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Deutsch · Blatt · Klasse 3

Lesen und verstehen: Geschichten und Sachtexte

Deutsch

Lesen und verstehen: Geschichten und Sachtexte

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Datum:
24.10.2026

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Angaben finden: Das Fragewort sagt, was du suchst: wo ein Ort, wann eine Zeit, warum ein Grund. Such die Stelle und zeig sie. Was nicht dasteht, zählt nicht.

Beispiel: Der Gräber unter der Wiese
Der Maulwurf lebt fast immer unter der Erde. Dort gräbt er lange Gänge. Seine Vorderfüße sind breit wie Schaufeln. Damit schiebt er die Erde zur Seite. Was übrig bleibt, drückt er nach oben. So entstehen die kleinen Hügel auf der Wiese.

Der Maulwurf hat winzige Augen. Er kann damit nur hell und dunkel unterscheiden. Das stört ihn nicht, denn in seinen Gängen ist es sowieso dunkel. Viel wichtiger ist seine Nase. Mit ihr riecht und tastet er.

Am liebsten frisst der Maulwurf Regenwürmer. Er braucht jeden Tag ungefähr halb so viel Futter, wie er selbst wiegt. Deshalb ist er Tag und Nacht in seinen Gängen unterwegs. Einen Winterschlaf hält er nicht.

In Deutschland steht der Maulwurf unter Schutz. Man darf ihn nicht fangen und nicht töten.

Vorderfüße: Die Füße vorne am Körper eines Tieres. unterscheiden: Merken, dass zwei Dinge nicht gleich sind. Winterschlaf: Ein langer, tiefer Schlaf mancher Tiere im Winter.

Was frisst der Maulwurf am liebsten?

  1. Lies die Frage. Such dann die Stelle, an der die Antwort steht.
  2. Absatz 3, erster Satz. Wurzeln frisst die Wühlmaus – der Maulwurf nicht.
  3. Also: Regenwürmer.

Ergebnis: Regenwürmer.

Mit Starthilfe

Die Probe steht schon da. Mach sie und kreuze an.

  1. ○Wie das Küken aus dem Ei kommt
    Ein Huhn legt ein Ei und setzt sich darauf. So hält es das Ei warm. Das nennt man brüten. Mehrmals am Tag dreht das Huhn die Eier mit dem Schnabel um.

    Im Ei wächst ein Küken heran. Nach ungefähr drei Wochen ist es fertig. Jetzt wird es eng im Ei. Das Küken piepst schon, bevor es schlüpft. Die Henne hört es und gluckst zurück.

    Auf dem Schnabel hat das Küken eine kleine Spitze. Sie heißt Eizahn. Damit pickt es ein Loch in die Schale. Das ist harte Arbeit. Oft dauert es einen ganzen Tag, bis das Küken draußen ist. Danach fällt der Eizahn bald ab.

    Das Küken ist zuerst nass und müde. Nach wenigen Stunden ist sein Flaum trocken. Dann kann es schon laufen und Körner picken.

    brüten: Auf Eiern sitzen und sie warm halten, bis die Jungen schlüpfen. Eizahn: Eine kleine harte Spitze auf dem Schnabel des Kükens. Flaum: Ganz weiche, kurze Federn.

    Wie lange wächst ein Küken im Ei? Starthilfe: Lies die Frage. Such dann die Stelle, an der die Antwort steht.
    ☐ Einen ganzen Tag. ☐ Ungefähr ein paar Monate lang. ☐ Ungefähr drei Wochen.

    So fängst du an: Probe: Zeig auf die Stelle im Text. Sagt sie genau das, wonach gefragt ist?

  2. ○Der Tanz der Bienen
    Eine Honigbiene hat viele Blüten gefunden. Sie fliegt zurück in den Bienenstock. Dort tanzt sie auf der Wabe.

    Der Tanz ist eine Nachricht. Tanzt die Biene im Kreis, sind die Blüten ganz nah. Tanzt sie eine Acht und wackelt dabei, liegen sie weiter weg.

