Lerncoach · für Lehrkräfte
Gespräche mit Schülerinnen und Schülern
Leitfaden: Lernentwicklungsgespräch in fünf Schritten
- Ankommen. Danken, dass das Kind sich gemeldet hat. Sagen, wie viel Zeit da ist. Nichts vorwegnehmen. (Vertrauen als Bedingung wirksamer Mentoring-Beziehungen (Rhodes 2005; DuBois u. a. 2011))
- Zuhören. Das Kind erzählt, worum es geht. Nachfragen, nicht deuten. Wenn es um Gefahr oder Kinderschutz geht: das Verfahren der Schule, nicht dieser Leitfaden. (Autonomie stützen statt kontrollieren (Deci und Ryan 2000))
- Stärken zuerst. Was kann das Kind schon, was hat geklappt? Konkret, am eigenen Vorher gemessen, nie am Klassenschnitt. (Bilanzgespräch: kann schon, übt noch, nächster Schritt (lib/bilanzgespraech.ts); Feedback am eigenen Fortschritt (Hattie und Timperley 2007))
- Ziel und Hindernis. Ein Ziel, das das Kind selbst formuliert. Dann: Was könnte dazwischenkommen? Daraus ein Wenn-dann-Plan. (Mentale Kontrastierung mit Wenn-dann-Plänen (Oettingen; Duckworth u. a. 2011 mit Schülerinnen und Schülern))
- Absprache. Ein nächster Schritt für das Kind, einer für die Lehrkraft, ein Termin zum Nachfragen. Nichts wird in Tuttuno gespeichert – eine Notiz gehört, wenn überhaupt, in die Unterlagen der Schule. (Selbstregulation braucht Planen, Tun und Rückschau (Zimmerman 2002))
Geht es um Gefahr für ein Kind, gilt das Kinderschutzverfahren Ihrer Schule. Zurück zum Wegweiser.