Chemie · Klasse 13 · Kapitel
Elektrische Energie aus chemischen Reaktionen
- Entdecken Frage, Vorstellung, Bild
- Merken kommt ins Heft
- Beispiel vorgerechnet, Schritt für Schritt
- Üben selbst rechnen
- Achtung typischer Fehler
- Weiterdenken zum Knobeln und Vernetzen
○ mit Starthilfe, ● für alle, ★ zum Weiterdenken. Du wählst mindestens eine ★-Aufgabe. Du rechnest ins Heft.
1Ich beschreibe Bau und Arbeitsweise des Daniell-Elements.
MerkenDaniell-Element
Zink wird oxidiert (Minuspol), Kupferionen werden reduziert (Pluspol).
Elektronen fließen im Draht, Ionen in der Lösung.
BeispielDaniell-Element: Bau und Arbeitsweise
Schritt für Schritt
- Das unedlere Metall gibt Elektronen ab.
- Das ist Zink, der Minuspol.
- Im Draht fließen sie zur Kupferelektrode.
- Das unedlere Metall gibt Elektronen ab.
- Das ist Zink, der Minuspol.
- Im Draht fließen sie zur Kupferelektrode.
AchtungAnode ist immer der Pluspol
Die Anode ist der Pluspol, in jeder Zelle.
An der Anode wird oxidiert. In der galvanischen Zelle ist sie der Minuspol, in der Elektrolysezelle der Pluspol.
Frag zuerst: Wo werden Elektronen abgegeben? Dort ist die Anode, egal welches Vorzeichen sie hat.
ÜbenJetzt du
- ○1Zwei Halbzellen werden mit einer Salzbrücke verbunden: Zink in einer Lösung von Zn²⁺-Ionen und Nickel in einer Lösung von Ni²⁺-Ionen. Welches Metall bildet den Minuspol, und was geschieht dort?So fängst du an:Potenziale: Zink −0,76 V, Nickel −0,26 V.
Lösung zeigen
- Potenziale: Zink −0,76 V, Nickel −0,26 V.
- Das kleinere Potenzial gehört zum Donator, dem Minuspol.
- Zink wird oxidiert.
Ergebnis:Zink, es wird oxidiert - ●2Wozu dient die Salzbrücke zwischen den beiden Halbzellen?
Lösung zeigen
- Ohne Brücke wäre der Stromkreis offen.
- In der Brücke sind bewegliche Ionen.
- Sie gleichen die Ladung in den Halbzellen aus.
Ergebnis:Sie lässt Ionen wandern und gleicht die Ladung aus - ★3Zwei Halbzellen werden mit einer Salzbrücke verbunden: Aluminium in einer Lösung von Al³⁺-Ionen und Zink in einer Lösung von Zn²⁺-Ionen. Welches Metall bildet den Minuspol, und was geschieht dort?
Lösung zeigen
- Potenziale: Aluminium −1,66 V, Zink −0,76 V.
- Das kleinere Potenzial gehört zum Donator, dem Minuspol.
- Aluminium wird oxidiert.
Ergebnis:Aluminium, es wird oxidiert
2Ich ermittle Standardelektrodenpotenziale mit der Standardwasserstoff-Elektrode und lese die Spannungsreihe.
MerkenSpannungsreihe
Die Standardwasserstoff-Elektrode hat 0 V. Negativer heißt: gibt Elektronen leichter ab.
BeispielStandardpotenziale und Spannungsreihe
Schritt für Schritt
- Das stärkste Reduktionsmittel gibt Elektronen am leichtesten ab.
- Das steht in der Reihe ganz unten.
- Magnesium hat das negativste Potenzial.
- Das stärkste Reduktionsmittel gibt Elektronen am leichtesten ab.
- Das steht in der Reihe ganz unten.
- Magnesium hat das negativste Potenzial.
AchtungDonator und Akzeptor vertauscht
Zink ist edler, also ist Zink der Akzeptor: −0,76 V − 0,34 V = −1,10 V.
