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Chemie · Klasse 8 · Kapitel

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Wasser – eine Verbindung

  • Entdecken Frage, Vorstellung, Bild
  • Merken kommt ins Heft
  • Beispiel vorgerechnet, Schritt für Schritt
  • Üben selbst rechnen
  • Achtung typischer Fehler
  • Weiterdenken zum Knobeln und Vernetzen

○ mit Starthilfe, ● für alle, ★ zum Weiterdenken. Du wählst mindestens eine ★-Aufgabe. Du rechnest ins Heft.

1Ich beschreibe Wasser als Verbindung aus Wasserstoff und Sauerstoff.

MerkenWasser ist eine Verbindung

Wasser ist eine Verbindung aus Wasserstoff und Sauerstoff.

Das Atomverhältnis ist 2 : 1, die Formel H₂O.

BeispielWasser ist eine Verbindung

Bei der Elektrolyse von Wasser entstehen 24 mL Wasserstoff. Bestimme: Wie viel Gas entsteht insgesamt?
Schritt für Schritt
  1. Sauerstoff in mL: 24 : 2 = 12
  2. Zusammen in mL: 24 + 12 = 36
  1. Sauerstoff in mL: 24 : 2 = 12
  2. Zusammen in mL: 24 + 12 = 36
Ergebnis:
36 mL

AchtungWasser als Gemisch oder Gelöstes als verschwunden gedeutet

So nicht
Salz in Wasser gerührt → das Salz ist weg
So richtig
Das Salz ist noch da, nur fein verteilt.
Wasser verdunsten lassen → das Salz bleibt zurück

Wasser ist eine Verbindung. Was sich löst, ist noch da.

ÜbenJetzt du

  1. ○1
    Bei der Elektrolyse von Wasser entstehen 15 mL Sauerstoff. Bestimme: Wie viel Wasserstoff entsteht dabei?
    So fängst du an:
    H₂O: doppelt so viele H wie O.
    Lösung zeigen
    1. H₂O: doppelt so viele H wie O.
    2. Volumen Wasserstoff zu Sauerstoff: 2 : 1.
    3. 2 · 15 mL = 30 mL.
    Ergebnis:
    30 mL
  2. ●2
    Bei der Elektrolyse von Wasser entstehen 18 mL Wasserstoff. Bestimme: Wie viel Gas entsteht insgesamt?
    Lösung zeigen
    1. Sauerstoff in mL: 18 : 2 = 9
    2. Zusammen in mL: 18 + 9 = 27
    Ergebnis:
    27 mL
  3. ★3
    Bei der Elektrolyse von Wasser entstehen 12 mL Wasserstoff. Bestimme: Wie viel Gas entsteht insgesamt?
    Lösung zeigen
    1. Sauerstoff in mL: 12 : 2 = 6
    2. Zusammen in mL: 12 + 6 = 18
    Ergebnis:
    18 mL

2Ich deute die Analyse und die Synthese von Wasser.

MerkenAnalyse und Synthese

Analyse heißt zerlegen, Synthese heißt aufbauen.

Wasser → Wasserstoff + Sauerstoff ist eine Analyse, der umgekehrte Weg eine Synthese.

BeispielAnalyse und Synthese des Wassers

Bei der Elektrolyse von Wasser entstehen 5 mL Sauerstoff. Bestimme: Wie viel Wasserstoff entsteht dabei?
Schritt für Schritt
  1. H₂O: doppelt so viele H wie O.
  2. Volumen Wasserstoff zu Sauerstoff: 2 : 1.
  3. 2 · 5 mL = 10 mL.
  1. H₂O: doppelt so viele H wie O.
  2. Volumen Wasserstoff zu Sauerstoff: 2 : 1.
  3. 2 · 5 mL = 10 mL.
Ergebnis:
10 mL

AchtungWasser als Gemisch aus Wasserstoff und Sauerstoff

So nicht
Im Wasser sind Wasserstoff und Sauerstoff gemischt.
So richtig
Wasser ist eine Verbindung. Wasserstoff und Sauerstoff entstehen erst bei der Zerlegung.

