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Deutsch · Klasse 1 und 2 · Kapitel

Andere ZahlenBasiswissenAlle Kapitel

Lesen und verstehen: kurze Geschichten und Sachtexte

  • Entdecken Frage, Vorstellung, Bild
  • Merken kommt ins Heft
  • Beispiel vorgerechnet, Schritt für Schritt
  • Üben selbst rechnen
  • Achtung typischer Fehler
  • Weiterdenken zum Knobeln und Vernetzen

○ mit Starthilfe, ● für alle, ★ zum Weiterdenken. Du wählst mindestens eine ★-Aufgabe. Du rechnest ins Heft.

1Ich finde im Text, was dasteht.

MerkenEine Angabe finden

Das Fragewort sagt, was du suchst: wo heißt ein Ort, wann eine Zeit.

Such den Satz, in dem es steht. Zeig mit dem Finger darauf.

BeispielLesen 1 und 2: eine Angabe im Text finden

Die Schnecke
Die Schnecke trägt ihr Haus auf dem Rücken. Bei Gefahr zieht sie sich ins Haus zurück.

Eine Schnecke hat keine Beine. Sie gleitet auf dem Bauch. Dabei macht sie Schleim.

Sie mag Regen. Bei Sonne bleibt sie lieber im Haus.

Gefahr: Etwas kann einem schaden.

Was trägt die Schnecke auf dem Rücken?
Schritt für Schritt
  1. Lies die Frage. Such dann den Satz, in dem die Antwort steht.
  2. Absatz 1: Die Schnecke trägt ihr Haus auf dem Rücken.
  3. Also: Ihr Haus.
  1. Lies die Frage. Such dann den Satz, in dem die Antwort steht.
  2. Absatz 1: Die Schnecke trägt ihr Haus auf dem Rücken.
  3. Also: Ihr Haus.
Ergebnis:
Ihr Haus.

ÜbenJetzt du

  1. ○1
    Katzen
    Katzen schlafen viel. Am Tag liegen sie oft in der Sonne.

    In der Nacht sind Katzen wach. Sie sehen im Dunkeln gut. Dann jagen sie Mäuse.

    Katzen putzen sich mit der Zunge. So ist ihr Fell immer sauber.

    Fell: Die vielen Haare auf dem Körper eines Tieres.

    Womit putzen sich Katzen?
    So fängst du an:
    Lies die Frage. Such dann den Satz, in dem die Antwort steht.
    Lösung zeigen
    1. Lies die Frage. Such dann den Satz, in dem die Antwort steht.
    2. Absatz 3: Katzen putzen sich mit der Zunge.
    3. Also: Mit der Zunge.
    Ergebnis:
    Mit der Zunge.
  2. ●2
    Der Igel
    Der Igel hat viele Stacheln. Er frisst Käfer und Würmer.

    Am Tag schläft der Igel. In der Nacht sucht er Futter.

    Im Winter ist es kalt. Dann schläft der Igel unter Laub. Er wacht erst im Frühling auf.

    Laub: Viele Blätter, die von den Bäumen gefallen sind.

    Wann sucht der Igel Futter?
    Lösung zeigen
    1. Lies die Frage. Such dann den Satz, in dem die Antwort steht.
    2. Absatz 2: In der Nacht sucht er Futter.
    3. Also: In der Nacht.
    Ergebnis:
    In der Nacht.
  3. ★3
    Der Zahn
    Emil wackelt an seinem Zahn. Beim Essen tut es weh.

    Am Abend beißt Emil in einen Apfel. Da ist der Zahn draußen. Im Mund ist jetzt eine Lücke.

    Emil legt den Zahn in eine Dose. Er zeigt seiner Schwester die Lücke und lacht.

    Lücke: Hier fehlt etwas. Da war vorher der Zahn.

    Was isst Emil am Abend?
    Lösung zeigen
    1. Lies die Frage. Such dann den Satz, in dem die Antwort steht.
    2. Absatz 2: Am Abend beißt Emil in einen Apfel.
    3. Also: Einen Apfel.
    Ergebnis:
    Einen Apfel.

2Ich verbinde zwei Sätze: Wer ist er, sie oder es?

MerkenThemen verbinden

In Prüfungen kommen mehrere Themen in einer Aufgabe.

Erst das Thema erkennen (Welche Regel passt?), dann rechnen, dann die Antwort im Sachzusammenhang prüfen.

BeispielLesen 1 und 2: Sätze verbinden – wer ist er, sie oder es?

Die Burg aus Sand
Nele baut am Strand eine Burg aus Sand. Sie macht vier Türme.

Dann kommt eine große Welle. Das Wasser läuft in die Burg. Ein Turm fällt um.

Nele schaut auf die Burg. Dann holt sie ihre Schaufel und baut weiter.