Das Redoxpaar mit dem kleineren E° gibt Elektronen ab (Donator). Die Zellspannung ist positiv: 0,34 V − (−0,76 V) = 1,10 V.
Ordne beide Paare in der Spannungsreihe. Das untere gibt Elektronen ab, das obere nimmt sie auf.
ÜbenJetzt du
- ○4Standardpotenziale: Aluminium −1,66 V, Silber +0,80 V. Welches Metall ist das stärkere Reduktionsmittel, und warum?So fängst du an:Ein Reduktionsmittel gibt Elektronen ab.
Lösung zeigen
- Ein Reduktionsmittel gibt Elektronen ab.
- Dazu neigt das Paar mit dem negativeren Potenzial.
- Das ist Aluminium.
Ergebnis:Aluminium, es hat das negativere Potenzial - ●5Standardpotenziale: Magnesium −2,37 V, Zink −0,76 V. Welches Metall ist das stärkere Reduktionsmittel, und warum?
Lösung zeigen
- Ein Reduktionsmittel gibt Elektronen ab.
- Dazu neigt das Paar mit dem negativeren Potenzial.
- Das ist Magnesium.
Ergebnis:Magnesium, es hat das negativere Potenzial - ★6Warum wählt man für Standardbedingungen immer 1 mol/L der Ionen und 25 Grad Celsius?
Lösung zeigen
- Das Potenzial ändert sich mit der Konzentration.
- Gleiche Bedingungen machen Werte vergleichbar.
- Deshalb sind alle Standardpotenziale für 1 mol/L angegeben.
Ergebnis:Damit die Potenziale vergleichbar sind
3Ich berechne die Zellspannung unter Standardbedingungen.
MerkenZellspannung
U = E°(Akzeptor) − E°(Donator), jedes Potenzial einmal.
Daniell: 0,34 V − (−0,76 V) = 1,10 V.
BeispielZellspannung berechnen
Schritt für Schritt
- Akzeptor: Nickel, Donator: Aluminium.
- U = −0,26 V − (−1,66 V)
- U = 1,40 V
- Akzeptor: Nickel, Donator: Aluminium.
- U = −0,26 V − (−1,66 V)
- U = 1,40 V
AchtungStandardpotenziale werden addiert
Zink −0,76 V und Kupfer +0,34 V ergeben −0,42 V.
Zellspannung ist Akzeptor minus Donator: 0,34 V − (−0,76 V) = 1,10 V.
Bestimme erst den Akzeptor, dann den Donator. Rechne E° des Akzeptors minus E° des Donators.
ÜbenJetzt du
- ○7Eine Zelle aus Eisen (−0,44 V) und Nickel (−0,26 V) arbeitet unter Standardbedingungen. Bestimme: Wie groß ist die Zellspannung?So fängst du an:Akzeptor: Nickel, Donator: Eisen.
Lösung zeigen
- Akzeptor: Nickel, Donator: Eisen.
- U = −0,26 V − (−0,44 V)
- U = 0,18 V
Ergebnis:0,18 V - ●8Eine Zelle aus Magnesium (−2,37 V) und Silber (+0,80 V) arbeitet unter Standardbedingungen. Bestimme: Wie groß ist die Zellspannung?
Lösung zeigen
- Akzeptor: Silber, Donator: Magnesium.
- U = +0,80 V − (−2,37 V)
- U = 3,17 V
Ergebnis:3,17 V - ★9Eine Zelle aus Eisen (−0,44 V) und Kupfer (+0,34 V) arbeitet unter Standardbedingungen. Bestimme: Wie groß ist die Zellspannung?
Lösung zeigen
- Akzeptor: Kupfer, Donator: Eisen.
- U = +0,34 V − (−0,44 V)
- U = 0,78 V
Ergebnis:0,78 V
4Ich unterscheide Primärelement, Sekundärelement und Brennstoffzelle.
MerkenSpannungsquellen
Primärelemente sind nicht ladbar.
