Chemie · Klasse 11 · Kapitel
Chemische Reaktionen quantitativ betrachtet
- Entdecken Frage, Vorstellung, Bild
- Merken kommt ins Heft
- Beispiel vorgerechnet, Schritt für Schritt
- Üben selbst rechnen
- Achtung typischer Fehler
- Weiterdenken zum Knobeln und Vernetzen
○ mit Starthilfe, ● für alle, ★ zum Weiterdenken. Du wählst mindestens eine ★-Aufgabe. Du rechnest ins Heft.
1Ich berechne Stoffmenge, Masse und Teilchenzahl mit n = m : M und der Avogadro-Konstante.
MerkenStoffmenge
Die Stoffmenge n in mol zählt Teilchen: 1 mol sind 6,02 · 10²³ Teilchen.
Es gilt n = m : M und N = n · N_A. Die molare Masse M in g/mol steht im Periodensystem.
BeispielStoffmenge, molare Masse und Teilchenzahl
Schritt für Schritt
- Gegeben sind m = 320 g und M = 160 g/mol.
- n = m : M.
- n = 2 mol
- Gegeben sind m = 320 g und M = 160 g/mol.
- n = m : M.
- n = 2 mol
Achtungm = n · M als Teilen erinnert
Bestimme: Welche Masse haben 0,25 mol Magnesiumoxid (M = 40 g/mol) → 160 g
Bestimme: Welche Masse haben 0,25 mol Magnesiumoxid (M = 40 g/mol) → 10 g
Überlege: Mehr mol wiegen mehr. Also m = n · M.
ÜbenJetzt du
- ○1Eine Portion Harnstoff (M = 60 g/mol) hat die Masse 6 g. Bestimme: Welche Stoffmenge hat sie?So fängst du an:Gegeben sind m = 6 g und M = 60 g/mol.
Lösung zeigen
- Gegeben sind m = 6 g und M = 60 g/mol.
- n = m : M.
- n = 0,1 mol
Ergebnis:0,1 mol - ●2Bestimme: Welche Masse haben 0,25 mol Magnesiumoxid (M = 40 g/mol)?
Lösung zeigen
- m = n · M.
- m = 0,25 mol · 40 g/mol.
- m = 10 g
Ergebnis:10 g - ★3Zwei Proben haben je 1,204 · 10²⁴ Moleküle: Wasserstoff (M = 2,0 g/mol) und Sauerstoff (M = 32 g/mol). Wie verhalten sich ihre Massen?
Lösung zeigen
- Beide Proben sind 2 mol.
- m(H₂) = 2 mol · 2,0 g/mol = 4,0 g.
- m(O₂) = 2 mol · 32 g/mol = 64 g, das 16-fache.
Ergebnis:Die Sauerstoffprobe wiegt 16-mal so viel wie die Wasserstoffprobe
2Ich berechne Massen- und Stoffmengenkonzentrationen und verdünne Lösungen.
MerkenKonzentration
Konzentrationen beziehen sich auf die Lösung. Es gilt β = m : V, c = n : V und β = c · M.
BeispielMassen- und Stoffmengenkonzentration, Verdünnen
Schritt für Schritt
- β = m : V.
- V = 100 mL = 0,1 L.
- β = 0,2 g : 0,1 L = 2 g/L
- β = m : V.
- V = 100 mL = 0,1 L.
- β = 0,2 g : 0,1 L = 2 g/L
AchtungMilliliter nicht in Liter umgerechnet
4,0 g in 500 mL: 4,0 g : 500 = 0,0080 g/L.
500 mL sind 0,500 L: 4,0 g : 0,500 L = 8,0 g/L.
Schreibe das Volumen in Litern hin, vor dem Rechnen. Prüfe am Ende die Einheit des Ergebnisses.
ÜbenJetzt du
- ○4Eine Lösung von Kaliumnitrat hat die Massenkonzentration 10,1 g/L. Bestimme: Welche Stoffmengenkonzentration hat sie (M = 101 g/mol)?So fängst du an:c = β : M.
Lösung zeigen
- c = β : M.
- c = 10,1 g/L : 101 g/mol.
- c = 0,1 mol/L
Ergebnis:0,1 mol/L - ●5Eine isotonische Kochsalzlösung enthält 9,0 g Natriumchlorid je Liter. Bestimme: Welche Stoffmengenkonzentration entspricht das (M = 58,5 g/mol)?
Lösung zeigen
- c = β : M.
