Zum Inhalt springen
Anmelden

Deutsch · Klasse 3 und 4 · Kapitel

Lesen und verstehen: Geschichten und Sachtexte

  • Entdecken Frage, Vorstellung, Bild
  • Merken kommt ins Heft
  • Beispiel vorgerechnet, Schritt für Schritt
  • Üben selbst rechnen
  • Achtung typischer Fehler
  • Weiterdenken zum Knobeln und Vernetzen

○ mit Starthilfe, ● für alle, ★ zum Weiterdenken. Du wählst mindestens eine ★-Aufgabe. Du rechnest ins Heft.

Fit für das Kapitel?

Das brauchst du aus früheren Themen. Klappt es nicht, frag nach, bevor es losgeht.

ÜbenWeißt du das noch?

Verweiswörter verfolgen: Er, sie, es, dort und damit zeigen auf ein Wort im Satz davor.

  1. ●19
    Der Apfel
    Im Frühling blüht der Baum. Die Blüten sind weiß und rosa. Bienen kommen zu den Blüten.

    Aus einer Blüte kann ein Apfel werden. Im Sommer ist der Apfel klein und grün.

    Im Herbst ist der Apfel groß und rot. Dann kann man ihn essen.

    Blüte: Der bunte Teil einer Pflanze. Daraus kann eine Frucht werden.

    „Dann kann man ihn essen.“ Was ist „ihn“?
    Lösung zeigen
    1. Lies den Satz davor. Wer kommt dort vor?
    2. Der Satz davor sagt: Im Herbst ist der Apfel groß und rot.
    3. Also: Der Apfel.
    Ergebnis:
    Der Apfel.
  2. ●20
    Der Igel
    Der Igel hat viele Stacheln. Er frisst Käfer und Würmer.

    Am Tag schläft der Igel. In der Nacht sucht er Futter.

    Im Winter ist es kalt. Dann schläft der Igel unter Laub. Er wacht erst im Frühling auf.

    Laub: Viele Blätter, die von den Bäumen gefallen sind.

    „Er frisst Käfer und Würmer.“ Wer ist „er“?
    Lösung zeigen
    1. Lies den Satz davor. Wer kommt dort vor?
    2. Der Satz davor sagt: Der Igel hat viele Stacheln.
    3. Also: Der Igel.
    Ergebnis:
    Der Igel.

1Ich finde Angaben im Text und zeige die Stelle.

MerkenAngaben finden

Das Fragewort sagt, was du suchst: wo ein Ort, wann eine Zeit, warum ein Grund.

Such die Stelle und zeig sie. Was nicht dasteht, zählt nicht.

BeispielLesen 3 und 4: Angaben im Text finden

Das Baumhaus
Paula und ihr Großvater bauen zusammen ein Baumhaus. Opa sägt die Bretter. Paula hält die Leiter fest.

Am Abend ist das Dach endlich fertig. Paula klettert hinauf und setzt sich ans Fenster. Von oben sieht sie bis zum See.

In der Nacht regnet es stundenlang. Am Morgen rennt Paula aufgeregt in den Garten. Im Baumhaus ist alles trocken. Paula hebt beide Daumen. Opa grinst.

Bretter: Flache, lange Stücke aus Holz. grinst: Lacht mit breitem Mund, ohne Ton.

Was sieht Paula von oben?
Schritt für Schritt
  1. Lies die Frage. Such dann die Stelle, an der die Antwort steht.
  2. Absatz 2: Von oben sieht sie bis zum See.
  3. Also: Den See.
  1. Lies die Frage. Such dann die Stelle, an der die Antwort steht.
  2. Absatz 2: Von oben sieht sie bis zum See.
  3. Also: Den See.
Ergebnis:
Den See.

ÜbenJetzt du

  1. ○1
    Warum der Mond leuchtet
    Nachts sieht der Mond oft hell aus. Aber er leuchtet nicht selbst. Er ist eine große Kugel aus Gestein.

    Das Licht kommt von der Sonne. Die Sonne scheint auf den Mond. Der Mond wirft das Licht zurück zur Erde, wie ein Spiegel.

    Der Mond wandert in einem Monat einmal um die Erde. Deshalb sehen wir jeden Abend einen anderen Teil seiner hellen Seite. Mal ist er rund, mal nur eine schmale Sichel.

