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Deutsch · Klasse 7 und 8 und 9 und 10 · Kapitel

Sachtexte und Medien

  • Entdecken Frage, Vorstellung, Bild
  • Merken kommt ins Heft
  • Beispiel vorgerechnet, Schritt für Schritt
  • Üben selbst rechnen
  • Achtung typischer Fehler
  • Weiterdenken zum Knobeln und Vernetzen

○ mit Starthilfe, ● für alle, ★ zum Weiterdenken. Du wählst mindestens eine ★-Aufgabe. Du rechnest ins Heft.

Fit für das Kapitel?

Das brauchst du aus früheren Themen. Klappt es nicht, frag nach, bevor es losgeht.

ÜbenWeißt du das noch?

Oberbegriffe finden: Wer einen Absatz zusammenfasst, nennt den Oberbegriff statt jeder Einzelheit.

  1. ●19
    Welches Wort ist der Oberbegriff?
    Hering, Forelle, Hai
    Lösung zeigen
    1. Frag: Was haben die drei Wörter gemeinsam?
    2. Probe: Hering ist ein Fisch, Forelle auch.
    3. Also: Fische.
    Ergebnis:
    Fische
  2. ●20
    Welches Wort ist der Oberbegriff?
    Roller, Fahrrad, Bus
    Lösung zeigen
    1. Frag: Was haben die drei Wörter gemeinsam?
    2. Probe: Roller ist ein Fahrzeug, Fahrrad auch.
    3. Also: Fahrzeuge.
    Ergebnis:
    Fahrzeuge

ÜbenWeißt du das noch?

Die kleinen Wörter lesen: deshalb, weil, obwohl zeigen, wie zwei Aussagen zusammenhängen.

  1. ●21
    Welche Wortart ist das fett gedruckte Wort?
    Durch den Wald führt ein schmaler Weg.
    Lösung zeigen
    1. Nicht die Bedeutung entscheidet, sondern wie sich das Wort im Satz verhält.
    2. Probe.
    3. Also: „Durch“ ist eine Präposition.
    Ergebnis:
    Präposition
  2. ●22
    Welche Wortart ist das fett gedruckte Wort?
    Er läuft schnell, damit er den Bus erreicht.
    Lösung zeigen
    1. Nicht die Bedeutung entscheidet, sondern wie sich das Wort im Satz verhält.
    2. Probe: Es verbindet Wörter oder Sätze: und, oder, aber, weil, obwohl, ob.
    3. Also: „damit“ ist eine Konjunktion.
    Ergebnis:
    Konjunktion

1Ich kann einen Sachtext mit Fünf-Schritt-Methode erschließen.

MerkenFünf Schritte

Überfliegen, fragen, gründlich lesen, Absätze zusammenfassen, das Ganze in einem Satz.

Beim gründlichen Lesen markierst du Schlüsselwörter.

BeispielFünf-Schritt-Methode: Schlüsselwörter, Absätze, das Ganze

Katzenaugen:
Katzen sehen im Dunkeln viel besser als Menschen. Das liegt an mehreren Dingen in ihrem Auge. //

Die Pupillen einer Katze können sich sehr weit öffnen. Bei wenig Licht werden sie groß und rund, bei viel Licht schmal wie ein Schlitz. So kommt nachts möglichst viel Licht ins Auge. //

Hinter der Netzhaut liegt eine Schicht, die wie ein Spiegel wirkt. Sie wirft das Licht ein zweites Mal durch das Auge. Deshalb leuchten Katzenaugen, wenn nachts ein Scheinwerfer sie trifft. //

Ganz ohne Licht sieht aber auch eine Katze nichts.

Netzhaut: Die Schicht hinten im Auge, die das Licht aufnimmt.

