Chemie · Klasse 13 · Kapitel
Elektrische Energie aus chemischen Reaktionen
- Entdecken Frage, Vorstellung, Bild
- Merken kommt ins Heft
- Beispiel vorgerechnet, Schritt für Schritt
- Üben selbst rechnen
- Achtung typischer Fehler
- Weiterdenken zum Knobeln und Vernetzen
○ mit Starthilfe, ● für alle, ★ zum Weiterdenken. Du wählst mindestens eine ★-Aufgabe. Du rechnest ins Heft.
1Ich beschreibe Bau und Arbeitsweise des Daniell-Elements.
MerkenDaniell-Element
Zink wird oxidiert (Minuspol), Kupferionen werden reduziert (Pluspol).
Elektronen fließen im Draht, Ionen in der Lösung.
BeispielDaniell-Element: Bau und Arbeitsweise
Schritt für Schritt
- Ohne Brücke wäre der Stromkreis offen.
- In der Brücke sind bewegliche Ionen.
- Sie gleichen die Ladung in den Halbzellen aus.
- Ohne Brücke wäre der Stromkreis offen.
- In der Brücke sind bewegliche Ionen.
- Sie gleichen die Ladung in den Halbzellen aus.
AchtungDie Salzbrücke leitet Elektronen
Durch die Salzbrücke fließen die Elektronen von einer Halbzelle zur anderen.
Die Salzbrücke enthält bewegliche Ionen. Sie gleicht die Ladung in den Halbzellen aus und schließt den Stromkreis.
Frag dich: Welche Teilchen sind in einer Salzlösung beweglich, und was geschieht ohne Brücke?
ÜbenJetzt du
- ○1Zwei Halbzellen werden mit einer Salzbrücke verbunden: Nickel in einer Lösung von Ni²⁺-Ionen und Kupfer in einer Lösung von Cu²⁺-Ionen. Welches Metall bildet den Minuspol, und was geschieht dort?So fängst du an:Potenziale: Nickel −0,26 V, Kupfer +0,34 V.
Lösung zeigen
- Potenziale: Nickel −0,26 V, Kupfer +0,34 V.
- Das kleinere Potenzial gehört zum Donator, dem Minuspol.
- Nickel wird oxidiert.
Ergebnis:Nickel, es wird oxidiert - ●2Zwei Halbzellen werden mit einer Salzbrücke verbunden: Magnesium in einer Lösung von Mg²⁺-Ionen und Silber in einer Lösung von Ag⁺-Ionen. Welches Metall bildet den Minuspol, und was geschieht dort?
Lösung zeigen
- Potenziale: Magnesium −2,37 V, Silber +0,80 V.
- Das kleinere Potenzial gehört zum Donator, dem Minuspol.
- Magnesium wird oxidiert.
Ergebnis:Magnesium, es wird oxidiert - ★3Zwei Halbzellen werden mit einer Salzbrücke verbunden: Eisen in einer Lösung von Fe²⁺-Ionen und Nickel in einer Lösung von Ni²⁺-Ionen. Welches Metall bildet den Minuspol, und was geschieht dort?
Lösung zeigen
- Potenziale: Eisen −0,44 V, Nickel −0,26 V.
- Das kleinere Potenzial gehört zum Donator, dem Minuspol.
- Eisen wird oxidiert.
Ergebnis:Eisen, es wird oxidiert
2Ich ermittle Standardelektrodenpotenziale mit der Standardwasserstoff-Elektrode und lese die Spannungsreihe.
MerkenSpannungsreihe
Die Standardwasserstoff-Elektrode hat 0 V. Negativer heißt: gibt Elektronen leichter ab.
BeispielStandardpotenziale und Spannungsreihe
Schritt für Schritt
- Negativ heißt: abgabefreudig.
- Die reduzierte Form ist der Donator.
- Das Metall ist stark unedel.
- Negativ heißt: abgabefreudig.
- Die reduzierte Form ist der Donator.
