Deutsch · Klasse 8 und 9 und 10 · Kapitel
Lyrik
- Entdecken Frage, Vorstellung, Bild
- Merken kommt ins Heft
- Beispiel vorgerechnet, Schritt für Schritt
- Üben selbst rechnen
- Achtung typischer Fehler
- Weiterdenken zum Knobeln und Vernetzen
○ mit Starthilfe, ● für alle, ★ zum Weiterdenken. Du wählst mindestens eine ★-Aufgabe. Du rechnest ins Heft.
Fit für das Kapitel?
Das brauchst du aus früheren Themen. Klappt es nicht, frag nach, bevor es losgeht.
ÜbenWeißt du das noch?
Einen literarischen Text auf drei Ebenen lesen: was dasteht, was daraus folgt, was er bedeutet.
- ●19Der letzte Karton:
Mila packte den letzten Karton. Oben drauf legte sie das Foto von der Klassenfahrt, alle zwanzig Gesichter, die Hälfte mit geschlossenen Augen. //
„Du kannst ja jedes Wochenende herkommen“, hatte ihr Vater gesagt. Hamburg war vier Stunden entfernt. Mila hatte nicht geantwortet. //
Unten hupte der Umzugswagen. Sie klebte den Karton zu und schrieb mit dickem Stift darauf: ZERBRECHLICH. //
Dann riss sie das Klebeband noch einmal auf, nahm das Foto heraus und steckte es in ihre Jackentasche.
Wie steht Mila zum Umzug?Lösung zeigen
- Verbinde zwei Stellen im Text. Was folgt aus beiden zusammen?
- Sie antwortet dem Vater nicht und steckt das Klassenfoto in ihre Jackentasche.
- Also: Sie geht nicht gern und hängt an ihrer Klasse.
Ergebnis:Sie geht nicht gern und hängt an ihrer Klasse. - ●20Der Pokal:
Der Pokal stand seit Freitag in der Vitrine im Flur. Unsere Mannschaft hatte das Finale gewonnen, drei zu zwei, und ich hatte das dritte Tor geschossen. //
So stand es jedenfalls in der Schülerzeitung. In Wahrheit war der Ball von Kofis Knie abgeprallt, bevor er ins Netz ging. Kofi hatte nichts gesagt. Er hatte mich nur angesehen. //
Jeden Morgen ging ich an der Vitrine vorbei. Jeden Morgen stand dort mein Name. //
Am Mittwoch klopfte ich an die Tür der Redaktion. „Ich hab eine Korrektur“, sagte ich. Die Redakteurin sah mich über den Rand ihrer Brille an. Dann nahm sie einen Stift.
Redaktion: Die Gruppe, die eine Zeitung schreibt, und ihr Raum. Vitrine: Ein Schrank mit Glastür, in dem man etwas ausstellt.
Warum geht die erzählende Person zur Redaktion?Lösung zeigen
- Verbinde zwei Stellen im Text. Was folgt aus beiden zusammen?
- Der Ball prallte von einem Knie ab. Die Person bringt eine „Korrektur“.
- Also: Das Tor gehört eigentlich Kofi, und das soll richtig dastehen.
Ergebnis:Das Tor gehört eigentlich Kofi, und das soll richtig dastehen.
ÜbenWeißt du das noch?
Satzgrenzen erkennen: Ein Satz kann über das Versende hinausgehen.
- ●21In diesem Satz fehlt ein Komma. Vor welchem Wort?
Ich rufe dich an wenn ich zu Hause bin.Lösung zeigen
- Regel: Komma vor und nach dem Nebensatz.
- Steht das Verb am Ende eines Teilsatzes, ist es ein Nebensatz.
- Also: Ich rufe dich an, wenn ich zu Hause bin.
Ergebnis:vor „wenn“ - ●22In diesem Satz fehlt ein Komma. Vor welchem Wort?
Wir wissen nicht ob der Ausflug stattfindet.Lösung zeigen
- Regel: Komma vor und nach dem Nebensatz.
- Steht das Verb am Ende eines Teilsatzes, ist es ein Nebensatz.
- Also: Wir wissen nicht, ob der Ausflug stattfindet.
Ergebnis:vor „ob“
1Ich kann Reim, Metrum und Bild in einem Gedicht benennen.
MerkenReim, Metrum, Bild
Reimschema: Paarreim aabb, Kreuzreim abab, umarmender Reim abba.
Das Metrum ist die Folge betonter und unbetonter Silben, die sich wiederholt: Jambus xX, Trochäus Xx, Daktylus Xxx.
