Chemie · Klasse 13 · Kapitel
Elektrische Energie aus chemischen Reaktionen
- Entdecken Frage, Vorstellung, Bild
- Merken kommt ins Heft
- Beispiel vorgerechnet, Schritt für Schritt
- Üben selbst rechnen
- Achtung typischer Fehler
- Weiterdenken zum Knobeln und Vernetzen
○ mit Starthilfe, ● für alle, ★ zum Weiterdenken. Du wählst mindestens eine ★-Aufgabe. Du rechnest ins Heft.
1Ich beschreibe Bau und Arbeitsweise des Daniell-Elements.
MerkenDaniell-Element
Zink wird oxidiert (Minuspol), Kupferionen werden reduziert (Pluspol).
Elektronen fließen im Draht, Ionen in der Lösung.
BeispielDaniell-Element: Bau und Arbeitsweise
Schritt für Schritt
- In der Kupferhalbzelle werden Elektronen aufgenommen.
- Aus Cu²⁺ wird Cu: Reduktion an der Kathode.
- Das abgeschiedene Kupfer macht die Elektrode schwerer.
- In der Kupferhalbzelle werden Elektronen aufgenommen.
- Aus Cu²⁺ wird Cu: Reduktion an der Kathode.
- Das abgeschiedene Kupfer macht die Elektrode schwerer.
AchtungAnode ist immer der Pluspol
Die Anode ist der Pluspol, in jeder Zelle.
An der Anode wird oxidiert. In der galvanischen Zelle ist sie der Minuspol, in der Elektrolysezelle der Pluspol.
Frag zuerst: Wo werden Elektronen abgegeben? Dort ist die Anode, egal welches Vorzeichen sie hat.
ÜbenJetzt du
- ○1Zwei Halbzellen werden mit einer Salzbrücke verbunden: Eisen in einer Lösung von Fe²⁺-Ionen und Kupfer in einer Lösung von Cu²⁺-Ionen. Welches Metall bildet den Minuspol, und was geschieht dort?So fängst du an:Potenziale: Eisen −0,44 V, Kupfer +0,34 V.
Lösung zeigen
- Potenziale: Eisen −0,44 V, Kupfer +0,34 V.
- Das kleinere Potenzial gehört zum Donator, dem Minuspol.
- Eisen wird oxidiert.
Ergebnis:Eisen, es wird oxidiert - ●2Zwei Halbzellen werden mit einer Salzbrücke verbunden: Blei in einer Lösung von Pb²⁺-Ionen und Silber in einer Lösung von Ag⁺-Ionen. Welches Metall bildet den Minuspol, und was geschieht dort?
Lösung zeigen
- Potenziale: Blei −0,13 V, Silber +0,80 V.
- Das kleinere Potenzial gehört zum Donator, dem Minuspol.
- Blei wird oxidiert.
Ergebnis:Blei, es wird oxidiert - ★3Zwei Halbzellen werden mit einer Salzbrücke verbunden: Zink in einer Lösung von Zn²⁺-Ionen und Blei in einer Lösung von Pb²⁺-Ionen. Welches Metall bildet den Minuspol, und was geschieht dort?
Lösung zeigen
- Potenziale: Zink −0,76 V, Blei −0,13 V.
- Das kleinere Potenzial gehört zum Donator, dem Minuspol.
- Zink wird oxidiert.
Ergebnis:Zink, es wird oxidiert
2Ich ermittle Standardelektrodenpotenziale mit der Standardwasserstoff-Elektrode und lese die Spannungsreihe.
MerkenSpannungsreihe
Die Standardwasserstoff-Elektrode hat 0 V. Negativer heißt: gibt Elektronen leichter ab.
BeispielStandardpotenziale und Spannungsreihe
Schritt für Schritt
- Ein Reduktionsmittel gibt Elektronen ab.
- Dazu neigt das Paar mit dem negativeren Potenzial.
- Das ist Aluminium.
- Ein Reduktionsmittel gibt Elektronen ab.
