Chemie · Klasse 13 · Kapitel
Elektrische Energie aus chemischen Reaktionen
- Entdecken Frage, Vorstellung, Bild
- Merken kommt ins Heft
- Beispiel vorgerechnet, Schritt für Schritt
- Üben selbst rechnen
- Achtung typischer Fehler
- Weiterdenken zum Knobeln und Vernetzen
○ mit Starthilfe, ● für alle, ★ zum Weiterdenken. Du wählst mindestens eine ★-Aufgabe. Du rechnest ins Heft.
1Ich beschreibe Bau und Arbeitsweise des Daniell-Elements.
MerkenDaniell-Element
Zink wird oxidiert (Minuspol), Kupferionen werden reduziert (Pluspol).
Elektronen fließen im Draht, Ionen in der Lösung.
BeispielDaniell-Element: Bau und Arbeitsweise
Schritt für Schritt
- Potenziale: Magnesium −2,37 V, Silber +0,80 V.
- Das kleinere Potenzial gehört zum Donator, dem Minuspol.
- Magnesium wird oxidiert.
- Potenziale: Magnesium −2,37 V, Silber +0,80 V.
- Das kleinere Potenzial gehört zum Donator, dem Minuspol.
- Magnesium wird oxidiert.
AchtungAnode ist immer der Pluspol
Wie lautet die Gesamtgleichung des Daniell-Elements → Zn²⁺ + Cu → Zn + Cu²⁺
Wie lautet die Gesamtgleichung des Daniell-Elements → Zn + Cu²⁺ → Zn²⁺ + Cu
Frag zuerst: Wo werden Elektronen abgegeben? Dort ist die Anode, egal welches Vorzeichen sie hat.
ÜbenJetzt du
- ○1Zwei Halbzellen werden mit einer Salzbrücke verbunden: Eisen in einer Lösung von Fe²⁺-Ionen und Blei in einer Lösung von Pb²⁺-Ionen. Welches Metall bildet den Minuspol, und was geschieht dort?So fängst du an:Potenziale: Eisen −0,44 V, Blei −0,13 V.
Lösung zeigen
- Potenziale: Eisen −0,44 V, Blei −0,13 V.
- Das kleinere Potenzial gehört zum Donator, dem Minuspol.
- Eisen wird oxidiert.
Ergebnis:Eisen, es wird oxidiert - ●2Zwei Halbzellen werden mit einer Salzbrücke verbunden: Aluminium in einer Lösung von Al³⁺-Ionen und Blei in einer Lösung von Pb²⁺-Ionen. Welches Metall bildet den Minuspol, und was geschieht dort?
Lösung zeigen
- Potenziale: Aluminium −1,66 V, Blei −0,13 V.
- Das kleinere Potenzial gehört zum Donator, dem Minuspol.
- Aluminium wird oxidiert.
Ergebnis:Aluminium, es wird oxidiert - ★3Wie lautet die Gesamtgleichung des Daniell-Elements?
Lösung zeigen
- Zink wird oxidiert: Zn → Zn²⁺ + 2 e⁻.
- Kupferionen werden reduziert: Cu²⁺ + 2 e⁻ → Cu.
- Beide Teilgleichungen addiert.
Ergebnis:Zn + Cu²⁺ → Zn²⁺ + Cu
2Ich ermittle Standardelektrodenpotenziale mit der Standardwasserstoff-Elektrode und lese die Spannungsreihe.
MerkenSpannungsreihe
Die Standardwasserstoff-Elektrode hat 0 V. Negativer heißt: gibt Elektronen leichter ab.
BeispielStandardpotenziale und Spannungsreihe
Schritt für Schritt
- Ein Potenzial braucht einen Nullpunkt.
- Dafür dient die Standardwasserstoff-Elektrode.
- Ihr Wert ist 0 V.
- Ein Potenzial braucht einen Nullpunkt.
- Dafür dient die Standardwasserstoff-Elektrode.
- Ihr Wert ist 0 V.