- Das Metall ist stark unedel.
AchtungDonator und Akzeptor vertauscht
Zink ist edler, also ist Zink der Akzeptor: −0,76 V − 0,34 V = −1,10 V.
Das Redoxpaar mit dem kleineren E° gibt Elektronen ab (Donator). Die Zellspannung ist positiv: 0,34 V − (−0,76 V) = 1,10 V.
Ordne beide Paare in der Spannungsreihe. Das untere gibt Elektronen ab, das obere nimmt sie auf.
ÜbenJetzt du
- ○4Standardpotenziale: Zink −0,76 V, Nickel −0,26 V. Welches Metall ist das stärkere Reduktionsmittel, und warum?So fängst du an:Ein Reduktionsmittel gibt Elektronen ab.
Lösung zeigen
- Ein Reduktionsmittel gibt Elektronen ab.
- Dazu neigt das Paar mit dem negativeren Potenzial.
- Das ist Zink.
Ergebnis:Zink, es hat das negativere Potenzial - ●5Standardpotenziale: Eisen −0,44 V, Kupfer +0,34 V. Welches Metall ist das stärkere Reduktionsmittel, und warum?
Lösung zeigen
- Ein Reduktionsmittel gibt Elektronen ab.
- Dazu neigt das Paar mit dem negativeren Potenzial.
- Das ist Eisen.
Ergebnis:Eisen, es hat das negativere Potenzial - ★6Standardpotenziale: Nickel −0,26 V, Silber +0,80 V. Welches Metall ist das stärkere Reduktionsmittel, und warum?
Lösung zeigen
- Ein Reduktionsmittel gibt Elektronen ab.
- Dazu neigt das Paar mit dem negativeren Potenzial.
- Das ist Nickel.
Ergebnis:Nickel, es hat das negativere Potenzial
3Ich berechne die Zellspannung unter Standardbedingungen.
MerkenZellspannung
U = E°(Akzeptor) − E°(Donator), jedes Potenzial einmal.
Daniell: 0,34 V − (−0,76 V) = 1,10 V.
BeispielZellspannung berechnen
Schritt für Schritt
- Akzeptor: Silber, Donator: Blei.
- U = +0,80 V − (−0,13 V)
- U = 0,93 V
- Akzeptor: Silber, Donator: Blei.
- U = +0,80 V − (−0,13 V)
- U = 0,93 V
AchtungStandardpotenziale werden addiert
Zink −0,76 V und Kupfer +0,34 V ergeben −0,42 V.
Zellspannung ist Akzeptor minus Donator: 0,34 V − (−0,76 V) = 1,10 V.
Bestimme erst den Akzeptor, dann den Donator. Rechne E° des Akzeptors minus E° des Donators.
ÜbenJetzt du
- ○7Eine Zelle aus Magnesium (−2,37 V) und Blei (−0,13 V) arbeitet unter Standardbedingungen. Bestimme: Wie groß ist die Zellspannung?So fängst du an:Akzeptor: Blei, Donator: Magnesium.
Lösung zeigen
- Akzeptor: Blei, Donator: Magnesium.
- U = −0,13 V − (−2,37 V)
- U = 2,24 V
Ergebnis:2,24 V - ●8Eine Zelle aus Nickel (−0,26 V) und Blei (−0,13 V) arbeitet unter Standardbedingungen. Bestimme: Wie groß ist die Zellspannung?
Lösung zeigen
- Akzeptor: Blei, Donator: Nickel.
- U = −0,13 V − (−0,26 V)
- U = 0,13 V
Ergebnis:0,13 V - ★9Eine Zelle liefert 0,50 V. Das Potenzial des Donators ist −0,26 V. Bestimme: Wie groß ist das Potenzial des Akzeptors?
Lösung zeigen
- U = E(Akzeptor) − E(Donator), also E(Akzeptor) = U + E(Donator).
- E(Akzeptor) = 0,50 V + (−0,26 V).
