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Deutsch · Blatt · Klasse 9

Bewerbung und formelles Schreiben

Deutsch

Bewerbung und formelles Schreiben

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Klasse:
Datum:
01.11.2026

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Bewerbungsgespräch: Antworte mit Beispielen statt mit Floskeln. Nenn eine ehrliche Schwäche mit einem Weg daran zu arbeiten und stell eine eigene Frage.

Beispiel: „Was fällt dir schwer?“ Welche Antwort ist am besten?

  1. Frag dich zuerst: Belegt die Antwort etwas mit einem Beispiel?
  2. Ehrlich und mit einem Plan: So zeigt eine Schwäche, dass du dazulernst.
  3. Also: Vor vielen zu sprechen. Darum halte ich freiwillig Referate.

Ergebnis: Vor vielen zu sprechen. Darum halte ich freiwillig Referate.

Mit Starthilfe

Die Probe steht schon da. Mach sie und kreuze an.

  1. ○Eine Stärke nennst du nicht nur, du zeigst sie mit einem Erlebnis. Wie heißt so ein Erlebnis in der Antwort? Starthilfe: Frag dich zuerst: Belegt die Antwort etwas mit einem Beispiel?
    ☐ Floskel ☐ Betreff ☐ Beispiel

    So fängst du an: Probe: Streich jede Floskel. Bleibt ein Beispiel aus deinem Leben übrig, trägt die Antwort.

  2. ○Ein Entwurf:
    Tarek hat ein Anschreiben entworfen. //

    A: Tarek Haddad, Ahornweg 3, 12345 Musterstadt /
    B: Fahrradwerkstatt Speiche, Herr Yilmaz, Marktplatz 7, 12345 Musterstadt /
    C: Musterstadt, 1. März 2027 /
    D: Bewerbung um ein Praktikum im Juni /
    E: Hallo Herr Yilmaz, /
    F: ich will bei euch ein Praktikum machen, weil Fahrräder cool sind. Ich bin in der 9. Klasse der Lessing-Schule. Meine Stärken sind Genauigkeit und Teamfähigkeit. /
    G: Liebe Grüße /
    H: Tarek Haddad

    Welche Grußformel gehört bei G hin? Starthilfe: Lies den Satz so, als wärst du die Person, die ihn im Betrieb bekommt.
    ☐ Mit freundlichen Grüßen ☐ Liebe Grüße ☐ Bis dann

    So fängst du an: Probe: Sagt der Satz etwas Genaues über dich? Passt der Ton? Stimmt jedes Wort in der Schreibung?

Üben

Kreuze an. Sag dir die Probe leise vor, bevor du entscheidest.

  1. ●Wie nennt man eine Redewendung, die auf jede Bewerbung passt und nichts belegt?
    ☐ Floskel ☐ Beispiel ☐ Betreff
  2. ●das oder dass? „Das Praktikum, ___ ich im Sommer gemacht habe, war im Verkauf.“
    ☐ dass ☐ das ☐ was
  3. ●Praktikum in der Bäckerei Sonnenkorn:
    Wir suchen für die Zeit vom 1. bis 19. März eine Praktikantin oder einen Praktikanten. //

    Das erwartet dich: Du lernst, wie Brot und Brötchen entstehen, und hilfst im Verkauf. Arbeitsbeginn ist um 6 Uhr. //

    Das bringst du mit: Freude am Umgang mit Menschen, Zuverlässigkeit und saubere Hände. Vorkenntnisse brauchst du nicht. //

    Schick deine Bewerbung mit Lebenslauf bis zum 31. Januar an Frau Weber, Bäckerei Sonnenkorn, Lindenstraße 4, 12345 Musterstadt.

    Welche Stärke passt am besten zu dieser Stelle?
    ☐ Ich programmiere gern am Computer. ☐ Ich habe schon eine Ausbildung zum Bäcker. ☐ Ich bin pünktlich und stehe gern früh auf.
  4. ●Gespräch in der Kita Wirbelwind (Auszug):
    FRAU BRENNER: Warum möchtest du dein Praktikum in einer Kita machen? /
    AMIRA: Ich betreue seit über einem Jahr die Hausaufgabenhilfe für die fünften Klassen. Dabei habe ich gemerkt, dass ich Kindern gern etwas erkläre. /
    FRAU BRENNER: Was fällt dir schwer? /
    AMIRA: Ich will oft alles allein machen. Im Praktikum frage ich deshalb jeden Morgen, wobei ich helfen kann. /
    FRAU BRENNER: Was tust du, wenn zwei Kinder streiten? /
    AMIRA: Ich gehe dazwischen und höre dann beide an. So mache ich es auch in der Hausaufgabenhilfe. /
    FRAU BRENNER: Hast du noch Fragen an uns? /
    AMIRA: Ja. Darf ich auch beim Vorlesen im Morgenkreis mitmachen?

