Zum Inhalt springen
Anmelden

Deutsch · Klasse 1 und 2 · Kapitel

Andere ZahlenBasiswissenAlle Kapitel

Lesen und verstehen: kurze Geschichten und Sachtexte

  • Entdecken Frage, Vorstellung, Bild
  • Merken kommt ins Heft
  • Beispiel vorgerechnet, Schritt für Schritt
  • Üben selbst rechnen
  • Achtung typischer Fehler
  • Weiterdenken zum Knobeln und Vernetzen

○ mit Starthilfe, ● für alle, ★ zum Weiterdenken. Du wählst mindestens eine ★-Aufgabe. Du rechnest ins Heft.

1Ich finde im Text, was dasteht.

MerkenEine Angabe finden

Das Fragewort sagt, was du suchst: wo heißt ein Ort, wann eine Zeit.

Such den Satz, in dem es steht. Zeig mit dem Finger darauf.

BeispielLesen 1 und 2: eine Angabe im Text finden

Im Regen
Es regnet. Ole hat keine Jacke dabei. Er steht an der Tür der Schule.

Da kommt Lina. Sie hat einen großen Schirm. Sie sagt: „Komm mit!“

Zusammen gehen sie nach Hause. Ole bleibt ganz trocken.

Schirm: Man hält ihn über den Kopf, damit man nicht nass wird.

Wo steht Ole?
Schritt für Schritt
  1. Lies die Frage. Such dann den Satz, in dem die Antwort steht.
  2. Absatz 1: Er steht an der Tür der Schule.
  3. Also: An der Tür der Schule.
  1. Lies die Frage. Such dann den Satz, in dem die Antwort steht.
  2. Absatz 1: Er steht an der Tür der Schule.
  3. Also: An der Tür der Schule.
Ergebnis:
An der Tür der Schule.

ÜbenJetzt du

  1. ○1
    Der Frosch
    Ein Frosch lebt am Wasser. Er kann weit hüpfen. Er hat lange Beine.

    Der Frosch fängt Fliegen mit der Zunge. Die Zunge ist lang und klebt.

    Im Frühling legen Frösche Eier ins Wasser. Aus den Eiern werden Kaulquappen.

    Kaulquappen: Die Kinder vom Frosch. Sie leben im Wasser und haben einen Schwanz.

    Wo lebt ein Frosch?
    So fängst du an:
    Lies die Frage. Such dann den Satz, in dem die Antwort steht.
    Lösung zeigen
    1. Lies die Frage. Such dann den Satz, in dem die Antwort steht.
    2. Absatz 1: Ein Frosch lebt am Wasser.
    3. Also: Am Wasser.
    Ergebnis:
    Am Wasser.
  2. ●2
    Im Regen
    Es regnet. Ole hat keine Jacke dabei. Er steht an der Tür der Schule.

    Da kommt Lina. Sie hat einen großen Schirm. Sie sagt: „Komm mit!“

    Zusammen gehen sie nach Hause. Ole bleibt ganz trocken.

    Schirm: Man hält ihn über den Kopf, damit man nicht nass wird.

    Was hat Ole nicht dabei?
    Lösung zeigen
    1. Lies die Frage. Such dann den Satz, in dem die Antwort steht.
    2. Absatz 1: Ole hat keine Jacke dabei.
    3. Also: Eine Jacke.
    Ergebnis:
    Eine Jacke.
  3. ★3
    Der Drache
    Mia hat einen Drachen. Er ist rot und gelb. Heute ist viel Wind.

    Mia läuft auf die Wiese. Der Drache fliegt hoch. Da reißt die Schnur.

    Der Drache landet in einem Baum. Papa holt eine Leiter. Mia ist froh.

    Schnur: Ein langer, dünner Faden.

    Welche Farben hat der Drache?
    Lösung zeigen
    1. Lies die Frage. Such dann den Satz, in dem die Antwort steht.
    2. Absatz 1: Er ist rot und gelb.
    3. Also: Rot und gelb.
    Ergebnis:
    Rot und gelb.

2Ich verbinde zwei Sätze: Wer ist er, sie oder es?

MerkenThemen verbinden

In Prüfungen kommen mehrere Themen in einer Aufgabe.

Erst das Thema erkennen (Welche Regel passt?), dann rechnen, dann die Antwort im Sachzusammenhang prüfen.

BeispielLesen 1 und 2: Sätze verbinden – wer ist er, sie oder es?

Der Mann aus Schnee
Es schneit. Lea und Tom bauen einen Mann aus Schnee. Er hat eine Möhre als Nase.

Am Tag danach ist die Sonne da. Es wird warm. Lea geht in den Garten. Da liegt nur noch die Möhre im Gras.

Möhre: Ein langes, orangefarbenes Gemüse.

