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Deutsch · Klasse 5 und 6 · Kapitel

Sprechen und Zuhören: zuhören, Gesprächsregeln, Kurzvortrag

EntdeckenDie Frage zum Kapitel

Warum hilft es, in eigenen Worten wiederzugeben, was jemand gesagt hat?

Schreib eine Vermutung auf, bevor du weiterliest.

Für die Lehrkraft: Wer wiedergibt, zeigt, dass er zugehört hat, und die andere Person kann Missverständnisse sofort klären. Zusammenfassen und Nachfragen gehören zu den wirksamen Lesestrategien, die im Gespräch geübt werden. Quelle: Palincsar und Brown (1984), Reciprocal teaching of comprehension-fostering and comprehension-monitoring activities, Cognition and Instruction 1

  • Entdecken Frage, Vorstellung, Bild
  • Merken kommt ins Heft
  • Beispiel vorgerechnet, Schritt für Schritt
  • Üben selbst rechnen
  • Achtung typischer Fehler
  • Weiterdenken zum Knobeln und Vernetzen

○ mit Starthilfe, ● für alle, ★ zum Weiterdenken. Du wählst mindestens eine ★-Aufgabe. Du rechnest ins Heft.

Fit für das Kapitel?

Das brauchst du aus früheren Themen. Klappt es nicht, frag nach, bevor es losgeht.

ÜbenWeißt du das noch?

Planen, bevor man schreibt: Anfang, Mittelteil und Schluss festlegen. Ein Kurzvortrag folgt demselben Plan, nur gesprochen.

  1. ●19
    Was passt in die Lücke?
    Elfchen mit 1, 2, 3, 4 und 1 Wort: Grün / ___ / er springt hoch / er landet im Teich / platsch
    Lösung zeigen
    1. Zähl die Wörter in den Zeilen: eins, zwei, drei, vier, eins.
    2. Im Elfchen hat die zweite Zeile zwei Wörter.
    3. Also: der Frosch.
    Ergebnis:
    der Frosch
  2. ●20
    Welches Wort passt?
    Du erklärst Schritt für Schritt, wie man Kresse sät. Du schreibst:
    Lösung zeigen
    1. Sag zuerst, was du mit dem Text erreichen willst.
    2. Du willst etwas erklären.
    3. Also: Anleitung.
    Ergebnis:
    Anleitung

So kannst du es dir vorstellen

EntdeckenZuhören heißt wiedergeben und nachfragen

Wer zuhört, lässt die andere Person ausreden, gibt in eigenen Worten wieder, was er verstanden hat, und fragt offen nach. Ein Gespräch trägt, wenn Regeln für alle gelten und Meinungen einen Grund bekommen. Ein Kurzvortrag hat Einleitung, Hauptteil und Schluss, und auf der Karte stehen Schlüsselwörter.

WeiterdenkenDenk nach

Ein Kind erzählt von seinem Streit. Warum hilft „Wie war das für dich?“ mehr als ein sofortiger Rat?

1Ich höre aktiv zu, gebe wieder, was ich verstanden habe, und frage offen nach.

EntdeckenFrage

Warum hilft es, in eigenen Worten wiederzugeben, was jemand gesagt hat?

Was meinst du? Schreib deine Vermutung auf, bevor du weiterliest.

Auflösung

Wer wiedergibt, zeigt, dass er zugehört hat, und die andere Person kann Missverständnisse sofort klären. Zusammenfassen und Nachfragen gehören zu den wirksamen Lesestrategien, die im Gespräch geübt werden.

MerkenAktiv zuhören

Schau die Person an, lass sie ausreden und sag in eigenen Worten, was du verstanden hast.

Frag dann offen nach: mit Was, Wie oder Worum.

BeispielZuhören: wiedergeben und offen nachfragen

Wähle die passende Antwort.
Lena sagt: „Ich habe die Matheaufgabe nicht verstanden.“
Was sagst du, damit die andere Person merkt: Ich höre zu?
Schritt für Schritt
  1. Streich, was unterbricht, bewertet, rät oder das Thema wechselt.
  2. Übrig bleibt die Antwort, die wiedergibt und nachfragt.
  3. Also: Du hast die Matheaufgabe nicht verstanden. Welcher Schritt war unklar?
  1. Streich, was unterbricht, bewertet, rät oder das Thema wechselt.
  2. Übrig bleibt die Antwort, die wiedergibt und nachfragt.
  3. Also: Du hast die Matheaufgabe nicht verstanden. Welcher Schritt war unklar?
Ergebnis:
Du hast die Matheaufgabe nicht verstanden. Welcher Schritt war unklar?

