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Deutsch · Blatt · Klasse 7

Sachtexte und Medien

Deutsch

Sachtexte und Medien

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Datum:
22.10.2026

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Fünf Schritte: Überfliegen, fragen, gründlich lesen, Absätze zusammenfassen, das Ganze in einem Satz. Beim gründlichen Lesen markierst du Schlüsselwörter.

Beispiel: Warum das Laub im Herbst bunt wird:
Im Sommer sind die Blätter der meisten Bäume grün. Sie enthalten viel Blattgrün, das Chlorophyll. Mit ihm stellt der Baum aus Licht, Wasser und Luft Zucker her. //

Im Herbst werden die Tage kürzer und kälter. Der Baum baut das Blattgrün ab und holt wertvolle Stoffe in Äste und Wurzeln zurück. Jetzt sieht man gelbe und orange Farbstoffe, die schon den ganzen Sommer im Blatt waren. //

Manche Bäume bilden im Herbst zusätzlich einen roten Farbstoff. Er schützt das Blatt vor zu viel Licht, solange der Baum noch Stoffe zurückholt. Danach wirft der Baum das Laub ab. So verliert er im Winter weniger Wasser.

Welche Frage stellst du nach dem Überfliegen an diesen Text?

  1. Sag zuerst, bei welchem der fünf Schritte du gerade bist.
  2. Die Überschrift nennt das Thema. Die Frage greift es auf und lenkt das Lesen.
  3. Also: Warum wechseln die Blätter vor dem Winter die Farbe?

Ergebnis: Warum wechseln die Blätter vor dem Winter die Farbe?

Mit Starthilfe

Die Probe steht schon da. Mach sie und kreuze an.

  1. ○Katzenaugen:
    Katzen sehen im Dunkeln viel besser als Menschen. Das liegt an mehreren Dingen in ihrem Auge. //

    Die Pupillen einer Katze können sich sehr weit öffnen. Bei wenig Licht werden sie groß und rund, bei viel Licht schmal wie ein Schlitz. So kommt nachts möglichst viel Licht ins Auge. //

    Hinter der Netzhaut liegt eine Schicht, die wie ein Spiegel wirkt. Sie wirft das Licht ein zweites Mal durch das Auge. Deshalb leuchten Katzenaugen, wenn nachts ein Scheinwerfer sie trifft. //

    Ganz ohne Licht sieht aber auch eine Katze nichts.

    Netzhaut: Die Schicht hinten im Auge, die das Licht aufnimmt.

    Welcher Satz fasst den dritten Absatz zusammen? Starthilfe: Sag zuerst, bei welchem der fünf Schritte du gerade bist.
    ☐ Scheinwerfer blenden Katzen in der Nacht. ☐ Eine Schicht im Auge wirft Licht zurück, darum leuchten die Augen. ☐ Katzen haben eine Netzhaut.

    So fängst du an: Probe: Überfliegen, fragen, gründlich lesen, Absätze zusammenfassen, ein Satz. Was tust du in diesem Schritt?

  2. ○Katzenaugen:
    Katzen sehen im Dunkeln viel besser als Menschen. Das liegt an mehreren Dingen in ihrem Auge. //

    Die Pupillen einer Katze können sich sehr weit öffnen. Bei wenig Licht werden sie groß und rund, bei viel Licht schmal wie ein Schlitz. So kommt nachts möglichst viel Licht ins Auge. //

    Hinter der Netzhaut liegt eine Schicht, die wie ein Spiegel wirkt. Sie wirft das Licht ein zweites Mal durch das Auge. Deshalb leuchten Katzenaugen, wenn nachts ein Scheinwerfer sie trifft. //

    Ganz ohne Licht sieht aber auch eine Katze nichts.

    Netzhaut: Die Schicht hinten im Auge, die das Licht aufnimmt.

    Warum werden die Pupillen nachts groß? Starthilfe: Verbinde zwei Stellen im Text. Was folgt aus beiden zusammen?
    ☐ Weil Katzen nachts müde sind. ☐ Weil der Spiegel sie aufdrückt. ☐ So kommt möglichst viel Licht ins Auge.

    So fängst du an: Probe: Such zwei Zeilen, die zusammen deine Antwort tragen. Passt sie auch zum Schluss?

