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Deutsch · Blatt · Klasse 7

Erzähltexte lesen und verstehen (Kurzgeschichte, Novelle)

Deutsch

Erzähltexte lesen und verstehen (Kurzgeschichte, Novelle)

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Klasse:
Datum:
05.11.2026

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Inhaltsangabe: Einleitungssatz mit Titel, Autor, Textsorte und Thema. Dann die wichtigsten Schritte der Handlung der Reihe nach, im Präsens, Vorzeitiges im Perfekt. Eigene Worte, keine wörtliche Rede, keine Wertung.

Beispiel: Aus einem Einleitungssatz: „In Hebels „Seltsamer Spazierritt“ geht es um Vater und Sohn, die es allen recht machen wollen.“ Welche Angabe fehlt?

  1. Nimm die Checkliste der Inhaltsangabe und prüf Punkt für Punkt.
  2. Titel, Autor und Thema stehen da. Es fehlt, dass es eine Kalendergeschichte ist.
  3. Also: Textsorte

Ergebnis: Textsorte

Mit Starthilfe

Die Probe steht schon da. Mach sie und kreuze an.

  1. ○Aus einer Inhaltsangabe: „Leon wartet total nervös auf die blöde Liste.“ Welcher Punkt der Checkliste ist nicht erfüllt? Starthilfe: Nimm die Checkliste der Inhaltsangabe und prüf Punkt für Punkt.
    ☐ Präsens ☐ Einleitungssatz ☐ sachliche Sprache

    So fängst du an: Probe: Präsens, eigene Worte, keine wörtliche Rede, keine Wertung, Einleitungssatz. Hake jeden Punkt einzeln ab.

  2. ○Die letzte Flasche:
    Ich stand im Supermarkt am Pfandautomaten, zwei leere Flaschen in der Hand. Vor mir ein alter Mann mit einem Beutel voller Flaschen. Er schob sie einzeln hinein, jede langsam, als würde er sie zählen. //

    Hinter mir seufzte jemand laut. Ich drehte mich nicht um. //

    Die letzte Flasche nahm der Automat nicht. Der Mann schob sie wieder hinein, einmal, zweimal. Dann hielt er sie in der Hand und sah sie an. //

    „Darf ich mal?“, fragte ich und merkte erst dabei, dass ich es laut gesagt hatte. Ich strich das Etikett glatt und schob die Flasche hinein. Diesmal nahm der Automat sie. //

    Der Mann nickte mir zu. Er sagte nichts. Ich auch nicht. Aber als ich draußen war, wusste ich nicht mehr, was ich eigentlich hatte kaufen wollen.

    Pfandautomat: Ein Automat im Supermarkt. Man steckt leere Flaschen hinein und bekommt dafür ein paar Cent zurück.

    Was macht die erzählende Person mit dem Etikett? Starthilfe: Such die Stelle, an der die Antwort steht. Lies den Satz davor und danach.
    ☐ Sie streicht es glatt. ☐ Sie reißt es ab. ☐ Sie zeigt es dem Mann.

    So fängst du an: Probe: Zeig die Zeile. Steht dort genau das, wonach gefragt ist, oder nur dieselben Wörter?

Üben

Kreuze an. Sag dir die Probe leise vor, bevor du entscheidest.

  1. ●In welcher Zeitform steht eine Inhaltsangabe?
    ☐ Präsens ☐ Präteritum ☐ Perfekt
  2. ●Der Schal:
    Oma hatte mir einen Schal gestrickt. Er war gelb und grün gestreift und lang genug für zwei. Ich bedankte mich und legte ihn ganz unten in den Schrank. //

    Im Januar war es so kalt, dass mir morgens die Ohren wehtaten. Ich nahm den Schal nur für den Weg zur Bushaltestelle und stopfte ihn in den Rucksack, bevor der Bus kam. //

    An einem Freitag vergaß ich es. Ich stand schon im Klassenraum, als Jasmin auf meinen Hals zeigte. „Wo hast du den her?“, fragte sie. „So einen will ich auch.“ //

    Am Samstag rief ich Oma an. Ich fragte, ob sie mir zeigt, wie man strickt.

    Warum trägt die Person den Schal im Januar doch?
    ☐ Oma hat es verlangt. ☐ Es ist so kalt, dass ihr die Ohren wehtun. ☐ Jasmin hat sie darum gebeten.
  3. ●Aus einer Inhaltsangabe: „Jonas schreibt: „Alle lachen darüber.““ Welcher Punkt der Checkliste ist nicht erfüllt?
    ☐ Präsens ☐ Reihenfolge der Handlung ☐ keine wörtliche Rede
  4. ●Seltsamer Spazierritt (Auszug) – Johann Peter Hebel:
    Ein Mann reitet auf seinem Esel nach Haus und lässt seinen Buben zu Fuß nebenher laufen. [Ein Wanderer tadelt den Vater.] Da stieg der Vater vom Esel herab und ließ den Sohn reiten. Kommt wieder ein Wandersmann und sagt: Das ist nicht recht, Bursche, dass du reitest und lässest deinen Vater zu Fuß gehen. Du hast jüngere Beine. Da saßen beide auf und ritten eine Strecke. [Zwei weitere Wanderer tadeln auch das. Am Ende tragen Vater und Sohn den Esel an einem Pfahl nach Hause.] //

    So weit kann's kommen, wenn man es allen Leuten will recht machen.

