Chemie · Klasse 13 · Kapitel
Elektrische Energie aus chemischen Reaktionen
- Entdecken Frage, Vorstellung, Bild
- Merken kommt ins Heft
- Beispiel vorgerechnet, Schritt für Schritt
- Üben selbst rechnen
- Achtung typischer Fehler
- Weiterdenken zum Knobeln und Vernetzen
○ mit Starthilfe, ● für alle, ★ zum Weiterdenken. Du wählst mindestens eine ★-Aufgabe. Du rechnest ins Heft.
1Ich beschreibe Bau und Arbeitsweise des Daniell-Elements.
MerkenDaniell-Element
Zink wird oxidiert (Minuspol), Kupferionen werden reduziert (Pluspol).
Elektronen fließen im Draht, Ionen in der Lösung.
BeispielDaniell-Element: Bau und Arbeitsweise
Schritt für Schritt
- Potenziale: Zink −0,76 V, Blei −0,13 V.
- Das kleinere Potenzial gehört zum Donator, dem Minuspol.
- Zink wird oxidiert.
- Potenziale: Zink −0,76 V, Blei −0,13 V.
- Das kleinere Potenzial gehört zum Donator, dem Minuspol.
- Zink wird oxidiert.
AchtungAnode ist immer der Pluspol
Wie lautet die Gesamtgleichung des Daniell-Elements → Zn²⁺ + Cu → Zn + Cu²⁺
Wie lautet die Gesamtgleichung des Daniell-Elements → Zn + Cu²⁺ → Zn²⁺ + Cu
Frag zuerst: Wo werden Elektronen abgegeben? Dort ist die Anode, egal welches Vorzeichen sie hat.
ÜbenJetzt du
- ○1Zwei Halbzellen werden mit einer Salzbrücke verbunden: Eisen in einer Lösung von Fe²⁺-Ionen und Silber in einer Lösung von Ag⁺-Ionen. Welches Metall bildet den Minuspol, und was geschieht dort?So fängst du an:Potenziale: Eisen −0,44 V, Silber +0,80 V.
Lösung zeigen
- Potenziale: Eisen −0,44 V, Silber +0,80 V.
- Das kleinere Potenzial gehört zum Donator, dem Minuspol.
- Eisen wird oxidiert.
Ergebnis:Eisen, es wird oxidiert - ●2Zwei Halbzellen werden mit einer Salzbrücke verbunden: Magnesium in einer Lösung von Mg²⁺-Ionen und Blei in einer Lösung von Pb²⁺-Ionen. Welches Metall bildet den Minuspol, und was geschieht dort?
Lösung zeigen
- Potenziale: Magnesium −2,37 V, Blei −0,13 V.
- Das kleinere Potenzial gehört zum Donator, dem Minuspol.
- Magnesium wird oxidiert.
Ergebnis:Magnesium, es wird oxidiert - ★3Wie lautet die Gesamtgleichung des Daniell-Elements?
Lösung zeigen
- Zink wird oxidiert: Zn → Zn²⁺ + 2 e⁻.
- Kupferionen werden reduziert: Cu²⁺ + 2 e⁻ → Cu.
- Beide Teilgleichungen addiert.
Ergebnis:Zn + Cu²⁺ → Zn²⁺ + Cu
2Ich ermittle Standardelektrodenpotenziale mit der Standardwasserstoff-Elektrode und lese die Spannungsreihe.
MerkenSpannungsreihe
Die Standardwasserstoff-Elektrode hat 0 V. Negativer heißt: gibt Elektronen leichter ab.
BeispielStandardpotenziale und Spannungsreihe
Schritt für Schritt
- Ein Reduktionsmittel gibt Elektronen ab.
- Dazu neigt das Paar mit dem negativeren Potenzial.
- Das ist Magnesium.
- Ein Reduktionsmittel gibt Elektronen ab.
- Dazu neigt das Paar mit dem negativeren Potenzial.
