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Deutsch · Blatt · Klasse 7

Sachtexte und Medien

Deutsch

Sachtexte und Medien

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Klasse:
Datum:
13.10.2026

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Fünf Schritte: Überfliegen, fragen, gründlich lesen, Absätze zusammenfassen, das Ganze in einem Satz. Beim gründlichen Lesen markierst du Schlüsselwörter.

Beispiel: Falsches Foto:
Am Montagmorgen verbreitete sich in vielen Klassenchats ein Foto. Die Turnhalle der Lessing-Schule stand angeblich unter Wasser. Dazu die Nachricht: „Heute fällt Sport aus!“ //

Die Schulleitung stellte am Vormittag klar, dass die Halle trocken ist. Das Foto zeigt eine Halle in einer anderen Stadt nach einem Unwetter vor drei Jahren. Wer es zuerst geteilt hat, ist nicht bekannt. //

Die Schülerzeitung rät: Vor dem Teilen fragen, woher ein Bild kommt. Mit einer Bildersuche im Netz lässt sich oft herausfinden, wo ein Foto zuerst erschienen ist.

Welches Wort passt als Überschrift zum dritten Absatz: Rat, Unwetter oder Sport?

  1. Sag zuerst, bei welchem der fünf Schritte du gerade bist.
  2. Der letzte Absatz sagt, was man vor dem Teilen tun soll.
  3. Also: Rat

Ergebnis: Rat

Mit Starthilfe

Die Probe steht schon da. Mach sie und kreuze an.

  1. ○Brückenfugen:
    Wer über eine lange Brücke geht, sieht manchmal Metallstreifen mit Zacken. Sie liegen quer über der Fahrbahn. Das sind Dehnungsfugen. //

    Stahl und Beton dehnen sich bei Hitze aus und ziehen sich bei Kälte zusammen. Eine Brücke von einem Kilometer Länge kann im Sommer um fast einen halben Meter länger sein als im Winter. //

    Ohne Fugen würde sich die Brücke verbiegen oder Risse bekommen. Die Zacken greifen ineinander, damit Autos auch über die offene Stelle sicher rollen.

    Welches Wort passt als Überschrift zum zweiten Absatz: Wärme, Verkehr oder Farbe? Starthilfe: Sag zuerst, bei welchem der fünf Schritte du gerade bist.
    ☐ Verkehr ☐ Wärme ☐ Farbe

    So fängst du an: Probe: Überfliegen, fragen, gründlich lesen, Absätze zusammenfassen, ein Satz. Was tust du in diesem Schritt?

  2. ○Katzenaugen:
    Katzen sehen im Dunkeln viel besser als Menschen. Das liegt an mehreren Dingen in ihrem Auge. //

    Die Pupillen einer Katze können sich sehr weit öffnen. Bei wenig Licht werden sie groß und rund, bei viel Licht schmal wie ein Schlitz. So kommt nachts möglichst viel Licht ins Auge. //

    Hinter der Netzhaut liegt eine Schicht, die wie ein Spiegel wirkt. Sie wirft das Licht ein zweites Mal durch das Auge. Deshalb leuchten Katzenaugen, wenn nachts ein Scheinwerfer sie trifft. //

    Ganz ohne Licht sieht aber auch eine Katze nichts.

    Netzhaut: Die Schicht hinten im Auge, die das Licht aufnimmt.

    Wie sehen die Pupillen bei viel Licht aus? Starthilfe: Such die Stelle, an der die Antwort steht. Lies den Satz davor und danach.
    ☐ groß und rund ☐ ganz geschlossen ☐ schmal wie ein Schlitz

    So fängst du an: Probe: Zeig die Zeile. Steht dort genau das, wonach gefragt ist, oder nur dieselben Wörter?

Üben

Kreuze an. Sag dir die Probe leise vor, bevor du entscheidest.

  1. ●Katzenaugen:
    Katzen sehen im Dunkeln viel besser als Menschen. Das liegt an mehreren Dingen in ihrem Auge. //

    Die Pupillen einer Katze können sich sehr weit öffnen. Bei wenig Licht werden sie groß und rund, bei viel Licht schmal wie ein Schlitz. So kommt nachts möglichst viel Licht ins Auge. //

    Hinter der Netzhaut liegt eine Schicht, die wie ein Spiegel wirkt. Sie wirft das Licht ein zweites Mal durch das Auge. Deshalb leuchten Katzenaugen, wenn nachts ein Scheinwerfer sie trifft. //

    Ganz ohne Licht sieht aber auch eine Katze nichts.

