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Deutsch · Blatt · Klasse 3

Lesen und verstehen: Geschichten und Sachtexte

Deutsch

Lesen und verstehen: Geschichten und Sachtexte

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Datum:
09.10.2026

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Über den Text hinaus: Du darfst weiterdenken, aber deine Antwort muss zu einer Stelle im Text passen. Sie darf nicht mehr behaupten, als dort steht.

Beispiel: Die Reise der Kraniche
Kraniche sind große graue Vögel mit langen Beinen. Im Sommer leben viele von ihnen in Mooren im Norden von Deutschland.

Im Herbst wird das Futter knapp. Dann sammeln sich die Kraniche zu großen Gruppen. Gemeinsam fliegen sie nach Spanien. Dort ist der Winter mild.

Am Himmel fliegen sie oft in einer langen Reihe. Dabei rufen sie laut. So verliert keiner die anderen. Im Frühling kehren sie zurück.

Mooren: Ein Moor ist ein sehr nasser, weicher Boden mit Gras und Pfützen. knapp: Es gibt nur noch wenig davon.

Ein Kind sieht im Oktober viele Kraniche am Himmel. Was schließt es nach dem Text?

  1. Denk weiter, aber bleib beim Text. Welche Stelle hilft dir?
  2. Absatz 2: Im Herbst fliegen sie nach Spanien. Absatz 3: Zurück kommen sie im Frühling.
  3. Also: Die Kraniche sind auf dem Weg nach Spanien.

Ergebnis: Die Kraniche sind auf dem Weg nach Spanien.

Mit Starthilfe

Die Probe steht schon da. Mach sie und kreuze an.

  1. ○Der Stachelträger im Laub
    Der Igel ist ein Tier der Nacht. Am Tag schläft er in einem Versteck aus Laub. Erst am Abend geht er auf die Suche nach Futter.

    Auf dem Rücken trägt der Igel viele tausend Stacheln. Bei Gefahr rollt er sich zu einer Kugel zusammen. Dann schützen ihn die Stacheln. Seine Augen sind klein. Er hört und riecht aber sehr gut.

    Am liebsten frisst der Igel Käfer, Raupen und Regenwürmer. Milch darf man ihm nicht geben, denn davon wird er krank.

    Im Herbst frisst sich der Igel ein dickes Fettpolster an. Im Winter hält er einen langen Winterschlaf. Sein Herz schlägt dann ganz langsam. Er wacht erst im Frühling wieder auf.

    In Deutschland steht der Igel unter Schutz. Man darf ihn nicht einfach mitnehmen.

    Versteck: Ein Ort, an dem man nicht gesehen wird. Fettpolster: Eine dicke Schicht Fett unter der Haut, von der der Körper zehren kann. Winterschlaf: Ein langer, tiefer Schlaf mancher Tiere im Winter.

    Ein Kind findet im Oktober einen Igel im Garten und will ihn mit ins Haus nehmen. Was sagt der Text dazu? Starthilfe: Denk weiter, aber bleib beim Text. Welche Stelle hilft dir?
    ☐ Es soll ihn lassen, denn er steht unter Schutz. ☐ Es soll ihm eine Schale Milch hinstellen. ☐ Es darf ihn mitnehmen, weil alle Igel im Herbst Hilfe brauchen.

    So fängst du an: Probe: Lies die Stelle noch einmal. Passt deine Antwort dazu, ohne mehr zu behaupten?

  2. ○Der Gräber unter der Wiese
    Der Maulwurf lebt fast immer unter der Erde. Dort gräbt er lange Gänge. Seine Vorderfüße sind breit wie Schaufeln. Damit schiebt er die Erde zur Seite. Was übrig bleibt, drückt er nach oben. So entstehen die kleinen Hügel auf der Wiese.

    Der Maulwurf hat winzige Augen. Er kann damit nur hell und dunkel unterscheiden. Das stört ihn nicht, denn in seinen Gängen ist es sowieso dunkel. Viel wichtiger ist seine Nase. Mit ihr riecht und tastet er.

    Am liebsten frisst der Maulwurf Regenwürmer. Er braucht jeden Tag ungefähr halb so viel Futter, wie er selbst wiegt. Deshalb ist er Tag und Nacht in seinen Gängen unterwegs. Einen Winterschlaf hält er nicht.

    In Deutschland steht der Maulwurf unter Schutz. Man darf ihn nicht fangen und nicht töten.

