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Deutsch · Klasse 5 und 6 · Kapitel

Sprechen und Zuhören: zuhören, Gesprächsregeln, Kurzvortrag

EntdeckenDie Frage zum Kapitel

Warum hilft es, in eigenen Worten wiederzugeben, was jemand gesagt hat?

Schreib eine Vermutung auf, bevor du weiterliest.

Für die Lehrkraft: Wer wiedergibt, zeigt, dass er zugehört hat, und die andere Person kann Missverständnisse sofort klären. Zusammenfassen und Nachfragen gehören zu den wirksamen Lesestrategien, die im Gespräch geübt werden. Quelle: Palincsar und Brown (1984), Reciprocal teaching of comprehension-fostering and comprehension-monitoring activities, Cognition and Instruction 1

  • Entdecken Frage, Vorstellung, Bild
  • Merken kommt ins Heft
  • Beispiel vorgerechnet, Schritt für Schritt
  • Üben selbst rechnen
  • Achtung typischer Fehler
  • Weiterdenken zum Knobeln und Vernetzen

○ mit Starthilfe, ● für alle, ★ zum Weiterdenken. Du wählst mindestens eine ★-Aufgabe. Du rechnest ins Heft.

Fit für das Kapitel?

Das brauchst du aus früheren Themen. Klappt es nicht, frag nach, bevor es losgeht.

ÜbenWeißt du das noch?

Planen, bevor man schreibt: Anfang, Mittelteil und Schluss festlegen. Ein Kurzvortrag folgt demselben Plan, nur gesprochen.

  1. ●19
    Was passt in die Lücke?
    Elfchen mit 1, 2, 3, 4 und 1 Wort: Gelb / ___ / sie wärmt mich / ich liege im Gras / Sommer
    Lösung zeigen
    1. Zähl die Wörter in den Zeilen: eins, zwei, drei, vier, eins.
    2. Im Elfchen hat die zweite Zeile zwei Wörter.
    3. Also: die Sonne.
    Ergebnis:
    die Sonne
  2. ●20
    Welches Wort passt?
    Du denkst dir aus, was ein kleiner Drache erlebt. Du schreibst:
    Lösung zeigen
    1. Sag zuerst, was du mit dem Text erreichen willst.
    2. Du willst etwas Ausgedachtes erzählen.
    3. Also: Geschichte.
    Ergebnis:
    Geschichte

So kannst du es dir vorstellen

EntdeckenZuhören heißt wiedergeben und nachfragen

Wer zuhört, lässt die andere Person ausreden, gibt in eigenen Worten wieder, was er verstanden hat, und fragt offen nach. Ein Gespräch trägt, wenn Regeln für alle gelten und Meinungen einen Grund bekommen. Ein Kurzvortrag hat Einleitung, Hauptteil und Schluss, und auf der Karte stehen Schlüsselwörter.

WeiterdenkenDenk nach

Ein Kind erzählt von seinem Streit. Warum hilft „Wie war das für dich?“ mehr als ein sofortiger Rat?

1Ich höre aktiv zu, gebe wieder, was ich verstanden habe, und frage offen nach.

EntdeckenFrage

Warum hilft es, in eigenen Worten wiederzugeben, was jemand gesagt hat?

Was meinst du? Schreib deine Vermutung auf, bevor du weiterliest.

Auflösung

Wer wiedergibt, zeigt, dass er zugehört hat, und die andere Person kann Missverständnisse sofort klären. Zusammenfassen und Nachfragen gehören zu den wirksamen Lesestrategien, die im Gespräch geübt werden.

MerkenAktiv zuhören

Schau die Person an, lass sie ausreden und sag in eigenen Worten, was du verstanden hast.

Frag dann offen nach: mit Was, Wie oder Worum.

BeispielZuhören: wiedergeben und offen nachfragen

Wähle die passende Antwort.
Ben berichtet: „Wir fahren in den Ferien zu meiner Oma nach Polen.“
Was sagst du, damit die andere Person merkt: Ich höre zu?
Schritt für Schritt
  1. Streich, was unterbricht, bewertet, rät oder das Thema wechselt.
  2. Übrig bleibt die Antwort, die wiedergibt und nachfragt.
  3. Also: Du fährst zu deiner Oma nach Polen. Wie lange bleibt ihr dort?
  1. Streich, was unterbricht, bewertet, rät oder das Thema wechselt.
  2. Übrig bleibt die Antwort, die wiedergibt und nachfragt.
  3. Also: Du fährst zu deiner Oma nach Polen. Wie lange bleibt ihr dort?
Ergebnis:
Du fährst zu deiner Oma nach Polen. Wie lange bleibt ihr dort?