Welches Wort aus dem dritten Absatz markierst du als Schlüsselwort?
Schritt für Schritt
  1. Sag zuerst, bei welchem der fünf Schritte du gerade bist.
  2. Das Wort nennt, wie die Schicht hinter der Netzhaut arbeitet.
  3. Also: Spiegel
  1. Sag zuerst, bei welchem der fünf Schritte du gerade bist.
  2. Das Wort nennt, wie die Schicht hinter der Netzhaut arbeitet.
  3. Also: Spiegel
Ergebnis:
Spiegel

ÜbenJetzt du

  1. ○1
    Brückenfugen:
    Wer über eine lange Brücke geht, sieht manchmal Metallstreifen mit Zacken. Sie liegen quer über der Fahrbahn. Das sind Dehnungsfugen. //

    Stahl und Beton dehnen sich bei Hitze aus und ziehen sich bei Kälte zusammen. Eine Brücke von einem Kilometer Länge kann im Sommer um fast einen halben Meter länger sein als im Winter. //

    Ohne Fugen würde sich die Brücke verbiegen oder Risse bekommen. Die Zacken greifen ineinander, damit Autos auch über die offene Stelle sicher rollen.

    Welches Wort passt als Überschrift zum zweiten Absatz: Wärme, Verkehr oder Farbe?
    So fängst du an:
    Sag zuerst, bei welchem der fünf Schritte du gerade bist.
    Lösung zeigen
    1. Sag zuerst, bei welchem der fünf Schritte du gerade bist.
    2. Der Absatz erklärt, was Hitze und Kälte mit Stahl und Beton machen.
    3. Also: Wärme
    Ergebnis:
    Wärme
  2. ●2
    Katzenaugen:
    Katzen sehen im Dunkeln viel besser als Menschen. Das liegt an mehreren Dingen in ihrem Auge. //

    Die Pupillen einer Katze können sich sehr weit öffnen. Bei wenig Licht werden sie groß und rund, bei viel Licht schmal wie ein Schlitz. So kommt nachts möglichst viel Licht ins Auge. //

    Hinter der Netzhaut liegt eine Schicht, die wie ein Spiegel wirkt. Sie wirft das Licht ein zweites Mal durch das Auge. Deshalb leuchten Katzenaugen, wenn nachts ein Scheinwerfer sie trifft. //

    Ganz ohne Licht sieht aber auch eine Katze nichts.

    Netzhaut: Die Schicht hinten im Auge, die das Licht aufnimmt.

    Welche Frage stellst du nach dem Überfliegen an den Text?
    Lösung zeigen
    1. Sag zuerst, bei welchem der fünf Schritte du gerade bist.
    2. Der erste Absatz nennt das Thema. Die Frage macht daraus einen Leseauftrag.
    3. Also: Was im Katzenauge hilft beim Sehen im Dunkeln?
    Ergebnis:
    Was im Katzenauge hilft beim Sehen im Dunkeln?
  3. ★3
    Warum das Laub im Herbst bunt wird:
    Im Sommer sind die Blätter der meisten Bäume grün. Sie enthalten viel Blattgrün, das Chlorophyll. Mit ihm stellt der Baum aus Licht, Wasser und Luft Zucker her. //

    Im Herbst werden die Tage kürzer und kälter. Der Baum baut das Blattgrün ab und holt wertvolle Stoffe in Äste und Wurzeln zurück. Jetzt sieht man gelbe und orange Farbstoffe, die schon den ganzen Sommer im Blatt waren. //

    Manche Bäume bilden im Herbst zusätzlich einen roten Farbstoff. Er schützt das Blatt vor zu viel Licht, solange der Baum noch Stoffe zurückholt. Danach wirft der Baum das Laub ab. So verliert er im Winter weniger Wasser.

    Warum reicht es nicht, nur die Wörter gelb, orange und rot zu markieren?
    Lösung zeigen
    1. Sag zuerst, bei welchem der fünf Schritte du gerade bist.
    2. Markiert wird, was den Absatz erklärt, nicht was ihn nur schmückt.
    3. Also: Farben sind Einzelheiten. Das Schlüsselwort trägt den Vorgang, etwa Abbau.
    Ergebnis:
    Farben sind Einzelheiten. Das Schlüsselwort trägt den Vorgang, etwa Abbau.

2Ich kann Quelle und Absicht eines Medientexts prüfen.

MerkenQuelle und Absicht

Frag zuerst: Wer schreibt, wozu, und wo steht es noch?

Ein Bericht informiert, ein Kommentar wertet, Werbung will verkaufen, eine Anleitung leitet an.