    Vorderfüße: Die Füße vorne am Körper eines Tieres. unterscheiden: Merken, dass zwei Dinge nicht gleich sind. Winterschlaf: Ein langer, tiefer Schlaf mancher Tiere im Winter.

    Im ersten Absatz steht: „Damit schiebt er die Erde zur Seite.“ Womit schiebt der Maulwurf die Erde? Starthilfe: Such die Stellen, die zur Frage passen. Was sagen sie zusammen?
    ☐ Das steht nicht in dem Satz. ☐ Mit seinen breiten Vorderfüßen. ☐ Mit richtigen Schaufeln aus dem Garten.

    So fängst du an: Probe: Zeig die Stelle, die deine Antwort stützt. Passt sie auch zum Satz davor?

Üben

Kreuze an. Sag dir die Probe leise vor, bevor du entscheidest.

  1. ●Der Gräber unter der Wiese
    Der Maulwurf lebt fast immer unter der Erde. Dort gräbt er lange Gänge. Seine Vorderfüße sind breit wie Schaufeln. Damit schiebt er die Erde zur Seite. Was übrig bleibt, drückt er nach oben. So entstehen die kleinen Hügel auf der Wiese.

    Der Maulwurf hat winzige Augen. Er kann damit nur hell und dunkel unterscheiden. Das stört ihn nicht, denn in seinen Gängen ist es sowieso dunkel. Viel wichtiger ist seine Nase. Mit ihr riecht und tastet er.

    Am liebsten frisst der Maulwurf Regenwürmer. Er braucht jeden Tag ungefähr halb so viel Futter, wie er selbst wiegt. Deshalb ist er Tag und Nacht in seinen Gängen unterwegs. Einen Winterschlaf hält er nicht.

    In Deutschland steht der Maulwurf unter Schutz. Man darf ihn nicht fangen und nicht töten.

    Vorderfüße: Die Füße vorne am Körper eines Tieres. unterscheiden: Merken, dass zwei Dinge nicht gleich sind. Winterschlaf: Ein langer, tiefer Schlaf mancher Tiere im Winter.

    Stell dir vor, in einem Garten gibt es keine Regenwürmer mehr. Was würde der Maulwurf wohl tun?
    ☐ Er würde sofort verhungern, weil er nur Regenwürmer frisst. ☐ Er würde weitergraben, bis er woanders Futter findet. ☐ Er würde Pflanzen fressen wie ein Hase.
  2. ●Der Stachelträger im Laub
    Der Igel ist ein Tier der Nacht. Am Tag schläft er in einem Versteck aus Laub. Erst am Abend geht er auf die Suche nach Futter.

    Auf dem Rücken trägt der Igel viele tausend Stacheln. Bei Gefahr rollt er sich zu einer Kugel zusammen. Dann schützen ihn die Stacheln. Seine Augen sind klein. Er hört und riecht aber sehr gut.

    Am liebsten frisst der Igel Käfer, Raupen und Regenwürmer. Milch darf man ihm nicht geben, denn davon wird er krank.

    Im Herbst frisst sich der Igel ein dickes Fettpolster an. Im Winter hält er einen langen Winterschlaf. Sein Herz schlägt dann ganz langsam. Er wacht erst im Frühling wieder auf.

    In Deutschland steht der Igel unter Schutz. Man darf ihn nicht einfach mitnehmen.

    Versteck: Ein Ort, an dem man nicht gesehen wird. Fettpolster: Eine dicke Schicht Fett unter der Haut, von der der Körper zehren kann. Winterschlaf: Ein langer, tiefer Schlaf mancher Tiere im Winter.

    Worum geht es in dem Text vor allem?
    ☐ Warum der Igel Stacheln hat. ☐ Wie man einen Igel im Garten füttert. ☐ Wie der Igel lebt und durch das Jahr kommt.
  3. ●Der Tanz der Bienen
    Eine Honigbiene hat viele Blüten gefunden. Sie fliegt zurück in den Bienenstock. Dort tanzt sie auf der Wabe.

    Der Tanz ist eine Nachricht. Tanzt die Biene im Kreis, sind die Blüten ganz nah. Tanzt sie eine Acht und wackelt dabei, liegen sie weiter weg.

    Die anderen Bienen laufen hinter der Tänzerin her. Sie riechen auch den Duft der Blüten an ihr. Dann fliegen sie los und finden den Weg.

    Wabe: Eine Wand aus Wachs mit vielen kleinen Kammern im Bienenstock. Nachricht: Etwas, das man anderen mitteilt.