„Er hat eine Möhre als Nase.“ Wer ist „er“?
Schritt für Schritt
  1. Lies den Satz davor. Wer kommt dort vor?
  2. Der Satz davor sagt: Lea und Tom bauen einen Mann aus Schnee.
  3. Also: Der Mann aus Schnee.
  1. Lies den Satz davor. Wer kommt dort vor?
  2. Der Satz davor sagt: Lea und Tom bauen einen Mann aus Schnee.
  3. Also: Der Mann aus Schnee.
Ergebnis:
Der Mann aus Schnee.

ÜbenJetzt du

  1. ○4
    Die Schnecke
    Die Schnecke trägt ihr Haus auf dem Rücken. Bei Gefahr zieht sie sich ins Haus zurück.

    Eine Schnecke hat keine Beine. Sie gleitet auf dem Bauch. Dabei macht sie Schleim.

    Sie mag Regen. Bei Sonne bleibt sie lieber im Haus.

    Gefahr: Etwas kann einem schaden.

    „Sie gleitet auf dem Bauch.“ Wer ist „sie“?
    So fängst du an:
    Lies den Satz davor. Wer kommt dort vor?
    Lösung zeigen
    1. Lies den Satz davor. Wer kommt dort vor?
    2. Der Satz davor sagt: Eine Schnecke hat keine Beine.
    3. Also: Die Schnecke.
    Ergebnis:
    Die Schnecke.
  2. ●5
    Der Zahn
    Emil wackelt an seinem Zahn. Beim Essen tut es weh.

    Am Abend beißt Emil in einen Apfel. Da ist der Zahn draußen. Im Mund ist jetzt eine Lücke.

    Emil legt den Zahn in eine Dose. Er zeigt seiner Schwester die Lücke und lacht.

    Lücke: Hier fehlt etwas. Da war vorher der Zahn.

    „Er zeigt seiner Schwester die Lücke und lacht.“ Wer ist „er“?
    Lösung zeigen
    1. Lies den Satz davor. Wer kommt dort vor?
    2. Der Satz davor sagt: Emil legt den Zahn in eine Dose.
    3. Also: Emil.
    Ergebnis:
    Emil.
  3. ★6
    Im Regen
    Es regnet. Ole hat keine Jacke dabei. Er steht an der Tür der Schule.

    Da kommt Lina. Sie hat einen großen Schirm. Sie sagt: „Komm mit!“

    Zusammen gehen sie nach Hause. Ole bleibt ganz trocken.

    Schirm: Man hält ihn über den Kopf, damit man nicht nass wird.

    „Sie hat einen großen Schirm.“ Wer ist „sie“?
    Lösung zeigen
    1. Lies den Satz davor. Wer kommt dort vor?
    2. Der Satz davor sagt: Da kommt Lina.
    3. Also: Lina.
    Ergebnis:
    Lina.

3Ich verstehe den ganzen Text und lese zwischen den Zeilen.

MerkenZwischen den Zeilen

Nicht alles steht wörtlich im Text.

Oft verrät es ein Wort: Wer lacht, freut sich. Prüf deine Antwort am ganzen Text.

BeispielLesen 1 und 2: den ganzen Text verstehen

Der Apfel
Im Frühling blüht der Baum. Die Blüten sind weiß und rosa. Bienen kommen zu den Blüten.

Aus einer Blüte kann ein Apfel werden. Im Sommer ist der Apfel klein und grün.

Im Herbst ist der Apfel groß und rot. Dann kann man ihn essen.

Blüte: Der bunte Teil einer Pflanze. Daraus kann eine Frucht werden.

Worum geht es in dem Text?
Schritt für Schritt
  1. Denk an den ganzen Text. Such das Wort, das dir hilft.
  2. Vom Frühling bis zum Herbst: erst die Blüte, dann ein kleiner, dann ein großer Apfel.
  3. Also: Wie aus einer Blüte ein Apfel wird.
  1. Denk an den ganzen Text. Such das Wort, das dir hilft.
  2. Vom Frühling bis zum Herbst: erst die Blüte, dann ein kleiner, dann ein großer Apfel.
  3. Also: Wie aus einer Blüte ein Apfel wird.
Ergebnis:
Wie aus einer Blüte ein Apfel wird.

ÜbenJetzt du

  1. ○7
    Der Mann aus Schnee
    Es schneit. Lea und Tom bauen einen Mann aus Schnee. Er hat eine Möhre als Nase.

    Am Tag danach ist die Sonne da. Es wird warm. Lea geht in den Garten. Da liegt nur noch die Möhre im Gras.

    Möhre: Ein langes, orangefarbenes Gemüse.

