Deutsch · Klasse 5 und 6 · Kapitel
Sprechen und Zuhören: zuhören, Gesprächsregeln, Kurzvortrag
EntdeckenDie Frage zum Kapitel
Warum hilft es, in eigenen Worten wiederzugeben, was jemand gesagt hat?
Schreib eine Vermutung auf, bevor du weiterliest.
Für die Lehrkraft: Wer wiedergibt, zeigt, dass er zugehört hat, und die andere Person kann Missverständnisse sofort klären. Zusammenfassen und Nachfragen gehören zu den wirksamen Lesestrategien, die im Gespräch geübt werden. Quelle: Palincsar und Brown (1984), Reciprocal teaching of comprehension-fostering and comprehension-monitoring activities, Cognition and Instruction 1
- Entdecken Frage, Vorstellung, Bild
- Merken kommt ins Heft
- Beispiel vorgerechnet, Schritt für Schritt
- Üben selbst rechnen
- Achtung typischer Fehler
- Weiterdenken zum Knobeln und Vernetzen
○ mit Starthilfe, ● für alle, ★ zum Weiterdenken. Du wählst mindestens eine ★-Aufgabe. Du rechnest ins Heft.
Fit für das Kapitel?
Das brauchst du aus früheren Themen. Klappt es nicht, frag nach, bevor es losgeht.
ÜbenWeißt du das noch?
Planen, bevor man schreibt: Anfang, Mittelteil und Schluss festlegen. Ein Kurzvortrag folgt demselben Plan, nur gesprochen.
- ●19Welches Wort passt?
Du fragst deinen Onkel am Computer, ob er Zeit hat. Du schreibst:Lösung zeigen
- Sag zuerst, was du mit dem Text erreichen willst.
- Du willst jemandem schnell schreiben.
- Also: E-Mail.
Ergebnis:E-Mail - ●20Welches Wort passt?
Für die Schülerzeitung schreibst du, was beim Sportfest geschah. Du schreibst:Lösung zeigen
- Sag zuerst, was du mit dem Text erreichen willst.
- Du willst sachlich informieren.
- Also: Bericht.
Ergebnis:Bericht
So kannst du es dir vorstellen
EntdeckenZuhören heißt wiedergeben und nachfragen
Wer zuhört, lässt die andere Person ausreden, gibt in eigenen Worten wieder, was er verstanden hat, und fragt offen nach. Ein Gespräch trägt, wenn Regeln für alle gelten und Meinungen einen Grund bekommen. Ein Kurzvortrag hat Einleitung, Hauptteil und Schluss, und auf der Karte stehen Schlüsselwörter.
WeiterdenkenDenk nach
Ein Kind erzählt von seinem Streit. Warum hilft „Wie war das für dich?“ mehr als ein sofortiger Rat?
1Ich höre aktiv zu, gebe wieder, was ich verstanden habe, und frage offen nach.
EntdeckenFrage
Warum hilft es, in eigenen Worten wiederzugeben, was jemand gesagt hat?
Was meinst du? Schreib deine Vermutung auf, bevor du weiterliest.
Auflösung
Wer wiedergibt, zeigt, dass er zugehört hat, und die andere Person kann Missverständnisse sofort klären. Zusammenfassen und Nachfragen gehören zu den wirksamen Lesestrategien, die im Gespräch geübt werden.
MerkenAktiv zuhören
Schau die Person an, lass sie ausreden und sag in eigenen Worten, was du verstanden hast.
Frag dann offen nach: mit Was, Wie oder Worum.
BeispielZuhören: wiedergeben und offen nachfragen
Karim erzählt, dass sein Hund krank ist.
Welche Antwort zeigt aktives Zuhören?
Schritt für Schritt
- Streich, was unterbricht, bewertet, rät oder das Thema wechselt.
- Übrig bleibt die Antwort, die wiedergibt und nachfragt.
- Also: Dein Hund ist krank, das macht dir Sorgen. Was hat die Tierärztin gesagt?