Prüfe die Eigenschaften: Löscht Wasser oder brennt es? Und Wasserstoff?

ÜbenJetzt du

  1. ○4
    Was ist eine Analyse in der Chemie?
    So fängst du an:
    Analyse: zerlegen.
    Lösung zeigen
    1. Analyse: zerlegen.
    2. Synthese: aufbauen.
    3. Elektrolyse von Wasser ist eine Analyse.
    Ergebnis:
    Eine Verbindung in Stoffe zerlegen
  2. ●5
    In 18 g Wasser stecken 2 g Wasserstoff, der Rest ist Sauerstoff. Bestimme: Wie viel Sauerstoff steckt in 36 g Wasser?
    Lösung zeigen
    1. Sauerstoff in 18 g: 18 g − 2 g = 16 g
    2. In 36 g: 16 g · 2 = 32 g
    Ergebnis:
    32 g
  3. ★6
    Bei der Elektrolyse muss dauernd Strom fließen. Bei der Knallgasprobe knallt es. Was folgt?
    Lösung zeigen
    1. Dauernd Energie zuführen: endotherm.
    2. Energie wird frei: exotherm.
    3. Hin- und Rückweg haben entgegengesetzte Vorzeichen.
    Ergebnis:
    Zerlegen ist endotherm, Bilden exotherm

3Ich stelle die Reaktionsgleichung für die Bildung von Wasser auf.

MerkenReaktionsgleichung

Ausgeglichen wird mit Zahlen vor den Formeln, nie im Index.

Beispiel: 2 H₂ + O₂ → 2 H₂O – die Formel H₂O bleibt, wie sie ist.

BeispielReaktionsgleichung ausgleichen

Gleiche die Reaktionsgleichung aus: Fe + S → FeS
Schritt für Schritt
  1. Zähle die Atome jeder Sorte links und rechts.
  2. Links 1 Fe und 1 S, rechts 1 Fe und 1 S.
  3. Die Gleichung ist bereits ausgeglichen – auch das kommt vor.
  4. Ergebnis: Fe + S → FeS
  1. Zähle die Atome jeder Sorte links und rechts.
  2. Links 1 Fe und 1 S, rechts 1 Fe und 1 S.
  3. Die Gleichung ist bereits ausgeglichen – auch das kommt vor.
  4. Ergebnis: Fe + S → FeS
Ergebnis:
Fe + S → FeS

AchtungIndizes statt Koeffizienten geändert

So nicht
H₂ + O₂ → H₂O₂
So richtig
2 H₂ + O₂ → 2 H₂O
(Zahlen VOR die Formel, nie in den Index)

Ausgleichen heißt: Zahlen VOR die Formel schreiben. Wer H₂O zu H₂O₂ macht, hat einen anderen Stoff.

ÜbenJetzt du

  1. ○7
    Gleiche die Reaktionsgleichung aus: Mg + O2 → MgO
    So fängst du an:
    Zähle die Atome jeder Sorte links und rechts.
    Lösung zeigen
    1. Zähle die Atome jeder Sorte links und rechts.
    2. Rechts steht 1 O, links 2 O – also rechts 2 MgO.
    3. Damit stehen rechts 2 Mg, also links auch 2 Mg.
    4. Ergebnis: 2 Mg + O2 → 2 MgO
    Ergebnis:
    2 Mg + O2 → 2 MgO
  2. ●8
    Gleiche die Reaktionsgleichung aus: C + O2 → CO2
    Lösung zeigen
    1. Zähle die Atome jeder Sorte links und rechts.
    2. Links 1 C und 2 O, rechts 1 C und 2 O.
    3. Bereits ausgeglichen.
    4. Ergebnis: C + O2 → CO2
    Ergebnis:
    C + O2 → CO2
  3. ★9
    Gleiche die Reaktionsgleichung aus: H2 + O2 → H2O
    Lösung zeigen
    1. Zähle die Atome jeder Sorte links und rechts.
    2. Links 2 O, rechts 1 O – also rechts 2 H₂O.
    3. Damit rechts 4 H, also links 2 H₂.
    4. Ergebnis: 2 H2 + O2 → 2 H2O
    Ergebnis:
    2 H2 + O2 → 2 H2O

4Ich erkläre die Anomalie des Wassers.

