Zum Inhalt springen
Anmelden

Deutsch · Klasse 3 und 4 · Kapitel

Andere ZahlenBasiswissenAlle Kapitel

Lesen und verstehen: Geschichten und Sachtexte

  • Entdecken Frage, Vorstellung, Bild
  • Merken kommt ins Heft
  • Beispiel vorgerechnet, Schritt für Schritt
  • Üben selbst rechnen
  • Achtung typischer Fehler
  • Weiterdenken zum Knobeln und Vernetzen

○ mit Starthilfe, ● für alle, ★ zum Weiterdenken. Du wählst mindestens eine ★-Aufgabe. Du rechnest ins Heft.

Fit für das Kapitel?

Das brauchst du aus früheren Themen. Klappt es nicht, frag nach, bevor es losgeht.

ÜbenWeißt du das noch?

Verweiswörter verfolgen: Er, sie, es, dort und damit zeigen auf ein Wort im Satz davor.

  1. ●19
    Wo ist Bello?
    Leo hat einen kleinen Hund. Er heißt Bello. Bello bellt laut.

    Eines Tages ist Bello weg. Leo ruft und sucht überall. Dann hört er ein Bellen im Keller.

    Leo macht die Tür auf. Bello springt an ihm hoch und leckt sein Gesicht.

    Keller: Ein Raum unter dem Haus.

    „Er heißt Bello.“ Wer ist „er“?
    Lösung zeigen
    1. Lies den Satz davor. Wer kommt dort vor?
    2. Der Satz davor sagt: Leo hat einen kleinen Hund.
    3. Also: Der kleine Hund.
    Ergebnis:
    Der kleine Hund.
  2. ●20
    Der Zahn
    Emil wackelt an seinem Zahn. Beim Essen tut es weh.

    Am Abend beißt Emil in einen Apfel. Da ist der Zahn draußen. Im Mund ist jetzt eine Lücke.

    Emil legt den Zahn in eine Dose. Er zeigt seiner Schwester die Lücke und lacht.

    Lücke: Hier fehlt etwas. Da war vorher der Zahn.

    „Er zeigt seiner Schwester die Lücke und lacht.“ Wer ist „er“?
    Lösung zeigen
    1. Lies den Satz davor. Wer kommt dort vor?
    2. Der Satz davor sagt: Emil legt den Zahn in eine Dose.
    3. Also: Emil.
    Ergebnis:
    Emil.

1Ich finde Angaben im Text und zeige die Stelle.

MerkenAngaben finden

Das Fragewort sagt, was du suchst: wo ein Ort, wann eine Zeit, warum ein Grund.

Such die Stelle und zeig sie. Was nicht dasteht, zählt nicht.

BeispielLesen 3 und 4: Angaben im Text finden

Heute nicht im Rennen
Beim Sportfest gibt es ein Wettrennen. Mila ist die Schnellste in ihrer Klasse. Alle wissen das. Neben ihr steht Ben. Er hat sich letzte Woche den Fuß verstaucht und humpelt noch ein bisschen.

Der Startpfiff ertönt. Mila rennt los und ist sofort vorne. Hinter sich hört sie einen Schrei. Ben ist gestolpert und liegt auf der Bahn.

Mila bleibt stehen. Die anderen Kinder laufen an ihr vorbei. Sie dreht sich um und hilft Ben auf. Zusammen gehen sie langsam ins Ziel. Sie sind die Letzten.

Am Abend fragt ihr Bruder: „Hast du gewonnen?“ Mila überlegt kurz. Dann sagt sie: „Heute nicht im Rennen.“ Ihr Bruder schaut verwirrt. Mila lächelt nur.

verstaucht: Beim Umknicken verletzt, sodass es wehtut und dick wird. humpelt: Geht ungleichmäßig, weil ein Bein wehtut. verwirrt: Man versteht gerade nicht, was los ist.

Warum humpelt Ben schon vor dem Start?
Schritt für Schritt
  1. Lies die Frage. Such dann die Stelle, an der die Antwort steht.
  2. Absatz 1. Das Stolpern kommt erst später – die Reihenfolge ist umgekehrt.
  3. Also: Er hat sich letzte Woche den Fuß verstaucht.
  1. Lies die Frage. Such dann die Stelle, an der die Antwort steht.
  2. Absatz 1. Das Stolpern kommt erst später – die Reihenfolge ist umgekehrt.
  3. Also: Er hat sich letzte Woche den Fuß verstaucht.
Ergebnis:
Er hat sich letzte Woche den Fuß verstaucht.