    Warum wechseln Vater und Sohn immer wieder?
    ☐ Sie tun jedes Mal, was der letzte Wanderer sagt. ☐ Der Esel wird nach jeder Strecke müde. ☐ Der Vater will den Sohn bestrafen.
  5. ●Wie gibt man Selins Nachricht in der Inhaltsangabe wieder?
    ☐ Selin schreibt: „Lösch das bitte.“ ☐ Selin bittet Jonas, das Foto zu löschen. ☐ Selin schrieb Jonas eine Nachricht.

Weiterdenken

Hier hilft nur die Probe, nicht das Gefühl.

  1. ★Welcher Einleitungssatz erfüllt die Checkliste?
    ☐ Kafkas „Kleine Fabel“ ist mein Lieblingstext. ☐ In Kafkas Parabel „Kleine Fabel“ geht es um eine Maus ohne Ausweg. ☐ Die Maus rennt und die Katze frisst sie.
  2. ★Die letzte Flasche:
    Ich stand im Supermarkt am Pfandautomaten, zwei leere Flaschen in der Hand. Vor mir ein alter Mann mit einem Beutel voller Flaschen. Er schob sie einzeln hinein, jede langsam, als würde er sie zählen. //

    Hinter mir seufzte jemand laut. Ich drehte mich nicht um. //

    Die letzte Flasche nahm der Automat nicht. Der Mann schob sie wieder hinein, einmal, zweimal. Dann hielt er sie in der Hand und sah sie an. //

    „Darf ich mal?“, fragte ich und merkte erst dabei, dass ich es laut gesagt hatte. Ich strich das Etikett glatt und schob die Flasche hinein. Diesmal nahm der Automat sie. //

    Der Mann nickte mir zu. Er sagte nichts. Ich auch nicht. Aber als ich draußen war, wusste ich nicht mehr, was ich eigentlich hatte kaufen wollen.

    Pfandautomat: Ein Automat im Supermarkt. Man steckt leere Flaschen hinein und bekommt dafür ein paar Cent zurück.

    Warum hilft die erzählende Person dem Mann?
    ☐ Hinter ihr seufzt jemand und drängelt. ☐ Der Mann bittet sie um Hilfe. ☐ Der Automat nimmt seine letzte Flasche nicht an.

Eigene Sätze

  1. ★Schreibe drei Sätze über deinen Tag. Bestimme darin, was du heute geübt hast, und schreibe die Probe daneben.

Zum Vergleichen – erst entscheiden, dann umknicken

  1. sachliche Sprache
  2. Sie streicht es glatt.
  3. Präsens
  4. Es ist so kalt, dass ihr die Ohren wehtun.
  5. keine wörtliche Rede
  6. Sie tun jedes Mal, was der letzte Wanderer sagt.
  7. Selin bittet Jonas, das Foto zu löschen.
  8. In Kafkas Parabel „Kleine Fabel“ geht es um eine Maus ohne Ausweg.
  9. Der Automat nimmt seine letzte Flasche nicht an.

Lösungen mit Probe – für die Lehrkraft

  1. Präsens, eigene Worte, keine wörtliche Rede, keine Wertung, Einleitungssatz. Hake jeden Punkt einzeln ab. → sachliche Sprache
  2. Zeig die Zeile. Steht dort genau das, wonach gefragt ist, oder nur dieselben Wörter? → Sie streicht es glatt.
  3. Präsens, eigene Worte, keine wörtliche Rede, keine Wertung, Einleitungssatz. Hake jeden Punkt einzeln ab. → Präsens
  4. Such zwei Zeilen, die zusammen deine Antwort tragen. Passt sie auch zum Schluss? → Es ist so kalt, dass ihr die Ohren wehtun.
  5. Präsens, eigene Worte, keine wörtliche Rede, keine Wertung, Einleitungssatz. Hake jeden Punkt einzeln ab. → keine wörtliche Rede
  6. Such zwei Zeilen, die zusammen deine Antwort tragen. Passt sie auch zum Schluss? → Sie tun jedes Mal, was der letzte Wanderer sagt.
  7. Präsens, eigene Worte, keine wörtliche Rede, keine Wertung, Einleitungssatz. Hake jeden Punkt einzeln ab. → Selin bittet Jonas, das Foto zu löschen.
  8. Präsens, eigene Worte, keine wörtliche Rede, keine Wertung, Einleitungssatz. Hake jeden Punkt einzeln ab. → In Kafkas Parabel „Kleine Fabel“ geht es um eine Maus ohne Ausweg.
  9. Such zwei Zeilen, die zusammen deine Antwort tragen. Passt sie auch zum Schluss? → Der Automat nimmt seine letzte Flasche nicht an.