Deutsch · Klasse 3 und 4 · Kapitel
Lesen und verstehen: Geschichten und Sachtexte
- Entdecken Frage, Vorstellung, Bild
- Merken kommt ins Heft
- Beispiel vorgerechnet, Schritt für Schritt
- Üben selbst rechnen
- Achtung typischer Fehler
- Weiterdenken zum Knobeln und Vernetzen
○ mit Starthilfe, ● für alle, ★ zum Weiterdenken. Du wählst mindestens eine ★-Aufgabe. Du rechnest ins Heft.
Fit für das Kapitel?
Das brauchst du aus früheren Themen. Klappt es nicht, frag nach, bevor es losgeht.
ÜbenWeißt du das noch?
Verweiswörter verfolgen: Er, sie, es, dort und damit zeigen auf ein Wort im Satz davor.
- ●19Der Drache
Mia hat einen Drachen. Er ist rot und gelb. Heute ist viel Wind.
Mia läuft auf die Wiese. Der Drache fliegt hoch. Da reißt die Schnur.
Der Drache landet in einem Baum. Papa holt eine Leiter. Mia ist froh.
Schnur: Ein langer, dünner Faden.
„Er ist rot und gelb.“ Wer ist „er“?Lösung zeigen
- Lies den Satz davor. Wer kommt dort vor?
- Der Satz davor sagt: Mia hat einen Drachen.
- Also: Der Drache.
Ergebnis:Der Drache. - ●20Die Schnecke
Die Schnecke trägt ihr Haus auf dem Rücken. Bei Gefahr zieht sie sich ins Haus zurück.
Eine Schnecke hat keine Beine. Sie gleitet auf dem Bauch. Dabei macht sie Schleim.
Sie mag Regen. Bei Sonne bleibt sie lieber im Haus.
Gefahr: Etwas kann einem schaden.
„Sie gleitet auf dem Bauch.“ Wer ist „sie“?Lösung zeigen
- Lies den Satz davor. Wer kommt dort vor?
- Der Satz davor sagt: Eine Schnecke hat keine Beine.
- Also: Die Schnecke.
Ergebnis:Die Schnecke.
1Ich finde Angaben im Text und zeige die Stelle.
MerkenAngaben finden
Das Fragewort sagt, was du suchst: wo ein Ort, wann eine Zeit, warum ein Grund.
Such die Stelle und zeig sie. Was nicht dasteht, zählt nicht.
BeispielLesen 3 und 4: Angaben im Text finden
Der Igel ist ein Tier der Nacht. Am Tag schläft er in einem Versteck aus Laub. Erst am Abend geht er auf die Suche nach Futter.
Auf dem Rücken trägt der Igel viele tausend Stacheln. Bei Gefahr rollt er sich zu einer Kugel zusammen. Dann schützen ihn die Stacheln. Seine Augen sind klein. Er hört und riecht aber sehr gut.
Am liebsten frisst der Igel Käfer, Raupen und Regenwürmer. Milch darf man ihm nicht geben, denn davon wird er krank.
Im Herbst frisst sich der Igel ein dickes Fettpolster an. Im Winter hält er einen langen Winterschlaf. Sein Herz schlägt dann ganz langsam. Er wacht erst im Frühling wieder auf.
In Deutschland steht der Igel unter Schutz. Man darf ihn nicht einfach mitnehmen.
Versteck: Ein Ort, an dem man nicht gesehen wird. Fettpolster: Eine dicke Schicht Fett unter der Haut, von der der Körper zehren kann. Winterschlaf: Ein langer, tiefer Schlaf mancher Tiere im Winter.
Wo schläft der Igel am Tag?
Schritt für Schritt
- Lies die Frage. Such dann die Stelle, an der die Antwort steht.
- Absatz 1, zweiter Satz. Zur Kugel rollt er sich bei Gefahr.
- Also: In einem Versteck aus Laub.
- Lies die Frage. Such dann die Stelle, an der die Antwort steht.
- Absatz 1, zweiter Satz. Zur Kugel rollt er sich bei Gefahr.
- Also: In einem Versteck aus Laub.
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- ○1Der Flohmarkt
Am Samstag ist Flohmarkt auf dem Schulhof. Emil verkauft seine alten Bücher. Er legt sie auf eine bunte Decke.
Ein Junge bleibt lange vor den Büchern stehen. Er hält ein Buch über Dinosaurier in der Hand. Dann schaut er in sein Portemonnaie und legt das Buch zurück.