    Gestein: Viel hartes Material aus Steinen. Sichel: Eine schmale, gebogene Form wie ein Teil eines Kreises.

    Woher kommt das Licht des Mondes?
    So fängst du an:
    Lies die Frage. Such dann die Stelle, an der die Antwort steht.
    Lösung zeigen
    1. Lies die Frage. Such dann die Stelle, an der die Antwort steht.
    2. Absatz 2: Das Licht kommt von der Sonne.
    3. Also: Von der Sonne.
    Ergebnis:
    Von der Sonne.
  2. ●2
    Der Stachelträger im Laub
    Der Igel ist ein Tier der Nacht. Am Tag schläft er in einem Versteck aus Laub. Erst am Abend geht er auf die Suche nach Futter.

    Auf dem Rücken trägt der Igel viele tausend Stacheln. Bei Gefahr rollt er sich zu einer Kugel zusammen. Dann schützen ihn die Stacheln. Seine Augen sind klein. Er hört und riecht aber sehr gut.

    Am liebsten frisst der Igel Käfer, Raupen und Regenwürmer. Milch darf man ihm nicht geben, denn davon wird er krank.

    Im Herbst frisst sich der Igel ein dickes Fettpolster an. Im Winter hält er einen langen Winterschlaf. Sein Herz schlägt dann ganz langsam. Er wacht erst im Frühling wieder auf.

    In Deutschland steht der Igel unter Schutz. Man darf ihn nicht einfach mitnehmen.

    Versteck: Ein Ort, an dem man nicht gesehen wird. Fettpolster: Eine dicke Schicht Fett unter der Haut, von der der Körper zehren kann. Winterschlaf: Ein langer, tiefer Schlaf mancher Tiere im Winter.

    Was darf man einem Igel nicht geben?
    Lösung zeigen
    1. Lies die Frage. Such dann die Stelle, an der die Antwort steht.
    2. Absatz 3. Regenwürmer frisst er am liebsten.
    3. Also: Milch.
    Ergebnis:
    Milch.
  3. ★3
    Die Reise der Kraniche
    Kraniche sind große graue Vögel mit langen Beinen. Im Sommer leben viele von ihnen in Mooren im Norden von Deutschland.

    Im Herbst wird das Futter knapp. Dann sammeln sich die Kraniche zu großen Gruppen. Gemeinsam fliegen sie nach Spanien. Dort ist der Winter mild.

    Am Himmel fliegen sie oft in einer langen Reihe. Dabei rufen sie laut. So verliert keiner die anderen. Im Frühling kehren sie zurück.

    Mooren: Ein Moor ist ein sehr nasser, weicher Boden mit Gras und Pfützen. knapp: Es gibt nur noch wenig davon.

    Wo leben viele Kraniche im Sommer?
    Lösung zeigen
    1. Lies die Frage. Such dann die Stelle, an der die Antwort steht.
    2. Absatz 1: Im Sommer leben viele von ihnen in Mooren im Norden von Deutschland.
    3. Also: In Mooren im Norden von Deutschland.
    Ergebnis:
    In Mooren im Norden von Deutschland.

2Ich verbinde Stellen im Text und lese zwischen den Zeilen.

MerkenThemen verbinden

In Prüfungen kommen mehrere Themen in einer Aufgabe.

Erst das Thema erkennen (Welche Regel passt?), dann rechnen, dann die Antwort im Sachzusammenhang prüfen.

BeispielLesen 3 und 4: Stellen verbinden und schließen

Der Gräber unter der Wiese
Der Maulwurf lebt fast immer unter der Erde. Dort gräbt er lange Gänge. Seine Vorderfüße sind breit wie Schaufeln. Damit schiebt er die Erde zur Seite. Was übrig bleibt, drückt er nach oben. So entstehen die kleinen Hügel auf der Wiese.

Der Maulwurf hat winzige Augen. Er kann damit nur hell und dunkel unterscheiden. Das stört ihn nicht, denn in seinen Gängen ist es sowieso dunkel. Viel wichtiger ist seine Nase. Mit ihr riecht und tastet er.

Am liebsten frisst der Maulwurf Regenwürmer. Er braucht jeden Tag ungefähr halb so viel Futter, wie er selbst wiegt. Deshalb ist er Tag und Nacht in seinen Gängen unterwegs. Einen Winterschlaf hält er nicht.