- Dazu neigt das Paar mit dem negativeren Potenzial.
- Das ist Aluminium.
AchtungDonator und Akzeptor vertauscht
Zink ist edler, also ist Zink der Akzeptor: −0,76 V − 0,34 V = −1,10 V.
Das Redoxpaar mit dem kleineren E° gibt Elektronen ab (Donator). Die Zellspannung ist positiv: 0,34 V − (−0,76 V) = 1,10 V.
Ordne beide Paare in der Spannungsreihe. Das untere gibt Elektronen ab, das obere nimmt sie auf.
ÜbenJetzt du
- ○4Standardpotenziale: Nickel −0,26 V, Kupfer +0,34 V. Welches Metall ist das stärkere Reduktionsmittel, und warum?So fängst du an:Ein Reduktionsmittel gibt Elektronen ab.
Lösung zeigen
- Ein Reduktionsmittel gibt Elektronen ab.
- Dazu neigt das Paar mit dem negativeren Potenzial.
- Das ist Nickel.
Ergebnis:Nickel, es hat das negativere Potenzial - ●5Standardpotenziale: Zink −0,76 V, Blei −0,13 V. Welches Metall ist das stärkere Reduktionsmittel, und warum?
Lösung zeigen
- Ein Reduktionsmittel gibt Elektronen ab.
- Dazu neigt das Paar mit dem negativeren Potenzial.
- Das ist Zink.
Ergebnis:Zink, es hat das negativere Potenzial - ★6Warum wählt man für Standardbedingungen immer 1 mol/L der Ionen und 25 Grad Celsius?
Lösung zeigen
- Das Potenzial ändert sich mit der Konzentration.
- Gleiche Bedingungen machen Werte vergleichbar.
- Deshalb sind alle Standardpotenziale für 1 mol/L angegeben.
Ergebnis:Damit die Potenziale vergleichbar sind
3Ich berechne die Zellspannung unter Standardbedingungen.
MerkenZellspannung
U = E°(Akzeptor) − E°(Donator), jedes Potenzial einmal.
Daniell: 0,34 V − (−0,76 V) = 1,10 V.
BeispielZellspannung berechnen
Schritt für Schritt
- Akzeptor: Kupfer, Donator: Aluminium.
- U = +0,34 V − (−1,66 V)
- U = 2,00 V
- Akzeptor: Kupfer, Donator: Aluminium.
- U = +0,34 V − (−1,66 V)
- U = 2,00 V
AchtungStandardpotenziale werden addiert
Zink −0,76 V und Kupfer +0,34 V ergeben −0,42 V.
Zellspannung ist Akzeptor minus Donator: 0,34 V − (−0,76 V) = 1,10 V.
Bestimme erst den Akzeptor, dann den Donator. Rechne E° des Akzeptors minus E° des Donators.
ÜbenJetzt du
- ○7Eine Zelle aus Kupfer (+0,34 V) und Silber (+0,80 V) arbeitet unter Standardbedingungen. Bestimme: Wie groß ist die Zellspannung?So fängst du an:Akzeptor: Silber, Donator: Kupfer.
Lösung zeigen
- Akzeptor: Silber, Donator: Kupfer.
- U = +0,80 V − (+0,34 V)
- U = 0,46 V
Ergebnis:0,46 V - ●8Eine Zelle aus Magnesium (−2,37 V) und Eisen (−0,44 V) arbeitet unter Standardbedingungen. Bestimme: Wie groß ist die Zellspannung?
Lösung zeigen
- Akzeptor: Eisen, Donator: Magnesium.
- U = −0,44 V − (−2,37 V)
- U = 1,93 V
Ergebnis:1,93 V - ★9Eine Zelle liefert 0,50 V. Das Potenzial des Donators ist −0,26 V. Bestimme: Wie groß ist das Potenzial des Akzeptors?
Lösung zeigen
- U = E(Akzeptor) − E(Donator), also E(Akzeptor) = U + E(Donator).
- E(Akzeptor) = 0,50 V + (−0,26 V).