ÜbenJetzt du

  1. ○1
    Der Flohmarkt
    Am Samstag ist Flohmarkt auf dem Schulhof. Emil verkauft seine alten Bücher. Er legt sie auf eine bunte Decke.

    Ein Junge bleibt lange vor den Büchern stehen. Er hält ein Buch über Dinosaurier in der Hand. Dann schaut er in sein Portemonnaie und legt das Buch zurück.

    Emil überlegt kurz. Dann gibt er dem Jungen das Buch. „Für dich“, sagt er. Der Junge strahlt über das ganze Gesicht.

    Flohmarkt: Ein Markt, auf dem Leute alte Sachen verkaufen. Portemonnaie: Eine kleine Tasche für Geld.

    Wann ist der Flohmarkt?
    So fängst du an:
    Lies die Frage. Such dann die Stelle, an der die Antwort steht.
    Lösung zeigen
    1. Lies die Frage. Such dann die Stelle, an der die Antwort steht.
    2. Absatz 1: Am Samstag ist Flohmarkt auf dem Schulhof.
    3. Also: Am Samstag.
    Ergebnis:
    Am Samstag.
  2. ●2
    Aus alt mach neu
    Altpapier kommt in die blaue Tonne. Aber was passiert danach? In einer Papierfabrik wird daraus neues Papier.

    Zuerst kommt das Altpapier in einen großen Behälter mit Wasser. Dort wird es gerührt, bis ein grauer Brei entsteht. Der Brei besteht aus winzigen Fasern.

    Dann muss die Druckfarbe heraus. Man bläst Luft in den Brei. Die Farbe bleibt an den Luftblasen hängen und steigt nach oben. Dort schöpft man sie als Schaum ab.

    Jetzt wird der Brei dünn auf ein Sieb gegossen. Das Wasser läuft ab, die Fasern bleiben liegen. Große heiße Walzen pressen und trocknen sie. Am Ende ist ein langes Band aus Papier entstanden.

    Papier kann man mehrmals wiederverwerten, aber nicht unendlich oft. Bei jedem Durchgang werden die Fasern kürzer.

    Fasern: Ganz dünne, kurze Fäden. Walzen: Große Rollen, die sich drehen und etwas flach drücken. wiederverwerten: Aus etwas Altem etwas Neues machen.

    Wie kommt die Druckfarbe aus dem Brei?
    Lösung zeigen
    1. Lies die Frage. Such dann die Stelle, an der die Antwort steht.
    2. Absatz 3. Durch das Sieb läuft später das Wasser – das ist ein anderer Schritt.
    3. Also: Sie steigt an Luftblasen hoch und wird abgeschöpft.
    Ergebnis:
    Sie steigt an Luftblasen hoch und wird abgeschöpft.
  3. ★3
    Ein Haus für immer
    Die Weinbergschnecke trägt ihr Haus immer bei sich. Sie kann es nicht verlassen, denn ihre Organe liegen darin. Das Haus wächst mit der Schnecke mit. Am Rand wird immer neue Schale angebaut. Dafür braucht die Schnecke Kalk. Den findet sie in Pflanzen und im Boden.

    Die Schnecke kriecht auf einem breiten Fuß. Er gibt Schleim ab. Auf dem Schleim gleitet sie über Steine und sogar über spitze Kanten, ohne sich zu verletzen.

    Am Kopf hat sie vier Fühler. Auf den zwei langen sitzen die Augen. Mit den zwei kurzen tastet und riecht sie.

    Wird es im Herbst kalt, zieht sich die Schnecke ganz in ihr Haus zurück. Sie verschließt es mit einem Deckel aus Kalk. So übersteht sie den Winter. In Deutschland steht die Weinbergschnecke unter Schutz.

    Organe: Teile im Körper mit einer Aufgabe, zum Beispiel Herz und Magen. Kalk: Ein weißer, harter Stoff. Aus ihm sind auch Muschelschalen. gleitet: Bewegt sich glatt und ohne Ruck vorwärts.

    Wo sitzen die Augen der Schnecke?
    Lösung zeigen
    1. Lies die Frage. Such dann die Stelle, an der die Antwort steht.
    2. Absatz 3. Mit den kurzen Fühlern tastet und riecht sie.
    3. Also: Auf den zwei langen Fühlern.
    Ergebnis:
    Auf den zwei langen Fühlern.

2Ich verbinde Stellen im Text und lese zwischen den Zeilen.