In Deutschland steht der Maulwurf unter Schutz. Man darf ihn nicht fangen und nicht töten.

Vorderfüße: Die Füße vorne am Körper eines Tieres. unterscheiden: Merken, dass zwei Dinge nicht gleich sind. Winterschlaf: Ein langer, tiefer Schlaf mancher Tiere im Winter.

Warum stören den Maulwurf seine schlechten Augen kaum?
Schritt für Schritt
  1. Such die Stellen, die zur Frage passen. Was sagen sie zusammen?
  2. Absatz 2 verbindet beides: winzige Augen, aber in den Gängen ist es dunkel.
  3. Also: In seinen Gängen ist es sowieso dunkel.
  1. Such die Stellen, die zur Frage passen. Was sagen sie zusammen?
  2. Absatz 2 verbindet beides: winzige Augen, aber in den Gängen ist es dunkel.
  3. Also: In seinen Gängen ist es sowieso dunkel.
Ergebnis:
In seinen Gängen ist es sowieso dunkel.

ÜbenJetzt du

  1. ○4
    Ein Haus für immer
    Die Weinbergschnecke trägt ihr Haus immer bei sich. Sie kann es nicht verlassen, denn ihre Organe liegen darin. Das Haus wächst mit der Schnecke mit. Am Rand wird immer neue Schale angebaut. Dafür braucht die Schnecke Kalk. Den findet sie in Pflanzen und im Boden.

    Die Schnecke kriecht auf einem breiten Fuß. Er gibt Schleim ab. Auf dem Schleim gleitet sie über Steine und sogar über spitze Kanten, ohne sich zu verletzen.

    Am Kopf hat sie vier Fühler. Auf den zwei langen sitzen die Augen. Mit den zwei kurzen tastet und riecht sie.

    Wird es im Herbst kalt, zieht sich die Schnecke ganz in ihr Haus zurück. Sie verschließt es mit einem Deckel aus Kalk. So übersteht sie den Winter. In Deutschland steht die Weinbergschnecke unter Schutz.

    Organe: Teile im Körper mit einer Aufgabe, zum Beispiel Herz und Magen. Kalk: Ein weißer, harter Stoff. Aus ihm sind auch Muschelschalen. gleitet: Bewegt sich glatt und ohne Ruck vorwärts.

    Im ersten Absatz steht: „Den findet sie in Pflanzen und im Boden.“ Was findet die Schnecke dort?
    So fängst du an:
    Such die Stellen, die zur Frage passen. Was sagen sie zusammen?
    Lösung zeigen
    1. Such die Stellen, die zur Frage passen. Was sagen sie zusammen?
    2. „Den“ zeigt auf das Wort im Satz davor: Dafür braucht die Schnecke Kalk.
    3. Also: Kalk für ihr Haus.
    Ergebnis:
    Kalk für ihr Haus.
  2. ●5
    Der Stachelträger im Laub
    Der Igel ist ein Tier der Nacht. Am Tag schläft er in einem Versteck aus Laub. Erst am Abend geht er auf die Suche nach Futter.

    Auf dem Rücken trägt der Igel viele tausend Stacheln. Bei Gefahr rollt er sich zu einer Kugel zusammen. Dann schützen ihn die Stacheln. Seine Augen sind klein. Er hört und riecht aber sehr gut.

    Am liebsten frisst der Igel Käfer, Raupen und Regenwürmer. Milch darf man ihm nicht geben, denn davon wird er krank.

    Im Herbst frisst sich der Igel ein dickes Fettpolster an. Im Winter hält er einen langen Winterschlaf. Sein Herz schlägt dann ganz langsam. Er wacht erst im Frühling wieder auf.

    In Deutschland steht der Igel unter Schutz. Man darf ihn nicht einfach mitnehmen.

    Versteck: Ein Ort, an dem man nicht gesehen wird. Fettpolster: Eine dicke Schicht Fett unter der Haut, von der der Körper zehren kann. Winterschlaf: Ein langer, tiefer Schlaf mancher Tiere im Winter.

    Worum geht es in dem Text vor allem?
    Lösung zeigen
    1. Such die Stellen, die zur Frage passen. Was sagen sie zusammen?
    2. Tag und Nacht, Körper, Futter, Winter, Schutz – der ganze Text.
    3. Also: Wie der Igel lebt und durch das Jahr kommt.
    Ergebnis:
    Wie der Igel lebt und durch das Jahr kommt.
  3. ★6
    Aus alt mach neu
    Altpapier kommt in die blaue Tonne. Aber was passiert danach? In einer Papierfabrik wird daraus neues Papier.