- c = 9,0 g/L : 58,5 g/mol.
- c = 0,15 mol/L
Ergebnis:0,15 mol/L - ★6Aus einer Stammlösung mit c = 0,50 mol/L sollen 200 mL Lösung mit c = 0,10 mol/L entstehen. Bestimme: Welches Volumen der Stammlösung wird gebraucht?
Lösung zeigen
- c₁ · V₁ = c₂ · V₂.
- V₁ = 0,10 mol/L · 200 mL : 0,50 mol/L.
- V₁ = 40 mL
Ergebnis:40 mL
3Ich berechne Gasvolumen und Stoffmenge mit dem molaren Volumen.
MerkenMolares Volumen
1 mol jedes Gases nimmt bei gleichem Druck und gleicher Temperatur denselben Raum ein.
Etwa 24 L bei 20 Grad Celsius, n = V : V_m.
BeispielMolares Volumen und Gasvolumen
Schritt für Schritt
- n = m : M = 2 g : 20 g/mol = 0,1 mol.
- V = n · V_m.
- V = 2,24 L
- n = m : M = 2 g : 20 g/mol = 0,1 mol.
- V = n · V_m.
- V = 2,24 L
AchtungMasse statt Stoffmenge in die Rechnung eingesetzt
5,0 g Kalk · 24 L/mol = 120 L Gas.
5,0 g : 100 g/mol = 0,050 mol, dann 0,050 mol · 24 L/mol = 1,2 L.
Ordne jede Größe in der Rechnung einer Einheit zu. Rechne Gramm zuerst in Mol um.
ÜbenJetzt du
- ○7Bestimme: Welches Volumen nehmen 1,6 g Methan (M = 16 g/mol) bei 20 Grad Celsius und 1013 hPa ein (V_m = 24 L/mol)?So fängst du an:n = m : M = 1,6 g : 16 g/mol = 0,1 mol.
Lösung zeigen
- n = m : M = 1,6 g : 16 g/mol = 0,1 mol.
- V = n · V_m.
- V = 2,4 L
Ergebnis:2,4 L - ●8Bestimme: Welches Volumen nehmen 5 g Neon (M = 20 g/mol) bei 0 Grad Celsius und 1013 hPa ein (V_m = 22,4 L/mol)?
Lösung zeigen
- n = m : M = 5 g : 20 g/mol = 0,25 mol.
- V = n · V_m.
- V = 5,6 L
Ergebnis:5,6 L - ★9Bestimme: Welches Volumen nehmen 1,7 g Ammoniak (M = 17 g/mol) bei 0 Grad Celsius und 1013 hPa ein (V_m = 22,4 L/mol)?
Lösung zeigen
- n = m : M = 1,7 g : 17 g/mol = 0,1 mol.
- V = n · V_m.
- V = 2,24 L
Ergebnis:2,24 L
4Ich führe Masse- und Volumenberechnungen bei Reaktionen durch, auch mit Ausbeute.
MerkenReaktionsrechnung
Erst in Mol umrechnen, dann mit dem Koeffizientenverhältnis rechnen.
Zuletzt zurück in Gramm.
BeispielMasse- und Volumenberechnung bei Reaktionen
Schritt für Schritt
- n(Eisen) = 14 g : 56 g/mol = 0,25 mol.
- n(Eisen(III)-oxid) = 0,25 mol · 2 : 4, mal 0,75 für die Ausbeute.
- m = 15 g
- n(Eisen) = 14 g : 56 g/mol = 0,25 mol.
- n(Eisen(III)-oxid) = 0,25 mol · 2 : 4, mal 0,75 für die Ausbeute.
- m = 15 g
AchtungStoffmengenverhältnis aus der Gleichung nicht genutzt
4 Al + 3 O₂ → 2 Al₂O₃: 4 mol Al → 4 mol Al₂O₃
4 Al + 3 O₂ → 2 Al₂O₃: 4 mol Al → 2 mol Al₂O₃
Lies die Zahlen vor den Formeln. Sie sagen, wie viel mol aus wie viel mol werden.
ÜbenJetzt du
- ○104 Fe + 3 O₂ → 2 Fe₂O₃. Bestimme: Welche Masse Eisen(III)-oxid (M = 160 g/mol) entsteht aus 5,6 g Eisen (M = 56 g/mol) bei vollständigem Umsatz? Die Ausbeute beträgt 80 Prozent.So fängst du an:n(Eisen) = 5,6 g : 56 g/mol = 0,1 mol.
