Lesen und verstehen: Geschichten und Sachtexte
- Name:
- Klasse:
- Datum:
- 17.10.2026
Mein Ziel: Ich verbinde Stellen im Text und lese zwischen den Zeilen.
Erst entscheiden, dann vergleichen. Wo du falsch lagst: die Probe noch einmal machen und den Satz richtig abschreiben.
○ mit Starthilfe, ● für alle, ★ zum Weiterdenken. Du wählst mindestens eine ★-Aufgabe.
Merken
Zwischen den Zeilen: Manche Antworten stehen nicht in einem Satz. Verbinde zwei Stellen. Oft verrät ein Wort, was gemeint ist: Wer die Schultern hängen lässt, ist enttäuscht.
Beispiel: Die Reise der Kraniche
Kraniche sind große graue Vögel mit langen Beinen. Im Sommer leben viele von ihnen in Mooren im Norden von Deutschland.
Im Herbst wird das Futter knapp. Dann sammeln sich die Kraniche zu großen Gruppen. Gemeinsam fliegen sie nach Spanien. Dort ist der Winter mild.
Am Himmel fliegen sie oft in einer langen Reihe. Dabei rufen sie laut. So verliert keiner die anderen. Im Frühling kehren sie zurück.
Mooren: Ein Moor ist ein sehr nasser, weicher Boden mit Gras und Pfützen. knapp: Es gibt nur noch wenig davon.
Warum fliegen die Kraniche im Herbst weg?
- Such die Stellen, die zur Frage passen. Was sagen sie zusammen?
- Absatz 2: Im Herbst wird das Futter knapp. Gleich danach sammeln sie sich zum Flug.
- Also: Im Norden finden sie nicht mehr genug Futter.
Ergebnis: Im Norden finden sie nicht mehr genug Futter.
Mit Starthilfe
Die Probe steht schon da. Mach sie und kreuze an.
- ○Die Reise der Kraniche
Kraniche sind große graue Vögel mit langen Beinen. Im Sommer leben viele von ihnen in Mooren im Norden von Deutschland.
Im Herbst wird das Futter knapp. Dann sammeln sich die Kraniche zu großen Gruppen. Gemeinsam fliegen sie nach Spanien. Dort ist der Winter mild.
Am Himmel fliegen sie oft in einer langen Reihe. Dabei rufen sie laut. So verliert keiner die anderen. Im Frühling kehren sie zurück.
Mooren: Ein Moor ist ein sehr nasser, weicher Boden mit Gras und Pfützen. knapp: Es gibt nur noch wenig davon.
Warum fliegen die Kraniche im Herbst weg? Starthilfe: Such die Stellen, die zur Frage passen. Was sagen sie zusammen?
☐ Im Norden finden sie nicht mehr genug Futter. ☐ Das steht nicht im Text. ☐ Sie wollen in Spanien ihre Jungen bekommen.So fängst du an: Probe: Zeig die Stelle, die deine Antwort stützt. Passt sie auch zum Satz davor?
- ○Warum das Laub bunt wird
Im Sommer sind die Blätter grün. Das liegt am Blattgrün. Mit dem Blattgrün macht der Baum aus Sonnenlicht, Wasser und Luft seine Nahrung.
Im Herbst werden die Tage kürzer und kälter. Der Baum stellt sich auf den Winter ein. Er baut das Blattgrün ab. Die wertvollen Stoffe daraus holt er in Äste und Stamm zurück. Dort speichert er sie für das nächste Frühjahr.
Jetzt sieht man Farben, die vorher verdeckt waren. Gelb und Orange waren schon den ganzen Sommer im Blatt. Das Grün war nur stärker. Manche Bäume bilden im Herbst zusätzlich einen roten Farbstoff.
Zum Schluss wächst zwischen Blatt und Zweig eine dünne Trennschicht. Dann fällt das Blatt beim nächsten Windstoß ab.
Blattgrün: Der grüne Stoff in den Blättern, mit dem die Pflanze Nahrung macht. verdeckt: Etwas liegt darüber, deshalb sieht man es nicht. Trennschicht: Eine dünne Schicht, die zwei Teile voneinander löst.