Akkus lädt Strom von außen. Brennstoffzellen bekommen Stoffe laufend zugeführt.
BeispielPrimär-, Sekundärelement und Brennstoffzelle
Schritt für Schritt
- Frage: Kann man die Reaktion durch Strom umkehren?
- Werden die Stoffe laufend zugeführt?
- Also Sekundärelement.
- Frage: Kann man die Reaktion durch Strom umkehren?
- Werden die Stoffe laufend zugeführt?
- Also Sekundärelement.
AchtungDie Batterie speichert Elektronen
Wie ordnet man ein Lithium-Akku im Elektroauto ein → Primärelement
Wie ordnet man ein Lithium-Akku im Elektroauto ein → Sekundärelement
Nenne, welcher Stoff beim Entladen verbraucht wird. Wenn er aufgebraucht ist, endet der Strom.
ÜbenJetzt du
- ○10Wie ordnet man eine Alkali-Mangan-Batterie in der Fernbedienung ein?So fängst du an:Frage: Kann man die Reaktion durch Strom umkehren?
Lösung zeigen
- Frage: Kann man die Reaktion durch Strom umkehren?
- Werden die Stoffe laufend zugeführt?
- Also Primärelement.
Ergebnis:Primärelement - ●11Wie ordnet man ein Lithium-Ionen-Akku im Handy ein?
Lösung zeigen
- Frage: Kann man die Reaktion durch Strom umkehren?
- Werden die Stoffe laufend zugeführt?
- Also Sekundärelement.
Ergebnis:Sekundärelement - ★12Warum kann man eine Brennstoffzelle theoretisch unbegrenzt betreiben, eine Batterie nicht?
Lösung zeigen
- In der Batterie sind die Reaktionsstoffe begrenzt.
- In der Brennstoffzelle strömen sie von außen nach.
- Solange Wasserstoff und Sauerstoff kommen, fließt Strom.
Ergebnis:Die Reaktionspartner werden von außen laufend zugeführt
5Ich erkläre Lokalelement sowie Sauerstoff- und Säurekorrosion.
MerkenKorrosion
Im Wasserfilm bildet sich ein Lokalelement.
An der Anode wird Eisen oxidiert, an der Kathode Sauerstoff oder H₃O⁺ reduziert.
BeispielLokalelement, Sauerstoff- und Säurekorrosion
Schritt für Schritt
- Prüfe: Sauerstoff, Wasser als Elektrolyt, Lokalelement?
- Das Eisen ist unedler als Kupfer und wird verstärkt oxidiert.
- Also rostet es.
- Prüfe: Sauerstoff, Wasser als Elektrolyt, Lokalelement?
- Das Eisen ist unedler als Kupfer und wird verstärkt oxidiert.
- Also rostet es.
AchtungRosten braucht nur Sauerstoff
Rostet ein Eisennagel mit Kupferdraht in Salzwasser → Nein, es bleibt weitgehend blank
Rostet ein Eisennagel mit Kupferdraht in Salzwasser → Ja, es läuft eine Korrosion ab
Sieh dir die Nägel im Versuch an: Welche Bedingung fehlt bei den Nägeln, die nicht rosten?
ÜbenJetzt du
- ○13Rostet ein verchromter Wasserhahn mit Kratzer im feuchten Bad?So fängst du an:Prüfe: Sauerstoff, Wasser als Elektrolyt, Lokalelement?
Lösung zeigen
- Prüfe: Sauerstoff, Wasser als Elektrolyt, Lokalelement?
- Im Kratzer bildet sich ein Lokalelement, in dem das Eisen die Elektronen abgibt.
- Also rostet es.
Ergebnis:Ja, es läuft eine Korrosion ab - ●14Rostet ein Eisennagel in Leitungswasser an der Luft?
Lösung zeigen
- Prüfe: Sauerstoff, Wasser als Elektrolyt, Lokalelement?
- Sauerstoff und Wasser sind da.
- Also rostet es.
