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Deutsch · Klasse 1 und 2 · Kapitel

Andere ZahlenBasiswissenAlle Kapitel

Lesen und verstehen: kurze Geschichten und Sachtexte

  • Entdecken Frage, Vorstellung, Bild
  • Merken kommt ins Heft
  • Beispiel vorgerechnet, Schritt für Schritt
  • Üben selbst rechnen
  • Achtung typischer Fehler
  • Weiterdenken zum Knobeln und Vernetzen

○ mit Starthilfe, ● für alle, ★ zum Weiterdenken. Du wählst mindestens eine ★-Aufgabe. Du rechnest ins Heft.

1Ich finde im Text, was dasteht.

MerkenEine Angabe finden

Das Fragewort sagt, was du suchst: wo heißt ein Ort, wann eine Zeit.

Such den Satz, in dem es steht. Zeig mit dem Finger darauf.

BeispielLesen 1 und 2: eine Angabe im Text finden

Der Zahn
Emil wackelt an seinem Zahn. Beim Essen tut es weh.

Am Abend beißt Emil in einen Apfel. Da ist der Zahn draußen. Im Mund ist jetzt eine Lücke.

Emil legt den Zahn in eine Dose. Er zeigt seiner Schwester die Lücke und lacht.

Lücke: Hier fehlt etwas. Da war vorher der Zahn.

Wohin legt Emil den Zahn?
Schritt für Schritt
  1. Lies die Frage. Such dann den Satz, in dem die Antwort steht.
  2. Absatz 3: Emil legt den Zahn in eine Dose.
  3. Also: In eine Dose.
  1. Lies die Frage. Such dann den Satz, in dem die Antwort steht.
  2. Absatz 3: Emil legt den Zahn in eine Dose.
  3. Also: In eine Dose.
Ergebnis:
In eine Dose.

ÜbenJetzt du

  1. ○1
    Der Frosch
    Ein Frosch lebt am Wasser. Er kann weit hüpfen. Er hat lange Beine.

    Der Frosch fängt Fliegen mit der Zunge. Die Zunge ist lang und klebt.

    Im Frühling legen Frösche Eier ins Wasser. Aus den Eiern werden Kaulquappen.

    Kaulquappen: Die Kinder vom Frosch. Sie leben im Wasser und haben einen Schwanz.

    Wo lebt ein Frosch?
    So fängst du an:
    Lies die Frage. Such dann den Satz, in dem die Antwort steht.
    Lösung zeigen
    1. Lies die Frage. Such dann den Satz, in dem die Antwort steht.
    2. Absatz 1: Ein Frosch lebt am Wasser.
    3. Also: Am Wasser.
    Ergebnis:
    Am Wasser.
  2. ●2
    Der Frosch
    Ein Frosch lebt am Wasser. Er kann weit hüpfen. Er hat lange Beine.

    Der Frosch fängt Fliegen mit der Zunge. Die Zunge ist lang und klebt.

    Im Frühling legen Frösche Eier ins Wasser. Aus den Eiern werden Kaulquappen.

    Kaulquappen: Die Kinder vom Frosch. Sie leben im Wasser und haben einen Schwanz.

    Womit fängt der Frosch Fliegen?
    Lösung zeigen
    1. Lies die Frage. Such dann den Satz, in dem die Antwort steht.
    2. Absatz 2: Der Frosch fängt Fliegen mit der Zunge.
    3. Also: Mit der Zunge.
    Ergebnis:
    Mit der Zunge.
  3. ★3
    Die Schnecke
    Die Schnecke trägt ihr Haus auf dem Rücken. Bei Gefahr zieht sie sich ins Haus zurück.

    Eine Schnecke hat keine Beine. Sie gleitet auf dem Bauch. Dabei macht sie Schleim.

    Sie mag Regen. Bei Sonne bleibt sie lieber im Haus.

    Gefahr: Etwas kann einem schaden.

    Was macht die Schnecke bei Sonne?
    Lösung zeigen
    1. Lies die Frage. Such dann den Satz, in dem die Antwort steht.
    2. Absatz 3: Bei Sonne bleibt sie lieber im Haus.
    3. Also: Sie bleibt im Haus.
    Ergebnis:
    Sie bleibt im Haus.

2Ich verbinde zwei Sätze: Wer ist er, sie oder es?

MerkenThemen verbinden

In Prüfungen kommen mehrere Themen in einer Aufgabe.

Erst das Thema erkennen (Welche Regel passt?), dann rechnen, dann die Antwort im Sachzusammenhang prüfen.

BeispielLesen 1 und 2: Sätze verbinden – wer ist er, sie oder es?

Wo ist Bello?
Leo hat einen kleinen Hund. Er heißt Bello. Bello bellt laut.