- E(Akzeptor) = 0,24 V
Ergebnis:0,24 V
4Ich unterscheide Primärelement, Sekundärelement und Brennstoffzelle.
MerkenSpannungsquellen
Primärelemente sind nicht ladbar.
Akkus lädt Strom von außen. Brennstoffzellen bekommen Stoffe laufend zugeführt.
BeispielPrimär-, Sekundärelement und Brennstoffzelle
Schritt für Schritt
- Frage: Kann man die Reaktion durch Strom umkehren?
- Werden die Stoffe laufend zugeführt?
- Also Sekundärelement.
- Frage: Kann man die Reaktion durch Strom umkehren?
- Werden die Stoffe laufend zugeführt?
- Also Sekundärelement.
AchtungDie Batterie speichert Elektronen
Wie ordnet man der Bleiakku im Auto ein → Primärelement
Wie ordnet man der Bleiakku im Auto ein → Sekundärelement
Nenne, welcher Stoff beim Entladen verbraucht wird. Wenn er aufgebraucht ist, endet der Strom.
ÜbenJetzt du
- ○10Wie ordnet man eine Zink-Luft-Zelle im Hörgerät ein?So fängst du an:Frage: Kann man die Reaktion durch Strom umkehren?
Lösung zeigen
- Frage: Kann man die Reaktion durch Strom umkehren?
- Werden die Stoffe laufend zugeführt?
- Also Primärelement.
Ergebnis:Primärelement - ●11Wie ordnet man eine Brennstoffzelle mit Methanol in einem Camping-Stromgerät ein?
Lösung zeigen
- Frage: Kann man die Reaktion durch Strom umkehren?
- Werden die Stoffe laufend zugeführt?
- Also Brennstoffzelle.
Ergebnis:Brennstoffzelle - ★12Wie ordnet man eine Zink-Kohle-Batterie in der Taschenlampe ein?
Lösung zeigen
- Frage: Kann man die Reaktion durch Strom umkehren?
- Werden die Stoffe laufend zugeführt?
- Also Primärelement.
Ergebnis:Primärelement
5Ich erkläre Lokalelement sowie Sauerstoff- und Säurekorrosion.
MerkenKorrosion
Im Wasserfilm bildet sich ein Lokalelement.
An der Anode wird Eisen oxidiert, an der Kathode Sauerstoff oder H₃O⁺ reduziert.
BeispielLokalelement, Sauerstoff- und Säurekorrosion
Schritt für Schritt
- Prüfe: Sauerstoff, Wasser als Elektrolyt, Lokalelement?
- Das Zink wird zuerst oxidiert und schützt das Eisen.
- Also rostet es kaum.
- Prüfe: Sauerstoff, Wasser als Elektrolyt, Lokalelement?
- Das Zink wird zuerst oxidiert und schützt das Eisen.
- Also rostet es kaum.
AchtungRosten braucht nur Sauerstoff
Rostet ein Eisennagel in Salzwasser an der Luft → Nein, es bleibt weitgehend blank
Rostet ein Eisennagel in Salzwasser an der Luft → Ja, es läuft eine Korrosion ab
Sieh dir die Nägel im Versuch an: Welche Bedingung fehlt bei den Nägeln, die nicht rosten?
ÜbenJetzt du
- ○13Rostet ein Stahlträger in einer Betonwand mit trockener Innenluft?So fängst du an:Prüfe: Sauerstoff, Wasser als Elektrolyt, Lokalelement?
Lösung zeigen
- Prüfe: Sauerstoff, Wasser als Elektrolyt, Lokalelement?
- Im alkalischen und trockenen Beton fehlen Wasser und Säure.
- Also rostet es kaum.
Ergebnis:Nein, es bleibt weitgehend blank - ●14Welche Bedingungen braucht das Rosten von Eisen mindestens?
Lösung zeigen
- Rost ist die Reaktion von Eisen mit Sauerstoff.