- E(Akzeptor) = 0,24 V
Ergebnis:0,24 V
4Ich unterscheide Primärelement, Sekundärelement und Brennstoffzelle.
MerkenSpannungsquellen
Primärelemente sind nicht ladbar.
Akkus lädt Strom von außen. Brennstoffzellen bekommen Stoffe laufend zugeführt.
BeispielPrimär-, Sekundärelement und Brennstoffzelle
Schritt für Schritt
- Frage: Kann man die Reaktion durch Strom umkehren?
- Werden die Stoffe laufend zugeführt?
- Also Sekundärelement.
- Frage: Kann man die Reaktion durch Strom umkehren?
- Werden die Stoffe laufend zugeführt?
- Also Sekundärelement.
AchtungDie Batterie speichert Elektronen
Wie ordnet man ein Lithium-Akku im Elektroauto ein → Primärelement
Wie ordnet man ein Lithium-Akku im Elektroauto ein → Sekundärelement
Nenne, welcher Stoff beim Entladen verbraucht wird. Wenn er aufgebraucht ist, endet der Strom.
ÜbenJetzt du
- ○10Wie ordnet man eine Zink-Luft-Zelle im Hörgerät ein?So fängst du an:Frage: Kann man die Reaktion durch Strom umkehren?
Lösung zeigen
- Frage: Kann man die Reaktion durch Strom umkehren?
- Werden die Stoffe laufend zugeführt?
- Also Primärelement.
Ergebnis:Primärelement - ●11Wie ordnet man eine Wasserstoff-Brennstoffzelle im Bus ein?
Lösung zeigen
- Frage: Kann man die Reaktion durch Strom umkehren?
- Werden die Stoffe laufend zugeführt?
- Also Brennstoffzelle.
Ergebnis:Brennstoffzelle - ★12Warum kann man eine Brennstoffzelle theoretisch unbegrenzt betreiben, eine Batterie nicht?
Lösung zeigen
- In der Batterie sind die Reaktionsstoffe begrenzt.
- In der Brennstoffzelle strömen sie von außen nach.
- Solange Wasserstoff und Sauerstoff kommen, fließt Strom.
Ergebnis:Die Reaktionspartner werden von außen laufend zugeführt
5Ich erkläre Lokalelement sowie Sauerstoff- und Säurekorrosion.
MerkenKorrosion
Im Wasserfilm bildet sich ein Lokalelement.
An der Anode wird Eisen oxidiert, an der Kathode Sauerstoff oder H₃O⁺ reduziert.
BeispielLokalelement, Sauerstoff- und Säurekorrosion
Schritt für Schritt
- Prüfe: Sauerstoff, Wasser als Elektrolyt, Lokalelement?
- Das Zink wird zuerst oxidiert und schützt das Eisen.
- Also rostet es kaum.
- Prüfe: Sauerstoff, Wasser als Elektrolyt, Lokalelement?
- Das Zink wird zuerst oxidiert und schützt das Eisen.
- Also rostet es kaum.
AchtungRosten braucht nur Sauerstoff
Rostet ein Eisennagel in Salzwasser an der Luft → Nein, es bleibt weitgehend blank
Rostet ein Eisennagel in Salzwasser an der Luft → Ja, es läuft eine Korrosion ab
Sieh dir die Nägel im Versuch an: Welche Bedingung fehlt bei den Nägeln, die nicht rosten?
ÜbenJetzt du
- ○13Rostet ein Eisennagel unter einer Ölschicht in Wasser, das ausgekocht wurde?So fängst du an:Prüfe: Sauerstoff, Wasser als Elektrolyt, Lokalelement?
Lösung zeigen
- Prüfe: Sauerstoff, Wasser als Elektrolyt, Lokalelement?
- Es fehlt der Sauerstoff.
- Also rostet es kaum.
Ergebnis:Nein, es bleibt weitgehend blank - ●14Rostet ein Eisennagel in trockener Luft?
Lösung zeigen
- Prüfe: Sauerstoff, Wasser als Elektrolyt, Lokalelement?
