Zum Inhalt springen
Anmelden
Deutsch · Blatt · Klasse 7

Sachtexte und Medien

Deutsch

Sachtexte und Medien

Name:
Klasse:
Datum:
04.11.2026

Merken

Fünf Schritte: Überfliegen, fragen, gründlich lesen, Absätze zusammenfassen, das Ganze in einem Satz. Beim gründlichen Lesen markierst du Schlüsselwörter.

Beispiel: Wie ein Fahrradhelm den Kopf schützt:
Ein Fahrradhelm besteht innen aus einem harten Schaum und außen aus einer dünnen Schale aus Kunststoff. Die Schale verteilt einen Stoß auf eine große Fläche. //

Beim Aufprall wird der Schaum zusammengedrückt. Dabei nimmt er die Wucht auf, die sonst den Kopf treffen würde. Ein Helm, der einmal einen schweren Sturz abgefangen hat, schützt deshalb nicht mehr richtig und muss ersetzt werden. //

Ein Helm hilft nur, wenn er passt. Er soll waagerecht sitzen und die Stirn bedecken. Zwischen Kinn und Riemen passt noch ein Finger.

Welcher Satz fasst den zweiten Absatz zusammen?

  1. Sag zuerst, bei welchem der fünf Schritte du gerade bist.
  2. Nach einem schweren Sturz „schützt deshalb nicht mehr richtig“.
  3. Also: Der Schaum fängt den Stoß ab und ist danach verbraucht.

Ergebnis: Der Schaum fängt den Stoß ab und ist danach verbraucht.

Mit Starthilfe

Die Probe steht schon da. Mach sie und kreuze an.

  1. ○Warum das Laub im Herbst bunt wird:
    Im Sommer sind die Blätter der meisten Bäume grün. Sie enthalten viel Blattgrün, das Chlorophyll. Mit ihm stellt der Baum aus Licht, Wasser und Luft Zucker her. //

    Im Herbst werden die Tage kürzer und kälter. Der Baum baut das Blattgrün ab und holt wertvolle Stoffe in Äste und Wurzeln zurück. Jetzt sieht man gelbe und orange Farbstoffe, die schon den ganzen Sommer im Blatt waren. //

    Manche Bäume bilden im Herbst zusätzlich einen roten Farbstoff. Er schützt das Blatt vor zu viel Licht, solange der Baum noch Stoffe zurückholt. Danach wirft der Baum das Laub ab. So verliert er im Winter weniger Wasser.

    Welcher Satz fasst den zweiten Absatz zusammen? Starthilfe: Sag zuerst, bei welchem der fünf Schritte du gerade bist.
    ☐ Im Herbst werden die Tage kürzer und kälter. ☐ Der Baum baut das Grün ab, darum sieht man Gelb und Orange. ☐ Im Herbst bildet jeder Baum neue gelbe Farbstoffe.

    So fängst du an: Probe: Überfliegen, fragen, gründlich lesen, Absätze zusammenfassen, ein Satz. Was tust du in diesem Schritt?

  2. ○Warum Jugendliche spät müde werden:
    In der Pubertät verschiebt sich die innere Uhr. Das Schlafhormon Melatonin wird abends später ausgeschüttet, deshalb werden viele Jugendliche erst spät müde. Morgens fehlt ihnen dann Schlaf. //

    Schaubild: Wie viele Stunden schlafen die 60 Befragten einer Klassenstufe an Schultagen? (Anzahl der Befragten, erfundene Zahlen) /
    weniger als 7 Stunden ■■■■■■■■■■■■■■■■■■ 18 /
    7 bis 8 Stunden ■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■ 26 /
    mehr als 8 Stunden ■■■■■■■■■■■■■■■■ 16

    Warum werden viele Jugendliche erst spät müde? Starthilfe: Verbinde zwei Stellen im Text. Was folgt aus beiden zusammen?
    ☐ Sie schauen abends zu lange auf das Handy. ☐ Ihnen fehlt morgens Schlaf. ☐ Ihr Schlafhormon wird abends später ausgeschüttet.

    So fängst du an: Probe: Such zwei Zeilen, die zusammen deine Antwort tragen. Passt sie auch zum Schluss?

Üben

Kreuze an. Sag dir die Probe leise vor, bevor du entscheidest.

