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Deutsch · Klasse 1 und 2 · Kapitel

Andere ZahlenBasiswissenAlle Kapitel

Lesen und verstehen: kurze Geschichten und Sachtexte

  • Entdecken Frage, Vorstellung, Bild
  • Merken kommt ins Heft
  • Beispiel vorgerechnet, Schritt für Schritt
  • Üben selbst rechnen
  • Achtung typischer Fehler
  • Weiterdenken zum Knobeln und Vernetzen

○ mit Starthilfe, ● für alle, ★ zum Weiterdenken. Du wählst mindestens eine ★-Aufgabe. Du rechnest ins Heft.

1Ich finde im Text, was dasteht.

MerkenEine Angabe finden

Das Fragewort sagt, was du suchst: wo heißt ein Ort, wann eine Zeit.

Such den Satz, in dem es steht. Zeig mit dem Finger darauf.

BeispielLesen 1 und 2: eine Angabe im Text finden

Der Igel
Der Igel hat viele Stacheln. Er frisst Käfer und Würmer.

Am Tag schläft der Igel. In der Nacht sucht er Futter.

Im Winter ist es kalt. Dann schläft der Igel unter Laub. Er wacht erst im Frühling auf.

Laub: Viele Blätter, die von den Bäumen gefallen sind.

Wann sucht der Igel Futter?
Schritt für Schritt
  1. Lies die Frage. Such dann den Satz, in dem die Antwort steht.
  2. Absatz 2: In der Nacht sucht er Futter.
  3. Also: In der Nacht.
  1. Lies die Frage. Such dann den Satz, in dem die Antwort steht.
  2. Absatz 2: In der Nacht sucht er Futter.
  3. Also: In der Nacht.
Ergebnis:
In der Nacht.

ÜbenJetzt du

  1. ○1
    Der Frosch
    Ein Frosch lebt am Wasser. Er kann weit hüpfen. Er hat lange Beine.

    Der Frosch fängt Fliegen mit der Zunge. Die Zunge ist lang und klebt.

    Im Frühling legen Frösche Eier ins Wasser. Aus den Eiern werden Kaulquappen.

    Kaulquappen: Die Kinder vom Frosch. Sie leben im Wasser und haben einen Schwanz.

    Womit fängt der Frosch Fliegen?
    So fängst du an:
    Lies die Frage. Such dann den Satz, in dem die Antwort steht.
    Lösung zeigen
    1. Lies die Frage. Such dann den Satz, in dem die Antwort steht.
    2. Absatz 2: Der Frosch fängt Fliegen mit der Zunge.
    3. Also: Mit der Zunge.
    Ergebnis:
    Mit der Zunge.
  2. ●2
    Der Apfel
    Im Frühling blüht der Baum. Die Blüten sind weiß und rosa. Bienen kommen zu den Blüten.

    Aus einer Blüte kann ein Apfel werden. Im Sommer ist der Apfel klein und grün.

    Im Herbst ist der Apfel groß und rot. Dann kann man ihn essen.

    Blüte: Der bunte Teil einer Pflanze. Daraus kann eine Frucht werden.

    Wer kommt zu den Blüten?
    Lösung zeigen
    1. Lies die Frage. Such dann den Satz, in dem die Antwort steht.
    2. Absatz 1: Bienen kommen zu den Blüten.
    3. Also: Bienen.
    Ergebnis:
    Bienen.
  3. ★3
    Im Regen
    Es regnet. Ole hat keine Jacke dabei. Er steht an der Tür der Schule.

    Da kommt Lina. Sie hat einen großen Schirm. Sie sagt: „Komm mit!“

    Zusammen gehen sie nach Hause. Ole bleibt ganz trocken.

    Schirm: Man hält ihn über den Kopf, damit man nicht nass wird.

    Wo steht Ole?
    Lösung zeigen
    1. Lies die Frage. Such dann den Satz, in dem die Antwort steht.
    2. Absatz 1: Er steht an der Tür der Schule.
    3. Also: An der Tür der Schule.
    Ergebnis:
    An der Tür der Schule.

2Ich verbinde zwei Sätze: Wer ist er, sie oder es?

MerkenThemen verbinden

In Prüfungen kommen mehrere Themen in einer Aufgabe.

Erst das Thema erkennen (Welche Regel passt?), dann rechnen, dann die Antwort im Sachzusammenhang prüfen.

BeispielLesen 1 und 2: Sätze verbinden – wer ist er, sie oder es?

Die Schnecke
Die Schnecke trägt ihr Haus auf dem Rücken. Bei Gefahr zieht sie sich ins Haus zurück.