    Die anderen Bienen laufen hinter der Tänzerin her. Sie riechen auch den Duft der Blüten an ihr. Dann fliegen sie los und finden den Weg.

    Wabe: Eine Wand aus Wachs mit vielen kleinen Kammern im Bienenstock. Nachricht: Etwas, das man anderen mitteilt.

    Was zeigt ein Tanz im Kreis? Welcher Satz sagt es? Starthilfe: Sag die Frage mit eigenen Worten. Dann lies Satz für Satz.
    ☐ Tanzt die Biene im Kreis, sind die Blüten ganz nah. ☐ Tanzt sie eine Acht und wackelt dabei, liegen sie weiter weg. ☐ Die anderen Bienen laufen hinter der Tänzerin her.

    So fängst du an: Probe: Lies den Satz und dann die Frage. Beantwortet der Satz genau diese Frage?

Üben

Kreuze an. Sag dir die Probe leise vor, bevor du entscheidest.

  1. ●Das Baumhaus
    Paula und ihr Großvater bauen zusammen ein Baumhaus. Opa sägt die Bretter. Paula hält die Leiter fest.

    Am Abend ist das Dach endlich fertig. Paula klettert hinauf und setzt sich ans Fenster. Von oben sieht sie bis zum See.

    In der Nacht regnet es stundenlang. Am Morgen rennt Paula aufgeregt in den Garten. Im Baumhaus ist alles trocken. Paula hebt beide Daumen. Opa grinst.

    Bretter: Flache, lange Stücke aus Holz. grinst: Lacht mit breitem Mund, ohne Ton.

    Wer sägt die Bretter?
    ☐ Opa. ☐ Paula. ☐ Papa.
  2. ●Das Baumhaus
    Paula und ihr Großvater bauen zusammen ein Baumhaus. Opa sägt die Bretter. Paula hält die Leiter fest.

    Am Abend ist das Dach endlich fertig. Paula klettert hinauf und setzt sich ans Fenster. Von oben sieht sie bis zum See.

    In der Nacht regnet es stundenlang. Am Morgen rennt Paula aufgeregt in den Garten. Im Baumhaus ist alles trocken. Paula hebt beide Daumen. Opa grinst.

    Bretter: Flache, lange Stücke aus Holz. grinst: Lacht mit breitem Mund, ohne Ton.

    Wer sägt die Bretter? Welcher Satz sagt es?
    ☐ Paula hält die Leiter fest. ☐ Opa sägt die Bretter. ☐ Im Baumhaus ist alles trocken.
  3. ●Wie das Küken aus dem Ei kommt
    Ein Huhn legt ein Ei und setzt sich darauf. So hält es das Ei warm. Das nennt man brüten. Mehrmals am Tag dreht das Huhn die Eier mit dem Schnabel um.

    Im Ei wächst ein Küken heran. Nach ungefähr drei Wochen ist es fertig. Jetzt wird es eng im Ei. Das Küken piepst schon, bevor es schlüpft. Die Henne hört es und gluckst zurück.

    Auf dem Schnabel hat das Küken eine kleine Spitze. Sie heißt Eizahn. Damit pickt es ein Loch in die Schale. Das ist harte Arbeit. Oft dauert es einen ganzen Tag, bis das Küken draußen ist. Danach fällt der Eizahn bald ab.

    Das Küken ist zuerst nass und müde. Nach wenigen Stunden ist sein Flaum trocken. Dann kann es schon laufen und Körner picken.

    brüten: Auf Eiern sitzen und sie warm halten, bis die Jungen schlüpfen. Eizahn: Eine kleine harte Spitze auf dem Schnabel des Kükens. Flaum: Ganz weiche, kurze Federn.

    Wie lange wächst ein Küken im Ei?
    ☐ Einen ganzen Tag. ☐ Ungefähr ein paar Monate lang. ☐ Ungefähr drei Wochen.
  4. ●Der Flohmarkt
    Am Samstag ist Flohmarkt auf dem Schulhof. Emil verkauft seine alten Bücher. Er legt sie auf eine bunte Decke.