  1. ●Warum das Laub im Herbst bunt wird:
    Im Sommer sind die Blätter der meisten Bäume grün. Sie enthalten viel Blattgrün, das Chlorophyll. Mit ihm stellt der Baum aus Licht, Wasser und Luft Zucker her. //

    Im Herbst werden die Tage kürzer und kälter. Der Baum baut das Blattgrün ab und holt wertvolle Stoffe in Äste und Wurzeln zurück. Jetzt sieht man gelbe und orange Farbstoffe, die schon den ganzen Sommer im Blatt waren. //

    Manche Bäume bilden im Herbst zusätzlich einen roten Farbstoff. Er schützt das Blatt vor zu viel Licht, solange der Baum noch Stoffe zurückholt. Danach wirft der Baum das Laub ab. So verliert er im Winter weniger Wasser.

    Welche Überschrift aus einem Wort passt zum zweiten Absatz: Blattgrün, Abbau oder Schutz?
    ☐ Schutz ☐ Blattgrün ☐ Abbau
  2. ●Die Mondphasen:
    Der Mond leuchtet nicht selbst. Wir sehen ihn nur, weil die Sonne ihn anstrahlt. //

    Immer ist eine Hälfte des Mondes hell, nämlich die Hälfte, die zur Sonne zeigt. Weil der Mond in etwa vier Wochen einmal um die Erde kreist, sehen wir von dieser hellen Hälfte mal mehr und mal weniger. //

    Steht der Mond zwischen Erde und Sonne, zeigt seine helle Seite von uns weg. Wir sehen dann fast nichts: Neumond. Steht er von der Sonne aus gesehen hinter der Erde, sehen wir die ganze helle Hälfte: Vollmond.

    Warum sehen wir den Mond überhaupt?
    ☐ Die Sonne strahlt ihn an. ☐ Er leuchtet selbst. ☐ Die Erde strahlt ihn an.
  3. ●Brückenfugen:
    Wer über eine lange Brücke geht, sieht manchmal Metallstreifen mit Zacken. Sie liegen quer über der Fahrbahn. Das sind Dehnungsfugen. //

    Stahl und Beton dehnen sich bei Hitze aus und ziehen sich bei Kälte zusammen. Eine Brücke von einem Kilometer Länge kann im Sommer um fast einen halben Meter länger sein als im Winter. //

    Ohne Fugen würde sich die Brücke verbiegen oder Risse bekommen. Die Zacken greifen ineinander, damit Autos auch über die offene Stelle sicher rollen.

    Welches Wort passt als Überschrift zum zweiten Absatz: Wärme, Verkehr oder Farbe?
    ☐ Verkehr ☐ Wärme ☐ Farbe
  4. ●Katzenaugen:
    Katzen sehen im Dunkeln viel besser als Menschen. Das liegt an mehreren Dingen in ihrem Auge. //

    Die Pupillen einer Katze können sich sehr weit öffnen. Bei wenig Licht werden sie groß und rund, bei viel Licht schmal wie ein Schlitz. So kommt nachts möglichst viel Licht ins Auge. //

    Hinter der Netzhaut liegt eine Schicht, die wie ein Spiegel wirkt. Sie wirft das Licht ein zweites Mal durch das Auge. Deshalb leuchten Katzenaugen, wenn nachts ein Scheinwerfer sie trifft. //

    Ganz ohne Licht sieht aber auch eine Katze nichts.

    Netzhaut: Die Schicht hinten im Auge, die das Licht aufnimmt.

    Wie sehen die Pupillen bei viel Licht aus?
    ☐ groß und rund ☐ ganz geschlossen ☐ schmal wie ein Schlitz
  5. ●Falsches Foto:
    Am Montagmorgen verbreitete sich in vielen Klassenchats ein Foto. Die Turnhalle der Lessing-Schule stand angeblich unter Wasser. Dazu die Nachricht: „Heute fällt Sport aus!“ //

    Die Schulleitung stellte am Vormittag klar, dass die Halle trocken ist. Das Foto zeigt eine Halle in einer anderen Stadt nach einem Unwetter vor drei Jahren. Wer es zuerst geteilt hat, ist nicht bekannt. //

    Die Schülerzeitung rät: Vor dem Teilen fragen, woher ein Bild kommt. Mit einer Bildersuche im Netz lässt sich oft herausfinden, wo ein Foto zuerst erschienen ist.

    Welcher Satz fasst den zweiten Absatz zusammen?
    ☐ Die Meldung stimmt nicht, das Bild stammt von woanders. ☐ Die Turnhalle stand unter Wasser. ☐ Sport fällt heute aus.

