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Deutsch · Blatt · Klasse 3

Lesen und verstehen: Geschichten und Sachtexte

Deutsch

Lesen und verstehen: Geschichten und Sachtexte

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Datum:
28.10.2026

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Zwischen den Zeilen: Manche Antworten stehen nicht in einem Satz. Verbinde zwei Stellen. Oft verrät ein Wort, was gemeint ist: Wer die Schultern hängen lässt, ist enttäuscht.

Beispiel: Wo ist der Schlüssel?
Nach der Schule steht Ben vor der Haustür. Er sucht in seiner Jacke. Der Schlüssel ist nicht da.

Ben läuft den Weg zurück. Am Spielplatz sucht er unter der Rutsche. Im Gras liegt nur ein roter Handschuh.

Da ruft jemand seinen Namen. Frau Kaya von nebenan winkt mit etwas Glänzendem. „Der lag vor meinem Briefkasten“, sagt sie. Ben atmet tief aus.

nebenan: Im Haus gleich daneben. Glänzendem: Etwas, das im Licht blinkt.

Was hält Frau Kaya in der Hand?

  1. Such die Stellen, die zur Frage passen. Was sagen sie zusammen?
  2. Sie winkt mit etwas Glänzendem, und Ben atmet tief aus. Das ist sein Schlüssel.
  3. Also: Bens Schlüssel.

Ergebnis: Bens Schlüssel.

Mit Starthilfe

Die Probe steht schon da. Mach sie und kreuze an.

  1. ○Der Flohmarkt
    Am Samstag ist Flohmarkt auf dem Schulhof. Emil verkauft seine alten Bücher. Er legt sie auf eine bunte Decke.

    Ein Junge bleibt lange vor den Büchern stehen. Er hält ein Buch über Dinosaurier in der Hand. Dann schaut er in sein Portemonnaie und legt das Buch zurück.

    Emil überlegt kurz. Dann gibt er dem Jungen das Buch. „Für dich“, sagt er. Der Junge strahlt über das ganze Gesicht.

    Flohmarkt: Ein Markt, auf dem Leute alte Sachen verkaufen. Portemonnaie: Eine kleine Tasche für Geld.

    Warum legt der Junge das Buch zurück? Starthilfe: Such die Stellen, die zur Frage passen. Was sagen sie zusammen?
    ☐ Das steht nicht im Text. ☐ Er hat nicht genug Geld dafür. ☐ Das Buch gefällt ihm nicht.

    So fängst du an: Probe: Zeig die Stelle, die deine Antwort stützt. Passt sie auch zum Satz davor?

  2. ○Der Flohmarkt
    Am Samstag ist Flohmarkt auf dem Schulhof. Emil verkauft seine alten Bücher. Er legt sie auf eine bunte Decke.

    Ein Junge bleibt lange vor den Büchern stehen. Er hält ein Buch über Dinosaurier in der Hand. Dann schaut er in sein Portemonnaie und legt das Buch zurück.

    Emil überlegt kurz. Dann gibt er dem Jungen das Buch. „Für dich“, sagt er. Der Junge strahlt über das ganze Gesicht.

    Flohmarkt: Ein Markt, auf dem Leute alte Sachen verkaufen. Portemonnaie: Eine kleine Tasche für Geld.

    Wann ist der Flohmarkt? Starthilfe: Lies die Frage. Such dann die Stelle, an der die Antwort steht.
    ☐ Auf dem Schulhof. ☐ Am Sonntag. ☐ Am Samstag.

    So fängst du an: Probe: Zeig auf die Stelle im Text. Sagt sie genau das, wonach gefragt ist?

Üben

Kreuze an. Sag dir die Probe leise vor, bevor du entscheidest.

  1. ●Der Tanz der Bienen
    Eine Honigbiene hat viele Blüten gefunden. Sie fliegt zurück in den Bienenstock. Dort tanzt sie auf der Wabe.

    Der Tanz ist eine Nachricht. Tanzt die Biene im Kreis, sind die Blüten ganz nah. Tanzt sie eine Acht und wackelt dabei, liegen sie weiter weg.

    Die anderen Bienen laufen hinter der Tänzerin her. Sie riechen auch den Duft der Blüten an ihr. Dann fliegen sie los und finden den Weg.

    Wabe: Eine Wand aus Wachs mit vielen kleinen Kammern im Bienenstock. Nachricht: Etwas, das man anderen mitteilt.

    Im dritten Absatz steht: „Sie riechen auch den Duft der Blüten an ihr.“ An wem riechen sie den Duft?
    ☐ Das steht nicht in dem Satz. ☐ An der Wabe. ☐ An der Tänzerin.
  2. ●Die Reise der Kraniche
    Kraniche sind große graue Vögel mit langen Beinen. Im Sommer leben viele von ihnen in Mooren im Norden von Deutschland.

    Im Herbst wird das Futter knapp. Dann sammeln sich die Kraniche zu großen Gruppen. Gemeinsam fliegen sie nach Spanien. Dort ist der Winter mild.

    Am Himmel fliegen sie oft in einer langen Reihe. Dabei rufen sie laut. So verliert keiner die anderen. Im Frühling kehren sie zurück.

    Mooren: Ein Moor ist ein sehr nasser, weicher Boden mit Gras und Pfützen. knapp: Es gibt nur noch wenig davon.