    Eine Biene tanzt eine Acht und wackelt. Was tun die anderen Bienen danach wohl?
    ☐ Sie fliegen ein Stück weiter weg zu den Blüten. ☐ Sie suchen Blüten direkt neben dem Stock. ☐ Sie bleiben im Stock und schlafen.
  4. ●Wie das Küken aus dem Ei kommt
    Ein Huhn legt ein Ei und setzt sich darauf. So hält es das Ei warm. Das nennt man brüten. Mehrmals am Tag dreht das Huhn die Eier mit dem Schnabel um.

    Im Ei wächst ein Küken heran. Nach ungefähr drei Wochen ist es fertig. Jetzt wird es eng im Ei. Das Küken piepst schon, bevor es schlüpft. Die Henne hört es und gluckst zurück.

    Auf dem Schnabel hat das Küken eine kleine Spitze. Sie heißt Eizahn. Damit pickt es ein Loch in die Schale. Das ist harte Arbeit. Oft dauert es einen ganzen Tag, bis das Küken draußen ist. Danach fällt der Eizahn bald ab.

    Das Küken ist zuerst nass und müde. Nach wenigen Stunden ist sein Flaum trocken. Dann kann es schon laufen und Körner picken.

    brüten: Auf Eiern sitzen und sie warm halten, bis die Jungen schlüpfen. Eizahn: Eine kleine harte Spitze auf dem Schnabel des Kükens. Flaum: Ganz weiche, kurze Federn.

    Im zweiten Absatz steht: „Die Henne hört es und gluckst zurück.“ Wen hört die Henne?
    ☐ Das steht nicht in dem Satz. ☐ Das Küken im Ei. ☐ Ein anderes Huhn im Stall.

Weiterdenken

Hier hilft nur die Probe, nicht das Gefühl.

  1. ★Wo ist der Schlüssel?
    Nach der Schule steht Ben vor der Haustür. Er sucht in seiner Jacke. Der Schlüssel ist nicht da.

    Ben läuft den Weg zurück. Am Spielplatz sucht er unter der Rutsche. Im Gras liegt nur ein roter Handschuh.

    Da ruft jemand seinen Namen. Frau Kaya von nebenan winkt mit etwas Glänzendem. „Der lag vor meinem Briefkasten“, sagt sie. Ben atmet tief aus.

    nebenan: Im Haus gleich daneben. Glänzendem: Etwas, das im Licht blinkt.

    Was könnte Ben beim nächsten Mal tun?
    ☐ Den Schlüssel unter die Rutsche legen. ☐ Nie mehr ohne Erwachsene nach draußen gehen. ☐ Den Schlüssel an einer sicheren Stelle festmachen.

Eigene Sätze

  1. ★Schreibe zwei eigene Sätze. Unterstreiche darin, was du heute geübt hast.

Zum Vergleichen – erst entscheiden, dann umknicken

  1. Es soll ihn lassen, denn er steht unter Schutz.
  2. Mit seinen breiten Vorderfüßen.
  3. Er würde weitergraben, bis er woanders Futter findet.
  4. Wie der Igel lebt und durch das Jahr kommt.
  5. Sie fliegen ein Stück weiter weg zu den Blüten.
  6. Das Küken im Ei.
  7. Den Schlüssel an einer sicheren Stelle festmachen.

Lösungen mit Probe – für die Lehrkraft

  1. Lies die Stelle noch einmal. Passt deine Antwort dazu, ohne mehr zu behaupten? → Es soll ihn lassen, denn er steht unter Schutz.
  2. Zeig die Stelle, die deine Antwort stützt. Passt sie auch zum Satz davor? → Mit seinen breiten Vorderfüßen.
  3. Lies die Stelle noch einmal. Passt deine Antwort dazu, ohne mehr zu behaupten? → Er würde weitergraben, bis er woanders Futter findet.
  4. Zeig die Stelle, die deine Antwort stützt. Passt sie auch zum Satz davor? → Wie der Igel lebt und durch das Jahr kommt.
  5. Lies die Stelle noch einmal. Passt deine Antwort dazu, ohne mehr zu behaupten? → Sie fliegen ein Stück weiter weg zu den Blüten.
  6. Zeig die Stelle, die deine Antwort stützt. Passt sie auch zum Satz davor? → Das Küken im Ei.
  7. Lies die Stelle noch einmal. Passt deine Antwort dazu, ohne mehr zu behaupten? → Den Schlüssel an einer sicheren Stelle festmachen.