Üben

Kreuze an. Sag dir die Probe leise vor, bevor du entscheidest.

  1. ●Die Mondphasen:
    Der Mond leuchtet nicht selbst. Wir sehen ihn nur, weil die Sonne ihn anstrahlt. //

    Immer ist eine Hälfte des Mondes hell, nämlich die Hälfte, die zur Sonne zeigt. Weil der Mond in etwa vier Wochen einmal um die Erde kreist, sehen wir von dieser hellen Hälfte mal mehr und mal weniger. //

    Steht der Mond zwischen Erde und Sonne, zeigt seine helle Seite von uns weg. Wir sehen dann fast nichts: Neumond. Steht er von der Sonne aus gesehen hinter der Erde, sehen wir die ganze helle Hälfte: Vollmond.

    Welches Wort passt als Überschrift zum ersten Absatz: Licht, Umlauf oder Neumond?
    ☐ Umlauf ☐ Neumond ☐ Licht
  2. ●Schulgarten eröffnet:
    Am Freitag hat die Nelson-Schule ihren neuen Schulgarten eröffnet. Auf 300 Quadratmetern wachsen jetzt Kartoffeln, Bohnen, Kräuter und Sonnenblumen. //

    Angelegt haben den Garten die Klassen 7a und 7b im Fach Biologie. Die Erde spendete eine Gärtnerei aus dem Bezirk, die Werkzeuge kaufte der Förderverein. //

    Im Sommer gießen Schülerinnen und Schüler in einem Plan, der am schwarzen Brett hängt. Die erste Ernte soll im Oktober in der Mensa gekocht werden.

    Was wächst im neuen Schulgarten?
    ☐ Kartoffeln, Bohnen, Kräuter und Sonnenblumen ☐ Äpfel, Birnen und Kirschen ☐ Erde aus einer Gärtnerei
  3. ●Warum das Laub im Herbst bunt wird:
    Im Sommer sind die Blätter der meisten Bäume grün. Sie enthalten viel Blattgrün, das Chlorophyll. Mit ihm stellt der Baum aus Licht, Wasser und Luft Zucker her. //

    Im Herbst werden die Tage kürzer und kälter. Der Baum baut das Blattgrün ab und holt wertvolle Stoffe in Äste und Wurzeln zurück. Jetzt sieht man gelbe und orange Farbstoffe, die schon den ganzen Sommer im Blatt waren. //

    Manche Bäume bilden im Herbst zusätzlich einen roten Farbstoff. Er schützt das Blatt vor zu viel Licht, solange der Baum noch Stoffe zurückholt. Danach wirft der Baum das Laub ab. So verliert er im Winter weniger Wasser.

    Welche Überschrift aus einem Wort passt zum zweiten Absatz: Blattgrün, Abbau oder Schutz?
    ☐ Schutz ☐ Abbau ☐ Blattgrün
  4. ●Katzenaugen:
    Katzen sehen im Dunkeln viel besser als Menschen. Das liegt an mehreren Dingen in ihrem Auge. //

    Die Pupillen einer Katze können sich sehr weit öffnen. Bei wenig Licht werden sie groß und rund, bei viel Licht schmal wie ein Schlitz. So kommt nachts möglichst viel Licht ins Auge. //

    Hinter der Netzhaut liegt eine Schicht, die wie ein Spiegel wirkt. Sie wirft das Licht ein zweites Mal durch das Auge. Deshalb leuchten Katzenaugen, wenn nachts ein Scheinwerfer sie trifft. //

    Ganz ohne Licht sieht aber auch eine Katze nichts.

    Netzhaut: Die Schicht hinten im Auge, die das Licht aufnimmt.

    Wie sehen die Pupillen bei viel Licht aus?
    ☐ groß und rund ☐ ganz geschlossen ☐ schmal wie ein Schlitz
  5. ●Falsches Foto:
    Am Montagmorgen verbreitete sich in vielen Klassenchats ein Foto. Die Turnhalle der Lessing-Schule stand angeblich unter Wasser. Dazu die Nachricht: „Heute fällt Sport aus!“ //

    Die Schulleitung stellte am Vormittag klar, dass die Halle trocken ist. Das Foto zeigt eine Halle in einer anderen Stadt nach einem Unwetter vor drei Jahren. Wer es zuerst geteilt hat, ist nicht bekannt. //

    Die Schülerzeitung rät: Vor dem Teilen fragen, woher ein Bild kommt. Mit einer Bildersuche im Netz lässt sich oft herausfinden, wo ein Foto zuerst erschienen ist.