- Das ist Magnesium.
AchtungDonator und Akzeptor vertauscht
Zink ist edler, also ist Zink der Akzeptor: −0,76 V − 0,34 V = −1,10 V.
Das Redoxpaar mit dem kleineren E° gibt Elektronen ab (Donator). Die Zellspannung ist positiv: 0,34 V − (−0,76 V) = 1,10 V.
Ordne beide Paare in der Spannungsreihe. Das untere gibt Elektronen ab, das obere nimmt sie auf.
ÜbenJetzt du
- ○4Ein Redoxpaar hat das Standardpotenzial −2,37 V. Was sagt das über die reduzierte Form?So fängst du an:Negativ heißt: abgabefreudig.
Lösung zeigen
- Negativ heißt: abgabefreudig.
- Die reduzierte Form ist der Donator.
- Das Metall ist stark unedel.
Ergebnis:Sie gibt Elektronen sehr leicht ab - ●5Standardpotenziale: Nickel −0,26 V, Blei −0,13 V. Welches Metall ist das stärkere Reduktionsmittel, und warum?
Lösung zeigen
- Ein Reduktionsmittel gibt Elektronen ab.
- Dazu neigt das Paar mit dem negativeren Potenzial.
- Das ist Nickel.
Ergebnis:Nickel, es hat das negativere Potenzial - ★6Warum wählt man für Standardbedingungen immer 1 mol/L der Ionen und 25 Grad Celsius?
Lösung zeigen
- Das Potenzial ändert sich mit der Konzentration.
- Gleiche Bedingungen machen Werte vergleichbar.
- Deshalb sind alle Standardpotenziale für 1 mol/L angegeben.
Ergebnis:Damit die Potenziale vergleichbar sind
3Ich berechne die Zellspannung unter Standardbedingungen.
MerkenZellspannung
U = E°(Akzeptor) − E°(Donator), jedes Potenzial einmal.
Daniell: 0,34 V − (−0,76 V) = 1,10 V.
BeispielZellspannung berechnen
Schritt für Schritt
- Akzeptor: Blei, Donator: Nickel.
- U = −0,13 V − (−0,26 V)
- U = 0,13 V
- Akzeptor: Blei, Donator: Nickel.
- U = −0,13 V − (−0,26 V)
- U = 0,13 V
AchtungStandardpotenziale werden addiert
Zink −0,76 V und Kupfer +0,34 V ergeben −0,42 V.
Zellspannung ist Akzeptor minus Donator: 0,34 V − (−0,76 V) = 1,10 V.
Bestimme erst den Akzeptor, dann den Donator. Rechne E° des Akzeptors minus E° des Donators.
ÜbenJetzt du
- ○7Silber (+0,80 V) und Zink (−0,76 V) bilden eine Zelle. Bestimme: Wie groß ist die Zellspannung unter Standardbedingungen?So fängst du an:Akzeptor ist Silber, Donator ist Zink.
Lösung zeigen
- Akzeptor ist Silber, Donator ist Zink.
- U = 0,80 V − (−0,76 V).
- U = 1,56 V
Ergebnis:1,56 V - ●8Eine Zelle aus Magnesium (−2,37 V) und Zink (−0,76 V) arbeitet unter Standardbedingungen. Bestimme: Wie groß ist die Zellspannung?
Lösung zeigen
- Akzeptor: Zink, Donator: Magnesium.
- U = −0,76 V − (−2,37 V)
- U = 1,61 V
Ergebnis:1,61 V - ★9Aluminium (−1,66 V) gibt je Atom drei Elektronen ab, Kupfer (+0,34 V) nimmt je Ion zwei auf. Bestimme: Wie groß ist die Zellspannung?
Lösung zeigen
- Akzeptor Kupfer, Donator Aluminium.
- U = 0,34 V − (−1,66 V).
- U = 2,00 V, unabhängig von z.