Ergebnis:Ja, es läuft eine Korrosion ab - ★15Ein Wassertropfen liegt auf blankem Eisen. Warum rostet es zuerst am Rand?
Lösung zeigen
- Der Rand liegt näher an der Luft.
- Dort wird Sauerstoff reduziert: Kathode.
- In der Mitte wird Eisen oxidiert, der Rost folgt dort.
Ergebnis:Am Rand kommt mehr Sauerstoff heran, dort ist die Kathode
6Ich begründe Korrosionsschutz mit Opferanode und kenne ein Nanomaterial als Schutz.
MerkenKorrosionsschutz
Das unedlere Metall wird statt des edleren oxidiert (Opferanode).
Superhydrophobe Schichten halten den Wasserfilm fern.
BeispielKorrosionsschutz: Opferanode und Nanomaterial
Schritt für Schritt
- Vergleiche beide Potenziale mit −0,44 V.
- Die Opferanode hat das kleinere Potenzial.
- Das trifft auf Zink zu.
- Vergleiche beide Potenziale mit −0,44 V.
- Die Opferanode hat das kleinere Potenzial.
- Das trifft auf Zink zu.
AchtungDas edlere Metall schützt das unedlere
Man verbindet Eisen mit Kupfer, dann ist das Eisen geschützt.
Es schützt das unedlere Metall: Zink oder Magnesium wird statt Eisen oxidiert (Opferanode). Mit Kupfer rostet das Eisen schneller.
Ordne Eisen und das Schutzmetall in der Spannungsreihe. Das mit dem kleineren Potenzial wird oxidiert.
ÜbenJetzt du
- ○16Als Opferanode für Eisen (−0,44 V) stehen Magnesium (−2,37 V) und Silber (+0,80 V) zur Wahl. Welches Metall eignet sich?So fängst du an:Vergleiche beide Potenziale mit −0,44 V.
Lösung zeigen
- Vergleiche beide Potenziale mit −0,44 V.
- Die Opferanode hat das kleinere Potenzial.
- Das trifft auf Magnesium zu.
Ergebnis:Magnesium, es ist unedler als Eisen - ●17Als Opferanode für Eisen (−0,44 V) stehen Aluminium (−1,66 V) und Blei (−0,13 V) zur Wahl. Welches Metall eignet sich?
Lösung zeigen
- Vergleiche beide Potenziale mit −0,44 V.
- Die Opferanode hat das kleinere Potenzial.
- Das trifft auf Aluminium zu.
Ergebnis:Aluminium, es ist unedler als Eisen - ★18Wie viele Opferanoden mit Zink braucht man ungefähr pro Rumpf? Sie sollen das Eisen schützen. Welcher Faktor entscheidet über die Haltbarkeit?
Lösung zeigen
- Die Opferanode löst sich beim Schutz auf.
- Sie hält, bis das Zink verbraucht ist.
- Darum hängt die Haltbarkeit von der Zinkmenge ab.
Ergebnis:Die Menge an Zink, die oxidiert werden kann
7Ich erkläre die Grundlagen der Elektrolyse und ein technisches Beispiel.
MerkenElektrolyse
Die Elektrolyse erzwingt eine Reaktion durch Gleichspannung.
An der Kathode wird reduziert, an der Anode oxidiert.
BeispielElektrolyse: Grundlagen und technisches Beispiel
Schritt für Schritt
- Die Kathode ist der Minuspol.
- Dort wandern die Kationen hin und nehmen Elektronen auf.
- Ni²⁺ + 2 e⁻ → Ni
- Die Kathode ist der Minuspol.
- Dort wandern die Kationen hin und nehmen Elektronen auf.
- Ni²⁺ + 2 e⁻ → Ni
AchtungKathode und Anode vertauscht bei der Elektrolyse
Die Anionen wandern zur Kathode, weil dort die Reduktion stattfindet.
Anionen wandern zur Anode und werden dort oxidiert. Kationen wandern zur Kathode und werden dort reduziert.
