Zum Inhalt springen
Anmelden

Deutsch · Klasse 1 und 2 · Kapitel

Andere ZahlenBasiswissenAlle Kapitel

Lesen und verstehen: kurze Geschichten und Sachtexte

  • Entdecken Frage, Vorstellung, Bild
  • Merken kommt ins Heft
  • Beispiel vorgerechnet, Schritt für Schritt
  • Üben selbst rechnen
  • Achtung typischer Fehler
  • Weiterdenken zum Knobeln und Vernetzen

○ mit Starthilfe, ● für alle, ★ zum Weiterdenken. Du wählst mindestens eine ★-Aufgabe. Du rechnest ins Heft.

1Ich finde im Text, was dasteht.

MerkenEine Angabe finden

Das Fragewort sagt, was du suchst: wo heißt ein Ort, wann eine Zeit.

Such den Satz, in dem es steht. Zeig mit dem Finger darauf.

BeispielLesen 1 und 2: eine Angabe im Text finden

Der Drache
Mia hat einen Drachen. Er ist rot und gelb. Heute ist viel Wind.

Mia läuft auf die Wiese. Der Drache fliegt hoch. Da reißt die Schnur.

Der Drache landet in einem Baum. Papa holt eine Leiter. Mia ist froh.

Schnur: Ein langer, dünner Faden.

Wohin läuft Mia?
Schritt für Schritt
  1. Lies die Frage. Such dann den Satz, in dem die Antwort steht.
  2. Absatz 2: Mia läuft auf die Wiese.
  3. Also: Auf die Wiese.
  1. Lies die Frage. Such dann den Satz, in dem die Antwort steht.
  2. Absatz 2: Mia läuft auf die Wiese.
  3. Also: Auf die Wiese.
Ergebnis:
Auf die Wiese.

ÜbenJetzt du

  1. ○1
    Der Igel
    Der Igel hat viele Stacheln. Er frisst Käfer und Würmer.

    Am Tag schläft der Igel. In der Nacht sucht er Futter.

    Im Winter ist es kalt. Dann schläft der Igel unter Laub. Er wacht erst im Frühling auf.

    Laub: Viele Blätter, die von den Bäumen gefallen sind.

    Wann sucht der Igel Futter?
    So fängst du an:
    Lies die Frage. Such dann den Satz, in dem die Antwort steht.
    Lösung zeigen
    1. Lies die Frage. Such dann den Satz, in dem die Antwort steht.
    2. Absatz 2: In der Nacht sucht er Futter.
    3. Also: In der Nacht.
    Ergebnis:
    In der Nacht.
  2. ●2
    Der Zahn
    Emil wackelt an seinem Zahn. Beim Essen tut es weh.

    Am Abend beißt Emil in einen Apfel. Da ist der Zahn draußen. Im Mund ist jetzt eine Lücke.

    Emil legt den Zahn in eine Dose. Er zeigt seiner Schwester die Lücke und lacht.

    Lücke: Hier fehlt etwas. Da war vorher der Zahn.

    Was isst Emil am Abend?
    Lösung zeigen
    1. Lies die Frage. Such dann den Satz, in dem die Antwort steht.
    2. Absatz 2: Am Abend beißt Emil in einen Apfel.
    3. Also: Einen Apfel.
    Ergebnis:
    Einen Apfel.
  3. ★3
    Der Mond
    Am Himmel siehst du den Mond. Er leuchtet nicht selbst. Die Sonne strahlt ihn an.

    Der Mond sieht nicht immer gleich aus. Mal ist er rund. Mal ist er nur ein dünner Bogen.

    Der Mond ist weit weg. Ein Auto bräuchte dorthin viele Monate.

    Bogen: Eine runde Linie, wie ein Stück von einem Kreis.

    Wo siehst du den Mond?
    Lösung zeigen
    1. Lies die Frage. Such dann den Satz, in dem die Antwort steht.
    2. Absatz 1: Am Himmel siehst du den Mond.
    3. Also: Am Himmel.
    Ergebnis:
    Am Himmel.

2Ich verbinde zwei Sätze: Wer ist er, sie oder es?

MerkenThemen verbinden

In Prüfungen kommen mehrere Themen in einer Aufgabe.

Erst das Thema erkennen (Welche Regel passt?), dann rechnen, dann die Antwort im Sachzusammenhang prüfen.

BeispielLesen 1 und 2: Sätze verbinden – wer ist er, sie oder es?

Bienen
Bienen fliegen von Blume zu Blume. Dort holen sie Saft. Aus dem Saft machen sie Honig.

Bienen wohnen in einem Stock. Viele tausend Bienen leben dort zusammen. Eine Biene allein kann nicht leben.

