Lesen und verstehen: Geschichten und Sachtexte
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- 25.10.2026
Mein Ziel: Ich denke über den Text hinaus und prüfe meine Antwort am Text.
Erst entscheiden, dann vergleichen. Wo du falsch lagst: die Probe noch einmal machen und den Satz richtig abschreiben.
○ mit Starthilfe, ● für alle, ★ zum Weiterdenken. Du wählst mindestens eine ★-Aufgabe.
Merken
Über den Text hinaus: Du darfst weiterdenken, aber deine Antwort muss zu einer Stelle im Text passen. Sie darf nicht mehr behaupten, als dort steht.
Beispiel: Die Reise der Kraniche
Kraniche sind große graue Vögel mit langen Beinen. Im Sommer leben viele von ihnen in Mooren im Norden von Deutschland.
Im Herbst wird das Futter knapp. Dann sammeln sich die Kraniche zu großen Gruppen. Gemeinsam fliegen sie nach Spanien. Dort ist der Winter mild.
Am Himmel fliegen sie oft in einer langen Reihe. Dabei rufen sie laut. So verliert keiner die anderen. Im Frühling kehren sie zurück.
Mooren: Ein Moor ist ein sehr nasser, weicher Boden mit Gras und Pfützen. knapp: Es gibt nur noch wenig davon.
Ein Kind sieht im Oktober viele Kraniche am Himmel. Was schließt es nach dem Text?
- Denk weiter, aber bleib beim Text. Welche Stelle hilft dir?
- Absatz 2: Im Herbst fliegen sie nach Spanien. Absatz 3: Zurück kommen sie im Frühling.
- Also: Die Kraniche sind auf dem Weg nach Spanien.
Ergebnis: Die Kraniche sind auf dem Weg nach Spanien.
Mit Starthilfe
Die Probe steht schon da. Mach sie und kreuze an.
- ○Der Stachelträger im Laub
Der Igel ist ein Tier der Nacht. Am Tag schläft er in einem Versteck aus Laub. Erst am Abend geht er auf die Suche nach Futter.
Auf dem Rücken trägt der Igel viele tausend Stacheln. Bei Gefahr rollt er sich zu einer Kugel zusammen. Dann schützen ihn die Stacheln. Seine Augen sind klein. Er hört und riecht aber sehr gut.
Am liebsten frisst der Igel Käfer, Raupen und Regenwürmer. Milch darf man ihm nicht geben, denn davon wird er krank.
Im Herbst frisst sich der Igel ein dickes Fettpolster an. Im Winter hält er einen langen Winterschlaf. Sein Herz schlägt dann ganz langsam. Er wacht erst im Frühling wieder auf.
In Deutschland steht der Igel unter Schutz. Man darf ihn nicht einfach mitnehmen.
Versteck: Ein Ort, an dem man nicht gesehen wird. Fettpolster: Eine dicke Schicht Fett unter der Haut, von der der Körper zehren kann. Winterschlaf: Ein langer, tiefer Schlaf mancher Tiere im Winter.
Stell dir vor, in einem Garten gibt es keine Käfer, Raupen und Würmer. Was würde der Igel wohl tun? Starthilfe: Denk weiter, aber bleib beim Text. Welche Stelle hilft dir?
☐ Er würde in einem anderen Garten nach Futter suchen. ☐ Er würde mitten im Sommer seinen Winterschlaf beginnen. ☐ Er würde Gras fressen wie ein Schaf.So fängst du an: Probe: Lies die Stelle noch einmal. Passt deine Antwort dazu, ohne mehr zu behaupten?
- ○Ein Haus für immer
Die Weinbergschnecke trägt ihr Haus immer bei sich. Sie kann es nicht verlassen, denn ihre Organe liegen darin. Das Haus wächst mit der Schnecke mit. Am Rand wird immer neue Schale angebaut. Dafür braucht die Schnecke Kalk. Den findet sie in Pflanzen und im Boden.
Die Schnecke kriecht auf einem breiten Fuß. Er gibt Schleim ab. Auf dem Schleim gleitet sie über Steine und sogar über spitze Kanten, ohne sich zu verletzen.
Am Kopf hat sie vier Fühler. Auf den zwei langen sitzen die Augen. Mit den zwei kurzen tastet und riecht sie.
Wird es im Herbst kalt, zieht sich die Schnecke ganz in ihr Haus zurück. Sie verschließt es mit einem Deckel aus Kalk. So übersteht sie den Winter. In Deutschland steht die Weinbergschnecke unter Schutz.
Organe: Teile im Körper mit einer Aufgabe, zum Beispiel Herz und Magen. Kalk: Ein weißer, harter Stoff. Aus ihm sind auch Muschelschalen. gleitet: Bewegt sich glatt und ohne Ruck vorwärts.