Weiterdenken

Hier hilft nur die Probe, nicht das Gefühl.

  1. ★Die Mondphasen:
    Der Mond leuchtet nicht selbst. Wir sehen ihn nur, weil die Sonne ihn anstrahlt. //

    Immer ist eine Hälfte des Mondes hell, nämlich die Hälfte, die zur Sonne zeigt. Weil der Mond in etwa vier Wochen einmal um die Erde kreist, sehen wir von dieser hellen Hälfte mal mehr und mal weniger. //

    Steht der Mond zwischen Erde und Sonne, zeigt seine helle Seite von uns weg. Wir sehen dann fast nichts: Neumond. Steht er von der Sonne aus gesehen hinter der Erde, sehen wir die ganze helle Hälfte: Vollmond.

    Welcher Satz fasst den zweiten Absatz zusammen?
    ☐ Beim Kreisen um die Erde sehen wir mal mehr, mal weniger Helles. ☐ Der Mond braucht vier Wochen für eine Runde. ☐ Die Sonne kreist um den Mond.
  2. ★Warum Jugendliche spät müde werden:
    In der Pubertät verschiebt sich die innere Uhr. Das Schlafhormon Melatonin wird abends später ausgeschüttet, deshalb werden viele Jugendliche erst spät müde. Morgens fehlt ihnen dann Schlaf. //

    Schaubild: Wie viele Stunden schlafen die 60 Befragten einer Klassenstufe an Schultagen? (Anzahl der Befragten, erfundene Zahlen) /
    weniger als 7 Stunden ■■■■■■■■■■■■■■■■■■ 18 /
    7 bis 8 Stunden ■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■ 26 /
    mehr als 8 Stunden ■■■■■■■■■■■■■■■■ 16

    Warum werden viele Jugendliche erst spät müde?
    ☐ Sie schauen abends zu lange auf das Handy. ☐ Ihr Schlafhormon wird abends später ausgeschüttet. ☐ Ihnen fehlt morgens Schlaf.

Eigene Sätze

  1. ★Schreibe drei Sätze über deinen Tag. Bestimme darin, was du heute geübt hast, und schreibe die Probe daneben.

Zum Vergleichen – erst entscheiden, dann umknicken

  1. Der Baum baut das Grün ab, darum sieht man Gelb und Orange.
  2. Ihr Schlafhormon wird abends später ausgeschüttet.
  3. Abbau
  4. Die Sonne strahlt ihn an.
  5. Wärme
  6. schmal wie ein Schlitz
  7. Die Meldung stimmt nicht, das Bild stammt von woanders.
  8. Beim Kreisen um die Erde sehen wir mal mehr, mal weniger Helles.
  9. Ihr Schlafhormon wird abends später ausgeschüttet.

Lösungen mit Probe – für die Lehrkraft

  1. Überfliegen, fragen, gründlich lesen, Absätze zusammenfassen, ein Satz. Was tust du in diesem Schritt? → Der Baum baut das Grün ab, darum sieht man Gelb und Orange.
  2. Such zwei Zeilen, die zusammen deine Antwort tragen. Passt sie auch zum Schluss? → Ihr Schlafhormon wird abends später ausgeschüttet.
  3. Überfliegen, fragen, gründlich lesen, Absätze zusammenfassen, ein Satz. Was tust du in diesem Schritt? → Abbau
  4. Zeig die Zeile. Steht dort genau das, wonach gefragt ist, oder nur dieselben Wörter? → Die Sonne strahlt ihn an.
  5. Überfliegen, fragen, gründlich lesen, Absätze zusammenfassen, ein Satz. Was tust du in diesem Schritt? → Wärme
  6. Zeig die Zeile. Steht dort genau das, wonach gefragt ist, oder nur dieselben Wörter? → schmal wie ein Schlitz
  7. Überfliegen, fragen, gründlich lesen, Absätze zusammenfassen, ein Satz. Was tust du in diesem Schritt? → Die Meldung stimmt nicht, das Bild stammt von woanders.
  8. Überfliegen, fragen, gründlich lesen, Absätze zusammenfassen, ein Satz. Was tust du in diesem Schritt? → Beim Kreisen um die Erde sehen wir mal mehr, mal weniger Helles.
  9. Such zwei Zeilen, die zusammen deine Antwort tragen. Passt sie auch zum Schluss? → Ihr Schlafhormon wird abends später ausgeschüttet.