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Deutsch · Blatt · Klasse 7

Sachtexte und Medien

Deutsch

Sachtexte und Medien

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Datum:
29.10.2026

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Fünf Schritte: Überfliegen, fragen, gründlich lesen, Absätze zusammenfassen, das Ganze in einem Satz. Beim gründlichen Lesen markierst du Schlüsselwörter.

Beispiel: Katzenaugen:
Katzen sehen im Dunkeln viel besser als Menschen. Das liegt an mehreren Dingen in ihrem Auge. //

Die Pupillen einer Katze können sich sehr weit öffnen. Bei wenig Licht werden sie groß und rund, bei viel Licht schmal wie ein Schlitz. So kommt nachts möglichst viel Licht ins Auge. //

Hinter der Netzhaut liegt eine Schicht, die wie ein Spiegel wirkt. Sie wirft das Licht ein zweites Mal durch das Auge. Deshalb leuchten Katzenaugen, wenn nachts ein Scheinwerfer sie trifft. //

Ganz ohne Licht sieht aber auch eine Katze nichts.

Netzhaut: Die Schicht hinten im Auge, die das Licht aufnimmt.

Welches Wort aus dem dritten Absatz markierst du als Schlüsselwort?

  1. Sag zuerst, bei welchem der fünf Schritte du gerade bist.
  2. Das Wort nennt, wie die Schicht hinter der Netzhaut arbeitet.
  3. Also: Spiegel

Ergebnis: Spiegel

Mit Starthilfe

Die Probe steht schon da. Mach sie und kreuze an.

  1. ○Warum das Laub im Herbst bunt wird:
    Im Sommer sind die Blätter der meisten Bäume grün. Sie enthalten viel Blattgrün, das Chlorophyll. Mit ihm stellt der Baum aus Licht, Wasser und Luft Zucker her. //

    Im Herbst werden die Tage kürzer und kälter. Der Baum baut das Blattgrün ab und holt wertvolle Stoffe in Äste und Wurzeln zurück. Jetzt sieht man gelbe und orange Farbstoffe, die schon den ganzen Sommer im Blatt waren. //

    Manche Bäume bilden im Herbst zusätzlich einen roten Farbstoff. Er schützt das Blatt vor zu viel Licht, solange der Baum noch Stoffe zurückholt. Danach wirft der Baum das Laub ab. So verliert er im Winter weniger Wasser.

    Welcher Satz fasst den zweiten Absatz zusammen? Starthilfe: Sag zuerst, bei welchem der fünf Schritte du gerade bist.
    ☐ Im Herbst werden die Tage kürzer und kälter. ☐ Der Baum baut das Grün ab, darum sieht man Gelb und Orange. ☐ Im Herbst bildet jeder Baum neue gelbe Farbstoffe.

    So fängst du an: Probe: Überfliegen, fragen, gründlich lesen, Absätze zusammenfassen, ein Satz. Was tust du in diesem Schritt?

  2. ○Warum Jugendliche spät müde werden:
    In der Pubertät verschiebt sich die innere Uhr. Das Schlafhormon Melatonin wird abends später ausgeschüttet, deshalb werden viele Jugendliche erst spät müde. Morgens fehlt ihnen dann Schlaf. //

    Schaubild: Wie viele Stunden schlafen die 60 Befragten einer Klassenstufe an Schultagen? (Anzahl der Befragten, erfundene Zahlen) /
    weniger als 7 Stunden ■■■■■■■■■■■■■■■■■■ 18 /
    7 bis 8 Stunden ■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■ 26 /
    mehr als 8 Stunden ■■■■■■■■■■■■■■■■ 16

    Wie heißt das Schlafhormon im Text? Starthilfe: Such die Stelle, an der die Antwort steht. Lies den Satz davor und danach.
    ☐ Pubertät ☐ Adrenalin ☐ Melatonin

    So fängst du an: Probe: Zeig die Zeile. Steht dort genau das, wonach gefragt ist, oder nur dieselben Wörter?

Üben

Kreuze an. Sag dir die Probe leise vor, bevor du entscheidest.