Emil überlegt kurz. Dann gibt er dem Jungen das Buch. „Für dich“, sagt er. Der Junge strahlt über das ganze Gesicht.
Flohmarkt: Ein Markt, auf dem Leute alte Sachen verkaufen. Portemonnaie: Eine kleine Tasche für Geld.
Wann ist der Flohmarkt?So fängst du an:Lies die Frage. Such dann die Stelle, an der die Antwort steht.Lösung zeigen
- Lies die Frage. Such dann die Stelle, an der die Antwort steht.
- Absatz 1: Am Samstag ist Flohmarkt auf dem Schulhof.
- Also: Am Samstag.
Ergebnis:Am Samstag. - ●2Der Gräber unter der Wiese
Der Maulwurf lebt fast immer unter der Erde. Dort gräbt er lange Gänge. Seine Vorderfüße sind breit wie Schaufeln. Damit schiebt er die Erde zur Seite. Was übrig bleibt, drückt er nach oben. So entstehen die kleinen Hügel auf der Wiese.
Der Maulwurf hat winzige Augen. Er kann damit nur hell und dunkel unterscheiden. Das stört ihn nicht, denn in seinen Gängen ist es sowieso dunkel. Viel wichtiger ist seine Nase. Mit ihr riecht und tastet er.
Am liebsten frisst der Maulwurf Regenwürmer. Er braucht jeden Tag ungefähr halb so viel Futter, wie er selbst wiegt. Deshalb ist er Tag und Nacht in seinen Gängen unterwegs. Einen Winterschlaf hält er nicht.
In Deutschland steht der Maulwurf unter Schutz. Man darf ihn nicht fangen und nicht töten.
Vorderfüße: Die Füße vorne am Körper eines Tieres. unterscheiden: Merken, dass zwei Dinge nicht gleich sind. Winterschlaf: Ein langer, tiefer Schlaf mancher Tiere im Winter.
Womit gräbt der Maulwurf seine Gänge?Lösung zeigen
- Lies die Frage. Such dann die Stelle, an der die Antwort steht.
- Absatz 1: Seine Vorderfüße sind breit wie Schaufeln.
- Also: Mit seinen breiten Vorderfüßen.
Ergebnis:Mit seinen breiten Vorderfüßen. - ★3Der Flohmarkt
Am Samstag ist Flohmarkt auf dem Schulhof. Emil verkauft seine alten Bücher. Er legt sie auf eine bunte Decke.
Ein Junge bleibt lange vor den Büchern stehen. Er hält ein Buch über Dinosaurier in der Hand. Dann schaut er in sein Portemonnaie und legt das Buch zurück.
Emil überlegt kurz. Dann gibt er dem Jungen das Buch. „Für dich“, sagt er. Der Junge strahlt über das ganze Gesicht.
Flohmarkt: Ein Markt, auf dem Leute alte Sachen verkaufen. Portemonnaie: Eine kleine Tasche für Geld.
Was hält der Junge in der Hand?Lösung zeigen
- Lies die Frage. Such dann die Stelle, an der die Antwort steht.
- Absatz 2: Er hält ein Buch über Dinosaurier in der Hand.
- Also: Ein Buch über Dinosaurier.
Ergebnis:Ein Buch über Dinosaurier.
2Ich verbinde Stellen im Text und lese zwischen den Zeilen.
MerkenThemen verbinden
In Prüfungen kommen mehrere Themen in einer Aufgabe.
Erst das Thema erkennen (Welche Regel passt?), dann rechnen, dann die Antwort im Sachzusammenhang prüfen.
BeispielLesen 3 und 4: Stellen verbinden und schließen
Der Igel ist ein Tier der Nacht. Am Tag schläft er in einem Versteck aus Laub. Erst am Abend geht er auf die Suche nach Futter.
Auf dem Rücken trägt der Igel viele tausend Stacheln. Bei Gefahr rollt er sich zu einer Kugel zusammen. Dann schützen ihn die Stacheln. Seine Augen sind klein. Er hört und riecht aber sehr gut.
Am liebsten frisst der Igel Käfer, Raupen und Regenwürmer. Milch darf man ihm nicht geben, denn davon wird er krank.
Im Herbst frisst sich der Igel ein dickes Fettpolster an. Im Winter hält er einen langen Winterschlaf. Sein Herz schlägt dann ganz langsam. Er wacht erst im Frühling wieder auf.