Stock: Hier: das Haus der Bienen.

„Dort holen sie Saft.“ Wo ist „dort“?
Schritt für Schritt
  1. Lies den Satz davor. Wer kommt dort vor?
  2. Der Satz davor sagt: Bienen fliegen von Blume zu Blume.
  3. Also: In der Blume.
  1. Lies den Satz davor. Wer kommt dort vor?
  2. Der Satz davor sagt: Bienen fliegen von Blume zu Blume.
  3. Also: In der Blume.
Ergebnis:
In der Blume.

ÜbenJetzt du

  1. ○4
    Der Zahn
    Emil wackelt an seinem Zahn. Beim Essen tut es weh.

    Am Abend beißt Emil in einen Apfel. Da ist der Zahn draußen. Im Mund ist jetzt eine Lücke.

    Emil legt den Zahn in eine Dose. Er zeigt seiner Schwester die Lücke und lacht.

    Lücke: Hier fehlt etwas. Da war vorher der Zahn.

    „Er zeigt seiner Schwester die Lücke und lacht.“ Wer ist „er“?
    So fängst du an:
    Lies den Satz davor. Wer kommt dort vor?
    Lösung zeigen
    1. Lies den Satz davor. Wer kommt dort vor?
    2. Der Satz davor sagt: Emil legt den Zahn in eine Dose.
    3. Also: Emil.
    Ergebnis:
    Emil.
  2. ●5
    Der Drache
    Mia hat einen Drachen. Er ist rot und gelb. Heute ist viel Wind.

    Mia läuft auf die Wiese. Der Drache fliegt hoch. Da reißt die Schnur.

    Der Drache landet in einem Baum. Papa holt eine Leiter. Mia ist froh.

    Schnur: Ein langer, dünner Faden.

    „Er ist rot und gelb.“ Wer ist „er“?
    Lösung zeigen
    1. Lies den Satz davor. Wer kommt dort vor?
    2. Der Satz davor sagt: Mia hat einen Drachen.
    3. Also: Der Drache.
    Ergebnis:
    Der Drache.
  3. ★6
    Der Igel
    Der Igel hat viele Stacheln. Er frisst Käfer und Würmer.

    Am Tag schläft der Igel. In der Nacht sucht er Futter.

    Im Winter ist es kalt. Dann schläft der Igel unter Laub. Er wacht erst im Frühling auf.

    Laub: Viele Blätter, die von den Bäumen gefallen sind.

    „Er frisst Käfer und Würmer.“ Wer ist „er“?
    Lösung zeigen
    1. Lies den Satz davor. Wer kommt dort vor?
    2. Der Satz davor sagt: Der Igel hat viele Stacheln.
    3. Also: Der Igel.
    Ergebnis:
    Der Igel.

3Ich verstehe den ganzen Text und lese zwischen den Zeilen.

MerkenZwischen den Zeilen

Nicht alles steht wörtlich im Text.

Oft verrät es ein Wort: Wer lacht, freut sich. Prüf deine Antwort am ganzen Text.

BeispielLesen 1 und 2: den ganzen Text verstehen

Katzen
Katzen schlafen viel. Am Tag liegen sie oft in der Sonne.

In der Nacht sind Katzen wach. Sie sehen im Dunkeln gut. Dann jagen sie Mäuse.

Katzen putzen sich mit der Zunge. So ist ihr Fell immer sauber.

Fell: Die vielen Haare auf dem Körper eines Tieres.

Worum geht es in dem Text?
Schritt für Schritt
  1. Denk an den ganzen Text. Such das Wort, das dir hilft.
  2. Jeder Absatz sagt etwas über Katzen: schlafen, jagen, putzen.
  3. Also: Wie Katzen leben.
  1. Denk an den ganzen Text. Such das Wort, das dir hilft.
  2. Jeder Absatz sagt etwas über Katzen: schlafen, jagen, putzen.
  3. Also: Wie Katzen leben.
Ergebnis:
Wie Katzen leben.

ÜbenJetzt du

  1. ○7
    Die Schnecke
    Die Schnecke trägt ihr Haus auf dem Rücken. Bei Gefahr zieht sie sich ins Haus zurück.

    Eine Schnecke hat keine Beine. Sie gleitet auf dem Bauch. Dabei macht sie Schleim.

    Sie mag Regen. Bei Sonne bleibt sie lieber im Haus.

    Gefahr: Etwas kann einem schaden.

