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Deutsch · Klasse 5 und 6 · Kapitel

Sprechen und Zuhören: zuhören, Gesprächsregeln, Kurzvortrag

EntdeckenDie Frage zum Kapitel

Warum hilft es, in eigenen Worten wiederzugeben, was jemand gesagt hat?

Schreib eine Vermutung auf, bevor du weiterliest.

Für die Lehrkraft: Wer wiedergibt, zeigt, dass er zugehört hat, und die andere Person kann Missverständnisse sofort klären. Zusammenfassen und Nachfragen gehören zu den wirksamen Lesestrategien, die im Gespräch geübt werden. Quelle: Palincsar und Brown (1984), Reciprocal teaching of comprehension-fostering and comprehension-monitoring activities, Cognition and Instruction 1

  • Entdecken Frage, Vorstellung, Bild
  • Merken kommt ins Heft
  • Beispiel vorgerechnet, Schritt für Schritt
  • Üben selbst rechnen
  • Achtung typischer Fehler
  • Weiterdenken zum Knobeln und Vernetzen

○ mit Starthilfe, ● für alle, ★ zum Weiterdenken. Du wählst mindestens eine ★-Aufgabe. Du rechnest ins Heft.

Fit für das Kapitel?

Das brauchst du aus früheren Themen. Klappt es nicht, frag nach, bevor es losgeht.

ÜbenWeißt du das noch?

Planen, bevor man schreibt: Anfang, Mittelteil und Schluss festlegen. Ein Kurzvortrag folgt demselben Plan, nur gesprochen.

  1. ●19
    Welches Wort passt?
    Deine Klasse feiert ein Sommerfest. Die Eltern sollen kommen. Du schreibst:
    Lösung zeigen
    1. Sag zuerst, was du mit dem Text erreichen willst.
    2. Du willst jemanden einladen.
    3. Also: Einladung.
    Ergebnis:
    Einladung
  2. ●20
    Welches Wort passt?
    Du stellst dein Haustier mit Name, Aussehen und Futter vor. Du schreibst:
    Lösung zeigen
    1. Sag zuerst, was du mit dem Text erreichen willst.
    2. Du willst etwas kurz vorstellen.
    3. Also: Steckbrief.
    Ergebnis:
    Steckbrief

So kannst du es dir vorstellen

EntdeckenZuhören heißt wiedergeben und nachfragen

Wer zuhört, lässt die andere Person ausreden, gibt in eigenen Worten wieder, was er verstanden hat, und fragt offen nach. Ein Gespräch trägt, wenn Regeln für alle gelten und Meinungen einen Grund bekommen. Ein Kurzvortrag hat Einleitung, Hauptteil und Schluss, und auf der Karte stehen Schlüsselwörter.

WeiterdenkenDenk nach

Ein Kind erzählt von seinem Streit. Warum hilft „Wie war das für dich?“ mehr als ein sofortiger Rat?

1Ich höre aktiv zu, gebe wieder, was ich verstanden habe, und frage offen nach.

EntdeckenFrage

Warum hilft es, in eigenen Worten wiederzugeben, was jemand gesagt hat?

Was meinst du? Schreib deine Vermutung auf, bevor du weiterliest.

Auflösung

Wer wiedergibt, zeigt, dass er zugehört hat, und die andere Person kann Missverständnisse sofort klären. Zusammenfassen und Nachfragen gehören zu den wirksamen Lesestrategien, die im Gespräch geübt werden.

MerkenAktiv zuhören

Schau die Person an, lass sie ausreden und sag in eigenen Worten, was du verstanden hast.

Frag dann offen nach: mit Was, Wie oder Worum.

BeispielZuhören: wiedergeben und offen nachfragen

Wähle die passende Antwort.
Jonas beschwert sich: „Beim Spielen werde ich immer zuletzt gewählt.“
Welche Antwort zeigt aktives Zuhören?
Schritt für Schritt
  1. Streich, was unterbricht, bewertet, rät oder das Thema wechselt.
  2. Übrig bleibt die Antwort, die wiedergibt und nachfragt.
  3. Also: Du wirst beim Spielen oft zuletzt gewählt. Das ärgert dich. Was wünschst du dir?
  1. Streich, was unterbricht, bewertet, rät oder das Thema wechselt.
  2. Übrig bleibt die Antwort, die wiedergibt und nachfragt.
  3. Also: Du wirst beim Spielen oft zuletzt gewählt. Das ärgert dich. Was wünschst du dir?
Ergebnis:
Du wirst beim Spielen oft zuletzt gewählt. Das ärgert dich. Was wünschst du dir?