Welle: Das Wasser im Meer geht hoch und runter und kommt an den Strand.

„Sie macht vier Türme.“ Wer ist „sie“?
Schritt für Schritt
  1. Lies den Satz davor. Wer kommt dort vor?
  2. Der Satz davor sagt: Nele baut am Strand eine Burg aus Sand.
  3. Also: Nele.
  1. Lies den Satz davor. Wer kommt dort vor?
  2. Der Satz davor sagt: Nele baut am Strand eine Burg aus Sand.
  3. Also: Nele.
Ergebnis:
Nele.

ÜbenJetzt du

  1. ○4
    Die Schnecke
    Die Schnecke trägt ihr Haus auf dem Rücken. Bei Gefahr zieht sie sich ins Haus zurück.

    Eine Schnecke hat keine Beine. Sie gleitet auf dem Bauch. Dabei macht sie Schleim.

    Sie mag Regen. Bei Sonne bleibt sie lieber im Haus.

    Gefahr: Etwas kann einem schaden.

    „Sie gleitet auf dem Bauch.“ Wer ist „sie“?
    So fängst du an:
    Lies den Satz davor. Wer kommt dort vor?
    Lösung zeigen
    1. Lies den Satz davor. Wer kommt dort vor?
    2. Der Satz davor sagt: Eine Schnecke hat keine Beine.
    3. Also: Die Schnecke.
    Ergebnis:
    Die Schnecke.
  2. ●5
    Wo ist Bello?
    Leo hat einen kleinen Hund. Er heißt Bello. Bello bellt laut.

    Eines Tages ist Bello weg. Leo ruft und sucht überall. Dann hört er ein Bellen im Keller.

    Leo macht die Tür auf. Bello springt an ihm hoch und leckt sein Gesicht.

    Keller: Ein Raum unter dem Haus.

    „Er heißt Bello.“ Wer ist „er“?
    Lösung zeigen
    1. Lies den Satz davor. Wer kommt dort vor?
    2. Der Satz davor sagt: Leo hat einen kleinen Hund.
    3. Also: Der kleine Hund.
    Ergebnis:
    Der kleine Hund.
  3. ★6
    Der Frosch
    Ein Frosch lebt am Wasser. Er kann weit hüpfen. Er hat lange Beine.

    Der Frosch fängt Fliegen mit der Zunge. Die Zunge ist lang und klebt.

    Im Frühling legen Frösche Eier ins Wasser. Aus den Eiern werden Kaulquappen.

    Kaulquappen: Die Kinder vom Frosch. Sie leben im Wasser und haben einen Schwanz.

    „Er kann weit hüpfen.“ Wer ist „er“?
    Lösung zeigen
    1. Lies den Satz davor. Wer kommt dort vor?
    2. Der Satz davor sagt: Ein Frosch lebt am Wasser.
    3. Also: Der Frosch.
    Ergebnis:
    Der Frosch.

3Ich verstehe den ganzen Text und lese zwischen den Zeilen.

MerkenZwischen den Zeilen

Nicht alles steht wörtlich im Text.

Oft verrät es ein Wort: Wer lacht, freut sich. Prüf deine Antwort am ganzen Text.

BeispielLesen 1 und 2: den ganzen Text verstehen

Der Drache
Mia hat einen Drachen. Er ist rot und gelb. Heute ist viel Wind.

Mia läuft auf die Wiese. Der Drache fliegt hoch. Da reißt die Schnur.

Der Drache landet in einem Baum. Papa holt eine Leiter. Mia ist froh.

Schnur: Ein langer, dünner Faden.

Warum holt Papa eine Leiter?
Schritt für Schritt
  1. Denk an den ganzen Text. Such das Wort, das dir hilft.
  2. Der Drache landet in einem Baum. Mit der Leiter kommt Papa hinauf.
  3. Also: Der Drache hängt oben im Baum.
  1. Denk an den ganzen Text. Such das Wort, das dir hilft.
  2. Der Drache landet in einem Baum. Mit der Leiter kommt Papa hinauf.
  3. Also: Der Drache hängt oben im Baum.
Ergebnis:
Der Drache hängt oben im Baum.

ÜbenJetzt du

  1. ○7
    Die Burg aus Sand
    Nele baut am Strand eine Burg aus Sand. Sie macht vier Türme.

    Dann kommt eine große Welle. Das Wasser läuft in die Burg. Ein Turm fällt um.

    Nele schaut auf die Burg. Dann holt sie ihre Schaufel und baut weiter.

    Welle: Das Wasser im Meer geht hoch und runter und kommt an den Strand.