Lösung zeigen
- n(Eisen) = 5,6 g : 56 g/mol = 0,1 mol.
- n(Eisen(III)-oxid) = 0,1 mol · 2 : 4, mal 0,8 für die Ausbeute.
- m = 6,4 g
Ergebnis:6,4 g - ●112 H₂O₂ → 2 H₂O + O₂. Bestimme: Welche Masse Sauerstoff (M = 32 g/mol) entsteht aus 68 g Wasserstoffperoxid (M = 34 g/mol) bei vollständigem Umsatz?
Lösung zeigen
- n(Wasserstoffperoxid) = 68 g : 34 g/mol = 2 mol.
- n(Sauerstoff) = 2 mol · 1 : 2.
- m = 32 g
Ergebnis:32 g - ★12Fe₂O₃ + 3 CO → 2 Fe + 3 CO₂. Bestimme: Welche Masse Eisen (M = 56 g/mol) entsteht aus 16 g Eisen(III)-oxid (M = 160 g/mol) bei vollständigem Umsatz? Die Ausbeute beträgt 80 Prozent.
Lösung zeigen
- n(Eisen(III)-oxid) = 16 g : 160 g/mol = 0,1 mol.
- n(Eisen) = 0,1 mol · 2 : 1, mal 0,8 für die Ausbeute.
- m = 8,96 g
Ergebnis:8,96 g
5Ich bestimme mit der Elementaranalyse die Verhältnisformel eines Stoffs.
MerkenElementaranalyse
Massenanteile durch die molaren Massen teilen ergibt die Stoffmengen.
Das kleinste ganzzahlige Verhältnis ist die Verhältnisformel. Mit der molaren Masse folgt daraus die Summenformel.
BeispielElementaranalyse und Verhältnisformel
Schritt für Schritt
- Stoffmengen aus Anteil : M: 5,17 mol C, 10,3 mol H, 1,73 mol O.
- Durch die kleinste Stoffmenge teilen und auf ganze Zahlen bringen.
- Verhältnis 3 : 6 : 1, also C₃H₆O.
- Stoffmengen aus Anteil : M: 5,17 mol C, 10,3 mol H, 1,73 mol O.
- Durch die kleinste Stoffmenge teilen und auf ganze Zahlen bringen.
- Verhältnis 3 : 6 : 1, also C₃H₆O.
AchtungMassenverhältnis als Atomzahlverhältnis gelesen
40 Prozent C, 6,7 Prozent H, 53,3 Prozent O ergeben die Formel C₆HO₈.
Erst durch die molaren Massen teilen: 3,33 : 6,7 : 3,33 mol, also CH₂O.
Teile jeden Massenanteil durch die molare Masse des Elements. Bringe die Stoffmengen auf kleine ganze Zahlen.
ÜbenJetzt du
- ○13Die Verhältnisformel einer Verbindung ist CH₂O, ihre molare Masse beträgt 180 g/mol. Welche Summenformel hat sie?So fängst du an:M(CH₂O) = 12 + 2 + 16 = 30 g/mol.
Lösung zeigen
- M(CH₂O) = 12 + 2 + 16 = 30 g/mol.
- Faktor = 180 g/mol : 30 g/mol = 6.
- Alle Indizes mal 6: C₆H₁₂O₆
Ergebnis:C₆H₁₂O₆ - ●14Eine Verbindung enthält 40,0 Prozent Kohlenstoff, 6,7 Prozent Wasserstoff und 53,3 Prozent Sauerstoff (M(C) = 12, M(H) = 1, M(O) = 16 g/mol). Welche Verhältnisformel hat sie?
Lösung zeigen
- n(C) : n(H) : n(O) = 40,0 : 12 und 6,7 : 1 und 53,3 : 16.
- Das ergibt 3,33 : 6,7 : 3,33 mol.
- Durch 3,33 geteilt ergibt sich 1 : 2 : 1, also CH₂O.
Ergebnis:CH₂O - ★15Die Verbrennung von 0,92 g einer Verbindung liefert 1,76 g Kohlenstoffdioxid und 1,08 g Wasser; die Probe enthält 0,32 g Sauerstoff (M(H₂O) = 18, M(O) = 16 g/mol). Welche Verhältnisformel hat sie?
Lösung zeigen
- n(C) = 0,040 mol, n(H) = 2 · 0,060 mol = 0,12 mol, n(O) = 0,32 g : 16 g/mol = 0,020 mol.