In Deutschland steht der Igel unter Schutz. Man darf ihn nicht einfach mitnehmen.
Versteck: Ein Ort, an dem man nicht gesehen wird. Fettpolster: Eine dicke Schicht Fett unter der Haut, von der der Körper zehren kann. Winterschlaf: Ein langer, tiefer Schlaf mancher Tiere im Winter.
Worum geht es in dem Text vor allem?
Schritt für Schritt
- Such die Stellen, die zur Frage passen. Was sagen sie zusammen?
- Tag und Nacht, Körper, Futter, Winter, Schutz – der ganze Text.
- Also: Wie der Igel lebt und durch das Jahr kommt.
- Such die Stellen, die zur Frage passen. Was sagen sie zusammen?
- Tag und Nacht, Körper, Futter, Winter, Schutz – der ganze Text.
- Also: Wie der Igel lebt und durch das Jahr kommt.
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- ○4Der Gräber unter der Wiese
Der Maulwurf lebt fast immer unter der Erde. Dort gräbt er lange Gänge. Seine Vorderfüße sind breit wie Schaufeln. Damit schiebt er die Erde zur Seite. Was übrig bleibt, drückt er nach oben. So entstehen die kleinen Hügel auf der Wiese.
Der Maulwurf hat winzige Augen. Er kann damit nur hell und dunkel unterscheiden. Das stört ihn nicht, denn in seinen Gängen ist es sowieso dunkel. Viel wichtiger ist seine Nase. Mit ihr riecht und tastet er.
Am liebsten frisst der Maulwurf Regenwürmer. Er braucht jeden Tag ungefähr halb so viel Futter, wie er selbst wiegt. Deshalb ist er Tag und Nacht in seinen Gängen unterwegs. Einen Winterschlaf hält er nicht.
In Deutschland steht der Maulwurf unter Schutz. Man darf ihn nicht fangen und nicht töten.
Vorderfüße: Die Füße vorne am Körper eines Tieres. unterscheiden: Merken, dass zwei Dinge nicht gleich sind. Winterschlaf: Ein langer, tiefer Schlaf mancher Tiere im Winter.
Worum geht es in dem Text vor allem?So fängst du an:Such die Stellen, die zur Frage passen. Was sagen sie zusammen?Lösung zeigen
- Such die Stellen, die zur Frage passen. Was sagen sie zusammen?
- Jeder Absatz handelt vom Leben unter der Erde: Gänge, Sinne, Futter, Schutz.
- Also: Wie der Maulwurf unter der Erde lebt.
Ergebnis:Wie der Maulwurf unter der Erde lebt. - ●5Ein Haus für immer
Die Weinbergschnecke trägt ihr Haus immer bei sich. Sie kann es nicht verlassen, denn ihre Organe liegen darin. Das Haus wächst mit der Schnecke mit. Am Rand wird immer neue Schale angebaut. Dafür braucht die Schnecke Kalk. Den findet sie in Pflanzen und im Boden.
Die Schnecke kriecht auf einem breiten Fuß. Er gibt Schleim ab. Auf dem Schleim gleitet sie über Steine und sogar über spitze Kanten, ohne sich zu verletzen.
Am Kopf hat sie vier Fühler. Auf den zwei langen sitzen die Augen. Mit den zwei kurzen tastet und riecht sie.
Wird es im Herbst kalt, zieht sich die Schnecke ganz in ihr Haus zurück. Sie verschließt es mit einem Deckel aus Kalk. So übersteht sie den Winter. In Deutschland steht die Weinbergschnecke unter Schutz.
Organe: Teile im Körper mit einer Aufgabe, zum Beispiel Herz und Magen. Kalk: Ein weißer, harter Stoff. Aus ihm sind auch Muschelschalen. gleitet: Bewegt sich glatt und ohne Ruck vorwärts.
Wofür braucht die Schnecke Kalk?Lösung zeigen
- Such die Stellen, die zur Frage passen. Was sagen sie zusammen?
- Kalk steht an zwei Stellen: in Absatz 1 für die Schale, in Absatz 4 für den Deckel.
- Also: Für ihr Haus und für den Winterdeckel.