BeispielTextsorte, Quelle und Absicht

Falsches Foto:
Am Montagmorgen verbreitete sich in vielen Klassenchats ein Foto. Die Turnhalle der Lessing-Schule stand angeblich unter Wasser. Dazu die Nachricht: „Heute fällt Sport aus!“ //

Die Schulleitung stellte am Vormittag klar, dass die Halle trocken ist. Das Foto zeigt eine Halle in einer anderen Stadt nach einem Unwetter vor drei Jahren. Wer es zuerst geteilt hat, ist nicht bekannt. //

Die Schülerzeitung rät: Vor dem Teilen fragen, woher ein Bild kommt. Mit einer Bildersuche im Netz lässt sich oft herausfinden, wo ein Foto zuerst erschienen ist.

Welche Textsorte ist das?
Schritt für Schritt
  1. Frag zuerst: Wer schreibt, und was soll die Leserin danach wissen oder tun?
  2. Der Text nennt, was wann geschah und wer was sagte, ohne eigene Meinung.
  3. Also: Bericht
  1. Frag zuerst: Wer schreibt, und was soll die Leserin danach wissen oder tun?
  2. Der Text nennt, was wann geschah und wer was sagte, ohne eigene Meinung.
  3. Also: Bericht
Ergebnis:
Bericht

ÜbenJetzt du

  1. ○4
    „Es war einmal ein Drache, der Angst vor Mäusen hatte.“ Welche Absicht hat der Satz?
    So fängst du an:
    Frag zuerst: Wer schreibt, und was soll die Leserin danach wissen oder tun?
    Lösung zeigen
    1. Frag zuerst: Wer schreibt, und was soll die Leserin danach wissen oder tun?
    2. Es war einmal leitet eine erfundene Geschichte ein. Sie soll unterhalten.
    3. Also: unterhalten
    Ergebnis:
    unterhalten
  2. ●5
    „Die Mensa sollte mehr Gerichte ohne Fleisch anbieten, denn viele essen kein Fleisch.“ Welche Absicht hat der Satz?
    Lösung zeigen
    1. Frag zuerst: Wer schreibt, und was soll die Leserin danach wissen oder tun?
    2. Sollte fordert etwas, und denn begründet die Forderung. Der Satz will überzeugen.
    3. Also: überzeugen
    Ergebnis:
    überzeugen
  3. ★6
    Nie wieder schlechte Noten!:
    Kennst du das? Morgen ist die Arbeit, und du verstehst gar nichts. Mit Lernblitz ist damit Schluss! //

    Lernblitz erklärt dir jedes Thema in drei Minuten. Schon über 100.000 Jugendliche lernen mit Lernblitz. „Seit ich Lernblitz habe, schreibe ich nur noch Einsen“, sagt Mia, 14. //

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    Welches Mittel soll die Leserin überzeugen?
    Lösung zeigen
    1. Frag zuerst: Wer schreibt, und was soll die Leserin danach wissen oder tun?
    2. Mia, 14, ist ein Erfolgsbeispiel. Das ist ein typisches Werbemittel.
    3. Also: Eine Kundin, die von ihrem Erfolg erzählt
    Ergebnis:
    Eine Kundin, die von ihrem Erfolg erzählt

3Ich kann Informationen aus Grafik und Text verknüpfen.

MerkenSchaubild lesen

Titel, Einheit und Achsen zuerst.

Dann Werte ablesen, vergleichen und mit dem Text verbinden. Nichts behaupten, was das Schaubild nicht zeigt.

