Zum Inhalt springen
Anmelden
Deutsch · Blatt · Klasse 7

Sachtexte und Medien

Deutsch

Sachtexte und Medien

Name:
Klasse:
Datum:
05.11.2026

Merken

Fünf Schritte: Überfliegen, fragen, gründlich lesen, Absätze zusammenfassen, das Ganze in einem Satz. Beim gründlichen Lesen markierst du Schlüsselwörter.

Beispiel: Die Mondphasen:
Der Mond leuchtet nicht selbst. Wir sehen ihn nur, weil die Sonne ihn anstrahlt. //

Immer ist eine Hälfte des Mondes hell, nämlich die Hälfte, die zur Sonne zeigt. Weil der Mond in etwa vier Wochen einmal um die Erde kreist, sehen wir von dieser hellen Hälfte mal mehr und mal weniger. //

Steht der Mond zwischen Erde und Sonne, zeigt seine helle Seite von uns weg. Wir sehen dann fast nichts: Neumond. Steht er von der Sonne aus gesehen hinter der Erde, sehen wir die ganze helle Hälfte: Vollmond.

Welche zwei Wörter markierst du im dritten Absatz als Schlüsselwörter?

  1. Sag zuerst, bei welchem der fünf Schritte du gerade bist.
  2. Der Absatz beschreibt zwei Stellungen und gibt jeder einen Namen.
  3. Also: Neumond, Vollmond

Ergebnis: Neumond, Vollmond

Mit Starthilfe

Die Probe steht schon da. Mach sie und kreuze an.

  1. ○Falsches Foto:
    Am Montagmorgen verbreitete sich in vielen Klassenchats ein Foto. Die Turnhalle der Lessing-Schule stand angeblich unter Wasser. Dazu die Nachricht: „Heute fällt Sport aus!“ //

    Die Schulleitung stellte am Vormittag klar, dass die Halle trocken ist. Das Foto zeigt eine Halle in einer anderen Stadt nach einem Unwetter vor drei Jahren. Wer es zuerst geteilt hat, ist nicht bekannt. //

    Die Schülerzeitung rät: Vor dem Teilen fragen, woher ein Bild kommt. Mit einer Bildersuche im Netz lässt sich oft herausfinden, wo ein Foto zuerst erschienen ist.

    Welcher Satz fasst den zweiten Absatz zusammen? Starthilfe: Sag zuerst, bei welchem der fünf Schritte du gerade bist.
    ☐ Die Turnhalle stand unter Wasser. ☐ Sport fällt heute aus. ☐ Die Meldung stimmt nicht, das Bild stammt von woanders.

    So fängst du an: Probe: Überfliegen, fragen, gründlich lesen, Absätze zusammenfassen, ein Satz. Was tust du in diesem Schritt?

  2. ○Eine Meldung im Klassenchat:
    EILMELDUNG!!! Ab Montag sind in allen Berliner Schulen Handys komplett verboten, auch auf dem Schulweg! Habe ich von einer Freundin, deren Mutter bei der Schule arbeitet. Sofort teilen, damit es alle wissen!!!

    Was spricht dagegen, dass die Meldung stimmt? Starthilfe: Verbinde zwei Stellen im Text. Was folgt aus beiden zusammen?
    ☐ Sie hat keine überprüfbare Quelle. ☐ Sie ist in Großbuchstaben geschrieben. ☐ Sie betrifft nur eine einzige Schule.

    So fängst du an: Probe: Such zwei Zeilen, die zusammen deine Antwort tragen. Passt sie auch zum Schluss?

Üben

Kreuze an. Sag dir die Probe leise vor, bevor du entscheidest.

  1. ●Brückenfugen:
    Wer über eine lange Brücke geht, sieht manchmal Metallstreifen mit Zacken. Sie liegen quer über der Fahrbahn. Das sind Dehnungsfugen. //

    Stahl und Beton dehnen sich bei Hitze aus und ziehen sich bei Kälte zusammen. Eine Brücke von einem Kilometer Länge kann im Sommer um fast einen halben Meter länger sein als im Winter. //

    Ohne Fugen würde sich die Brücke verbiegen oder Risse bekommen. Die Zacken greifen ineinander, damit Autos auch über die offene Stelle sicher rollen.