- Streich, was unterbricht, bewertet, rät oder das Thema wechselt.
- Übrig bleibt die Antwort, die wiedergibt und nachfragt.
- Also: Dein Hund ist krank, das macht dir Sorgen. Was hat die Tierärztin gesagt?
AchtungFormulierung passt nicht zum Anlass: beim Zuhören unterbrochen, bewertet, geraten oder das Thema gewechselt
Tim erzählt von seinem kaputten Fahrrad. Antwort: Ich habe auch ein Fahrrad, das ist total toll. (das eigene Thema)
Dein Fahrrad ist kaputt. Was ist passiert? Erst wiedergeben und offen nachfragen, dann erst von sich erzählen.
Gib erst wieder, was du verstanden hast, und frag offen nach. Rat und Bewertung kommen später.
ÜbenJetzt du
- ○1Wähle die passende Antwort.
Karim erzählt, dass sein Hund krank ist.
Welche Rückmeldung zeigt, dass du zuhörst?So fängst du an:Streich, was unterbricht, bewertet, rät oder das Thema wechselt.Lösung zeigen
- Streich, was unterbricht, bewertet, rät oder das Thema wechselt.
- Übrig bleibt die Antwort, die wiedergibt und nachfragt.
- Also: Dein Hund ist krank, das macht dir Sorgen. Was hat die Tierärztin gesagt?
Ergebnis:Dein Hund ist krank, das macht dir Sorgen. Was hat die Tierärztin gesagt? - ●2Wähle die passende Antwort.
Elif sagt: „Meine Oma ist krank, und wir besuchen sie am Wochenende.“
Welche Rückmeldung zeigt, dass du zuhörst?Lösung zeigen
- Streich, was unterbricht, bewertet, rät oder das Thema wechselt.
- Übrig bleibt die Antwort, die wiedergibt und nachfragt.
- Also: Deine Oma ist krank, und ihr besucht sie am Wochenende. Wie geht es dir damit?
Ergebnis:Deine Oma ist krank, und ihr besucht sie am Wochenende. Wie geht es dir damit? - ★3Wähle die passende Antwort.
Emre erzählt von einem Streit mit seinem Freund.
Mit welcher Frage kommt die andere Person ins Erzählen?Lösung zeigen
- Streich die Fragen, die nur ein Ja oder Nein brauchen oder die Antwort vorgeben.
- Übrig bleibt die Frage, die mit Was, Wie oder Worum beginnt.
- Also: Was ist genau passiert?
Ergebnis:Was ist genau passiert?
2Ich führe ein Gespräch nach Regeln und nenne zu meiner Meinung einen Grund.
EntdeckenFrage
Warum ist „Wie war das für dich?“ besser als ein schneller Rat?
Was meinst du? Schreib deine Vermutung auf, bevor du weiterliest.
Auflösung
Eine offene Frage lässt die andere Person die eigene Sicht nennen. Ein Rat vor dem Nachfragen trifft oft das Problem nicht.
MerkenGespräche tragen
Gesprächsregeln: sich melden, ausreden lassen, der Sache widersprechen, nicht der Person.
Eine Meinung bekommt ein Weil.
BeispielGespräch: Regeln und Beiträge mit Grund
Die Klasse will abstimmen, aber niemand weiß genau, worüber.
Was hilft dem Gespräch?
Schritt für Schritt
- Frag: Hilft die Antwort allen, oder macht sie das Gespräch lauter oder kürzer?
- Eine Regel für alle trägt das Gespräch.
- Also: Die Frage klar formulieren und die Möglichkeiten an die Tafel schreiben.
- Frag: Hilft die Antwort allen, oder macht sie das Gespräch lauter oder kürzer?
- Eine Regel für alle trägt das Gespräch.
- Also: Die Frage klar formulieren und die Möglichkeiten an die Tafel schreiben.
