Lesen und verstehen: Geschichten und Sachtexte
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- 11.10.2026
Mein Ziel: Ich finde Angaben im Text und zeige die Stelle.
Erst entscheiden, dann vergleichen. Wo du falsch lagst: die Probe noch einmal machen und den Satz richtig abschreiben.
○ mit Starthilfe, ● für alle, ★ zum Weiterdenken. Du wählst mindestens eine ★-Aufgabe.
Merken
Angaben finden: Das Fragewort sagt, was du suchst: wo ein Ort, wann eine Zeit, warum ein Grund. Such die Stelle und zeig sie. Was nicht dasteht, zählt nicht.
Beispiel: Wo ist der Schlüssel?
Nach der Schule steht Ben vor der Haustür. Er sucht in seiner Jacke. Der Schlüssel ist nicht da.
Ben läuft den Weg zurück. Am Spielplatz sucht er unter der Rutsche. Im Gras liegt nur ein roter Handschuh.
Da ruft jemand seinen Namen. Frau Kaya von nebenan winkt mit etwas Glänzendem. „Der lag vor meinem Briefkasten“, sagt sie. Ben atmet tief aus.
nebenan: Im Haus gleich daneben. Glänzendem: Etwas, das im Licht blinkt.
Was liegt im Gras?
- Lies die Frage. Such dann die Stelle, an der die Antwort steht.
- Absatz 2: Im Gras liegt nur ein roter Handschuh.
- Also: Ein roter Handschuh.
Ergebnis: Ein roter Handschuh.
Mit Starthilfe
Die Probe steht schon da. Mach sie und kreuze an.
- ○Der Stachelträger im Laub
Der Igel ist ein Tier der Nacht. Am Tag schläft er in einem Versteck aus Laub. Erst am Abend geht er auf die Suche nach Futter.
Auf dem Rücken trägt der Igel viele tausend Stacheln. Bei Gefahr rollt er sich zu einer Kugel zusammen. Dann schützen ihn die Stacheln. Seine Augen sind klein. Er hört und riecht aber sehr gut.
Am liebsten frisst der Igel Käfer, Raupen und Regenwürmer. Milch darf man ihm nicht geben, denn davon wird er krank.
Im Herbst frisst sich der Igel ein dickes Fettpolster an. Im Winter hält er einen langen Winterschlaf. Sein Herz schlägt dann ganz langsam. Er wacht erst im Frühling wieder auf.
In Deutschland steht der Igel unter Schutz. Man darf ihn nicht einfach mitnehmen.
Versteck: Ein Ort, an dem man nicht gesehen wird. Fettpolster: Eine dicke Schicht Fett unter der Haut, von der der Körper zehren kann. Winterschlaf: Ein langer, tiefer Schlaf mancher Tiere im Winter.
Wo schläft der Igel am Tag? Starthilfe: Lies die Frage. Such dann die Stelle, an der die Antwort steht.
☐ In einem Versteck aus Laub. ☐ In einem Gang unter der Erde. ☐ Zu einer Kugel gerollt auf dem Rasen.So fängst du an: Probe: Zeig auf die Stelle im Text. Sagt sie genau das, wonach gefragt ist?
- ○Heute nicht im Rennen
Beim Sportfest gibt es ein Wettrennen. Mila ist die Schnellste in ihrer Klasse. Alle wissen das. Neben ihr steht Ben. Er hat sich letzte Woche den Fuß verstaucht und humpelt noch ein bisschen.
Der Startpfiff ertönt. Mila rennt los und ist sofort vorne. Hinter sich hört sie einen Schrei. Ben ist gestolpert und liegt auf der Bahn.
Mila bleibt stehen. Die anderen Kinder laufen an ihr vorbei. Sie dreht sich um und hilft Ben auf. Zusammen gehen sie langsam ins Ziel. Sie sind die Letzten.
Am Abend fragt ihr Bruder: „Hast du gewonnen?“ Mila überlegt kurz. Dann sagt sie: „Heute nicht im Rennen.“ Ihr Bruder schaut verwirrt. Mila lächelt nur.
verstaucht: Beim Umknicken verletzt, sodass es wehtut und dick wird. humpelt: Geht ungleichmäßig, weil ein Bein wehtut. verwirrt: Man versteht gerade nicht, was los ist.
Warum humpelt Ben schon vor dem Start? Welcher Satz sagt es? Starthilfe: Sag die Frage mit eigenen Worten. Dann lies Satz für Satz.
☐ Der Startpfiff ertönt. ☐ Er hat sich letzte Woche den Fuß verstaucht und humpelt noch ein bisschen. ☐ Mila rennt los und ist sofort vorne.So fängst du an: Probe: Lies den Satz und dann die Frage. Beantwortet der Satz genau diese Frage?
Üben
Kreuze an. Sag dir die Probe leise vor, bevor du entscheidest.
- ●Der Tanz der Bienen
Eine Honigbiene hat viele Blüten gefunden. Sie fliegt zurück in den Bienenstock. Dort tanzt sie auf der Wabe.
Der Tanz ist eine Nachricht. Tanzt die Biene im Kreis, sind die Blüten ganz nah. Tanzt sie eine Acht und wackelt dabei, liegen sie weiter weg.
Die anderen Bienen laufen hinter der Tänzerin her. Sie riechen auch den Duft der Blüten an ihr. Dann fliegen sie los und finden den Weg.