    Welcher Satz fasst den dritten Absatz zusammen?
    ☐ Fugen verhindern Schäden und lassen Autos sicher darüberfahren. ☐ Brücken bekommen im Winter Risse. ☐ Autos rollen nur langsam über Brücken.
  2. ●Katzenaugen:
    Katzen sehen im Dunkeln viel besser als Menschen. Das liegt an mehreren Dingen in ihrem Auge. //

    Die Pupillen einer Katze können sich sehr weit öffnen. Bei wenig Licht werden sie groß und rund, bei viel Licht schmal wie ein Schlitz. So kommt nachts möglichst viel Licht ins Auge. //

    Hinter der Netzhaut liegt eine Schicht, die wie ein Spiegel wirkt. Sie wirft das Licht ein zweites Mal durch das Auge. Deshalb leuchten Katzenaugen, wenn nachts ein Scheinwerfer sie trifft. //

    Ganz ohne Licht sieht aber auch eine Katze nichts.

    Netzhaut: Die Schicht hinten im Auge, die das Licht aufnimmt.

    Warum werden die Pupillen nachts groß?
    ☐ Weil Katzen nachts müde sind. ☐ So kommt möglichst viel Licht ins Auge. ☐ Weil der Spiegel sie aufdrückt.
  3. ●Falsches Foto:
    Am Montagmorgen verbreitete sich in vielen Klassenchats ein Foto. Die Turnhalle der Lessing-Schule stand angeblich unter Wasser. Dazu die Nachricht: „Heute fällt Sport aus!“ //

    Die Schulleitung stellte am Vormittag klar, dass die Halle trocken ist. Das Foto zeigt eine Halle in einer anderen Stadt nach einem Unwetter vor drei Jahren. Wer es zuerst geteilt hat, ist nicht bekannt. //

    Die Schülerzeitung rät: Vor dem Teilen fragen, woher ein Bild kommt. Mit einer Bildersuche im Netz lässt sich oft herausfinden, wo ein Foto zuerst erschienen ist.

    Welche Wörter markierst du im dritten Absatz als Schlüsselwörter?
    ☐ Schülerzeitung, rät ☐ Netz, erschienen ☐ fragen, woher, Bildersuche
  4. ●Die Mondphasen:
    Der Mond leuchtet nicht selbst. Wir sehen ihn nur, weil die Sonne ihn anstrahlt. //

    Immer ist eine Hälfte des Mondes hell, nämlich die Hälfte, die zur Sonne zeigt. Weil der Mond in etwa vier Wochen einmal um die Erde kreist, sehen wir von dieser hellen Hälfte mal mehr und mal weniger. //

    Steht der Mond zwischen Erde und Sonne, zeigt seine helle Seite von uns weg. Wir sehen dann fast nichts: Neumond. Steht er von der Sonne aus gesehen hinter der Erde, sehen wir die ganze helle Hälfte: Vollmond.

    Warum sehen wir bei Neumond fast nichts?
    ☐ Die helle Seite zeigt von uns weg. ☐ Der Mond ist dann nicht am Himmel. ☐ Die Erde steht zwischen Sonne und Mond.
  5. ●Warum das Laub im Herbst bunt wird:
    Im Sommer sind die Blätter der meisten Bäume grün. Sie enthalten viel Blattgrün, das Chlorophyll. Mit ihm stellt der Baum aus Licht, Wasser und Luft Zucker her. //

    Im Herbst werden die Tage kürzer und kälter. Der Baum baut das Blattgrün ab und holt wertvolle Stoffe in Äste und Wurzeln zurück. Jetzt sieht man gelbe und orange Farbstoffe, die schon den ganzen Sommer im Blatt waren. //

    Manche Bäume bilden im Herbst zusätzlich einen roten Farbstoff. Er schützt das Blatt vor zu viel Licht, solange der Baum noch Stoffe zurückholt. Danach wirft der Baum das Laub ab. So verliert er im Winter weniger Wasser.

    Welcher Satz fasst den zweiten Absatz zusammen?
    ☐ Im Herbst werden die Tage kürzer und kälter. ☐ Der Baum baut das Grün ab, darum sieht man Gelb und Orange. ☐ Im Herbst bildet jeder Baum neue gelbe Farbstoffe.

Weiterdenken

Hier hilft nur die Probe, nicht das Gefühl.