Wo speichert der Baum die wertvollen Stoffe aus dem Blattgrün? Starthilfe: Lies die Frage. Such dann die Stelle, an der die Antwort steht.
☐ In den bunten Blättern. ☐ In Ästen und Stamm. ☐ In der Trennschicht.So fängst du an: Probe: Zeig auf die Stelle im Text. Sagt sie genau das, wonach gefragt ist?
Üben
Kreuze an. Sag dir die Probe leise vor, bevor du entscheidest.
- ●Wie das Küken aus dem Ei kommt
Ein Huhn legt ein Ei und setzt sich darauf. So hält es das Ei warm. Das nennt man brüten. Mehrmals am Tag dreht das Huhn die Eier mit dem Schnabel um.
Im Ei wächst ein Küken heran. Nach ungefähr drei Wochen ist es fertig. Jetzt wird es eng im Ei. Das Küken piepst schon, bevor es schlüpft. Die Henne hört es und gluckst zurück.
Auf dem Schnabel hat das Küken eine kleine Spitze. Sie heißt Eizahn. Damit pickt es ein Loch in die Schale. Das ist harte Arbeit. Oft dauert es einen ganzen Tag, bis das Küken draußen ist. Danach fällt der Eizahn bald ab.
Das Küken ist zuerst nass und müde. Nach wenigen Stunden ist sein Flaum trocken. Dann kann es schon laufen und Körner picken.
brüten: Auf Eiern sitzen und sie warm halten, bis die Jungen schlüpfen. Eizahn: Eine kleine harte Spitze auf dem Schnabel des Kükens. Flaum: Ganz weiche, kurze Federn.
Im zweiten Absatz steht: „Die Henne hört es und gluckst zurück.“ Wen hört die Henne?
☐ Das steht nicht in dem Satz. ☐ Das Küken im Ei. ☐ Ein anderes Huhn im Stall. - ●Der Stachelträger im Laub
Der Igel ist ein Tier der Nacht. Am Tag schläft er in einem Versteck aus Laub. Erst am Abend geht er auf die Suche nach Futter.
Auf dem Rücken trägt der Igel viele tausend Stacheln. Bei Gefahr rollt er sich zu einer Kugel zusammen. Dann schützen ihn die Stacheln. Seine Augen sind klein. Er hört und riecht aber sehr gut.
Am liebsten frisst der Igel Käfer, Raupen und Regenwürmer. Milch darf man ihm nicht geben, denn davon wird er krank.
Im Herbst frisst sich der Igel ein dickes Fettpolster an. Im Winter hält er einen langen Winterschlaf. Sein Herz schlägt dann ganz langsam. Er wacht erst im Frühling wieder auf.
In Deutschland steht der Igel unter Schutz. Man darf ihn nicht einfach mitnehmen.
Versteck: Ein Ort, an dem man nicht gesehen wird. Fettpolster: Eine dicke Schicht Fett unter der Haut, von der der Körper zehren kann. Winterschlaf: Ein langer, tiefer Schlaf mancher Tiere im Winter.
Wo schläft der Igel am Tag?
☐ In einem Gang unter der Erde. ☐ Zu einer Kugel gerollt auf dem Rasen. ☐ In einem Versteck aus Laub. - ●Der Stachelträger im Laub
Der Igel ist ein Tier der Nacht. Am Tag schläft er in einem Versteck aus Laub. Erst am Abend geht er auf die Suche nach Futter.
Auf dem Rücken trägt der Igel viele tausend Stacheln. Bei Gefahr rollt er sich zu einer Kugel zusammen. Dann schützen ihn die Stacheln. Seine Augen sind klein. Er hört und riecht aber sehr gut.
Am liebsten frisst der Igel Käfer, Raupen und Regenwürmer. Milch darf man ihm nicht geben, denn davon wird er krank.
Im Herbst frisst sich der Igel ein dickes Fettpolster an. Im Winter hält er einen langen Winterschlaf. Sein Herz schlägt dann ganz langsam. Er wacht erst im Frühling wieder auf.
In Deutschland steht der Igel unter Schutz. Man darf ihn nicht einfach mitnehmen.