Ergebnis:Für ihr Haus und für den Winterdeckel. - ★6Der Gräber unter der Wiese
Der Maulwurf lebt fast immer unter der Erde. Dort gräbt er lange Gänge. Seine Vorderfüße sind breit wie Schaufeln. Damit schiebt er die Erde zur Seite. Was übrig bleibt, drückt er nach oben. So entstehen die kleinen Hügel auf der Wiese.
Der Maulwurf hat winzige Augen. Er kann damit nur hell und dunkel unterscheiden. Das stört ihn nicht, denn in seinen Gängen ist es sowieso dunkel. Viel wichtiger ist seine Nase. Mit ihr riecht und tastet er.
Am liebsten frisst der Maulwurf Regenwürmer. Er braucht jeden Tag ungefähr halb so viel Futter, wie er selbst wiegt. Deshalb ist er Tag und Nacht in seinen Gängen unterwegs. Einen Winterschlaf hält er nicht.
In Deutschland steht der Maulwurf unter Schutz. Man darf ihn nicht fangen und nicht töten.
Vorderfüße: Die Füße vorne am Körper eines Tieres. unterscheiden: Merken, dass zwei Dinge nicht gleich sind. Winterschlaf: Ein langer, tiefer Schlaf mancher Tiere im Winter.
Warum stören den Maulwurf seine schlechten Augen kaum?Lösung zeigen
- Such die Stellen, die zur Frage passen. Was sagen sie zusammen?
- Absatz 2 verbindet beides: winzige Augen, aber in den Gängen ist es dunkel.
- Also: In seinen Gängen ist es sowieso dunkel.
Ergebnis:In seinen Gängen ist es sowieso dunkel.
3Ich denke über den Text hinaus und prüfe meine Antwort am Text.
MerkenÜber den Text hinaus
Du darfst weiterdenken, aber deine Antwort muss zu einer Stelle im Text passen.
Sie darf nicht mehr behaupten, als dort steht.
BeispielLesen 3 und 4: über den Text hinaus denken
Der Maulwurf lebt fast immer unter der Erde. Dort gräbt er lange Gänge. Seine Vorderfüße sind breit wie Schaufeln. Damit schiebt er die Erde zur Seite. Was übrig bleibt, drückt er nach oben. So entstehen die kleinen Hügel auf der Wiese.
Der Maulwurf hat winzige Augen. Er kann damit nur hell und dunkel unterscheiden. Das stört ihn nicht, denn in seinen Gängen ist es sowieso dunkel. Viel wichtiger ist seine Nase. Mit ihr riecht und tastet er.
Am liebsten frisst der Maulwurf Regenwürmer. Er braucht jeden Tag ungefähr halb so viel Futter, wie er selbst wiegt. Deshalb ist er Tag und Nacht in seinen Gängen unterwegs. Einen Winterschlaf hält er nicht.
In Deutschland steht der Maulwurf unter Schutz. Man darf ihn nicht fangen und nicht töten.
Vorderfüße: Die Füße vorne am Körper eines Tieres. unterscheiden: Merken, dass zwei Dinge nicht gleich sind. Winterschlaf: Ein langer, tiefer Schlaf mancher Tiere im Winter.
Stell dir vor, in einem Garten gibt es keine Regenwürmer mehr. Was würde der Maulwurf wohl tun?
Schritt für Schritt
- Denk weiter, aber bleib beim Text. Welche Stelle hilft dir?
- Er braucht jeden Tag viel Futter und ist Tag und Nacht unterwegs.
- Also: Er würde weitergraben, bis er woanders Futter findet.
- Denk weiter, aber bleib beim Text. Welche Stelle hilft dir?
- Er braucht jeden Tag viel Futter und ist Tag und Nacht unterwegs.
- Also: Er würde weitergraben, bis er woanders Futter findet.
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- ○7Der Gräber unter der Wiese
Der Maulwurf lebt fast immer unter der Erde. Dort gräbt er lange Gänge. Seine Vorderfüße sind breit wie Schaufeln. Damit schiebt er die Erde zur Seite. Was übrig bleibt, drückt er nach oben. So entstehen die kleinen Hügel auf der Wiese.
Der Maulwurf hat winzige Augen. Er kann damit nur hell und dunkel unterscheiden. Das stört ihn nicht, denn in seinen Gängen ist es sowieso dunkel. Viel wichtiger ist seine Nase. Mit ihr riecht und tastet er.