Markiere erst die Pole der Spannungsquelle. Zeichne dann, wohin Kationen und Anionen wandern.
ÜbenJetzt du
- ○19Was unterscheidet die Elektrolyse von der galvanischen Zelle in der Energiebilanz?So fängst du an:Galvanische Zelle: freiwillig, liefert Energie.
Lösung zeigen
- Galvanische Zelle: freiwillig, liefert Energie.
- Elektrolyse: erzwungen, braucht Energie.
- Darum braucht sie Gleichspannung von außen.
Ergebnis:Die Elektrolyse nimmt elektrische Energie auf und erzwingt die Reaktion - ●20Bleibromidschmelze wird mit Graphitelektroden elektrolysiert. Welcher Stoff entsteht an der Anode?
Lösung zeigen
- Die Anode ist der Pluspol.
- Dort wandern die Anionen hin und geben Elektronen ab.
- 2 Br⁻ → Br₂ + 2 e⁻
Ergebnis:Brom - ★21Nickelchloridlösung wird mit Graphitelektroden elektrolysiert. Welcher Stoff entsteht an der Anode?
Lösung zeigen
- Die Anode ist der Pluspol.
- Dort wandern die Anionen hin und geben Elektronen ab.
- 2 Cl⁻ → Cl₂ + 2 e⁻
Ergebnis:Chlor
8Ich wende die Nernst-Gleichung und die Faraday-Gesetze an (Leistungskurs).
MerkenBerechnungen
Nernst: E = E° + (0,059 V : z) · lg c(Ox) : c(Red).
Faraday: n = I · t : (z · F), F = 96.485 C/mol.
BeispielNernst-Gleichung und Faraday-Gesetze
Schritt für Schritt
- lg 0,01 = −2
- E = +0,34 V + (0,059 V : 2) · (−2)
- E = 0,28 V
- lg 0,01 = −2
- E = +0,34 V + (0,059 V : 2) · (−2)
- E = 0,28 V
AchtungNernst-Gleichung ohne Logarithmus gerechnet
E = 0,34 V + 0,059 V · 0,01 = 0,34 V, die Konzentration ändert fast nichts.
E = 0,34 V + (0,059 V : 2) · lg 0,01 = 0,34 V − 0,059 V = 0,28 V.
Berechne zuerst lg c. Setze dann den Wert in die Gleichung ein und teile durch z.
ÜbenJetzt du
- ○22Ein Strom von 1 A fließt 965 s lang durch eine Lösung der Nickelionen mit der Ladungszahl 2. Bestimme: Wie viel Gramm Nickel scheiden sich ab? M = 59 g/mol, F = 96.485 C/mol.So fängst du an:Q = 1 A · 965 s = 965 C
Lösung zeigen
- Q = 1 A · 965 s = 965 C
- n = 965 C : (2 · 96.485 C/mol)
- m = n · M = 0,30 g
Ergebnis:0,30 g - ●23Eine Silberelektrode taucht in eine Lösung mit c = 0,1 mol/L ihrer Ionen (E° = +0,80 V, z = 1). Bestimme: Welches Potenzial hat sie bei 25 Grad Celsius?
Lösung zeigen
- lg 0,1 = −1
- E = +0,80 V + (0,059 V : 1) · (−1)
- E = 0,74 V
Ergebnis:0,74 V - ★24Eine Silberelektrode taucht in eine Lösung mit c = 0,01 mol/L ihrer Ionen (E° = +0,80 V, z = 1). Bestimme: Welches Potenzial hat sie bei 25 Grad Celsius?
Lösung zeigen
- lg 0,01 = −2
- E = +0,80 V + (0,059 V : 1) · (−2)
- E = 0,68 V
Ergebnis:0,68 V
Vermischte Übungen
Alles durcheinander – wie in der Arbeit. Überleg bei jeder Aufgabe zuerst: Welches Ziel ist das?