AchtungStandardpotenziale werden addiert
Zink −0,76 V und Kupfer +0,34 V ergeben −0,42 V.
Zellspannung ist Akzeptor minus Donator: 0,34 V − (−0,76 V) = 1,10 V.
Bestimme erst den Akzeptor, dann den Donator. Rechne E° des Akzeptors minus E° des Donators.
ÜbenJetzt du
- ○4Ein Redoxpaar hat das Standardpotenzial −2,37 V. Was sagt das über die reduzierte Form?So fängst du an:Negativ heißt: abgabefreudig.
Lösung zeigen
- Negativ heißt: abgabefreudig.
- Die reduzierte Form ist der Donator.
- Das Metall ist stark unedel.
Ergebnis:Sie gibt Elektronen sehr leicht ab - ●5Standardpotenziale: Magnesium −2,37 V, Eisen −0,44 V. Welches Metall ist das stärkere Reduktionsmittel, und warum?
Lösung zeigen
- Ein Reduktionsmittel gibt Elektronen ab.
- Dazu neigt das Paar mit dem negativeren Potenzial.
- Das ist Magnesium.
Ergebnis:Magnesium, es hat das negativere Potenzial - ★6Warum wählt man für Standardbedingungen immer 1 mol/L der Ionen und 25 Grad Celsius?
Lösung zeigen
- Das Potenzial ändert sich mit der Konzentration.
- Gleiche Bedingungen machen Werte vergleichbar.
- Deshalb sind alle Standardpotenziale für 1 mol/L angegeben.
Ergebnis:Damit die Potenziale vergleichbar sind
3Ich berechne die Zellspannung unter Standardbedingungen.
MerkenZellspannung
U = E°(Akzeptor) − E°(Donator), jedes Potenzial einmal.
Daniell: 0,34 V − (−0,76 V) = 1,10 V.
BeispielZellspannung berechnen
Schritt für Schritt
- Akzeptor ist Silber, Donator ist Zink.
- U = 0,80 V − (−0,76 V).
- U = 1,56 V
- Akzeptor ist Silber, Donator ist Zink.
- U = 0,80 V − (−0,76 V).
- U = 1,56 V
AchtungDonator und Akzeptor vertauscht
Zink ist edler, also ist Zink der Akzeptor: −0,76 V − 0,34 V = −1,10 V.
Das Redoxpaar mit dem kleineren E° gibt Elektronen ab (Donator). Die Zellspannung ist positiv: 0,34 V − (−0,76 V) = 1,10 V.
Ordne beide Paare in der Spannungsreihe. Das untere gibt Elektronen ab, das obere nimmt sie auf.
ÜbenJetzt du
- ○7In einer Zelle gibt Eisen (−0,44 V) Elektronen an Kupferionen (+0,34 V) ab. Bestimme: Welche Spannung liefert sie?So fängst du an:Akzeptor ist Kupfer, Donator ist Eisen.
Lösung zeigen
- Akzeptor ist Kupfer, Donator ist Eisen.
- U = 0,34 V − (−0,44 V).
- U = 0,78 V
Ergebnis:0,78 V - ●8Eine Zelle aus Magnesium (−2,37 V) und Zink (−0,76 V) arbeitet unter Standardbedingungen. Bestimme: Wie groß ist die Zellspannung?
Lösung zeigen
- Akzeptor: Zink, Donator: Magnesium.
- U = −0,76 V − (−2,37 V)
- U = 1,61 V
Ergebnis:1,61 V - ★9Aluminium (−1,66 V) gibt je Atom drei Elektronen ab, Kupfer (+0,34 V) nimmt je Ion zwei auf. Bestimme: Wie groß ist die Zellspannung?
Lösung zeigen
- Akzeptor Kupfer, Donator Aluminium.
- U = 0,34 V − (−1,66 V).
- U = 2,00 V, unabhängig von z.
Ergebnis:2,00 V
4Ich unterscheide Primärelement, Sekundärelement und Brennstoffzelle.
MerkenSpannungsquellen
Primärelemente sind nicht ladbar.