    Zuerst kommt das Altpapier in einen großen Behälter mit Wasser. Dort wird es gerührt, bis ein grauer Brei entsteht. Der Brei besteht aus winzigen Fasern.

    Dann muss die Druckfarbe heraus. Man bläst Luft in den Brei. Die Farbe bleibt an den Luftblasen hängen und steigt nach oben. Dort schöpft man sie als Schaum ab.

    Jetzt wird der Brei dünn auf ein Sieb gegossen. Das Wasser läuft ab, die Fasern bleiben liegen. Große heiße Walzen pressen und trocknen sie. Am Ende ist ein langes Band aus Papier entstanden.

    Papier kann man mehrmals wiederverwerten, aber nicht unendlich oft. Bei jedem Durchgang werden die Fasern kürzer.

    Fasern: Ganz dünne, kurze Fäden. Walzen: Große Rollen, die sich drehen und etwas flach drücken. wiederverwerten: Aus etwas Altem etwas Neues machen.

    Warum steht am Ende, dass die Fasern bei jedem Durchgang kürzer werden?
    Lösung zeigen
    1. Such die Stellen, die zur Frage passen. Was sagen sie zusammen?
    2. Der Satz davor sagt: nicht unendlich oft.
    3. Also: Es ist der Grund, warum es nicht unendlich oft geht.
    Ergebnis:
    Es ist der Grund, warum es nicht unendlich oft geht.

3Ich denke über den Text hinaus und prüfe meine Antwort am Text.

MerkenÜber den Text hinaus

Du darfst weiterdenken, aber deine Antwort muss zu einer Stelle im Text passen.

Sie darf nicht mehr behaupten, als dort steht.

BeispielLesen 3 und 4: über den Text hinaus denken

Die Reise der Kraniche
Kraniche sind große graue Vögel mit langen Beinen. Im Sommer leben viele von ihnen in Mooren im Norden von Deutschland.

Im Herbst wird das Futter knapp. Dann sammeln sich die Kraniche zu großen Gruppen. Gemeinsam fliegen sie nach Spanien. Dort ist der Winter mild.

Am Himmel fliegen sie oft in einer langen Reihe. Dabei rufen sie laut. So verliert keiner die anderen. Im Frühling kehren sie zurück.

Mooren: Ein Moor ist ein sehr nasser, weicher Boden mit Gras und Pfützen. knapp: Es gibt nur noch wenig davon.

Ein Kind sieht im Oktober viele Kraniche am Himmel. Was schließt es nach dem Text?
Schritt für Schritt
  1. Denk weiter, aber bleib beim Text. Welche Stelle hilft dir?
  2. Absatz 2: Im Herbst fliegen sie nach Spanien. Absatz 3: Zurück kommen sie im Frühling.
  3. Also: Die Kraniche sind auf dem Weg nach Spanien.
  1. Denk weiter, aber bleib beim Text. Welche Stelle hilft dir?
  2. Absatz 2: Im Herbst fliegen sie nach Spanien. Absatz 3: Zurück kommen sie im Frühling.
  3. Also: Die Kraniche sind auf dem Weg nach Spanien.
Ergebnis:
Die Kraniche sind auf dem Weg nach Spanien.

ÜbenJetzt du

  1. ○7
    Der Stachelträger im Laub
    Der Igel ist ein Tier der Nacht. Am Tag schläft er in einem Versteck aus Laub. Erst am Abend geht er auf die Suche nach Futter.

    Auf dem Rücken trägt der Igel viele tausend Stacheln. Bei Gefahr rollt er sich zu einer Kugel zusammen. Dann schützen ihn die Stacheln. Seine Augen sind klein. Er hört und riecht aber sehr gut.

    Am liebsten frisst der Igel Käfer, Raupen und Regenwürmer. Milch darf man ihm nicht geben, denn davon wird er krank.

    Im Herbst frisst sich der Igel ein dickes Fettpolster an. Im Winter hält er einen langen Winterschlaf. Sein Herz schlägt dann ganz langsam. Er wacht erst im Frühling wieder auf.

    In Deutschland steht der Igel unter Schutz. Man darf ihn nicht einfach mitnehmen.