- Es fehlt das Wasser als Elektrolyt.
- Also rostet es kaum.
Ergebnis:Nein, es bleibt weitgehend blank - ★15Rostet ein Eisennagel in Salzwasser an der Luft?
Lösung zeigen
- Prüfe: Sauerstoff, Wasser als Elektrolyt, Lokalelement?
- Die Ionen im Salzwasser leiten besser, die Korrosion läuft schneller.
- Also rostet es.
Ergebnis:Ja, es läuft eine Korrosion ab
6Ich begründe Korrosionsschutz mit Opferanode und kenne ein Nanomaterial als Schutz.
MerkenKorrosionsschutz
Das unedlere Metall wird statt des edleren oxidiert (Opferanode).
Superhydrophobe Schichten halten den Wasserfilm fern.
BeispielKorrosionsschutz: Opferanode und Nanomaterial
Schritt für Schritt
- Vergleiche −0,13 V mit −0,44 V.
- Das Schutzmetall hat das größere Potenzial.
- Dann gibt das Eisen die Elektronen ab.
- Vergleiche −0,13 V mit −0,44 V.
- Das Schutzmetall hat das größere Potenzial.
- Dann gibt das Eisen die Elektronen ab.
AchtungDas edlere Metall schützt das unedlere
Man verbindet Eisen mit Kupfer, dann ist das Eisen geschützt.
Es schützt das unedlere Metall: Zink oder Magnesium wird statt Eisen oxidiert (Opferanode). Mit Kupfer rostet das Eisen schneller.
Ordne Eisen und das Schutzmetall in der Spannungsreihe. Das mit dem kleineren Potenzial wird oxidiert.
ÜbenJetzt du
- ○16Nickel (−0,26 V) wird leitend mit Eisen (−0,44 V) verbunden und kommt mit Salzwasser in Berührung. Schützt es das Eisen als Opferanode?So fängst du an:Vergleiche −0,26 V mit −0,44 V.
Lösung zeigen
- Vergleiche −0,26 V mit −0,44 V.
- Das Schutzmetall hat das größere Potenzial.
- Dann gibt das Eisen die Elektronen ab.
Ergebnis:Nein, es ist edler und das Eisen wird stärker angegriffen - ●17Eine Konservendose aus Eisen ist verzinnt und hat einen Kratzer. Was geschieht im feuchten Raum?
Lösung zeigen
- Zinn ist edler als Eisen.
- Beide Metalle bilden mit dem Wasserfilm ein Lokalelement.
- Das unedlere Eisen gibt die Elektronen ab.
Ergebnis:Das Eisen rostet im Kratzer schneller, weil Zinn edler ist - ★18Welche Eigenschaft zeigt eine superhydrophobe Oberfläche, und wie schützt sie vor Korrosion?
Lösung zeigen
- Hydrophob heißt wasserabweisend.
- Nanostruktur und wasserabweisende Moleküle halten Wasser ab.
- Ohne Wasserfilm kein Elektrolyt, also keine Korrosion.
Ergebnis:Wasser perlt ab, es bildet sich kein Elektrolytfilm
7Ich erkläre die Grundlagen der Elektrolyse und ein technisches Beispiel.
MerkenElektrolyse
Die Elektrolyse erzwingt eine Reaktion durch Gleichspannung.
An der Kathode wird reduziert, an der Anode oxidiert.
BeispielElektrolyse: Grundlagen und technisches Beispiel
Schritt für Schritt
- Chloridionen sind negativ.
- Sie wandern zum Pluspol, der Anode.
- Dort wird oxidiert: 2 Cl⁻ → Cl₂ + 2 e⁻.
- Chloridionen sind negativ.
- Sie wandern zum Pluspol, der Anode.
- Dort wird oxidiert: 2 Cl⁻ → Cl₂ + 2 e⁻.
AchtungKathode und Anode vertauscht bei der Elektrolyse
Die Anionen wandern zur Kathode, weil dort die Reduktion stattfindet.
