Deutsch · Klasse 3 und 4 · Kapitel
Lesen und verstehen: Geschichten und Sachtexte
- Entdecken Frage, Vorstellung, Bild
- Merken kommt ins Heft
- Beispiel vorgerechnet, Schritt für Schritt
- Üben selbst rechnen
- Achtung typischer Fehler
- Weiterdenken zum Knobeln und Vernetzen
○ mit Starthilfe, ● für alle, ★ zum Weiterdenken. Du wählst mindestens eine ★-Aufgabe. Du rechnest ins Heft.
Fit für das Kapitel?
Das brauchst du aus früheren Themen. Klappt es nicht, frag nach, bevor es losgeht.
ÜbenWeißt du das noch?
Verweiswörter verfolgen: Er, sie, es, dort und damit zeigen auf ein Wort im Satz davor.
- ●19Im Regen
Es regnet. Ole hat keine Jacke dabei. Er steht an der Tür der Schule.
Da kommt Lina. Sie hat einen großen Schirm. Sie sagt: „Komm mit!“
Zusammen gehen sie nach Hause. Ole bleibt ganz trocken.
Schirm: Man hält ihn über den Kopf, damit man nicht nass wird.
„Sie hat einen großen Schirm.“ Wer ist „sie“?Lösung zeigen
- Lies den Satz davor. Wer kommt dort vor?
- Der Satz davor sagt: Da kommt Lina.
- Also: Lina.
Ergebnis:Lina. - ●20Die Schnecke
Die Schnecke trägt ihr Haus auf dem Rücken. Bei Gefahr zieht sie sich ins Haus zurück.
Eine Schnecke hat keine Beine. Sie gleitet auf dem Bauch. Dabei macht sie Schleim.
Sie mag Regen. Bei Sonne bleibt sie lieber im Haus.
Gefahr: Etwas kann einem schaden.
„Sie gleitet auf dem Bauch.“ Wer ist „sie“?Lösung zeigen
- Lies den Satz davor. Wer kommt dort vor?
- Der Satz davor sagt: Eine Schnecke hat keine Beine.
- Also: Die Schnecke.
Ergebnis:Die Schnecke.
1Ich finde Angaben im Text und zeige die Stelle.
MerkenAngaben finden
Das Fragewort sagt, was du suchst: wo ein Ort, wann eine Zeit, warum ein Grund.
Such die Stelle und zeig sie. Was nicht dasteht, zählt nicht.
BeispielLesen 3 und 4: Angaben im Text finden
Ein Huhn legt ein Ei und setzt sich darauf. So hält es das Ei warm. Das nennt man brüten. Mehrmals am Tag dreht das Huhn die Eier mit dem Schnabel um.
Im Ei wächst ein Küken heran. Nach ungefähr drei Wochen ist es fertig. Jetzt wird es eng im Ei. Das Küken piepst schon, bevor es schlüpft. Die Henne hört es und gluckst zurück.
Auf dem Schnabel hat das Küken eine kleine Spitze. Sie heißt Eizahn. Damit pickt es ein Loch in die Schale. Das ist harte Arbeit. Oft dauert es einen ganzen Tag, bis das Küken draußen ist. Danach fällt der Eizahn bald ab.
Das Küken ist zuerst nass und müde. Nach wenigen Stunden ist sein Flaum trocken. Dann kann es schon laufen und Körner picken.
brüten: Auf Eiern sitzen und sie warm halten, bis die Jungen schlüpfen. Eizahn: Eine kleine harte Spitze auf dem Schnabel des Kükens. Flaum: Ganz weiche, kurze Federn.
Wie lange wächst ein Küken im Ei?
Schritt für Schritt
- Lies die Frage. Such dann die Stelle, an der die Antwort steht.
- Absatz 2. Der „ganze Tag“ ist die Zeit für das Aufpicken der Schale.
- Also: Ungefähr drei Wochen.
- Lies die Frage. Such dann die Stelle, an der die Antwort steht.
- Absatz 2. Der „ganze Tag“ ist die Zeit für das Aufpicken der Schale.
- Also: Ungefähr drei Wochen.