AchtungFormulierung passt nicht zum Anlass: beim Zuhören unterbrochen, bewertet, geraten oder das Thema gewechselt

So nicht
Tim erzählt von seinem kaputten Fahrrad. Antwort: Ich habe auch ein Fahrrad, das ist total toll. (das eigene Thema)
So richtig
Dein Fahrrad ist kaputt. Was ist passiert? Erst wiedergeben und offen nachfragen, dann erst von sich erzählen.

Gib erst wieder, was du verstanden hast, und frag offen nach. Rat und Bewertung kommen später.

ÜbenJetzt du

  1. ○1
    Wähle die passende Antwort.
    Elif sagt: „Meine Oma ist krank, und wir besuchen sie am Wochenende.“
    Was sagst du, damit die andere Person merkt: Ich höre zu?
    So fängst du an:
    Streich, was unterbricht, bewertet, rät oder das Thema wechselt.
    Lösung zeigen
    1. Streich, was unterbricht, bewertet, rät oder das Thema wechselt.
    2. Übrig bleibt die Antwort, die wiedergibt und nachfragt.
    3. Also: Deine Oma ist krank, und ihr besucht sie am Wochenende. Wie geht es dir damit?
    Ergebnis:
    Deine Oma ist krank, und ihr besucht sie am Wochenende. Wie geht es dir damit?
  2. ●2
    Wähle die passende Antwort.
    Ben berichtet: „Wir fahren in den Ferien zu meiner Oma nach Polen.“
    Welche Rückmeldung zeigt, dass du zuhörst?
    Lösung zeigen
    1. Streich, was unterbricht, bewertet, rät oder das Thema wechselt.
    2. Übrig bleibt die Antwort, die wiedergibt und nachfragt.
    3. Also: Du fährst zu deiner Oma nach Polen. Wie lange bleibt ihr dort?
    Ergebnis:
    Du fährst zu deiner Oma nach Polen. Wie lange bleibt ihr dort?
  3. ★3
    Wähle die passende Antwort.
    Nora hat mit dem Klettern angefangen.
    Mit welcher Frage kommt die andere Person ins Erzählen?
    Lösung zeigen
    1. Streich die Fragen, die nur ein Ja oder Nein brauchen oder die Antwort vorgeben.
    2. Übrig bleibt die Frage, die mit Was, Wie oder Worum beginnt.
    3. Also: Wie bist du aufs Klettern gekommen?
    Ergebnis:
    Wie bist du aufs Klettern gekommen?

2Ich führe ein Gespräch nach Regeln und nenne zu meiner Meinung einen Grund.

EntdeckenFrage

Warum ist „Wie war das für dich?“ besser als ein schneller Rat?

Was meinst du? Schreib deine Vermutung auf, bevor du weiterliest.

Auflösung

Eine offene Frage lässt die andere Person die eigene Sicht nennen. Ein Rat vor dem Nachfragen trifft oft das Problem nicht.

MerkenGespräche tragen

Gesprächsregeln: sich melden, ausreden lassen, der Sache widersprechen, nicht der Person.

Eine Meinung bekommt ein Weil.

BeispielGespräch: Regeln und Beiträge mit Grund

Wähle die passende Antwort.
Ein Kind redet seit fünf Minuten, die anderen kommen nicht dran.
Welche Lösung trägt das Gespräch?
Schritt für Schritt
  1. Frag: Hilft die Antwort allen, oder macht sie das Gespräch lauter oder kürzer?
  2. Eine Regel für alle trägt das Gespräch.
  3. Also: Eine Redezeit vereinbaren und mit einer Uhr zeigen, wann sie endet.
  1. Frag: Hilft die Antwort allen, oder macht sie das Gespräch lauter oder kürzer?
  2. Eine Regel für alle trägt das Gespräch.
  3. Also: Eine Redezeit vereinbaren und mit einer Uhr zeigen, wann sie endet.
Ergebnis:
Eine Redezeit vereinbaren und mit einer Uhr zeigen, wann sie endet.