MerkenThemen verbinden

In Prüfungen kommen mehrere Themen in einer Aufgabe.

Erst das Thema erkennen (Welche Regel passt?), dann rechnen, dann die Antwort im Sachzusammenhang prüfen.

BeispielLesen 3 und 4: Stellen verbinden und schließen

Wie das Küken aus dem Ei kommt
Ein Huhn legt ein Ei und setzt sich darauf. So hält es das Ei warm. Das nennt man brüten. Mehrmals am Tag dreht das Huhn die Eier mit dem Schnabel um.

Im Ei wächst ein Küken heran. Nach ungefähr drei Wochen ist es fertig. Jetzt wird es eng im Ei. Das Küken piepst schon, bevor es schlüpft. Die Henne hört es und gluckst zurück.

Auf dem Schnabel hat das Küken eine kleine Spitze. Sie heißt Eizahn. Damit pickt es ein Loch in die Schale. Das ist harte Arbeit. Oft dauert es einen ganzen Tag, bis das Küken draußen ist. Danach fällt der Eizahn bald ab.

Das Küken ist zuerst nass und müde. Nach wenigen Stunden ist sein Flaum trocken. Dann kann es schon laufen und Körner picken.

brüten: Auf Eiern sitzen und sie warm halten, bis die Jungen schlüpfen. Eizahn: Eine kleine harte Spitze auf dem Schnabel des Kükens. Flaum: Ganz weiche, kurze Federn.

Warum fällt der Eizahn nach dem Schlüpfen ab?
Schritt für Schritt
  1. Such die Stellen, die zur Frage passen. Was sagen sie zusammen?
  2. Absatz 3: Der Eizahn pickt das Loch in die Schale – danach hat er keine Aufgabe mehr.
  3. Also: Das Küken braucht ihn nur, um die Schale aufzupicken.
  1. Such die Stellen, die zur Frage passen. Was sagen sie zusammen?
  2. Absatz 3: Der Eizahn pickt das Loch in die Schale – danach hat er keine Aufgabe mehr.
  3. Also: Das Küken braucht ihn nur, um die Schale aufzupicken.
Ergebnis:
Das Küken braucht ihn nur, um die Schale aufzupicken.

ÜbenJetzt du

  1. ○4
    Der gelbe Zettel
    Jonas holt am Morgen die Zeitung aus dem Briefkasten. Da liegt noch etwas: ein gelber Zettel. Darauf steht nur ein Satz: „Schau unter die dritte Stufe.“

    Jonas geht zur Treppe vor dem Haus. Er zählt die Stufen. Unter der dritten Stufe klebt ein kleiner Umschlag. Darin ist ein zweiter Zettel: „Geh zu dem Baum mit den meisten Äpfeln.“

    Im Garten stehen zwei Apfelbäume. Der eine ist klein und hat fast keine Äpfel. Der andere hängt voll davon. Jonas läuft hin. Am Stamm hängt eine Tüte. Darin liegen zwei Eintrittskarten für den Zoo.

    Da geht hinter ihm die Haustür auf. Oma steht dort und lacht. „Alles Gute zum Geburtstag“, sagt sie. „Die zweite Karte ist übrigens für mich.“

    Stufe: Ein Teil einer Treppe, auf den man den Fuß setzt. Umschlag: Eine Hülle aus Papier für einen Brief. Eintrittskarten: Karten, mit denen man hineindarf, zum Beispiel in den Zoo.

    Wie fühlt sich Oma wohl, als Jonas die Karten findet?
    So fängst du an:
    Such die Stellen, die zur Frage passen. Was sagen sie zusammen?
    Lösung zeigen
    1. Such die Stellen, die zur Frage passen. Was sagen sie zusammen?
    2. Oma steht an der Tür und lacht. Wer lacht, freut sich. Das Wort „lacht“ verrät es.
    3. Also: Sie freut sich, dass ihr Plan geklappt hat.
    Ergebnis:
    Sie freut sich, dass ihr Plan geklappt hat.
  2. ●5
    Der Stachelträger im Laub
    Der Igel ist ein Tier der Nacht. Am Tag schläft er in einem Versteck aus Laub. Erst am Abend geht er auf die Suche nach Futter.

    Auf dem Rücken trägt der Igel viele tausend Stacheln. Bei Gefahr rollt er sich zu einer Kugel zusammen. Dann schützen ihn die Stacheln. Seine Augen sind klein. Er hört und riecht aber sehr gut.