- Dazu braucht es Ionen im Wasserfilm als Elektrolyt.
- Beides muss da sein.
Ergebnis:Sauerstoff und Wasser als Elektrolytfilm - ★15Rostet ein Eisennagel in Salzwasser an der Luft?
Lösung zeigen
- Prüfe: Sauerstoff, Wasser als Elektrolyt, Lokalelement?
- Die Ionen im Salzwasser leiten besser, die Korrosion läuft schneller.
- Also rostet es.
Ergebnis:Ja, es läuft eine Korrosion ab
6Ich begründe Korrosionsschutz mit Opferanode und kenne ein Nanomaterial als Schutz.
MerkenKorrosionsschutz
Das unedlere Metall wird statt des edleren oxidiert (Opferanode).
Superhydrophobe Schichten halten den Wasserfilm fern.
BeispielKorrosionsschutz: Opferanode und Nanomaterial
Schritt für Schritt
- Vergleiche beide Potenziale mit −0,44 V.
- Die Opferanode hat das kleinere Potenzial.
- Das trifft auf Aluminium zu.
- Vergleiche beide Potenziale mit −0,44 V.
- Die Opferanode hat das kleinere Potenzial.
- Das trifft auf Aluminium zu.
AchtungDas edlere Metall schützt das unedlere
Man verbindet Eisen mit Kupfer, dann ist das Eisen geschützt.
Es schützt das unedlere Metall: Zink oder Magnesium wird statt Eisen oxidiert (Opferanode). Mit Kupfer rostet das Eisen schneller.
Ordne Eisen und das Schutzmetall in der Spannungsreihe. Das mit dem kleineren Potenzial wird oxidiert.
ÜbenJetzt du
- ○16Zink (−0,76 V) wird leitend mit Eisen (−0,44 V) verbunden und kommt mit Salzwasser in Berührung. Schützt es das Eisen als Opferanode?So fängst du an:Vergleiche −0,76 V mit −0,44 V.
Lösung zeigen
- Vergleiche −0,76 V mit −0,44 V.
- Das Schutzmetall hat das kleinere Potenzial.
- Es gibt die Elektronen ab und schützt.
Ergebnis:Ja, es ist unedler und wird statt des Eisens oxidiert - ●17Aluminium (−1,66 V) wird leitend mit Eisen (−0,44 V) verbunden und kommt mit Salzwasser in Berührung. Schützt es das Eisen als Opferanode?
Lösung zeigen
- Vergleiche −1,66 V mit −0,44 V.
- Das Schutzmetall hat das kleinere Potenzial.
- Es gibt die Elektronen ab und schützt.
Ergebnis:Ja, es ist unedler und wird statt des Eisens oxidiert - ★18Wie viele Opferanoden mit Zink braucht man ungefähr pro Rumpf? Sie sollen das Eisen schützen. Welcher Faktor entscheidet über die Haltbarkeit?
Lösung zeigen
- Die Opferanode löst sich beim Schutz auf.
- Sie hält, bis das Zink verbraucht ist.
- Darum hängt die Haltbarkeit von der Zinkmenge ab.
Ergebnis:Die Menge an Zink, die oxidiert werden kann
7Ich erkläre die Grundlagen der Elektrolyse und ein technisches Beispiel.
MerkenElektrolyse
Die Elektrolyse erzwingt eine Reaktion durch Gleichspannung.
An der Kathode wird reduziert, an der Anode oxidiert.
BeispielElektrolyse: Grundlagen und technisches Beispiel
Schritt für Schritt
- Die Kathode ist der Minuspol.
- Dort wandern die Kationen hin und nehmen Elektronen auf.
- Pb²⁺ + 2 e⁻ → Pb
- Die Kathode ist der Minuspol.
- Dort wandern die Kationen hin und nehmen Elektronen auf.
- Pb²⁺ + 2 e⁻ → Pb
AchtungKathode und Anode vertauscht bei der Elektrolyse
Die Anionen wandern zur Kathode, weil dort die Reduktion stattfindet.