AchtungKriterium oder Aufgabenformat übersehen: Gesprächsregel nicht beachtet

So nicht
In der Gruppe sagt jemand „Nein, doof.“ und niemand fragt nach.
So richtig
„Ich bin dagegen, weil dann niemand mehr Zeit zum Üben hat.“ Ein Weil macht den Widerspruch nützlich.

Welche Regel gilt für alle? Eine Regel für alle trägt das Gespräch.

ÜbenJetzt du

  1. ○4
    Wähle die passende Antwort.
    Ein Kind redet seit fünf Minuten, die anderen kommen nicht dran.
    Was hilft dem Gespräch?
    So fängst du an:
    Frag: Hilft die Antwort allen, oder macht sie das Gespräch lauter oder kürzer?
    Lösung zeigen
    1. Frag: Hilft die Antwort allen, oder macht sie das Gespräch lauter oder kürzer?
    2. Eine Regel für alle trägt das Gespräch.
    3. Also: Eine Redezeit vereinbaren und mit einer Uhr zeigen, wann sie endet.
    Ergebnis:
    Eine Redezeit vereinbaren und mit einer Uhr zeigen, wann sie endet.
  2. ●5
    Wähle die passende Antwort.
    Ein Kind wird in der Gruppe ständig unterbrochen.
    Was hilft dem Gespräch?
    Lösung zeigen
    1. Frag: Hilft die Antwort allen, oder macht sie das Gespräch lauter oder kürzer?
    2. Eine Regel für alle trägt das Gespräch.
    3. Also: Das Kind ausreden lassen und danach nachfragen, was es gemeint hat.
    Ergebnis:
    Das Kind ausreden lassen und danach nachfragen, was es gemeint hat.
  3. ★6
    Wähle die passende Antwort.
    Es geht um den Ablauf des Klassenfestes. Jemand schlägt vor, mit dem Aufbau am Morgen zu beginnen.
    Welche Äußerung lässt sich prüfen?
    Lösung zeigen
    1. Such das Wort, das einen Grund einleitet: weil, denn, da.
    2. Der Beitrag mit Grund bringt die Gruppe weiter.
    3. Also: Der Aufbau am Morgen ist sinnvoll, weil dann alles zum Beginn fertig ist.
    Ergebnis:
    Der Aufbau am Morgen ist sinnvoll, weil dann alles zum Beginn fertig ist.

3Ich gliedere einen Kurzvortrag und schreibe Stichworte statt ganzer Sätze.

EntdeckenFrage

Was bringt es, nach einer Frage kurz zu warten?

Was meinst du? Schreib deine Vermutung auf, bevor du weiterliest.

Auflösung

Wartezeit von einigen Sekunden macht Antworten länger und begründeter, und mehr Kinder antworten.

MerkenEin Kurzvortrag

Die Einleitung nennt das Thema, der Hauptteil erklärt, der Schluss fasst zusammen.

Sie weckt Interesse. Auf die Karte kommen Schlüsselwörter, keine ganzen Sätze.

BeispielVortrag: Einleitung, Hauptteil, Schluss und Stichworte

Wähle die passende Antwort.
„Zum Schluss noch einmal das Wichtigste: Magma steigt auf, der Druck wächst, der Vulkan bricht aus.“
Wo steht der Satz im Vortrag?
Schritt für Schritt
  1. Frag: Was tut der Satz für die Zuhörenden?
  2. Thema nennen heißt Einleitung, erklären heißt Hauptteil, zusammenfassen heißt Schluss.
  3. Also: Schluss
  1. Frag: Was tut der Satz für die Zuhörenden?
  2. Thema nennen heißt Einleitung, erklären heißt Hauptteil, zusammenfassen heißt Schluss.
  3. Also: Schluss
Ergebnis:
Schluss

AchtungAufbau der Textsorte verwechselt: Baustein des Vortrags

So nicht
Karte zum Vortrag: Die Römer bauten Straßen, damit ihre Truppen schnell vorankamen. (ganzer Satz)
So richtig
Karte: Römer: Straßen, Truppen schnell. Schlüsselwörter erinnern, ganze Sätze verleiten zum Ablesen.

Thema nennen ist Einleitung, erklären ist Hauptteil, zusammenfassen ist Schluss.