    Am liebsten frisst der Igel Käfer, Raupen und Regenwürmer. Milch darf man ihm nicht geben, denn davon wird er krank.

    Im Herbst frisst sich der Igel ein dickes Fettpolster an. Im Winter hält er einen langen Winterschlaf. Sein Herz schlägt dann ganz langsam. Er wacht erst im Frühling wieder auf.

    In Deutschland steht der Igel unter Schutz. Man darf ihn nicht einfach mitnehmen.

    Versteck: Ein Ort, an dem man nicht gesehen wird. Fettpolster: Eine dicke Schicht Fett unter der Haut, von der der Körper zehren kann. Winterschlaf: Ein langer, tiefer Schlaf mancher Tiere im Winter.

    Worum geht es in dem Text vor allem?
    Lösung zeigen
    1. Such die Stellen, die zur Frage passen. Was sagen sie zusammen?
    2. Tag und Nacht, Körper, Futter, Winter, Schutz – der ganze Text.
    3. Also: Wie der Igel lebt und durch das Jahr kommt.
    Ergebnis:
    Wie der Igel lebt und durch das Jahr kommt.
  3. ★6
    Der Stachelträger im Laub
    Der Igel ist ein Tier der Nacht. Am Tag schläft er in einem Versteck aus Laub. Erst am Abend geht er auf die Suche nach Futter.

    Auf dem Rücken trägt der Igel viele tausend Stacheln. Bei Gefahr rollt er sich zu einer Kugel zusammen. Dann schützen ihn die Stacheln. Seine Augen sind klein. Er hört und riecht aber sehr gut.

    Am liebsten frisst der Igel Käfer, Raupen und Regenwürmer. Milch darf man ihm nicht geben, denn davon wird er krank.

    Im Herbst frisst sich der Igel ein dickes Fettpolster an. Im Winter hält er einen langen Winterschlaf. Sein Herz schlägt dann ganz langsam. Er wacht erst im Frühling wieder auf.

    In Deutschland steht der Igel unter Schutz. Man darf ihn nicht einfach mitnehmen.

    Versteck: Ein Ort, an dem man nicht gesehen wird. Fettpolster: Eine dicke Schicht Fett unter der Haut, von der der Körper zehren kann. Winterschlaf: Ein langer, tiefer Schlaf mancher Tiere im Winter.

    Warum frisst sich der Igel im Herbst ein Fettpolster an?
    Lösung zeigen
    1. Such die Stellen, die zur Frage passen. Was sagen sie zusammen?
    2. Absatz 4: erst das Fettpolster, dann der lange Winterschlaf.
    3. Also: Er schläft den Winter über und frisst dann nichts.
    Ergebnis:
    Er schläft den Winter über und frisst dann nichts.

3Ich denke über den Text hinaus und prüfe meine Antwort am Text.

MerkenÜber den Text hinaus

Du darfst weiterdenken, aber deine Antwort muss zu einer Stelle im Text passen.

Sie darf nicht mehr behaupten, als dort steht.

BeispielLesen 3 und 4: über den Text hinaus denken

Heute nicht im Rennen
Beim Sportfest gibt es ein Wettrennen. Mila ist die Schnellste in ihrer Klasse. Alle wissen das. Neben ihr steht Ben. Er hat sich letzte Woche den Fuß verstaucht und humpelt noch ein bisschen.

Der Startpfiff ertönt. Mila rennt los und ist sofort vorne. Hinter sich hört sie einen Schrei. Ben ist gestolpert und liegt auf der Bahn.

Mila bleibt stehen. Die anderen Kinder laufen an ihr vorbei. Sie dreht sich um und hilft Ben auf. Zusammen gehen sie langsam ins Ziel. Sie sind die Letzten.

Am Abend fragt ihr Bruder: „Hast du gewonnen?“ Mila überlegt kurz. Dann sagt sie: „Heute nicht im Rennen.“ Ihr Bruder schaut verwirrt. Mila lächelt nur.

verstaucht: Beim Umknicken verletzt, sodass es wehtut und dick wird. humpelt: Geht ungleichmäßig, weil ein Bein wehtut. verwirrt: Man versteht gerade nicht, was los ist.

Was meint Mila mit „Heute nicht im Rennen“?
Schritt für Schritt
  1. Denk weiter, aber bleib beim Text. Welche Stelle hilft dir?
  2. Sie lächelt – traurig ist sie nicht.
  3. Also: Sie hat heute etwas anderes gewonnen als das Rennen.
  1. Denk weiter, aber bleib beim Text. Welche Stelle hilft dir?
  2. Sie lächelt – traurig ist sie nicht.
  3. Also: Sie hat heute etwas anderes gewonnen als das Rennen.
Ergebnis:
Sie hat heute etwas anderes gewonnen als das Rennen.