BeispielMetrum und Reimschema bestimmen
Der Nebel liegt auf allen Wegen. /
Die Straße schläft noch grau und stumm. /
Ein Bus kommt keuchend mir entgegen /
und dreht sich müde nach mir um. //
Dann bricht ein Licht durch alle Ritzen, /
die Tropfen funkeln wie Kristall. /
Die Spatzen, die im Baume sitzen, /
begrüßen es mit lautem Schall.
Welches Metrum hat „Die Straße schläft noch grau und stumm“?
Schritt für Schritt
- Sprich die Verse langsam und klopf die betonten Silben mit.
- Die STRA-ße SCHLÄFT noch GRAU und STUMM: unbetont, betont im Wechsel.
- Also: Jambus
- Sprich die Verse langsam und klopf die betonten Silben mit.
- Die STRA-ße SCHLÄFT noch GRAU und STUMM: unbetont, betont im Wechsel.
- Also: Jambus
ÜbenJetzt du
- ○1Pausenhof:
Rauschende Blätter im herbstlichen Wind /
flüstern dem Hof, dass die Pause beginnt. /
Lachende Stimmen und fliegender Ball, /
Schritte und Rufe und Echo und Hall.
Welches Reimschema hat das Gedicht?So fängst du an:Sprich die Verse langsam und klopf die betonten Silben mit.Lösung zeigen
- Sprich die Verse langsam und klopf die betonten Silben mit.
- Wind reimt auf beginnt, Ball auf Hall: aabb.
- Also: Paarreim
Ergebnis:Paarreim - ●2Der Gott der Stadt (erste Strophe) – Georg Heym:
Auf einem Häuserblocke sitzt er breit. /
Die Winde lagern schwarz um seine Stirn. /
Er schaut voll Wut, wo fern in Einsamkeit /
Die letzten Häuser in das Land verirrn.
Wie viele betonte Silben hat „Auf einem Häuserblocke sitzt er breit“?Lösung zeigen
- Sprich die Verse langsam und klopf die betonten Silben mit.
- auf EI-nem HÄU-ser-BLO-cke SITZT er BREIT: fünf Hebungen, Jambus.
- Also: fünf
Ergebnis:fünf - ★3Montag:
Um sechs Uhr schreit mein kleiner Wächter. /
Er rüttelt kräftig an der Nacht. /
Ich hab ihn wieder stumm gemacht, /
da hör ich schon sein Hohngelächter. //
Denn fünf Minuten sind vergangen, /
ich liege wach und bin zu spät. /
Im Hof hat längst der Hahn gekräht, /
so hat mein Montag angefangen.
Hohngelächter: Lautes Lachen, mit dem man über jemanden spottet.
Welches Metrum hat „Er rüttelt kräftig an der Nacht“?Lösung zeigen
- Sprich die Verse langsam und klopf die betonten Silben mit.
- Er RÜT-telt KRÄF-tig AN der NACHT: unbetont, betont im Wechsel.
- Also: Jambus
Ergebnis:Jambus
2Ich kann die Wirkung sprachlicher Bilder deuten.
MerkenSprachbilder deuten
Ein Vergleich verbindet zwei Dinge mit wie oder als, die Metapher ohne Vergleichswort.
Bei der Personifikation handelt ein Ding wie ein Mensch. Zur Wirkung gehört immer das Zitat.
BeispielSprachbilder erkennen und begründen
Auf einem Häuserblocke sitzt er breit. /
Die Winde lagern schwarz um seine Stirn. /
Er schaut voll Wut, wo fern in Einsamkeit /
Die letzten Häuser in das Land verirrn.
Welches Sprachbild ist „Die Winde lagern schwarz um seine Stirn“?
Schritt für Schritt
- Such zuerst das Signal im Vers, bevor du das Sprachbild benennst.
- Winde lagern wie Menschen oder Tiere. Ein Vergleichswort fehlt.
- Also: Personifikation
- Such zuerst das Signal im Vers, bevor du das Sprachbild benennst.
- Winde lagern wie Menschen oder Tiere. Ein Vergleichswort fehlt.
- Also: Personifikation
ÜbenJetzt du
- ○4Mondnacht – Joseph von Eichendorff:
Es war, als hätt der Himmel /
Die Erde still geküsst, /
Dass sie im Blütenschimmer /
Von ihm nun träumen müsst. //
Die Luft ging durch die Felder, /
Die Ähren wogten sacht, /
Es rauschten leis die Wälder, /
So sternklar war die Nacht. //
Und meine Seele spannte /
Weit ihre Flügel aus, /
Flog durch die stillen Lande, /
Als flöge sie nach Haus.