Ergebnis:2,00 V
4Ich unterscheide Primärelement, Sekundärelement und Brennstoffzelle.
MerkenSpannungsquellen
Primärelemente sind nicht ladbar.
Akkus lädt Strom von außen. Brennstoffzellen bekommen Stoffe laufend zugeführt.
BeispielPrimär-, Sekundärelement und Brennstoffzelle
Schritt für Schritt
- Frage: Kann man die Reaktion durch Strom umkehren?
- Werden die Stoffe laufend zugeführt?
- Also Sekundärelement.
- Frage: Kann man die Reaktion durch Strom umkehren?
- Werden die Stoffe laufend zugeführt?
- Also Sekundärelement.
AchtungDie Batterie speichert Elektronen
Wie ordnet man ein Lithium-Ionen-Akku im Handy ein → Primärelement
Wie ordnet man ein Lithium-Ionen-Akku im Handy ein → Sekundärelement
Nenne, welcher Stoff beim Entladen verbraucht wird. Wenn er aufgebraucht ist, endet der Strom.
ÜbenJetzt du
- ○10Wie ordnet man ein Lithium-Akku im Elektroauto ein?So fängst du an:Frage: Kann man die Reaktion durch Strom umkehren?
Lösung zeigen
- Frage: Kann man die Reaktion durch Strom umkehren?
- Werden die Stoffe laufend zugeführt?
- Also Sekundärelement.
Ergebnis:Sekundärelement - ●11Wie ordnet man ein Nickel-Metallhydrid-Akku in der Digitalkamera ein?
Lösung zeigen
- Frage: Kann man die Reaktion durch Strom umkehren?
- Werden die Stoffe laufend zugeführt?
- Also Sekundärelement.
Ergebnis:Sekundärelement - ★12Wie ordnet man eine Alkali-Mangan-Batterie in der Fernbedienung ein?
Lösung zeigen
- Frage: Kann man die Reaktion durch Strom umkehren?
- Werden die Stoffe laufend zugeführt?
- Also Primärelement.
Ergebnis:Primärelement
5Ich erkläre Lokalelement sowie Sauerstoff- und Säurekorrosion.
MerkenKorrosion
Im Wasserfilm bildet sich ein Lokalelement.
An der Anode wird Eisen oxidiert, an der Kathode Sauerstoff oder H₃O⁺ reduziert.
BeispielLokalelement, Sauerstoff- und Säurekorrosion
Schritt für Schritt
- Prüfe: Sauerstoff, Wasser als Elektrolyt, Lokalelement?
- Das Zink wird zuerst oxidiert und schützt das Eisen.
- Also rostet es kaum.
- Prüfe: Sauerstoff, Wasser als Elektrolyt, Lokalelement?
- Das Zink wird zuerst oxidiert und schützt das Eisen.
- Also rostet es kaum.
AchtungRosten braucht nur Sauerstoff
Rostet ein verchromter Wasserhahn mit Kratzer im feuchten Bad → Nein, es bleibt weitgehend blank
Rostet ein verchromter Wasserhahn mit Kratzer im feuchten Bad → Ja, es läuft eine Korrosion ab
Sieh dir die Nägel im Versuch an: Welche Bedingung fehlt bei den Nägeln, die nicht rosten?
ÜbenJetzt du
- ○13Rostet ein Stahlträger in einer Betonwand mit trockener Innenluft?So fängst du an:Prüfe: Sauerstoff, Wasser als Elektrolyt, Lokalelement?
Lösung zeigen
- Prüfe: Sauerstoff, Wasser als Elektrolyt, Lokalelement?
- Im alkalischen und trockenen Beton fehlen Wasser und Säure.
- Also rostet es kaum.
Ergebnis:Nein, es bleibt weitgehend blank - ●14Rostet ein Eisennagel in Paraffinöl?
Lösung zeigen
- Prüfe: Sauerstoff, Wasser als Elektrolyt, Lokalelement?