ÜbenJetzt du
- ○1Der Flohmarkt
Am Samstag ist Flohmarkt auf dem Schulhof. Emil verkauft seine alten Bücher. Er legt sie auf eine bunte Decke.
Ein Junge bleibt lange vor den Büchern stehen. Er hält ein Buch über Dinosaurier in der Hand. Dann schaut er in sein Portemonnaie und legt das Buch zurück.
Emil überlegt kurz. Dann gibt er dem Jungen das Buch. „Für dich“, sagt er. Der Junge strahlt über das ganze Gesicht.
Flohmarkt: Ein Markt, auf dem Leute alte Sachen verkaufen. Portemonnaie: Eine kleine Tasche für Geld.
Was hält der Junge in der Hand?So fängst du an:Lies die Frage. Such dann die Stelle, an der die Antwort steht.Lösung zeigen
- Lies die Frage. Such dann die Stelle, an der die Antwort steht.
- Absatz 2: Er hält ein Buch über Dinosaurier in der Hand.
- Also: Ein Buch über Dinosaurier.
Ergebnis:Ein Buch über Dinosaurier. - ●2Die Reise der Kraniche
Kraniche sind große graue Vögel mit langen Beinen. Im Sommer leben viele von ihnen in Mooren im Norden von Deutschland.
Im Herbst wird das Futter knapp. Dann sammeln sich die Kraniche zu großen Gruppen. Gemeinsam fliegen sie nach Spanien. Dort ist der Winter mild.
Am Himmel fliegen sie oft in einer langen Reihe. Dabei rufen sie laut. So verliert keiner die anderen. Im Frühling kehren sie zurück.
Mooren: Ein Moor ist ein sehr nasser, weicher Boden mit Gras und Pfützen. knapp: Es gibt nur noch wenig davon.
Wo leben viele Kraniche im Sommer?Lösung zeigen
- Lies die Frage. Such dann die Stelle, an der die Antwort steht.
- Absatz 1: Im Sommer leben viele von ihnen in Mooren im Norden von Deutschland.
- Also: In Mooren im Norden von Deutschland.
Ergebnis:In Mooren im Norden von Deutschland. - ★3Der Flohmarkt
Am Samstag ist Flohmarkt auf dem Schulhof. Emil verkauft seine alten Bücher. Er legt sie auf eine bunte Decke.
Ein Junge bleibt lange vor den Büchern stehen. Er hält ein Buch über Dinosaurier in der Hand. Dann schaut er in sein Portemonnaie und legt das Buch zurück.
Emil überlegt kurz. Dann gibt er dem Jungen das Buch. „Für dich“, sagt er. Der Junge strahlt über das ganze Gesicht.
Flohmarkt: Ein Markt, auf dem Leute alte Sachen verkaufen. Portemonnaie: Eine kleine Tasche für Geld.
Wann ist der Flohmarkt?Lösung zeigen
- Lies die Frage. Such dann die Stelle, an der die Antwort steht.
- Absatz 1: Am Samstag ist Flohmarkt auf dem Schulhof.
- Also: Am Samstag.
Ergebnis:Am Samstag.
2Ich verbinde Stellen im Text und lese zwischen den Zeilen.
MerkenThemen verbinden
In Prüfungen kommen mehrere Themen in einer Aufgabe.
Erst das Thema erkennen (Welche Regel passt?), dann rechnen, dann die Antwort im Sachzusammenhang prüfen.
BeispielLesen 3 und 4: Stellen verbinden und schließen
Der Maulwurf lebt fast immer unter der Erde. Dort gräbt er lange Gänge. Seine Vorderfüße sind breit wie Schaufeln. Damit schiebt er die Erde zur Seite. Was übrig bleibt, drückt er nach oben. So entstehen die kleinen Hügel auf der Wiese.
Der Maulwurf hat winzige Augen. Er kann damit nur hell und dunkel unterscheiden. Das stört ihn nicht, denn in seinen Gängen ist es sowieso dunkel. Viel wichtiger ist seine Nase. Mit ihr riecht und tastet er.