AchtungKriterium oder Aufgabenformat übersehen: Gesprächsregel nicht beachtet
In der Gruppe sagt jemand „Nein, doof.“ und niemand fragt nach.
„Ich bin dagegen, weil dann niemand mehr Zeit zum Üben hat.“ Ein Weil macht den Widerspruch nützlich.
Welche Regel gilt für alle? Eine Regel für alle trägt das Gespräch.
ÜbenJetzt du
- ○4Wähle die passende Antwort.
In der Gruppenarbeit will jedes Kind etwas anderes.
Welche Lösung trägt das Gespräch?So fängst du an:Frag: Hilft die Antwort allen, oder macht sie das Gespräch lauter oder kürzer?Lösung zeigen
- Frag: Hilft die Antwort allen, oder macht sie das Gespräch lauter oder kürzer?
- Eine Regel für alle trägt das Gespräch.
- Also: Jede Idee kurz anhören, dann gemeinsam nach einem Kriterium auswählen.
Ergebnis:Jede Idee kurz anhören, dann gemeinsam nach einem Kriterium auswählen. - ●5Wähle die passende Antwort.
Ein Kind wird in der Diskussion beleidigt.
Was sollte die Klasse jetzt tun?Lösung zeigen
- Frag: Hilft die Antwort allen, oder macht sie das Gespräch lauter oder kürzer?
- Eine Regel für alle trägt das Gespräch.
- Also.
Ergebnis:Das Gespräch kurz anhalten, die Beleidigung benennen und um sachliche Worte bitten. - ★6Wähle die passende Antwort.
Zwei Kinder planen ein Projekt. Eins sagt: „Wir machen ein Plakat.“
Welche Äußerung lässt sich prüfen?Lösung zeigen
- Such das Wort, das einen Grund einleitet: weil, denn, da.
- Der Beitrag mit Grund bringt die Gruppe weiter.
- Also: Ich bin dafür, weil man ein Plakat lange im Flur sehen kann.
Ergebnis:Ich bin dafür, weil man ein Plakat lange im Flur sehen kann.
3Ich gliedere einen Kurzvortrag und schreibe Stichworte statt ganzer Sätze.
EntdeckenFrage
Was bringt es, nach einer Frage kurz zu warten?
Was meinst du? Schreib deine Vermutung auf, bevor du weiterliest.
Auflösung
Wartezeit von einigen Sekunden macht Antworten länger und begründeter, und mehr Kinder antworten.
MerkenEin Kurzvortrag
Die Einleitung nennt das Thema, der Hauptteil erklärt, der Schluss fasst zusammen.
Sie weckt Interesse. Auf die Karte kommen Schlüsselwörter, keine ganzen Sätze.
BeispielVortrag: Einleitung, Hauptteil, Schluss und Stichworte
„Meerschweinchen brauchen Heu, frisches Gemüse und immer Wasser.“
Wo steht der Satz im Vortrag?
Schritt für Schritt
- Frag: Was tut der Satz für die Zuhörenden?
- Thema nennen heißt Einleitung, erklären heißt Hauptteil, zusammenfassen heißt Schluss.
- Also: Hauptteil
- Frag: Was tut der Satz für die Zuhörenden?
- Thema nennen heißt Einleitung, erklären heißt Hauptteil, zusammenfassen heißt Schluss.
- Also: Hauptteil
AchtungAufbau der Textsorte verwechselt: Baustein des Vortrags
Karte zum Vortrag: Die Römer bauten Straßen, damit ihre Truppen schnell vorankamen. (ganzer Satz)
Karte: Römer: Straßen, Truppen schnell. Schlüsselwörter erinnern, ganze Sätze verleiten zum Ablesen.
Thema nennen ist Einleitung, erklären ist Hauptteil, zusammenfassen ist Schluss.
ÜbenJetzt du
- ○7Wähle die passende Antwort.