Eine Schnecke hat keine Beine. Sie gleitet auf dem Bauch. Dabei macht sie Schleim.

Sie mag Regen. Bei Sonne bleibt sie lieber im Haus.

Gefahr: Etwas kann einem schaden.

„Sie gleitet auf dem Bauch.“ Wer ist „sie“?
Schritt für Schritt
  1. Lies den Satz davor. Wer kommt dort vor?
  2. Der Satz davor sagt: Eine Schnecke hat keine Beine.
  3. Also: Die Schnecke.
  1. Lies den Satz davor. Wer kommt dort vor?
  2. Der Satz davor sagt: Eine Schnecke hat keine Beine.
  3. Also: Die Schnecke.
Ergebnis:
Die Schnecke.

ÜbenJetzt du

  1. ○4
    Katzen
    Katzen schlafen viel. Am Tag liegen sie oft in der Sonne.

    In der Nacht sind Katzen wach. Sie sehen im Dunkeln gut. Dann jagen sie Mäuse.

    Katzen putzen sich mit der Zunge. So ist ihr Fell immer sauber.

    Fell: Die vielen Haare auf dem Körper eines Tieres.

    „Dann jagen sie Mäuse.“ Wann ist „dann“?
    So fängst du an:
    Lies den Satz davor. Wer kommt dort vor?
    Lösung zeigen
    1. Lies den Satz davor. Wer kommt dort vor?
    2. Absatz 2 beginnt mit: In der Nacht sind Katzen wach.
    3. Also: In der Nacht.
    Ergebnis:
    In der Nacht.
  2. ●5
    Bienen
    Bienen fliegen von Blume zu Blume. Dort holen sie Saft. Aus dem Saft machen sie Honig.

    Bienen wohnen in einem Stock. Viele tausend Bienen leben dort zusammen. Eine Biene allein kann nicht leben.

    Stock: Hier: das Haus der Bienen.

    „Dort holen sie Saft.“ Wo ist „dort“?
    Lösung zeigen
    1. Lies den Satz davor. Wer kommt dort vor?
    2. Der Satz davor sagt: Bienen fliegen von Blume zu Blume.
    3. Also: In der Blume.
    Ergebnis:
    In der Blume.
  3. ★6
    Wo ist Bello?
    Leo hat einen kleinen Hund. Er heißt Bello. Bello bellt laut.

    Eines Tages ist Bello weg. Leo ruft und sucht überall. Dann hört er ein Bellen im Keller.

    Leo macht die Tür auf. Bello springt an ihm hoch und leckt sein Gesicht.

    Keller: Ein Raum unter dem Haus.

    „Er heißt Bello.“ Wer ist „er“?
    Lösung zeigen
    1. Lies den Satz davor. Wer kommt dort vor?
    2. Der Satz davor sagt: Leo hat einen kleinen Hund.
    3. Also: Der kleine Hund.
    Ergebnis:
    Der kleine Hund.

3Ich verstehe den ganzen Text und lese zwischen den Zeilen.

MerkenZwischen den Zeilen

Nicht alles steht wörtlich im Text.

Oft verrät es ein Wort: Wer lacht, freut sich. Prüf deine Antwort am ganzen Text.

BeispielLesen 1 und 2: den ganzen Text verstehen

Bienen
Bienen fliegen von Blume zu Blume. Dort holen sie Saft. Aus dem Saft machen sie Honig.

Bienen wohnen in einem Stock. Viele tausend Bienen leben dort zusammen. Eine Biene allein kann nicht leben.

Stock: Hier: das Haus der Bienen.

Warum kann eine Biene allein nicht leben?
Schritt für Schritt
  1. Denk an den ganzen Text. Such das Wort, das dir hilft.
  2. Viele tausend Bienen leben zusammen. Eine allein schafft es nicht.
  3. Also: Sie braucht die anderen Bienen.
  1. Denk an den ganzen Text. Such das Wort, das dir hilft.
  2. Viele tausend Bienen leben zusammen. Eine allein schafft es nicht.
  3. Also: Sie braucht die anderen Bienen.
Ergebnis:
Sie braucht die anderen Bienen.

ÜbenJetzt du

  1. ○7
    Der Mann aus Schnee
    Es schneit. Lea und Tom bauen einen Mann aus Schnee. Er hat eine Möhre als Nase.

    Am Tag danach ist die Sonne da. Es wird warm. Lea geht in den Garten. Da liegt nur noch die Möhre im Gras.

    Möhre: Ein langes, orangefarbenes Gemüse.