Akkus lädt Strom von außen. Brennstoffzellen bekommen Stoffe laufend zugeführt.
BeispielPrimär-, Sekundärelement und Brennstoffzelle
Schritt für Schritt
- Frage: Kann man die Reaktion durch Strom umkehren?
- Werden die Stoffe laufend zugeführt?
- Also Brennstoffzelle.
- Frage: Kann man die Reaktion durch Strom umkehren?
- Werden die Stoffe laufend zugeführt?
- Also Brennstoffzelle.
AchtungDie Batterie speichert Elektronen
Wie ordnet man ein Nickel-Metallhydrid-Akku in der Digitalkamera ein → Primärelement
Wie ordnet man ein Nickel-Metallhydrid-Akku in der Digitalkamera ein → Sekundärelement
Nenne, welcher Stoff beim Entladen verbraucht wird. Wenn er aufgebraucht ist, endet der Strom.
ÜbenJetzt du
- ○10Wie ordnet man ein Nickel-Metallhydrid-Akku in der Digitalkamera ein?So fängst du an:Frage: Kann man die Reaktion durch Strom umkehren?
Lösung zeigen
- Frage: Kann man die Reaktion durch Strom umkehren?
- Werden die Stoffe laufend zugeführt?
- Also Sekundärelement.
Ergebnis:Sekundärelement - ●11Wie ordnet man ein Lithium-Ionen-Akku im Handy ein?
Lösung zeigen
- Frage: Kann man die Reaktion durch Strom umkehren?
- Werden die Stoffe laufend zugeführt?
- Also Sekundärelement.
Ergebnis:Sekundärelement - ★12Wie ordnet man eine Knopfzelle in der Armbanduhr ein?
Lösung zeigen
- Frage: Kann man die Reaktion durch Strom umkehren?
- Werden die Stoffe laufend zugeführt?
- Also Primärelement.
Ergebnis:Primärelement
5Ich erkläre Lokalelement sowie Sauerstoff- und Säurekorrosion.
MerkenKorrosion
Im Wasserfilm bildet sich ein Lokalelement.
An der Anode wird Eisen oxidiert, an der Kathode Sauerstoff oder H₃O⁺ reduziert.
BeispielLokalelement, Sauerstoff- und Säurekorrosion
Schritt für Schritt
- Eisen ist unedler als Wasserstoff.
- In Säuren sind viele H₃O⁺ vorhanden.
- Sie nehmen die Elektronen auf und werden zu H₂.
- Eisen ist unedler als Wasserstoff.
- In Säuren sind viele H₃O⁺ vorhanden.
- Sie nehmen die Elektronen auf und werden zu H₂.
AchtungRosten braucht nur Sauerstoff
Rostet ein verchromter Wasserhahn mit Kratzer im feuchten Bad → Nein, es bleibt weitgehend blank
Rostet ein verchromter Wasserhahn mit Kratzer im feuchten Bad → Ja, es läuft eine Korrosion ab
Sieh dir die Nägel im Versuch an: Welche Bedingung fehlt bei den Nägeln, die nicht rosten?
ÜbenJetzt du
- ○13Welche Bedingungen braucht das Rosten von Eisen mindestens?So fängst du an:Rost ist die Reaktion von Eisen mit Sauerstoff.
Lösung zeigen
- Rost ist die Reaktion von Eisen mit Sauerstoff.
- Dazu braucht es Ionen im Wasserfilm als Elektrolyt.
- Beides muss da sein.
Ergebnis:Sauerstoff und Wasser als Elektrolytfilm - ●14Rostet ein verchromter Wasserhahn mit Kratzer im feuchten Bad?
Lösung zeigen
- Prüfe: Sauerstoff, Wasser als Elektrolyt, Lokalelement?
- Im Kratzer bildet sich ein Lokalelement, in dem das Eisen die Elektronen abgibt.
- Also rostet es.
Ergebnis:Ja, es läuft eine Korrosion ab - ★15Ein Wassertropfen liegt auf blankem Eisen. Warum rostet es zuerst am Rand?