Wofür braucht die Schnecke Kalk? Starthilfe: Such die Stellen, die zur Frage passen. Was sagen sie zusammen?
☐ Damit ihr Fuß Schleim abgeben kann. ☐ Für ihr Haus und für den Winterdeckel. ☐ Damit sie im Dunkeln sehen kann.So fängst du an: Probe: Zeig die Stelle, die deine Antwort stützt. Passt sie auch zum Satz davor?
Üben
Kreuze an. Sag dir die Probe leise vor, bevor du entscheidest.
- ●Der Stachelträger im Laub
Der Igel ist ein Tier der Nacht. Am Tag schläft er in einem Versteck aus Laub. Erst am Abend geht er auf die Suche nach Futter.
Auf dem Rücken trägt der Igel viele tausend Stacheln. Bei Gefahr rollt er sich zu einer Kugel zusammen. Dann schützen ihn die Stacheln. Seine Augen sind klein. Er hört und riecht aber sehr gut.
Am liebsten frisst der Igel Käfer, Raupen und Regenwürmer. Milch darf man ihm nicht geben, denn davon wird er krank.
Im Herbst frisst sich der Igel ein dickes Fettpolster an. Im Winter hält er einen langen Winterschlaf. Sein Herz schlägt dann ganz langsam. Er wacht erst im Frühling wieder auf.
In Deutschland steht der Igel unter Schutz. Man darf ihn nicht einfach mitnehmen.
Versteck: Ein Ort, an dem man nicht gesehen wird. Fettpolster: Eine dicke Schicht Fett unter der Haut, von der der Körper zehren kann. Winterschlaf: Ein langer, tiefer Schlaf mancher Tiere im Winter.
Ein Kind findet im Oktober einen Igel im Garten und will ihn mit ins Haus nehmen. Was sagt der Text dazu?
☐ Es soll ihm eine Schale Milch hinstellen. ☐ Es soll ihn lassen, denn er steht unter Schutz. ☐ Es darf ihn mitnehmen, weil alle Igel im Herbst Hilfe brauchen. - ●Heute nicht im Rennen
Beim Sportfest gibt es ein Wettrennen. Mila ist die Schnellste in ihrer Klasse. Alle wissen das. Neben ihr steht Ben. Er hat sich letzte Woche den Fuß verstaucht und humpelt noch ein bisschen.
Der Startpfiff ertönt. Mila rennt los und ist sofort vorne. Hinter sich hört sie einen Schrei. Ben ist gestolpert und liegt auf der Bahn.
Mila bleibt stehen. Die anderen Kinder laufen an ihr vorbei. Sie dreht sich um und hilft Ben auf. Zusammen gehen sie langsam ins Ziel. Sie sind die Letzten.
Am Abend fragt ihr Bruder: „Hast du gewonnen?“ Mila überlegt kurz. Dann sagt sie: „Heute nicht im Rennen.“ Ihr Bruder schaut verwirrt. Mila lächelt nur.
verstaucht: Beim Umknicken verletzt, sodass es wehtut und dick wird. humpelt: Geht ungleichmäßig, weil ein Bein wehtut. verwirrt: Man versteht gerade nicht, was los ist.
Wie fühlt sich Mila wohl am Abend?
☐ Das kann man nicht wissen, sie sagt es nicht. ☐ Sie ist traurig, weil sie Letzte war. ☐ Sie ist zufrieden mit sich. - ●Ein Haus für immer
Die Weinbergschnecke trägt ihr Haus immer bei sich. Sie kann es nicht verlassen, denn ihre Organe liegen darin. Das Haus wächst mit der Schnecke mit. Am Rand wird immer neue Schale angebaut. Dafür braucht die Schnecke Kalk. Den findet sie in Pflanzen und im Boden.
Die Schnecke kriecht auf einem breiten Fuß. Er gibt Schleim ab. Auf dem Schleim gleitet sie über Steine und sogar über spitze Kanten, ohne sich zu verletzen.
Am Kopf hat sie vier Fühler. Auf den zwei langen sitzen die Augen. Mit den zwei kurzen tastet und riecht sie.
Wird es im Herbst kalt, zieht sich die Schnecke ganz in ihr Haus zurück. Sie verschließt es mit einem Deckel aus Kalk. So übersteht sie den Winter. In Deutschland steht die Weinbergschnecke unter Schutz.
Organe: Teile im Körper mit einer Aufgabe, zum Beispiel Herz und Magen. Kalk: Ein weißer, harter Stoff. Aus ihm sind auch Muschelschalen. gleitet: Bewegt sich glatt und ohne Ruck vorwärts.
Ein Kind findet eine leere Schneckenschale. Was bedeutet das wohl?