    Was zeigt Nele am Ende?
    So fängst du an:
    Denk an den ganzen Text. Such das Wort, das dir hilft.
    Lösung zeigen
    1. Denk an den ganzen Text. Such das Wort, das dir hilft.
    2. Ein Turm fällt um. Aber Nele holt die Schaufel und baut weiter.
    3. Also: Sie gibt nicht auf.
    Ergebnis:
    Sie gibt nicht auf.
  2. ●8
    Bienen
    Bienen fliegen von Blume zu Blume. Dort holen sie Saft. Aus dem Saft machen sie Honig.

    Bienen wohnen in einem Stock. Viele tausend Bienen leben dort zusammen. Eine Biene allein kann nicht leben.

    Stock: Hier: das Haus der Bienen.

    Warum kann eine Biene allein nicht leben?
    Lösung zeigen
    1. Denk an den ganzen Text. Such das Wort, das dir hilft.
    2. Viele tausend Bienen leben zusammen. Eine allein schafft es nicht.
    3. Also: Sie braucht die anderen Bienen.
    Ergebnis:
    Sie braucht die anderen Bienen.
  3. ★9
    Der Frosch
    Ein Frosch lebt am Wasser. Er kann weit hüpfen. Er hat lange Beine.

    Der Frosch fängt Fliegen mit der Zunge. Die Zunge ist lang und klebt.

    Im Frühling legen Frösche Eier ins Wasser. Aus den Eiern werden Kaulquappen.

    Kaulquappen: Die Kinder vom Frosch. Sie leben im Wasser und haben einen Schwanz.

    Warum klebt die Zunge?
    Lösung zeigen
    1. Denk an den ganzen Text. Such das Wort, das dir hilft.
    2. Er fängt Fliegen mit der Zunge. Die Zunge klebt, so bleibt die Fliege hängen.
    3. Also: So bleibt die Fliege daran hängen.
    Ergebnis:
    So bleibt die Fliege daran hängen.

Vermischte Übungen

Alles durcheinander – wie in der Arbeit. Überleg bei jeder Aufgabe zuerst: Welches Ziel ist das?

Üben

  1. ●10
    Der Drache
    Mia hat einen Drachen. Er ist rot und gelb. Heute ist viel Wind.

    Mia läuft auf die Wiese. Der Drache fliegt hoch. Da reißt die Schnur.

    Der Drache landet in einem Baum. Papa holt eine Leiter. Mia ist froh.

    Schnur: Ein langer, dünner Faden.

    Welche Farben hat der Drache?
    Lösung zeigen
    1. Lies die Frage. Such dann den Satz, in dem die Antwort steht.
    2. Absatz 1: Er ist rot und gelb.
    3. Also: Rot und gelb.
    Ergebnis:
    Rot und gelb.
  2. ●11
    Der Igel
    Der Igel hat viele Stacheln. Er frisst Käfer und Würmer.

    Am Tag schläft der Igel. In der Nacht sucht er Futter.

    Im Winter ist es kalt. Dann schläft der Igel unter Laub. Er wacht erst im Frühling auf.

    Laub: Viele Blätter, die von den Bäumen gefallen sind.

    Wann sucht der Igel Futter? Welcher Satz sagt es?
    Lösung zeigen
    1. Sag die Frage mit eigenen Worten. Dann lies Satz für Satz.
    2. Die Antwort steht in Absatz 2.
    3. Also steht die Antwort in diesem Satz.
    Ergebnis:
    In der Nacht sucht er Futter.
  3. ●12
    Der Drache
    Mia hat einen Drachen. Er ist rot und gelb. Heute ist viel Wind.

    Mia läuft auf die Wiese. Der Drache fliegt hoch. Da reißt die Schnur.

    Der Drache landet in einem Baum. Papa holt eine Leiter. Mia ist froh.

    Schnur: Ein langer, dünner Faden.

    „Er ist rot und gelb.“ Wer ist „er“?
    Lösung zeigen
    1. Lies den Satz davor. Wer kommt dort vor?
    2. Der Satz davor sagt: Mia hat einen Drachen.
    3. Also: Der Drache.
    Ergebnis:
    Der Drache.
  4. ●13
    Der Mond
    Am Himmel siehst du den Mond. Er leuchtet nicht selbst. Die Sonne strahlt ihn an.

    Der Mond sieht nicht immer gleich aus. Mal ist er rund. Mal ist er nur ein dünner Bogen.

    Der Mond ist weit weg. Ein Auto bräuchte dorthin viele Monate.

    Bogen: Eine runde Linie, wie ein Stück von einem Kreis.

    Warum leuchtet der Mond in der Nacht?
    Lösung zeigen
    1. Denk an den ganzen Text. Such das Wort, das dir hilft.
    2. Er leuchtet nicht selbst. Die Sonne strahlt ihn an.
    3. Also: Das Licht der Sonne fällt auf ihn.
    Ergebnis:
    Das Licht der Sonne fällt auf ihn.
  5. ●14
    Der Apfel
    Im Frühling blüht der Baum. Die Blüten sind weiß und rosa. Bienen kommen zu den Blüten.