    Warum ist Amiras erster Satz stärker als „Ich mag Kinder“?
    ☐ Er nennt eine Erfahrung, die zeigt, dass sie gern erklärt. ☐ Er ist länger und klingt deshalb besser. ☐ Er nennt die Kita beim Namen.
  5. ●Groß oder klein? „Meine Eltern haben ___ (ihre) Erlaubnis gegeben.“
    ☐ groß ☐ klein ☐ beides geht

Weiterdenken

Hier hilft nur die Probe, nicht das Gefühl.

  1. ★Im Vorstellungsgespräch (Auszug):
    FRAU WEBER: Warum möchtest du gerade bei uns ein Praktikum machen? /
    DENIZ: Ich koche gern, und ich wollte sehen, wie Brot in groß gemacht wird. Außerdem mag ich es, wenn am Stand viel los ist. /
    FRAU WEBER: Unser Tag beginnt um sechs. Wie kommst du so früh her? /
    DENIZ: Mit dem Rad, das sind zehn Minuten. Am Markttag stehe ich sowieso um fünf auf. /
    FRAU WEBER: Hast du noch eine Frage an uns? /
    DENIZ: Ja. Darf ich auch einmal beim Backen helfen und nicht nur im Verkauf?

    Welche Antwort auf „Was sind deine Schwächen?“ ist am besten?
    ☐ Ich habe keine Schwächen. ☐ Ich bin manchmal ungeduldig. Ich übe, erst zuzuhören. ☐ Ich bin oft zu spät, das ist halt so.
  2. ★Im Vorstellungsgespräch (Auszug):
    FRAU WEBER: Warum möchtest du gerade bei uns ein Praktikum machen? /
    DENIZ: Ich koche gern, und ich wollte sehen, wie Brot in groß gemacht wird. Außerdem mag ich es, wenn am Stand viel los ist. /
    FRAU WEBER: Unser Tag beginnt um sechs. Wie kommst du so früh her? /
    DENIZ: Mit dem Rad, das sind zehn Minuten. Am Markttag stehe ich sowieso um fünf auf. /
    FRAU WEBER: Hast du noch eine Frage an uns? /
    DENIZ: Ja. Darf ich auch einmal beim Backen helfen und nicht nur im Verkauf?

    Warum erwähnt Deniz den Markttag?
    ☐ Er will lieber auf dem Markt arbeiten. ☐ Er erklärt, dass er samstags keine Zeit hat. ☐ Er belegt, dass er früh aufstehen kann.

Eigene Sätze

  1. ★Schreibe drei Sätze über deinen Tag. Bestimme darin, was du heute geübt hast, und schreibe die Probe daneben.

Zum Vergleichen – erst entscheiden, dann umknicken

  1. Beispiel
  2. Mit freundlichen Grüßen
  3. Floskel
  4. das
  5. Ich bin pünktlich und stehe gern früh auf.
  6. Er nennt eine Erfahrung, die zeigt, dass sie gern erklärt.
  7. klein
  8. Ich bin manchmal ungeduldig. Ich übe, erst zuzuhören.
  9. Er belegt, dass er früh aufstehen kann.

Lösungen mit Probe – für die Lehrkraft

  1. Streich jede Floskel. Bleibt ein Beispiel aus deinem Leben übrig, trägt die Antwort. → Beispiel
  2. Sagt der Satz etwas Genaues über dich? Passt der Ton? Stimmt jedes Wort in der Schreibung? → Mit freundlichen Grüßen
  3. Streich jede Floskel. Bleibt ein Beispiel aus deinem Leben übrig, trägt die Antwort. → Floskel
  4. Sagt der Satz etwas Genaues über dich? Passt der Ton? Stimmt jedes Wort in der Schreibung? → das
  5. Such zwei Zeilen, die zusammen deine Antwort tragen. Passt sie auch zum Schluss? → Ich bin pünktlich und stehe gern früh auf.
  6. Streich jede Floskel. Bleibt ein Beispiel aus deinem Leben übrig, trägt die Antwort. → Er nennt eine Erfahrung, die zeigt, dass sie gern erklärt.
  7. Sagt der Satz etwas Genaues über dich? Passt der Ton? Stimmt jedes Wort in der Schreibung? → klein
  8. Sagt der Satz etwas Genaues über dich? Passt der Ton? Stimmt jedes Wort in der Schreibung? → Ich bin manchmal ungeduldig. Ich übe, erst zuzuhören.
  9. Such zwei Zeilen, die zusammen deine Antwort tragen. Passt sie auch zum Schluss? → Er belegt, dass er früh aufstehen kann.