AchtungFormulierung passt nicht zum Anlass: beim Zuhören unterbrochen, bewertet, geraten oder das Thema gewechselt

So nicht
Tim erzählt von seinem kaputten Fahrrad. Antwort: Ich habe auch ein Fahrrad, das ist total toll. (das eigene Thema)
So richtig
Dein Fahrrad ist kaputt. Was ist passiert? Erst wiedergeben und offen nachfragen, dann erst von sich erzählen.

Gib erst wieder, was du verstanden hast, und frag offen nach. Rat und Bewertung kommen später.

ÜbenJetzt du

  1. ○1
    Wähle die passende Antwort.
    Mia erzählt: „Ich war gestern beim Training, aber der Trainer hat mich nicht aufgestellt.“
    Welche Antwort zeigt aktives Zuhören?
    So fängst du an:
    Streich, was unterbricht, bewertet, rät oder das Thema wechselt.
    Lösung zeigen
    1. Streich, was unterbricht, bewertet, rät oder das Thema wechselt.
    2. Übrig bleibt die Antwort, die wiedergibt und nachfragt.
    3. Also.
    Ergebnis:
    Du warst beim Training, und der Trainer hat dich nicht aufgestellt. Wie war das für dich?
  2. ●2
    Wähle die passende Antwort.
    Karim erzählt, dass sein Hund krank ist.
    Welche Antwort zeigt aktives Zuhören?
    Lösung zeigen
    1. Streich, was unterbricht, bewertet, rät oder das Thema wechselt.
    2. Übrig bleibt die Antwort, die wiedergibt und nachfragt.
    3. Also: Dein Hund ist krank, das macht dir Sorgen. Was hat die Tierärztin gesagt?
    Ergebnis:
    Dein Hund ist krank, das macht dir Sorgen. Was hat die Tierärztin gesagt?
  3. ★3
    Wähle die passende Antwort.
    Emre erzählt von einem Streit mit seinem Freund.
    Welche Nachfrage lässt die andere Person erzählen?
    Lösung zeigen
    1. Streich die Fragen, die nur ein Ja oder Nein brauchen oder die Antwort vorgeben.
    2. Übrig bleibt die Frage, die mit Was, Wie oder Worum beginnt.
    3. Also: Was ist genau passiert?
    Ergebnis:
    Was ist genau passiert?

2Ich führe ein Gespräch nach Regeln und nenne zu meiner Meinung einen Grund.

EntdeckenFrage

Warum ist „Wie war das für dich?“ besser als ein schneller Rat?

Was meinst du? Schreib deine Vermutung auf, bevor du weiterliest.

Auflösung

Eine offene Frage lässt die andere Person die eigene Sicht nennen. Ein Rat vor dem Nachfragen trifft oft das Problem nicht.

MerkenGespräche tragen

Gesprächsregeln: sich melden, ausreden lassen, der Sache widersprechen, nicht der Person.

Eine Meinung bekommt ein Weil.

BeispielGespräch: Regeln und Beiträge mit Grund

Wähle die passende Antwort.
Ein Kind wird in der Diskussion beleidigt.
Was hilft dem Gespräch?
Schritt für Schritt
  1. Frag: Hilft die Antwort allen, oder macht sie das Gespräch lauter oder kürzer?
  2. Eine Regel für alle trägt das Gespräch.
  3. Also.
  1. Frag: Hilft die Antwort allen, oder macht sie das Gespräch lauter oder kürzer?
  2. Eine Regel für alle trägt das Gespräch.
  3. Also.
Ergebnis:
Das Gespräch kurz anhalten, die Beleidigung benennen und um sachliche Worte bitten.

AchtungKriterium oder Aufgabenformat übersehen: Gesprächsregel nicht beachtet

So nicht
In der Gruppe sagt jemand „Nein, doof.“ und niemand fragt nach.
So richtig
„Ich bin dagegen, weil dann niemand mehr Zeit zum Üben hat.“ Ein Weil macht den Widerspruch nützlich.

Welche Regel gilt für alle? Eine Regel für alle trägt das Gespräch.