„Meerschweinchen brauchen Heu, frisches Gemüse und immer Wasser.“
Zu welchem Teil des Vortrags gehört der Satz?So fängst du an:Frag: Was tut der Satz für die Zuhörenden?Lösung zeigen
- Frag: Was tut der Satz für die Zuhörenden?
- Thema nennen heißt Einleitung, erklären heißt Hauptteil, zusammenfassen heißt Schluss.
- Also: Hauptteil
Ergebnis:Hauptteil - ●8Wähle die passende Antwort.
„Sie leben in Gruppen und verständigen sich mit Pfeiflauten.“
Zu welchem Teil des Vortrags gehört der Satz?Lösung zeigen
- Frag: Was tut der Satz für die Zuhörenden?
- Thema nennen heißt Einleitung, erklären heißt Hauptteil, zusammenfassen heißt Schluss.
- Also: Hauptteil
Ergebnis:Hauptteil - ★9Wähle die passende Antwort.
Im Vortrag soll dieser Satz vorkommen: „Der Wal ist ein Säugetier und atmet über die Lunge.“
Welche Karte passt zum Sprechen ohne Ablesen?Lösung zeigen
- Prüfe jede Karte: Würdest du sie ablesen oder frei sprechen?
- Eine gute Karte hat die Schlüsselwörter, aber nicht den ganzen Satz.
- Also: Wal: Säugetier, Lunge
Ergebnis:Wal: Säugetier, Lunge
Vermischte Übungen
Alles durcheinander – wie in der Arbeit. Überleg bei jeder Aufgabe zuerst: Welches Ziel ist das?
Üben
- ●10Wähle die passende Antwort.
Mert erzählt, dass er beim Schwimmen zum ersten Mal vom Dreimeterbrett gesprungen ist.
Welche Antwort zeigt aktives Zuhören?Lösung zeigen
- Streich, was unterbricht, bewertet, rät oder das Thema wechselt.
- Übrig bleibt die Antwort, die wiedergibt und nachfragt.
- Also: Du bist zum ersten Mal vom Dreimeterbrett gesprungen. Wie hat sich das angefühlt?
Ergebnis:Du bist zum ersten Mal vom Dreimeterbrett gesprungen. Wie hat sich das angefühlt? - ●11Die Flaschen im Park
Mia und Ben sammeln Flaschen im Park. Sie wollen Geld für einen Ausflug der Klasse verdienen. Ben läuft stolz mit zwei vollen Tüten voraus, während Mia immer wieder stehen bleibt und unter den Bänken nachschaut.
An der Rückgabe zählt der Automat nach. Zu Bens großer Überraschung zeigt er nur wenig Geld an, obwohl die Tüten ziemlich schwer sind. Die meisten Flaschen haben kein Pfandzeichen. Ben schaut Mia an und sagt leise: „Das war ja umsonst.“ Mia lacht und sagt: „Dann suchen wir morgen besser.“
Pfandzeichen: Ein Zeichen auf der Flasche. Nur dafür gibt der Automat Geld zurück. umsonst: Ohne Erfolg. Die Mühe hat sich nicht gelohnt.
Was fehlt den meisten Flaschen?Lösung zeigen
- Lies die Frage. Such dann die Stelle, an der die Antwort steht.
- Absatz 2: Die meisten Flaschen haben kein Pfandzeichen.
- Also: Das Pfandzeichen.
Ergebnis:Das Pfandzeichen. - ●12Wähle die passende Antwort.
Ein Kind sagt etwas, das die anderen für falsch halten.
Was sollte die Klasse jetzt tun?Lösung zeigen
- Frag: Hilft die Antwort allen, oder macht sie das Gespräch lauter oder kürzer?
- Eine Regel für alle trägt das Gespräch.
- Also: Sachlich widersprechen: „Ich sehe das anders, weil …“
Ergebnis:Sachlich widersprechen: „Ich sehe das anders, weil …“ - ●13Wähle die passende Antwort.
„Mein Thema sind die Römer. Ich erzähle euch, wie sie gebaut und gelebt haben.“
Wohin gehört der Satz in einem Kurzvortrag?Lösung zeigen
- Frag: Was tut der Satz für die Zuhörenden?