Eines Tages ist Bello weg. Leo ruft und sucht überall. Dann hört er ein Bellen im Keller.

Leo macht die Tür auf. Bello springt an ihm hoch und leckt sein Gesicht.

Keller: Ein Raum unter dem Haus.

„Er heißt Bello.“ Wer ist „er“?
Schritt für Schritt
  1. Lies den Satz davor. Wer kommt dort vor?
  2. Der Satz davor sagt: Leo hat einen kleinen Hund.
  3. Also: Der kleine Hund.
  1. Lies den Satz davor. Wer kommt dort vor?
  2. Der Satz davor sagt: Leo hat einen kleinen Hund.
  3. Also: Der kleine Hund.
Ergebnis:
Der kleine Hund.

ÜbenJetzt du

  1. ○4
    Katzen
    Katzen schlafen viel. Am Tag liegen sie oft in der Sonne.

    In der Nacht sind Katzen wach. Sie sehen im Dunkeln gut. Dann jagen sie Mäuse.

    Katzen putzen sich mit der Zunge. So ist ihr Fell immer sauber.

    Fell: Die vielen Haare auf dem Körper eines Tieres.

    „Dann jagen sie Mäuse.“ Wann ist „dann“?
    So fängst du an:
    Lies den Satz davor. Wer kommt dort vor?
    Lösung zeigen
    1. Lies den Satz davor. Wer kommt dort vor?
    2. Absatz 2 beginnt mit: In der Nacht sind Katzen wach.
    3. Also: In der Nacht.
    Ergebnis:
    In der Nacht.
  2. ●5
    Der Apfel
    Im Frühling blüht der Baum. Die Blüten sind weiß und rosa. Bienen kommen zu den Blüten.

    Aus einer Blüte kann ein Apfel werden. Im Sommer ist der Apfel klein und grün.

    Im Herbst ist der Apfel groß und rot. Dann kann man ihn essen.

    Blüte: Der bunte Teil einer Pflanze. Daraus kann eine Frucht werden.

    „Dann kann man ihn essen.“ Was ist „ihn“?
    Lösung zeigen
    1. Lies den Satz davor. Wer kommt dort vor?
    2. Der Satz davor sagt: Im Herbst ist der Apfel groß und rot.
    3. Also: Der Apfel.
    Ergebnis:
    Der Apfel.
  3. ★6
    Der Mann aus Schnee
    Es schneit. Lea und Tom bauen einen Mann aus Schnee. Er hat eine Möhre als Nase.

    Am Tag danach ist die Sonne da. Es wird warm. Lea geht in den Garten. Da liegt nur noch die Möhre im Gras.

    Möhre: Ein langes, orangefarbenes Gemüse.

    „Er hat eine Möhre als Nase.“ Wer ist „er“?
    Lösung zeigen
    1. Lies den Satz davor. Wer kommt dort vor?
    2. Der Satz davor sagt: Lea und Tom bauen einen Mann aus Schnee.
    3. Also: Der Mann aus Schnee.
    Ergebnis:
    Der Mann aus Schnee.

3Ich verstehe den ganzen Text und lese zwischen den Zeilen.

MerkenZwischen den Zeilen

Nicht alles steht wörtlich im Text.

Oft verrät es ein Wort: Wer lacht, freut sich. Prüf deine Antwort am ganzen Text.

BeispielLesen 1 und 2: den ganzen Text verstehen

Der Mann aus Schnee
Es schneit. Lea und Tom bauen einen Mann aus Schnee. Er hat eine Möhre als Nase.

Am Tag danach ist die Sonne da. Es wird warm. Lea geht in den Garten. Da liegt nur noch die Möhre im Gras.

Möhre: Ein langes, orangefarbenes Gemüse.

Was ist mit dem Mann aus Schnee passiert?
Schritt für Schritt
  1. Denk an den ganzen Text. Such das Wort, das dir hilft.
  2. Die Sonne ist da, es wird warm. Nur die Möhre liegt noch im Gras.
  3. Also: Er ist geschmolzen.
  1. Denk an den ganzen Text. Such das Wort, das dir hilft.
  2. Die Sonne ist da, es wird warm. Nur die Möhre liegt noch im Gras.
  3. Also: Er ist geschmolzen.
Ergebnis:
Er ist geschmolzen.

ÜbenJetzt du

  1. ○7
    Die Burg aus Sand
    Nele baut am Strand eine Burg aus Sand. Sie macht vier Türme.

    Dann kommt eine große Welle. Das Wasser läuft in die Burg. Ein Turm fällt um.

    Nele schaut auf die Burg. Dann holt sie ihre Schaufel und baut weiter.