MerkenAnomalie des Wassers

Wasser hat bei 4 °C seine größte Dichte.

Eis schwimmt deshalb – und Seen frieren von oben zu, nicht von unten.

BeispielDie Anomalie des Wassers

Ein Eiswürfel (0,92 g/cm³) kommt in Zuckersirup (1,3 g/cm³). Entscheide: Schwimmt er oder sinkt er?
Schritt für Schritt
  1. Dichten vergleichen.
  2. Eis: 0,92 g/cm³, Zuckersirup: 1,3 g/cm³.
  3. Die Flüssigkeit ist dichter: Eis schwimmt.
  1. Dichten vergleichen.
  2. Eis: 0,92 g/cm³, Zuckersirup: 1,3 g/cm³.
  3. Die Flüssigkeit ist dichter: Eis schwimmt.
Ergebnis:
Er schwimmt, Eis ist weniger dicht

AchtungEis dichter als Wasser

So nicht
Eis ist fest, also schwerer als Wasser.
So richtig
Eis hat eine kleinere Dichte als Wasser. Deshalb schwimmt es.

Denk an eine volle Flasche im Gefrierfach. Was passiert mit ihr?

ÜbenJetzt du

  1. ○10
    Ein Eiswürfel (0,92 g/cm³) kommt in Milch (1,03 g/cm³). Entscheide: Schwimmt er oder sinkt er?
    So fängst du an:
    Dichten vergleichen.
    Lösung zeigen
    1. Dichten vergleichen.
    2. Eis: 0,92 g/cm³, Milch: 1,03 g/cm³.
    3. Die Flüssigkeit ist dichter: Eis schwimmt.
    Ergebnis:
    Er schwimmt, Eis ist weniger dicht
  2. ●11
    Ein Eiswürfel (0,92 g/cm³) kommt in Ethanol (0,79 g/cm³). Entscheide: Schwimmt er oder sinkt er?
    Lösung zeigen
    1. Dichten vergleichen.
    2. Eis: 0,92 g/cm³, Ethanol: 0,79 g/cm³.
    3. Die Flüssigkeit ist weniger dicht: Eis sinkt.
    Ergebnis:
    Er sinkt, Eis ist dichter
  3. ★12
    Eine volle Glasflasche Wasser platzt im Gefrierfach. Warum?
    Lösung zeigen
    1. Eis braucht mehr Platz als Wasser.
    2. Die Flasche ist schon voll.
    3. Der Druck sprengt das Glas.
    Ergebnis:
    Wasser dehnt sich beim Gefrieren aus

5Ich beschreibe Wasser als Lösemittel.

MerkenLösemittel

Wasser löst viele Stoffe, weil seine Teilchen zwei geladene Seiten haben.

Was sich löst, verschwindet nicht: Es ist nur fein verteilt.

BeispielWasser als Lösemittel

Woran merkst du, dass gelöster Zucker noch im Tee ist?
Schritt für Schritt
  1. Lösen ist keine Reaktion.
  2. Der Stoff ist fein verteilt.
  3. Eindampfen holt ihn zurück.
  1. Lösen ist keine Reaktion.
  2. Der Stoff ist fein verteilt.
  3. Eindampfen holt ihn zurück.
Ergebnis:
Der Tee schmeckt noch süß

AchtungGelöster Stoff ist verschwunden

So nicht
Woran merkst du, dass gelöster Zucker noch im Tee ist → Gar nicht, er ist weg
So richtig
Woran merkst du, dass gelöster Zucker noch im Tee ist → Der Tee schmeckt noch süß

Frag dich: Schmeckt die Lösung süß? Dann ist der Zucker noch da.