    Welcher Satz fasst den zweiten Absatz zusammen?
    ☐ Die Meldung stimmt nicht, das Bild stammt von woanders. ☐ Die Turnhalle stand unter Wasser. ☐ Sport fällt heute aus.

Weiterdenken

Hier hilft nur die Probe, nicht das Gefühl.

  1. ★Wozu schreibst du am Ende das Ganze in einem Satz auf?
    ☐ Du prüfst, ob du den Kern des Textes verstanden hast. ☐ Du übst, schnell zu schreiben. ☐ Du schreibst den Text kürzer ab.
  2. ★Wie Honigbienen einander Futter zeigen:
    Eine Honigbiene, die eine gute Futterquelle gefunden hat, fliegt zurück in den Stock und tanzt. Liegt das Futter nah, läuft sie in kleinen Kreisen. Das nennt man den Rundtanz. //

    Liegt das Futter weiter weg, tanzt sie eine Acht und wackelt dabei mit dem Hinterleib. Die Richtung des geraden Stücks zeigt, wo die Blüten liegen, gemessen am Stand der Sonne. Je länger sie wackelt, desto weiter ist der Weg. //

    Die anderen Bienen folgen der Tänzerin, riechen den Duft der Blüten an ihr und fliegen dann selbst los.

    Welche Überschrift passt zum zweiten Absatz?
    ☐ Warum Bienen Honig machen ☐ Richtung und Entfernung im Tanz ☐ Der Duft der Blüten

Eigene Sätze

  1. ★Schreibe drei Sätze über deinen Tag. Bestimme darin, was du heute geübt hast, und schreibe die Probe daneben.

Zum Vergleichen – erst entscheiden, dann umknicken

  1. Eine Schicht im Auge wirft Licht zurück, darum leuchten die Augen.
  2. So kommt möglichst viel Licht ins Auge.
  3. Licht
  4. Kartoffeln, Bohnen, Kräuter und Sonnenblumen
  5. Abbau
  6. schmal wie ein Schlitz
  7. Die Meldung stimmt nicht, das Bild stammt von woanders.
  8. Du prüfst, ob du den Kern des Textes verstanden hast.
  9. Richtung und Entfernung im Tanz

Lösungen mit Probe – für die Lehrkraft

  1. Überfliegen, fragen, gründlich lesen, Absätze zusammenfassen, ein Satz. Was tust du in diesem Schritt? → Eine Schicht im Auge wirft Licht zurück, darum leuchten die Augen.
  2. Such zwei Zeilen, die zusammen deine Antwort tragen. Passt sie auch zum Schluss? → So kommt möglichst viel Licht ins Auge.
  3. Überfliegen, fragen, gründlich lesen, Absätze zusammenfassen, ein Satz. Was tust du in diesem Schritt? → Licht
  4. Zeig die Zeile. Steht dort genau das, wonach gefragt ist, oder nur dieselben Wörter? → Kartoffeln, Bohnen, Kräuter und Sonnenblumen
  5. Überfliegen, fragen, gründlich lesen, Absätze zusammenfassen, ein Satz. Was tust du in diesem Schritt? → Abbau
  6. Zeig die Zeile. Steht dort genau das, wonach gefragt ist, oder nur dieselben Wörter? → schmal wie ein Schlitz
  7. Überfliegen, fragen, gründlich lesen, Absätze zusammenfassen, ein Satz. Was tust du in diesem Schritt? → Die Meldung stimmt nicht, das Bild stammt von woanders.
  8. Überfliegen, fragen, gründlich lesen, Absätze zusammenfassen, ein Satz. Was tust du in diesem Schritt? → Du prüfst, ob du den Kern des Textes verstanden hast.
  9. Such für deine Antwort einen Grund im Text. Behauptet sie mehr, als dort steht? → Richtung und Entfernung im Tanz