AchtungFormulierung passt nicht zum Anlass: beim Zuhören unterbrochen, bewertet, geraten oder das Thema gewechselt

So nicht
Tim erzählt von seinem kaputten Fahrrad. Antwort: Ich habe auch ein Fahrrad, das ist total toll. (das eigene Thema)
So richtig
Dein Fahrrad ist kaputt. Was ist passiert? Erst wiedergeben und offen nachfragen, dann erst von sich erzählen.

Gib erst wieder, was du verstanden hast, und frag offen nach. Rat und Bewertung kommen später.

ÜbenJetzt du

  1. ○1
    Wähle die passende Antwort.
    Sara erklärt ihren Plan fürs Klassenfest: Alle bringen etwas zu essen mit.
    Welche Rückmeldung zeigt, dass du zuhörst?
    So fängst du an:
    Streich, was unterbricht, bewertet, rät oder das Thema wechselt.
    Lösung zeigen
    1. Streich, was unterbricht, bewertet, rät oder das Thema wechselt.
    2. Übrig bleibt die Antwort, die wiedergibt und nachfragt.
    3. Also.
    Ergebnis:
    Du schlägst vor, dass alle etwas zu essen mitbringen. Wer soll die Liste schreiben?
  2. ●2
    Wähle die passende Antwort.
    Lena sagt: „Ich habe die Matheaufgabe nicht verstanden.“
    Welche Antwort zeigt aktives Zuhören?
    Lösung zeigen
    1. Streich, was unterbricht, bewertet, rät oder das Thema wechselt.
    2. Übrig bleibt die Antwort, die wiedergibt und nachfragt.
    3. Also: Du hast die Matheaufgabe nicht verstanden. Welcher Schritt war unklar?
    Ergebnis:
    Du hast die Matheaufgabe nicht verstanden. Welcher Schritt war unklar?
  3. ★3
    Wähle die passende Antwort.
    Mara hat ein Buch gelesen und erzählt davon.
    Mit welcher Frage kommt die andere Person ins Erzählen?
    Lösung zeigen
    1. Streich die Fragen, die nur ein Ja oder Nein brauchen oder die Antwort vorgeben.
    2. Übrig bleibt die Frage, die mit Was, Wie oder Worum beginnt.
    3. Also: Worum geht es in dem Buch?
    Ergebnis:
    Worum geht es in dem Buch?

2Ich führe ein Gespräch nach Regeln und nenne zu meiner Meinung einen Grund.

EntdeckenFrage

Warum ist „Wie war das für dich?“ besser als ein schneller Rat?

Was meinst du? Schreib deine Vermutung auf, bevor du weiterliest.

Auflösung

Eine offene Frage lässt die andere Person die eigene Sicht nennen. Ein Rat vor dem Nachfragen trifft oft das Problem nicht.

MerkenGespräche tragen

Gesprächsregeln: sich melden, ausreden lassen, der Sache widersprechen, nicht der Person.

Eine Meinung bekommt ein Weil.

BeispielGespräch: Regeln und Beiträge mit Grund

Wähle die passende Antwort.
In der Gruppenarbeit will jedes Kind etwas anderes.
Welche Lösung trägt das Gespräch?
Schritt für Schritt
  1. Frag: Hilft die Antwort allen, oder macht sie das Gespräch lauter oder kürzer?
  2. Eine Regel für alle trägt das Gespräch.
  3. Also: Jede Idee kurz anhören, dann gemeinsam nach einem Kriterium auswählen.
  1. Frag: Hilft die Antwort allen, oder macht sie das Gespräch lauter oder kürzer?
  2. Eine Regel für alle trägt das Gespräch.
  3. Also: Jede Idee kurz anhören, dann gemeinsam nach einem Kriterium auswählen.
Ergebnis:
Jede Idee kurz anhören, dann gemeinsam nach einem Kriterium auswählen.