    Versteck: Ein Ort, an dem man nicht gesehen wird. Fettpolster: Eine dicke Schicht Fett unter der Haut, von der der Körper zehren kann. Winterschlaf: Ein langer, tiefer Schlaf mancher Tiere im Winter.

    Ein Kind findet im Oktober einen Igel im Garten und will ihn mit ins Haus nehmen. Was sagt der Text dazu?
    So fängst du an:
    Denk weiter, aber bleib beim Text. Welche Stelle hilft dir?
    Lösung zeigen
    1. Denk weiter, aber bleib beim Text. Welche Stelle hilft dir?
    2. Absatz 4 und 5: Im Herbst frisst er sich an, und man darf ihn nicht einfach mitnehmen.
    3. Also: Es soll ihn lassen, denn er steht unter Schutz.
    Ergebnis:
    Es soll ihn lassen, denn er steht unter Schutz.
  2. ●8
    Heute nicht im Rennen
    Beim Sportfest gibt es ein Wettrennen. Mila ist die Schnellste in ihrer Klasse. Alle wissen das. Neben ihr steht Ben. Er hat sich letzte Woche den Fuß verstaucht und humpelt noch ein bisschen.

    Der Startpfiff ertönt. Mila rennt los und ist sofort vorne. Hinter sich hört sie einen Schrei. Ben ist gestolpert und liegt auf der Bahn.

    Mila bleibt stehen. Die anderen Kinder laufen an ihr vorbei. Sie dreht sich um und hilft Ben auf. Zusammen gehen sie langsam ins Ziel. Sie sind die Letzten.

    Am Abend fragt ihr Bruder: „Hast du gewonnen?“ Mila überlegt kurz. Dann sagt sie: „Heute nicht im Rennen.“ Ihr Bruder schaut verwirrt. Mila lächelt nur.

    verstaucht: Beim Umknicken verletzt, sodass es wehtut und dick wird. humpelt: Geht ungleichmäßig, weil ein Bein wehtut. verwirrt: Man versteht gerade nicht, was los ist.

    Was meint Mila mit „Heute nicht im Rennen“?
    Lösung zeigen
    1. Denk weiter, aber bleib beim Text. Welche Stelle hilft dir?
    2. Sie lächelt – traurig ist sie nicht.
    3. Also: Sie hat heute etwas anderes gewonnen als das Rennen.
    Ergebnis:
    Sie hat heute etwas anderes gewonnen als das Rennen.
  3. ★9
    Das Baumhaus
    Paula und ihr Großvater bauen zusammen ein Baumhaus. Opa sägt die Bretter. Paula hält die Leiter fest.

    Am Abend ist das Dach endlich fertig. Paula klettert hinauf und setzt sich ans Fenster. Von oben sieht sie bis zum See.

    In der Nacht regnet es stundenlang. Am Morgen rennt Paula aufgeregt in den Garten. Im Baumhaus ist alles trocken. Paula hebt beide Daumen. Opa grinst.

    Bretter: Flache, lange Stücke aus Holz. grinst: Lacht mit breitem Mund, ohne Ton.

    Was zeigt die Geschichte über Paula und Opa?
    Lösung zeigen
    1. Denk weiter, aber bleib beim Text. Welche Stelle hilft dir?
    2. Absatz 1: Opa sägt, Paula hält die Leiter. Absatz 3: Alles bleibt trocken.
    3. Also: Zusammen bauen sie etwas, das auch Regen aushält.
    Ergebnis:
    Zusammen bauen sie etwas, das auch Regen aushält.

Vermischte Übungen

Alles durcheinander – wie in der Arbeit. Überleg bei jeder Aufgabe zuerst: Welches Ziel ist das?

Üben

  1. ●10
    Wo ist der Schlüssel?
    Nach der Schule steht Ben vor der Haustür. Er sucht in seiner Jacke. Der Schlüssel ist nicht da.

    Ben läuft den Weg zurück. Am Spielplatz sucht er unter der Rutsche. Im Gras liegt nur ein roter Handschuh.

    Da ruft jemand seinen Namen. Frau Kaya von nebenan winkt mit etwas Glänzendem. „Der lag vor meinem Briefkasten“, sagt sie. Ben atmet tief aus.

    nebenan: Im Haus gleich daneben. Glänzendem: Etwas, das im Licht blinkt.

