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Deutsch · Blatt · Klasse 3

Lesen und verstehen: Geschichten und Sachtexte

Deutsch

Lesen und verstehen: Geschichten und Sachtexte

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Datum:
24.10.2026

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Angaben finden: Das Fragewort sagt, was du suchst: wo ein Ort, wann eine Zeit, warum ein Grund. Such die Stelle und zeig sie. Was nicht dasteht, zählt nicht.

Beispiel: Warum der Mond leuchtet
Nachts sieht der Mond oft hell aus. Aber er leuchtet nicht selbst. Er ist eine große Kugel aus Gestein.

Das Licht kommt von der Sonne. Die Sonne scheint auf den Mond. Der Mond wirft das Licht zurück zur Erde, wie ein Spiegel.

Der Mond wandert in einem Monat einmal um die Erde. Deshalb sehen wir jeden Abend einen anderen Teil seiner hellen Seite. Mal ist er rund, mal nur eine schmale Sichel.

Gestein: Viel hartes Material aus Steinen. Sichel: Eine schmale, gebogene Form wie ein Teil eines Kreises.

Woraus besteht der Mond?

  1. Lies die Frage. Such dann die Stelle, an der die Antwort steht.
  2. Absatz 1: Er ist eine große Kugel aus Gestein.
  3. Also: Aus Gestein.

Ergebnis: Aus Gestein.

Mit Starthilfe

Die Probe steht schon da. Mach sie und kreuze an.

  1. ○Wo ist der Schlüssel?
    Nach der Schule steht Ben vor der Haustür. Er sucht in seiner Jacke. Der Schlüssel ist nicht da.

    Ben läuft den Weg zurück. Am Spielplatz sucht er unter der Rutsche. Im Gras liegt nur ein roter Handschuh.

    Da ruft jemand seinen Namen. Frau Kaya von nebenan winkt mit etwas Glänzendem. „Der lag vor meinem Briefkasten“, sagt sie. Ben atmet tief aus.

    nebenan: Im Haus gleich daneben. Glänzendem: Etwas, das im Licht blinkt.

    Wo sucht Ben am Spielplatz? Starthilfe: Lies die Frage. Such dann die Stelle, an der die Antwort steht.
    ☐ In seiner Jacke. ☐ Im Sandkasten. ☐ Unter der Rutsche.

    So fängst du an: Probe: Zeig auf die Stelle im Text. Sagt sie genau das, wonach gefragt ist?

  2. ○Die Reise der Kraniche
    Kraniche sind große graue Vögel mit langen Beinen. Im Sommer leben viele von ihnen in Mooren im Norden von Deutschland.

    Im Herbst wird das Futter knapp. Dann sammeln sich die Kraniche zu großen Gruppen. Gemeinsam fliegen sie nach Spanien. Dort ist der Winter mild.

    Am Himmel fliegen sie oft in einer langen Reihe. Dabei rufen sie laut. So verliert keiner die anderen. Im Frühling kehren sie zurück.

    Mooren: Ein Moor ist ein sehr nasser, weicher Boden mit Gras und Pfützen. knapp: Es gibt nur noch wenig davon.

    Wohin fliegen die Kraniche im Herbst? Welcher Satz sagt es? Starthilfe: Sag die Frage mit eigenen Worten. Dann lies Satz für Satz.
    ☐ Gemeinsam fliegen sie nach Spanien. ☐ Im Herbst wird das Futter knapp. ☐ Dort ist der Winter mild.

    So fängst du an: Probe: Lies den Satz und dann die Frage. Beantwortet der Satz genau diese Frage?

Üben

Kreuze an. Sag dir die Probe leise vor, bevor du entscheidest.

  1. ●Die Reise der Kraniche
    Kraniche sind große graue Vögel mit langen Beinen. Im Sommer leben viele von ihnen in Mooren im Norden von Deutschland.

    Im Herbst wird das Futter knapp. Dann sammeln sich die Kraniche zu großen Gruppen. Gemeinsam fliegen sie nach Spanien. Dort ist der Winter mild.

    Am Himmel fliegen sie oft in einer langen Reihe. Dabei rufen sie laut. So verliert keiner die anderen. Im Frühling kehren sie zurück.

    Mooren: Ein Moor ist ein sehr nasser, weicher Boden mit Gras und Pfützen. knapp: Es gibt nur noch wenig davon.

    Wo leben viele Kraniche im Sommer?
    ☐ In Mooren im Norden von Deutschland. ☐ In Spanien. ☐ Am Himmel.
  2. ●Warum der Mond leuchtet
    Nachts sieht der Mond oft hell aus. Aber er leuchtet nicht selbst. Er ist eine große Kugel aus Gestein.

    Das Licht kommt von der Sonne. Die Sonne scheint auf den Mond. Der Mond wirft das Licht zurück zur Erde, wie ein Spiegel.

    Der Mond wandert in einem Monat einmal um die Erde. Deshalb sehen wir jeden Abend einen anderen Teil seiner hellen Seite. Mal ist er rund, mal nur eine schmale Sichel.

    Gestein: Viel hartes Material aus Steinen. Sichel: Eine schmale, gebogene Form wie ein Teil eines Kreises.