Üben
- ●25Zwei Halbzellen werden mit einer Salzbrücke verbunden: Magnesium in einer Lösung von Mg²⁺-Ionen und Zink in einer Lösung von Zn²⁺-Ionen. Welches Metall bildet den Minuspol, und was geschieht dort?
Lösung zeigen
- Potenziale: Magnesium −2,37 V, Zink −0,76 V.
- Das kleinere Potenzial gehört zum Donator, dem Minuspol.
- Magnesium wird oxidiert.
Ergebnis:Magnesium, es wird oxidiert - ●26Standardpotenziale: Zink −0,76 V, Silber +0,80 V. Welches Metall ist das stärkere Reduktionsmittel, und warum?
Lösung zeigen
- Ein Reduktionsmittel gibt Elektronen ab.
- Dazu neigt das Paar mit dem negativeren Potenzial.
- Das ist Zink.
Ergebnis:Zink, es hat das negativere Potenzial - ●27In einer Zelle gibt Eisen (−0,44 V) Elektronen an Kupferionen (+0,34 V) ab. Bestimme: Welche Spannung liefert sie?
Lösung zeigen
- Akzeptor ist Kupfer, Donator ist Eisen.
- U = 0,34 V − (−0,44 V).
- U = 0,78 V
Ergebnis:0,78 V - ●28Welche Teilreaktion läuft an der Kathode bei der Sauerstoffkorrosion im neutralen Wasserfilm ab?
Lösung zeigen
- Die Kathode reduziert.
- Im neutralen Wasserfilm wird Sauerstoff reduziert.
- O₂ + 2 H₂O + 4 e⁻ → 4 OH⁻
Ergebnis:O₂ + 2 H₂O + 4 e⁻ → 4 OH⁻ - ●29Als Opferanode für Eisen (−0,44 V) stehen Kupfer (+0,34 V) und Zink (−0,76 V) zur Wahl. Welches Metall eignet sich?
Lösung zeigen
- Vergleiche beide Potenziale mit −0,44 V.
- Die Opferanode hat das kleinere Potenzial.
- Das trifft auf Zink zu.
Ergebnis:Zink, es ist unedler als Eisen - ●30Eine Kupferchloridlösung wird elektrolysiert. Wohin wandern die Chloridionen, und was geschieht dort?
Lösung zeigen
- Chloridionen sind negativ.
- Sie wandern zum Pluspol, der Anode.
- Dort wird oxidiert: 2 Cl⁻ → Cl₂ + 2 e⁻.
Ergebnis:Zur Anode, sie werden zu Chlor oxidiert
Auf einen Blick
MerkenDas Wichtigste
- Daniell-Element
- Zink wird oxidiert (Minuspol), Kupferionen werden reduziert (Pluspol).
- Spannungsreihe
- Die Standardwasserstoff-Elektrode hat 0 V. Negativer heißt: gibt Elektronen leichter ab.
- Zellspannung
- U = E°(Akzeptor) − E°(Donator), jedes Potenzial einmal.
- Spannungsquellen
- Primärelemente sind nicht ladbar.
- Korrosion
- Im Wasserfilm bildet sich ein Lokalelement.
- Korrosionsschutz
- Das unedlere Metall wird statt des edleren oxidiert (Opferanode).
- Elektrolyse
- Die Elektrolyse erzwingt eine Reaktion durch Gleichspannung.
- Berechnungen
- Nernst: E = E° + (0,059 V : z) · lg c(Ox) : c(Red).
Kannst du das?
Je Ziel eine Aufgabe. Rechne sie ins Heft, dann kreuz ehrlich an. Keine Punkte, keine Note – der Test ist für dich.
ÜbenSelbsttest
Ich beschreibe Bau und Arbeitsweise des Daniell-Elements.
31Im Daniell-Element fließen Elektronen im äußeren Stromkreis. Von welcher Elektrode zu welcher?Lösung zeigen
Ergebnis:Von der Zinkelektrode zur KupferelektrodeIch ermittle Standardelektrodenpotenziale mit der Standardwasserstoff-Elektrode und lese die Spannungsreihe.