ÜbenJetzt du

  1. ○7
    Wähle die passende Antwort.
    „Habt ihr schon einmal einen Vulkan ausbrechen sehen? Darüber spreche ich heute.“
    Wohin gehört der Satz in einem Kurzvortrag?
    So fängst du an:
    Frag: Was tut der Satz für die Zuhörenden?
    Lösung zeigen
    1. Frag: Was tut der Satz für die Zuhörenden?
    2. Thema nennen heißt Einleitung, erklären heißt Hauptteil, zusammenfassen heißt Schluss.
    3. Also: Einleitung
    Ergebnis:
    Einleitung
  2. ●8
    Wähle die passende Antwort.
    „Heute stelle ich euch vor, wie Bienen Honig machen. Wer hat schon einmal Honig probiert?“
    Wo steht der Satz im Vortrag?
    Lösung zeigen
    1. Frag: Was tut der Satz für die Zuhörenden?
    2. Thema nennen heißt Einleitung, erklären heißt Hauptteil, zusammenfassen heißt Schluss.
    3. Also: Einleitung
    Ergebnis:
    Einleitung
  3. ★9
    Wähle die passende Antwort.
    Im Vortrag soll dieser Satz vorkommen: „Meerschweinchen fressen vor allem Heu, Gemüse und Kräuter.“
    Welche Stichwortkarte hilft dir beim freien Sprechen?
    Lösung zeigen
    1. Prüfe jede Karte: Würdest du sie ablesen oder frei sprechen?
    2. Eine gute Karte hat die Schlüsselwörter, aber nicht den ganzen Satz.
    3. Also: Futter: Heu, Gemüse, Kräuter
    Ergebnis:
    Futter: Heu, Gemüse, Kräuter

Vermischte Übungen

Alles durcheinander – wie in der Arbeit. Überleg bei jeder Aufgabe zuerst: Welches Ziel ist das?

Üben

  1. ●10
    Wähle die passende Antwort.
    Jonas beschwert sich: „Beim Spielen werde ich immer zuletzt gewählt.“
    Was sagst du, damit die andere Person merkt: Ich höre zu?
    Lösung zeigen
    1. Streich, was unterbricht, bewertet, rät oder das Thema wechselt.
    2. Übrig bleibt die Antwort, die wiedergibt und nachfragt.
    3. Also: Du wirst beim Spielen oft zuletzt gewählt. Das ärgert dich. Was wünschst du dir?
    Ergebnis:
    Du wirst beim Spielen oft zuletzt gewählt. Das ärgert dich. Was wünschst du dir?
  2. ●11
    Der Tanz der Bienen
    Wenn eine Biene eine ergiebige Futterquelle entdeckt hat, fliegt sie sofort zurück zum Stock. Dort tanzt sie auf der Wabe, und die anderen Bienen schauen genau zu.

    Der Tanz verrät, wo das Futter liegt. Dreht sich die Biene schnell im Kreis, ist die Blüte nah. Läuft sie eine gerade Strecke und wackelt dabei mit dem Hinterleib, liegt die Blüte weiter weg, und die Länge der Strecke zeigt die Entfernung. Auf diese Weise verständigen sich Tausende Tiere ohne ein einziges gesprochenes Wort. Nach dem Tanz fliegen die Bienen los und holen den Nektar.

    Wabe: Eine Platte aus vielen kleinen Kammern aus Wachs. Nektar: Ein süßer Saft in Blüten, den Bienen sammeln.