    Wohin fliegen die Kraniche im Herbst?
    ☐ Nach Spanien. ☐ In die Moore im Norden. ☐ Nach Afrika.
  3. ●Der Gräber unter der Wiese
    Der Maulwurf lebt fast immer unter der Erde. Dort gräbt er lange Gänge. Seine Vorderfüße sind breit wie Schaufeln. Damit schiebt er die Erde zur Seite. Was übrig bleibt, drückt er nach oben. So entstehen die kleinen Hügel auf der Wiese.

    Der Maulwurf hat winzige Augen. Er kann damit nur hell und dunkel unterscheiden. Das stört ihn nicht, denn in seinen Gängen ist es sowieso dunkel. Viel wichtiger ist seine Nase. Mit ihr riecht und tastet er.

    Am liebsten frisst der Maulwurf Regenwürmer. Er braucht jeden Tag ungefähr halb so viel Futter, wie er selbst wiegt. Deshalb ist er Tag und Nacht in seinen Gängen unterwegs. Einen Winterschlaf hält er nicht.

    In Deutschland steht der Maulwurf unter Schutz. Man darf ihn nicht fangen und nicht töten.

    Vorderfüße: Die Füße vorne am Körper eines Tieres. unterscheiden: Merken, dass zwei Dinge nicht gleich sind. Winterschlaf: Ein langer, tiefer Schlaf mancher Tiere im Winter.

    Worum geht es in dem Text vor allem?
    ☐ Warum der Maulwurf schlecht sieht. ☐ Wie der Maulwurf unter der Erde lebt. ☐ Wie man einen Maulwurf aus dem Garten vertreibt.
  4. ●Wo ist der Schlüssel?
    Nach der Schule steht Ben vor der Haustür. Er sucht in seiner Jacke. Der Schlüssel ist nicht da.

    Ben läuft den Weg zurück. Am Spielplatz sucht er unter der Rutsche. Im Gras liegt nur ein roter Handschuh.

    Da ruft jemand seinen Namen. Frau Kaya von nebenan winkt mit etwas Glänzendem. „Der lag vor meinem Briefkasten“, sagt sie. Ben atmet tief aus.

    nebenan: Im Haus gleich daneben. Glänzendem: Etwas, das im Licht blinkt.

    Wo sucht Ben am Spielplatz?
    ☐ In seiner Jacke. ☐ Im Sandkasten. ☐ Unter der Rutsche.

Weiterdenken

Hier hilft nur die Probe, nicht das Gefühl.

  1. ★Der Gräber unter der Wiese
    Der Maulwurf lebt fast immer unter der Erde. Dort gräbt er lange Gänge. Seine Vorderfüße sind breit wie Schaufeln. Damit schiebt er die Erde zur Seite. Was übrig bleibt, drückt er nach oben. So entstehen die kleinen Hügel auf der Wiese.

    Der Maulwurf hat winzige Augen. Er kann damit nur hell und dunkel unterscheiden. Das stört ihn nicht, denn in seinen Gängen ist es sowieso dunkel. Viel wichtiger ist seine Nase. Mit ihr riecht und tastet er.

    Am liebsten frisst der Maulwurf Regenwürmer. Er braucht jeden Tag ungefähr halb so viel Futter, wie er selbst wiegt. Deshalb ist er Tag und Nacht in seinen Gängen unterwegs. Einen Winterschlaf hält er nicht.

    In Deutschland steht der Maulwurf unter Schutz. Man darf ihn nicht fangen und nicht töten.

    Vorderfüße: Die Füße vorne am Körper eines Tieres. unterscheiden: Merken, dass zwei Dinge nicht gleich sind. Winterschlaf: Ein langer, tiefer Schlaf mancher Tiere im Winter.

    Warum stören den Maulwurf seine schlechten Augen kaum?
    ☐ In seinen Gängen ist es sowieso dunkel. ☐ Er hält einen langen Winterschlaf. ☐ Er kommt nur nachts aus der Erde heraus, wenn alle schlafen.

Eigene Sätze

  1. ★Schreibe zwei eigene Sätze. Unterstreiche darin, was du heute geübt hast.

Zum Vergleichen – erst entscheiden, dann umknicken

  1. Er hat nicht genug Geld dafür.
  2. Am Samstag.
  3. An der Tänzerin.
  4. Nach Spanien.
  5. Wie der Maulwurf unter der Erde lebt.
  6. Unter der Rutsche.
  7. In seinen Gängen ist es sowieso dunkel.

Lösungen mit Probe – für die Lehrkraft

  1. Zeig die Stelle, die deine Antwort stützt. Passt sie auch zum Satz davor? → Er hat nicht genug Geld dafür.
  2. Zeig auf die Stelle im Text. Sagt sie genau das, wonach gefragt ist? → Am Samstag.
  3. Zeig die Stelle, die deine Antwort stützt. Passt sie auch zum Satz davor? → An der Tänzerin.
  4. Zeig auf die Stelle im Text. Sagt sie genau das, wonach gefragt ist? → Nach Spanien.
  5. Zeig die Stelle, die deine Antwort stützt. Passt sie auch zum Satz davor? → Wie der Maulwurf unter der Erde lebt.
  6. Zeig auf die Stelle im Text. Sagt sie genau das, wonach gefragt ist? → Unter der Rutsche.
  7. Zeig die Stelle, die deine Antwort stützt. Passt sie auch zum Satz davor? → In seinen Gängen ist es sowieso dunkel.