ÜbenJetzt du

  1. ○13
    10 g Traubenzucker werden in 90 g Wasser gelöst. Bestimme: Wie viel Prozent der Lösung sind Traubenzucker?
    So fängst du an:
    Lösung: 10 g + 90 g = 100 g
    Lösung zeigen
    1. Lösung: 10 g + 90 g = 100 g
    2. Anteil: 10 g · 100 : 100 g = 10 %
    Ergebnis:
    10 %
  2. ●14
    6 g Zucker werden in 54 g Wasser gelöst. Bestimme: Wie viel Prozent der Lösung sind Zucker?
    Lösung zeigen
    1. Lösung: 6 g + 54 g = 60 g
    2. Anteil: 6 g · 100 : 60 g = 10 %
    Ergebnis:
    10 %
  3. ★15
    Warum löst Wasser Kochsalz, aber kein Öl?
    Lösung zeigen
    1. Lösen heißt: Teilchen des Lösemittels umhüllen die des Stoffs.
    2. Wasser ist an den Enden geladen.
    3. Ionen ja, Ölteilchen nein.
    Ergebnis:
    Wasserteilchen ziehen Ionen an, Ölteilchen nicht

6Ich unterscheide Lösung, Emulsion und Suspension.

MerkenLösung, Emulsion, Suspension

Lösung: Stoff ist so fein verteilt, dass es klar aussieht (Salzwasser).

Emulsion: Flüssigkeit in Flüssigkeit (Milch). Suspension: Feststoff in Flüssigkeit, setzt sich ab (Lehmwasser).

BeispielLösung, Emulsion, Suspension

Entscheide: Was für ein Gemisch ist Lehmwasser?
Schritt für Schritt
  1. Ist es klar? Dann Lösung.
  2. Flüssigkeit in Flüssigkeit, trüb: Emulsion. Feststoff, setzt sich ab: Suspension.
  3. Lehmwasser: Suspension.
  1. Ist es klar? Dann Lösung.
  2. Flüssigkeit in Flüssigkeit, trüb: Emulsion. Feststoff, setzt sich ab: Suspension.
  3. Lehmwasser: Suspension.
Ergebnis:
Eine Suspension

AchtungTrennverfahren ohne passende Eigenschaft

So nicht
Entscheide: Was für ein Gemisch ist Lehmwasser → Eine Emulsion
So richtig
Entscheide: Was für ein Gemisch ist Lehmwasser → Eine Suspension

Frag dich: In welcher Eigenschaft unterscheiden sich die beiden Stoffe? Such dann das passende Verfahren.

ÜbenJetzt du

  1. ○16
    In einer Saline verdunsten in 5 Becken je 4 L Meerwasser. Ein Liter enthält 40 g Salz. Bestimme: Wie viel Salz bleibt zurück?
    So fängst du an:
    Meerwasser: 5 · 4 L = 20 L
    Lösung zeigen
    1. Meerwasser: 5 · 4 L = 20 L
    2. Salz: 20 · 40 g = 800 g
    Ergebnis:
    800 g
  2. ●17
    In einer Saline verdunsten in 4 Becken je 3 L Meerwasser. Ein Liter enthält 35 g Salz. Bestimme: Wie viel Salz bleibt zurück?
    Lösung zeigen
    1. Meerwasser: 4 · 3 L = 12 L
    2. Salz: 12 · 35 g = 420 g
    Ergebnis:
    420 g
  3. ★18
    Entscheide: Was für ein Gemisch ist Zuckerwasser?
    Lösung zeigen
    1. Ist es klar? Dann Lösung.
    2. Flüssigkeit in Flüssigkeit, trüb: Emulsion. Feststoff, setzt sich ab: Suspension.
    3. Zuckerwasser: Lösung.
    Ergebnis:
    Eine Lösung

7Ich trenne Stoffgemische mit passenden Verfahren.

MerkenStofftrennung

Getrennt wird nach einer Eigenschaft, in der sich die Stoffe unterscheiden.

Filtrieren trennt nach Teilchengröße, Destillieren nach Siedetemperatur, Chromatografie nach Löslichkeit.