Lösung zeigen
- Der Rand liegt näher an der Luft.
- Dort wird Sauerstoff reduziert: Kathode.
- In der Mitte wird Eisen oxidiert, der Rost folgt dort.
Ergebnis:Am Rand kommt mehr Sauerstoff heran, dort ist die Kathode
6Ich begründe Korrosionsschutz mit Opferanode und kenne ein Nanomaterial als Schutz.
MerkenKorrosionsschutz
Das unedlere Metall wird statt des edleren oxidiert (Opferanode).
Superhydrophobe Schichten halten den Wasserfilm fern.
BeispielKorrosionsschutz: Opferanode und Nanomaterial
Schritt für Schritt
- Vergleiche −2,37 V mit −0,44 V.
- Das Schutzmetall hat das kleinere Potenzial.
- Es gibt die Elektronen ab und schützt.
- Vergleiche −2,37 V mit −0,44 V.
- Das Schutzmetall hat das kleinere Potenzial.
- Es gibt die Elektronen ab und schützt.
AchtungDas edlere Metall schützt das unedlere
Man verbindet Eisen mit Kupfer, dann ist das Eisen geschützt.
Es schützt das unedlere Metall: Zink oder Magnesium wird statt Eisen oxidiert (Opferanode). Mit Kupfer rostet das Eisen schneller.
Ordne Eisen und das Schutzmetall in der Spannungsreihe. Das mit dem kleineren Potenzial wird oxidiert.
ÜbenJetzt du
- ○16Als Opferanode für Eisen (−0,44 V) stehen Blei (−0,13 V) und Aluminium (−1,66 V) zur Wahl. Welches Metall eignet sich?So fängst du an:Vergleiche beide Potenziale mit −0,44 V.
Lösung zeigen
- Vergleiche beide Potenziale mit −0,44 V.
- Die Opferanode hat das kleinere Potenzial.
- Das trifft auf Aluminium zu.
Ergebnis:Aluminium, es ist unedler als Eisen - ●17Aluminium (−1,66 V) wird leitend mit Eisen (−0,44 V) verbunden und kommt mit Salzwasser in Berührung. Schützt es das Eisen als Opferanode?
Lösung zeigen
- Vergleiche −1,66 V mit −0,44 V.
- Das Schutzmetall hat das kleinere Potenzial.
- Es gibt die Elektronen ab und schützt.
Ergebnis:Ja, es ist unedler und wird statt des Eisens oxidiert - ★18Wie viele Opferanoden mit Zink braucht man ungefähr pro Rumpf? Sie sollen das Eisen schützen. Welcher Faktor entscheidet über die Haltbarkeit?
Lösung zeigen
- Die Opferanode löst sich beim Schutz auf.
- Sie hält, bis das Zink verbraucht ist.
- Darum hängt die Haltbarkeit von der Zinkmenge ab.
Ergebnis:Die Menge an Zink, die oxidiert werden kann
7Ich erkläre die Grundlagen der Elektrolyse und ein technisches Beispiel.
MerkenElektrolyse
Die Elektrolyse erzwingt eine Reaktion durch Gleichspannung.
An der Kathode wird reduziert, an der Anode oxidiert.
BeispielElektrolyse: Grundlagen und technisches Beispiel
Schritt für Schritt
- Die Anode ist der Pluspol.
- Dort wandern die Anionen hin und geben Elektronen ab.
- 2 I⁻ → I₂ + 2 e⁻
- Die Anode ist der Pluspol.
- Dort wandern die Anionen hin und geben Elektronen ab.
- 2 I⁻ → I₂ + 2 e⁻
AchtungKathode und Anode vertauscht bei der Elektrolyse
Die Anionen wandern zur Kathode, weil dort die Reduktion stattfindet.
Anionen wandern zur Anode und werden dort oxidiert. Kationen wandern zur Kathode und werden dort reduziert.
Markiere erst die Pole der Spannungsquelle. Zeichne dann, wohin Kationen und Anionen wandern.