ÜbenJetzt du

  1. ○7
    Das Baumhaus
    Paula und ihr Großvater bauen zusammen ein Baumhaus. Opa sägt die Bretter. Paula hält die Leiter fest.

    Am Abend ist das Dach endlich fertig. Paula klettert hinauf und setzt sich ans Fenster. Von oben sieht sie bis zum See.

    In der Nacht regnet es stundenlang. Am Morgen rennt Paula aufgeregt in den Garten. Im Baumhaus ist alles trocken. Paula hebt beide Daumen. Opa grinst.

    Bretter: Flache, lange Stücke aus Holz. grinst: Lacht mit breitem Mund, ohne Ton.

    Was zeigt die Geschichte über Paula und Opa?
    So fängst du an:
    Denk weiter, aber bleib beim Text. Welche Stelle hilft dir?
    Lösung zeigen
    1. Denk weiter, aber bleib beim Text. Welche Stelle hilft dir?
    2. Absatz 1: Opa sägt, Paula hält die Leiter. Absatz 3: Alles bleibt trocken.
    3. Also: Zusammen bauen sie etwas, das auch Regen aushält.
    Ergebnis:
    Zusammen bauen sie etwas, das auch Regen aushält.
  2. ●8
    Wie das Küken aus dem Ei kommt
    Ein Huhn legt ein Ei und setzt sich darauf. So hält es das Ei warm. Das nennt man brüten. Mehrmals am Tag dreht das Huhn die Eier mit dem Schnabel um.

    Im Ei wächst ein Küken heran. Nach ungefähr drei Wochen ist es fertig. Jetzt wird es eng im Ei. Das Küken piepst schon, bevor es schlüpft. Die Henne hört es und gluckst zurück.

    Auf dem Schnabel hat das Küken eine kleine Spitze. Sie heißt Eizahn. Damit pickt es ein Loch in die Schale. Das ist harte Arbeit. Oft dauert es einen ganzen Tag, bis das Küken draußen ist. Danach fällt der Eizahn bald ab.

    Das Küken ist zuerst nass und müde. Nach wenigen Stunden ist sein Flaum trocken. Dann kann es schon laufen und Körner picken.

    brüten: Auf Eiern sitzen und sie warm halten, bis die Jungen schlüpfen. Eizahn: Eine kleine harte Spitze auf dem Schnabel des Kükens. Flaum: Ganz weiche, kurze Federn.

    Stell dir vor, die Henne verlässt das Nest für zwei Tage. Was wäre wohl das Problem?
    Lösung zeigen
    1. Denk weiter, aber bleib beim Text. Welche Stelle hilft dir?
    2. Absatz 1: Die Henne hält die Eier warm.
    3. Also: Die Eier würden kalt, und die Küken wüchsen nicht weiter.
    Ergebnis:
    Die Eier würden kalt, und die Küken wüchsen nicht weiter.
  3. ★9
    Der Flohmarkt
    Am Samstag ist Flohmarkt auf dem Schulhof. Emil verkauft seine alten Bücher. Er legt sie auf eine bunte Decke.

    Ein Junge bleibt lange vor den Büchern stehen. Er hält ein Buch über Dinosaurier in der Hand. Dann schaut er in sein Portemonnaie und legt das Buch zurück.

    Emil überlegt kurz. Dann gibt er dem Jungen das Buch. „Für dich“, sagt er. Der Junge strahlt über das ganze Gesicht.

    Flohmarkt: Ein Markt, auf dem Leute alte Sachen verkaufen. Portemonnaie: Eine kleine Tasche für Geld.

    Was zeigt die Geschichte über Emil?
    Lösung zeigen
    1. Denk weiter, aber bleib beim Text. Welche Stelle hilft dir?
    2. Absatz 3: Emil überlegt kurz und schenkt das Buch. Er hat den Jungen beobachtet.
    3. Also: Er merkt, was ein anderer braucht, und hilft.
    Ergebnis:
    Er merkt, was ein anderer braucht, und hilft.

Vermischte Übungen

Alles durcheinander – wie in der Arbeit. Überleg bei jeder Aufgabe zuerst: Welches Ziel ist das?