BeispielStoffgemische trennen

Entscheide: Welches Verfahren trennt Trinkwasser aus Meerwasser?
Schritt für Schritt
  1. Erst den Unterschied in einer Eigenschaft suchen.
  2. Dann das Verfahren, das genau diesen Unterschied nutzt.
  3. Trinkwasser aus Meerwasser: Destillieren.
  1. Erst den Unterschied in einer Eigenschaft suchen.
  2. Dann das Verfahren, das genau diesen Unterschied nutzt.
  3. Trinkwasser aus Meerwasser: Destillieren.
Ergebnis:
Destillieren

AchtungReaktion als Mischen gedeutet

So nicht
Im Eisensulfid stecken Eisen und Schwefel noch drin, nur gemischt.
So richtig
Eisensulfid ist ein neuer Stoff: nicht magnetisch, nicht gelb. Die Atome sind neu verbunden.

Prüfe das Produkt mit einer Eigenschaft des Ausgangsstoffs, zum Beispiel mit dem Magneten.

ÜbenJetzt du

  1. ○19
    Entscheide: Welches Verfahren trennt Salz aus Salzwasser?
    So fängst du an:
    Erst den Unterschied in einer Eigenschaft suchen.
    Lösung zeigen
    1. Erst den Unterschied in einer Eigenschaft suchen.
    2. Dann das Verfahren, das genau diesen Unterschied nutzt.
    3. Salz aus Salzwasser: Eindampfen.
    Ergebnis:
    Eindampfen
  2. ●20
    In einer Saline verdunsten in 4 Becken je 3 L Meerwasser. Ein Liter enthält 40 g Salz. Bestimme: Wie viel Salz bleibt zurück?
    Lösung zeigen
    1. Meerwasser: 4 · 3 L = 12 L
    2. Salz: 12 · 40 g = 480 g
    Ergebnis:
    480 g
  3. ★21
    In einer Saline verdunsten in 5 Becken je 3 L Meerwasser. Ein Liter enthält 35 g Salz. Bestimme: Wie viel Salz bleibt zurück?
    Lösung zeigen
    1. Meerwasser: 5 · 3 L = 15 L
    2. Salz: 15 · 35 g = 525 g
    Ergebnis:
    525 g

8Ich beurteile den Umgang mit Trinkwasser.

MerkenTrinkwasser

Klares Wasser ist nicht automatisch Trinkwasser: Gelöste Stoffe und Keime sieht man nicht.

Kläranlagen reinigen in Stufen – mechanisch, biologisch, chemisch. Am meisten Wasser sparen Dusche und Toilette.

BeispielTrinkwasser und Abwasser

Warum ist klares Wasser nicht immer Trinkwasser?
Schritt für Schritt
  1. Gelöste Stoffe sind fein verteilt und unsichtbar.
  2. Keime sind sehr klein.
  3. Erst eine Untersuchung zeigt, ob es Trinkwasser ist.
  1. Gelöste Stoffe sind fein verteilt und unsichtbar.
  2. Keime sind sehr klein.
  3. Erst eine Untersuchung zeigt, ob es Trinkwasser ist.
Ergebnis:
Gelöste Stoffe und Keime sind unsichtbar

AchtungEin Stoff an einer Eigenschaft erkannt

So nicht
Was hilft am meisten, Trinkwasser zu sparen → Weniger trinken
So richtig
Was hilft am meisten, Trinkwasser zu sparen → Kürzer duschen

Such eine Eigenschaft, in der sich die beiden Stoffe unterscheiden. Prüfe genau diese.

ÜbenJetzt du

  1. ○22
    Ein Mensch verbraucht etwa 130 L Trinkwasser am Tag. Bestimme: Wie viel braucht eine Familie mit 5 Personen in einer Woche?
    So fängst du an:
    Am Tag: 5 · 130 L = 650 L
    Lösung zeigen
    1. Am Tag: 5 · 130 L = 650 L
    2. In der Woche: 7 · 650 L = 4550 L
    Ergebnis:
    4550 L
  2. ●23
    Ein Mensch verbraucht etwa 125 L Trinkwasser am Tag. Bestimme: Wie viel braucht eine Familie mit 3 Personen in einer Woche?
    Lösung zeigen
    1. Am Tag: 3 · 125 L = 375 L
    2. In der Woche: 7 · 375 L = 2625 L
    Ergebnis:
    2625 L
  3. ★24
    Was hilft am meisten, Trinkwasser zu sparen?
    Lösung zeigen
    1. Wo fließt am meisten?
    2. Duschen und Toilette.
    3. Dort spart man am meisten.
    Ergebnis:
    Kürzer duschen

Vermischte Übungen

Alles durcheinander – wie in der Arbeit. Überleg bei jeder Aufgabe zuerst: Welches Ziel ist das?