    Wo tanzt die Biene?
    Lösung zeigen
    1. Lies die Frage. Such dann die Stelle, an der die Antwort steht.
    2. Absatz 1: Dort tanzt sie auf der Wabe, und die anderen Bienen schauen genau zu.
    3. Also: Auf der Wabe im Stock.
    Ergebnis:
    Auf der Wabe im Stock.
  3. ●12
    Wähle die passende Antwort.
    Ein Kind sagt etwas, das die anderen für falsch halten.
    Was hilft dem Gespräch?
    Lösung zeigen
    1. Frag: Hilft die Antwort allen, oder macht sie das Gespräch lauter oder kürzer?
    2. Eine Regel für alle trägt das Gespräch.
    3. Also: Sachlich widersprechen: „Ich sehe das anders, weil …“
    Ergebnis:
    Sachlich widersprechen: „Ich sehe das anders, weil …“
  4. ●13
    Wähle die passende Antwort.
    „Die Römer bauten Straßen und Wasserleitungen und lebten in Städten mit Marktplätzen.“
    Zu welchem Teil des Vortrags gehört der Satz?
    Lösung zeigen
    1. Frag: Was tut der Satz für die Zuhörenden?
    2. Thema nennen heißt Einleitung, erklären heißt Hauptteil, zusammenfassen heißt Schluss.
    3. Also: Hauptteil
    Ergebnis:
    Hauptteil
  5. ●14
    Wähle die passende Antwort.
    Karim erzählt, dass sein Hund krank ist.
    Was sagst du, damit die andere Person merkt: Ich höre zu?
    Lösung zeigen
    1. Streich, was unterbricht, bewertet, rät oder das Thema wechselt.
    2. Übrig bleibt die Antwort, die wiedergibt und nachfragt.
    3. Also: Dein Hund ist krank, das macht dir Sorgen. Was hat die Tierärztin gesagt?
    Ergebnis:
    Dein Hund ist krank, das macht dir Sorgen. Was hat die Tierärztin gesagt?
  6. ●15
    Das Wasser der Dinosaurier
    Das Wasser, das du heute trinkst, ist unglaublich alt. Vielleicht schwamm schon ein Dinosaurier darin. Denn auf der Erde geht kaum Wasser verloren. Es wandert ständig in einem riesigen Kreislauf.

    Die Sonne erwärmt das Wasser in Meeren, Seen und Flüssen. Dabei verdunstet ein Teil davon. Es wird zu unsichtbarem Wasserdampf und steigt mit der warmen Luft nach oben.

    Weiter oben ist die Luft kälter. Dort wird aus dem Dampf wieder Wasser, in winzigen Tröpfchen. Viele Tröpfchen zusammen bilden eine Wolke. Werden die Tropfen zu schwer, fallen sie als Regen herunter. Ist es kalt genug, fällt Schnee.

    Ein Teil des Regenwassers versickert langsam im Boden. Er wird zu Grundwasser, aus dem wir oft unser Trinkwasser holen. Ein anderer Teil fließt in Bäche und Flüsse. Die meisten Flüsse münden schließlich irgendwann ins Meer. Dort beginnt der Kreislauf von vorn.

    Beim Verdunsten bleibt das Salz des Meeres zurück. Deshalb ist Regen nicht salzig, obwohl viel davon aus dem Meer stammt.

    verdunstet: Wird zu Dampf und geht in die Luft über. versickert: Läuft langsam in den Boden hinein. münden: Fließen in ein anderes Gewässer hinein.

    Was wird aus dem Wasserdampf, wenn er in kältere Luft kommt?
    Lösung zeigen
    1. Lies die Frage. Such dann die Stelle, an der die Antwort steht.
    2. Absatz 3, zweiter Satz. Grundwasser entsteht erst später aus dem Regen.
    3. Also: Winzige Wassertröpfchen.
    Ergebnis:
    Winzige Wassertröpfchen.

Auf einen Blick

MerkenDas Wichtigste

Aktiv zuhören
Schau die Person an, lass sie ausreden und sag in eigenen Worten, was du verstanden hast.
Gespräche tragen
Gesprächsregeln: sich melden, ausreden lassen, der Sache widersprechen, nicht der Person.
Ein Kurzvortrag
Die Einleitung nennt das Thema, der Hauptteil erklärt, der Schluss fasst zusammen.

AchtungThese, Argument und Beleg verwechselt: Meinung ohne Grund

So nicht
„Das ist doch Quatsch.“ – ohne Grund und ohne Frage
So richtig
„Ich sehe das anders, weil dann niemand mehr Zeit zum Üben hat.“ Eine Meinung bekommt ein Weil, das man prüfen kann.

Nenn zu deiner Meinung ein Weil, das man prüfen kann.

AchtungLesen: Wörter abgeglichen statt Sinn

So nicht
Frage: Warum wurde das Dorf verlassen? Antwort: Das Dorf wurde verlassen. (Wörter der Frage abgeschrieben)
So richtig
Die Frage in eigenen Worten sagen, dann die Stelle suchen, die einen Grund nennt: … weil die Quelle versiegte.

Sag die Frage mit eigenen Worten, dann such die Stelle.

AchtungLesen: Vorwissen statt Text

So nicht
Der Text nennt die Ursache nicht. Antwort: Wegen der Wirtschaftskrise. (aus dem Kopf)
So richtig
Auf die Zeile zeigen. Steht sie nicht da, lautet die Antwort: Das sagt der Text nicht.