Anionen wandern zur Anode und werden dort oxidiert. Kationen wandern zur Kathode und werden dort reduziert.
Markiere erst die Pole der Spannungsquelle. Zeichne dann, wohin Kationen und Anionen wandern.
ÜbenJetzt du
- ○19Zinkiodidlösung wird mit Graphitelektroden elektrolysiert. Welche Teilgleichung beschreibt die Kathode?So fängst du an:Die Kathode ist der Minuspol.
Lösung zeigen
- Die Kathode ist der Minuspol.
- Dort wandern die Kationen hin und nehmen Elektronen auf.
- Zn²⁺ + 2 e⁻ → Zn
Ergebnis:Zn²⁺ + 2 e⁻ → Zn - ●20Zinkbromidlösung wird mit Graphitelektroden elektrolysiert. Welcher Stoff entsteht an der Anode?
Lösung zeigen
- Die Anode ist der Pluspol.
- Dort wandern die Anionen hin und geben Elektronen ab.
- 2 Br⁻ → Br₂ + 2 e⁻
Ergebnis:Brom - ★21Kupferchloridlösung wird mit Graphitelektroden elektrolysiert. Welche Teilgleichung beschreibt die Kathode?
Lösung zeigen
- Die Kathode ist der Minuspol.
- Dort wandern die Kationen hin und nehmen Elektronen auf.
- Cu²⁺ + 2 e⁻ → Cu
Ergebnis:Cu²⁺ + 2 e⁻ → Cu
8Ich wende die Nernst-Gleichung und die Faraday-Gesetze an (Leistungskurs).
MerkenBerechnungen
Nernst: E = E° + (0,059 V : z) · lg c(Ox) : c(Red).
Faraday: n = I · t : (z · F), F = 96.485 C/mol.
BeispielNernst-Gleichung und Faraday-Gesetze
Schritt für Schritt
- Q = 5 A · 965 s = 4825 C
- n = 4825 C : (2 · 96.485 C/mol)
- m = n · M = 1,63 g
- Q = 5 A · 965 s = 4825 C
- n = 4825 C : (2 · 96.485 C/mol)
- m = n · M = 1,63 g
AchtungDie Ladungszahl z in der Faraday-Rechnung fehlt
n = I · t : F, also 0,010 mol Zink bei 1930 C.
n = I · t : (z · F). Zink gibt 2 Elektronen je Ion ab, also 1930 C : (2 · 96.485 C/mol) = 0,010 mol.
Schreib die Teilgleichung auf. Wie viele Elektronen gehören zu einem Teilchen? Diese Zahl ist z.
ÜbenJetzt du
- ○22Ein Strom von 2 A fließt 3860 s lang durch eine Lösung der Zinkionen mit der Ladungszahl 2. Bestimme: Wie viel Gramm Zink scheiden sich ab? M = 65 g/mol, F = 96.485 C/mol.So fängst du an:Q = 2 A · 3860 s = 7720 C
Lösung zeigen
- Q = 2 A · 3860 s = 7720 C
- n = 7720 C : (2 · 96.485 C/mol)
- m = n · M = 2,60 g
Ergebnis:2,60 g - ●23Ein Strom von 4 A fließt 1930 s lang durch eine Lösung der Zinkionen mit der Ladungszahl 2. Bestimme: Wie viel Gramm Zink scheiden sich ab? M = 65 g/mol, F = 96.485 C/mol.
Lösung zeigen
- Q = 4 A · 1930 s = 7720 C
- n = 7720 C : (2 · 96.485 C/mol)
- m = n · M = 2,60 g
Ergebnis:2,60 g - ★24Bestimme: Wie groß ist das Potenzial einer Kupferelektrode in einer Lösung mit c(Cu²⁺) = 0,01 mol/L bei 25 Grad Celsius? E° = +0,34 V.
Lösung zeigen
- E = E° + (0,059 V : z) · lg c.