BeispielSchaubild und Text verknüpfen

Wofür nutzt die 9a ihr Handy am meisten?:
Balkendiagramm: Antworten von 25 Jugendlichen, je eine Antwort (Anzahl, erfundene Zahlen) /
Videos ■■■■■■■■■■ 10 /
Nachrichten schreiben ■■■■■■■ 7 /
Spiele ■■■■■ 5 /
Musik ■■■ 3

Wie viele Jugendliche nennen Spiele?
Schritt für Schritt
  1. Lies zuerst Titel und Einheit des Schaubilds.
  2. Der Balken Spiele zeigt 5. Die 10 gehört zu Videos.
  3. Also: 5
  1. Lies zuerst Titel und Einheit des Schaubilds.
  2. Der Balken Spiele zeigt 5. Die 10 gehört zu Videos.
  3. Also: 5
Ergebnis:
5

ÜbenJetzt du

  1. ○7
    So kommt die 8b zur Schule:
    Säulendiagramm: Schulweg der 28 Kinder der 8b (Anzahl der Kinder, erfundene Zahlen) /
    zu Fuß ■■■■■■■■■ 9 /
    mit dem Rad ■■■■■■■ 7 /
    mit dem Bus ■■■■■■■■ 8 /
    mit dem Auto ■■■■ 4

    Wie viele Kinder kommen ohne Motor zur Schule?
    So fängst du an:
    Lies zuerst Titel und Einheit des Schaubilds.
    Lösung zeigen
    1. Lies zuerst Titel und Einheit des Schaubilds.
    2. Zu Fuß und mit dem Rad: 9 und 7 sind 16. Bus und Auto haben einen Motor.
    3. Also: 16
    Ergebnis:
    16
  2. ●8
    Was in den Mülleimern der Schule landet:
    Anteile am Müll einer Schulwoche in Prozent (erfundene Zahlen) /
    Papier ■■■■■■■■■■■■ 40 % /
    Verpackungen aus Plastik ■■■■■■■■■ 30 % /
    Essensreste ■■■■■■ 20 % /
    Sonstiges ■■■ 10 %

    Was verrät das Schaubild nicht?
    Lösung zeigen
    1. Lies zuerst Titel und Einheit des Schaubilds.
    2. Prozent sind Anteile. Die Menge in Kilogramm fehlt.
    3. Also: wie viel Müll es insgesamt ist
    Ergebnis:
    wie viel Müll es insgesamt ist
  3. ★9
    Wofür nutzt die 9a ihr Handy am meisten?:
    Balkendiagramm: Antworten von 25 Jugendlichen, je eine Antwort (Anzahl, erfundene Zahlen) /
    Videos ■■■■■■■■■■ 10 /
    Nachrichten schreiben ■■■■■■■ 7 /
    Spiele ■■■■■ 5 /
    Musik ■■■ 3

    Warum kann man aus dem Schaubild nicht schließen, dass niemand Musik oft hört?
    Lösung zeigen
    1. Lies zuerst Titel und Einheit des Schaubilds.
    2. Gefragt war nach dem Häufigsten. Musik kann trotzdem oft dabei sein.
    3. Also: Jede Person durfte nur eine Antwort geben.
    Ergebnis:
    Jede Person durfte nur eine Antwort geben.

Vermischte Übungen

Alles durcheinander – wie in der Arbeit. Überleg bei jeder Aufgabe zuerst: Welches Ziel ist das?

Üben

  1. ●10
    Die Rettungsgasse:
    Stockt auf der Autobahn der Verkehr, braucht es eine Rettungsgasse. Alle Fahrzeuge müssen sie bilden. Das gilt schon, bevor ein Krankenwagen zu hören ist. //

    Die Regel ist einfach: Wer ganz links fährt, weicht nach links aus. Alle anderen Spuren weichen nach rechts aus. So entsteht zwischen der linken Spur und den übrigen Spuren eine freie Gasse. //

    Für Rettungskräfte zählt jede Minute. Wer keine Gasse bildet, muss mit einem Bußgeld und einem Fahrverbot von einem Monat rechnen.

    Bußgeld: Geld, das man als Strafe zahlen muss. Fahrverbot: Eine Strafe: Man darf eine Zeit lang nicht Auto fahren.