ÜbenJetzt du

  1. ○4
    Wähle die passende Antwort.
    Bei der Klassenwahl rufen die Kinder ihre Wünsche hinein, und niemand zählt mit.
    Welche Lösung trägt das Gespräch?
    So fängst du an:
    Frag: Hilft die Antwort allen, oder macht sie das Gespräch lauter oder kürzer?
    Lösung zeigen
    1. Frag: Hilft die Antwort allen, oder macht sie das Gespräch lauter oder kürzer?
    2. Eine Regel für alle trägt das Gespräch.
    3. Also: Die Möglichkeiten an die Tafel schreiben und die Stimmen der Reihe nach zählen.
    Ergebnis:
    Die Möglichkeiten an die Tafel schreiben und die Stimmen der Reihe nach zählen.
  2. ●5
    Wähle die passende Antwort.
    In der Klassenrunde rufen mehrere Kinder durcheinander.
    Was hilft dem Gespräch?
    Lösung zeigen
    1. Frag: Hilft die Antwort allen, oder macht sie das Gespräch lauter oder kürzer?
    2. Eine Regel für alle trägt das Gespräch.
    3. Also.
    Ergebnis:
    Eine Redeliste führen: Wer sprechen will, meldet sich, und die Moderation ruft auf.
  3. ★6
    Wähle die passende Antwort.
    Die Klasse spricht über neue Regeln für die Pause. Ein Kind schlägt eine ruhige Ecke vor.
    Welcher Beitrag bringt die Gruppe weiter?
    Lösung zeigen
    1. Such das Wort, das einen Grund einleitet: weil, denn, da.
    2. Der Beitrag mit Grund bringt die Gruppe weiter.
    3. Also: Eine ruhige Ecke ist gut, weil manche Kinder in der Pause Ruhe brauchen.
    Ergebnis:
    Eine ruhige Ecke ist gut, weil manche Kinder in der Pause Ruhe brauchen.

3Ich gliedere einen Kurzvortrag und schreibe Stichworte statt ganzer Sätze.

EntdeckenFrage

Was bringt es, nach einer Frage kurz zu warten?

Was meinst du? Schreib deine Vermutung auf, bevor du weiterliest.

Auflösung

Wartezeit von einigen Sekunden macht Antworten länger und begründeter, und mehr Kinder antworten.

MerkenEin Kurzvortrag

Die Einleitung nennt das Thema, der Hauptteil erklärt, der Schluss fasst zusammen.

Sie weckt Interesse. Auf die Karte kommen Schlüsselwörter, keine ganzen Sätze.

BeispielVortrag: Einleitung, Hauptteil, Schluss und Stichworte

Wähle die passende Antwort.
„Heute stelle ich euch vor, wie Bienen Honig machen. Wer hat schon einmal Honig probiert?“
Wo steht der Satz im Vortrag?
Schritt für Schritt
  1. Frag: Was tut der Satz für die Zuhörenden?
  2. Thema nennen heißt Einleitung, erklären heißt Hauptteil, zusammenfassen heißt Schluss.
  3. Also: Einleitung
  1. Frag: Was tut der Satz für die Zuhörenden?
  2. Thema nennen heißt Einleitung, erklären heißt Hauptteil, zusammenfassen heißt Schluss.
  3. Also: Einleitung
Ergebnis:
Einleitung

AchtungAufbau der Textsorte verwechselt: Baustein des Vortrags

So nicht
Karte zum Vortrag: Die Römer bauten Straßen, damit ihre Truppen schnell vorankamen. (ganzer Satz)
So richtig
Karte: Römer: Straßen, Truppen schnell. Schlüsselwörter erinnern, ganze Sätze verleiten zum Ablesen.

Thema nennen ist Einleitung, erklären ist Hauptteil, zusammenfassen ist Schluss.