- z = 2, lg 0,01 = −2.
- E = 0,34 V − 0,059 V = 0,28 V.
Ergebnis:0,28 V
Vermischte Übungen
Alles durcheinander – wie in der Arbeit. Überleg bei jeder Aufgabe zuerst: Welches Ziel ist das?
Üben
- ●25Standardpotenziale: Zink −0,76 V, Kupfer +0,34 V. Welches Metall ist das stärkere Reduktionsmittel, und warum?
Lösung zeigen
- Ein Reduktionsmittel gibt Elektronen ab.
- Dazu neigt das Paar mit dem negativeren Potenzial.
- Das ist Zink.
Ergebnis:Zink, es hat das negativere Potenzial - ●26Eine Zelle aus Aluminium (−1,66 V) und Nickel (−0,26 V) arbeitet unter Standardbedingungen. Bestimme: Wie groß ist die Zellspannung?
Lösung zeigen
- Akzeptor: Nickel, Donator: Aluminium.
- U = −0,26 V − (−1,66 V)
- U = 1,40 V
Ergebnis:1,40 V - ●27Wie ordnet man eine Lithium-Batterie im Rauchmelder ein?
Lösung zeigen
- Frage: Kann man die Reaktion durch Strom umkehren?
- Werden die Stoffe laufend zugeführt?
- Also Primärelement.
Ergebnis:Primärelement - ●28Warum schützt ein Zinkblock am Schiffsrumpf das Eisen?
Lösung zeigen
- Zink hat das negativere Potenzial.
- Es gibt die Elektronen ab.
- So bleibt das Eisen unverändert.
Ergebnis:Zink ist unedler und wird anstelle des Eisens oxidiert - ●29Eine Kupferchloridlösung wird elektrolysiert. Wohin wandern die Chloridionen, und was geschieht dort?
Lösung zeigen
- Chloridionen sind negativ.
- Sie wandern zum Pluspol, der Anode.
- Dort wird oxidiert: 2 Cl⁻ → Cl₂ + 2 e⁻.
Ergebnis:Zur Anode, sie werden zu Chlor oxidiert - ●30Eine Zinkelektrode taucht in eine Lösung mit c = 0,01 mol/L ihrer Ionen (E° = −0,76 V, z = 2). Welches Potenzial hat sie bei 25 Grad Celsius?
Lösung zeigen
- lg 0,01 = −2
- E = −0,76 V + (0,059 V : 2) · (−2)
- E = −0,82 V
Ergebnis:−0,82 V
Auf einen Blick
MerkenDas Wichtigste
- Daniell-Element
- Zink wird oxidiert (Minuspol), Kupferionen werden reduziert (Pluspol).
- Spannungsreihe
- Die Standardwasserstoff-Elektrode hat 0 V. Negativer heißt: gibt Elektronen leichter ab.
- Zellspannung
- U = E°(Akzeptor) − E°(Donator), jedes Potenzial einmal.
- Spannungsquellen
- Primärelemente sind nicht ladbar.
- Korrosion
- Im Wasserfilm bildet sich ein Lokalelement.
- Korrosionsschutz
- Das unedlere Metall wird statt des edleren oxidiert (Opferanode).
- Elektrolyse
- Die Elektrolyse erzwingt eine Reaktion durch Gleichspannung.
- Berechnungen
- Nernst: E = E° + (0,059 V : z) · lg c(Ox) : c(Red).
Kannst du das?
Je Ziel eine Aufgabe. Rechne sie ins Heft, dann kreuz ehrlich an. Keine Punkte, keine Note – der Test ist für dich.
ÜbenSelbsttest
Ich beschreibe Bau und Arbeitsweise des Daniell-Elements.
31Zwei Halbzellen werden mit einer Salzbrücke verbunden: Eisen in einer Lösung von Fe²⁺-Ionen und Nickel in einer Lösung von Ni²⁺-Ionen. Welches Metall bildet den Minuspol, und was geschieht dort?Lösung zeigen
Ergebnis:Eisen, es wird oxidiertIch ermittle Standardelektrodenpotenziale mit der Standardwasserstoff-Elektrode und lese die Spannungsreihe.