    Was liegt im Gras?
    Lösung zeigen
    1. Lies die Frage. Such dann die Stelle, an der die Antwort steht.
    2. Absatz 2: Im Gras liegt nur ein roter Handschuh.
    3. Also: Ein roter Handschuh.
    Ergebnis:
    Ein roter Handschuh.
  2. ●11
    Der Stachelträger im Laub
    Der Igel ist ein Tier der Nacht. Am Tag schläft er in einem Versteck aus Laub. Erst am Abend geht er auf die Suche nach Futter.

    Auf dem Rücken trägt der Igel viele tausend Stacheln. Bei Gefahr rollt er sich zu einer Kugel zusammen. Dann schützen ihn die Stacheln. Seine Augen sind klein. Er hört und riecht aber sehr gut.

    Am liebsten frisst der Igel Käfer, Raupen und Regenwürmer. Milch darf man ihm nicht geben, denn davon wird er krank.

    Im Herbst frisst sich der Igel ein dickes Fettpolster an. Im Winter hält er einen langen Winterschlaf. Sein Herz schlägt dann ganz langsam. Er wacht erst im Frühling wieder auf.

    In Deutschland steht der Igel unter Schutz. Man darf ihn nicht einfach mitnehmen.

    Versteck: Ein Ort, an dem man nicht gesehen wird. Fettpolster: Eine dicke Schicht Fett unter der Haut, von der der Körper zehren kann. Winterschlaf: Ein langer, tiefer Schlaf mancher Tiere im Winter.

    Wo schläft der Igel am Tag? Welcher Satz sagt es?
    Lösung zeigen
    1. Sag die Frage mit eigenen Worten. Dann lies Satz für Satz.
    2. Die Antwort steht in Absatz 1.
    3. Also steht die Antwort in diesem Satz.
    Ergebnis:
    Am Tag schläft er in einem Versteck aus Laub.
  3. ●12
    Warum das Laub bunt wird
    Im Sommer sind die Blätter grün. Das liegt am Blattgrün. Mit dem Blattgrün macht der Baum aus Sonnenlicht, Wasser und Luft seine Nahrung.

    Im Herbst werden die Tage kürzer und kälter. Der Baum stellt sich auf den Winter ein. Er baut das Blattgrün ab. Die wertvollen Stoffe daraus holt er in Äste und Stamm zurück. Dort speichert er sie für das nächste Frühjahr.

    Jetzt sieht man Farben, die vorher verdeckt waren. Gelb und Orange waren schon den ganzen Sommer im Blatt. Das Grün war nur stärker. Manche Bäume bilden im Herbst zusätzlich einen roten Farbstoff.

    Zum Schluss wächst zwischen Blatt und Zweig eine dünne Trennschicht. Dann fällt das Blatt beim nächsten Windstoß ab.

    Blattgrün: Der grüne Stoff in den Blättern, mit dem die Pflanze Nahrung macht. verdeckt: Etwas liegt darüber, deshalb sieht man es nicht. Trennschicht: Eine dünne Schicht, die zwei Teile voneinander löst.

    Wozu braucht der Baum die gespeicherten Stoffe im nächsten Frühjahr wohl?
    Lösung zeigen
    1. Such die Stellen, die zur Frage passen. Was sagen sie zusammen?
    2. Er speichert die Stoffe für das nächste Frühjahr.
    3. Also: Er macht damit neue Blätter.
    Ergebnis:
    Er macht damit neue Blätter.
  4. ●13
    Warum der Mond leuchtet
    Nachts sieht der Mond oft hell aus. Aber er leuchtet nicht selbst. Er ist eine große Kugel aus Gestein.

    Das Licht kommt von der Sonne. Die Sonne scheint auf den Mond. Der Mond wirft das Licht zurück zur Erde, wie ein Spiegel.

    Der Mond wandert in einem Monat einmal um die Erde. Deshalb sehen wir jeden Abend einen anderen Teil seiner hellen Seite. Mal ist er rund, mal nur eine schmale Sichel.

    Gestein: Viel hartes Material aus Steinen. Sichel: Eine schmale, gebogene Form wie ein Teil eines Kreises.