    Aus einer Blüte kann ein Apfel werden. Im Sommer ist der Apfel klein und grün.

    Im Herbst ist der Apfel groß und rot. Dann kann man ihn essen.

    Blüte: Der bunte Teil einer Pflanze. Daraus kann eine Frucht werden.

    Wann blüht der Baum? Welcher Satz sagt es?
    Lösung zeigen
    1. Sag die Frage mit eigenen Worten. Dann lies Satz für Satz.
    2. Die Antwort steht in Absatz 1.
    3. Also steht die Antwort in diesem Satz.
    Ergebnis:
    Im Frühling blüht der Baum.
  6. ●15
    Der Mann aus Schnee
    Es schneit. Lea und Tom bauen einen Mann aus Schnee. Er hat eine Möhre als Nase.

    Am Tag danach ist die Sonne da. Es wird warm. Lea geht in den Garten. Da liegt nur noch die Möhre im Gras.

    Möhre: Ein langes, orangefarbenes Gemüse.

    Was ist mit dem Mann aus Schnee passiert?
    Lösung zeigen
    1. Denk an den ganzen Text. Such das Wort, das dir hilft.
    2. Die Sonne ist da, es wird warm. Nur die Möhre liegt noch im Gras.
    3. Also: Er ist geschmolzen.
    Ergebnis:
    Er ist geschmolzen.

Auf einen Blick

MerkenDas Wichtigste

Eine Angabe finden
Das Fragewort sagt, was du suchst: wo heißt ein Ort, wann eine Zeit.
Themen verbinden
In Prüfungen kommen mehrere Themen in einer Aufgabe.
Zwischen den Zeilen
Nicht alles steht wörtlich im Text.

Kannst du das?

Je Ziel eine Aufgabe. Rechne sie ins Heft, dann kreuz ehrlich an. Keine Punkte, keine Note – der Test ist für dich.

ÜbenSelbsttest

  1. Ich finde im Text, was dasteht.

    16
    Der Frosch
    Ein Frosch lebt am Wasser. Er kann weit hüpfen. Er hat lange Beine.

    Der Frosch fängt Fliegen mit der Zunge. Die Zunge ist lang und klebt.

    Im Frühling legen Frösche Eier ins Wasser. Aus den Eiern werden Kaulquappen.

    Kaulquappen: Die Kinder vom Frosch. Sie leben im Wasser und haben einen Schwanz.

    Womit fängt der Frosch Fliegen?
    Lösung zeigen
    Ergebnis:
    Mit der Zunge.
  2. Ich verbinde zwei Sätze: Wer ist er, sie oder es?

    17
    Der Mann aus Schnee
    Es schneit. Lea und Tom bauen einen Mann aus Schnee. Er hat eine Möhre als Nase.

    Am Tag danach ist die Sonne da. Es wird warm. Lea geht in den Garten. Da liegt nur noch die Möhre im Gras.

    Möhre: Ein langes, orangefarbenes Gemüse.

    „Er hat eine Möhre als Nase.“ Wer ist „er“?
    Lösung zeigen
    Ergebnis:
    Der Mann aus Schnee.
  3. Ich verstehe den ganzen Text und lese zwischen den Zeilen.

    18
    Die Schnecke
    Die Schnecke trägt ihr Haus auf dem Rücken. Bei Gefahr zieht sie sich ins Haus zurück.

    Eine Schnecke hat keine Beine. Sie gleitet auf dem Bauch. Dabei macht sie Schleim.

    Sie mag Regen. Bei Sonne bleibt sie lieber im Haus.

    Gefahr: Etwas kann einem schaden.

    Warum zieht sich die Schnecke ins Haus zurück?
    Lösung zeigen
    Ergebnis:
    Im Haus ist sie geschützt.

Bei „unsicher“ oder „noch nicht“: Lies den Abschnitt zum Ziel noch einmal und rechne seine drei Aufgaben.

Lösungen

  1. Mit der Zunge.
  2. In der Nacht.
  3. Einen Apfel.
  4. Die Schnecke.
  5. Der kleine Hund.
  6. Der Frosch.
  7. Sie gibt nicht auf.
  8. Sie braucht die anderen Bienen.
  9. So bleibt die Fliege daran hängen.
  10. Rot und gelb.
  11. In der Nacht sucht er Futter.
  12. Der Drache.
  13. Das Licht der Sonne fällt auf ihn.
  14. Im Frühling blüht der Baum.
  15. Er ist geschmolzen.
  16. Mit der Zunge.
  17. Der Mann aus Schnee.
  18. Im Haus ist sie geschützt.