Welches Sprachbild ist „Und meine Seele spannte / Weit ihre Flügel aus“?So fängst du an:Such zuerst das Signal im Vers, bevor du das Sprachbild benennst.Lösung zeigen
- Such zuerst das Signal im Vers, bevor du das Sprachbild benennst.
- Die Seele bekommt Flügel wie ein Vogel, ohne wie oder als. Das ist eine Metapher.
- Also: Metapher
Ergebnis:Metapher - ●5Montag:
Um sechs Uhr schreit mein kleiner Wächter. /
Er rüttelt kräftig an der Nacht. /
Ich hab ihn wieder stumm gemacht, /
da hör ich schon sein Hohngelächter. //
Denn fünf Minuten sind vergangen, /
ich liege wach und bin zu spät. /
Im Hof hat längst der Hahn gekräht, /
so hat mein Montag angefangen.
Hohngelächter: Lautes Lachen, mit dem man über jemanden spottet.
Welches Sprachbild steht in „da hör ich schon sein Hohngelächter“?Lösung zeigen
- Such zuerst das Signal im Vers, bevor du das Sprachbild benennst.
- Ein Gerät spottet über das Ich. So lachen sonst nur Menschen.
- Also: Personifikation
Ergebnis:Personifikation - ★6Pausenhof:
Rauschende Blätter im herbstlichen Wind /
flüstern dem Hof, dass die Pause beginnt. /
Lachende Stimmen und fliegender Ball, /
Schritte und Rufe und Echo und Hall.
Was bewirkt die Reihe „Schritte und Rufe und Echo und Hall“?Lösung zeigen
- Such zuerst das Signal im Vers, bevor du das Sprachbild benennst.
- Vier Geräusche mit und verbunden: Die Aufzählung macht den Lärm hörbar.
- Also: Man hört den Lärm, der immer mehr wird.
Ergebnis:Man hört den Lärm, der immer mehr wird.
3Ich kann ein Gedicht vortragen.
MerkenGedichtvortrag
Pausen an den Satzzeichen, nicht an jedem Versende.
Beim Zeilensprung liest du weiter. Tempo und Lautstärke folgen der Stimmung.
BeispielEin Gedicht vortragen: Pausen und Betonung
Sein Blick ist vom Vorübergehn der Stäbe /
so müd geworden, dass er nichts mehr hält. /
Ihm ist, als ob es tausend Stäbe gäbe /
und hinter tausend Stäben keine Welt. //
Der weiche Gang geschmeidig starker Schritte, /
der sich im allerkleinsten Kreise dreht, /
ist wie ein Tanz von Kraft um eine Mitte, /
in der betäubt ein großer Wille steht.
Wo machst du nach „der Stäbe“ im ersten Vers eine Pause?
Schritt für Schritt
- Achte auf die Satzzeichen, nicht auf das Versende.
- Sein Blick ist so müd geworden – der Satz läuft über das Versende.
- Also: keine, der Satz läuft weiter bis „hält“
- Achte auf die Satzzeichen, nicht auf das Versende.
- Sein Blick ist so müd geworden – der Satz läuft über das Versende.
- Also: keine, der Satz läuft weiter bis „hält“
ÜbenJetzt du
- ○7Mondnacht – Joseph von Eichendorff:
Es war, als hätt der Himmel /
Die Erde still geküsst, /
Dass sie im Blütenschimmer /
Von ihm nun träumen müsst. //
Die Luft ging durch die Felder, /
Die Ähren wogten sacht, /
Es rauschten leis die Wälder, /
So sternklar war die Nacht. //
Und meine Seele spannte /
Weit ihre Flügel aus, /
Flog durch die stillen Lande, /
Als flöge sie nach Haus.
Wo machst du in der ersten Strophe die erste Pause?So fängst du an:Achte auf die Satzzeichen, nicht auf das Versende.Lösung zeigen
- Achte auf die Satzzeichen, nicht auf das Versende.
- Der Satz läuft über das Versende von Himmel zu Erde. Das ist ein Zeilensprung.
- Also: nach „geküsst“, am Ende des Satzteils
Ergebnis:nach „geküsst“, am Ende des Satzteils - ●8Das ästhetische Wiesel – Christian Morgenstern:
Ein Wiesel /
saß auf einem Kiesel /
inmitten Bachgeriesel. //
Wisst ihr /
weshalb? //
Das Mondkalb /
verriet es mir /
im Stillen: //
Das raffinier- /
te Tier /
tat's um des Reimes willen.