- Verhältnis 0,040 : 0,12 : 0,020.
- Geteilt durch 0,020: 2 : 6 : 1, also C₂H₆O.
Ergebnis:C₂H₆O
6Ich bestimme die molare Masse eines Stoffs aus Messwerten.
MerkenMolmassenbestimmung
Aus Masse und Gasvolumen folgt die molare Masse.
Mit der Verhältnisformel ergibt sich die Summenformel.
BeispielMolare Masse aus Messwerten bestimmen
Schritt für Schritt
- M(CH) = 13 g/mol.
- Faktor = 26 g/mol : 13 g/mol = 2.
- Summenformel mit 2 Kohlenstoffatomen.
- M(CH) = 13 g/mol.
- Faktor = 26 g/mol : 13 g/mol = 2.
- Summenformel mit 2 Kohlenstoffatomen.
AchtungVerhältnisformel mit Summenformel gleichgesetzt
CH₂O ist die Formel von Traubenzucker.
CH₂O ist die Verhältnisformel. Mit M = 180 g/mol ergibt sich C₆H₁₂O₆.
Berechne die molare Masse der Verhältnisformel. Teile die gegebene molare Masse durch diesen Wert und multipliziere alle Indizes.
ÜbenJetzt du
- ○160,8 g eines Gases nehmen bei 20 Grad Celsius und 1013 hPa 1,2 L ein (V_m = 24 L/mol). Bestimme: Wie groß ist die molare Masse?So fängst du an:M = m · V_m : V.
Lösung zeigen
- M = m · V_m : V.
- M = 0,8 g · 24 L/mol : 1,2 L.
- M = 16 g/mol
Ergebnis:16 g/mol - ●170,32 g eines Gases nehmen bei 20 Grad Celsius und 1013 hPa 0,48 L ein (V_m = 24 L/mol). Bestimme: Wie groß ist die molare Masse?
Lösung zeigen
- M = m · V_m : V.
- M = 0,32 g · 24 L/mol : 0,48 L.
- M = 16 g/mol
Ergebnis:16 g/mol - ★180,30 g einer einprotonigen Säure werden mit Natronlauge (c = 0,10 mol/L) titriert, bis zum Äquivalenzpunkt sind 25,0 mL nötig. Bestimme: Wie groß ist die molare Masse der Säure?
Lösung zeigen
- n(NaOH) = 0,10 mol/L · 0,0250 L = 0,00250 mol.
- n(Säure) = n(NaOH), denn 1 : 1.
- M = 0,30 g : 0,00250 mol = 120 g/mol
Ergebnis:120 g/mol
7Ich bestimme Konzentrationen durch Titration und Gravimetrie.
MerkenTitration und Gravimetrie
Am Äquivalenzpunkt passt die Stoffmenge der Maßlösung zur Probe.
Die Gravimetrie bestimmt den Stoff durch Fällen und Rückwiegen.
BeispielTitration und Gravimetrie
Schritt für Schritt
- n(NaOH) = 0,2 mol/L · 0,024 L = 0,0048 mol.
- n(Säure) = n(NaOH) : 2.
- c = 0,0024 mol : 0,01 L = 0,24 mol/L
- n(NaOH) = 0,2 mol/L · 0,024 L = 0,0048 mol.
- n(Säure) = n(NaOH) : 2.
- c = 0,0024 mol : 0,01 L = 0,24 mol/L
AchtungTitration immer im Verhältnis eins zu eins
H₂SO₄ und NaOH reagieren 1 : 1, also n(H₂SO₄) = n(NaOH).
H₂SO₄ + 2 NaOH → Na₂SO₄ + 2 H₂O: n(H₂SO₄) = n(NaOH) : 2.
Schreibe die Neutralisationsgleichung vollständig auf. Lies das Stoffmengenverhältnis aus den Koeffizienten ab.
ÜbenJetzt du
- ○1950 mL Oxalsäure werden mit Natronlauge (c = 0,5 mol/L) bis zum Äquivalenzpunkt titriert, verbraucht werden 16 mL ((COOH)₂ + 2 NaOH → (COONa)₂ + 2 H₂O). Bestimme: Welche Konzentration hat die Oxalsäure?So fängst du an:n(NaOH) = 0,5 mol/L · 0,016 L = 0,008 mol.