Üben

  1. ●25
    In 18 g Wasser stecken 2 g Wasserstoff, der Rest ist Sauerstoff. Bestimme: Wie viel Sauerstoff steckt in 72 g Wasser?
    Lösung zeigen
    1. Sauerstoff in 18 g: 18 g − 2 g = 16 g
    2. In 72 g: 16 g · 4 = 64 g
    Ergebnis:
    64 g
  2. ●26
    Kerzenwachs erstarrt. Entscheide: Ist das eine chemische Reaktion?
    Lösung zeigen
    1. Frage: Ist danach ein neuer Stoff da?
    2. Das Wachs wird nur fest.
    3. Also keine chemische Reaktion.
    Ergebnis:
    Nein, es entsteht kein neuer Stoff
  3. ●27
    In 18 g Wasser stecken 2 g Wasserstoff, der Rest ist Sauerstoff. Bestimme: Wie viel Sauerstoff steckt in 180 g Wasser?
    Lösung zeigen
    1. Sauerstoff in 18 g: 18 g − 2 g = 16 g
    2. In 180 g: 16 g · 10 = 160 g
    Ergebnis:
    160 g
  4. ●28
    Gleiche die Reaktionsgleichung aus: Al + O2 → Al2O3
    Lösung zeigen
    1. Zähle die Atome jeder Sorte links und rechts.
    2. Sauerstoff: links immer gerade, rechts 3 – also rechts 2 Al₂O₃ (6 O), links 3 O₂.
    3. Aluminium: rechts 4, also links 4 Al.
    4. Ergebnis: 4 Al + 3 O2 → 2 Al2O3
    Ergebnis:
    4 Al + 3 O2 → 2 Al2O3
  5. ●29
    Warum schwimmt Eis auf Wasser?
    Lösung zeigen
    1. Wasser dehnt sich beim Gefrieren aus.
    2. Gleiche Masse, größeres Volumen.
    3. Kleinere Dichte – Eis schwimmt.
    Ergebnis:
    Eis hat eine kleinere Dichte
  6. ●30
    10 g Zucker werden in 100 g Wasser gelöst. Bestimme: Wie schwer ist die Lösung?
    Lösung zeigen
    1. Der Zucker ist noch da, nur fein verteilt.
    2. Massen addieren.
    3. 100 g + 10 g = 110 g.
    Ergebnis:
    110 g

Auf einen Blick

MerkenDas Wichtigste

Wasser ist eine Verbindung
Wasser ist eine Verbindung aus Wasserstoff und Sauerstoff.
Analyse und Synthese
Analyse heißt zerlegen, Synthese heißt aufbauen.
Reaktionsgleichung
Ausgeglichen wird mit Zahlen vor den Formeln, nie im Index.
Anomalie des Wassers
Wasser hat bei 4 °C seine größte Dichte.
Lösemittel
Wasser löst viele Stoffe, weil seine Teilchen zwei geladene Seiten haben.
Lösung, Emulsion, Suspension
Lösung: Stoff ist so fein verteilt, dass es klar aussieht (Salzwasser).
Stofftrennung
Getrennt wird nach einer Eigenschaft, in der sich die Stoffe unterscheiden.
Trinkwasser
Klares Wasser ist nicht automatisch Trinkwasser: Gelöste Stoffe und Keime sieht man nicht.

AchtungReaktion nicht von Mischen oder Zustandsänderung getrennt

So nicht
Zucker löst sich in Tee → chemische Reaktion
So richtig
Zucker löst sich → kein neuer Stoff, also keine Reaktion.
Reaktion heißt: Es entsteht ein neuer Stoff

Eine Reaktion erkennt man an einem NEUEN Stoff. Schmelzen und Lösen ändern nur die Form.