Am liebsten frisst der Maulwurf Regenwürmer. Er braucht jeden Tag ungefähr halb so viel Futter, wie er selbst wiegt. Deshalb ist er Tag und Nacht in seinen Gängen unterwegs. Einen Winterschlaf hält er nicht.
In Deutschland steht der Maulwurf unter Schutz. Man darf ihn nicht fangen und nicht töten.
Vorderfüße: Die Füße vorne am Körper eines Tieres. unterscheiden: Merken, dass zwei Dinge nicht gleich sind. Winterschlaf: Ein langer, tiefer Schlaf mancher Tiere im Winter.
Warum stören den Maulwurf seine schlechten Augen kaum?
Schritt für Schritt
- Such die Stellen, die zur Frage passen. Was sagen sie zusammen?
- Absatz 2 verbindet beides: winzige Augen, aber in den Gängen ist es dunkel.
- Also: In seinen Gängen ist es sowieso dunkel.
- Such die Stellen, die zur Frage passen. Was sagen sie zusammen?
- Absatz 2 verbindet beides: winzige Augen, aber in den Gängen ist es dunkel.
- Also: In seinen Gängen ist es sowieso dunkel.
ÜbenJetzt du
- ○4Der Gräber unter der Wiese
Der Maulwurf lebt fast immer unter der Erde. Dort gräbt er lange Gänge. Seine Vorderfüße sind breit wie Schaufeln. Damit schiebt er die Erde zur Seite. Was übrig bleibt, drückt er nach oben. So entstehen die kleinen Hügel auf der Wiese.
Der Maulwurf hat winzige Augen. Er kann damit nur hell und dunkel unterscheiden. Das stört ihn nicht, denn in seinen Gängen ist es sowieso dunkel. Viel wichtiger ist seine Nase. Mit ihr riecht und tastet er.
Am liebsten frisst der Maulwurf Regenwürmer. Er braucht jeden Tag ungefähr halb so viel Futter, wie er selbst wiegt. Deshalb ist er Tag und Nacht in seinen Gängen unterwegs. Einen Winterschlaf hält er nicht.
In Deutschland steht der Maulwurf unter Schutz. Man darf ihn nicht fangen und nicht töten.
Vorderfüße: Die Füße vorne am Körper eines Tieres. unterscheiden: Merken, dass zwei Dinge nicht gleich sind. Winterschlaf: Ein langer, tiefer Schlaf mancher Tiere im Winter.
Worum geht es in dem Text vor allem?So fängst du an:Such die Stellen, die zur Frage passen. Was sagen sie zusammen?Lösung zeigen
- Such die Stellen, die zur Frage passen. Was sagen sie zusammen?
- Jeder Absatz handelt vom Leben unter der Erde: Gänge, Sinne, Futter, Schutz.
- Also: Wie der Maulwurf unter der Erde lebt.
Ergebnis:Wie der Maulwurf unter der Erde lebt. - ●5Heute nicht im Rennen
Beim Sportfest gibt es ein Wettrennen. Mila ist die Schnellste in ihrer Klasse. Alle wissen das. Neben ihr steht Ben. Er hat sich letzte Woche den Fuß verstaucht und humpelt noch ein bisschen.
Der Startpfiff ertönt. Mila rennt los und ist sofort vorne. Hinter sich hört sie einen Schrei. Ben ist gestolpert und liegt auf der Bahn.
Mila bleibt stehen. Die anderen Kinder laufen an ihr vorbei. Sie dreht sich um und hilft Ben auf. Zusammen gehen sie langsam ins Ziel. Sie sind die Letzten.
Am Abend fragt ihr Bruder: „Hast du gewonnen?“ Mila überlegt kurz. Dann sagt sie: „Heute nicht im Rennen.“ Ihr Bruder schaut verwirrt. Mila lächelt nur.
verstaucht: Beim Umknicken verletzt, sodass es wehtut und dick wird. humpelt: Geht ungleichmäßig, weil ein Bein wehtut. verwirrt: Man versteht gerade nicht, was los ist.
