0,01 L = 0,25 mol/L
AchtungÄquivalenzpunkt mit gleichem Volumen verwechselt
Am Äquivalenzpunkt haben Säure und Lauge das gleiche Volumen, also gleiche Konzentration.
Am Äquivalenzpunkt sind die Stoffmengen nach der Gleichung gleich: c₁ · V₁ = c₂ · V₂.
Berechne aus Konzentration und Verbrauch die Stoffmenge der Lauge. Setze sie mit der Stoffmenge der Säure gleich.
ÜbenJetzt du
- ○1910 mL Essigsäure werden mit Natronlauge (c = 0,5 mol/L) bis zum Äquivalenzpunkt titriert, verbraucht werden 15 mL (CH₃COOH + NaOH → CH₃COONa + H₂O). Bestimme: Welche Konzentration hat die Essigsäure?So fängst du an:n(NaOH) = 0,5 mol/L · 0,015 L = 0,0075 mol.
Lösung zeigen
- n(NaOH) = 0,5 mol/L · 0,015 L = 0,0075 mol.
- n(Säure) = n(NaOH).
- c = 0,0075 mol : 0,01 L = 0,75 mol/L
Ergebnis:0,75 mol/L - ●2010,0 mL Speiseessig werden mit Natronlauge (c = 1,0 mol/L) titriert, verbraucht werden 8,3 mL. Bestimme: Welche Massenkonzentration an Essigsäure (M = 60 g/mol) hat der Essig?
Lösung zeigen
- n(NaOH) = 1,0 mol/L · 0,0083 L = 0,0083 mol, gleich n(Essigsäure).
- m = 0,0083 mol · 60 g/mol = 0,498 g.
- β = 0,498 g : 0,0100 L = 49,8 g/L
Ergebnis:49,8 g/L - ★21Was bedeutet der Äquivalenzpunkt bei der Titration von Essigsäure mit Natronlauge?
Lösung zeigen
- Am Äquivalenzpunkt ist die Säure vollständig umgesetzt.
- Das gilt nach der Stoffmengenbilanz der Gleichung.
- Es zählt n(Säure) = n(Lauge) bei eins zu eins.
Ergebnis:Die Stoffmenge der Lauge entspricht der der Säure nach der Gleichung
Vermischte Übungen
Alles durcheinander – wie in der Arbeit. Überleg bei jeder Aufgabe zuerst: Welches Ziel ist das?
Üben
- ●22Wie viele Moleküle enthalten 1,5 mol Glucose (N_A = 6,02 · 10²³ 1/mol)?
Lösung zeigen
- N = n · N_A.
- N = 1,5 mol · 6,02 · 10²³ 1/mol.
- N = 9,03 · 10²³
Ergebnis:9,03 · 10²³ Moleküle - ●23Eine Lösung von Kupfersulfat hat die Massenkonzentration 16 g/L. Bestimme: Welche Stoffmengenkonzentration hat sie (M = 160 g/mol)?
Lösung zeigen
- c = β : M.
- c = 16 g/L : 160 g/mol.
- c = 0,1 mol/L
Ergebnis:0,1 mol/L - ●24Bestimme: Welches Volumen nehmen 4 g Argon (M = 40 g/mol) bei 20 Grad Celsius und 1013 hPa ein (V_m = 24 L/mol)?
Lösung zeigen
- n = m : M = 4 g : 40 g/mol = 0,1 mol.
- V = n · V_m.
- V = 2,4 L
Ergebnis:2,4 L - ●254 Al + 3 O₂ → 2 Al₂O₃. Bestimme: Welche Masse Aluminiumoxid (M = 102 g/mol) entsteht aus 27 g Aluminium (M = 27 g/mol) bei vollständigem Umsatz? Die Ausbeute beträgt 80 Prozent.
Lösung zeigen
- n(Aluminium) = 27 g : 27 g/mol = 1 mol.
- n(Aluminiumoxid) = 1 mol · 2 : 4, mal 0,8 für die Ausbeute.
- m = 40,8 g
Ergebnis:40,8 g - ●26Die Verhältnisformel einer Verbindung ist CH₂O, ihre molare Masse beträgt 180 g/mol. Welche Summenformel hat sie?
Lösung zeigen
- M(CH₂O) = 12 + 2 + 16 = 30 g/mol.
- Faktor = 180 g/mol : 30 g/mol = 6.
- Alle Indizes mal 6: C₆H₁₂O₆
Ergebnis:C₆H₁₂O₆ - ●27Die Verhältnisformel eines Kohlenwasserstoffs ist CH (M(C) = 12, M(H) = 1 g/mol), seine molare Masse beträgt 104 g/mol. Bestimme: Wie viele Kohlenstoffatome hat ein Molekül?
Lösung zeigen
- M(CH) = 13 g/mol.
- Faktor = 104 g/mol : 13 g/mol = 8.
- Summenformel mit 8 Kohlenstoffatomen.