32Ein Redoxpaar hat das Standardpotenzial −2,37 V. Was sagt das über die reduzierte Form?Lösung zeigen
Ergebnis:Sie gibt Elektronen sehr leicht abIch berechne die Zellspannung unter Standardbedingungen.
33In einer Zelle gibt Eisen (−0,44 V) Elektronen an Kupferionen (+0,34 V) ab. Bestimme: Welche Spannung liefert sie?Lösung zeigen
Ergebnis:0,78 VIch unterscheide Primärelement, Sekundärelement und Brennstoffzelle.
34Wie ordnet man eine Brennstoffzelle mit Methanol in einem Camping-Stromgerät ein?Lösung zeigen
Ergebnis:BrennstoffzelleIch erkläre Lokalelement sowie Sauerstoff- und Säurekorrosion.
35Rostet ein Eisennagel mit Kupferdraht in Salzwasser?Lösung zeigen
Ergebnis:Ja, es läuft eine Korrosion abIch begründe Korrosionsschutz mit Opferanode und kenne ein Nanomaterial als Schutz.
36Zink (−0,76 V) wird leitend mit Eisen (−0,44 V) verbunden und kommt mit Salzwasser in Berührung. Schützt es das Eisen als Opferanode?Lösung zeigen
Ergebnis:Ja, es ist unedler und wird statt des Eisens oxidiertIch erkläre die Grundlagen der Elektrolyse und ein technisches Beispiel.
37Kupferbromidlösung wird mit Graphitelektroden elektrolysiert. Welche Teilgleichung beschreibt die Kathode?Lösung zeigen
Ergebnis:Cu²⁺ + 2 e⁻ → CuIch wende die Nernst-Gleichung und die Faraday-Gesetze an (Leistungskurs).
38Bestimme: Wie viel Zink (65 g/mol) scheidet ein Strom von 2 A in 965 s aus einer Zn²⁺-Lösung ab? F = 96.485 C/mol.Lösung zeigen
Ergebnis:0,65 g
Bei „unsicher“ oder „noch nicht“: Lies den Abschnitt zum Ziel noch einmal und rechne seine drei Aufgaben.
Wörter
- Gleichung
- zwei Rechnungen, die gleich viel wert sind
Lösungen
- Nickel, es wird oxidiert
- Magnesium, es wird oxidiert
- Eisen, es wird oxidiert
- Zink, es hat das negativere Potenzial
- Eisen, es hat das negativere Potenzial
- Nickel, es hat das negativere Potenzial
- 2,24 V
- 0,13 V
- 0,24 V
- Primärelement
- Brennstoffzelle
- Primärelement
- Nein, es bleibt weitgehend blank
- Sauerstoff und Wasser als Elektrolytfilm
- Ja, es läuft eine Korrosion ab
- Ja, es ist unedler und wird statt des Eisens oxidiert
- Ja, es ist unedler und wird statt des Eisens oxidiert
- Die Menge an Zink, die oxidiert werden kann
- Zn²⁺ + 2 e⁻ → Zn
- Brom
- Cu²⁺ + 2 e⁻ → Cu
- 2,60 g
- 2,60 g
- 0,28 V
- Zink, es hat das negativere Potenzial
- 1,40 V
- Primärelement
- Zink ist unedler und wird anstelle des Eisens oxidiert
- Zur Anode, sie werden zu Chlor oxidiert
- −0,82 V
- Eisen, es wird oxidiert
- Sie gibt Elektronen sehr leicht ab
- 0,78 V
- Brennstoffzelle
- Ja, es läuft eine Korrosion ab
- Ja, es ist unedler und wird statt des Eisens oxidiert
- Cu²⁺ + 2 e⁻ → Cu
- 0,65 g