Warum kommen Mila und Ben als Letzte ins Ziel?Lösung zeigen
- Such die Stellen, die zur Frage passen. Was sagen sie zusammen?
- Absatz 1: Mila ist die Schnellste. Absatz 3: Sie bleibt stehen und hilft Ben auf.
- Also: Mila hat angehalten, um Ben zu helfen.
Ergebnis:Mila hat angehalten, um Ben zu helfen. - ★6Das Baumhaus
Paula und ihr Großvater bauen zusammen ein Baumhaus. Opa sägt die Bretter. Paula hält die Leiter fest.
Am Abend ist das Dach endlich fertig. Paula klettert hinauf und setzt sich ans Fenster. Von oben sieht sie bis zum See.
In der Nacht regnet es stundenlang. Am Morgen rennt Paula aufgeregt in den Garten. Im Baumhaus ist alles trocken. Paula hebt beide Daumen. Opa grinst.
Bretter: Flache, lange Stücke aus Holz. grinst: Lacht mit breitem Mund, ohne Ton.
Wie geht es Paula am Morgen nach dem Regen?Lösung zeigen
- Such die Stellen, die zur Frage passen. Was sagen sie zusammen?
- Im Baumhaus ist alles trocken, und Paula hebt beide Daumen. Das zeigt ihre Freude.
- Also: Sie freut sich, weil alles trocken geblieben ist.
Ergebnis:Sie freut sich, weil alles trocken geblieben ist.
3Ich denke über den Text hinaus und prüfe meine Antwort am Text.
MerkenÜber den Text hinaus
Du darfst weiterdenken, aber deine Antwort muss zu einer Stelle im Text passen.
Sie darf nicht mehr behaupten, als dort steht.
BeispielLesen 3 und 4: über den Text hinaus denken
Der Igel ist ein Tier der Nacht. Am Tag schläft er in einem Versteck aus Laub. Erst am Abend geht er auf die Suche nach Futter.
Auf dem Rücken trägt der Igel viele tausend Stacheln. Bei Gefahr rollt er sich zu einer Kugel zusammen. Dann schützen ihn die Stacheln. Seine Augen sind klein. Er hört und riecht aber sehr gut.
Am liebsten frisst der Igel Käfer, Raupen und Regenwürmer. Milch darf man ihm nicht geben, denn davon wird er krank.
Im Herbst frisst sich der Igel ein dickes Fettpolster an. Im Winter hält er einen langen Winterschlaf. Sein Herz schlägt dann ganz langsam. Er wacht erst im Frühling wieder auf.
In Deutschland steht der Igel unter Schutz. Man darf ihn nicht einfach mitnehmen.
Versteck: Ein Ort, an dem man nicht gesehen wird. Fettpolster: Eine dicke Schicht Fett unter der Haut, von der der Körper zehren kann. Winterschlaf: Ein langer, tiefer Schlaf mancher Tiere im Winter.
Stell dir vor, in einem Garten gibt es keine Käfer, Raupen und Würmer. Was würde der Igel wohl tun?
Schritt für Schritt
- Denk weiter, aber bleib beim Text. Welche Stelle hilft dir?
- Er geht jeden Abend auf Futtersuche (Absatz 1). Der Winterschlaf gehört zum Winter.
- Also: Er würde in einem anderen Garten nach Futter suchen.
- Denk weiter, aber bleib beim Text. Welche Stelle hilft dir?
- Er geht jeden Abend auf Futtersuche (Absatz 1). Der Winterschlaf gehört zum Winter.
- Also: Er würde in einem anderen Garten nach Futter suchen.
ÜbenJetzt du
- ○7Der Flohmarkt
Am Samstag ist Flohmarkt auf dem Schulhof. Emil verkauft seine alten Bücher. Er legt sie auf eine bunte Decke.
Ein Junge bleibt lange vor den Büchern stehen. Er hält ein Buch über Dinosaurier in der Hand. Dann schaut er in sein Portemonnaie und legt das Buch zurück.
Emil überlegt kurz. Dann gibt er dem Jungen das Buch. „Für dich“, sagt er. Der Junge strahlt über das ganze Gesicht.