Am liebsten frisst der Maulwurf Regenwürmer. Er braucht jeden Tag ungefähr halb so viel Futter, wie er selbst wiegt. Deshalb ist er Tag und Nacht in seinen Gängen unterwegs. Einen Winterschlaf hält er nicht.
In Deutschland steht der Maulwurf unter Schutz. Man darf ihn nicht fangen und nicht töten.
Vorderfüße: Die Füße vorne am Körper eines Tieres. unterscheiden: Merken, dass zwei Dinge nicht gleich sind. Winterschlaf: Ein langer, tiefer Schlaf mancher Tiere im Winter.
Ein Gärtner ärgert sich über die Hügel und will den Maulwurf fangen. Was sagt der Text dazu?So fängst du an:Denk weiter, aber bleib beim Text. Welche Stelle hilft dir?Lösung zeigen
- Denk weiter, aber bleib beim Text. Welche Stelle hilft dir?
- Letzter Absatz: Man darf ihn nicht fangen und nicht töten.
- Also: Das darf er nicht, denn der Maulwurf steht unter Schutz.
Ergebnis:Das darf er nicht, denn der Maulwurf steht unter Schutz. - ●8Der Flohmarkt
Am Samstag ist Flohmarkt auf dem Schulhof. Emil verkauft seine alten Bücher. Er legt sie auf eine bunte Decke.
Ein Junge bleibt lange vor den Büchern stehen. Er hält ein Buch über Dinosaurier in der Hand. Dann schaut er in sein Portemonnaie und legt das Buch zurück.
Emil überlegt kurz. Dann gibt er dem Jungen das Buch. „Für dich“, sagt er. Der Junge strahlt über das ganze Gesicht.
Flohmarkt: Ein Markt, auf dem Leute alte Sachen verkaufen. Portemonnaie: Eine kleine Tasche für Geld.
Was zeigt die Geschichte über Emil?Lösung zeigen
- Denk weiter, aber bleib beim Text. Welche Stelle hilft dir?
- Absatz 3: Emil überlegt kurz und schenkt das Buch. Er hat den Jungen beobachtet.
- Also: Er merkt, was ein anderer braucht, und hilft.
Ergebnis:Er merkt, was ein anderer braucht, und hilft. - ★9Heute nicht im Rennen
Beim Sportfest gibt es ein Wettrennen. Mila ist die Schnellste in ihrer Klasse. Alle wissen das. Neben ihr steht Ben. Er hat sich letzte Woche den Fuß verstaucht und humpelt noch ein bisschen.
Der Startpfiff ertönt. Mila rennt los und ist sofort vorne. Hinter sich hört sie einen Schrei. Ben ist gestolpert und liegt auf der Bahn.
Mila bleibt stehen. Die anderen Kinder laufen an ihr vorbei. Sie dreht sich um und hilft Ben auf. Zusammen gehen sie langsam ins Ziel. Sie sind die Letzten.
Am Abend fragt ihr Bruder: „Hast du gewonnen?“ Mila überlegt kurz. Dann sagt sie: „Heute nicht im Rennen.“ Ihr Bruder schaut verwirrt. Mila lächelt nur.
verstaucht: Beim Umknicken verletzt, sodass es wehtut und dick wird. humpelt: Geht ungleichmäßig, weil ein Bein wehtut. verwirrt: Man versteht gerade nicht, was los ist.
Was meint Mila mit „Heute nicht im Rennen“?Lösung zeigen
- Denk weiter, aber bleib beim Text. Welche Stelle hilft dir?
- Sie lächelt – traurig ist sie nicht.
- Also: Sie hat heute etwas anderes gewonnen als das Rennen.
Ergebnis:Sie hat heute etwas anderes gewonnen als das Rennen.
Vermischte Übungen
Alles durcheinander – wie in der Arbeit. Überleg bei jeder Aufgabe zuerst: Welches Ziel ist das?
Üben
- ●10Ein Haus für immer
Die Weinbergschnecke trägt ihr Haus immer bei sich. Sie kann es nicht verlassen, denn ihre Organe liegen darin. Das Haus wächst mit der Schnecke mit. Am Rand wird immer neue Schale angebaut. Dafür braucht die Schnecke Kalk. Den findet sie in Pflanzen und im Boden.
Die Schnecke kriecht auf einem breiten Fuß. Er gibt Schleim ab. Auf dem Schleim gleitet sie über Steine und sogar über spitze Kanten, ohne sich zu verletzen.