ÜbenJetzt du
- ○19Kupferchloridlösung wird mit Graphitelektroden elektrolysiert. Welche Teilgleichung beschreibt die Kathode?So fängst du an:Die Kathode ist der Minuspol.
Lösung zeigen
- Die Kathode ist der Minuspol.
- Dort wandern die Kationen hin und nehmen Elektronen auf.
- Cu²⁺ + 2 e⁻ → Cu
Ergebnis:Cu²⁺ + 2 e⁻ → Cu - ●20Was unterscheidet die Elektrolyse von der galvanischen Zelle in der Energiebilanz?
Lösung zeigen
- Galvanische Zelle: freiwillig, liefert Energie.
- Elektrolyse: erzwungen, braucht Energie.
- Darum braucht sie Gleichspannung von außen.
Ergebnis:Die Elektrolyse nimmt elektrische Energie auf und erzwingt die Reaktion - ★21Silberiodidschmelze wird mit Graphitelektroden elektrolysiert. Welche Teilgleichung beschreibt die Kathode?
Lösung zeigen
- Die Kathode ist der Minuspol.
- Dort wandern die Kationen hin und nehmen Elektronen auf.
- Ag⁺ + e⁻ → Ag
Ergebnis:Ag⁺ + e⁻ → Ag
8Ich wende die Nernst-Gleichung und die Faraday-Gesetze an (Leistungskurs).
MerkenBerechnungen
Nernst: E = E° + (0,059 V : z) · lg c(Ox) : c(Red).
Faraday: n = I · t : (z · F), F = 96.485 C/mol.
BeispielNernst-Gleichung und Faraday-Gesetze
Schritt für Schritt
- Q = I · t.
- n = Q : (z · F).
- n ist proportional zu I, solange t, z und F gleich bleiben.
- Q = I · t.
- n = Q : (z · F).
- n ist proportional zu I, solange t, z und F gleich bleiben.
AchtungDie Ladungszahl z in der Faraday-Rechnung fehlt
n = I · t : F, also 0,010 mol Zink bei 1930 C.
n = I · t : (z · F). Zink gibt 2 Elektronen je Ion ab, also 1930 C : (2 · 96.485 C/mol) = 0,010 mol.
Schreib die Teilgleichung auf. Wie viele Elektronen gehören zu einem Teilchen? Diese Zahl ist z.
ÜbenJetzt du
- ○22Ein Strom von 2 A fließt 1930 s lang durch eine Lösung der Silberionen mit der Ladungszahl 1. Bestimme: Wie viel Gramm Silber scheiden sich ab? M = 108 g/mol, F = 96.485 C/mol.So fängst du an:Q = 2 A · 1930 s = 3860 C
Lösung zeigen
- Q = 2 A · 1930 s = 3860 C
- n = 3860 C : (1 · 96.485 C/mol)
- m = n · M = 4,32 g
Ergebnis:4,32 g - ●23Ein Strom von 2 A fließt 3860 s lang durch eine Lösung der Nickelionen mit der Ladungszahl 2. Bestimme: Wie viel Gramm Nickel scheiden sich ab? M = 59 g/mol, F = 96.485 C/mol.
Lösung zeigen
- Q = 2 A · 3860 s = 7720 C
- n = 7720 C : (2 · 96.485 C/mol)
- m = n · M = 2,36 g
Ergebnis:2,36 g - ★24Eine Kupferelektrode taucht in eine Lösung mit c = 0,01 mol/L ihrer Ionen (E° = +0,34 V, z = 2). Bestimme: Welches Potenzial hat sie bei 25 Grad Celsius?
Lösung zeigen
- lg 0,01 = −2
- E = +0,34 V + (0,059 V : 2) · (−2)
- E = 0,28 V
Ergebnis:0,28 V
Vermischte Übungen
Alles durcheinander – wie in der Arbeit. Überleg bei jeder Aufgabe zuerst: Welches Ziel ist das?