Flohmarkt: Ein Markt, auf dem Leute alte Sachen verkaufen. Portemonnaie: Eine kleine Tasche für Geld.
Was zeigt die Geschichte über Emil?So fängst du an:Denk weiter, aber bleib beim Text. Welche Stelle hilft dir?Lösung zeigen
- Denk weiter, aber bleib beim Text. Welche Stelle hilft dir?
- Absatz 3: Emil überlegt kurz und schenkt das Buch. Er hat den Jungen beobachtet.
- Also: Er merkt, was ein anderer braucht, und hilft.
Ergebnis:Er merkt, was ein anderer braucht, und hilft. - ●8Das Baumhaus
Paula und ihr Großvater bauen zusammen ein Baumhaus. Opa sägt die Bretter. Paula hält die Leiter fest.
Am Abend ist das Dach endlich fertig. Paula klettert hinauf und setzt sich ans Fenster. Von oben sieht sie bis zum See.
In der Nacht regnet es stundenlang. Am Morgen rennt Paula aufgeregt in den Garten. Im Baumhaus ist alles trocken. Paula hebt beide Daumen. Opa grinst.
Bretter: Flache, lange Stücke aus Holz. grinst: Lacht mit breitem Mund, ohne Ton.
Was zeigt die Geschichte über Paula und Opa?Lösung zeigen
- Denk weiter, aber bleib beim Text. Welche Stelle hilft dir?
- Absatz 1: Opa sägt, Paula hält die Leiter. Absatz 3: Alles bleibt trocken.
- Also: Zusammen bauen sie etwas, das auch Regen aushält.
Ergebnis:Zusammen bauen sie etwas, das auch Regen aushält. - ★9Der Gräber unter der Wiese
Der Maulwurf lebt fast immer unter der Erde. Dort gräbt er lange Gänge. Seine Vorderfüße sind breit wie Schaufeln. Damit schiebt er die Erde zur Seite. Was übrig bleibt, drückt er nach oben. So entstehen die kleinen Hügel auf der Wiese.
Der Maulwurf hat winzige Augen. Er kann damit nur hell und dunkel unterscheiden. Das stört ihn nicht, denn in seinen Gängen ist es sowieso dunkel. Viel wichtiger ist seine Nase. Mit ihr riecht und tastet er.
Am liebsten frisst der Maulwurf Regenwürmer. Er braucht jeden Tag ungefähr halb so viel Futter, wie er selbst wiegt. Deshalb ist er Tag und Nacht in seinen Gängen unterwegs. Einen Winterschlaf hält er nicht.
In Deutschland steht der Maulwurf unter Schutz. Man darf ihn nicht fangen und nicht töten.
Vorderfüße: Die Füße vorne am Körper eines Tieres. unterscheiden: Merken, dass zwei Dinge nicht gleich sind. Winterschlaf: Ein langer, tiefer Schlaf mancher Tiere im Winter.
Stell dir vor, in einem Garten gibt es keine Regenwürmer mehr. Was würde der Maulwurf wohl tun?Lösung zeigen
- Denk weiter, aber bleib beim Text. Welche Stelle hilft dir?
- Er braucht jeden Tag viel Futter und ist Tag und Nacht unterwegs.
- Also: Er würde weitergraben, bis er woanders Futter findet.
Ergebnis:Er würde weitergraben, bis er woanders Futter findet.
Vermischte Übungen
Alles durcheinander – wie in der Arbeit. Überleg bei jeder Aufgabe zuerst: Welches Ziel ist das?
Üben
- ●10Der Stachelträger im Laub
Der Igel ist ein Tier der Nacht. Am Tag schläft er in einem Versteck aus Laub. Erst am Abend geht er auf die Suche nach Futter.
Auf dem Rücken trägt der Igel viele tausend Stacheln. Bei Gefahr rollt er sich zu einer Kugel zusammen. Dann schützen ihn die Stacheln. Seine Augen sind klein. Er hört und riecht aber sehr gut.
Am liebsten frisst der Igel Käfer, Raupen und Regenwürmer. Milch darf man ihm nicht geben, denn davon wird er krank.
