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Deutsch · Blatt · Klasse 1

Lesen und verstehen: kurze Geschichten und Sachtexte

Deutsch

Lesen und verstehen: kurze Geschichten und Sachtexte

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Datum:
04.11.2026

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Zwischen den Zeilen: Nicht alles steht wörtlich im Text. Oft verrät es ein Wort: Wer lacht, freut sich. Prüf deine Antwort am ganzen Text.

Beispiel: Katzen
Katzen schlafen viel. Am Tag liegen sie oft in der Sonne.

In der Nacht sind Katzen wach. Sie sehen im Dunkeln gut. Dann jagen sie Mäuse.

Katzen putzen sich mit der Zunge. So ist ihr Fell immer sauber.

Fell: Die vielen Haare auf dem Körper eines Tieres.

Worum geht es in dem Text?

  1. Denk an den ganzen Text. Such das Wort, das dir hilft.
  2. Jeder Absatz sagt etwas über Katzen: schlafen, jagen, putzen.
  3. Also: Wie Katzen leben.

Ergebnis: Wie Katzen leben.

Mit Starthilfe

Die Probe steht schon da. Mach sie und kreuze an.

  1. ○Im Regen
    Es regnet. Ole hat keine Jacke dabei. Er steht an der Tür der Schule.

    Da kommt Lina. Sie hat einen großen Schirm. Sie sagt: „Komm mit!“

    Zusammen gehen sie nach Hause. Ole bleibt ganz trocken.

    Schirm: Man hält ihn über den Kopf, damit man nicht nass wird.

    Warum bleibt Ole trocken? Starthilfe: Denk an den ganzen Text. Such das Wort, das dir hilft.
    ☐ Er geht mit unter Linas Schirm. ☐ Der Regen hört auf. ☐ Das steht nicht im Text.

    So fängst du an: Probe: Passt deine Antwort zum Anfang und zum Schluss? Zeig das Wort im Text.

  2. ○Der Drache
    Mia hat einen Drachen. Er ist rot und gelb. Heute ist viel Wind.

    Mia läuft auf die Wiese. Der Drache fliegt hoch. Da reißt die Schnur.

    Der Drache landet in einem Baum. Papa holt eine Leiter. Mia ist froh.

    Schnur: Ein langer, dünner Faden.

    „Er ist rot und gelb.“ Wer ist „er“? Starthilfe: Lies den Satz davor. Wer kommt dort vor?
    ☐ Papa. ☐ Der Drache. ☐ Der Wind.

    So fängst du an: Probe: Setz das Nomen statt er, sie oder es ein. Ergibt der Satz dann Sinn?

Üben

Kreuze an. Sag dir die Probe leise vor, bevor du entscheidest.

  1. ●Der Igel
    Der Igel hat viele Stacheln. Er frisst Käfer und Würmer.

    Am Tag schläft der Igel. In der Nacht sucht er Futter.

    Im Winter ist es kalt. Dann schläft der Igel unter Laub. Er wacht erst im Frühling auf.

    Laub: Viele Blätter, die von den Bäumen gefallen sind.

    Warum schläft der Igel im Winter unter Laub?
    ☐ Dort findet er Futter. ☐ Unter dem Laub ist es wärmer. ☐ Das steht nicht im Text.
  2. ●Der Drache
    Mia hat einen Drachen. Er ist rot und gelb. Heute ist viel Wind.

    Mia läuft auf die Wiese. Der Drache fliegt hoch. Da reißt die Schnur.

    Der Drache landet in einem Baum. Papa holt eine Leiter. Mia ist froh.

    Schnur: Ein langer, dünner Faden.

    „Er ist rot und gelb.“ Wer ist „er“?
    ☐ Papa. ☐ Der Wind. ☐ Der Drache.
  3. ●Im Regen
    Es regnet. Ole hat keine Jacke dabei. Er steht an der Tür der Schule.

    Da kommt Lina. Sie hat einen großen Schirm. Sie sagt: „Komm mit!“

    Zusammen gehen sie nach Hause. Ole bleibt ganz trocken.

    Schirm: Man hält ihn über den Kopf, damit man nicht nass wird.

    Warum bleibt Ole trocken?
    ☐ Er geht mit unter Linas Schirm. ☐ Der Regen hört auf. ☐ Das steht nicht im Text.
  4. ●Der Frosch
    Ein Frosch lebt am Wasser. Er kann weit hüpfen. Er hat lange Beine.

    Der Frosch fängt Fliegen mit der Zunge. Die Zunge ist lang und klebt.

    Im Frühling legen Frösche Eier ins Wasser. Aus den Eiern werden Kaulquappen.

    Kaulquappen: Die Kinder vom Frosch. Sie leben im Wasser und haben einen Schwanz.

    „Er kann weit hüpfen.“ Wer ist „er“?
    ☐ Der Frühling. ☐ Der Frosch. ☐ Das Wasser.

Weiterdenken

Hier hilft nur die Probe, nicht das Gefühl.

  1. ★Die Schnecke
    Die Schnecke trägt ihr Haus auf dem Rücken. Bei Gefahr zieht sie sich ins Haus zurück.

    Eine Schnecke hat keine Beine. Sie gleitet auf dem Bauch. Dabei macht sie Schleim.

    Sie mag Regen. Bei Sonne bleibt sie lieber im Haus.

    Gefahr: Etwas kann einem schaden.

    „Sie gleitet auf dem Bauch.“ Wer ist „sie“?
    ☐ Die Gefahr. ☐ Die Sonne. ☐ Die Schnecke.

Eigene Sätze

  1. ★Schreibe zwei eigene Sätze. Unterstreiche darin, was du heute geübt hast.

Zum Vergleichen – erst entscheiden, dann umknicken

  1. Er geht mit unter Linas Schirm.
  2. Der Drache.
  3. Unter dem Laub ist es wärmer.
  4. Der Drache.
  5. Er geht mit unter Linas Schirm.
  6. Der Frosch.
  7. Die Schnecke.

Lösungen mit Probe – für die Lehrkraft

  1. Passt deine Antwort zum Anfang und zum Schluss? Zeig das Wort im Text. → Er geht mit unter Linas Schirm.
  2. Setz das Nomen statt er, sie oder es ein. Ergibt der Satz dann Sinn? → Der Drache.
  3. Passt deine Antwort zum Anfang und zum Schluss? Zeig das Wort im Text. → Unter dem Laub ist es wärmer.
  4. Setz das Nomen statt er, sie oder es ein. Ergibt der Satz dann Sinn? → Der Drache.
  5. Passt deine Antwort zum Anfang und zum Schluss? Zeig das Wort im Text. → Er geht mit unter Linas Schirm.
  6. Setz das Nomen statt er, sie oder es ein. Ergibt der Satz dann Sinn? → Der Frosch.
  7. Setz das Nomen statt er, sie oder es ein. Ergibt der Satz dann Sinn? → Die Schnecke.