    Was ist mit dem Mann aus Schnee passiert?
    So fängst du an:
    Denk an den ganzen Text. Such das Wort, das dir hilft.
    Lösung zeigen
    1. Denk an den ganzen Text. Such das Wort, das dir hilft.
    2. Die Sonne ist da, es wird warm. Nur die Möhre liegt noch im Gras.
    3. Also: Er ist geschmolzen.
    Ergebnis:
    Er ist geschmolzen.
  2. ●8
    Die Schnecke
    Die Schnecke trägt ihr Haus auf dem Rücken. Bei Gefahr zieht sie sich ins Haus zurück.

    Eine Schnecke hat keine Beine. Sie gleitet auf dem Bauch. Dabei macht sie Schleim.

    Sie mag Regen. Bei Sonne bleibt sie lieber im Haus.

    Gefahr: Etwas kann einem schaden.

    Warum zieht sich die Schnecke ins Haus zurück?
    Lösung zeigen
    1. Denk an den ganzen Text. Such das Wort, das dir hilft.
    2. Bei Gefahr geht sie hinein. Das Haus schützt sie.
    3. Also: Im Haus ist sie geschützt.
    Ergebnis:
    Im Haus ist sie geschützt.
  3. ★9
    Bienen
    Bienen fliegen von Blume zu Blume. Dort holen sie Saft. Aus dem Saft machen sie Honig.

    Bienen wohnen in einem Stock. Viele tausend Bienen leben dort zusammen. Eine Biene allein kann nicht leben.

    Stock: Hier: das Haus der Bienen.

    Warum kann eine Biene allein nicht leben?
    Lösung zeigen
    1. Denk an den ganzen Text. Such das Wort, das dir hilft.
    2. Viele tausend Bienen leben zusammen. Eine allein schafft es nicht.
    3. Also: Sie braucht die anderen Bienen.
    Ergebnis:
    Sie braucht die anderen Bienen.

Vermischte Übungen

Alles durcheinander – wie in der Arbeit. Überleg bei jeder Aufgabe zuerst: Welches Ziel ist das?

Üben

  1. ●10
    Der Apfel
    Im Frühling blüht der Baum. Die Blüten sind weiß und rosa. Bienen kommen zu den Blüten.

    Aus einer Blüte kann ein Apfel werden. Im Sommer ist der Apfel klein und grün.

    Im Herbst ist der Apfel groß und rot. Dann kann man ihn essen.

    Blüte: Der bunte Teil einer Pflanze. Daraus kann eine Frucht werden.

    Wann blüht der Baum?
    Lösung zeigen
    1. Lies die Frage. Such dann den Satz, in dem die Antwort steht.
    2. Absatz 1: Im Frühling blüht der Baum.
    3. Also: Im Frühling.
    Ergebnis:
    Im Frühling.
  2. ●11
    Der rote Ball
    Ben hat einen roten Ball. Er wirft ihn hoch. Der Ball fällt in den Teich.

    Ben ist traurig. Da kommt Oma. Sie holt den Ball mit einem Ast.

    Ben lacht. Er gibt Oma einen Kuss.

    Teich: Ein kleiner See.

    Wohin fällt der Ball? Welcher Satz sagt es?
    Lösung zeigen
    1. Sag die Frage mit eigenen Worten. Dann lies Satz für Satz.
    2. Die Antwort steht in Satz 3.
    3. Also steht die Antwort in diesem Satz.
    Ergebnis:
    Der Ball fällt in den Teich.
  3. ●12
    Der Frosch
    Ein Frosch lebt am Wasser. Er kann weit hüpfen. Er hat lange Beine.

    Der Frosch fängt Fliegen mit der Zunge. Die Zunge ist lang und klebt.

    Im Frühling legen Frösche Eier ins Wasser. Aus den Eiern werden Kaulquappen.

    Kaulquappen: Die Kinder vom Frosch. Sie leben im Wasser und haben einen Schwanz.

    „Er kann weit hüpfen.“ Wer ist „er“?
    Lösung zeigen
    1. Lies den Satz davor. Wer kommt dort vor?
    2. Der Satz davor sagt: Ein Frosch lebt am Wasser.
    3. Also: Der Frosch.
    Ergebnis:
    Der Frosch.
  4. ●13
    Der Mond
    Am Himmel siehst du den Mond. Er leuchtet nicht selbst. Die Sonne strahlt ihn an.

    Der Mond sieht nicht immer gleich aus. Mal ist er rund. Mal ist er nur ein dünner Bogen.

    Der Mond ist weit weg. Ein Auto bräuchte dorthin viele Monate.

    Bogen: Eine runde Linie, wie ein Stück von einem Kreis.

    Warum leuchtet der Mond in der Nacht?
    Lösung zeigen
    1. Denk an den ganzen Text. Such das Wort, das dir hilft.
    2. Er leuchtet nicht selbst. Die Sonne strahlt ihn an.
    3. Also: Das Licht der Sonne fällt auf ihn.
    Ergebnis:
    Das Licht der Sonne fällt auf ihn.
  5. ●14
    Der Igel
    Der Igel hat viele Stacheln. Er frisst Käfer und Würmer.