Im Herbst frisst sich der Igel ein dickes Fettpolster an. Im Winter hält er einen langen Winterschlaf. Sein Herz schlägt dann ganz langsam. Er wacht erst im Frühling wieder auf.
In Deutschland steht der Igel unter Schutz. Man darf ihn nicht einfach mitnehmen.
Versteck: Ein Ort, an dem man nicht gesehen wird. Fettpolster: Eine dicke Schicht Fett unter der Haut, von der der Körper zehren kann. Winterschlaf: Ein langer, tiefer Schlaf mancher Tiere im Winter.
Wo schläft der Igel am Tag?Lösung zeigen
- Lies die Frage. Such dann die Stelle, an der die Antwort steht.
- Absatz 1, zweiter Satz. Zur Kugel rollt er sich bei Gefahr.
- Also: In einem Versteck aus Laub.
Ergebnis:In einem Versteck aus Laub. - ●11Der Flohmarkt
Am Samstag ist Flohmarkt auf dem Schulhof. Emil verkauft seine alten Bücher. Er legt sie auf eine bunte Decke.
Ein Junge bleibt lange vor den Büchern stehen. Er hält ein Buch über Dinosaurier in der Hand. Dann schaut er in sein Portemonnaie und legt das Buch zurück.
Emil überlegt kurz. Dann gibt er dem Jungen das Buch. „Für dich“, sagt er. Der Junge strahlt über das ganze Gesicht.
Flohmarkt: Ein Markt, auf dem Leute alte Sachen verkaufen. Portemonnaie: Eine kleine Tasche für Geld.
Was hält der Junge in der Hand? Welcher Satz sagt es?Lösung zeigen
- Sag die Frage mit eigenen Worten. Dann lies Satz für Satz.
- Die Antwort steht in Absatz 2.
- Also steht die Antwort in diesem Satz.
Ergebnis:Er hält ein Buch über Dinosaurier in der Hand. - ●12Der gelbe Zettel
Jonas holt am Morgen die Zeitung aus dem Briefkasten. Da liegt noch etwas: ein gelber Zettel. Darauf steht nur ein Satz: „Schau unter die dritte Stufe.“
Jonas geht zur Treppe vor dem Haus. Er zählt die Stufen. Unter der dritten Stufe klebt ein kleiner Umschlag. Darin ist ein zweiter Zettel: „Geh zu dem Baum mit den meisten Äpfeln.“
Im Garten stehen zwei Apfelbäume. Der eine ist klein und hat fast keine Äpfel. Der andere hängt voll davon. Jonas läuft hin. Am Stamm hängt eine Tüte. Darin liegen zwei Eintrittskarten für den Zoo.
Da geht hinter ihm die Haustür auf. Oma steht dort und lacht. „Alles Gute zum Geburtstag“, sagt sie. „Die zweite Karte ist übrigens für mich.“
Stufe: Ein Teil einer Treppe, auf den man den Fuß setzt. Umschlag: Eine Hülle aus Papier für einen Brief. Eintrittskarten: Karten, mit denen man hineindarf, zum Beispiel in den Zoo.
Wer hat die Zettel wohl versteckt?Lösung zeigen
- Such die Stellen, die zur Frage passen. Was sagen sie zusammen?
- Oma steht an der Tür, lacht, gratuliert – und die zweite Karte ist für sie.
- Also: Oma.
Ergebnis:Oma. - ●13Ein Haus für immer
Die Weinbergschnecke trägt ihr Haus immer bei sich. Sie kann es nicht verlassen, denn ihre Organe liegen darin. Das Haus wächst mit der Schnecke mit. Am Rand wird immer neue Schale angebaut. Dafür braucht die Schnecke Kalk. Den findet sie in Pflanzen und im Boden.
Die Schnecke kriecht auf einem breiten Fuß. Er gibt Schleim ab. Auf dem Schleim gleitet sie über Steine und sogar über spitze Kanten, ohne sich zu verletzen.
Am Kopf hat sie vier Fühler. Auf den zwei langen sitzen die Augen. Mit den zwei kurzen tastet und riecht sie.