AchtungKriterium oder Aufgabenformat übersehen: Gesprächsregel nicht beachtet

So nicht
In der Gruppe sagt jemand „Nein, doof.“ und niemand fragt nach.
So richtig
„Ich bin dagegen, weil dann niemand mehr Zeit zum Üben hat.“ Ein Weil macht den Widerspruch nützlich.

Welche Regel gilt für alle? Eine Regel für alle trägt das Gespräch.

ÜbenJetzt du

  1. ○4
    Wähle die passende Antwort.
    Zwei Kinder wollen gleichzeitig vorlesen.
    Welche Lösung trägt das Gespräch?
    So fängst du an:
    Frag: Hilft die Antwort allen, oder macht sie das Gespräch lauter oder kürzer?
    Lösung zeigen
    1. Frag: Hilft die Antwort allen, oder macht sie das Gespräch lauter oder kürzer?
    2. Eine Regel für alle trägt das Gespräch.
    3. Also: Losen oder abwechseln, damit beide dran sind, und vorher klären, wer beginnt.
    Ergebnis:
    Losen oder abwechseln, damit beide dran sind, und vorher klären, wer beginnt.
  2. ●5
    Wähle die passende Antwort.
    Ein ruhiges Kind meldet sich fast nie.
    Was hilft dem Gespräch?
    Lösung zeigen
    1. Frag: Hilft die Antwort allen, oder macht sie das Gespräch lauter oder kürzer?
    2. Eine Regel für alle trägt das Gespräch.
    3. Also: Gezielt fragen und Zeit zum Nachdenken geben, bevor jemand antwortet.
    Ergebnis:
    Gezielt fragen und Zeit zum Nachdenken geben, bevor jemand antwortet.
  3. ★6
    Wähle die passende Antwort.
    Die Gruppe soll sich für ein Thema des Referats entscheiden. Eine Idee: Vulkane.
    Welcher Beitrag nennt einen Grund?
    Lösung zeigen
    1. Such das Wort, das einen Grund einleitet: weil, denn, da.
    2. Der Beitrag mit Grund bringt die Gruppe weiter.
    3. Also: Vulkane passen gut, weil wir dazu Bilder und ein Experiment zeigen können.
    Ergebnis:
    Vulkane passen gut, weil wir dazu Bilder und ein Experiment zeigen können.

3Ich gliedere einen Kurzvortrag und schreibe Stichworte statt ganzer Sätze.

EntdeckenFrage

Was bringt es, nach einer Frage kurz zu warten?

Was meinst du? Schreib deine Vermutung auf, bevor du weiterliest.

Auflösung

Wartezeit von einigen Sekunden macht Antworten länger und begründeter, und mehr Kinder antworten.

MerkenEin Kurzvortrag

Die Einleitung nennt das Thema, der Hauptteil erklärt, der Schluss fasst zusammen.

Sie weckt Interesse. Auf die Karte kommen Schlüsselwörter, keine ganzen Sätze.

BeispielVortrag: Einleitung, Hauptteil, Schluss und Stichworte

Wähle die passende Antwort.
„Meerschweinchen brauchen Heu, frisches Gemüse und immer Wasser.“
Wohin gehört der Satz in einem Kurzvortrag?
Schritt für Schritt
  1. Frag: Was tut der Satz für die Zuhörenden?
  2. Thema nennen heißt Einleitung, erklären heißt Hauptteil, zusammenfassen heißt Schluss.
  3. Also: Hauptteil
  1. Frag: Was tut der Satz für die Zuhörenden?
  2. Thema nennen heißt Einleitung, erklären heißt Hauptteil, zusammenfassen heißt Schluss.
  3. Also: Hauptteil
Ergebnis:
Hauptteil

AchtungAufbau der Textsorte verwechselt: Baustein des Vortrags

So nicht
Karte zum Vortrag: Die Römer bauten Straßen, damit ihre Truppen schnell vorankamen. (ganzer Satz)
So richtig
Karte: Römer: Straßen, Truppen schnell. Schlüsselwörter erinnern, ganze Sätze verleiten zum Ablesen.

Thema nennen ist Einleitung, erklären ist Hauptteil, zusammenfassen ist Schluss.