Anionen wandern zur Anode und werden dort oxidiert. Kationen wandern zur Kathode und werden dort reduziert.
Markiere erst die Pole der Spannungsquelle. Zeichne dann, wohin Kationen und Anionen wandern.
ÜbenJetzt du
- ○19Kupferchloridlösung wird mit Graphitelektroden elektrolysiert. Welche Teilgleichung beschreibt die Kathode?So fängst du an:Die Kathode ist der Minuspol.
Lösung zeigen
- Die Kathode ist der Minuspol.
- Dort wandern die Kationen hin und nehmen Elektronen auf.
- Cu²⁺ + 2 e⁻ → Cu
Ergebnis:Cu²⁺ + 2 e⁻ → Cu - ●20Was unterscheidet die Elektrolyse von der galvanischen Zelle in der Energiebilanz?
Lösung zeigen
- Galvanische Zelle: freiwillig, liefert Energie.
- Elektrolyse: erzwungen, braucht Energie.
- Darum braucht sie Gleichspannung von außen.
Ergebnis:Die Elektrolyse nimmt elektrische Energie auf und erzwingt die Reaktion - ★21Kupferbromidlösung wird mit Graphitelektroden elektrolysiert. Welche Teilgleichung beschreibt die Kathode?
Lösung zeigen
- Die Kathode ist der Minuspol.
- Dort wandern die Kationen hin und nehmen Elektronen auf.
- Cu²⁺ + 2 e⁻ → Cu
Ergebnis:Cu²⁺ + 2 e⁻ → Cu
8Ich wende die Nernst-Gleichung und die Faraday-Gesetze an (Leistungskurs).
MerkenBerechnungen
Nernst: E = E° + (0,059 V : z) · lg c(Ox) : c(Red).
Faraday: n = I · t : (z · F), F = 96.485 C/mol.
BeispielNernst-Gleichung und Faraday-Gesetze
Schritt für Schritt
- lg 0,01 = −2
- E = −0,76 V + (0,059 V : 2) · (−2)
- E = −0,82 V
- lg 0,01 = −2
- E = −0,76 V + (0,059 V : 2) · (−2)
- E = −0,82 V
AchtungNernst-Gleichung ohne Logarithmus gerechnet
E = 0,34 V + 0,059 V · 0,01 = 0,34 V, die Konzentration ändert fast nichts.
E = 0,34 V + (0,059 V : 2) · lg 0,01 = 0,34 V − 0,059 V = 0,28 V.
Berechne zuerst lg c. Setze dann den Wert in die Gleichung ein und teile durch z.
ÜbenJetzt du
- ○22Bestimme: Wie viel Zink (65 g/mol) scheidet ein Strom von 2 A in 965 s aus einer Zn²⁺-Lösung ab? F = 96.485 C/mol.So fängst du an:Ladung Q = I · t = 2 A · 965 s = 1930 C.
Lösung zeigen
- Ladung Q = I · t = 2 A · 965 s = 1930 C.
- n = Q : (z · F) = 1930 C : (2 · 96.485 C/mol) = 0,010 mol.
- m = n · M = 0,010 mol · 65 g/mol = 0,65 g
Ergebnis:0,65 g - ●23Eine Kupferelektrode taucht in eine Lösung mit c = 0,1 mol/L ihrer Ionen (E° = +0,34 V, z = 2). Bestimme: Welches Potenzial hat sie bei 25 Grad Celsius?
Lösung zeigen
- lg 0,1 = −1
- E = +0,34 V + (0,059 V : 2) · (−1)
- E = 0,31 V
Ergebnis:0,31 V - ★24Dieselbe Ladung scheidet Silber (z = 1) und Kupfer (z = 2) ab. In welchem Verhältnis stehen die Stoffmengen n(Ag) : n(Cu)?
Lösung zeigen
- n = Q : (z · F).
- Bei gleicher Ladung ist n umgekehrt proportional zu z.