Zeig die Zeile. Was nicht im Text steht, zählt bei dieser Frage nicht.

AchtungLesen: Bezug im Text verwechselt

So nicht
Lena bat Jana um Hilfe. Sie lehnte ab. Wer lehnte ab? Lena.
So richtig
„Sie“ verweist auf die Person, die gefragt wurde: Jana lehnte ab. Das Verweiswort bis zum Nomen zurückverfolgen.

Verfolge das Verweiswort bis zu seinem Nomen: Wer ist gemeint?

AchtungLesen: Ursache und Folge im Text vertauscht

So nicht
Die Ernte fiel aus, weil die Preise stiegen. (Ursache und Folge vertauscht)
So richtig
Die Preise stiegen, weil die Ernte ausfiel. Nach „weil“ steht der Grund, nicht die Folge.

Markiere die kleinen Wörter: weil, deshalb, obwohl, nicht.

Kannst du das?

Je Ziel eine Aufgabe. Rechne sie ins Heft, dann kreuz ehrlich an. Keine Punkte, keine Note – der Test ist für dich.

ÜbenSelbsttest

  1. Ich höre aktiv zu, gebe wieder, was ich verstanden habe, und frage offen nach.

    16
    Wähle die passende Antwort.
    Lena sagt: „Ich habe die Matheaufgabe nicht verstanden.“
    Welche Antwort zeigt aktives Zuhören?
    Lösung zeigen
    Ergebnis:
    Du hast die Matheaufgabe nicht verstanden. Welcher Schritt war unklar?
  2. Ich führe ein Gespräch nach Regeln und nenne zu meiner Meinung einen Grund.

    17
    Wähle die passende Antwort.
    Ein Kind redet seit fünf Minuten, die anderen kommen nicht dran.
    Welche Lösung trägt das Gespräch?
    Lösung zeigen
    Ergebnis:
    Eine Redezeit vereinbaren und mit einer Uhr zeigen, wann sie endet.
  3. Ich gliedere einen Kurzvortrag und schreibe Stichworte statt ganzer Sätze.

    18
    Wähle die passende Antwort.
    „Damit bin ich am Ende. Wenn ihr mögt, beantworte ich jetzt eure Fragen.“
    Wo steht der Satz im Vortrag?
    Lösung zeigen
    Ergebnis:
    Schluss

Bei „unsicher“ oder „noch nicht“: Lies den Abschnitt zum Ziel noch einmal und rechne seine drei Aufgaben.

Die Frage vom Anfang

EntdeckenRückschau

Warum hilft es, in eigenen Worten wiederzugeben, was jemand gesagt hat?

Lies deine Vermutung vom Anfang. Kannst du die Frage jetzt mit dem Kapitel beantworten?

Auflösung

Wer wiedergibt, zeigt, dass er zugehört hat, und die andere Person kann Missverständnisse sofort klären. Zusammenfassen und Nachfragen gehören zu den wirksamen Lesestrategien, die im Gespräch geübt werden.

Wörter

Nenner
die Zahl unten – in wie viele Teile geteilt wurde

Lösungen

  1. Deine Oma ist krank, und ihr besucht sie am Wochenende. Wie geht es dir damit?
  2. Du fährst zu deiner Oma nach Polen. Wie lange bleibt ihr dort?
  3. Wie bist du aufs Klettern gekommen?
  4. Eine Redezeit vereinbaren und mit einer Uhr zeigen, wann sie endet.
  5. Das Kind ausreden lassen und danach nachfragen, was es gemeint hat.
  6. Der Aufbau am Morgen ist sinnvoll, weil dann alles zum Beginn fertig ist.
  7. Einleitung
  8. Einleitung
  9. Futter: Heu, Gemüse, Kräuter
  10. Du wirst beim Spielen oft zuletzt gewählt. Das ärgert dich. Was wünschst du dir?
  11. Auf der Wabe im Stock.
  12. Sachlich widersprechen: „Ich sehe das anders, weil …“
  13. Hauptteil
  14. Dein Hund ist krank, das macht dir Sorgen. Was hat die Tierärztin gesagt?
  15. Winzige Wassertröpfchen.
  16. Du hast die Matheaufgabe nicht verstanden. Welcher Schritt war unklar?
  17. Eine Redezeit vereinbaren und mit einer Uhr zeigen, wann sie endet.
  18. Schluss
  19. die Sonne
  20. Geschichte