    Warum zieht sich die Schnecke ins Haus zurück?
    So fängst du an:
    Denk an den ganzen Text. Such das Wort, das dir hilft.
    Lösung zeigen
    1. Denk an den ganzen Text. Such das Wort, das dir hilft.
    2. Bei Gefahr geht sie hinein. Das Haus schützt sie.
    3. Also: Im Haus ist sie geschützt.
    Ergebnis:
    Im Haus ist sie geschützt.
  2. ●8
    Der Igel
    Der Igel hat viele Stacheln. Er frisst Käfer und Würmer.

    Am Tag schläft der Igel. In der Nacht sucht er Futter.

    Im Winter ist es kalt. Dann schläft der Igel unter Laub. Er wacht erst im Frühling auf.

    Laub: Viele Blätter, die von den Bäumen gefallen sind.

    Warum schläft der Igel im Winter unter Laub?
    Lösung zeigen
    1. Denk an den ganzen Text. Such das Wort, das dir hilft.
    2. Im Winter ist es kalt. Das Laub hält den Igel warm.
    3. Also: Unter dem Laub ist es wärmer.
    Ergebnis:
    Unter dem Laub ist es wärmer.
  3. ★9
    Der Zahn
    Emil wackelt an seinem Zahn. Beim Essen tut es weh.

    Am Abend beißt Emil in einen Apfel. Da ist der Zahn draußen. Im Mund ist jetzt eine Lücke.

    Emil legt den Zahn in eine Dose. Er zeigt seiner Schwester die Lücke und lacht.

    Lücke: Hier fehlt etwas. Da war vorher der Zahn.

    Wie fühlt sich Emil am Ende?
    Lösung zeigen
    1. Denk an den ganzen Text. Such das Wort, das dir hilft.
    2. Er zeigt die Lücke und lacht. Wer lacht, freut sich.
    3. Also: Er freut sich.
    Ergebnis:
    Er freut sich.

Vermischte Übungen

Alles durcheinander – wie in der Arbeit. Überleg bei jeder Aufgabe zuerst: Welches Ziel ist das?

Üben

  1. ●10
    Der Mann aus Schnee
    Es schneit. Lea und Tom bauen einen Mann aus Schnee. Er hat eine Möhre als Nase.

    Am Tag danach ist die Sonne da. Es wird warm. Lea geht in den Garten. Da liegt nur noch die Möhre im Gras.

    Möhre: Ein langes, orangefarbenes Gemüse.

    Was hat der Mann aus Schnee als Nase?
    Lösung zeigen
    1. Lies die Frage. Such dann den Satz, in dem die Antwort steht.
    2. Absatz 1: Er hat eine Möhre als Nase.
    3. Also: Eine Möhre.
    Ergebnis:
    Eine Möhre.
  2. ●11
    Wo ist Bello?
    Leo hat einen kleinen Hund. Er heißt Bello. Bello bellt laut.

    Eines Tages ist Bello weg. Leo ruft und sucht überall. Dann hört er ein Bellen im Keller.

    Leo macht die Tür auf. Bello springt an ihm hoch und leckt sein Gesicht.

    Keller: Ein Raum unter dem Haus.

    Wo hört Leo das Bellen? Welcher Satz sagt es?
    Lösung zeigen
    1. Sag die Frage mit eigenen Worten. Dann lies Satz für Satz.
    2. Die Antwort steht in Absatz 2.
    3. Also steht die Antwort in diesem Satz.
    Ergebnis:
    Dann hört er ein Bellen im Keller.
  3. ●12
    Katzen
    Katzen schlafen viel. Am Tag liegen sie oft in der Sonne.

    In der Nacht sind Katzen wach. Sie sehen im Dunkeln gut. Dann jagen sie Mäuse.

    Katzen putzen sich mit der Zunge. So ist ihr Fell immer sauber.

    Fell: Die vielen Haare auf dem Körper eines Tieres.

    „Dann jagen sie Mäuse.“ Wann ist „dann“?
    Lösung zeigen
    1. Lies den Satz davor. Wer kommt dort vor?
    2. Absatz 2 beginnt mit: In der Nacht sind Katzen wach.
    3. Also: In der Nacht.
    Ergebnis:
    In der Nacht.
  4. ●13
    Der Apfel
    Im Frühling blüht der Baum. Die Blüten sind weiß und rosa. Bienen kommen zu den Blüten.

    Aus einer Blüte kann ein Apfel werden. Im Sommer ist der Apfel klein und grün.

    Im Herbst ist der Apfel groß und rot. Dann kann man ihn essen.

    Blüte: Der bunte Teil einer Pflanze. Daraus kann eine Frucht werden.