Kannst du das?

Je Ziel eine Aufgabe. Rechne sie ins Heft, dann kreuz ehrlich an. Keine Punkte, keine Note – der Test ist für dich.

ÜbenSelbsttest

  1. Ich beschreibe Wasser als Verbindung aus Wasserstoff und Sauerstoff.

    31
    Bei der Elektrolyse von Wasser entstehen 10 mL Wasserstoff. Bestimme: Wie viel Gas entsteht insgesamt?
    Lösung zeigen
    Ergebnis:
    15 mL
  2. Ich deute die Analyse und die Synthese von Wasser.

    32
    In 18 g Wasser stecken 2 g Wasserstoff, der Rest ist Sauerstoff. Bestimme: Wie viel Sauerstoff steckt in 72 g Wasser?
    Lösung zeigen
    Ergebnis:
    64 g
  3. Ich stelle die Reaktionsgleichung für die Bildung von Wasser auf.

    33
    Gleiche die Reaktionsgleichung aus: H2 + O2 → H2O
    Lösung zeigen
    Ergebnis:
    2 H2 + O2 → 2 H2O
  4. Ich erkläre die Anomalie des Wassers.

    34
    Ein Eiswürfel (0,92 g/cm³) kommt in Salzwasser (1,03 g/cm³). Entscheide: Schwimmt er oder sinkt er?
    Lösung zeigen
    Ergebnis:
    Er schwimmt, Eis ist weniger dicht
  5. Ich beschreibe Wasser als Lösemittel.

    35
    10 g Traubenzucker werden in 100 g Wasser gelöst. Bestimme: Wie schwer ist die Lösung?
    Lösung zeigen
    Ergebnis:
    110 g
  6. Ich unterscheide Lösung, Emulsion und Suspension.

    36
    Entscheide: Was für ein Gemisch ist Mayonnaise?
    Lösung zeigen
    Ergebnis:
    Eine Emulsion
  7. Ich trenne Stoffgemische mit passenden Verfahren.

    37
    Entscheide: Welches Verfahren trennt Kaffeesatz und Kaffee?
    Lösung zeigen
    Ergebnis:
    Filtrieren
  8. Ich beurteile den Umgang mit Trinkwasser.

    38
    Entscheide: Welches Verfahren trennt Eisennägel aus Sägespänen?
    Lösung zeigen
    Ergebnis:
    Magnetscheiden

Bei „unsicher“ oder „noch nicht“: Lies den Abschnitt zum Ziel noch einmal und rechne seine drei Aufgaben.

Wie es zusammenhängt

Das brauchst du vorher: Terme und Gleichungen

Lösungen

  1. 30 mL
  2. 27 mL
  3. 18 mL
  4. Eine Verbindung in Stoffe zerlegen
  5. 32 g
  6. Zerlegen ist endotherm, Bilden exotherm
  7. 2 Mg + O2 → 2 MgO
  8. C + O2 → CO2
  9. 2 H2 + O2 → 2 H2O
  10. Er schwimmt, Eis ist weniger dicht
  11. Er sinkt, Eis ist dichter
  12. Wasser dehnt sich beim Gefrieren aus
  13. 10 %
  14. 10 %
  15. Wasserteilchen ziehen Ionen an, Ölteilchen nicht
  16. 800 g
  17. 420 g
  18. Eine Lösung
  19. Eindampfen
  20. 480 g
  21. 525 g
  22. 4550 L
  23. 2625 L
  24. Kürzer duschen
  25. 64 g
  26. Nein, es entsteht kein neuer Stoff
  27. 160 g
  28. 4 Al + 3 O2 → 2 Al2O3
  29. Eis hat eine kleinere Dichte
  30. 110 g
  31. 15 mL
  32. 64 g
  33. 2 H2 + O2 → 2 H2O
  34. Er schwimmt, Eis ist weniger dicht
  35. 110 g
  36. Eine Emulsion
  37. Filtrieren
  38. Magnetscheiden