    Welche Wörter markierst du im zweiten Absatz als Schlüsselwörter?
    Lösung zeigen
    1. Sag zuerst, bei welchem der fünf Schritte du gerade bist.
    2. Markiert wird, was man am Steuer tun muss.
    3. Also: ganz links, nach links, alle anderen, nach rechts
    Ergebnis:
    ganz links, nach links, alle anderen, nach rechts
  2. ●11
    Schulgarten eröffnet:
    Am Freitag hat die Nelson-Schule ihren neuen Schulgarten eröffnet. Auf 300 Quadratmetern wachsen jetzt Kartoffeln, Bohnen, Kräuter und Sonnenblumen. //

    Angelegt haben den Garten die Klassen 7a und 7b im Fach Biologie. Die Erde spendete eine Gärtnerei aus dem Bezirk, die Werkzeuge kaufte der Förderverein. //

    Im Sommer gießen Schülerinnen und Schüler in einem Plan, der am schwarzen Brett hängt. Die erste Ernte soll im Oktober in der Mensa gekocht werden.

    Wer kümmert sich im Sommer um den Garten?
    Lösung zeigen
    1. Verbinde zwei Stellen im Text. Was folgt aus beiden zusammen?
    2. „Im Sommer gießen Schülerinnen und Schüler in einem Plan.“
    3. Also: Schülerinnen und Schüler nach einem Plan
    Ergebnis:
    Schülerinnen und Schüler nach einem Plan
  3. ●12
    Eine Meldung im Klassenchat:
    EILMELDUNG!!! Ab Montag sind in allen Berliner Schulen Handys komplett verboten, auch auf dem Schulweg! Habe ich von einer Freundin, deren Mutter bei der Schule arbeitet. Sofort teilen, damit es alle wissen!!!

    Welches Wort ist eine Aufforderung an die Leser?
    Lösung zeigen
    1. Frag zuerst: Wer schreibt, und was soll die Leserin danach wissen oder tun?
    2. „Sofort teilen, damit es alle wissen!“ fordert zum Weitergeben auf.
    3. Also: teilen
    Ergebnis:
    teilen
  4. ●13
    Wasser, das schlau macht?:
    Seite: www.blauquell-wasser.example //

    Unser Quellwasser macht schlau! Kinder, die jeden Tag zwei Flaschen Blauquell trinken, schreiben bessere Noten. Das zeigen viele Erfahrungen unserer Kundinnen und Kunden. //

    Jetzt im Sparpaket bestellen: zwölf Flaschen zum halben Preis! //

    Ganz unten auf der Seite, klein: Blauquell Wasserhandel, Getränke für die ganze Familie.

    Wie heißt der Händler hinter der Seite? Tippe den Namen.
    Lösung zeigen
    1. Frag zuerst: Wer steht hinter der Seite? Lies dazu das Kleingedruckte unten.
    2. Ganz unten, klein: der Name des Wasserhandels.
    3. Also: Blauquell
    Ergebnis:
    Blauquell
  5. ●14
    So kommt die 8b zur Schule:
    Säulendiagramm: Schulweg der 28 Kinder der 8b (Anzahl der Kinder, erfundene Zahlen) /
    zu Fuß ■■■■■■■■■ 9 /
    mit dem Rad ■■■■■■■ 7 /
    mit dem Bus ■■■■■■■■ 8 /
    mit dem Auto ■■■■ 4

    Wie viele Kinder mehr gehen zu Fuß, als mit dem Auto kommen?
    Lösung zeigen
    1. Lies zuerst Titel und Einheit des Schaubilds.
    2. Zu Fuß 9, mit dem Auto 4: Der Unterschied ist 5.
    3. Also: 5
    Ergebnis:
    5
  6. ●15
    Warum das Laub im Herbst bunt wird:
    Im Sommer sind die Blätter der meisten Bäume grün. Sie enthalten viel Blattgrün, das Chlorophyll. Mit ihm stellt der Baum aus Licht, Wasser und Luft Zucker her. //

    Im Herbst werden die Tage kürzer und kälter. Der Baum baut das Blattgrün ab und holt wertvolle Stoffe in Äste und Wurzeln zurück. Jetzt sieht man gelbe und orange Farbstoffe, die schon den ganzen Sommer im Blatt waren. //

    Manche Bäume bilden im Herbst zusätzlich einen roten Farbstoff. Er schützt das Blatt vor zu viel Licht, solange der Baum noch Stoffe zurückholt. Danach wirft der Baum das Laub ab. So verliert er im Winter weniger Wasser.