    Netzhaut: Die Schicht hinten im Auge, die das Licht aufnimmt.

    Welches Wort aus dem dritten Absatz markierst du als Schlüsselwort?
    ☐ Scheinwerfer ☐ nachts ☐ Spiegel
  2. ●Wie Honigbienen einander Futter zeigen:
    Eine Honigbiene, die eine gute Futterquelle gefunden hat, fliegt zurück in den Stock und tanzt. Liegt das Futter nah, läuft sie in kleinen Kreisen. Das nennt man den Rundtanz. //

    Liegt das Futter weiter weg, tanzt sie eine Acht und wackelt dabei mit dem Hinterleib. Die Richtung des geraden Stücks zeigt, wo die Blüten liegen, gemessen am Stand der Sonne. Je länger sie wackelt, desto weiter ist der Weg. //

    Die anderen Bienen folgen der Tänzerin, riechen den Duft der Blüten an ihr und fliegen dann selbst los.

    Woher wissen die anderen Bienen, welche Blüten sie suchen sollen?
    ☐ Sie riechen den Duft der Blüten an der Tänzerin. ☐ Die Tänzerin fliegt ihnen voraus. ☐ Der Rundtanz zeigt die Farbe der Blüten.
  3. ●Die Mondphasen:
    Der Mond leuchtet nicht selbst. Wir sehen ihn nur, weil die Sonne ihn anstrahlt. //

    Immer ist eine Hälfte des Mondes hell, nämlich die Hälfte, die zur Sonne zeigt. Weil der Mond in etwa vier Wochen einmal um die Erde kreist, sehen wir von dieser hellen Hälfte mal mehr und mal weniger. //

    Steht der Mond zwischen Erde und Sonne, zeigt seine helle Seite von uns weg. Wir sehen dann fast nichts: Neumond. Steht er von der Sonne aus gesehen hinter der Erde, sehen wir die ganze helle Hälfte: Vollmond.

    Welches Wort passt als Überschrift zum ersten Absatz: Licht, Umlauf oder Neumond?
    ☐ Umlauf ☐ Licht ☐ Neumond
  4. ●Brückenfugen:
    Wer über eine lange Brücke geht, sieht manchmal Metallstreifen mit Zacken. Sie liegen quer über der Fahrbahn. Das sind Dehnungsfugen. //

    Stahl und Beton dehnen sich bei Hitze aus und ziehen sich bei Kälte zusammen. Eine Brücke von einem Kilometer Länge kann im Sommer um fast einen halben Meter länger sein als im Winter. //

    Ohne Fugen würde sich die Brücke verbiegen oder Risse bekommen. Die Zacken greifen ineinander, damit Autos auch über die offene Stelle sicher rollen.

    Warum brauchen Brücken Fugen?
    ☐ Damit Regenwasser abfließen kann. ☐ Damit Autos über Zacken rollen können. ☐ Sonst verbiegt sie sich oder reißt, wenn sie sich ausdehnt.
  5. ●Warum das Laub im Herbst bunt wird:
    Im Sommer sind die Blätter der meisten Bäume grün. Sie enthalten viel Blattgrün, das Chlorophyll. Mit ihm stellt der Baum aus Licht, Wasser und Luft Zucker her. //

    Im Herbst werden die Tage kürzer und kälter. Der Baum baut das Blattgrün ab und holt wertvolle Stoffe in Äste und Wurzeln zurück. Jetzt sieht man gelbe und orange Farbstoffe, die schon den ganzen Sommer im Blatt waren. //

    Manche Bäume bilden im Herbst zusätzlich einen roten Farbstoff. Er schützt das Blatt vor zu viel Licht, solange der Baum noch Stoffe zurückholt. Danach wirft der Baum das Laub ab. So verliert er im Winter weniger Wasser.

    Welches Fachwort im ersten Absatz markierst du beim gründlichen Lesen als Schlüsselwort?
    ☐ Chlorophyll ☐ Sommer ☐ Luft

Weiterdenken

Hier hilft nur die Probe, nicht das Gefühl.