    Welle: Das Wasser im Meer geht hoch und runter und kommt an den Strand.

    Was zeigt Nele am Ende?
    So fängst du an:
    Denk an den ganzen Text. Such das Wort, das dir hilft.
    Lösung zeigen
    1. Denk an den ganzen Text. Such das Wort, das dir hilft.
    2. Ein Turm fällt um. Aber Nele holt die Schaufel und baut weiter.
    3. Also: Sie gibt nicht auf.
    Ergebnis:
    Sie gibt nicht auf.
  2. ●8
    Katzen
    Katzen schlafen viel. Am Tag liegen sie oft in der Sonne.

    In der Nacht sind Katzen wach. Sie sehen im Dunkeln gut. Dann jagen sie Mäuse.

    Katzen putzen sich mit der Zunge. So ist ihr Fell immer sauber.

    Fell: Die vielen Haare auf dem Körper eines Tieres.

    Worum geht es in dem Text?
    Lösung zeigen
    1. Denk an den ganzen Text. Such das Wort, das dir hilft.
    2. Jeder Absatz sagt etwas über Katzen: schlafen, jagen, putzen.
    3. Also: Wie Katzen leben.
    Ergebnis:
    Wie Katzen leben.
  3. ★9
    Der Zahn
    Emil wackelt an seinem Zahn. Beim Essen tut es weh.

    Am Abend beißt Emil in einen Apfel. Da ist der Zahn draußen. Im Mund ist jetzt eine Lücke.

    Emil legt den Zahn in eine Dose. Er zeigt seiner Schwester die Lücke und lacht.

    Lücke: Hier fehlt etwas. Da war vorher der Zahn.

    Wie fühlt sich Emil am Ende?
    Lösung zeigen
    1. Denk an den ganzen Text. Such das Wort, das dir hilft.
    2. Er zeigt die Lücke und lacht. Wer lacht, freut sich.
    3. Also: Er freut sich.
    Ergebnis:
    Er freut sich.

Vermischte Übungen

Alles durcheinander – wie in der Arbeit. Überleg bei jeder Aufgabe zuerst: Welches Ziel ist das?

Üben

  1. ●10
    Im Regen
    Es regnet. Ole hat keine Jacke dabei. Er steht an der Tür der Schule.

    Da kommt Lina. Sie hat einen großen Schirm. Sie sagt: „Komm mit!“

    Zusammen gehen sie nach Hause. Ole bleibt ganz trocken.

    Schirm: Man hält ihn über den Kopf, damit man nicht nass wird.

    Wo steht Ole?
    Lösung zeigen
    1. Lies die Frage. Such dann den Satz, in dem die Antwort steht.
    2. Absatz 1: Er steht an der Tür der Schule.
    3. Also: An der Tür der Schule.
    Ergebnis:
    An der Tür der Schule.
  2. ●11
    Die Burg aus Sand
    Nele baut am Strand eine Burg aus Sand. Sie macht vier Türme.

    Dann kommt eine große Welle. Das Wasser läuft in die Burg. Ein Turm fällt um.

    Nele schaut auf die Burg. Dann holt sie ihre Schaufel und baut weiter.

    Welle: Das Wasser im Meer geht hoch und runter und kommt an den Strand.

    Was holt Nele am Ende? Welcher Satz sagt es?
    Lösung zeigen
    1. Sag die Frage mit eigenen Worten. Dann lies Satz für Satz.
    2. Die Antwort steht in Absatz 3.
    3. Also steht die Antwort in diesem Satz.
    Ergebnis:
    Dann holt sie ihre Schaufel und baut weiter.
  3. ●12
    Der Drache
    Mia hat einen Drachen. Er ist rot und gelb. Heute ist viel Wind.

    Mia läuft auf die Wiese. Der Drache fliegt hoch. Da reißt die Schnur.

    Der Drache landet in einem Baum. Papa holt eine Leiter. Mia ist froh.

    Schnur: Ein langer, dünner Faden.

    Warum holt Papa eine Leiter?
    Lösung zeigen
    1. Denk an den ganzen Text. Such das Wort, das dir hilft.
    2. Der Drache landet in einem Baum. Mit der Leiter kommt Papa hinauf.
    3. Also: Der Drache hängt oben im Baum.
    Ergebnis:
    Der Drache hängt oben im Baum.
  4. ●13
    Wo ist Bello?
    Leo hat einen kleinen Hund. Er heißt Bello. Bello bellt laut.

    Eines Tages ist Bello weg. Leo ruft und sucht überall. Dann hört er ein Bellen im Keller.

    Leo macht die Tür auf. Bello springt an ihm hoch und leckt sein Gesicht.

    Keller: Ein Raum unter dem Haus.