ÜbenJetzt du

  1. ○7
    Wähle die passende Antwort.
    „Meerschweinchen brauchen Heu, frisches Gemüse und immer Wasser.“
    Wo steht der Satz im Vortrag?
    So fängst du an:
    Frag: Was tut der Satz für die Zuhörenden?
    Lösung zeigen
    1. Frag: Was tut der Satz für die Zuhörenden?
    2. Thema nennen heißt Einleitung, erklären heißt Hauptteil, zusammenfassen heißt Schluss.
    3. Also: Hauptteil
    Ergebnis:
    Hauptteil
  2. ●8
    Wähle die passende Antwort.
    „Zum Schluss: Bienen sind wichtig, weil sie Blüten bestäuben. Gibt es Fragen?“
    Zu welchem Teil des Vortrags gehört der Satz?
    Lösung zeigen
    1. Frag: Was tut der Satz für die Zuhörenden?
    2. Thema nennen heißt Einleitung, erklären heißt Hauptteil, zusammenfassen heißt Schluss.
    3. Also: Schluss
    Ergebnis:
    Schluss
  3. ★9
    Wähle die passende Antwort.
    Im Vortrag soll dieser Satz vorkommen: „Ein Regenbogen entsteht, wenn Sonnenlicht in Regentropfen gebrochen wird.“
    Welche Karte passt zum Sprechen ohne Ablesen?
    Lösung zeigen
    1. Prüfe jede Karte: Würdest du sie ablesen oder frei sprechen?
    2. Eine gute Karte hat die Schlüsselwörter, aber nicht den ganzen Satz.
    3. Also: Regenbogen: Sonne, Tropfen, Brechung
    Ergebnis:
    Regenbogen: Sonne, Tropfen, Brechung

Vermischte Übungen

Alles durcheinander – wie in der Arbeit. Überleg bei jeder Aufgabe zuerst: Welches Ziel ist das?

Üben

  1. ●10
    Wähle die passende Antwort.
    Elif sagt: „Meine Oma ist krank, und wir besuchen sie am Wochenende.“
    Welche Antwort zeigt aktives Zuhören?
    Lösung zeigen
    1. Streich, was unterbricht, bewertet, rät oder das Thema wechselt.
    2. Übrig bleibt die Antwort, die wiedergibt und nachfragt.
    3. Also: Deine Oma ist krank, und ihr besucht sie am Wochenende. Wie geht es dir damit?
    Ergebnis:
    Deine Oma ist krank, und ihr besucht sie am Wochenende. Wie geht es dir damit?
  2. ●11
    Die Nadel, die nach Norden zeigt
    Ein Kompass zeigt dir, wo Norden ist. Dafür braucht er keinen Strom und kein Netz. Das Wichtigste an ihm ist eine dünne Nadel aus Metall. Sie ist magnetisch und kann sich frei drehen.

    Warum zeigt die Nadel immer in dieselbe Richtung? Die Erde selbst verhält sich wie ein riesiger Magnet. Tief in ihrem Inneren bewegt sich flüssiges, heißes Metall. Dadurch entsteht um die ganze Erde ein Magnetfeld. Die Kompassnadel richtet sich nach diesem Feld aus. Ihr eines Ende zeigt dann nach Norden.

    Allerdings liegt der magnetische Nordpol nicht genau am geografischen Nordpol. Er liegt ein Stück daneben und wandert sogar langsam. In Deutschland ist der Unterschied klein. Für eine Wanderung spielt er kaum eine Rolle.

    Ein Kompass kann sich aber irren. Liegt ein anderer Magnet oder ein Gegenstand aus Eisen in der Nähe, lenkt er die Nadel ab. Deshalb hält man einen Kompass nicht direkt neben ein Handy oder einen Schlüsselbund.

    Seeleute benutzten den Kompass schon vor vielen hundert Jahren. So fanden sie auch bei Nebel und ohne Sterne ihren Weg.

    magnetisch: Zieht Eisen an oder wird von einem Magneten angezogen. Magnetfeld: Der unsichtbare Bereich um einen Magneten, in dem er wirkt. geografisch: Auf die Erdkarte bezogen, so wie die Pole auf dem Globus eingezeichnet sind.