- Das Öl hält Wasser und Sauerstoff vom Eisen fern.
- Also rostet es kaum.
Ergebnis:Nein, es bleibt weitgehend blank - ★15Rostet ein verchromter Wasserhahn mit Kratzer im feuchten Bad?
Lösung zeigen
- Prüfe: Sauerstoff, Wasser als Elektrolyt, Lokalelement?
- Im Kratzer bildet sich ein Lokalelement, in dem das Eisen die Elektronen abgibt.
- Also rostet es.
Ergebnis:Ja, es läuft eine Korrosion ab
6Ich begründe Korrosionsschutz mit Opferanode und kenne ein Nanomaterial als Schutz.
MerkenKorrosionsschutz
Das unedlere Metall wird statt des edleren oxidiert (Opferanode).
Superhydrophobe Schichten halten den Wasserfilm fern.
BeispielKorrosionsschutz: Opferanode und Nanomaterial
Schritt für Schritt
- Vergleiche beide Potenziale mit −0,44 V.
- Die Opferanode hat das kleinere Potenzial.
- Das trifft auf Zink zu.
- Vergleiche beide Potenziale mit −0,44 V.
- Die Opferanode hat das kleinere Potenzial.
- Das trifft auf Zink zu.
AchtungDas edlere Metall schützt das unedlere
Man verbindet Eisen mit Kupfer, dann ist das Eisen geschützt.
Es schützt das unedlere Metall: Zink oder Magnesium wird statt Eisen oxidiert (Opferanode). Mit Kupfer rostet das Eisen schneller.
Ordne Eisen und das Schutzmetall in der Spannungsreihe. Das mit dem kleineren Potenzial wird oxidiert.
ÜbenJetzt du
- ○16Als Opferanode für Eisen (−0,44 V) stehen Kupfer (+0,34 V) und Aluminium (−1,66 V) zur Wahl. Welches Metall eignet sich?So fängst du an:Vergleiche beide Potenziale mit −0,44 V.
Lösung zeigen
- Vergleiche beide Potenziale mit −0,44 V.
- Die Opferanode hat das kleinere Potenzial.
- Das trifft auf Aluminium zu.
Ergebnis:Aluminium, es ist unedler als Eisen - ●17Zink (−0,76 V) wird leitend mit Eisen (−0,44 V) verbunden und kommt mit Salzwasser in Berührung. Schützt es das Eisen als Opferanode?
Lösung zeigen
- Vergleiche −0,76 V mit −0,44 V.
- Das Schutzmetall hat das kleinere Potenzial.
- Es gibt die Elektronen ab und schützt.
Ergebnis:Ja, es ist unedler und wird statt des Eisens oxidiert - ★18Wie viele Opferanoden mit Zink braucht man ungefähr pro Rumpf? Sie sollen das Eisen schützen. Welcher Faktor entscheidet über die Haltbarkeit?
Lösung zeigen
- Die Opferanode löst sich beim Schutz auf.
- Sie hält, bis das Zink verbraucht ist.
- Darum hängt die Haltbarkeit von der Zinkmenge ab.
Ergebnis:Die Menge an Zink, die oxidiert werden kann
7Ich erkläre die Grundlagen der Elektrolyse und ein technisches Beispiel.
MerkenElektrolyse
Die Elektrolyse erzwingt eine Reaktion durch Gleichspannung.
An der Kathode wird reduziert, an der Anode oxidiert.
BeispielElektrolyse: Grundlagen und technisches Beispiel
Schritt für Schritt
- Die Kathode ist der Minuspol.
- Dort wandern die Kationen hin und nehmen Elektronen auf.
- Ni²⁺ + 2 e⁻ → Ni
- Die Kathode ist der Minuspol.
- Dort wandern die Kationen hin und nehmen Elektronen auf.