    Was ist mit dem Mann aus Schnee passiert?
    So fängst du an:
    Denk an den ganzen Text. Such das Wort, das dir hilft.
    Lösung zeigen
    1. Denk an den ganzen Text. Such das Wort, das dir hilft.
    2. Die Sonne ist da, es wird warm. Nur die Möhre liegt noch im Gras.
    3. Also: Er ist geschmolzen.
    Ergebnis:
    Er ist geschmolzen.
  2. ●8
    Der rote Ball
    Ben hat einen roten Ball. Er wirft ihn hoch. Der Ball fällt in den Teich.

    Ben ist traurig. Da kommt Oma. Sie holt den Ball mit einem Ast.

    Ben lacht. Er gibt Oma einen Kuss.

    Teich: Ein kleiner See.

    Warum lacht Ben am Ende?
    Lösung zeigen
    1. Denk an den ganzen Text. Such das Wort, das dir hilft.
    2. Oma holt den Ball. Danach lacht Ben. Vorher war er traurig.
    3. Also: Er hat seinen Ball wieder.
    Ergebnis:
    Er hat seinen Ball wieder.
  3. ★9
    Der Igel
    Der Igel hat viele Stacheln. Er frisst Käfer und Würmer.

    Am Tag schläft der Igel. In der Nacht sucht er Futter.

    Im Winter ist es kalt. Dann schläft der Igel unter Laub. Er wacht erst im Frühling auf.

    Laub: Viele Blätter, die von den Bäumen gefallen sind.

    Warum schläft der Igel im Winter unter Laub?
    Lösung zeigen
    1. Denk an den ganzen Text. Such das Wort, das dir hilft.
    2. Im Winter ist es kalt. Das Laub hält den Igel warm.
    3. Also: Unter dem Laub ist es wärmer.
    Ergebnis:
    Unter dem Laub ist es wärmer.

Vermischte Übungen

Alles durcheinander – wie in der Arbeit. Überleg bei jeder Aufgabe zuerst: Welches Ziel ist das?

Üben

  1. ●10
    Die Burg aus Sand
    Nele baut am Strand eine Burg aus Sand. Sie macht vier Türme.

    Dann kommt eine große Welle. Das Wasser läuft in die Burg. Ein Turm fällt um.

    Nele schaut auf die Burg. Dann holt sie ihre Schaufel und baut weiter.

    Welle: Das Wasser im Meer geht hoch und runter und kommt an den Strand.

    Was holt Nele am Ende?
    Lösung zeigen
    1. Lies die Frage. Such dann den Satz, in dem die Antwort steht.
    2. Absatz 3: Dann holt sie ihre Schaufel und baut weiter.
    3. Also: Ihre Schaufel.
    Ergebnis:
    Ihre Schaufel.
  2. ●11
    Der Apfel
    Im Frühling blüht der Baum. Die Blüten sind weiß und rosa. Bienen kommen zu den Blüten.

    Aus einer Blüte kann ein Apfel werden. Im Sommer ist der Apfel klein und grün.

    Im Herbst ist der Apfel groß und rot. Dann kann man ihn essen.

    Blüte: Der bunte Teil einer Pflanze. Daraus kann eine Frucht werden.

    Wann blüht der Baum? Welcher Satz sagt es?
    Lösung zeigen
    1. Sag die Frage mit eigenen Worten. Dann lies Satz für Satz.
    2. Die Antwort steht in Absatz 1.
    3. Also steht die Antwort in diesem Satz.
    Ergebnis:
    Im Frühling blüht der Baum.
  3. ●12
    Der rote Ball
    Ben hat einen roten Ball. Er wirft ihn hoch. Der Ball fällt in den Teich.

    Ben ist traurig. Da kommt Oma. Sie holt den Ball mit einem Ast.

    Ben lacht. Er gibt Oma einen Kuss.

    Teich: Ein kleiner See.

    „Sie holt den Ball mit einem Ast.“ Wer ist „sie“?
    Lösung zeigen
    1. Lies den Satz davor. Wer kommt dort vor?
    2. Der Satz davor sagt: Da kommt Oma.
    3. Also: Oma.
    Ergebnis:
    Oma.
  4. ●13
    Bienen
    Bienen fliegen von Blume zu Blume. Dort holen sie Saft. Aus dem Saft machen sie Honig.

    Bienen wohnen in einem Stock. Viele tausend Bienen leben dort zusammen. Eine Biene allein kann nicht leben.

    Stock: Hier: das Haus der Bienen.