    Was an einem Kompass ist magnetisch?
    Lösung zeigen
    1. Lies die Frage. Such dann die Stelle, an der die Antwort steht.
    2. Absatz 1, die letzten beiden Sätze.
    3. Also: Eine dünne Nadel, die sich drehen kann.
    Ergebnis:
    Eine dünne Nadel, die sich drehen kann.
  3. ●12
    Wähle die passende Antwort.
    Bei der Klassenwahl rufen die Kinder ihre Wünsche hinein, und niemand zählt mit.
    Was hilft dem Gespräch?
    Lösung zeigen
    1. Frag: Hilft die Antwort allen, oder macht sie das Gespräch lauter oder kürzer?
    2. Eine Regel für alle trägt das Gespräch.
    3. Also: Die Möglichkeiten an die Tafel schreiben und die Stimmen der Reihe nach zählen.
    Ergebnis:
    Die Möglichkeiten an die Tafel schreiben und die Stimmen der Reihe nach zählen.
  4. ●13
    Wähle die passende Antwort.
    „Damit bin ich am Ende. Wenn ihr mögt, beantworte ich jetzt eure Fragen.“
    Wo steht der Satz im Vortrag?
    Lösung zeigen
    1. Frag: Was tut der Satz für die Zuhörenden?
    2. Thema nennen heißt Einleitung, erklären heißt Hauptteil, zusammenfassen heißt Schluss.
    3. Also: Schluss
    Ergebnis:
    Schluss
  5. ●14
    Wähle die passende Antwort.
    Karim erzählt, dass sein Hund krank ist.
    Welche Rückmeldung zeigt, dass du zuhörst?
    Lösung zeigen
    1. Streich, was unterbricht, bewertet, rät oder das Thema wechselt.
    2. Übrig bleibt die Antwort, die wiedergibt und nachfragt.
    3. Also: Dein Hund ist krank, das macht dir Sorgen. Was hat die Tierärztin gesagt?
    Ergebnis:
    Dein Hund ist krank, das macht dir Sorgen. Was hat die Tierärztin gesagt?
  6. ●15
    Der Tanz der Bienen
    Wenn eine Biene eine ergiebige Futterquelle entdeckt hat, fliegt sie sofort zurück zum Stock. Dort tanzt sie auf der Wabe, und die anderen Bienen schauen genau zu.

    Der Tanz verrät, wo das Futter liegt. Dreht sich die Biene schnell im Kreis, ist die Blüte nah. Läuft sie eine gerade Strecke und wackelt dabei mit dem Hinterleib, liegt die Blüte weiter weg, und die Länge der Strecke zeigt die Entfernung. Auf diese Weise verständigen sich Tausende Tiere ohne ein einziges gesprochenes Wort. Nach dem Tanz fliegen die Bienen los und holen den Nektar.

    Wabe: Eine Platte aus vielen kleinen Kammern aus Wachs. Nektar: Ein süßer Saft in Blüten, den Bienen sammeln.

    Was bedeutet es, wenn sich die Biene schnell im Kreis dreht?
    Lösung zeigen
    1. Lies die Frage. Such dann die Stelle, an der die Antwort steht.
    2. Absatz 2: Dreht sich die Biene schnell im Kreis, ist die Blüte nah.
    3. Also: Die Blüte ist nah.
    Ergebnis:
    Die Blüte ist nah.

Auf einen Blick

MerkenDas Wichtigste

Aktiv zuhören
Schau die Person an, lass sie ausreden und sag in eigenen Worten, was du verstanden hast.
Gespräche tragen
Gesprächsregeln: sich melden, ausreden lassen, der Sache widersprechen, nicht der Person.
Ein Kurzvortrag
Die Einleitung nennt das Thema, der Hauptteil erklärt, der Schluss fasst zusammen.

AchtungThese, Argument und Beleg verwechselt: Meinung ohne Grund

So nicht
„Das ist doch Quatsch.“ – ohne Grund und ohne Frage
So richtig
„Ich sehe das anders, weil dann niemand mehr Zeit zum Üben hat.“ Eine Meinung bekommt ein Weil, das man prüfen kann.

Nenn zu deiner Meinung ein Weil, das man prüfen kann.

AchtungLesen: Wörter abgeglichen statt Sinn

So nicht
Frage: Warum wurde das Dorf verlassen? Antwort: Das Dorf wurde verlassen. (Wörter der Frage abgeschrieben)
So richtig
Die Frage in eigenen Worten sagen, dann die Stelle suchen, die einen Grund nennt: … weil die Quelle versiegte.

Sag die Frage mit eigenen Worten, dann such die Stelle.

AchtungLesen: Vorwissen statt Text

So nicht
Der Text nennt die Ursache nicht. Antwort: Wegen der Wirtschaftskrise. (aus dem Kopf)
So richtig
Auf die Zeile zeigen. Steht sie nicht da, lautet die Antwort: Das sagt der Text nicht.

Zeig die Zeile. Was nicht im Text steht, zählt bei dieser Frage nicht.