Lösung zeigen
- n(NaOH) = 0,5 mol/L · 0,016 L = 0,008 mol.
- n(Säure) = n(NaOH) : 2.
- c = 0,004 mol : 0,05 L = 0,08 mol/L
Ergebnis:0,08 mol/L - ●2025 mL Oxalsäure werden mit Natronlauge (c = 0,2 mol/L) bis zum Äquivalenzpunkt titriert, verbraucht werden 30 mL ((COOH)₂ + 2 NaOH → (COONa)₂ + 2 H₂O). Bestimme: Welche Konzentration hat die Oxalsäure?
Lösung zeigen
- n(NaOH) = 0,2 mol/L · 0,03 L = 0,006 mol.
- n(Säure) = n(NaOH) : 2.
- c = 0,003 mol : 0,025 L = 0,12 mol/L
Ergebnis:0,12 mol/L - ★21Was bedeutet der Äquivalenzpunkt bei der Titration von Essigsäure mit Natronlauge?
Lösung zeigen
- Am Äquivalenzpunkt ist die Säure vollständig umgesetzt.
- Das gilt nach der Stoffmengenbilanz der Gleichung.
- Es zählt n(Säure) = n(Lauge) bei eins zu eins.
Ergebnis:Die Stoffmenge der Lauge entspricht der der Säure nach der Gleichung
Vermischte Übungen
Alles durcheinander – wie in der Arbeit. Überleg bei jeder Aufgabe zuerst: Welches Ziel ist das?
Üben
- ●22Eine Portion Wasser (M = 18 g/mol) hat die Masse 1,8 g. Bestimme: Welche Stoffmenge hat sie?
Lösung zeigen
- Gegeben sind m = 1,8 g und M = 18 g/mol.
- n = m : M.
- n = 0,1 mol
Ergebnis:0,1 mol - ●23Eine Lösung von Kaliumhydroxid hat die Massenkonzentration 5,6 g/L. Bestimme: Welche Stoffmengenkonzentration hat sie (M = 56 g/mol)?
Lösung zeigen
- c = β : M.
- c = 5,6 g/L : 56 g/mol.
- c = 0,1 mol/L
Ergebnis:0,1 mol/L - ●240,025 mol Neon werden bei 0 Grad Celsius und 1013 hPa betrachtet (V_m = 22,4 L/mol). Bestimme: Welches Volumen nehmen sie ein?
Lösung zeigen
- V = n · V_m.
- V = 0,025 mol · 22,4 L/mol.
- V = 0,56 L
Ergebnis:0,56 L - ●25CH₄ + 2 O₂ → CO₂ + 2 H₂O. Bestimme: Welche Masse Wasser (M = 18 g/mol) entsteht aus 1,6 g Methan (M = 16 g/mol) bei vollständigem Umsatz? Die Ausbeute beträgt 80 Prozent.
Lösung zeigen
- n(Methan) = 1,6 g : 16 g/mol = 0,1 mol.
- n(Wasser) = 0,1 mol · 2 : 1, mal 0,8 für die Ausbeute.
- m = 2,88 g
Ergebnis:2,88 g - ●265,8 g eines Gases nehmen bei 20 Grad Celsius und 1013 hPa 2,4 L ein (V_m = 24 L/mol). Bestimme: Wie groß ist die molare Masse?
Lösung zeigen
- M = m · V_m : V.
- M = 5,8 g · 24 L/mol : 2,4 L.
- M = 58 g/mol
Ergebnis:58 g/mol - ●2720 mL Salzsäure werden mit Natronlauge (c = 0,5 mol/L) bis zum Äquivalenzpunkt titriert, verbraucht werden 15 mL (HCl + NaOH → NaCl + H₂O). Bestimme: Welche Konzentration hat die Salzsäure?
Lösung zeigen
- n(NaOH) = 0,5 mol/L · 0,015 L = 0,0075 mol.
- n(Säure) = n(NaOH).
- c = 0,0075 mol : 0,02 L = 0,375 mol/L
Ergebnis:0,375 mol/L
Auf einen Blick
MerkenDas Wichtigste
- Stoffmenge
- Die Stoffmenge n in mol zählt Teilchen: 1 mol sind 6,02 · 10²³ Teilchen.
- Konzentration
- Konzentrationen beziehen sich auf die Lösung. Es gilt β = m : V, c = n : V und β = c · M.
- Molares Volumen
- 1 mol jedes Gases nimmt bei gleichem Druck und gleicher Temperatur denselben Raum ein.