Ergebnis:8 Kohlenstoffatome
Auf einen Blick
MerkenDas Wichtigste
- Stoffmenge
- Die Stoffmenge n in mol zählt Teilchen: 1 mol sind 6,02 · 10²³ Teilchen.
- Konzentration
- Konzentrationen beziehen sich auf die Lösung. Es gilt β = m : V, c = n : V und β = c · M.
- Molares Volumen
- 1 mol jedes Gases nimmt bei gleichem Druck und gleicher Temperatur denselben Raum ein.
- Reaktionsrechnung
- Erst in Mol umrechnen, dann mit dem Koeffizientenverhältnis rechnen.
- Elementaranalyse
- Massenanteile durch die molaren Massen teilen ergibt die Stoffmengen.
- Molmassenbestimmung
- Aus Masse und Gasvolumen folgt die molare Masse.
- Titration und Gravimetrie
- Am Äquivalenzpunkt passt die Stoffmenge der Maßlösung zur Probe.
Kannst du das?
Je Ziel eine Aufgabe. Rechne sie ins Heft, dann kreuz ehrlich an. Keine Punkte, keine Note – der Test ist für dich.
ÜbenSelbsttest
Ich berechne Stoffmenge, Masse und Teilchenzahl mit n = m : M und der Avogadro-Konstante.
28Eine Portion Natriumhydrogencarbonat (M = 84 g/mol) hat die Masse 126 g. Bestimme: Welche Stoffmenge hat sie?Lösung zeigen
Ergebnis:1,5 molIch berechne Massen- und Stoffmengenkonzentrationen und verdünne Lösungen.
29Eine Lösung von Kupfersulfat hat die Massenkonzentration 80 g/L. Bestimme: Welche Stoffmengenkonzentration hat sie (M = 160 g/mol)?Lösung zeigen
Ergebnis:0,5 mol/LIch berechne Gasvolumen und Stoffmenge mit dem molaren Volumen.
300,05 mol Butan werden bei 0 Grad Celsius und 1013 hPa betrachtet (V_m = 22,4 L/mol). Bestimme: Welches Volumen nehmen sie ein?Lösung zeigen
Ergebnis:1,12 LIch führe Masse- und Volumenberechnungen bei Reaktionen durch, auch mit Ausbeute.
31Calciumcarbonat reagiert mit Salzsäure: CaCO₃ + 2 HCl → CaCl₂ + H₂O + CO₂. Bestimme: Welches Volumen Gas (V_m = 24 L/mol) entsteht aus 5,0 g Calciumcarbonat (M = 100 g/mol)?Lösung zeigen
Ergebnis:1,2 LIch bestimme mit der Elementaranalyse die Verhältnisformel eines Stoffs.
32Eine Verbindung enthält 37,5 Prozent Kohlenstoff, 12,5 Prozent Wasserstoff und 50,0 Prozent Sauerstoff (M(C) = 12, M(H) = 1, M(O) = 16 g/mol). Welche Verhältnisformel hat sie?Lösung zeigen
Ergebnis:CH₄OIch bestimme die molare Masse eines Stoffs aus Messwerten.
330,8 g eines Gases nehmen bei 20 Grad Celsius und 1013 hPa 1,2 L ein (V_m = 24 L/mol). Bestimme: Wie groß ist die molare Masse?Lösung zeigen
Ergebnis:16 g/molIch bestimme Konzentrationen durch Titration und Gravimetrie.
3450 mL Essigsäure werden mit Natronlauge (c = 0,2 mol/L) bis zum Äquivalenzpunkt titriert, verbraucht werden 16 mL (CH₃COOH + NaOH → CH₃COONa + H₂O). Bestimme: Welche Konzentration hat die Essigsäure?Lösung zeigen
Ergebnis:0,064 mol/L
Bei „unsicher“ oder „noch nicht“: Lies den Abschnitt zum Ziel noch einmal und rechne seine drei Aufgaben.
Wörter
- Summe
- was herauskommt, wenn man zusammenzählt
- Volumen
- wie viel hineinpasst
Lösungen
- 0,25 mol
- 320 g
- Die Sauerstoffprobe wiegt 16-mal so viel wie die Wasserstoffprobe
- 20 g/L
- 0,5 mol/L
- 40 mL
- 0,56 L
- 0,2 mol
- 18 mL
- 28,8 g
- 3,6 g
- 62,5 g
- CH₃
- CH₄O
- C₂H₆O
- 40 g/mol
- 44 g/mol
- 20 g/mol
- 0,75 mol/L
- 49,8 g/L
- Die Stoffmenge der Lauge entspricht der der Säure nach der Gleichung
- 9,03 · 10²³ Moleküle
- 0,1 mol/L
- 2,4 L
- 40,8 g
- C₆H₁₂O₆
- 8 Kohlenstoffatome
- 1,5 mol
- 0,5 mol/L
- 1,12 L
- 1,2 L
- CH₄O
- 16 g/mol
- 0,064 mol/L