Am Kopf hat sie vier Fühler. Auf den zwei langen sitzen die Augen. Mit den zwei kurzen tastet und riecht sie.
Wird es im Herbst kalt, zieht sich die Schnecke ganz in ihr Haus zurück. Sie verschließt es mit einem Deckel aus Kalk. So übersteht sie den Winter. In Deutschland steht die Weinbergschnecke unter Schutz.
Organe: Teile im Körper mit einer Aufgabe, zum Beispiel Herz und Magen. Kalk: Ein weißer, harter Stoff. Aus ihm sind auch Muschelschalen. gleitet: Bewegt sich glatt und ohne Ruck vorwärts.
Wo sitzen die Augen der Schnecke?Lösung zeigen
- Lies die Frage. Such dann die Stelle, an der die Antwort steht.
- Absatz 3. Mit den kurzen Fühlern tastet und riecht sie.
- Also: Auf den zwei langen Fühlern.
Ergebnis:Auf den zwei langen Fühlern. - ●11Wo ist der Schlüssel?
Nach der Schule steht Ben vor der Haustür. Er sucht in seiner Jacke. Der Schlüssel ist nicht da.
Ben läuft den Weg zurück. Am Spielplatz sucht er unter der Rutsche. Im Gras liegt nur ein roter Handschuh.
Da ruft jemand seinen Namen. Frau Kaya von nebenan winkt mit etwas Glänzendem. „Der lag vor meinem Briefkasten“, sagt sie. Ben atmet tief aus.
nebenan: Im Haus gleich daneben. Glänzendem: Etwas, das im Licht blinkt.
Was liegt im Gras? Welcher Satz sagt es?Lösung zeigen
- Sag die Frage mit eigenen Worten. Dann lies Satz für Satz.
- Die Antwort steht in Absatz 2.
- Also steht die Antwort in diesem Satz.
Ergebnis:Im Gras liegt nur ein roter Handschuh. - ●12Heute nicht im Rennen
Beim Sportfest gibt es ein Wettrennen. Mila ist die Schnellste in ihrer Klasse. Alle wissen das. Neben ihr steht Ben. Er hat sich letzte Woche den Fuß verstaucht und humpelt noch ein bisschen.
Der Startpfiff ertönt. Mila rennt los und ist sofort vorne. Hinter sich hört sie einen Schrei. Ben ist gestolpert und liegt auf der Bahn.
Mila bleibt stehen. Die anderen Kinder laufen an ihr vorbei. Sie dreht sich um und hilft Ben auf. Zusammen gehen sie langsam ins Ziel. Sie sind die Letzten.
Am Abend fragt ihr Bruder: „Hast du gewonnen?“ Mila überlegt kurz. Dann sagt sie: „Heute nicht im Rennen.“ Ihr Bruder schaut verwirrt. Mila lächelt nur.
verstaucht: Beim Umknicken verletzt, sodass es wehtut und dick wird. humpelt: Geht ungleichmäßig, weil ein Bein wehtut. verwirrt: Man versteht gerade nicht, was los ist.
Wie fühlt sich Mila wohl am Abend?Lösung zeigen
- Such die Stellen, die zur Frage passen. Was sagen sie zusammen?
- Mila lächelt. Ein Lächeln zeigt, dass sie zufrieden ist, auch ohne Sieg.
- Also: Sie ist zufrieden mit sich.
Ergebnis:Sie ist zufrieden mit sich. - ●13Wie das Küken aus dem Ei kommt
Ein Huhn legt ein Ei und setzt sich darauf. So hält es das Ei warm. Das nennt man brüten. Mehrmals am Tag dreht das Huhn die Eier mit dem Schnabel um.
Im Ei wächst ein Küken heran. Nach ungefähr drei Wochen ist es fertig. Jetzt wird es eng im Ei. Das Küken piepst schon, bevor es schlüpft. Die Henne hört es und gluckst zurück.
Auf dem Schnabel hat das Küken eine kleine Spitze. Sie heißt Eizahn. Damit pickt es ein Loch in die Schale. Das ist harte Arbeit. Oft dauert es einen ganzen Tag, bis das Küken draußen ist. Danach fällt der Eizahn bald ab.
Das Küken ist zuerst nass und müde. Nach wenigen Stunden ist sein Flaum trocken. Dann kann es schon laufen und Körner picken.
brüten: Auf Eiern sitzen und sie warm halten, bis die Jungen schlüpfen. Eizahn: Eine kleine harte Spitze auf dem Schnabel des Kükens. Flaum: Ganz weiche, kurze Federn.