- n(Ag) : n(Cu) = 2 : 1
Ergebnis:2 : 1
Vermischte Übungen
Alles durcheinander – wie in der Arbeit. Überleg bei jeder Aufgabe zuerst: Welches Ziel ist das?
Üben
- ●25Zwei Halbzellen werden mit einer Salzbrücke verbunden: Zink in einer Lösung von Zn²⁺-Ionen und Kupfer in einer Lösung von Cu²⁺-Ionen. Welches Metall bildet den Minuspol, und was geschieht dort?
Lösung zeigen
- Potenziale: Zink −0,76 V, Kupfer +0,34 V.
- Das kleinere Potenzial gehört zum Donator, dem Minuspol.
- Zink wird oxidiert.
Ergebnis:Zink, es wird oxidiert - ●26Standardpotenziale: Aluminium −1,66 V, Zink −0,76 V. Welches Metall ist das stärkere Reduktionsmittel, und warum?
Lösung zeigen
- Ein Reduktionsmittel gibt Elektronen ab.
- Dazu neigt das Paar mit dem negativeren Potenzial.
- Das ist Aluminium.
Ergebnis:Aluminium, es hat das negativere Potenzial - ●27Eine Zelle aus Magnesium (−2,37 V) und Blei (−0,13 V) arbeitet unter Standardbedingungen. Bestimme: Wie groß ist die Zellspannung?
Lösung zeigen
- Akzeptor: Blei, Donator: Magnesium.
- U = −0,13 V − (−2,37 V)
- U = 2,24 V
Ergebnis:2,24 V - ●28Wie ordnet man der Akku eines Laptops ein?
Lösung zeigen
- Frage: Kann man die Reaktion durch Strom umkehren?
- Werden die Stoffe laufend zugeführt?
- Also Sekundärelement.
Ergebnis:Sekundärelement - ●29Rostet ein Eisennagel in Paraffinöl?
Lösung zeigen
- Prüfe: Sauerstoff, Wasser als Elektrolyt, Lokalelement?
- Das Öl hält Wasser und Sauerstoff vom Eisen fern.
- Also rostet es kaum.
Ergebnis:Nein, es bleibt weitgehend blank - ●30Als Opferanode für Eisen (−0,44 V) stehen Aluminium (−1,66 V) und Nickel (−0,26 V) zur Wahl. Welches Metall eignet sich?
Lösung zeigen
- Vergleiche beide Potenziale mit −0,44 V.
- Die Opferanode hat das kleinere Potenzial.
- Das trifft auf Aluminium zu.
Ergebnis:Aluminium, es ist unedler als Eisen
Auf einen Blick
MerkenDas Wichtigste
- Daniell-Element
- Zink wird oxidiert (Minuspol), Kupferionen werden reduziert (Pluspol).
- Spannungsreihe
- Die Standardwasserstoff-Elektrode hat 0 V. Negativer heißt: gibt Elektronen leichter ab.
- Zellspannung
- U = E°(Akzeptor) − E°(Donator), jedes Potenzial einmal.
- Spannungsquellen
- Primärelemente sind nicht ladbar.
- Korrosion
- Im Wasserfilm bildet sich ein Lokalelement.
- Korrosionsschutz
- Das unedlere Metall wird statt des edleren oxidiert (Opferanode).
- Elektrolyse
- Die Elektrolyse erzwingt eine Reaktion durch Gleichspannung.
- Berechnungen
- Nernst: E = E° + (0,059 V : z) · lg c(Ox) : c(Red).
Kannst du das?
Je Ziel eine Aufgabe. Rechne sie ins Heft, dann kreuz ehrlich an. Keine Punkte, keine Note – der Test ist für dich.
ÜbenSelbsttest
Ich beschreibe Bau und Arbeitsweise des Daniell-Elements.
31Zwei Halbzellen werden mit einer Salzbrücke verbunden: Magnesium in einer Lösung von Mg²⁺-Ionen und Blei in einer Lösung von Pb²⁺-Ionen. Welches Metall bildet den Minuspol, und was geschieht dort?Lösung zeigen
Ergebnis:Magnesium, es wird oxidiertIch ermittle Standardelektrodenpotenziale mit der Standardwasserstoff-Elektrode und lese die Spannungsreihe.