Üben

  1. ●10
    Wo ist der Schlüssel?
    Nach der Schule steht Ben vor der Haustür. Er sucht in seiner Jacke. Der Schlüssel ist nicht da.

    Ben läuft den Weg zurück. Am Spielplatz sucht er unter der Rutsche. Im Gras liegt nur ein roter Handschuh.

    Da ruft jemand seinen Namen. Frau Kaya von nebenan winkt mit etwas Glänzendem. „Der lag vor meinem Briefkasten“, sagt sie. Ben atmet tief aus.

    nebenan: Im Haus gleich daneben. Glänzendem: Etwas, das im Licht blinkt.

    Was liegt im Gras?
    Lösung zeigen
    1. Lies die Frage. Such dann die Stelle, an der die Antwort steht.
    2. Absatz 2: Im Gras liegt nur ein roter Handschuh.
    3. Also: Ein roter Handschuh.
    Ergebnis:
    Ein roter Handschuh.
  2. ●11
    Der Stachelträger im Laub
    Der Igel ist ein Tier der Nacht. Am Tag schläft er in einem Versteck aus Laub. Erst am Abend geht er auf die Suche nach Futter.

    Auf dem Rücken trägt der Igel viele tausend Stacheln. Bei Gefahr rollt er sich zu einer Kugel zusammen. Dann schützen ihn die Stacheln. Seine Augen sind klein. Er hört und riecht aber sehr gut.

    Am liebsten frisst der Igel Käfer, Raupen und Regenwürmer. Milch darf man ihm nicht geben, denn davon wird er krank.

    Im Herbst frisst sich der Igel ein dickes Fettpolster an. Im Winter hält er einen langen Winterschlaf. Sein Herz schlägt dann ganz langsam. Er wacht erst im Frühling wieder auf.

    In Deutschland steht der Igel unter Schutz. Man darf ihn nicht einfach mitnehmen.

    Versteck: Ein Ort, an dem man nicht gesehen wird. Fettpolster: Eine dicke Schicht Fett unter der Haut, von der der Körper zehren kann. Winterschlaf: Ein langer, tiefer Schlaf mancher Tiere im Winter.

    Was darf man einem Igel nicht geben? Welcher Satz sagt es?
    Lösung zeigen
    1. Sag die Frage mit eigenen Worten. Dann lies Satz für Satz.
    2. Die Antwort steht in Absatz 3.
    3. Also steht die Antwort in diesem Satz.
    Ergebnis:
    Milch darf man ihm nicht geben, denn davon wird er krank.
  3. ●12
    Die Reise der Kraniche
    Kraniche sind große graue Vögel mit langen Beinen. Im Sommer leben viele von ihnen in Mooren im Norden von Deutschland.

    Im Herbst wird das Futter knapp. Dann sammeln sich die Kraniche zu großen Gruppen. Gemeinsam fliegen sie nach Spanien. Dort ist der Winter mild.

    Am Himmel fliegen sie oft in einer langen Reihe. Dabei rufen sie laut. So verliert keiner die anderen. Im Frühling kehren sie zurück.

    Mooren: Ein Moor ist ein sehr nasser, weicher Boden mit Gras und Pfützen. knapp: Es gibt nur noch wenig davon.

    Ein Kind sieht im Oktober viele Kraniche am Himmel. Was schließt es nach dem Text?
    Lösung zeigen
    1. Denk weiter, aber bleib beim Text. Welche Stelle hilft dir?
    2. Absatz 2: Im Herbst fliegen sie nach Spanien. Absatz 3: Zurück kommen sie im Frühling.
    3. Also: Die Kraniche sind auf dem Weg nach Spanien.
    Ergebnis:
    Die Kraniche sind auf dem Weg nach Spanien.
  4. ●13
    Die Reise der Kraniche
    Kraniche sind große graue Vögel mit langen Beinen. Im Sommer leben viele von ihnen in Mooren im Norden von Deutschland.

    Im Herbst wird das Futter knapp. Dann sammeln sich die Kraniche zu großen Gruppen. Gemeinsam fliegen sie nach Spanien. Dort ist der Winter mild.

    Am Himmel fliegen sie oft in einer langen Reihe. Dabei rufen sie laut. So verliert keiner die anderen. Im Frühling kehren sie zurück.

    Mooren: Ein Moor ist ein sehr nasser, weicher Boden mit Gras und Pfützen. knapp: Es gibt nur noch wenig davon.