AchtungLesen: Bezug im Text verwechselt

So nicht
Lena bat Jana um Hilfe. Sie lehnte ab. Wer lehnte ab? Lena.
So richtig
„Sie“ verweist auf die Person, die gefragt wurde: Jana lehnte ab. Das Verweiswort bis zum Nomen zurückverfolgen.

Verfolge das Verweiswort bis zu seinem Nomen: Wer ist gemeint?

AchtungLesen: Ursache und Folge im Text vertauscht

So nicht
Die Ernte fiel aus, weil die Preise stiegen. (Ursache und Folge vertauscht)
So richtig
Die Preise stiegen, weil die Ernte ausfiel. Nach „weil“ steht der Grund, nicht die Folge.

Markiere die kleinen Wörter: weil, deshalb, obwohl, nicht.

Kannst du das?

Je Ziel eine Aufgabe. Rechne sie ins Heft, dann kreuz ehrlich an. Keine Punkte, keine Note – der Test ist für dich.

ÜbenSelbsttest

  1. Ich höre aktiv zu, gebe wieder, was ich verstanden habe, und frage offen nach.

    16
    Wähle die passende Antwort.
    Elif sagt: „Meine Oma ist krank, und wir besuchen sie am Wochenende.“
    Welche Rückmeldung zeigt, dass du zuhörst?
    Lösung zeigen
    Ergebnis:
    Deine Oma ist krank, und ihr besucht sie am Wochenende. Wie geht es dir damit?
  2. Ich führe ein Gespräch nach Regeln und nenne zu meiner Meinung einen Grund.

    17
    Wähle die passende Antwort.
    Die Klasse will abstimmen, aber niemand weiß genau, worüber.
    Was sollte die Klasse jetzt tun?
    Lösung zeigen
    Ergebnis:
    Die Frage klar formulieren und die Möglichkeiten an die Tafel schreiben.
  3. Ich gliedere einen Kurzvortrag und schreibe Stichworte statt ganzer Sätze.

    18
    Wähle die passende Antwort.
    „Sie leben in Gruppen und verständigen sich mit Pfeiflauten.“
    Wo steht der Satz im Vortrag?
    Lösung zeigen
    Ergebnis:
    Hauptteil

Bei „unsicher“ oder „noch nicht“: Lies den Abschnitt zum Ziel noch einmal und rechne seine drei Aufgaben.

Die Frage vom Anfang

EntdeckenRückschau

Warum hilft es, in eigenen Worten wiederzugeben, was jemand gesagt hat?

Lies deine Vermutung vom Anfang. Kannst du die Frage jetzt mit dem Kapitel beantworten?

Auflösung

Wer wiedergibt, zeigt, dass er zugehört hat, und die andere Person kann Missverständnisse sofort klären. Zusammenfassen und Nachfragen gehören zu den wirksamen Lesestrategien, die im Gespräch geübt werden.

Wörter

Nenner
die Zahl unten – in wie viele Teile geteilt wurde

Lösungen

  1. Du warst beim Training, und der Trainer hat dich nicht aufgestellt. Wie war das für dich?
  2. Dein Hund ist krank, das macht dir Sorgen. Was hat die Tierärztin gesagt?
  3. Was ist genau passiert?
  4. Die Möglichkeiten an die Tafel schreiben und die Stimmen der Reihe nach zählen.
  5. Eine Redeliste führen: Wer sprechen will, meldet sich, und die Moderation ruft auf.
  6. Eine ruhige Ecke ist gut, weil manche Kinder in der Pause Ruhe brauchen.
  7. Hauptteil
  8. Schluss
  9. Regenbogen: Sonne, Tropfen, Brechung
  10. Deine Oma ist krank, und ihr besucht sie am Wochenende. Wie geht es dir damit?
  11. Eine dünne Nadel, die sich drehen kann.
  12. Die Möglichkeiten an die Tafel schreiben und die Stimmen der Reihe nach zählen.
  13. Schluss
  14. Dein Hund ist krank, das macht dir Sorgen. Was hat die Tierärztin gesagt?
  15. Die Blüte ist nah.
  16. Deine Oma ist krank, und ihr besucht sie am Wochenende. Wie geht es dir damit?
  17. Die Frage klar formulieren und die Möglichkeiten an die Tafel schreiben.
  18. Hauptteil
  19. Einladung
  20. Steckbrief