    Ein Junge bleibt lange vor den Büchern stehen. Er hält ein Buch über Dinosaurier in der Hand. Dann schaut er in sein Portemonnaie und legt das Buch zurück.

    Emil überlegt kurz. Dann gibt er dem Jungen das Buch. „Für dich“, sagt er. Der Junge strahlt über das ganze Gesicht.

    Flohmarkt: Ein Markt, auf dem Leute alte Sachen verkaufen. Portemonnaie: Eine kleine Tasche für Geld.

    Wann ist der Flohmarkt? Welcher Satz sagt es?
    ☐ Am Samstag ist Flohmarkt auf dem Schulhof. ☐ Emil verkauft seine alten Bücher. ☐ Er legt sie auf eine bunte Decke.

Weiterdenken

Hier hilft nur die Probe, nicht das Gefühl.

  1. ★Aus alt mach neu
    Altpapier kommt in die blaue Tonne. Aber was passiert danach? In einer Papierfabrik wird daraus neues Papier.

    Zuerst kommt das Altpapier in einen großen Behälter mit Wasser. Dort wird es gerührt, bis ein grauer Brei entsteht. Der Brei besteht aus winzigen Fasern.

    Dann muss die Druckfarbe heraus. Man bläst Luft in den Brei. Die Farbe bleibt an den Luftblasen hängen und steigt nach oben. Dort schöpft man sie als Schaum ab.

    Jetzt wird der Brei dünn auf ein Sieb gegossen. Das Wasser läuft ab, die Fasern bleiben liegen. Große heiße Walzen pressen und trocknen sie. Am Ende ist ein langes Band aus Papier entstanden.

    Papier kann man mehrmals wiederverwerten, aber nicht unendlich oft. Bei jedem Durchgang werden die Fasern kürzer.

    Fasern: Ganz dünne, kurze Fäden. Walzen: Große Rollen, die sich drehen und etwas flach drücken. wiederverwerten: Aus etwas Altem etwas Neues machen.

    Wie kommt die Druckfarbe aus dem Brei?
    ☐ Sie läuft mit dem Wasser durch das Sieb. ☐ Sie steigt an Luftblasen hoch und wird abgeschöpft. ☐ Sie wird in der Fabrik mit viel Seife ausgewaschen.

Eigene Sätze

  1. ★Schreibe zwei eigene Sätze. Unterstreiche darin, was du heute geübt hast.

Zum Vergleichen – erst entscheiden, dann umknicken

  1. Ungefähr drei Wochen.
  2. Tanzt die Biene im Kreis, sind die Blüten ganz nah.
  3. Opa.
  4. Opa sägt die Bretter.
  5. Ungefähr drei Wochen.
  6. Am Samstag ist Flohmarkt auf dem Schulhof.
  7. Sie steigt an Luftblasen hoch und wird abgeschöpft.

Lösungen mit Probe – für die Lehrkraft

  1. Zeig auf die Stelle im Text. Sagt sie genau das, wonach gefragt ist? → Ungefähr drei Wochen.
  2. Lies den Satz und dann die Frage. Beantwortet der Satz genau diese Frage? → Tanzt die Biene im Kreis, sind die Blüten ganz nah.
  3. Zeig auf die Stelle im Text. Sagt sie genau das, wonach gefragt ist? → Opa.
  4. Lies den Satz und dann die Frage. Beantwortet der Satz genau diese Frage? → Opa sägt die Bretter.
  5. Zeig auf die Stelle im Text. Sagt sie genau das, wonach gefragt ist? → Ungefähr drei Wochen.
  6. Lies den Satz und dann die Frage. Beantwortet der Satz genau diese Frage? → Am Samstag ist Flohmarkt auf dem Schulhof.
  7. Zeig auf die Stelle im Text. Sagt sie genau das, wonach gefragt ist? → Sie steigt an Luftblasen hoch und wird abgeschöpft.