- Ni²⁺ + 2 e⁻ → Ni
AchtungKathode und Anode vertauscht bei der Elektrolyse
Die Anionen wandern zur Kathode, weil dort die Reduktion stattfindet.
Anionen wandern zur Anode und werden dort oxidiert. Kationen wandern zur Kathode und werden dort reduziert.
Markiere erst die Pole der Spannungsquelle. Zeichne dann, wohin Kationen und Anionen wandern.
ÜbenJetzt du
- ○19Bleibromidschmelze wird mit Graphitelektroden elektrolysiert. Welcher Stoff entsteht an der Anode?So fängst du an:Die Anode ist der Pluspol.
Lösung zeigen
- Die Anode ist der Pluspol.
- Dort wandern die Anionen hin und geben Elektronen ab.
- 2 Br⁻ → Br₂ + 2 e⁻
Ergebnis:Brom - ●20Nickelchloridlösung wird mit Graphitelektroden elektrolysiert. Welcher Stoff entsteht an der Anode?
Lösung zeigen
- Die Anode ist der Pluspol.
- Dort wandern die Anionen hin und geben Elektronen ab.
- 2 Cl⁻ → Cl₂ + 2 e⁻
Ergebnis:Chlor - ★21Bei einer Elektrolyse beginnt der Strom erst oberhalb einer Mindestspannung zu fließen. Wie heißt sie?
Lösung zeigen
- Ohne Mindestspannung fließt kein Dauerstrom.
- Sie entspricht der Spannung der umgekehrten Zelle.
- Der Name: Zersetzungsspannung.
Ergebnis:Zersetzungsspannung
8Ich wende die Nernst-Gleichung und die Faraday-Gesetze an (Leistungskurs).
MerkenBerechnungen
Nernst: E = E° + (0,059 V : z) · lg c(Ox) : c(Red).
Faraday: n = I · t : (z · F), F = 96.485 C/mol.
BeispielNernst-Gleichung und Faraday-Gesetze
Schritt für Schritt
- Q = 2 A · 3860 s = 7720 C
- n = 7720 C : (2 · 96.485 C/mol)
- m = n · M = 2,60 g
- Q = 2 A · 3860 s = 7720 C
- n = 7720 C : (2 · 96.485 C/mol)
- m = n · M = 2,60 g
AchtungDie Ladungszahl z in der Faraday-Rechnung fehlt
n = I · t : F, also 0,010 mol Zink bei 1930 C.
n = I · t : (z · F). Zink gibt 2 Elektronen je Ion ab, also 1930 C : (2 · 96.485 C/mol) = 0,010 mol.
Schreib die Teilgleichung auf. Wie viele Elektronen gehören zu einem Teilchen? Diese Zahl ist z.
ÜbenJetzt du
- ○22Wie hängt die abgeschiedene Stoffmenge von der Stromstärke bei konstanter Zeit ab?So fängst du an:Q = I · t.
Lösung zeigen
- Q = I · t.
- n = Q : (z · F).
- n ist proportional zu I, solange t, z und F gleich bleiben.
Ergebnis:Sie ist proportional zur Stromstärke - ●23Eine Zinkelektrode taucht in eine Lösung mit c = 0,001 mol/L ihrer Ionen (E° = −0,76 V, z = 2). Welches Potenzial hat sie bei 25 Grad Celsius?
Lösung zeigen
- lg 0,001 = −3
- E = −0,76 V + (0,059 V : 2) · (−3)
- E = −0,85 V
Ergebnis:−0,85 V - ★24Ein Strom von 5 A fließt 3860 s lang durch eine Lösung der Kupferionen mit der Ladungszahl 2. Bestimme: Wie viel Gramm Kupfer scheiden sich ab? M = 64 g/mol, F = 96.485 C/mol.
Lösung zeigen
- Q = 5 A · 3860 s = 19.300 C
- n = 19.300 C : (2 · 96.485 C/mol)
- m = n · M = 6,40 g
Ergebnis:6,40 g
Vermischte Übungen
Alles durcheinander – wie in der Arbeit. Überleg bei jeder Aufgabe zuerst: Welches Ziel ist das?