Üben
- ●25Zwei Halbzellen werden mit einer Salzbrücke verbunden: Nickel in einer Lösung von Ni²⁺-Ionen und Blei in einer Lösung von Pb²⁺-Ionen. Welches Metall bildet den Minuspol, und was geschieht dort?
Lösung zeigen
- Potenziale: Nickel −0,26 V, Blei −0,13 V.
- Das kleinere Potenzial gehört zum Donator, dem Minuspol.
- Nickel wird oxidiert.
Ergebnis:Nickel, es wird oxidiert - ●26Standardpotenziale: Nickel −0,26 V, Silber +0,80 V. Welches Metall ist das stärkere Reduktionsmittel, und warum?
Lösung zeigen
- Ein Reduktionsmittel gibt Elektronen ab.
- Dazu neigt das Paar mit dem negativeren Potenzial.
- Das ist Nickel.
Ergebnis:Nickel, es hat das negativere Potenzial - ●27Eine Zelle aus Aluminium (−1,66 V) und Eisen (−0,44 V) arbeitet unter Standardbedingungen. Bestimme: Wie groß ist die Zellspannung?
Lösung zeigen
- Akzeptor: Eisen, Donator: Aluminium.
- U = −0,44 V − (−1,66 V)
- U = 1,22 V
Ergebnis:1,22 V - ●28Welche Reaktion läuft in der Brennstoffzelle an der Kathode ab?
Lösung zeigen
- An der Kathode wird reduziert.
- Reduziert wird der Sauerstoff.
- Er nimmt die Elektronen aus dem äußeren Stromkreis auf.
Ergebnis:Sauerstoff nimmt Elektronen auf und wird reduziert - ●29Rostet ein Eisennagel in Leitungswasser an der Luft?
Lösung zeigen
- Prüfe: Sauerstoff, Wasser als Elektrolyt, Lokalelement?
- Sauerstoff und Wasser sind da.
- Also rostet es.
Ergebnis:Ja, es läuft eine Korrosion ab - ●30Als Opferanode für Eisen (−0,44 V) stehen Aluminium (−1,66 V) und Nickel (−0,26 V) zur Wahl. Welches Metall eignet sich?
Lösung zeigen
- Vergleiche beide Potenziale mit −0,44 V.
- Die Opferanode hat das kleinere Potenzial.
- Das trifft auf Aluminium zu.
Ergebnis:Aluminium, es ist unedler als Eisen
Auf einen Blick
MerkenDas Wichtigste
- Daniell-Element
- Zink wird oxidiert (Minuspol), Kupferionen werden reduziert (Pluspol).
- Spannungsreihe
- Die Standardwasserstoff-Elektrode hat 0 V. Negativer heißt: gibt Elektronen leichter ab.
- Zellspannung
- U = E°(Akzeptor) − E°(Donator), jedes Potenzial einmal.
- Spannungsquellen
- Primärelemente sind nicht ladbar.
- Korrosion
- Im Wasserfilm bildet sich ein Lokalelement.
- Korrosionsschutz
- Das unedlere Metall wird statt des edleren oxidiert (Opferanode).
- Elektrolyse
- Die Elektrolyse erzwingt eine Reaktion durch Gleichspannung.
- Berechnungen
- Nernst: E = E° + (0,059 V : z) · lg c(Ox) : c(Red).
Kannst du das?
Je Ziel eine Aufgabe. Rechne sie ins Heft, dann kreuz ehrlich an. Keine Punkte, keine Note – der Test ist für dich.
ÜbenSelbsttest
Ich beschreibe Bau und Arbeitsweise des Daniell-Elements.
31Zwei Halbzellen werden mit einer Salzbrücke verbunden: Nickel in einer Lösung von Ni²⁺-Ionen und Blei in einer Lösung von Pb²⁺-Ionen. Welches Metall bildet den Minuspol, und was geschieht dort?Lösung zeigen
Ergebnis:Nickel, es wird oxidiertIch ermittle Standardelektrodenpotenziale mit der Standardwasserstoff-Elektrode und lese die Spannungsreihe.