  1. ●Brückenfugen:
    Wer über eine lange Brücke geht, sieht manchmal Metallstreifen mit Zacken. Sie liegen quer über der Fahrbahn. Das sind Dehnungsfugen. //

    Stahl und Beton dehnen sich bei Hitze aus und ziehen sich bei Kälte zusammen. Eine Brücke von einem Kilometer Länge kann im Sommer um fast einen halben Meter länger sein als im Winter. //

    Ohne Fugen würde sich die Brücke verbiegen oder Risse bekommen. Die Zacken greifen ineinander, damit Autos auch über die offene Stelle sicher rollen.

    Welcher Satz fasst den dritten Absatz zusammen?
    ☐ Brücken bekommen im Winter Risse. ☐ Autos rollen nur langsam über Brücken. ☐ Fugen verhindern Schäden und lassen Autos sicher darüberfahren.
  2. ●Die Mondphasen:
    Der Mond leuchtet nicht selbst. Wir sehen ihn nur, weil die Sonne ihn anstrahlt. //

    Immer ist eine Hälfte des Mondes hell, nämlich die Hälfte, die zur Sonne zeigt. Weil der Mond in etwa vier Wochen einmal um die Erde kreist, sehen wir von dieser hellen Hälfte mal mehr und mal weniger. //

    Steht der Mond zwischen Erde und Sonne, zeigt seine helle Seite von uns weg. Wir sehen dann fast nichts: Neumond. Steht er von der Sonne aus gesehen hinter der Erde, sehen wir die ganze helle Hälfte: Vollmond.

    Warum sehen wir den Mond überhaupt?
    ☐ Die Sonne strahlt ihn an. ☐ Er leuchtet selbst. ☐ Die Erde strahlt ihn an.
  3. ●Wie heißen die wichtigsten Wörter, die du beim gründlichen Lesen markierst?
    ☐ Fremdwörter ☐ Schlüsselwörter ☐ Satzzeichen
  4. ●Katzenaugen:
    Katzen sehen im Dunkeln viel besser als Menschen. Das liegt an mehreren Dingen in ihrem Auge. //

    Die Pupillen einer Katze können sich sehr weit öffnen. Bei wenig Licht werden sie groß und rund, bei viel Licht schmal wie ein Schlitz. So kommt nachts möglichst viel Licht ins Auge. //

    Hinter der Netzhaut liegt eine Schicht, die wie ein Spiegel wirkt. Sie wirft das Licht ein zweites Mal durch das Auge. Deshalb leuchten Katzenaugen, wenn nachts ein Scheinwerfer sie trifft. //

    Ganz ohne Licht sieht aber auch eine Katze nichts.

    Netzhaut: Die Schicht hinten im Auge, die das Licht aufnimmt.

    Wo liegt die Schicht, die das Licht zurückwirft?
    ☐ vor der Pupille ☐ im Scheinwerfer ☐ hinter der Netzhaut
  5. ●Katzenaugen:
    Katzen sehen im Dunkeln viel besser als Menschen. Das liegt an mehreren Dingen in ihrem Auge. //

    Die Pupillen einer Katze können sich sehr weit öffnen. Bei wenig Licht werden sie groß und rund, bei viel Licht schmal wie ein Schlitz. So kommt nachts möglichst viel Licht ins Auge. //

    Hinter der Netzhaut liegt eine Schicht, die wie ein Spiegel wirkt. Sie wirft das Licht ein zweites Mal durch das Auge. Deshalb leuchten Katzenaugen, wenn nachts ein Scheinwerfer sie trifft. //

    Ganz ohne Licht sieht aber auch eine Katze nichts.

    Netzhaut: Die Schicht hinten im Auge, die das Licht aufnimmt.

    Welcher Satz fasst den dritten Absatz zusammen?
    ☐ Eine Schicht im Auge wirft Licht zurück, darum leuchten die Augen. ☐ Scheinwerfer blenden Katzen in der Nacht. ☐ Katzen haben eine Netzhaut.

Weiterdenken

Hier hilft nur die Probe, nicht das Gefühl.