    Worum geht es in dem Text?
    Lösung zeigen
    1. Denk an den ganzen Text. Such das Wort, das dir hilft.
    2. Vom Frühling bis zum Herbst: erst die Blüte, dann ein kleiner, dann ein großer Apfel.
    3. Also: Wie aus einer Blüte ein Apfel wird.
    Ergebnis:
    Wie aus einer Blüte ein Apfel wird.
  5. ●14
    Im Regen
    Es regnet. Ole hat keine Jacke dabei. Er steht an der Tür der Schule.

    Da kommt Lina. Sie hat einen großen Schirm. Sie sagt: „Komm mit!“

    Zusammen gehen sie nach Hause. Ole bleibt ganz trocken.

    Schirm: Man hält ihn über den Kopf, damit man nicht nass wird.

    Was hat Ole nicht dabei?
    Lösung zeigen
    1. Lies die Frage. Such dann den Satz, in dem die Antwort steht.
    2. Absatz 1: Ole hat keine Jacke dabei.
    3. Also: Eine Jacke.
    Ergebnis:
    Eine Jacke.
  6. ●15
    Der rote Ball
    Ben hat einen roten Ball. Er wirft ihn hoch. Der Ball fällt in den Teich.

    Ben ist traurig. Da kommt Oma. Sie holt den Ball mit einem Ast.

    Ben lacht. Er gibt Oma einen Kuss.

    Teich: Ein kleiner See.

    Wohin fällt der Ball? Welcher Satz sagt es?
    Lösung zeigen
    1. Sag die Frage mit eigenen Worten. Dann lies Satz für Satz.
    2. Die Antwort steht in Satz 3.
    3. Also steht die Antwort in diesem Satz.
    Ergebnis:
    Der Ball fällt in den Teich.

Auf einen Blick

MerkenDas Wichtigste

Eine Angabe finden
Das Fragewort sagt, was du suchst: wo heißt ein Ort, wann eine Zeit.
Themen verbinden
In Prüfungen kommen mehrere Themen in einer Aufgabe.
Zwischen den Zeilen
Nicht alles steht wörtlich im Text.

Kannst du das?

Je Ziel eine Aufgabe. Rechne sie ins Heft, dann kreuz ehrlich an. Keine Punkte, keine Note – der Test ist für dich.

ÜbenSelbsttest

  1. Ich finde im Text, was dasteht.

    16
    Die Schnecke
    Die Schnecke trägt ihr Haus auf dem Rücken. Bei Gefahr zieht sie sich ins Haus zurück.

    Eine Schnecke hat keine Beine. Sie gleitet auf dem Bauch. Dabei macht sie Schleim.

    Sie mag Regen. Bei Sonne bleibt sie lieber im Haus.

    Gefahr: Etwas kann einem schaden.

    Was trägt die Schnecke auf dem Rücken?
    Lösung zeigen
    Ergebnis:
    Ihr Haus.
  2. Ich verbinde zwei Sätze: Wer ist er, sie oder es?

    17
    Der rote Ball
    Ben hat einen roten Ball. Er wirft ihn hoch. Der Ball fällt in den Teich.

    Ben ist traurig. Da kommt Oma. Sie holt den Ball mit einem Ast.

    Ben lacht. Er gibt Oma einen Kuss.

    Teich: Ein kleiner See.

    „Sie holt den Ball mit einem Ast.“ Wer ist „sie“?
    Lösung zeigen
    Ergebnis:
    Oma.
  3. Ich verstehe den ganzen Text und lese zwischen den Zeilen.

    18
    Die Burg aus Sand
    Nele baut am Strand eine Burg aus Sand. Sie macht vier Türme.

    Dann kommt eine große Welle. Das Wasser läuft in die Burg. Ein Turm fällt um.

    Nele schaut auf die Burg. Dann holt sie ihre Schaufel und baut weiter.

    Welle: Das Wasser im Meer geht hoch und runter und kommt an den Strand.

    Was zeigt Nele am Ende?
    Lösung zeigen
    Ergebnis:
    Sie gibt nicht auf.

Bei „unsicher“ oder „noch nicht“: Lies den Abschnitt zum Ziel noch einmal und rechne seine drei Aufgaben.

Lösungen

  1. In der Nacht.
  2. Einen Apfel.
  3. Am Himmel.
  4. Emil.
  5. Der Drache.
  6. Der Igel.
  7. Im Haus ist sie geschützt.
  8. Unter dem Laub ist es wärmer.
  9. Er freut sich.
  10. Eine Möhre.
  11. Dann hört er ein Bellen im Keller.
  12. In der Nacht.
  13. Wie aus einer Blüte ein Apfel wird.
  14. Eine Jacke.
  15. Der Ball fällt in den Teich.
  16. Ihr Haus.
  17. Oma.
  18. Sie gibt nicht auf.