32Ein Redoxpaar hat das Standardpotenzial −2,37 V. Was sagt das über die reduzierte Form?Lösung zeigen
Ergebnis:Sie gibt Elektronen sehr leicht abIch berechne die Zellspannung unter Standardbedingungen.
33Eine Zelle aus Magnesium (−2,37 V) und Kupfer (+0,34 V) arbeitet unter Standardbedingungen. Bestimme: Wie groß ist die Zellspannung?Lösung zeigen
Ergebnis:2,71 VIch unterscheide Primärelement, Sekundärelement und Brennstoffzelle.
34Was geschieht beim Entladen eines Bleiakkus, wenn er Strom abgibt?Lösung zeigen
Ergebnis:Ein Stoff wird verbraucht, die Spannung sinkt allmählichIch erkläre Lokalelement sowie Sauerstoff- und Säurekorrosion.
35Rostet ein Eisennagel unter einer Ölschicht in Wasser, das ausgekocht wurde?Lösung zeigen
Ergebnis:Nein, es bleibt weitgehend blankIch begründe Korrosionsschutz mit Opferanode und kenne ein Nanomaterial als Schutz.
36Als Opferanode für Eisen (−0,44 V) stehen Zink (−0,76 V) und Kupfer (+0,34 V) zur Wahl. Welches Metall eignet sich?Lösung zeigen
Ergebnis:Zink, es ist unedler als EisenIch erkläre die Grundlagen der Elektrolyse und ein technisches Beispiel.
37Zinkiodidlösung wird mit Graphitelektroden elektrolysiert. Welcher Stoff entsteht an der Anode?Lösung zeigen
Ergebnis:IodIch wende die Nernst-Gleichung und die Faraday-Gesetze an (Leistungskurs).
38Ein Strom von 5 A fließt 3860 s lang durch eine Lösung der Kupferionen mit der Ladungszahl 2. Bestimme: Wie viel Gramm Kupfer scheiden sich ab? M = 64 g/mol, F = 96.485 C/mol.Lösung zeigen
Ergebnis:6,40 g
Bei „unsicher“ oder „noch nicht“: Lies den Abschnitt zum Ziel noch einmal und rechne seine drei Aufgaben.
Wörter
- Gleichung
- zwei Rechnungen, die gleich viel wert sind
Lösungen
- Eisen, es wird oxidiert
- Blei, es wird oxidiert
- Zink, es wird oxidiert
- Nickel, es hat das negativere Potenzial
- Zink, es hat das negativere Potenzial
- Damit die Potenziale vergleichbar sind
- 0,46 V
- 1,93 V
- 0,24 V
- Primärelement
- Brennstoffzelle
- Die Reaktionspartner werden von außen laufend zugeführt
- Nein, es bleibt weitgehend blank
- Nein, es bleibt weitgehend blank
- Ja, es läuft eine Korrosion ab
- Nein, es ist edler und das Eisen wird stärker angegriffen
- Das Eisen rostet im Kratzer schneller, weil Zinn edler ist
- Wasser perlt ab, es bildet sich kein Elektrolytfilm
- Cu²⁺ + 2 e⁻ → Cu
- Die Elektrolyse nimmt elektrische Energie auf und erzwingt die Reaktion
- Cu²⁺ + 2 e⁻ → Cu
- 0,65 g
- 0,31 V
- 2 : 1
- Zink, es wird oxidiert
- Aluminium, es hat das negativere Potenzial
- 2,24 V
- Sekundärelement
- Nein, es bleibt weitgehend blank
- Aluminium, es ist unedler als Eisen
- Magnesium, es wird oxidiert
- Sie gibt Elektronen sehr leicht ab
- 2,71 V
- Ein Stoff wird verbraucht, die Spannung sinkt allmählich
- Nein, es bleibt weitgehend blank
- Zink, es ist unedler als Eisen
- Iod
- 6,40 g