    Was machen Bienen aus dem Saft? Welcher Satz sagt es?
    Lösung zeigen
    1. Sag die Frage mit eigenen Worten. Dann lies Satz für Satz.
    2. Die Antwort steht in Absatz 1.
    3. Also steht die Antwort in diesem Satz.
    Ergebnis:
    Aus dem Saft machen sie Honig.
  5. ●14
    Der Igel
    Der Igel hat viele Stacheln. Er frisst Käfer und Würmer.

    Am Tag schläft der Igel. In der Nacht sucht er Futter.

    Im Winter ist es kalt. Dann schläft der Igel unter Laub. Er wacht erst im Frühling auf.

    Laub: Viele Blätter, die von den Bäumen gefallen sind.

    „Er frisst Käfer und Würmer.“ Wer ist „er“?
    Lösung zeigen
    1. Lies den Satz davor. Wer kommt dort vor?
    2. Der Satz davor sagt: Der Igel hat viele Stacheln.
    3. Also: Der Igel.
    Ergebnis:
    Der Igel.
  6. ●15
    Wo ist Bello?
    Leo hat einen kleinen Hund. Er heißt Bello. Bello bellt laut.

    Eines Tages ist Bello weg. Leo ruft und sucht überall. Dann hört er ein Bellen im Keller.

    Leo macht die Tür auf. Bello springt an ihm hoch und leckt sein Gesicht.

    Keller: Ein Raum unter dem Haus.

    Wie fühlt sich Bello, als Leo die Tür aufmacht?
    Lösung zeigen
    1. Denk an den ganzen Text. Such das Wort, das dir hilft.
    2. Bello springt hoch und leckt Leos Gesicht. So zeigt ein Hund Freude.
    3. Also: Er freut sich.
    Ergebnis:
    Er freut sich.

Auf einen Blick

MerkenDas Wichtigste

Eine Angabe finden
Das Fragewort sagt, was du suchst: wo heißt ein Ort, wann eine Zeit.
Themen verbinden
In Prüfungen kommen mehrere Themen in einer Aufgabe.
Zwischen den Zeilen
Nicht alles steht wörtlich im Text.

Kannst du das?

Je Ziel eine Aufgabe. Rechne sie ins Heft, dann kreuz ehrlich an. Keine Punkte, keine Note – der Test ist für dich.

ÜbenSelbsttest

  1. Ich finde im Text, was dasteht.

    16
    Im Regen
    Es regnet. Ole hat keine Jacke dabei. Er steht an der Tür der Schule.

    Da kommt Lina. Sie hat einen großen Schirm. Sie sagt: „Komm mit!“

    Zusammen gehen sie nach Hause. Ole bleibt ganz trocken.

    Schirm: Man hält ihn über den Kopf, damit man nicht nass wird.

    Was hat Ole nicht dabei?
    Lösung zeigen
    Ergebnis:
    Eine Jacke.
  2. Ich verbinde zwei Sätze: Wer ist er, sie oder es?

    17
    Die Burg aus Sand
    Nele baut am Strand eine Burg aus Sand. Sie macht vier Türme.

    Dann kommt eine große Welle. Das Wasser läuft in die Burg. Ein Turm fällt um.

    Nele schaut auf die Burg. Dann holt sie ihre Schaufel und baut weiter.

    Welle: Das Wasser im Meer geht hoch und runter und kommt an den Strand.

    „Sie macht vier Türme.“ Wer ist „sie“?
    Lösung zeigen
    Ergebnis:
    Nele.
  3. Ich verstehe den ganzen Text und lese zwischen den Zeilen.

    18
    Der Drache
    Mia hat einen Drachen. Er ist rot und gelb. Heute ist viel Wind.

    Mia läuft auf die Wiese. Der Drache fliegt hoch. Da reißt die Schnur.

    Der Drache landet in einem Baum. Papa holt eine Leiter. Mia ist froh.

    Schnur: Ein langer, dünner Faden.

    Warum holt Papa eine Leiter?
    Lösung zeigen
    Ergebnis:
    Der Drache hängt oben im Baum.

Bei „unsicher“ oder „noch nicht“: Lies den Abschnitt zum Ziel noch einmal und rechne seine drei Aufgaben.

Lösungen

  1. Mit der Zunge.
  2. Bienen.
  3. An der Tür der Schule.
  4. In der Nacht.
  5. In der Blume.
  6. Der kleine Hund.
  7. Er ist geschmolzen.
  8. Er hat seinen Ball wieder.
  9. Unter dem Laub ist es wärmer.
  10. Ihre Schaufel.
  11. Im Frühling blüht der Baum.
  12. Oma.
  13. Aus dem Saft machen sie Honig.
  14. Der Igel.
  15. Er freut sich.
  16. Eine Jacke.
  17. Nele.
  18. Der Drache hängt oben im Baum.