Stell dir vor, die Henne verlässt das Nest für zwei Tage. Was wäre wohl das Problem?Lösung zeigen
- Denk weiter, aber bleib beim Text. Welche Stelle hilft dir?
- Absatz 1: Die Henne hält die Eier warm.
- Also: Die Eier würden kalt, und die Küken wüchsen nicht weiter.
Ergebnis:Die Eier würden kalt, und die Küken wüchsen nicht weiter. - ●14Aus alt mach neu
Altpapier kommt in die blaue Tonne. Aber was passiert danach? In einer Papierfabrik wird daraus neues Papier.
Zuerst kommt das Altpapier in einen großen Behälter mit Wasser. Dort wird es gerührt, bis ein grauer Brei entsteht. Der Brei besteht aus winzigen Fasern.
Dann muss die Druckfarbe heraus. Man bläst Luft in den Brei. Die Farbe bleibt an den Luftblasen hängen und steigt nach oben. Dort schöpft man sie als Schaum ab.
Jetzt wird der Brei dünn auf ein Sieb gegossen. Das Wasser läuft ab, die Fasern bleiben liegen. Große heiße Walzen pressen und trocknen sie. Am Ende ist ein langes Band aus Papier entstanden.
Papier kann man mehrmals wiederverwerten, aber nicht unendlich oft. Bei jedem Durchgang werden die Fasern kürzer.
Fasern: Ganz dünne, kurze Fäden. Walzen: Große Rollen, die sich drehen und etwas flach drücken. wiederverwerten: Aus etwas Altem etwas Neues machen.
Wie kommt die Druckfarbe aus dem Brei?Lösung zeigen
- Lies die Frage. Such dann die Stelle, an der die Antwort steht.
- Absatz 3. Durch das Sieb läuft später das Wasser – das ist ein anderer Schritt.
- Also: Sie steigt an Luftblasen hoch und wird abgeschöpft.
Ergebnis:Sie steigt an Luftblasen hoch und wird abgeschöpft. - ●15Die Reise der Kraniche
Kraniche sind große graue Vögel mit langen Beinen. Im Sommer leben viele von ihnen in Mooren im Norden von Deutschland.
Im Herbst wird das Futter knapp. Dann sammeln sich die Kraniche zu großen Gruppen. Gemeinsam fliegen sie nach Spanien. Dort ist der Winter mild.
Am Himmel fliegen sie oft in einer langen Reihe. Dabei rufen sie laut. So verliert keiner die anderen. Im Frühling kehren sie zurück.
Mooren: Ein Moor ist ein sehr nasser, weicher Boden mit Gras und Pfützen. knapp: Es gibt nur noch wenig davon.
Wohin fliegen die Kraniche im Herbst? Welcher Satz sagt es?Lösung zeigen
- Sag die Frage mit eigenen Worten. Dann lies Satz für Satz.
- Die Antwort steht in Absatz 2.
- Also steht die Antwort in diesem Satz.
Ergebnis:Gemeinsam fliegen sie nach Spanien.
Auf einen Blick
MerkenDas Wichtigste
- Angaben finden
- Das Fragewort sagt, was du suchst: wo ein Ort, wann eine Zeit, warum ein Grund.
- Themen verbinden
- In Prüfungen kommen mehrere Themen in einer Aufgabe.
- Über den Text hinaus
- Du darfst weiterdenken, aber deine Antwort muss zu einer Stelle im Text passen.
Kannst du das?
Je Ziel eine Aufgabe. Rechne sie ins Heft, dann kreuz ehrlich an. Keine Punkte, keine Note – der Test ist für dich.
ÜbenSelbsttest
Ich finde Angaben im Text und zeige die Stelle.
16Die Reise der Kraniche
Kraniche sind große graue Vögel mit langen Beinen. Im Sommer leben viele von ihnen in Mooren im Norden von Deutschland.
Im Herbst wird das Futter knapp. Dann sammeln sich die Kraniche zu großen Gruppen. Gemeinsam fliegen sie nach Spanien. Dort ist der Winter mild.
Am Himmel fliegen sie oft in einer langen Reihe. Dabei rufen sie laut. So verliert keiner die anderen. Im Frühling kehren sie zurück.