Wie sprichst du die Frage „Wisst ihr / weshalb?“?Lösung zeigen
- Achte auf die Satzzeichen, nicht auf das Versende.
- Wisst ihr spricht die Zuhörer an. Die Pause macht neugierig auf die Antwort.
- Also: an das Publikum gerichtet, mit kurzer Pause danach
Ergebnis:an das Publikum gerichtet, mit kurzer Pause danach - ★9Ein Gleiches – Johann Wolfgang von Goethe:
Über allen Gipfeln /
Ist Ruh, /
In allen Wipfeln /
Spürest du /
Kaum einen Hauch; /
Die Vögelein schweigen im Walde. /
Warte nur, balde /
Ruhest du auch.
Wo machst du vor den letzten beiden Versen eine lange Pause?Lösung zeigen
- Achte auf die Satzzeichen, nicht auf das Versende.
- Nach Walde endet ein Satz. Danach beginnt „Warte nur“, die Rede an das Du.
- Also: nach „Walde“, beim Punkt
Ergebnis:nach „Walde“, beim Punkt
Vermischte Übungen
Alles durcheinander – wie in der Arbeit. Überleg bei jeder Aufgabe zuerst: Welches Ziel ist das?
Üben
- ●10Der Panther (Strophe 1 und 2) – Rainer Maria Rilke:
Sein Blick ist vom Vorübergehn der Stäbe /
so müd geworden, dass er nichts mehr hält. /
Ihm ist, als ob es tausend Stäbe gäbe /
und hinter tausend Stäben keine Welt. //
Der weiche Gang geschmeidig starker Schritte, /
der sich im allerkleinsten Kreise dreht, /
ist wie ein Tanz von Kraft um eine Mitte, /
in der betäubt ein großer Wille steht.
Welches Reimschema hat die erste Strophe?Lösung zeigen
- Sprich die Verse langsam und klopf die betonten Silben mit.
- Stäbe reimt auf gäbe, hält auf Welt: abab.
- Also: Kreuzreim
Ergebnis:Kreuzreim - ●11Das Sprungbrett:
Sonne brennt auf heißen Steinen, /
Kinder lachen, Kleine weinen. /
Auf dem Brett, so hoch wie Bäume, /
steht ein Junge voller Träume. //
Unten warten seine Leute, /
rufen: „Spring, du Held von heute!“ /
Doch er steigt die Leiter nieder. /
Morgen, sagt er, komm ich wieder.
Was sagt der letzte Vers über den Jungen?Lösung zeigen
- Verbinde zwei Stellen im Text. Was folgt aus beiden zusammen?
- Er kündigt an, am nächsten Tag zurückzukommen.
- Also: Er gibt nicht auf und will es noch einmal versuchen.
Ergebnis:Er gibt nicht auf und will es noch einmal versuchen. - ●12Weltende (erste Strophe) – Jakob van Hoddis:
Dem Bürger fliegt vom spitzen Kopf der Hut, /
In allen Lüften hallt es wie Geschrei. /
Dachdecker stürzen ab und gehn entzwei /
Und an den Küsten – liest man – steigt die Flut.
Wo machst du in der Strophe die erste lange Pause?Lösung zeigen
- Achte auf die Satzzeichen, nicht auf das Versende.
- Nach Hut steht ein Komma, nach Geschrei ein Punkt. Dort endet der erste Satz.
- Also: nach „Geschrei“, beim Punkt
Ergebnis:nach „Geschrei“, beim Punkt - ●13Der Gott der Stadt (erste Strophe) – Georg Heym:
Auf einem Häuserblocke sitzt er breit. /
Die Winde lagern schwarz um seine Stirn. /
Er schaut voll Wut, wo fern in Einsamkeit /
Die letzten Häuser in das Land verirrn.
Welches Reimschema hat die Strophe?Lösung zeigen
- Sprich die Verse langsam und klopf die betonten Silben mit.
- breit reimt auf Einsamkeit, Stirn auf verirrn: abab.