    Wo leben viele Kraniche im Sommer?
    Lösung zeigen
    1. Lies die Frage. Such dann die Stelle, an der die Antwort steht.
    2. Absatz 1: Im Sommer leben viele von ihnen in Mooren im Norden von Deutschland.
    3. Also: In Mooren im Norden von Deutschland.
    Ergebnis:
    In Mooren im Norden von Deutschland.
  5. ●14
    Die Reise der Kraniche
    Kraniche sind große graue Vögel mit langen Beinen. Im Sommer leben viele von ihnen in Mooren im Norden von Deutschland.

    Im Herbst wird das Futter knapp. Dann sammeln sich die Kraniche zu großen Gruppen. Gemeinsam fliegen sie nach Spanien. Dort ist der Winter mild.

    Am Himmel fliegen sie oft in einer langen Reihe. Dabei rufen sie laut. So verliert keiner die anderen. Im Frühling kehren sie zurück.

    Mooren: Ein Moor ist ein sehr nasser, weicher Boden mit Gras und Pfützen. knapp: Es gibt nur noch wenig davon.

    Wo leben viele Kraniche im Sommer? Welcher Satz sagt es?
    Lösung zeigen
    1. Sag die Frage mit eigenen Worten. Dann lies Satz für Satz.
    2. Die Antwort steht in Absatz 1.
    3. Also steht die Antwort in diesem Satz.
    Ergebnis:
    Im Sommer leben viele von ihnen in Mooren im Norden von Deutschland.
  6. ●15
    Warum das Laub bunt wird
    Im Sommer sind die Blätter grün. Das liegt am Blattgrün. Mit dem Blattgrün macht der Baum aus Sonnenlicht, Wasser und Luft seine Nahrung.

    Im Herbst werden die Tage kürzer und kälter. Der Baum stellt sich auf den Winter ein. Er baut das Blattgrün ab. Die wertvollen Stoffe daraus holt er in Äste und Stamm zurück. Dort speichert er sie für das nächste Frühjahr.

    Jetzt sieht man Farben, die vorher verdeckt waren. Gelb und Orange waren schon den ganzen Sommer im Blatt. Das Grün war nur stärker. Manche Bäume bilden im Herbst zusätzlich einen roten Farbstoff.

    Zum Schluss wächst zwischen Blatt und Zweig eine dünne Trennschicht. Dann fällt das Blatt beim nächsten Windstoß ab.

    Blattgrün: Der grüne Stoff in den Blättern, mit dem die Pflanze Nahrung macht. verdeckt: Etwas liegt darüber, deshalb sieht man es nicht. Trennschicht: Eine dünne Schicht, die zwei Teile voneinander löst.

    Warum sieht man im Herbst plötzlich Gelb und Orange?
    Lösung zeigen
    1. Such die Stellen, die zur Frage passen. Was sagen sie zusammen?
    2. Absatz 2 und 3 zusammen: Das Blattgrün wird abgebaut, Gelb und Orange waren schon da.
    3. Also: Das Grün ist weg, die Farben darunter sieht man jetzt.
    Ergebnis:
    Das Grün ist weg, die Farben darunter sieht man jetzt.

Auf einen Blick

MerkenDas Wichtigste

Angaben finden
Das Fragewort sagt, was du suchst: wo ein Ort, wann eine Zeit, warum ein Grund.
Themen verbinden
In Prüfungen kommen mehrere Themen in einer Aufgabe.
Über den Text hinaus
Du darfst weiterdenken, aber deine Antwort muss zu einer Stelle im Text passen.

Kannst du das?

Je Ziel eine Aufgabe. Rechne sie ins Heft, dann kreuz ehrlich an. Keine Punkte, keine Note – der Test ist für dich.

ÜbenSelbsttest

  1. Ich finde Angaben im Text und zeige die Stelle.

    16
    Ein Haus für immer
    Die Weinbergschnecke trägt ihr Haus immer bei sich. Sie kann es nicht verlassen, denn ihre Organe liegen darin. Das Haus wächst mit der Schnecke mit. Am Rand wird immer neue Schale angebaut. Dafür braucht die Schnecke Kalk. Den findet sie in Pflanzen und im Boden.

    Die Schnecke kriecht auf einem breiten Fuß. Er gibt Schleim ab. Auf dem Schleim gleitet sie über Steine und sogar über spitze Kanten, ohne sich zu verletzen.

    Am Kopf hat sie vier Fühler. Auf den zwei langen sitzen die Augen. Mit den zwei kurzen tastet und riecht sie.