    Ein Kind sagt: „Der Mond ist eine Lampe am Himmel.“ Was sagt der Text dazu?
    Lösung zeigen
    1. Denk weiter, aber bleib beim Text. Welche Stelle hilft dir?
    2. Absatz 1: Er leuchtet nicht selbst. Absatz 2: Das Licht kommt von der Sonne.
    3. Also: Das stimmt nicht, er wirft nur das Licht der Sonne zurück.
    Ergebnis:
    Das stimmt nicht, er wirft nur das Licht der Sonne zurück.
  5. ●14
    Ein Haus für immer
    Die Weinbergschnecke trägt ihr Haus immer bei sich. Sie kann es nicht verlassen, denn ihre Organe liegen darin. Das Haus wächst mit der Schnecke mit. Am Rand wird immer neue Schale angebaut. Dafür braucht die Schnecke Kalk. Den findet sie in Pflanzen und im Boden.

    Die Schnecke kriecht auf einem breiten Fuß. Er gibt Schleim ab. Auf dem Schleim gleitet sie über Steine und sogar über spitze Kanten, ohne sich zu verletzen.

    Am Kopf hat sie vier Fühler. Auf den zwei langen sitzen die Augen. Mit den zwei kurzen tastet und riecht sie.

    Wird es im Herbst kalt, zieht sich die Schnecke ganz in ihr Haus zurück. Sie verschließt es mit einem Deckel aus Kalk. So übersteht sie den Winter. In Deutschland steht die Weinbergschnecke unter Schutz.

    Organe: Teile im Körper mit einer Aufgabe, zum Beispiel Herz und Magen. Kalk: Ein weißer, harter Stoff. Aus ihm sind auch Muschelschalen. gleitet: Bewegt sich glatt und ohne Ruck vorwärts.

    Wo sitzen die Augen der Schnecke?
    Lösung zeigen
    1. Lies die Frage. Such dann die Stelle, an der die Antwort steht.
    2. Absatz 3. Mit den kurzen Fühlern tastet und riecht sie.
    3. Also: Auf den zwei langen Fühlern.
    Ergebnis:
    Auf den zwei langen Fühlern.
  6. ●15
    Ein Haus für immer
    Die Weinbergschnecke trägt ihr Haus immer bei sich. Sie kann es nicht verlassen, denn ihre Organe liegen darin. Das Haus wächst mit der Schnecke mit. Am Rand wird immer neue Schale angebaut. Dafür braucht die Schnecke Kalk. Den findet sie in Pflanzen und im Boden.

    Die Schnecke kriecht auf einem breiten Fuß. Er gibt Schleim ab. Auf dem Schleim gleitet sie über Steine und sogar über spitze Kanten, ohne sich zu verletzen.

    Am Kopf hat sie vier Fühler. Auf den zwei langen sitzen die Augen. Mit den zwei kurzen tastet und riecht sie.

    Wird es im Herbst kalt, zieht sich die Schnecke ganz in ihr Haus zurück. Sie verschließt es mit einem Deckel aus Kalk. So übersteht sie den Winter. In Deutschland steht die Weinbergschnecke unter Schutz.

    Organe: Teile im Körper mit einer Aufgabe, zum Beispiel Herz und Magen. Kalk: Ein weißer, harter Stoff. Aus ihm sind auch Muschelschalen. gleitet: Bewegt sich glatt und ohne Ruck vorwärts.

    Wo sitzen die Augen der Schnecke? Welcher Satz sagt es?
    Lösung zeigen
    1. Sag die Frage mit eigenen Worten. Dann lies Satz für Satz.
    2. Die Antwort steht in Absatz 3.
    3. Also steht die Antwort in diesem Satz.
    Ergebnis:
    Auf den zwei langen sitzen die Augen.

Auf einen Blick

MerkenDas Wichtigste

Angaben finden
Das Fragewort sagt, was du suchst: wo ein Ort, wann eine Zeit, warum ein Grund.
Themen verbinden
In Prüfungen kommen mehrere Themen in einer Aufgabe.
Über den Text hinaus
Du darfst weiterdenken, aber deine Antwort muss zu einer Stelle im Text passen.

Kannst du das?

Je Ziel eine Aufgabe. Rechne sie ins Heft, dann kreuz ehrlich an. Keine Punkte, keine Note – der Test ist für dich.

ÜbenSelbsttest

  1. Ich finde Angaben im Text und zeige die Stelle.

    16
    Aus alt mach neu
    Altpapier kommt in die blaue Tonne. Aber was passiert danach? In einer Papierfabrik wird daraus neues Papier.