Üben
- ●25Welche Vorgänge laufen in der Kupferhalbzelle des Daniell-Elements ab?
Lösung zeigen
- In der Kupferhalbzelle werden Elektronen aufgenommen.
- Aus Cu²⁺ wird Cu: Reduktion an der Kathode.
- Das abgeschiedene Kupfer macht die Elektrode schwerer.
Ergebnis:Kupferionen werden zu Kupfer reduziert, die Elektrode wird schwerer - ●26Standardpotenziale: Magnesium −2,37 V, Blei −0,13 V. Welches Metall ist das stärkere Reduktionsmittel, und warum?
Lösung zeigen
- Ein Reduktionsmittel gibt Elektronen ab.
- Dazu neigt das Paar mit dem negativeren Potenzial.
- Das ist Magnesium.
Ergebnis:Magnesium, es hat das negativere Potenzial - ●27Eine Zelle aus Magnesium (−2,37 V) und Silber (+0,80 V) arbeitet unter Standardbedingungen. Bestimme: Wie groß ist die Zellspannung?
Lösung zeigen
- Akzeptor: Silber, Donator: Magnesium.
- U = +0,80 V − (−2,37 V)
- U = 3,17 V
Ergebnis:3,17 V - ●28Wie ordnet man eine Knopfzelle in der Armbanduhr ein?
Lösung zeigen
- Frage: Kann man die Reaktion durch Strom umkehren?
- Werden die Stoffe laufend zugeführt?
- Also Primärelement.
Ergebnis:Primärelement - ●29Rostet ein Eisennagel unter einer Ölschicht in Wasser, das ausgekocht wurde?
Lösung zeigen
- Prüfe: Sauerstoff, Wasser als Elektrolyt, Lokalelement?
- Es fehlt der Sauerstoff.
- Also rostet es kaum.
Ergebnis:Nein, es bleibt weitgehend blank - ●30Kupfer (+0,34 V) wird leitend mit Eisen (−0,44 V) verbunden und kommt mit Salzwasser in Berührung. Schützt es das Eisen als Opferanode?
Lösung zeigen
- Vergleiche +0,34 V mit −0,44 V.
- Das Schutzmetall hat das größere Potenzial.
- Dann gibt das Eisen die Elektronen ab.
Ergebnis:Nein, es ist edler und das Eisen wird stärker angegriffen
Auf einen Blick
MerkenDas Wichtigste
- Daniell-Element
- Zink wird oxidiert (Minuspol), Kupferionen werden reduziert (Pluspol).
- Spannungsreihe
- Die Standardwasserstoff-Elektrode hat 0 V. Negativer heißt: gibt Elektronen leichter ab.
- Zellspannung
- U = E°(Akzeptor) − E°(Donator), jedes Potenzial einmal.
- Spannungsquellen
- Primärelemente sind nicht ladbar.
- Korrosion
- Im Wasserfilm bildet sich ein Lokalelement.
- Korrosionsschutz
- Das unedlere Metall wird statt des edleren oxidiert (Opferanode).
- Elektrolyse
- Die Elektrolyse erzwingt eine Reaktion durch Gleichspannung.
- Berechnungen
- Nernst: E = E° + (0,059 V : z) · lg c(Ox) : c(Red).
Kannst du das?
Je Ziel eine Aufgabe. Rechne sie ins Heft, dann kreuz ehrlich an. Keine Punkte, keine Note – der Test ist für dich.
ÜbenSelbsttest
Ich beschreibe Bau und Arbeitsweise des Daniell-Elements.
31Im Daniell-Element fließen Elektronen im äußeren Stromkreis. Von welcher Elektrode zu welcher?Lösung zeigen
Ergebnis:Von der Zinkelektrode zur KupferelektrodeIch ermittle Standardelektrodenpotenziale mit der Standardwasserstoff-Elektrode und lese die Spannungsreihe.