ÜbenJetzt du

  1. ○7
    Wähle die passende Antwort.
    „Habt ihr schon einmal einen Vulkan ausbrechen sehen? Darüber spreche ich heute.“
    Wohin gehört der Satz in einem Kurzvortrag?
    So fängst du an:
    Frag: Was tut der Satz für die Zuhörenden?
    Lösung zeigen
    1. Frag: Was tut der Satz für die Zuhörenden?
    2. Thema nennen heißt Einleitung, erklären heißt Hauptteil, zusammenfassen heißt Schluss.
    3. Also: Einleitung
    Ergebnis:
    Einleitung
  2. ●8
    Wähle die passende Antwort.
    „Zum Schluss noch einmal das Wichtigste: Magma steigt auf, der Druck wächst, der Vulkan bricht aus.“
    Wohin gehört der Satz in einem Kurzvortrag?
    Lösung zeigen
    1. Frag: Was tut der Satz für die Zuhörenden?
    2. Thema nennen heißt Einleitung, erklären heißt Hauptteil, zusammenfassen heißt Schluss.
    3. Also: Schluss
    Ergebnis:
    Schluss
  3. ★9
    Wähle die passende Antwort.
    Im Vortrag soll dieser Satz vorkommen: „Bienen sammeln Nektar und bauen daraus Honig.“
    Welche Karte würdest du in die Hand nehmen?
    Lösung zeigen
    1. Prüfe jede Karte: Würdest du sie ablesen oder frei sprechen?
    2. Eine gute Karte hat die Schlüsselwörter, aber nicht den ganzen Satz.
    3. Also: Bienen: Nektar → Honig
    Ergebnis:
    Bienen: Nektar → Honig

Vermischte Übungen

Alles durcheinander – wie in der Arbeit. Überleg bei jeder Aufgabe zuerst: Welches Ziel ist das?

Üben

  1. ●10
    Ein Nest aus Erde und Speichel
    Die Rauchschwalbe ist ein kleiner Vogel mit glänzend blauem Rücken. Ihre Kehle und ihre Stirn sind rostrot. Am Schwanz hat sie zwei lange, spitze Federn. Sie lebt am liebsten auf Bauernhöfen mit Ställen und Tieren.

    Ihr Futter fängt die Schwalbe im Flug. Sie jagt Mücken, Fliegen und andere kleine Insekten. Bei schönem Wetter fliegt sie dafür hoch am Himmel. Bei schlechtem Wetter jagt sie dicht über dem Boden, denn dort sind die Insekten dann.

    Ihr Nest baut die Schwalbe meist in einem Stall. Dafür sammelt sie feuchte Erde aus Pfützen. Sie formt daraus kleine Kugeln und klebt sie mit Speichel an einen Balken. So entsteht eine offene Schale. Beide Eltern füttern die Jungen. Oft brüten sie zweimal in einem Sommer.

    Im September sammeln sich die Schwalben auf Leitungen. Dann fliegen sie bis weit in den Süden Afrikas. Sie überqueren dabei das Mittelmeer und die Wüste Sahara. Unterwegs fangen sie ihr Futter im Flug. Im April kehren sie zurück.

    Heute gibt es weniger Insekten und weniger offene Ställe. Auch Pfützen sind selten geworden. Deshalb helfen manche Bauern, zum Beispiel mit einem offenen Fenster im Stall.

    Kehle: Der vordere Teil des Halses. Speichel: Die Flüssigkeit im Mund. überqueren: Von einer Seite auf die andere Seite gelangen.