    Zuerst kommt das Altpapier in einen großen Behälter mit Wasser. Dort wird es gerührt, bis ein grauer Brei entsteht. Der Brei besteht aus winzigen Fasern.

    Dann muss die Druckfarbe heraus. Man bläst Luft in den Brei. Die Farbe bleibt an den Luftblasen hängen und steigt nach oben. Dort schöpft man sie als Schaum ab.

    Jetzt wird der Brei dünn auf ein Sieb gegossen. Das Wasser läuft ab, die Fasern bleiben liegen. Große heiße Walzen pressen und trocknen sie. Am Ende ist ein langes Band aus Papier entstanden.

    Papier kann man mehrmals wiederverwerten, aber nicht unendlich oft. Bei jedem Durchgang werden die Fasern kürzer.

    Fasern: Ganz dünne, kurze Fäden. Walzen: Große Rollen, die sich drehen und etwas flach drücken. wiederverwerten: Aus etwas Altem etwas Neues machen.

    Wie kommt die Druckfarbe aus dem Brei?
    Lösung zeigen
    Ergebnis:
    Sie steigt an Luftblasen hoch und wird abgeschöpft.
  2. Ich verbinde Stellen im Text und lese zwischen den Zeilen.

    17
    Das Baumhaus
    Paula und ihr Großvater bauen zusammen ein Baumhaus. Opa sägt die Bretter. Paula hält die Leiter fest.

    Am Abend ist das Dach endlich fertig. Paula klettert hinauf und setzt sich ans Fenster. Von oben sieht sie bis zum See.

    In der Nacht regnet es stundenlang. Am Morgen rennt Paula aufgeregt in den Garten. Im Baumhaus ist alles trocken. Paula hebt beide Daumen. Opa grinst.

    Bretter: Flache, lange Stücke aus Holz. grinst: Lacht mit breitem Mund, ohne Ton.

    Wie geht es Paula am Morgen nach dem Regen?
    Lösung zeigen
    Ergebnis:
    Sie freut sich, weil alles trocken geblieben ist.
  3. Ich denke über den Text hinaus und prüfe meine Antwort am Text.

    18
    Die Reise der Kraniche
    Kraniche sind große graue Vögel mit langen Beinen. Im Sommer leben viele von ihnen in Mooren im Norden von Deutschland.

    Im Herbst wird das Futter knapp. Dann sammeln sich die Kraniche zu großen Gruppen. Gemeinsam fliegen sie nach Spanien. Dort ist der Winter mild.

    Am Himmel fliegen sie oft in einer langen Reihe. Dabei rufen sie laut. So verliert keiner die anderen. Im Frühling kehren sie zurück.

    Mooren: Ein Moor ist ein sehr nasser, weicher Boden mit Gras und Pfützen. knapp: Es gibt nur noch wenig davon.

    Ein Kind sieht im Oktober viele Kraniche am Himmel. Was schließt es nach dem Text?
    Lösung zeigen
    Ergebnis:
    Die Kraniche sind auf dem Weg nach Spanien.

Bei „unsicher“ oder „noch nicht“: Lies den Abschnitt zum Ziel noch einmal und rechne seine drei Aufgaben.

Lösungen

  1. Von der Sonne.
  2. Milch.
  3. In Mooren im Norden von Deutschland.
  4. Kalk für ihr Haus.
  5. Wie der Igel lebt und durch das Jahr kommt.
  6. Es ist der Grund, warum es nicht unendlich oft geht.
  7. Es soll ihn lassen, denn er steht unter Schutz.
  8. Sie hat heute etwas anderes gewonnen als das Rennen.
  9. Zusammen bauen sie etwas, das auch Regen aushält.
  10. Ein roter Handschuh.
  11. Am Tag schläft er in einem Versteck aus Laub.
  12. Er macht damit neue Blätter.
  13. Das stimmt nicht, er wirft nur das Licht der Sonne zurück.
  14. Auf den zwei langen Fühlern.
  15. Auf den zwei langen sitzen die Augen.
  16. Sie steigt an Luftblasen hoch und wird abgeschöpft.
  17. Sie freut sich, weil alles trocken geblieben ist.
  18. Die Kraniche sind auf dem Weg nach Spanien.
  19. Der Apfel.
  20. Der Igel.