Mooren: Ein Moor ist ein sehr nasser, weicher Boden mit Gras und Pfützen. knapp: Es gibt nur noch wenig davon.
Wo leben viele Kraniche im Sommer?Lösung zeigen
Ergebnis:In Mooren im Norden von Deutschland.Ich verbinde Stellen im Text und lese zwischen den Zeilen.
17Ein Haus für immer
Die Weinbergschnecke trägt ihr Haus immer bei sich. Sie kann es nicht verlassen, denn ihre Organe liegen darin. Das Haus wächst mit der Schnecke mit. Am Rand wird immer neue Schale angebaut. Dafür braucht die Schnecke Kalk. Den findet sie in Pflanzen und im Boden.
Die Schnecke kriecht auf einem breiten Fuß. Er gibt Schleim ab. Auf dem Schleim gleitet sie über Steine und sogar über spitze Kanten, ohne sich zu verletzen.
Am Kopf hat sie vier Fühler. Auf den zwei langen sitzen die Augen. Mit den zwei kurzen tastet und riecht sie.
Wird es im Herbst kalt, zieht sich die Schnecke ganz in ihr Haus zurück. Sie verschließt es mit einem Deckel aus Kalk. So übersteht sie den Winter. In Deutschland steht die Weinbergschnecke unter Schutz.
Organe: Teile im Körper mit einer Aufgabe, zum Beispiel Herz und Magen. Kalk: Ein weißer, harter Stoff. Aus ihm sind auch Muschelschalen. gleitet: Bewegt sich glatt und ohne Ruck vorwärts.
Im ersten Absatz steht: „Den findet sie in Pflanzen und im Boden.“ Was findet die Schnecke dort?Lösung zeigen
Ergebnis:Kalk für ihr Haus.Ich denke über den Text hinaus und prüfe meine Antwort am Text.
18Der Gräber unter der Wiese
Der Maulwurf lebt fast immer unter der Erde. Dort gräbt er lange Gänge. Seine Vorderfüße sind breit wie Schaufeln. Damit schiebt er die Erde zur Seite. Was übrig bleibt, drückt er nach oben. So entstehen die kleinen Hügel auf der Wiese.
Der Maulwurf hat winzige Augen. Er kann damit nur hell und dunkel unterscheiden. Das stört ihn nicht, denn in seinen Gängen ist es sowieso dunkel. Viel wichtiger ist seine Nase. Mit ihr riecht und tastet er.
Am liebsten frisst der Maulwurf Regenwürmer. Er braucht jeden Tag ungefähr halb so viel Futter, wie er selbst wiegt. Deshalb ist er Tag und Nacht in seinen Gängen unterwegs. Einen Winterschlaf hält er nicht.
In Deutschland steht der Maulwurf unter Schutz. Man darf ihn nicht fangen und nicht töten.
Vorderfüße: Die Füße vorne am Körper eines Tieres. unterscheiden: Merken, dass zwei Dinge nicht gleich sind. Winterschlaf: Ein langer, tiefer Schlaf mancher Tiere im Winter.
Ein Gärtner ärgert sich über die Hügel und will den Maulwurf fangen. Was sagt der Text dazu?Lösung zeigen
Ergebnis:Das darf er nicht, denn der Maulwurf steht unter Schutz.
Bei „unsicher“ oder „noch nicht“: Lies den Abschnitt zum Ziel noch einmal und rechne seine drei Aufgaben.
Lösungen
- Am Samstag.
- Mit seinen breiten Vorderfüßen.
- Ein Buch über Dinosaurier.
- Wie der Maulwurf unter der Erde lebt.
- Für ihr Haus und für den Winterdeckel.
- In seinen Gängen ist es sowieso dunkel.
- Das darf er nicht, denn der Maulwurf steht unter Schutz.
- Er merkt, was ein anderer braucht, und hilft.
- Sie hat heute etwas anderes gewonnen als das Rennen.
- Auf den zwei langen Fühlern.
- Im Gras liegt nur ein roter Handschuh.
- Sie ist zufrieden mit sich.
- Die Eier würden kalt, und die Küken wüchsen nicht weiter.
- Sie steigt an Luftblasen hoch und wird abgeschöpft.
- Gemeinsam fliegen sie nach Spanien.
- In Mooren im Norden von Deutschland.
- Kalk für ihr Haus.
- Das darf er nicht, denn der Maulwurf steht unter Schutz.
- Der Drache.
- Die Schnecke.