Wird es im Herbst kalt, zieht sich die Schnecke ganz in ihr Haus zurück. Sie verschließt es mit einem Deckel aus Kalk. So übersteht sie den Winter. In Deutschland steht die Weinbergschnecke unter Schutz.
Organe: Teile im Körper mit einer Aufgabe, zum Beispiel Herz und Magen. Kalk: Ein weißer, harter Stoff. Aus ihm sind auch Muschelschalen. gleitet: Bewegt sich glatt und ohne Ruck vorwärts.
Ein Kind findet eine leere Schneckenschale. Was bedeutet das wohl?Lösung zeigen
- Denk weiter, aber bleib beim Text. Welche Stelle hilft dir?
- Absatz 1: Sie kann das Haus nicht verlassen, und es wächst mit. Ausziehen gibt es nicht.
- Also: Die Schnecke lebt nicht mehr, denn ohne ihr Haus kann sie nicht leben.
Ergebnis:Die Schnecke lebt nicht mehr, denn ohne ihr Haus kann sie nicht leben. - ●14Das Baumhaus
Paula und ihr Großvater bauen zusammen ein Baumhaus. Opa sägt die Bretter. Paula hält die Leiter fest.
Am Abend ist das Dach endlich fertig. Paula klettert hinauf und setzt sich ans Fenster. Von oben sieht sie bis zum See.
In der Nacht regnet es stundenlang. Am Morgen rennt Paula aufgeregt in den Garten. Im Baumhaus ist alles trocken. Paula hebt beide Daumen. Opa grinst.
Bretter: Flache, lange Stücke aus Holz. grinst: Lacht mit breitem Mund, ohne Ton.
Wer sägt die Bretter?Lösung zeigen
- Lies die Frage. Such dann die Stelle, an der die Antwort steht.
- Absatz 1: Opa sägt die Bretter.
- Also: Opa.
Ergebnis:Opa. - ●15Wie das Küken aus dem Ei kommt
Ein Huhn legt ein Ei und setzt sich darauf. So hält es das Ei warm. Das nennt man brüten. Mehrmals am Tag dreht das Huhn die Eier mit dem Schnabel um.
Im Ei wächst ein Küken heran. Nach ungefähr drei Wochen ist es fertig. Jetzt wird es eng im Ei. Das Küken piepst schon, bevor es schlüpft. Die Henne hört es und gluckst zurück.
Auf dem Schnabel hat das Küken eine kleine Spitze. Sie heißt Eizahn. Damit pickt es ein Loch in die Schale. Das ist harte Arbeit. Oft dauert es einen ganzen Tag, bis das Küken draußen ist. Danach fällt der Eizahn bald ab.
Das Küken ist zuerst nass und müde. Nach wenigen Stunden ist sein Flaum trocken. Dann kann es schon laufen und Körner picken.
brüten: Auf Eiern sitzen und sie warm halten, bis die Jungen schlüpfen. Eizahn: Eine kleine harte Spitze auf dem Schnabel des Kükens. Flaum: Ganz weiche, kurze Federn.
Wie lange wächst ein Küken im Ei? Welcher Satz sagt es?Lösung zeigen
- Sag die Frage mit eigenen Worten. Dann lies Satz für Satz.
- Die Antwort steht in Absatz 2.
- Also steht die Antwort in diesem Satz.
Ergebnis:Nach ungefähr drei Wochen ist es fertig.
Auf einen Blick
MerkenDas Wichtigste
- Angaben finden
- Das Fragewort sagt, was du suchst: wo ein Ort, wann eine Zeit, warum ein Grund.
- Themen verbinden
- In Prüfungen kommen mehrere Themen in einer Aufgabe.
- Über den Text hinaus
- Du darfst weiterdenken, aber deine Antwort muss zu einer Stelle im Text passen.
Kannst du das?
Je Ziel eine Aufgabe. Rechne sie ins Heft, dann kreuz ehrlich an. Keine Punkte, keine Note – der Test ist für dich.
ÜbenSelbsttest
Ich finde Angaben im Text und zeige die Stelle.