32Standardpotenziale: Blei −0,13 V, Silber +0,80 V. Welches Metall ist das stärkere Reduktionsmittel, und warum?Lösung zeigen
Ergebnis:Blei, es hat das negativere PotenzialIch berechne die Zellspannung unter Standardbedingungen.
33Eine Zelle aus Eisen (−0,44 V) und Blei (−0,13 V) arbeitet unter Standardbedingungen. Bestimme: Wie groß ist die Zellspannung?Lösung zeigen
Ergebnis:0,31 VIch unterscheide Primärelement, Sekundärelement und Brennstoffzelle.
34Wie ordnet man ein Lithium-Akku im Elektroauto ein?Lösung zeigen
Ergebnis:SekundärelementIch erkläre Lokalelement sowie Sauerstoff- und Säurekorrosion.
35Warum korrodiert Eisen in sauren Lösungen stärker?Lösung zeigen
Ergebnis:H₃O⁺-Ionen werden zu Wasserstoff reduziertIch begründe Korrosionsschutz mit Opferanode und kenne ein Nanomaterial als Schutz.
36Blei (−0,13 V) wird leitend mit Eisen (−0,44 V) verbunden und kommt mit Salzwasser in Berührung. Schützt es das Eisen als Opferanode?Lösung zeigen
Ergebnis:Nein, es ist edler und das Eisen wird stärker angegriffenIch erkläre die Grundlagen der Elektrolyse und ein technisches Beispiel.
37Nickelchloridlösung wird mit Graphitelektroden elektrolysiert. Welche Teilgleichung beschreibt die Kathode?Lösung zeigen
Ergebnis:Ni²⁺ + 2 e⁻ → NiIch wende die Nernst-Gleichung und die Faraday-Gesetze an (Leistungskurs).
38Eine Kupferelektrode taucht in eine Lösung mit c = 0,01 mol/L ihrer Ionen (E° = +0,34 V, z = 2). Bestimme: Welches Potenzial hat sie bei 25 Grad Celsius?Lösung zeigen
Ergebnis:0,28 V
Bei „unsicher“ oder „noch nicht“: Lies den Abschnitt zum Ziel noch einmal und rechne seine drei Aufgaben.
Wörter
- Gleichung
- zwei Rechnungen, die gleich viel wert sind
Lösungen
- Eisen, es wird oxidiert
- Aluminium, es wird oxidiert
- Zn + Cu²⁺ → Zn²⁺ + Cu
- Sie gibt Elektronen sehr leicht ab
- Magnesium, es hat das negativere Potenzial
- Damit die Potenziale vergleichbar sind
- 0,78 V
- 1,61 V
- 2,00 V
- Sekundärelement
- Sekundärelement
- Primärelement
- Sauerstoff und Wasser als Elektrolytfilm
- Ja, es läuft eine Korrosion ab
- Am Rand kommt mehr Sauerstoff heran, dort ist die Kathode
- Aluminium, es ist unedler als Eisen
- Ja, es ist unedler und wird statt des Eisens oxidiert
- Die Menge an Zink, die oxidiert werden kann
- Cu²⁺ + 2 e⁻ → Cu
- Die Elektrolyse nimmt elektrische Energie auf und erzwingt die Reaktion
- Ag⁺ + e⁻ → Ag
- 4,32 g
- 2,36 g
- 0,28 V
- Nickel, es wird oxidiert
- Nickel, es hat das negativere Potenzial
- 1,22 V
- Sauerstoff nimmt Elektronen auf und wird reduziert
- Ja, es läuft eine Korrosion ab
- Aluminium, es ist unedler als Eisen
- Nickel, es wird oxidiert
- Blei, es hat das negativere Potenzial
- 0,31 V
- Sekundärelement
- H₃O⁺-Ionen werden zu Wasserstoff reduziert
- Nein, es ist edler und das Eisen wird stärker angegriffen
- Ni²⁺ + 2 e⁻ → Ni
- 0,28 V