32Standardpotenziale: Aluminium −1,66 V, Eisen −0,44 V. Welches Metall ist das stärkere Reduktionsmittel, und warum?Lösung zeigen
Ergebnis:Aluminium, es hat das negativere PotenzialIch berechne die Zellspannung unter Standardbedingungen.
33Silber (+0,80 V) und Zink (−0,76 V) bilden eine Zelle. Bestimme: Wie groß ist die Zellspannung unter Standardbedingungen?Lösung zeigen
Ergebnis:1,56 VIch unterscheide Primärelement, Sekundärelement und Brennstoffzelle.
34Wie ordnet man eine Wasserstoff-Brennstoffzelle im Bus ein?Lösung zeigen
Ergebnis:BrennstoffzelleIch erkläre Lokalelement sowie Sauerstoff- und Säurekorrosion.
35Welche Bedingungen braucht das Rosten von Eisen mindestens?Lösung zeigen
Ergebnis:Sauerstoff und Wasser als ElektrolytfilmIch begründe Korrosionsschutz mit Opferanode und kenne ein Nanomaterial als Schutz.
36Magnesium (−2,37 V) wird leitend mit Eisen (−0,44 V) verbunden und kommt mit Salzwasser in Berührung. Schützt es das Eisen als Opferanode?Lösung zeigen
Ergebnis:Ja, es ist unedler und wird statt des Eisens oxidiertIch erkläre die Grundlagen der Elektrolyse und ein technisches Beispiel.
37Zinkiodidlösung wird mit Graphitelektroden elektrolysiert. Welcher Stoff entsteht an der Anode?Lösung zeigen
Ergebnis:IodIch wende die Nernst-Gleichung und die Faraday-Gesetze an (Leistungskurs).
38Ein Strom von 5 A fließt 1930 s lang durch eine Lösung der Nickelionen mit der Ladungszahl 2. Bestimme: Wie viel Gramm Nickel scheiden sich ab? M = 59 g/mol, F = 96.485 C/mol.Lösung zeigen
Ergebnis:2,95 g
Bei „unsicher“ oder „noch nicht“: Lies den Abschnitt zum Ziel noch einmal und rechne seine drei Aufgaben.
Wörter
- Gleichung
- zwei Rechnungen, die gleich viel wert sind
Lösungen
- Zink, es wird oxidiert
- Sie lässt Ionen wandern und gleicht die Ladung aus
- Aluminium, es wird oxidiert
- Aluminium, es hat das negativere Potenzial
- Magnesium, es hat das negativere Potenzial
- Damit die Potenziale vergleichbar sind
- 0,18 V
- 3,17 V
- 0,78 V
- Primärelement
- Sekundärelement
- Die Reaktionspartner werden von außen laufend zugeführt
- Ja, es läuft eine Korrosion ab
- Ja, es läuft eine Korrosion ab
- Am Rand kommt mehr Sauerstoff heran, dort ist die Kathode
- Magnesium, es ist unedler als Eisen
- Aluminium, es ist unedler als Eisen
- Die Menge an Zink, die oxidiert werden kann
- Die Elektrolyse nimmt elektrische Energie auf und erzwingt die Reaktion
- Brom
- Chlor
- 0,30 g
- 0,74 V
- 0,68 V
- Magnesium, es wird oxidiert
- Zink, es hat das negativere Potenzial
- 0,78 V
- O₂ + 2 H₂O + 4 e⁻ → 4 OH⁻
- Zink, es ist unedler als Eisen
- Zur Anode, sie werden zu Chlor oxidiert
- Von der Zinkelektrode zur Kupferelektrode
- Aluminium, es hat das negativere Potenzial
- 1,56 V
- Brennstoffzelle
- Sauerstoff und Wasser als Elektrolytfilm
- Ja, es ist unedler und wird statt des Eisens oxidiert
- Iod
- 2,95 g