- Thema nennen heißt Einleitung, erklären heißt Hauptteil, zusammenfassen heißt Schluss.
- Also: Einleitung
Ergebnis:Einleitung - ●14Wähle die passende Antwort.
Mert erzählt, dass er beim Schwimmen zum ersten Mal vom Dreimeterbrett gesprungen ist.
Was sagst du, damit die andere Person merkt: Ich höre zu?Lösung zeigen
- Streich, was unterbricht, bewertet, rät oder das Thema wechselt.
- Übrig bleibt die Antwort, die wiedergibt und nachfragt.
- Also: Du bist zum ersten Mal vom Dreimeterbrett gesprungen. Wie hat sich das angefühlt?
Ergebnis:Du bist zum ersten Mal vom Dreimeterbrett gesprungen. Wie hat sich das angefühlt? - ●15Der Tanz der Bienen
Wenn eine Biene eine ergiebige Futterquelle entdeckt hat, fliegt sie sofort zurück zum Stock. Dort tanzt sie auf der Wabe, und die anderen Bienen schauen genau zu.
Der Tanz verrät, wo das Futter liegt. Dreht sich die Biene schnell im Kreis, ist die Blüte nah. Läuft sie eine gerade Strecke und wackelt dabei mit dem Hinterleib, liegt die Blüte weiter weg, und die Länge der Strecke zeigt die Entfernung. Auf diese Weise verständigen sich Tausende Tiere ohne ein einziges gesprochenes Wort. Nach dem Tanz fliegen die Bienen los und holen den Nektar.
Wabe: Eine Platte aus vielen kleinen Kammern aus Wachs. Nektar: Ein süßer Saft in Blüten, den Bienen sammeln.
Wo tanzt die Biene?Lösung zeigen
- Lies die Frage. Such dann die Stelle, an der die Antwort steht.
- Absatz 1: Dort tanzt sie auf der Wabe, und die anderen Bienen schauen genau zu.
- Also: Auf der Wabe im Stock.
Ergebnis:Auf der Wabe im Stock.
Auf einen Blick
MerkenDas Wichtigste
- Aktiv zuhören
- Schau die Person an, lass sie ausreden und sag in eigenen Worten, was du verstanden hast.
- Gespräche tragen
- Gesprächsregeln: sich melden, ausreden lassen, der Sache widersprechen, nicht der Person.
- Ein Kurzvortrag
- Die Einleitung nennt das Thema, der Hauptteil erklärt, der Schluss fasst zusammen.
AchtungThese, Argument und Beleg verwechselt: Meinung ohne Grund
„Das ist doch Quatsch.“ – ohne Grund und ohne Frage
„Ich sehe das anders, weil dann niemand mehr Zeit zum Üben hat.“ Eine Meinung bekommt ein Weil, das man prüfen kann.
Nenn zu deiner Meinung ein Weil, das man prüfen kann.
AchtungLesen: Wörter abgeglichen statt Sinn
Frage: Warum wurde das Dorf verlassen? Antwort: Das Dorf wurde verlassen. (Wörter der Frage abgeschrieben)
Die Frage in eigenen Worten sagen, dann die Stelle suchen, die einen Grund nennt: … weil die Quelle versiegte.
Sag die Frage mit eigenen Worten, dann such die Stelle.
AchtungLesen: Vorwissen statt Text
Der Text nennt die Ursache nicht. Antwort: Wegen der Wirtschaftskrise. (aus dem Kopf)
Auf die Zeile zeigen. Steht sie nicht da, lautet die Antwort: Das sagt der Text nicht.
Zeig die Zeile. Was nicht im Text steht, zählt bei dieser Frage nicht.
AchtungLesen: Bezug im Text verwechselt
Lena bat Jana um Hilfe. Sie lehnte ab. Wer lehnte ab? Lena.