32Standardpotenziale: Magnesium −2,37 V, Nickel −0,26 V. Welches Metall ist das stärkere Reduktionsmittel, und warum?Lösung zeigen
Ergebnis:Magnesium, es hat das negativere PotenzialIch berechne die Zellspannung unter Standardbedingungen.
33Eine Zelle aus Magnesium (−2,37 V) und Nickel (−0,26 V) arbeitet unter Standardbedingungen. Bestimme: Wie groß ist die Zellspannung?Lösung zeigen
Ergebnis:2,11 VIch unterscheide Primärelement, Sekundärelement und Brennstoffzelle.
34Wie ordnet man eine Brennstoffzelle mit Methanol in einem Camping-Stromgerät ein?Lösung zeigen
Ergebnis:BrennstoffzelleIch erkläre Lokalelement sowie Sauerstoff- und Säurekorrosion.
35Rostet ein Eisennagel unter einer Ölschicht in Wasser, das ausgekocht wurde?Lösung zeigen
Ergebnis:Nein, es bleibt weitgehend blankIch begründe Korrosionsschutz mit Opferanode und kenne ein Nanomaterial als Schutz.
36Als Opferanode für Eisen (−0,44 V) stehen Nickel (−0,26 V) und Zink (−0,76 V) zur Wahl. Welches Metall eignet sich?Lösung zeigen
Ergebnis:Zink, es ist unedler als EisenIch erkläre die Grundlagen der Elektrolyse und ein technisches Beispiel.
37Bleibromidschmelze wird mit Graphitelektroden elektrolysiert. Welcher Stoff entsteht an der Anode?Lösung zeigen
Ergebnis:BromIch wende die Nernst-Gleichung und die Faraday-Gesetze an (Leistungskurs).
38Ein Strom von 5 A fließt 3860 s lang durch eine Lösung der Silberionen mit der Ladungszahl 1. Bestimme: Wie viel Gramm Silber scheiden sich ab? M = 108 g/mol, F = 96.485 C/mol.Lösung zeigen
Ergebnis:21,60 g
Bei „unsicher“ oder „noch nicht“: Lies den Abschnitt zum Ziel noch einmal und rechne seine drei Aufgaben.
Wörter
- Gleichung
- zwei Rechnungen, die gleich viel wert sind
Lösungen
- Eisen, es wird oxidiert
- Magnesium, es wird oxidiert
- Zn + Cu²⁺ → Zn²⁺ + Cu
- Sie gibt Elektronen sehr leicht ab
- Nickel, es hat das negativere Potenzial
- Damit die Potenziale vergleichbar sind
- 1,56 V
- 1,61 V
- 2,00 V
- Sekundärelement
- Sekundärelement
- Primärelement
- Nein, es bleibt weitgehend blank
- Nein, es bleibt weitgehend blank
- Ja, es läuft eine Korrosion ab
- Aluminium, es ist unedler als Eisen
- Ja, es ist unedler und wird statt des Eisens oxidiert
- Die Menge an Zink, die oxidiert werden kann
- Brom
- Chlor
- Zersetzungsspannung
- Sie ist proportional zur Stromstärke
- −0,85 V
- 6,40 g
- Kupferionen werden zu Kupfer reduziert, die Elektrode wird schwerer
- Magnesium, es hat das negativere Potenzial
- 3,17 V
- Primärelement
- Nein, es bleibt weitgehend blank
- Nein, es ist edler und das Eisen wird stärker angegriffen
- Von der Zinkelektrode zur Kupferelektrode
- Magnesium, es hat das negativere Potenzial
- 2,11 V
- Brennstoffzelle
- Nein, es bleibt weitgehend blank
- Zink, es ist unedler als Eisen
- Brom
- 21,60 g