  1. ★Warum das Laub im Herbst bunt wird:
    Im Sommer sind die Blätter der meisten Bäume grün. Sie enthalten viel Blattgrün, das Chlorophyll. Mit ihm stellt der Baum aus Licht, Wasser und Luft Zucker her. //

    Im Herbst werden die Tage kürzer und kälter. Der Baum baut das Blattgrün ab und holt wertvolle Stoffe in Äste und Wurzeln zurück. Jetzt sieht man gelbe und orange Farbstoffe, die schon den ganzen Sommer im Blatt waren. //

    Manche Bäume bilden im Herbst zusätzlich einen roten Farbstoff. Er schützt das Blatt vor zu viel Licht, solange der Baum noch Stoffe zurückholt. Danach wirft der Baum das Laub ab. So verliert er im Winter weniger Wasser.

    Welche Frage stellst du nach dem Überfliegen an diesen Text?
    ☐ Wie viele Bäume wachsen in Deutschland? ☐ Warum wechseln die Blätter vor dem Winter die Farbe? ☐ Was ist ein Farbstoff in der Malerei?
  2. ★Warum Jugendliche spät müde werden:
    In der Pubertät verschiebt sich die innere Uhr. Das Schlafhormon Melatonin wird abends später ausgeschüttet, deshalb werden viele Jugendliche erst spät müde. Morgens fehlt ihnen dann Schlaf. //

    Schaubild: Wie viele Stunden schlafen die 60 Befragten einer Klassenstufe an Schultagen? (Anzahl der Befragten, erfundene Zahlen) /
    weniger als 7 Stunden ■■■■■■■■■■■■■■■■■■ 18 /
    7 bis 8 Stunden ■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■ 26 /
    mehr als 8 Stunden ■■■■■■■■■■■■■■■■ 16

    Warum werden viele Jugendliche erst spät müde?
    ☐ Sie schauen abends zu lange auf das Handy. ☐ Ihnen fehlt morgens Schlaf. ☐ Ihr Schlafhormon wird abends später ausgeschüttet.

Eigene Sätze

  1. ★Schreibe drei Sätze über deinen Tag. Bestimme darin, was du heute geübt hast, und schreibe die Probe daneben.

Zum Vergleichen – erst entscheiden, dann umknicken

  1. Die Meldung stimmt nicht, das Bild stammt von woanders.
  2. Sie hat keine überprüfbare Quelle.
  3. Fugen verhindern Schäden und lassen Autos sicher darüberfahren.
  4. So kommt möglichst viel Licht ins Auge.
  5. fragen, woher, Bildersuche
  6. Die helle Seite zeigt von uns weg.
  7. Der Baum baut das Grün ab, darum sieht man Gelb und Orange.
  8. Warum wechseln die Blätter vor dem Winter die Farbe?
  9. Ihr Schlafhormon wird abends später ausgeschüttet.

Lösungen mit Probe – für die Lehrkraft

  1. Überfliegen, fragen, gründlich lesen, Absätze zusammenfassen, ein Satz. Was tust du in diesem Schritt? → Die Meldung stimmt nicht, das Bild stammt von woanders.
  2. Such zwei Zeilen, die zusammen deine Antwort tragen. Passt sie auch zum Schluss? → Sie hat keine überprüfbare Quelle.
  3. Überfliegen, fragen, gründlich lesen, Absätze zusammenfassen, ein Satz. Was tust du in diesem Schritt? → Fugen verhindern Schäden und lassen Autos sicher darüberfahren.
  4. Such zwei Zeilen, die zusammen deine Antwort tragen. Passt sie auch zum Schluss? → So kommt möglichst viel Licht ins Auge.
  5. Überfliegen, fragen, gründlich lesen, Absätze zusammenfassen, ein Satz. Was tust du in diesem Schritt? → fragen, woher, Bildersuche
  6. Such zwei Zeilen, die zusammen deine Antwort tragen. Passt sie auch zum Schluss? → Die helle Seite zeigt von uns weg.
  7. Überfliegen, fragen, gründlich lesen, Absätze zusammenfassen, ein Satz. Was tust du in diesem Schritt? → Der Baum baut das Grün ab, darum sieht man Gelb und Orange.
  8. Überfliegen, fragen, gründlich lesen, Absätze zusammenfassen, ein Satz. Was tust du in diesem Schritt? → Warum wechseln die Blätter vor dem Winter die Farbe?
  9. Such zwei Zeilen, die zusammen deine Antwort tragen. Passt sie auch zum Schluss? → Ihr Schlafhormon wird abends später ausgeschüttet.