    Wie heißt der Hund?
    Lösung zeigen
    1. Lies die Frage. Such dann den Satz, in dem die Antwort steht.
    2. Absatz 1: Er heißt Bello.
    3. Also: Bello.
    Ergebnis:
    Bello.
  5. ●14
    Der Drache
    Mia hat einen Drachen. Er ist rot und gelb. Heute ist viel Wind.

    Mia läuft auf die Wiese. Der Drache fliegt hoch. Da reißt die Schnur.

    Der Drache landet in einem Baum. Papa holt eine Leiter. Mia ist froh.

    Schnur: Ein langer, dünner Faden.

    Wohin läuft Mia? Welcher Satz sagt es?
    Lösung zeigen
    1. Sag die Frage mit eigenen Worten. Dann lies Satz für Satz.
    2. Die Antwort steht in Absatz 2.
    3. Also steht die Antwort in diesem Satz.
    Ergebnis:
    Mia läuft auf die Wiese.
  6. ●15
    Im Regen
    Es regnet. Ole hat keine Jacke dabei. Er steht an der Tür der Schule.

    Da kommt Lina. Sie hat einen großen Schirm. Sie sagt: „Komm mit!“

    Zusammen gehen sie nach Hause. Ole bleibt ganz trocken.

    Schirm: Man hält ihn über den Kopf, damit man nicht nass wird.

    Warum bleibt Ole trocken?
    Lösung zeigen
    1. Denk an den ganzen Text. Such das Wort, das dir hilft.
    2. Lina hat einen Schirm und sagt: Komm mit! Dann gehen beide zusammen.
    3. Also: Er geht mit unter Linas Schirm.
    Ergebnis:
    Er geht mit unter Linas Schirm.

Auf einen Blick

MerkenDas Wichtigste

Eine Angabe finden
Das Fragewort sagt, was du suchst: wo heißt ein Ort, wann eine Zeit.
Themen verbinden
In Prüfungen kommen mehrere Themen in einer Aufgabe.
Zwischen den Zeilen
Nicht alles steht wörtlich im Text.

Kannst du das?

Je Ziel eine Aufgabe. Rechne sie ins Heft, dann kreuz ehrlich an. Keine Punkte, keine Note – der Test ist für dich.

ÜbenSelbsttest

  1. Ich finde im Text, was dasteht.

    16
    Der Igel
    Der Igel hat viele Stacheln. Er frisst Käfer und Würmer.

    Am Tag schläft der Igel. In der Nacht sucht er Futter.

    Im Winter ist es kalt. Dann schläft der Igel unter Laub. Er wacht erst im Frühling auf.

    Laub: Viele Blätter, die von den Bäumen gefallen sind.

    Wann sucht der Igel Futter?
    Lösung zeigen
    Ergebnis:
    In der Nacht.
  2. Ich verbinde zwei Sätze: Wer ist er, sie oder es?

    17
    Bienen
    Bienen fliegen von Blume zu Blume. Dort holen sie Saft. Aus dem Saft machen sie Honig.

    Bienen wohnen in einem Stock. Viele tausend Bienen leben dort zusammen. Eine Biene allein kann nicht leben.

    Stock: Hier: das Haus der Bienen.

    „Dort holen sie Saft.“ Wo ist „dort“?
    Lösung zeigen
    Ergebnis:
    In der Blume.
  3. Ich verstehe den ganzen Text und lese zwischen den Zeilen.

    18
    Katzen
    Katzen schlafen viel. Am Tag liegen sie oft in der Sonne.

    In der Nacht sind Katzen wach. Sie sehen im Dunkeln gut. Dann jagen sie Mäuse.

    Katzen putzen sich mit der Zunge. So ist ihr Fell immer sauber.

    Fell: Die vielen Haare auf dem Körper eines Tieres.

    Worum geht es in dem Text?
    Lösung zeigen
    Ergebnis:
    Wie Katzen leben.

Bei „unsicher“ oder „noch nicht“: Lies den Abschnitt zum Ziel noch einmal und rechne seine drei Aufgaben.

Lösungen

  1. Am Wasser.
  2. Mit der Zunge.
  3. Sie bleibt im Haus.
  4. In der Nacht.
  5. Der Apfel.
  6. Der Mann aus Schnee.
  7. Sie gibt nicht auf.
  8. Wie Katzen leben.
  9. Er freut sich.
  10. An der Tür der Schule.
  11. Dann holt sie ihre Schaufel und baut weiter.
  12. Der Drache hängt oben im Baum.
  13. Bello.
  14. Mia läuft auf die Wiese.
  15. Er geht mit unter Linas Schirm.
  16. In der Nacht.
  17. In der Blume.
  18. Wie Katzen leben.