- Reaktionsrechnung
- Erst in Mol umrechnen, dann mit dem Koeffizientenverhältnis rechnen.
- Elementaranalyse
- Massenanteile durch die molaren Massen teilen ergibt die Stoffmengen.
- Molmassenbestimmung
- Aus Masse und Gasvolumen folgt die molare Masse.
- Titration und Gravimetrie
- Am Äquivalenzpunkt passt die Stoffmenge der Maßlösung zur Probe.
Kannst du das?
Je Ziel eine Aufgabe. Rechne sie ins Heft, dann kreuz ehrlich an. Keine Punkte, keine Note – der Test ist für dich.
ÜbenSelbsttest
Ich berechne Stoffmenge, Masse und Teilchenzahl mit n = m : M und der Avogadro-Konstante.
28Bestimme: Welche Masse haben 1,5 mol Ethanol (M = 46 g/mol)?Lösung zeigen
Ergebnis:69 gIch berechne Massen- und Stoffmengenkonzentrationen und verdünne Lösungen.
29Eine Lösung von Silbernitrat hat die Massenkonzentration 42,5 g/L. Bestimme: Welche Stoffmengenkonzentration hat sie (M = 170 g/mol)?Lösung zeigen
Ergebnis:0,25 mol/LIch berechne Gasvolumen und Stoffmenge mit dem molaren Volumen.
300,1 mol Butan werden bei 20 Grad Celsius und 1013 hPa betrachtet (V_m = 24 L/mol). Bestimme: Welches Volumen nehmen sie ein?Lösung zeigen
Ergebnis:2,4 LIch führe Masse- und Volumenberechnungen bei Reaktionen durch, auch mit Ausbeute.
314 Al + 3 O₂ → 2 Al₂O₃. Bestimme: Welche Masse Aluminiumoxid (M = 102 g/mol) entsteht aus 6,75 g Aluminium (M = 27 g/mol) bei vollständigem Umsatz? Die Ausbeute beträgt 80 Prozent.Lösung zeigen
Ergebnis:10,2 gIch bestimme mit der Elementaranalyse die Verhältnisformel eines Stoffs.
32Eine Verbindung enthält 52,2 Prozent Kohlenstoff, 13,0 Prozent Wasserstoff und 34,8 Prozent Sauerstoff (M(C) = 12, M(H) = 1, M(O) = 16 g/mol). Welche Verhältnisformel hat sie?Lösung zeigen
Ergebnis:C₂H₆OIch bestimme die molare Masse eines Stoffs aus Messwerten.
330,8 g eines Gases nehmen bei 20 Grad Celsius und 1013 hPa 1,2 L ein (V_m = 24 L/mol). Bestimme: Wie groß ist die molare Masse?Lösung zeigen
Ergebnis:16 g/molIch bestimme Konzentrationen durch Titration und Gravimetrie.
3450 mL Oxalsäure werden mit Natronlauge (c = 0,2 mol/L) bis zum Äquivalenzpunkt titriert, verbraucht werden 8 mL ((COOH)₂ + 2 NaOH → (COONa)₂ + 2 H₂O). Bestimme: Welche Konzentration hat die Oxalsäure?Lösung zeigen
Ergebnis:0,016 mol/L
Bei „unsicher“ oder „noch nicht“: Lies den Abschnitt zum Ziel noch einmal und rechne seine drei Aufgaben.
Wörter
- Summe
- was herauskommt, wenn man zusammenzählt
- Volumen
- wie viel hineinpasst
Lösungen
- 0,1 mol
- 10 g
- Die Sauerstoffprobe wiegt 16-mal so viel wie die Wasserstoffprobe
- 0,1 mol/L
- 0,15 mol/L
- 40 mL
- 2,4 L
- 5,6 L
- 2,24 L
- 6,4 g
- 32 g
- 8,96 g
- C₆H₁₂O₆
- CH₂O
- C₂H₆O
- 16 g/mol
- 16 g/mol
- 120 g/mol
- 0,08 mol/L
- 0,12 mol/L
- Die Stoffmenge der Lauge entspricht der der Säure nach der Gleichung
- 0,1 mol
- 0,1 mol/L
- 0,56 L
- 2,88 g
- 58 g/mol
- 0,375 mol/L
- 69 g
- 0,25 mol/L
- 2,4 L
- 10,2 g
- C₂H₆O
- 16 g/mol
- 0,016 mol/L