- Also: Kreuzreim
Ergebnis:Kreuzreim - ●14Die Stadt (Strophe 1 und 2) – Georg Heym:
Sehr weit ist diese Nacht. Und Wolkenschein /
Zerreißet vor des Mondes Untergang. /
Und tausend Fenster stehn die Nacht entlang /
Und blinzeln mit den Lidern, rot und klein. //
Wie Aderwerk gehn Straßen durch die Stadt, /
Unzählig Menschen schwemmen aus und ein. /
Und ewig stumpfer Ton von stumpfem Sein /
Eintönig kommt heraus in Stille matt.
Welches Sprachbild steht in „tausend Fenster […] blinzeln mit den Lidern“?Lösung zeigen
- Such zuerst das Signal im Vers, bevor du das Sprachbild benennst.
- Fenster blinzeln wie Menschen mit Augen. Ein Vergleichswort fehlt.
- Also: Personifikation
Ergebnis:Personifikation - ●15Novembermorgen:
Der Nebel liegt auf allen Wegen. /
Die Straße schläft noch grau und stumm. /
Ein Bus kommt keuchend mir entgegen /
und dreht sich müde nach mir um. //
Dann bricht ein Licht durch alle Ritzen, /
die Tropfen funkeln wie Kristall. /
Die Spatzen, die im Baume sitzen, /
begrüßen es mit lautem Schall.
Wie verändert sich die Stimmung von der ersten zur zweiten Strophe?Lösung zeigen
- Verbinde zwei Stellen im Text. Was folgt aus beiden zusammen?
- Erst Nebel und Stille, dann Licht, Funkeln und Vogelstimmen.
- Also: von grau und still zu hell und laut
Ergebnis:von grau und still zu hell und laut
Auf einen Blick
MerkenDas Wichtigste
- Reim, Metrum, Bild
- Reimschema: Paarreim aabb, Kreuzreim abab, umarmender Reim abba.
- Sprachbilder deuten
- Ein Vergleich verbindet zwei Dinge mit wie oder als, die Metapher ohne Vergleichswort.
- Gedichtvortrag
- Pausen an den Satzzeichen, nicht an jedem Versende.
Kannst du das?
Je Ziel eine Aufgabe. Rechne sie ins Heft, dann kreuz ehrlich an. Keine Punkte, keine Note – der Test ist für dich.
ÜbenSelbsttest
Ich kann Reim, Metrum und Bild in einem Gedicht benennen.
16Der Gott der Stadt (erste Strophe) – Georg Heym:
Auf einem Häuserblocke sitzt er breit. /
Die Winde lagern schwarz um seine Stirn. /
Er schaut voll Wut, wo fern in Einsamkeit /
Die letzten Häuser in das Land verirrn.
Wie viele betonte Silben hat „Auf einem Häuserblocke sitzt er breit“?Lösung zeigen
Ergebnis:fünfIch kann die Wirkung sprachlicher Bilder deuten.
17Der Gott der Stadt (erste Strophe) – Georg Heym:
Auf einem Häuserblocke sitzt er breit. /
Die Winde lagern schwarz um seine Stirn. /
Er schaut voll Wut, wo fern in Einsamkeit /
Die letzten Häuser in das Land verirrn.
Welches Sprachbild ist „Die Winde lagern schwarz um seine Stirn“?Lösung zeigen
Ergebnis:PersonifikationIch kann ein Gedicht vortragen.
18Der Gott der Stadt (erste Strophe) – Georg Heym:
Auf einem Häuserblocke sitzt er breit. /
Die Winde lagern schwarz um seine Stirn. /
Er schaut voll Wut, wo fern in Einsamkeit /
Die letzten Häuser in das Land verirrn.
Wo machst du im dritten Vers am Versende keine Pause?Lösung zeigen
Ergebnis:nach „Einsamkeit“, der Satz läuft weiter
Bei „unsicher“ oder „noch nicht“: Lies den Abschnitt zum Ziel noch einmal und rechne seine drei Aufgaben.
Lösungen
- Paarreim
- fünf
- Jambus
- Metapher
- Personifikation
- Man hört den Lärm, der immer mehr wird.
- nach „geküsst“, am Ende des Satzteils
- an das Publikum gerichtet, mit kurzer Pause danach
- nach „Walde“, beim Punkt
- Kreuzreim
- Er gibt nicht auf und will es noch einmal versuchen.
- nach „Geschrei“, beim Punkt
- Kreuzreim
- Personifikation
- von grau und still zu hell und laut
- fünf
- Personifikation
- nach „Einsamkeit“, der Satz läuft weiter
- Sie geht nicht gern und hängt an ihrer Klasse.
- Das Tor gehört eigentlich Kofi, und das soll richtig dastehen.
- vor „wenn“
- vor „ob“