☐ Die Schnecke lebt nicht mehr, denn ohne ihr Haus kann sie nicht leben. ☐ Die Schnecke ist ausgezogen und sucht ein größeres Haus. ☐ Die Schnecke schläft den Winter über außerhalb ihres Hauses. - ●Ein Haus für immer
Die Weinbergschnecke trägt ihr Haus immer bei sich. Sie kann es nicht verlassen, denn ihre Organe liegen darin. Das Haus wächst mit der Schnecke mit. Am Rand wird immer neue Schale angebaut. Dafür braucht die Schnecke Kalk. Den findet sie in Pflanzen und im Boden.
Die Schnecke kriecht auf einem breiten Fuß. Er gibt Schleim ab. Auf dem Schleim gleitet sie über Steine und sogar über spitze Kanten, ohne sich zu verletzen.
Am Kopf hat sie vier Fühler. Auf den zwei langen sitzen die Augen. Mit den zwei kurzen tastet und riecht sie.
Wird es im Herbst kalt, zieht sich die Schnecke ganz in ihr Haus zurück. Sie verschließt es mit einem Deckel aus Kalk. So übersteht sie den Winter. In Deutschland steht die Weinbergschnecke unter Schutz.
Organe: Teile im Körper mit einer Aufgabe, zum Beispiel Herz und Magen. Kalk: Ein weißer, harter Stoff. Aus ihm sind auch Muschelschalen. gleitet: Bewegt sich glatt und ohne Ruck vorwärts.
Wofür braucht die Schnecke Kalk?
☐ Damit ihr Fuß Schleim abgeben kann. ☐ Für ihr Haus und für den Winterdeckel. ☐ Damit sie im Dunkeln sehen kann.
Weiterdenken
Hier hilft nur die Probe, nicht das Gefühl.
- ★Wie das Küken aus dem Ei kommt
Ein Huhn legt ein Ei und setzt sich darauf. So hält es das Ei warm. Das nennt man brüten. Mehrmals am Tag dreht das Huhn die Eier mit dem Schnabel um.
Im Ei wächst ein Küken heran. Nach ungefähr drei Wochen ist es fertig. Jetzt wird es eng im Ei. Das Küken piepst schon, bevor es schlüpft. Die Henne hört es und gluckst zurück.
Auf dem Schnabel hat das Küken eine kleine Spitze. Sie heißt Eizahn. Damit pickt es ein Loch in die Schale. Das ist harte Arbeit. Oft dauert es einen ganzen Tag, bis das Küken draußen ist. Danach fällt der Eizahn bald ab.
Das Küken ist zuerst nass und müde. Nach wenigen Stunden ist sein Flaum trocken. Dann kann es schon laufen und Körner picken.
brüten: Auf Eiern sitzen und sie warm halten, bis die Jungen schlüpfen. Eizahn: Eine kleine harte Spitze auf dem Schnabel des Kükens. Flaum: Ganz weiche, kurze Federn.
Stell dir vor, die Henne verlässt das Nest für zwei Tage. Was wäre wohl das Problem?
☐ Die Küken würden schneller schlüpfen. ☐ Die Eier würden sich dann ganz von selbst im Nest umdrehen. ☐ Die Eier würden kalt, und die Küken wüchsen nicht weiter.
Eigene Sätze
- ★Schreibe zwei eigene Sätze. Unterstreiche darin, was du heute geübt hast.
Zum Vergleichen – erst entscheiden, dann umknicken
- Er würde in einem anderen Garten nach Futter suchen.
- Für ihr Haus und für den Winterdeckel.
- Es soll ihn lassen, denn er steht unter Schutz.
- Sie ist zufrieden mit sich.
- Die Schnecke lebt nicht mehr, denn ohne ihr Haus kann sie nicht leben.
- Für ihr Haus und für den Winterdeckel.
- Die Eier würden kalt, und die Küken wüchsen nicht weiter.
Lösungen mit Probe – für die Lehrkraft
- Lies die Stelle noch einmal. Passt deine Antwort dazu, ohne mehr zu behaupten? → Er würde in einem anderen Garten nach Futter suchen.
- Zeig die Stelle, die deine Antwort stützt. Passt sie auch zum Satz davor? → Für ihr Haus und für den Winterdeckel.
- Lies die Stelle noch einmal. Passt deine Antwort dazu, ohne mehr zu behaupten? → Es soll ihn lassen, denn er steht unter Schutz.
- Zeig die Stelle, die deine Antwort stützt. Passt sie auch zum Satz davor? → Sie ist zufrieden mit sich.
- Lies die Stelle noch einmal. Passt deine Antwort dazu, ohne mehr zu behaupten? → Die Schnecke lebt nicht mehr, denn ohne ihr Haus kann sie nicht leben.
- Zeig die Stelle, die deine Antwort stützt. Passt sie auch zum Satz davor? → Für ihr Haus und für den Winterdeckel.
- Lies die Stelle noch einmal. Passt deine Antwort dazu, ohne mehr zu behaupten? → Die Eier würden kalt, und die Küken wüchsen nicht weiter.