  1. ★Katzenaugen:
    Katzen sehen im Dunkeln viel besser als Menschen. Das liegt an mehreren Dingen in ihrem Auge. //

    Die Pupillen einer Katze können sich sehr weit öffnen. Bei wenig Licht werden sie groß und rund, bei viel Licht schmal wie ein Schlitz. So kommt nachts möglichst viel Licht ins Auge. //

    Hinter der Netzhaut liegt eine Schicht, die wie ein Spiegel wirkt. Sie wirft das Licht ein zweites Mal durch das Auge. Deshalb leuchten Katzenaugen, wenn nachts ein Scheinwerfer sie trifft. //

    Ganz ohne Licht sieht aber auch eine Katze nichts.

    Netzhaut: Die Schicht hinten im Auge, die das Licht aufnimmt.

    Welche Frage stellst du nach dem Überfliegen an den Text?
    ☐ Was im Katzenauge hilft beim Sehen im Dunkeln? ☐ Wie alt werden Katzen? ☐ Warum haben Autos Scheinwerfer?
  2. ★Die Mondphasen:
    Der Mond leuchtet nicht selbst. Wir sehen ihn nur, weil die Sonne ihn anstrahlt. //

    Immer ist eine Hälfte des Mondes hell, nämlich die Hälfte, die zur Sonne zeigt. Weil der Mond in etwa vier Wochen einmal um die Erde kreist, sehen wir von dieser hellen Hälfte mal mehr und mal weniger. //

    Steht der Mond zwischen Erde und Sonne, zeigt seine helle Seite von uns weg. Wir sehen dann fast nichts: Neumond. Steht er von der Sonne aus gesehen hinter der Erde, sehen wir die ganze helle Hälfte: Vollmond.

    Welche zwei Wörter markierst du im dritten Absatz als Schlüsselwörter?
    ☐ Erde, Sonne ☐ Neumond, Vollmond ☐ fast nichts

Eigene Sätze

  1. ★Schreibe drei Sätze über deinen Tag. Bestimme darin, was du heute geübt hast, und schreibe die Probe daneben.

Zum Vergleichen – erst entscheiden, dann umknicken

  1. Wärme
  2. schmal wie ein Schlitz
  3. Spiegel
  4. Sie riechen den Duft der Blüten an der Tänzerin.
  5. Licht
  6. Sonst verbiegt sie sich oder reißt, wenn sie sich ausdehnt.
  7. Chlorophyll
  8. Was im Katzenauge hilft beim Sehen im Dunkeln?
  9. Neumond, Vollmond

Lösungen mit Probe – für die Lehrkraft

  1. Überfliegen, fragen, gründlich lesen, Absätze zusammenfassen, ein Satz. Was tust du in diesem Schritt? → Wärme
  2. Zeig die Zeile. Steht dort genau das, wonach gefragt ist, oder nur dieselben Wörter? → schmal wie ein Schlitz
  3. Überfliegen, fragen, gründlich lesen, Absätze zusammenfassen, ein Satz. Was tust du in diesem Schritt? → Spiegel
  4. Such zwei Zeilen, die zusammen deine Antwort tragen. Passt sie auch zum Schluss? → Sie riechen den Duft der Blüten an der Tänzerin.
  5. Überfliegen, fragen, gründlich lesen, Absätze zusammenfassen, ein Satz. Was tust du in diesem Schritt? → Licht
  6. Such zwei Zeilen, die zusammen deine Antwort tragen. Passt sie auch zum Schluss? → Sonst verbiegt sie sich oder reißt, wenn sie sich ausdehnt.
  7. Überfliegen, fragen, gründlich lesen, Absätze zusammenfassen, ein Satz. Was tust du in diesem Schritt? → Chlorophyll
  8. Überfliegen, fragen, gründlich lesen, Absätze zusammenfassen, ein Satz. Was tust du in diesem Schritt? → Was im Katzenauge hilft beim Sehen im Dunkeln?
  9. Überfliegen, fragen, gründlich lesen, Absätze zusammenfassen, ein Satz. Was tust du in diesem Schritt? → Neumond, Vollmond