Versteck: Ein Ort, an dem man nicht gesehen wird. Fettpolster: Eine dicke Schicht Fett unter der Haut, von der der Körper zehren kann. Winterschlaf: Ein langer, tiefer Schlaf mancher Tiere im Winter.
Worum geht es in dem Text vor allem?
☐ Wie der Igel lebt und durch das Jahr kommt. ☐ Warum der Igel Stacheln hat. ☐ Wie man einen Igel im Garten füttert. - ●Der Flohmarkt
Am Samstag ist Flohmarkt auf dem Schulhof. Emil verkauft seine alten Bücher. Er legt sie auf eine bunte Decke.
Ein Junge bleibt lange vor den Büchern stehen. Er hält ein Buch über Dinosaurier in der Hand. Dann schaut er in sein Portemonnaie und legt das Buch zurück.
Emil überlegt kurz. Dann gibt er dem Jungen das Buch. „Für dich“, sagt er. Der Junge strahlt über das ganze Gesicht.
Flohmarkt: Ein Markt, auf dem Leute alte Sachen verkaufen. Portemonnaie: Eine kleine Tasche für Geld.
Wann ist der Flohmarkt?
☐ Auf dem Schulhof. ☐ Am Samstag. ☐ Am Sonntag.
Weiterdenken
Hier hilft nur die Probe, nicht das Gefühl.
- ★Wie das Küken aus dem Ei kommt
Ein Huhn legt ein Ei und setzt sich darauf. So hält es das Ei warm. Das nennt man brüten. Mehrmals am Tag dreht das Huhn die Eier mit dem Schnabel um.
Im Ei wächst ein Küken heran. Nach ungefähr drei Wochen ist es fertig. Jetzt wird es eng im Ei. Das Küken piepst schon, bevor es schlüpft. Die Henne hört es und gluckst zurück.
Auf dem Schnabel hat das Küken eine kleine Spitze. Sie heißt Eizahn. Damit pickt es ein Loch in die Schale. Das ist harte Arbeit. Oft dauert es einen ganzen Tag, bis das Küken draußen ist. Danach fällt der Eizahn bald ab.
Das Küken ist zuerst nass und müde. Nach wenigen Stunden ist sein Flaum trocken. Dann kann es schon laufen und Körner picken.
brüten: Auf Eiern sitzen und sie warm halten, bis die Jungen schlüpfen. Eizahn: Eine kleine harte Spitze auf dem Schnabel des Kükens. Flaum: Ganz weiche, kurze Federn.
Warum fällt der Eizahn nach dem Schlüpfen ab?
☐ Das Küken braucht ihn zum Körnerpicken. ☐ Er stört das Küken später beim Piepsen und beim Fressen. ☐ Das Küken braucht ihn nur, um die Schale aufzupicken.
Eigene Sätze
- ★Schreibe zwei eigene Sätze. Unterstreiche darin, was du heute geübt hast.
Zum Vergleichen – erst entscheiden, dann umknicken
- Im Norden finden sie nicht mehr genug Futter.
- In Ästen und Stamm.
- Das Küken im Ei.
- In einem Versteck aus Laub.
- Wie der Igel lebt und durch das Jahr kommt.
- Am Samstag.
- Das Küken braucht ihn nur, um die Schale aufzupicken.
Lösungen mit Probe – für die Lehrkraft
- Zeig die Stelle, die deine Antwort stützt. Passt sie auch zum Satz davor? → Im Norden finden sie nicht mehr genug Futter.
- Zeig auf die Stelle im Text. Sagt sie genau das, wonach gefragt ist? → In Ästen und Stamm.
- Zeig die Stelle, die deine Antwort stützt. Passt sie auch zum Satz davor? → Das Küken im Ei.
- Zeig auf die Stelle im Text. Sagt sie genau das, wonach gefragt ist? → In einem Versteck aus Laub.
- Zeig die Stelle, die deine Antwort stützt. Passt sie auch zum Satz davor? → Wie der Igel lebt und durch das Jahr kommt.
- Zeig auf die Stelle im Text. Sagt sie genau das, wonach gefragt ist? → Am Samstag.
- Zeig die Stelle, die deine Antwort stützt. Passt sie auch zum Satz davor? → Das Küken braucht ihn nur, um die Schale aufzupicken.