    Womit klebt die Schwalbe die Erdkugeln an den Balken?
    Lösung zeigen
    1. Lies die Frage. Such dann die Stelle, an der die Antwort steht.
    2. Absatz 3, dritter Satz.
    3. Also: Mit ihrem Speichel.
    Ergebnis:
    Mit ihrem Speichel.
  2. ●11
    Wähle die passende Antwort.
    Zwei Kinder wollen gleichzeitig vorlesen.
    Was hilft dem Gespräch?
    Lösung zeigen
    1. Frag: Hilft die Antwort allen, oder macht sie das Gespräch lauter oder kürzer?
    2. Eine Regel für alle trägt das Gespräch.
    3. Also: Losen oder abwechseln, damit beide dran sind, und vorher klären, wer beginnt.
    Ergebnis:
    Losen oder abwechseln, damit beide dran sind, und vorher klären, wer beginnt.
  3. ●12
    Wähle die passende Antwort.
    „Das war mein Vortrag über Meerschweinchen. Danke fürs Zuhören.“
    Wo steht der Satz im Vortrag?
    Lösung zeigen
    1. Frag: Was tut der Satz für die Zuhörenden?
    2. Thema nennen heißt Einleitung, erklären heißt Hauptteil, zusammenfassen heißt Schluss.
    3. Also: Schluss
    Ergebnis:
    Schluss
  4. ●13
    Wähle die passende Antwort.
    Tarek sagt leise: „Ich habe Angst vor dem Referat morgen.“
    Welche Antwort zeigt aktives Zuhören?
    Lösung zeigen
    1. Streich, was unterbricht, bewertet, rät oder das Thema wechselt.
    2. Übrig bleibt die Antwort, die wiedergibt und nachfragt.
    3. Also: Du hast Angst vor dem Referat morgen. Was macht dir am meisten Sorgen?
    Ergebnis:
    Du hast Angst vor dem Referat morgen. Was macht dir am meisten Sorgen?
  5. ●14
    Die Flaschen im Park
    Mia und Ben sammeln Flaschen im Park. Sie wollen Geld für einen Ausflug der Klasse verdienen. Ben läuft stolz mit zwei vollen Tüten voraus, während Mia immer wieder stehen bleibt und unter den Bänken nachschaut.

    An der Rückgabe zählt der Automat nach. Zu Bens großer Überraschung zeigt er nur wenig Geld an, obwohl die Tüten ziemlich schwer sind. Die meisten Flaschen haben kein Pfandzeichen. Ben schaut Mia an und sagt leise: „Das war ja umsonst.“ Mia lacht und sagt: „Dann suchen wir morgen besser.“

    Pfandzeichen: Ein Zeichen auf der Flasche. Nur dafür gibt der Automat Geld zurück. umsonst: Ohne Erfolg. Die Mühe hat sich nicht gelohnt.

    Was fehlt den meisten Flaschen?
    Lösung zeigen
    1. Lies die Frage. Such dann die Stelle, an der die Antwort steht.
    2. Absatz 2: Die meisten Flaschen haben kein Pfandzeichen.
    3. Also: Das Pfandzeichen.
    Ergebnis:
    Das Pfandzeichen.
  6. ●15
    Wähle die passende Antwort.
    Ein Kind sagt etwas, das die anderen für falsch halten.
    Welche Lösung trägt das Gespräch?
    Lösung zeigen
    1. Frag: Hilft die Antwort allen, oder macht sie das Gespräch lauter oder kürzer?
    2. Eine Regel für alle trägt das Gespräch.
    3. Also: Sachlich widersprechen: „Ich sehe das anders, weil …“
    Ergebnis:
    Sachlich widersprechen: „Ich sehe das anders, weil …“

Auf einen Blick

MerkenDas Wichtigste

Aktiv zuhören
Schau die Person an, lass sie ausreden und sag in eigenen Worten, was du verstanden hast.
Gespräche tragen
Gesprächsregeln: sich melden, ausreden lassen, der Sache widersprechen, nicht der Person.
Ein Kurzvortrag
Die Einleitung nennt das Thema, der Hauptteil erklärt, der Schluss fasst zusammen.

AchtungThese, Argument und Beleg verwechselt: Meinung ohne Grund

So nicht
„Das ist doch Quatsch.“ – ohne Grund und ohne Frage
So richtig
„Ich sehe das anders, weil dann niemand mehr Zeit zum Üben hat.“ Eine Meinung bekommt ein Weil, das man prüfen kann.

Nenn zu deiner Meinung ein Weil, das man prüfen kann.

AchtungLesen: Wörter abgeglichen statt Sinn

So nicht
Frage: Warum wurde das Dorf verlassen? Antwort: Das Dorf wurde verlassen. (Wörter der Frage abgeschrieben)
So richtig
Die Frage in eigenen Worten sagen, dann die Stelle suchen, die einen Grund nennt: … weil die Quelle versiegte.

Sag die Frage mit eigenen Worten, dann such die Stelle.

AchtungLesen: Vorwissen statt Text

So nicht
Der Text nennt die Ursache nicht. Antwort: Wegen der Wirtschaftskrise. (aus dem Kopf)
So richtig
Auf die Zeile zeigen. Steht sie nicht da, lautet die Antwort: Das sagt der Text nicht.

Zeig die Zeile. Was nicht im Text steht, zählt bei dieser Frage nicht.