Wabe: Eine Wand aus Wachs mit vielen kleinen Kammern im Bienenstock. Nachricht: Etwas, das man anderen mitteilt.
Was zeigt ein Tanz im Kreis?
☐ Die Blüten liegen weiter weg. ☐ Die Blüten sind ganz nah. ☐ Die Biene ist müde. - ●Warum der Mond leuchtet
Nachts sieht der Mond oft hell aus. Aber er leuchtet nicht selbst. Er ist eine große Kugel aus Gestein.
Das Licht kommt von der Sonne. Die Sonne scheint auf den Mond. Der Mond wirft das Licht zurück zur Erde, wie ein Spiegel.
Der Mond wandert in einem Monat einmal um die Erde. Deshalb sehen wir jeden Abend einen anderen Teil seiner hellen Seite. Mal ist er rund, mal nur eine schmale Sichel.
Gestein: Viel hartes Material aus Steinen. Sichel: Eine schmale, gebogene Form wie ein Teil eines Kreises.
Woher kommt das Licht des Mondes? Welcher Satz sagt es?
☐ Nachts sieht der Mond oft hell aus. ☐ Aber er leuchtet nicht selbst. ☐ Das Licht kommt von der Sonne. - ●Das Baumhaus
Paula und ihr Großvater bauen zusammen ein Baumhaus. Opa sägt die Bretter. Paula hält die Leiter fest.
Am Abend ist das Dach endlich fertig. Paula klettert hinauf und setzt sich ans Fenster. Von oben sieht sie bis zum See.
In der Nacht regnet es stundenlang. Am Morgen rennt Paula aufgeregt in den Garten. Im Baumhaus ist alles trocken. Paula hebt beide Daumen. Opa grinst.
Bretter: Flache, lange Stücke aus Holz. grinst: Lacht mit breitem Mund, ohne Ton.
Was sieht Paula von oben?
☐ Den See. ☐ Das Dach. ☐ Ihre Schule. - ●Der Tanz der Bienen
Eine Honigbiene hat viele Blüten gefunden. Sie fliegt zurück in den Bienenstock. Dort tanzt sie auf der Wabe.
Der Tanz ist eine Nachricht. Tanzt die Biene im Kreis, sind die Blüten ganz nah. Tanzt sie eine Acht und wackelt dabei, liegen sie weiter weg.
Die anderen Bienen laufen hinter der Tänzerin her. Sie riechen auch den Duft der Blüten an ihr. Dann fliegen sie los und finden den Weg.
Wabe: Eine Wand aus Wachs mit vielen kleinen Kammern im Bienenstock. Nachricht: Etwas, das man anderen mitteilt.
Was zeigt ein Tanz im Kreis? Welcher Satz sagt es?
☐ Tanzt sie eine Acht und wackelt dabei, liegen sie weiter weg. ☐ Tanzt die Biene im Kreis, sind die Blüten ganz nah. ☐ Die anderen Bienen laufen hinter der Tänzerin her.
Weiterdenken
Hier hilft nur die Probe, nicht das Gefühl.
- ★Wo ist der Schlüssel?
Nach der Schule steht Ben vor der Haustür. Er sucht in seiner Jacke. Der Schlüssel ist nicht da.
Ben läuft den Weg zurück. Am Spielplatz sucht er unter der Rutsche. Im Gras liegt nur ein roter Handschuh.
Da ruft jemand seinen Namen. Frau Kaya von nebenan winkt mit etwas Glänzendem. „Der lag vor meinem Briefkasten“, sagt sie. Ben atmet tief aus.
nebenan: Im Haus gleich daneben. Glänzendem: Etwas, das im Licht blinkt.
Wo sucht Ben am Spielplatz?
☐ In seiner Jacke. ☐ Im Sandkasten. ☐ Unter der Rutsche.
Eigene Sätze
- ★Schreibe zwei eigene Sätze. Unterstreiche darin, was du heute geübt hast.
Zum Vergleichen – erst entscheiden, dann umknicken
- In einem Versteck aus Laub.
- Er hat sich letzte Woche den Fuß verstaucht und humpelt noch ein bisschen.
- Die Blüten sind ganz nah.
- Das Licht kommt von der Sonne.
- Den See.
- Tanzt die Biene im Kreis, sind die Blüten ganz nah.
- Unter der Rutsche.
Lösungen mit Probe – für die Lehrkraft
- Zeig auf die Stelle im Text. Sagt sie genau das, wonach gefragt ist? → In einem Versteck aus Laub.
- Lies den Satz und dann die Frage. Beantwortet der Satz genau diese Frage? → Er hat sich letzte Woche den Fuß verstaucht und humpelt noch ein bisschen.
- Zeig auf die Stelle im Text. Sagt sie genau das, wonach gefragt ist? → Die Blüten sind ganz nah.
- Lies den Satz und dann die Frage. Beantwortet der Satz genau diese Frage? → Das Licht kommt von der Sonne.
- Zeig auf die Stelle im Text. Sagt sie genau das, wonach gefragt ist? → Den See.
- Lies den Satz und dann die Frage. Beantwortet der Satz genau diese Frage? → Tanzt die Biene im Kreis, sind die Blüten ganz nah.
- Zeig auf die Stelle im Text. Sagt sie genau das, wonach gefragt ist? → Unter der Rutsche.