  1. ★Warum das Laub im Herbst bunt wird:
    Im Sommer sind die Blätter der meisten Bäume grün. Sie enthalten viel Blattgrün, das Chlorophyll. Mit ihm stellt der Baum aus Licht, Wasser und Luft Zucker her. //

    Im Herbst werden die Tage kürzer und kälter. Der Baum baut das Blattgrün ab und holt wertvolle Stoffe in Äste und Wurzeln zurück. Jetzt sieht man gelbe und orange Farbstoffe, die schon den ganzen Sommer im Blatt waren. //

    Manche Bäume bilden im Herbst zusätzlich einen roten Farbstoff. Er schützt das Blatt vor zu viel Licht, solange der Baum noch Stoffe zurückholt. Danach wirft der Baum das Laub ab. So verliert er im Winter weniger Wasser.

    Welcher Satz fasst den zweiten Absatz zusammen?
    ☐ Der Baum baut das Grün ab, darum sieht man Gelb und Orange. ☐ Im Herbst werden die Tage kürzer und kälter. ☐ Im Herbst bildet jeder Baum neue gelbe Farbstoffe.
  2. ★Warum Jugendliche spät müde werden:
    In der Pubertät verschiebt sich die innere Uhr. Das Schlafhormon Melatonin wird abends später ausgeschüttet, deshalb werden viele Jugendliche erst spät müde. Morgens fehlt ihnen dann Schlaf. //

    Schaubild: Wie viele Stunden schlafen die 60 Befragten einer Klassenstufe an Schultagen? (Anzahl der Befragten, erfundene Zahlen) /
    weniger als 7 Stunden ■■■■■■■■■■■■■■■■■■ 18 /
    7 bis 8 Stunden ■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■ 26 /
    mehr als 8 Stunden ■■■■■■■■■■■■■■■■ 16

    Warum werden viele Jugendliche erst spät müde?
    ☐ Sie schauen abends zu lange auf das Handy. ☐ Ihr Schlafhormon wird abends später ausgeschüttet. ☐ Ihnen fehlt morgens Schlaf.

Eigene Sätze

  1. ★Schreibe drei Sätze über deinen Tag. Bestimme darin, was du heute geübt hast, und schreibe die Probe daneben.

Zum Vergleichen – erst entscheiden, dann umknicken

  1. Der Baum baut das Grün ab, darum sieht man Gelb und Orange.
  2. Melatonin
  3. Fugen verhindern Schäden und lassen Autos sicher darüberfahren.
  4. Die Sonne strahlt ihn an.
  5. Schlüsselwörter
  6. hinter der Netzhaut
  7. Eine Schicht im Auge wirft Licht zurück, darum leuchten die Augen.
  8. Der Baum baut das Grün ab, darum sieht man Gelb und Orange.
  9. Ihr Schlafhormon wird abends später ausgeschüttet.

Lösungen mit Probe – für die Lehrkraft

  1. Überfliegen, fragen, gründlich lesen, Absätze zusammenfassen, ein Satz. Was tust du in diesem Schritt? → Der Baum baut das Grün ab, darum sieht man Gelb und Orange.
  2. Zeig die Zeile. Steht dort genau das, wonach gefragt ist, oder nur dieselben Wörter? → Melatonin
  3. Überfliegen, fragen, gründlich lesen, Absätze zusammenfassen, ein Satz. Was tust du in diesem Schritt? → Fugen verhindern Schäden und lassen Autos sicher darüberfahren.
  4. Zeig die Zeile. Steht dort genau das, wonach gefragt ist, oder nur dieselben Wörter? → Die Sonne strahlt ihn an.
  5. Überfliegen, fragen, gründlich lesen, Absätze zusammenfassen, ein Satz. Was tust du in diesem Schritt? → Schlüsselwörter
  6. Zeig die Zeile. Steht dort genau das, wonach gefragt ist, oder nur dieselben Wörter? → hinter der Netzhaut
  7. Überfliegen, fragen, gründlich lesen, Absätze zusammenfassen, ein Satz. Was tust du in diesem Schritt? → Eine Schicht im Auge wirft Licht zurück, darum leuchten die Augen.
  8. Überfliegen, fragen, gründlich lesen, Absätze zusammenfassen, ein Satz. Was tust du in diesem Schritt? → Der Baum baut das Grün ab, darum sieht man Gelb und Orange.
  9. Such zwei Zeilen, die zusammen deine Antwort tragen. Passt sie auch zum Schluss? → Ihr Schlafhormon wird abends später ausgeschüttet.