AchtungLesen: Bezug im Text verwechselt

So nicht
Lena bat Jana um Hilfe. Sie lehnte ab. Wer lehnte ab? Lena.
So richtig
„Sie“ verweist auf die Person, die gefragt wurde: Jana lehnte ab. Das Verweiswort bis zum Nomen zurückverfolgen.

Verfolge das Verweiswort bis zu seinem Nomen: Wer ist gemeint?

AchtungLesen: Ursache und Folge im Text vertauscht

So nicht
Die Ernte fiel aus, weil die Preise stiegen. (Ursache und Folge vertauscht)
So richtig
Die Preise stiegen, weil die Ernte ausfiel. Nach „weil“ steht der Grund, nicht die Folge.

Markiere die kleinen Wörter: weil, deshalb, obwohl, nicht.

Kannst du das?

Je Ziel eine Aufgabe. Rechne sie ins Heft, dann kreuz ehrlich an. Keine Punkte, keine Note – der Test ist für dich.

ÜbenSelbsttest

  1. Ich höre aktiv zu, gebe wieder, was ich verstanden habe, und frage offen nach.

    16
    Wähle die passende Antwort.
    Elif sagt: „Meine Oma ist krank, und wir besuchen sie am Wochenende.“
    Welche Rückmeldung zeigt, dass du zuhörst?
    Lösung zeigen
    Ergebnis:
    Deine Oma ist krank, und ihr besucht sie am Wochenende. Wie geht es dir damit?
  2. Ich führe ein Gespräch nach Regeln und nenne zu meiner Meinung einen Grund.

    17
    Wähle die passende Antwort.
    In der Klassenrunde rufen mehrere Kinder durcheinander.
    Was hilft dem Gespräch?
    Lösung zeigen
    Ergebnis:
    Eine Redeliste führen: Wer sprechen will, meldet sich, und die Moderation ruft auf.
  3. Ich gliedere einen Kurzvortrag und schreibe Stichworte statt ganzer Sätze.

    18
    Wähle die passende Antwort.
    „Mein Thema ist das Leben der Meerschweinchen, und ich zeige euch dazu drei Dinge.“
    Wohin gehört der Satz in einem Kurzvortrag?
    Lösung zeigen
    Ergebnis:
    Einleitung

Bei „unsicher“ oder „noch nicht“: Lies den Abschnitt zum Ziel noch einmal und rechne seine drei Aufgaben.

Die Frage vom Anfang

EntdeckenRückschau

Warum hilft es, in eigenen Worten wiederzugeben, was jemand gesagt hat?

Lies deine Vermutung vom Anfang. Kannst du die Frage jetzt mit dem Kapitel beantworten?

Auflösung

Wer wiedergibt, zeigt, dass er zugehört hat, und die andere Person kann Missverständnisse sofort klären. Zusammenfassen und Nachfragen gehören zu den wirksamen Lesestrategien, die im Gespräch geübt werden.

Wörter

Nenner
die Zahl unten – in wie viele Teile geteilt wurde

Lösungen

  1. Du schlägst vor, dass alle etwas zu essen mitbringen. Wer soll die Liste schreiben?
  2. Du hast die Matheaufgabe nicht verstanden. Welcher Schritt war unklar?
  3. Worum geht es in dem Buch?
  4. Losen oder abwechseln, damit beide dran sind, und vorher klären, wer beginnt.
  5. Gezielt fragen und Zeit zum Nachdenken geben, bevor jemand antwortet.
  6. Vulkane passen gut, weil wir dazu Bilder und ein Experiment zeigen können.
  7. Einleitung
  8. Schluss
  9. Bienen: Nektar → Honig
  10. Mit ihrem Speichel.
  11. Losen oder abwechseln, damit beide dran sind, und vorher klären, wer beginnt.
  12. Schluss
  13. Du hast Angst vor dem Referat morgen. Was macht dir am meisten Sorgen?
  14. Das Pfandzeichen.
  15. Sachlich widersprechen: „Ich sehe das anders, weil …“
  16. Deine Oma ist krank, und ihr besucht sie am Wochenende. Wie geht es dir damit?
  17. Eine Redeliste führen: Wer sprechen will, meldet sich, und die Moderation ruft auf.
  18. Einleitung
  19. der Frosch
  20. Anleitung