    Am Tag schläft der Igel. In der Nacht sucht er Futter.

    Im Winter ist es kalt. Dann schläft der Igel unter Laub. Er wacht erst im Frühling auf.

    Laub: Viele Blätter, die von den Bäumen gefallen sind.

    Was frisst der Igel?
    Lösung zeigen
    1. Lies die Frage. Such dann den Satz, in dem die Antwort steht.
    2. Absatz 1: Er frisst Käfer und Würmer.
    3. Also: Käfer und Würmer.
    Ergebnis:
    Käfer und Würmer.
  6. ●15
    Der Frosch
    Ein Frosch lebt am Wasser. Er kann weit hüpfen. Er hat lange Beine.

    Der Frosch fängt Fliegen mit der Zunge. Die Zunge ist lang und klebt.

    Im Frühling legen Frösche Eier ins Wasser. Aus den Eiern werden Kaulquappen.

    Kaulquappen: Die Kinder vom Frosch. Sie leben im Wasser und haben einen Schwanz.

    Wo lebt ein Frosch? Welcher Satz sagt es?
    Lösung zeigen
    1. Sag die Frage mit eigenen Worten. Dann lies Satz für Satz.
    2. Die Antwort steht in Absatz 1.
    3. Also steht die Antwort in diesem Satz.
    Ergebnis:
    Ein Frosch lebt am Wasser.

Auf einen Blick

MerkenDas Wichtigste

Eine Angabe finden
Das Fragewort sagt, was du suchst: wo heißt ein Ort, wann eine Zeit.
Themen verbinden
In Prüfungen kommen mehrere Themen in einer Aufgabe.
Zwischen den Zeilen
Nicht alles steht wörtlich im Text.

Kannst du das?

Je Ziel eine Aufgabe. Rechne sie ins Heft, dann kreuz ehrlich an. Keine Punkte, keine Note – der Test ist für dich.

ÜbenSelbsttest

  1. Ich finde im Text, was dasteht.

    16
    Die Burg aus Sand
    Nele baut am Strand eine Burg aus Sand. Sie macht vier Türme.

    Dann kommt eine große Welle. Das Wasser läuft in die Burg. Ein Turm fällt um.

    Nele schaut auf die Burg. Dann holt sie ihre Schaufel und baut weiter.

    Welle: Das Wasser im Meer geht hoch und runter und kommt an den Strand.

    Was holt Nele am Ende?
    Lösung zeigen
    Ergebnis:
    Ihre Schaufel.
  2. Ich verbinde zwei Sätze: Wer ist er, sie oder es?

    17
    Wo ist Bello?
    Leo hat einen kleinen Hund. Er heißt Bello. Bello bellt laut.

    Eines Tages ist Bello weg. Leo ruft und sucht überall. Dann hört er ein Bellen im Keller.

    Leo macht die Tür auf. Bello springt an ihm hoch und leckt sein Gesicht.

    Keller: Ein Raum unter dem Haus.

    „Er heißt Bello.“ Wer ist „er“?
    Lösung zeigen
    Ergebnis:
    Der kleine Hund.
  3. Ich verstehe den ganzen Text und lese zwischen den Zeilen.

    18
    Der Mond
    Am Himmel siehst du den Mond. Er leuchtet nicht selbst. Die Sonne strahlt ihn an.

    Der Mond sieht nicht immer gleich aus. Mal ist er rund. Mal ist er nur ein dünner Bogen.

    Der Mond ist weit weg. Ein Auto bräuchte dorthin viele Monate.

    Bogen: Eine runde Linie, wie ein Stück von einem Kreis.

    Warum leuchtet der Mond in der Nacht?
    Lösung zeigen
    Ergebnis:
    Das Licht der Sonne fällt auf ihn.

Bei „unsicher“ oder „noch nicht“: Lies den Abschnitt zum Ziel noch einmal und rechne seine drei Aufgaben.

Lösungen

  1. Am Wasser.
  2. Eine Jacke.
  3. Rot und gelb.
  4. Die Schnecke.
  5. Emil.
  6. Lina.
  7. Er ist geschmolzen.
  8. Im Haus ist sie geschützt.
  9. Sie braucht die anderen Bienen.
  10. Im Frühling.
  11. Der Ball fällt in den Teich.
  12. Der Frosch.
  13. Das Licht der Sonne fällt auf ihn.
  14. Käfer und Würmer.
  15. Ein Frosch lebt am Wasser.
  16. Ihre Schaufel.
  17. Der kleine Hund.
  18. Das Licht der Sonne fällt auf ihn.