    Wird es im Herbst kalt, zieht sich die Schnecke ganz in ihr Haus zurück. Sie verschließt es mit einem Deckel aus Kalk. So übersteht sie den Winter. In Deutschland steht die Weinbergschnecke unter Schutz.

    Organe: Teile im Körper mit einer Aufgabe, zum Beispiel Herz und Magen. Kalk: Ein weißer, harter Stoff. Aus ihm sind auch Muschelschalen. gleitet: Bewegt sich glatt und ohne Ruck vorwärts.

    Wo sitzen die Augen der Schnecke?
    Lösung zeigen
    Ergebnis:
    Auf den zwei langen Fühlern.
  2. Ich verbinde Stellen im Text und lese zwischen den Zeilen.

    17
    Der Tanz der Bienen
    Eine Honigbiene hat viele Blüten gefunden. Sie fliegt zurück in den Bienenstock. Dort tanzt sie auf der Wabe.

    Der Tanz ist eine Nachricht. Tanzt die Biene im Kreis, sind die Blüten ganz nah. Tanzt sie eine Acht und wackelt dabei, liegen sie weiter weg.

    Die anderen Bienen laufen hinter der Tänzerin her. Sie riechen auch den Duft der Blüten an ihr. Dann fliegen sie los und finden den Weg.

    Wabe: Eine Wand aus Wachs mit vielen kleinen Kammern im Bienenstock. Nachricht: Etwas, das man anderen mitteilt.

    Im dritten Absatz steht: „Sie riechen auch den Duft der Blüten an ihr.“ An wem riechen sie den Duft?
    Lösung zeigen
    Ergebnis:
    An der Tänzerin.
  3. Ich denke über den Text hinaus und prüfe meine Antwort am Text.

    18
    Der Gräber unter der Wiese
    Der Maulwurf lebt fast immer unter der Erde. Dort gräbt er lange Gänge. Seine Vorderfüße sind breit wie Schaufeln. Damit schiebt er die Erde zur Seite. Was übrig bleibt, drückt er nach oben. So entstehen die kleinen Hügel auf der Wiese.

    Der Maulwurf hat winzige Augen. Er kann damit nur hell und dunkel unterscheiden. Das stört ihn nicht, denn in seinen Gängen ist es sowieso dunkel. Viel wichtiger ist seine Nase. Mit ihr riecht und tastet er.

    Am liebsten frisst der Maulwurf Regenwürmer. Er braucht jeden Tag ungefähr halb so viel Futter, wie er selbst wiegt. Deshalb ist er Tag und Nacht in seinen Gängen unterwegs. Einen Winterschlaf hält er nicht.

    In Deutschland steht der Maulwurf unter Schutz. Man darf ihn nicht fangen und nicht töten.

    Vorderfüße: Die Füße vorne am Körper eines Tieres. unterscheiden: Merken, dass zwei Dinge nicht gleich sind. Winterschlaf: Ein langer, tiefer Schlaf mancher Tiere im Winter.

    Stell dir vor, in einem Garten gibt es keine Regenwürmer mehr. Was würde der Maulwurf wohl tun?
    Lösung zeigen
    Ergebnis:
    Er würde weitergraben, bis er woanders Futter findet.

Bei „unsicher“ oder „noch nicht“: Lies den Abschnitt zum Ziel noch einmal und rechne seine drei Aufgaben.

Lösungen

  1. Am Samstag.
  2. Sie steigt an Luftblasen hoch und wird abgeschöpft.
  3. Auf den zwei langen Fühlern.
  4. Sie freut sich, dass ihr Plan geklappt hat.
  5. Wie der Igel lebt und durch das Jahr kommt.
  6. Er schläft den Winter über und frisst dann nichts.
  7. Zusammen bauen sie etwas, das auch Regen aushält.
  8. Die Eier würden kalt, und die Küken wüchsen nicht weiter.
  9. Er merkt, was ein anderer braucht, und hilft.
  10. Ein roter Handschuh.
  11. Milch darf man ihm nicht geben, denn davon wird er krank.
  12. Die Kraniche sind auf dem Weg nach Spanien.
  13. In Mooren im Norden von Deutschland.
  14. Im Sommer leben viele von ihnen in Mooren im Norden von Deutschland.
  15. Das Grün ist weg, die Farben darunter sieht man jetzt.
  16. Auf den zwei langen Fühlern.
  17. An der Tänzerin.
  18. Er würde weitergraben, bis er woanders Futter findet.
  19. Der kleine Hund.
  20. Emil.