„Sie“ verweist auf die Person, die gefragt wurde: Jana lehnte ab. Das Verweiswort bis zum Nomen zurückverfolgen.
Verfolge das Verweiswort bis zu seinem Nomen: Wer ist gemeint?
AchtungLesen: Ursache und Folge im Text vertauscht
Die Ernte fiel aus, weil die Preise stiegen. (Ursache und Folge vertauscht)
Die Preise stiegen, weil die Ernte ausfiel. Nach „weil“ steht der Grund, nicht die Folge.
Markiere die kleinen Wörter: weil, deshalb, obwohl, nicht.
Kannst du das?
Je Ziel eine Aufgabe. Rechne sie ins Heft, dann kreuz ehrlich an. Keine Punkte, keine Note – der Test ist für dich.
ÜbenSelbsttest
Ich höre aktiv zu, gebe wieder, was ich verstanden habe, und frage offen nach.
16Wähle die passende Antwort.
Lena sagt: „Ich habe die Matheaufgabe nicht verstanden.“
Was sagst du, damit die andere Person merkt: Ich höre zu?Lösung zeigen
Ergebnis:Du hast die Matheaufgabe nicht verstanden. Welcher Schritt war unklar?Ich führe ein Gespräch nach Regeln und nenne zu meiner Meinung einen Grund.
17Wähle die passende Antwort.
Bei der Klassenwahl rufen die Kinder ihre Wünsche hinein, und niemand zählt mit.
Was sollte die Klasse jetzt tun?Lösung zeigen
Ergebnis:Die Möglichkeiten an die Tafel schreiben und die Stimmen der Reihe nach zählen.Ich gliedere einen Kurzvortrag und schreibe Stichworte statt ganzer Sätze.
18Wähle die passende Antwort.
„Zum Schluss: Bienen sind wichtig, weil sie Blüten bestäuben. Gibt es Fragen?“
Zu welchem Teil des Vortrags gehört der Satz?Lösung zeigen
Ergebnis:Schluss
Bei „unsicher“ oder „noch nicht“: Lies den Abschnitt zum Ziel noch einmal und rechne seine drei Aufgaben.
Die Frage vom Anfang
EntdeckenRückschau
Warum hilft es, in eigenen Worten wiederzugeben, was jemand gesagt hat?
Lies deine Vermutung vom Anfang. Kannst du die Frage jetzt mit dem Kapitel beantworten?
Auflösung
Wer wiedergibt, zeigt, dass er zugehört hat, und die andere Person kann Missverständnisse sofort klären. Zusammenfassen und Nachfragen gehören zu den wirksamen Lesestrategien, die im Gespräch geübt werden.
Wörter
- Nenner
- die Zahl unten – in wie viele Teile geteilt wurde
Lösungen
- Dein Hund ist krank, das macht dir Sorgen. Was hat die Tierärztin gesagt?
- Deine Oma ist krank, und ihr besucht sie am Wochenende. Wie geht es dir damit?
- Was ist genau passiert?
- Jede Idee kurz anhören, dann gemeinsam nach einem Kriterium auswählen.
- Das Gespräch kurz anhalten, die Beleidigung benennen und um sachliche Worte bitten.
- Ich bin dafür, weil man ein Plakat lange im Flur sehen kann.
- Hauptteil
- Hauptteil
- Wal: Säugetier, Lunge
- Du bist zum ersten Mal vom Dreimeterbrett gesprungen. Wie hat sich das angefühlt?
- Das Pfandzeichen.
- Sachlich widersprechen: „Ich sehe das anders, weil …“
- Einleitung
- Du bist zum ersten Mal vom Dreimeterbrett gesprungen. Wie hat sich das angefühlt?
- Auf der Wabe im Stock.
- Du hast die Matheaufgabe nicht verstanden. Welcher Schritt war unklar?
- Die Möglichkeiten an die Tafel schreiben und die Stimmen der Reihe nach zählen.
- Schluss
- Bericht