    Welche Frage stellst du nach dem Überfliegen an diesen Text?
    Lösung zeigen
    1. Sag zuerst, bei welchem der fünf Schritte du gerade bist.
    2. Die Überschrift nennt das Thema. Die Frage greift es auf und lenkt das Lesen.
    3. Also: Warum wechseln die Blätter vor dem Winter die Farbe?
    Ergebnis:
    Warum wechseln die Blätter vor dem Winter die Farbe?

Auf einen Blick

MerkenDas Wichtigste

Fünf Schritte
Überfliegen, fragen, gründlich lesen, Absätze zusammenfassen, das Ganze in einem Satz.
Quelle und Absicht
Frag zuerst: Wer schreibt, wozu, und wo steht es noch?
Schaubild lesen
Titel, Einheit und Achsen zuerst.

Kannst du das?

Je Ziel eine Aufgabe. Rechne sie ins Heft, dann kreuz ehrlich an. Keine Punkte, keine Note – der Test ist für dich.

ÜbenSelbsttest

  1. Ich kann einen Sachtext mit Fünf-Schritt-Methode erschließen.

    16
    Falsches Foto:
    Am Montagmorgen verbreitete sich in vielen Klassenchats ein Foto. Die Turnhalle der Lessing-Schule stand angeblich unter Wasser. Dazu die Nachricht: „Heute fällt Sport aus!“ //

    Die Schulleitung stellte am Vormittag klar, dass die Halle trocken ist. Das Foto zeigt eine Halle in einer anderen Stadt nach einem Unwetter vor drei Jahren. Wer es zuerst geteilt hat, ist nicht bekannt. //

    Die Schülerzeitung rät: Vor dem Teilen fragen, woher ein Bild kommt. Mit einer Bildersuche im Netz lässt sich oft herausfinden, wo ein Foto zuerst erschienen ist.

    Welcher Satz fasst den zweiten Absatz zusammen?
    Lösung zeigen
    Ergebnis:
    Die Meldung stimmt nicht, das Bild stammt von woanders.
  2. Ich kann Quelle und Absicht eines Medientexts prüfen.

    17
    Eine Meldung im Klassenchat:
    EILMELDUNG!!! Ab Montag sind in allen Berliner Schulen Handys komplett verboten, auch auf dem Schulweg! Habe ich von einer Freundin, deren Mutter bei der Schule arbeitet. Sofort teilen, damit es alle wissen!!!

    Woran erkennt man, dass die Meldung Druck machen will?
    Lösung zeigen
    Ergebnis:
    an EILMELDUNG, drei Ausrufezeichen und sofort
  3. Ich kann Informationen aus Grafik und Text verknüpfen.

    18
    Was in den Mülleimern der Schule landet:
    Anteile am Müll einer Schulwoche in Prozent (erfundene Zahlen) /
    Papier ■■■■■■■■■■■■ 40 % /
    Verpackungen aus Plastik ■■■■■■■■■ 30 % /
    Essensreste ■■■■■■ 20 % /
    Sonstiges ■■■ 10 %

    Welchen Anteil hat Plastik am Müll?
    Lösung zeigen
    Ergebnis:
    30 %

Bei „unsicher“ oder „noch nicht“: Lies den Abschnitt zum Ziel noch einmal und rechne seine drei Aufgaben.

Lösungen

  1. Wärme
  2. Was im Katzenauge hilft beim Sehen im Dunkeln?
  3. Farben sind Einzelheiten. Das Schlüsselwort trägt den Vorgang, etwa Abbau.
  4. unterhalten
  5. überzeugen
  6. Eine Kundin, die von ihrem Erfolg erzählt
  7. 16
  8. wie viel Müll es insgesamt ist
  9. Jede Person durfte nur eine Antwort geben.
  10. ganz links, nach links, alle anderen, nach rechts
  11. Schülerinnen und Schüler nach einem Plan
  12. teilen
  13. Blauquell
  14. 5
  15. Warum wechseln die Blätter vor dem Winter die Farbe?
  16. Die Meldung stimmt nicht, das Bild stammt von woanders.
  17. an EILMELDUNG, drei Ausrufezeichen und sofort
  18. 30 %
  19. Fische
  20. Fahrzeuge
  21. Präposition
  22. Konjunktion