16Aus alt mach neu
Altpapier kommt in die blaue Tonne. Aber was passiert danach? In einer Papierfabrik wird daraus neues Papier.
Zuerst kommt das Altpapier in einen großen Behälter mit Wasser. Dort wird es gerührt, bis ein grauer Brei entsteht. Der Brei besteht aus winzigen Fasern.
Dann muss die Druckfarbe heraus. Man bläst Luft in den Brei. Die Farbe bleibt an den Luftblasen hängen und steigt nach oben. Dort schöpft man sie als Schaum ab.
Jetzt wird der Brei dünn auf ein Sieb gegossen. Das Wasser läuft ab, die Fasern bleiben liegen. Große heiße Walzen pressen und trocknen sie. Am Ende ist ein langes Band aus Papier entstanden.
Papier kann man mehrmals wiederverwerten, aber nicht unendlich oft. Bei jedem Durchgang werden die Fasern kürzer.
Fasern: Ganz dünne, kurze Fäden. Walzen: Große Rollen, die sich drehen und etwas flach drücken. wiederverwerten: Aus etwas Altem etwas Neues machen.
Wie kommt die Druckfarbe aus dem Brei?Lösung zeigen
Ergebnis:Sie steigt an Luftblasen hoch und wird abgeschöpft.Ich verbinde Stellen im Text und lese zwischen den Zeilen.
17Der Flohmarkt
Am Samstag ist Flohmarkt auf dem Schulhof. Emil verkauft seine alten Bücher. Er legt sie auf eine bunte Decke.
Ein Junge bleibt lange vor den Büchern stehen. Er hält ein Buch über Dinosaurier in der Hand. Dann schaut er in sein Portemonnaie und legt das Buch zurück.
Emil überlegt kurz. Dann gibt er dem Jungen das Buch. „Für dich“, sagt er. Der Junge strahlt über das ganze Gesicht.
Flohmarkt: Ein Markt, auf dem Leute alte Sachen verkaufen. Portemonnaie: Eine kleine Tasche für Geld.
Warum legt der Junge das Buch zurück?Lösung zeigen
Ergebnis:Er hat nicht genug Geld dafür.Ich denke über den Text hinaus und prüfe meine Antwort am Text.
18Das Baumhaus
Paula und ihr Großvater bauen zusammen ein Baumhaus. Opa sägt die Bretter. Paula hält die Leiter fest.
Am Abend ist das Dach endlich fertig. Paula klettert hinauf und setzt sich ans Fenster. Von oben sieht sie bis zum See.
In der Nacht regnet es stundenlang. Am Morgen rennt Paula aufgeregt in den Garten. Im Baumhaus ist alles trocken. Paula hebt beide Daumen. Opa grinst.
Bretter: Flache, lange Stücke aus Holz. grinst: Lacht mit breitem Mund, ohne Ton.
Was zeigt die Geschichte über Paula und Opa?Lösung zeigen
Ergebnis:Zusammen bauen sie etwas, das auch Regen aushält.
Bei „unsicher“ oder „noch nicht“: Lies den Abschnitt zum Ziel noch einmal und rechne seine drei Aufgaben.
Lösungen
- Ein Buch über Dinosaurier.
- In Mooren im Norden von Deutschland.
- Am Samstag.
- Wie der Maulwurf unter der Erde lebt.
- Mila hat angehalten, um Ben zu helfen.
- Sie freut sich, weil alles trocken geblieben ist.
- Er merkt, was ein anderer braucht, und hilft.
- Zusammen bauen sie etwas, das auch Regen aushält.
- Er würde weitergraben, bis er woanders Futter findet.
- In einem Versteck aus Laub.
- Er hält ein Buch über Dinosaurier in der Hand.
- Oma.
- Die Schnecke lebt nicht mehr, denn ohne ihr Haus kann sie nicht leben.
- Opa.
- Nach ungefähr drei Wochen ist es fertig.
- Sie steigt an Luftblasen hoch und wird abgeschöpft.
- Er hat nicht genug Geld dafür.
- Zusammen bauen sie etwas, das auch Regen aushält.
- Lina.
- Die Schnecke.