    Woher kommt das Licht des Mondes? Welcher Satz sagt es?
    ☐ Nachts sieht der Mond oft hell aus. ☐ Das Licht kommt von der Sonne. ☐ Aber er leuchtet nicht selbst.
  3. ●Warum der Mond leuchtet
    Nachts sieht der Mond oft hell aus. Aber er leuchtet nicht selbst. Er ist eine große Kugel aus Gestein.

    Das Licht kommt von der Sonne. Die Sonne scheint auf den Mond. Der Mond wirft das Licht zurück zur Erde, wie ein Spiegel.

    Der Mond wandert in einem Monat einmal um die Erde. Deshalb sehen wir jeden Abend einen anderen Teil seiner hellen Seite. Mal ist er rund, mal nur eine schmale Sichel.

    Gestein: Viel hartes Material aus Steinen. Sichel: Eine schmale, gebogene Form wie ein Teil eines Kreises.

    Woher kommt das Licht des Mondes?
    ☐ Aus dem Inneren des Mondes. ☐ Von der Erde. ☐ Von der Sonne.
  4. ●Wie das Küken aus dem Ei kommt
    Ein Huhn legt ein Ei und setzt sich darauf. So hält es das Ei warm. Das nennt man brüten. Mehrmals am Tag dreht das Huhn die Eier mit dem Schnabel um.

    Im Ei wächst ein Küken heran. Nach ungefähr drei Wochen ist es fertig. Jetzt wird es eng im Ei. Das Küken piepst schon, bevor es schlüpft. Die Henne hört es und gluckst zurück.

    Auf dem Schnabel hat das Küken eine kleine Spitze. Sie heißt Eizahn. Damit pickt es ein Loch in die Schale. Das ist harte Arbeit. Oft dauert es einen ganzen Tag, bis das Küken draußen ist. Danach fällt der Eizahn bald ab.

    Das Küken ist zuerst nass und müde. Nach wenigen Stunden ist sein Flaum trocken. Dann kann es schon laufen und Körner picken.

    brüten: Auf Eiern sitzen und sie warm halten, bis die Jungen schlüpfen. Eizahn: Eine kleine harte Spitze auf dem Schnabel des Kükens. Flaum: Ganz weiche, kurze Federn.

    Wie lange wächst ein Küken im Ei? Welcher Satz sagt es?
    ☐ Nach ungefähr drei Wochen ist es fertig. ☐ Das Küken piepst schon, bevor es schlüpft. ☐ Jetzt wird es eng im Ei.

Weiterdenken

Hier hilft nur die Probe, nicht das Gefühl.

  1. ★Aus alt mach neu
    Altpapier kommt in die blaue Tonne. Aber was passiert danach? In einer Papierfabrik wird daraus neues Papier.

    Zuerst kommt das Altpapier in einen großen Behälter mit Wasser. Dort wird es gerührt, bis ein grauer Brei entsteht. Der Brei besteht aus winzigen Fasern.

    Dann muss die Druckfarbe heraus. Man bläst Luft in den Brei. Die Farbe bleibt an den Luftblasen hängen und steigt nach oben. Dort schöpft man sie als Schaum ab.

    Jetzt wird der Brei dünn auf ein Sieb gegossen. Das Wasser läuft ab, die Fasern bleiben liegen. Große heiße Walzen pressen und trocknen sie. Am Ende ist ein langes Band aus Papier entstanden.

    Papier kann man mehrmals wiederverwerten, aber nicht unendlich oft. Bei jedem Durchgang werden die Fasern kürzer.

    Fasern: Ganz dünne, kurze Fäden. Walzen: Große Rollen, die sich drehen und etwas flach drücken. wiederverwerten: Aus etwas Altem etwas Neues machen.

    Wie kommt die Druckfarbe aus dem Brei?
    ☐ Sie läuft mit dem Wasser durch das Sieb. ☐ Sie steigt an Luftblasen hoch und wird abgeschöpft. ☐ Sie wird in der Fabrik mit viel Seife ausgewaschen.

Eigene Sätze

  1. ★Schreibe zwei eigene Sätze. Unterstreiche darin, was du heute geübt hast.

Zum Vergleichen – erst entscheiden, dann umknicken

  1. Unter der Rutsche.
  2. Gemeinsam fliegen sie nach Spanien.
  3. In Mooren im Norden von Deutschland.
  4. Das Licht kommt von der Sonne.
  5. Von der Sonne.
  6. Nach ungefähr drei Wochen ist es fertig.
  7. Sie steigt an Luftblasen hoch und wird abgeschöpft.

Lösungen mit Probe – für die Lehrkraft

  1. Zeig auf die Stelle im Text. Sagt sie genau das, wonach gefragt ist? → Unter der Rutsche.
  2. Lies den Satz und dann die Frage. Beantwortet der Satz genau diese Frage? → Gemeinsam fliegen sie nach Spanien.
  3. Zeig auf die Stelle im Text. Sagt sie genau das, wonach gefragt ist? → In Mooren im Norden von Deutschland.
  4. Lies den Satz und dann die Frage. Beantwortet der Satz genau diese Frage? → Das Licht kommt von der Sonne.
  5. Zeig auf die Stelle im Text. Sagt sie genau das, wonach gefragt ist? → Von der Sonne.
  6. Lies den Satz und dann die Frage. Beantwortet der Satz genau diese Frage? → Nach ungefähr drei Wochen ist es fertig.
  7. Zeig auf die Stelle im Text. Sagt sie genau das, wonach gefragt ist? → Sie steigt an Luftblasen hoch und wird abgeschöpft.